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Kommentare zu:
Hakim darf seinen Freund nicht nachholen


#11 AnonymAnonym
  • 25.02.2018, 00:40h
  • Antwort auf #5 von Jadughar
  • Unter dem Strich richtig argumentiert! Die Politiker? Dann kennst Du Juristen bzw. Beamte nicht, die es ja oft genug in die Politik geschafft haben.

    Nach Recht und Gesetz, damit haben alle der oben Genannten oftmals ein Problem, zählt jedes Einzelschicksal!

    Meiner Meinung nach hat jeder Einzelne der beiden ein eigenständiges Recht auf Asyl in Deutschland. Deswegen bedarf es der Frage nach dem Nachzug erst gar nicht.

    Nur ist bei einem Management auf dem Niveau des Hinterzimmers einer dunkeldeutschen Staatskanzlei bzw. noch unterhalb dessen der Baath-Partei auch Deutschland leider kein sicheres Drittland. Von der Sicherheitslage her, trotz der unterschiedlichen Rechtslage, war meiner Kenntnis nach das Vorkriegssyrien auch vom Lebensstandard her nicht weniger Unsicher als so mache Region in Deutschland.
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#12 muell321Anonym
  • 25.02.2018, 09:02h
  • Wer sich als Muslim offen zu seiner Homosexualität bekennt, würde die deutsche Gesellschaft bereichern. Familiennachzug ist Ihnen zu wünschen. Ich hoffe auf ein Happy End.

    Leider macht mir seine eigene Beschreibung der Homophobie seiner Landsleute große Angst, die auch zu uns wollen.
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#13 seb1983
  • 25.02.2018, 11:02h
  • Antwort auf #12 von muell321
  • So etwa sehe ich das auch.
    die beiden stellen nun wirklich kein Problem dar.

    Beim überwältigenden Teil der restlichen Flüchtlinge dürfte das anders sein, vor dem Krieg sind sie geflohen klar, den Lebensstil in Syrien etc. werden die aber weder so einfach abstreifen können noch wollen.

    Ein weiteres Problem: Wenn nun vereinbart wird dass Hunderttausende weitere Flüchtlinge im Rahmen des Familiennachzuges nach Deutschland kommen sollen kann sich Frau Storch gleich zur Bundeskanzlerin wählen lassen...
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#14 Gerlinde24Profil
  • 25.02.2018, 11:53hBerlin
  • Wären beide ZUSAMMEN geflohen, würde das Problem bei beiden nicht existieren, wohl aber das Problem an sich!
    Das, was Europa braucht, aber wegen den osteuropäischen Staaten nicht hinkriegt, ist eine Asylpolitik, die alle einbindet, und, wo Flüchtlinge Schutz bekommen vor Verfolgung, anstatt im neuen Land weitere Verfolgung und Schikane zu erleben.
    Da würde ich mich auch nicht outen wollen!
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#15 Gerlinde24Profil
  • 25.02.2018, 11:57hBerlin
  • Antwort auf #1 von Robin
  • "Wir brauchen endlich ein generelles Asylrecht für verfolgte LGBTI. Und ähnlich dem Familiennachzug für Heteros eine ähnliche Möglichkeit für LGBTI. Alles andere wäre Diskriminierung."

    Nicht nur für LGBTI-Leute, sondern für ALLE! Aber wir brauchen in Europa noch mehr! Wir brauchen SOLIDARITÄT, nicht Egoismus und Populismus! Wenn Polen, Ungarn, Tschechien und andere keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, schön, dann kriegen sie weniger Geld! Vielleicht kapieren sie es dann? Und, wenn sie raus wollen, wird niemand diese Querulanten aufhalten wollen!
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#16 Gerlinde24Profil
#17 Gerlinde24Profil
#18 herve64Ehemaliges Profil
  • 25.02.2018, 12:29h
  • Antwort auf #13 von seb1983
  • Eine Beatrix von Storch wäre für homophobe Flüchtlinge eine Schwester im Geiste. Das einzige, was sie versucht, ist Bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen, in dem sie versucht, irrationale Ängste zu streuen.

    Das Schlimme ist, dass ihr Ansinnen bei einer verblödeten Gesellschaft, die sich allenfalls in Sprechblasen artikulieren kann, damit Erfolg hat.
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#19 JohannbAnonym
#20 DerGriecheAnonym
  • 25.02.2018, 14:10h
  • "Sich als schwul zu outen in einem südeuropäischen Land ist zudem meist sehr gefährlich".
    Es war mir neu, dass sich zu seiner Homosexualität zu bekennen in Südeuropa (Südeuropa, das sind für mich Länder wie z.B. Spanien, Italien oder auch Portugal) gefährlich wäre, oder zumindest gefährlicher als in Deutschland. wo gern auch mal Homosexuelle wie in Berlin durch die Straßen gejagt werden.
    Gerade hier auf dieser Website wird doch fast täglich getönt wie wenig fortschrittlich Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern ist, und nun soll also auf einmal Südeuropa gefährlich sein?

    Was Serbien angeht, in der Tat kein wirklich liberales Land, wobei es für Flüchtlinge aus einem Kriegsgebiet dort möglich ist zu leben, auch wenn es weniger komfortabel ist als in Deutschland.

    Was das beschriebene Liebespaar angeht, so wäre der Fall nicht anders, würde es sich um ein unverheiratetes Pärchen, bestehend aus Mann und Frau, handeln.
    Es geht hier nicht im geringsten um die Benachteiligung von Homosexuellen, sondern um die Definition von "Familie", und die deutsche Regierung ist nicht dafür verantwortlich, dass in anderen Ländern der Welt Familie anders definiert wird als hier - und diese beiden Herren in Syrien daher nicht heiraten dürfen.

    Unabhängig davon sollten diejenigen, die hier nun wieder laut "Homophobie" schreien sich evtl. einmal darüber informieren, dass selbst ein deutscher Staatsbürger nicht ohne weiteres ausländische Partner nachholen darf, selbst wenn diese miteinander verheiratet sind, z.B. dann nicht, wenn der Partner nicht ausreichend deutsch spricht und/oder der deutsche Staatsbürger von Sozialhilfe lebt bzw. von staatlicher Unterstützung.

    Gern darf man sich darüber echauffieren ob diese Vorschriften gerecht sind oder nicht, allerdings sollte man in der Lage sein die Gesamtzusammenhänge zu erkennen, bevor man - sich an diesem Einzelbeispiel hochziehend - herumschimpft in was für einer gemeinen Welt man lebt.

    Zu guter Letzt. Auf dem Weg von Griechenland nach Deutschland liegen eine Menge Länder in denen man ebenfalls menschenwürdig leben kann. Vielleicht fragt sich der eine oder die andere einmal, wieso all diese Länder (viele davon sind EU-Staaten) anscheinend nicht gut genug waren um in ihnen zu leben?!
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