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Kommentare zu:
CDU-Parteitag: Kramp-Karrenbauer erhält 98,9 Prozent


#1 goddamn liberalAnonym
  • 26.02.2018, 16:53h
  • 'Inzest'-Annegret ist nicht TROTZ, sondern WEGEN ihrer manisch homophoben Volksschädlings-Ideologie gewählt worden, sie repräsentiert die schwarze Seele dieser Partei, wie ich sie von Kindheit an kenne.

    Fazit: Die CDU bleibt für jeden zivilsierten Menschen unwählbar.

    Das Ergebnis sollte einen aber auch nicht einschüchtern. Man denke nur an die 100 Prozent für Martin Schulz, der im Vergleich zur AKK natürlich ein polyglotter Weltmann ist.

    In der heutigen Medienwelt können Stimmungen ganz schnell kippen.
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#2 RobinAnonym
  • 26.02.2018, 17:00h
  • Eine Frau, die noch vor wenigen Tagen in den Tagesthemen ihre homophoben Aussagen wiederholt hat und nochmal bestätigt hat, dass ihrer Meinung nach die Eheöffnung zu Polygamie und Inzest führt, wird fast einstimmig gewählt.

    Die CDU wird sich niemals ändern...
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#3 LaurentEhemaliges Profil
  • 26.02.2018, 17:08h
  • Sie schwor die Deligierten auf einen Kurs der Mitte ein.
    Die Partei müsse wieder den Erwartungen der Menschen als Volkspartei gerecht werden.

    Sie werde um die verlorenen Stimmen kämpfen,"nicht mit Schaum vor dem Mund und der moralischen Keule."
    Der letzte Halbsatz ist es in der heutigen Zeit besonders wert, hervorgehoben zu werden.
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#4 PierreAnonym
  • 26.02.2018, 17:20h
  • Angela Merkel setzt halt alles daran, um Kramp-Karrenbauer als ihre Nachfolgerin aufzubauen. Dazu gehören eben auch solche Staatsrats-Ergebnisse.

    Wir können wohl damit rechnen, dass Kramp-Karrenbauer zur nächsten Kanzlerkandidatin aufgebaut werden soll.

    Und wenn die SPD wirklich in die Groko geht und sich dann endgültig selbst zerlegt, wird das wohl unsere nächste Kanzlerin.

    Düstere Zeiten brechen an...
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#5 goddamn liberalAnonym
#6 goddamn liberalAnonym
#7 LorenProfil
#8 Carsten ACAnonym
  • 26.02.2018, 17:30h
  • Antwort auf #5 von goddamn liberal
  • Zumal dieses Gelaber von der "Mitte" doch eh immer nur Taktik ist, um so zu tun, als würde man eine breite Mehrheit repräsentieren und als würden alle deren Meinung teilen.

    Für die CDU ist halt auch Diskriminierung von LGBTI eine "Politik der Mitte". Dass sie damit eben nicht die Mehrheit hinter sich haben, ignorieren die einfach oder sie hoffen, dass ihre Saat des Hasses aufgeht und irgendwann tatsächlich auch die Mehrheit der Bürger auf deren Seite ist.

    Dass die SPD das auch noch 4 weitere Jahre unterstützt und alle LGBTI-Forderungen komplett aufgegeben hat, statt wenigstens auf einem Kompromiss zu bestehen, werden wir nicht vergessen.
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#9 RobinAnonym
  • 26.02.2018, 18:02h
  • Antwort auf #8 von Carsten AC
  • Ja, die SPD unterstützt nicht nur vier weitere Jahre die homo- und transphobe Linie dieser Partei, indem sie alle (!) homo- und transbezogenen Wahlversprechen komplett aufgegeben hat.

    Sondern die SPD erlaubt damit auch der CDU, in aller Ruhe in den nächsten Jahren, die unbelehrbar homo- und transphobe Annegret Kramp-Karrenbauer als Merkels Nachfolgerin aufzubauen.

    Würde die SPD Wort halten und nicht auf eine erneute Groko eingehen, könnte die Union ja mal gucken, ob sie eine Minderheitsregierung oder Neuwahlen will. Bei Neuwahlen müssten die sich dann entscheiden, ob sie nochmal mit einer Angela Merkel in den Wahlkampf gehen, deren Zustimmungswerte im Volk, aber auch in der Partei, dramatisch sinken und die der Union bereits ein historisch schlechtes Wahlergebnis beschert hat.

    Und die SPD könnte, wenn sie endlich mal Wort halten würde, zerstörtes Vertrauen zurückgewinnen und diejenigen Wähler, die deshalb der SPD in Scharen weglaufen wieder zurückholen.

    Bei einer Neuwahl würden die Karten völlig neu gemischt.

    Aber leider folgt die SPD ja lieber Personen wie Andrea Nahles & Co, die genau wissen, dass sie bei Neuwahlen auch weg vom Fenster wären und die deshalb aus persönlichem Interesse die erneute Groko wollen.
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#10 goddamn liberalAnonym
  • 26.02.2018, 18:13h
  • Antwort auf #9 von Robin
  • "Bei einer Neuwahl würden die Karten völlig neu gemischt."

    Allem Anschein nach zugunsten der AFD und zuungunsten der SPD.

    Man darf nie vergessen:

    Lindner hat die SPD in die Situation gebracht, nicht die Lust auf Ministerposten (die es natürlich auch gibt).

    Vielen scheint nicht klar, dass die heutige gefährliche Situation der Weimarer Republik ähnlicher ist, als man denkt.

    Man kann bei günstigeren Umfragen die Mutter der AfD auch während einer Legislaturperiode Koalition aufkündigen.

    So stockkatholisch wie AKK ist die Mehrheit der Bevölkerung dann wohl doch nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#11 Carsten ACAnonym
  • 26.02.2018, 18:15h
  • Antwort auf #9 von Robin
  • Die SPD hat ja nicht nur alle LGBTI-Wahlversprechen komplett gebrochen, statt als Kompromiss wenigstens auf einen Teil davon zu bestehen.

    Sondern auch sonst sieht es ja düster aus:

    Das Versprechen, einen höheren Spitzensteuersatz (zur Finanzierung wichtiger sozialer und infrastruktureller Vorhaben) zu erwirken, wurde auch komplett aufgegeben. (Den hatte Gerhard Schröder damals massiv gesenkt, so dass wir dank der SPD heute einen weit niedrigeren Spitzensteuersatz haben, als noch zu Zeiten Helmut Kohls. Ebenso wie die Abschaffung der Vermögenssteuer auf das Konto der SPD geht.) Man hat nicht etwa als Kompromiss wenigstens eine geringe Erhöhung durchgesetzt, sondern gar keine.

    Und auch die anderen Versprechen wurden komplett aufgegeben: Bürgerversicherung, komplettes Ende der sachgrundlosen Befristung, etc. etc. etc.

    Die SPD hat von der Union nur genau die Dinge bekommen, die die Union sowieso ändern wollte, weil auch die Union massiv verloren hat und weiß, dass sie etwas ändern muss.

    Und dieses komplette Scheitern in inhaltlichen Fragen versucht die SPD zu kaschieren, indem sie sich selbst bejubelt, wie viele Ministersessel sie rausgeholt haben.

    Das ist nur ein weiterer Beleg dafür, dass es der SPD gar nicht mehr um Inhalte oder Verantwortung fürs Land und die Menschen geht, sondern nur noch um Pöstchen fürs eigene Personal.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#12 RobinAnonym
  • 26.02.2018, 18:32h
  • Antwort auf #10 von goddamn liberal
  • >>>>> Allem Anschein nach zugunsten der AFD und zuungunsten der SPD. <<<<<

    Die SPD verliert ja nur deshalb immer stärker, weil sie ihr Versprechen gebrochen hat, nicht noch mal eine Groko einzugehen. (Neben vielen anderen gebrochenen, inhaltlichen Versprechen.)

    Und genau das macht ja erst die AfD stärker, weil die natürlich jetzt genüsslich darauf verweisen können, dass die sog. "Alt-Parteien" eh machen was sie wollen und sich nicht mal mehr für ihre eigenen Versprechen interessieren.

    Wenn die SPD die Groko platzen lässt, würde beides geändert:
    die weglaufenden SPD-Wähler würden sehen, dass die SPD doch Wort hält und damit würde man auch der AfD den Wind aus den Segeln nehmen.

    >>>>> Lindner hat die SPD in die Situation gebracht, nicht die Lust auf Ministerposten (die es natürlich auch gibt). <<<<<

    1. Für ihre Verarsche und die Weigerung, Verantwortung zu übernehmen, ist die FDP ja auch auf den letzten Platz gefallen.

    Noch etwas, was bei einer Neuwahl für eine andere Konstellation sorgen würde.

    2. Die SPD ist nicht Befehlsempfänger der FDP. Auch wenn die FDP die Jamaika-Koalition hat scheitern lassen, heißt das nicht, dass die SPD eine Groko eingehen muss. Wenn man nicht genug umsetzen konnte, kann die SPD das genauso scheitern lassen.

    Und würde dann sogar noch ihre Glaubwürdigkeit zurückerlangen, weil das genau das ist, was die SPD versprochen hatte.

    >>>>> Vielen scheint nicht klar, dass die heutige gefährliche Situation der Weimarer Republik ähnlicher ist, als man denkt. <<<<<

    Quatsch.

    1. Erstens gab es damals noch keine 5-Prozent-Hürde, die heute dafür sorgen würde, dass auch bei einer Neuwahl nicht mehr Parteien ins Parlament kämen, die heute eh schon drin sind.

    2. Zweitens schließt jede andere Partei eine Koalition mit der AfD aus.

    3. Drittens hatte ich ja oben schon erklärt, warum die AfD bei Neuwahlen sogar noch sinken würde.

    4. Viertens ist es eine neue Groko, die die AfD noch stärker machen würde und in nie gekannte Höhen katapultieren würde, weil Grokos erstens generell Extremisten stärker machen und weil die AfD dank der Groko Erstrederecht, Ausschuss-Vorsitze, etc. hätte, womit sie sich richtig gut präsentieren kann.

    5. Fünftens zeigen z.B. die Niederlande, dass man auch mit deutlich mehr Parteien als in Deutschland dennoch eine stabile Demokratie haben kann.

    6. Sechstens ist dieses Gelaber von angeblichen "Weimarer" Zuständen nur eine der Strategien der SPD-Führung, den Menschen Angst zu machen und sie so auf Linie zu bringen. Darauf sollten wir nicht reinfallen und es erst recht nicht nachplappern.
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#13 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 26.02.2018, 18:56h
  • Ein "Traumergebnis?"
    Sie "musste heftige Kritik einstecken?"

    Spricht so einer, der sich für die LSBTTIQ einsetzen möchte?

    Ein Traum ist das für uns nicht. Und da sie heftig gegen uns austeilte, ist es kein Wunder, dass sie heftige Reaktionen erhielt.

    Ich bin für Neuwahlen, nicht für die GroKo.
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#14 a1359285Anonym
  • 26.02.2018, 19:10h
  • Ok, 785 Stimmen von 794 gültigen Stimmen ergeben ca. 98,9 Prozent.

    Aber waren da nicht ca. 1000 Delegierte beim Parteitag?

    Haben also ca. 200 Delegierte gar keine Stimme abgegben?
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#15 WindheimerAnonym
#16 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#17 PierreAnonym
  • 26.02.2018, 19:38h
  • Antwort auf #10 von goddamn liberal
  • Es sind doch gerade die ständigen GroKos und das laufende Brechen von Versprechen, die die AfD erst stark machen.

    DAS sind die Ursachen für das Erstarken der AfD. Und eine erneute GroKo und ein erneutes Brechen von Versprechen würde die AfD nochmal stärker machen.

    Oder sind wir schon so weit, dass wir Angst vor dem urdemokratischsten überhaupt haben: vor Wahlen. Und diese auf Teufel komm raus verhindern wollen.

    Statt demokratische Wahlen zu verhindern, sollte man lieber die Gründe für das Erstarken der AfD verhindern: also eine erneute GroKo und das erneute Brechen von Versprechen.
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#18 lucdfProfil
  • 26.02.2018, 19:39hköln
  • Warum leistet sich Deutschland fast immer spießige PolitikerInnen ohne Charisma und ohne Visionen?
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#19 ursus
  • 26.02.2018, 19:57h
  • Antwort auf #18 von lucdf
  • "Warum leistet sich Deutschland fast immer spießige PolitikerInnen ohne Charisma und ohne Visionen?"

    es ist vielleicht keine vollständige antwort auf deine frage, aber deutschland hat mit charismatischen visionären nicht immer die besten erfahrungen gemacht.
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#20 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#21 RobinAnonym
  • 26.02.2018, 20:36h
  • Antwort auf #20 von BuntesUSchoenes
  • >>>>> Deutschland bedeutet, dass die Union immer noch an der Regierung ist. <<<<<

    Leider wahr.

    Aber auch nur, weil die SPD der Union immer wieder neu die Mehrheiten sichert. Selbst wenn die SPD vor der Wahl das Gegenteil versprochen hat.

    >>>>> Mit anderen Parteien wie Grüne und LINKE hätten wir eine bessere Situation und bessere Politiker. <<<<<

    In der letzten Legislaturperiode hätte es sogar eine Mehrheit für Rot-Rot-Grün gegeben. Aber die SPD wollte lieber die Union an der Macht halten und damit auch die AfD stark machen.

    Und dann behauptet Andrea Nahles jetzt auch noch: "Wollt Ihr wirklich warten, bis es irgendwann eine linke Mehrheit gibt?" Tja Frau Nahles, die hätte es in der letzten Legislaturperiode gegeben. Haben Sie das schon vergessen oder hoffen Sie, dass alle anderen das schon vergessen haben?
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#22 RobinAnonym
  • 26.02.2018, 20:41h
  • Antwort auf #17 von Pierre
  • Volle Zustimmung!

    Nicht Wahlen machen Extremisten stark, sondern soziale Ungerechtigkeit, Politiker und Parteien die sich weder für den Bürgerwillen noch für eigene Versprechen interessieren, etc.

    Würde die SPD jetzt mal zu ihrem Wort stehen, wäre das mal was anderes. Und würde sie im Falle von Koalitionen auch noch auf sozialer Gerechtigkeit bestehen, wäre das die beste Methode, die AfD klein zu halten.

    Aber eine erneute Groko und Verzicht auf viele soziale Versprechen machen die AfD nur noch stärker und werden die AfD wohl endgültig etablieren.

    Danke SPD...
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#23 goddamn liberalAnonym
  • 26.02.2018, 20:51h
  • Antwort auf #17 von Pierre
  • "Es sind doch gerade die ständigen GroKos und das laufende Brechen von Versprechen, die die AfD erst stark machen."

    Ich war 2013 für Rot-Rot-Grün. Aber: Die letzte Groko hat 80% ihrer Zusagen umgesetzt. Selbst für uns kam mit Hängen und Würgen erstaunlich viel raus.

    Ich hätte die Ehe für alle im konservativen Deutschland so schnell nicht erwartet.

    Die AfD ist wegen der teilweise faschistoiden deutschen Mentalität so stark. Darauf hatte die Union immer Rücksicht genommen. Zuletzt Kohl beim Asylkompromiss Anfang der 90er.

    Merkel war damals schon Ministerin. Weil sie weltfremd ist, hat sie trotzdem 2015 Entscheidungen getroffen, die leider objektiv problematisch sind und die sie wegen ihrer mangelnden rhetorischen Begabung nicht einmal überzeugend rechtfertigen konnte. Sie ist die Mutter der AfD, die leider so professionell und intellektuell ist, wie Neofaschisten es überhaupt sein können.

    Ich fürchte, wir werden das schwere Erbe von Merkel so schnell nicht los. Wenn sich die wirtschaftliche Lage verschlechtert, wird der Faschismus in Deutschland noch stärker werden.
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#24 goddamn liberalAnonym
  • 26.02.2018, 21:01h
  • Antwort auf #22 von Robin
  • "Nicht Wahlen machen Extremisten stark, sondern soziale Ungerechtigkeit, Politiker und Parteien die sich weder für den Bürgerwillen noch für eigene Versprechen interessieren, etc."

    Auf den 'Bürgerwillen' von Pegida u. Co. kann ich gerne verzichten.

    Natürlich gibt es in diesem Land schreiende Ungerechtigkeiten.

    Aber alle Untersuchungen zeigen, dass die Wähler der AfD eben nicht die Ärmsten der Armen sind, sondern - wie schon bei der NSDAP - frustrierte Kleinbürger bis in akademische Kreise hinein.

    Die sind extremistisch, weil sie gerne extremistisch sind und nicht, weil sie extrem arm sind.

    Deswegen gibt es für ihr Wahlverhalten auch keine Entschuldigung.
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#25 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 26.02.2018, 21:03h
  • Antwort auf #21 von Robin
  • Na ja, die CDU Wähler tragen auch keinen unwesentlichen Teil dazu bei, dass die Union noch so stark ist. Da gibt es immer mehrere Aspekte, nicht nur einen.
    Ich finde, wenn man die Wähler berücksichtigen möchte, sollte es Neuwahlen geben.
    Wenn die SPD diese Woche der GroKo zustimmt, wäre das aus meiner Sicht ein Skandal. Und ich sage das, ohne zu übertreiben.

    Stell dir vor die SPD wäre ein Arbeitnehmer und hätte sich am Arbeitsplatz mehrmals so schlecht verhalten und so schlecht gearbeitet. Wie würde da der Arbeitgeber reagieren?
    Beim Bewerbungsgespräch hätte der Arbeitnehmer toll gesprochen und vieles versprochen und nach der Einstellung entpuppt sich dieser Arbeitnehmer als "Pandoras-Box." Der Arbeitnehmer weiß um sein Verhalten, aber lobt sich trotzdem selbst.
    Nun geht es darum, ob dieser Arbeitnehmer weiterhin in diesem Unternehmen arbeiten darf.

    Wie würdest du da entscheiden, wenn du der Arbeitgeber wärst?
    Meine Entscheidung, wenn ich Arbeitgeber wäre, wäre mir da glasklar.
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#26 Merkel-ImitatAnonym
  • 26.02.2018, 21:36h
  • Den Kleidungsstil, den gelangweilten Gesichtsausdruck und das leiernde, monoton einschläfernde Reden hat Kramp-Karrenbauer schon mal von Merkel.

    Und die Gesinnung eh - vielleicht sogar noch extremer.

    Und da Deutschland offenbar auf diesen Stil als Kanzlerin steht, wissen wir schon, was wir zu erwarten haben...
  • Antworten » | Direktlink »
#27 Carsten ACAnonym
  • 26.02.2018, 21:41h
  • Antwort auf #23 von goddamn liberal
  • "Selbst für uns kam mit Hängen und Würgen erstaunlich viel raus. "

    Aber auch nur, weil die Grünen mit ihrer Aussage, die Eheöffnung zur Koalitionsbedingung zu machen, alle anderen Parteien unter Druck gesetzt haben und damit einen Stein ins Rollen gebracht haben, der dann seine eigene Dynamik bekommen hat.

    Und die SPD hat ja auch selbst zugegeben, dass sie erst nach Merkels Verplapperer umgeschwenkt ist und ansonsten die Koalitionstreue bis zum letzten Tag gehalten hätte.

    Die SPD hat sich also nur drangehängt - und auch erst nach Merkels Okay.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#28 Carsten ACAnonym
  • 26.02.2018, 21:46h
  • Antwort auf #24 von goddamn liberal
  • Ähm nein.

    Die Untersuchungen zeigen, dass die AfD nicht nur von Armen und Bildungsfernen gewählt werden, sondern auch von Bessergebildeten, Besserverdienern, Adligen, etc.

    Und das sind auch die Strippenzieher in der AfD. Das heißt aber nicht, dass die auf das "Fußvolk" von Pegida & Co verzichten können und ohne diese Wutbürger wäre die AfD viel kleiner.

    Das lässt sich ja auch empirisch belegen, dass die AfD nicht von einer gefestigten Rechten am Leben gehalten wird, sondern aus Frust gewählt wird:
    zunächst war es der Frust über die Griechenland-Rettung. Als das Thema weg war, war auch die AfD unter 5% und wurde für tot erklärt. Und dann kam die Flüchtlingswelle und schon schnellte die AfD wieder hoch.

    Das beweist ja, dass die AfD eben nicht von einer gefestigten Rechten am Leben erhalten wird (obwohl es die auch in der AfD gibt), sondern dass das in erster Linie eine Protestpartei ist, die von den Abgehängten und Frustrierten lebt.
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#29 Carsten ACAnonym
  • 26.02.2018, 21:50h
  • Antwort auf #25 von BuntesUSchoenes
  • "Na ja, die CDU Wähler tragen auch keinen unwesentlichen Teil dazu bei, dass die Union noch so stark ist."

    Richtig. Aber da die CDU-Wähler bei weitem nicht genug sind, um der Partei eine absolute Mehrheit zu sichern, könnte die CDU gar nichts, wenn die SPD ihr nicht die Mehrheiten dafür sichern würde und immer wieder neu einknicken würde.

    Obwohl die SPD fest versprochen hatte, sich diesmal wirklich zu ändern und Merkel nicht nochmal an der Macht zu halten, wollen die jetzt schon zum dritten mal (mit einmal Pause durch die FDP) die Union an der Macht halten.

    Und haben natürlich auch wieder mal 95% ihrer Wahlversprechen gebrochen. Aber Hauptsache, man hat viele Ministersessel ergattert. Denn das ist der SPD ja offenbar wichtiger als Inhalte.
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#30 tiberioAnonym
#31 goddamn liberalAnonym
#32 goddamn liberalAnonym
  • 26.02.2018, 22:17h
  • Antwort auf #27 von Carsten AC
  • "Die SPD hat sich also nur drangehängt"

    Fakt ist: Ohne die 100% SPD-Abgeordneten hätte es keine Mehrheit für die Ehe für alle gegeben.

    Zu den Grünen: Die haben sicher in der Person des von ihnen abgemeierten Volker Beck große Verdienste, aber die fromme Frau Göring-Eckardt kam in Naherwartung der Ehe mit der Pastorentochter aus Templin in Bezug auf die Homo-Ehe übrigens schon arg ins Wanken.

    Queer.de hat 2017 darüber berichtet.
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#33 Carsten ACAnonym
#34 Carsten ACAnonym
  • 26.02.2018, 22:39h
  • Antwort auf #31 von goddamn liberal
  • Das mag ja sein und das habe ich nie bestritten.

    Aber Fakt ist, dass diese Leute niemals ins Parlament kämen, wenn nicht so viele Menschen unzufrieden wären und sich abgehängt fühlen würden, weil Deutschland zwar immer reicher wird, das aber nur bei den Reichen ankommt und nicht bei den anderen ankommt.

    U.a. deswegen, weil die SPD unter Gerhard Schröder den Spitzensteuersatz massiv gesenkt hat und die Vermögenssteuer gleich ganz abgeschafft hat - während man auf der anderen Seite zum Gegenfinanzieren Hartz IV, Riester-Rente und Agenda 2010 umgesetzt hat. Und auch jetzt (entgegen ihrer Wahlversprechen) wieder zugestimmt hat, den Spitzensteuersatz für die Superreichen nicht mal minimalst zu erhöhen.
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#35 TheDadProfil
  • 26.02.2018, 22:59hHannover
  • Antwort auf #9 von Robin
  • ""Aber leider folgt die SPD ja lieber Personen wie Andrea Nahles & Co, die genau wissen, dass sie bei Neuwahlen auch weg vom Fenster wären und die deshalb aus persönlichem Interesse die erneute Groko wollen.""..

    Wenn die Abstimmung innerhalb der Partei-Basis der SPD gegen die GroKo verläuft ist Andrea Nahles als Partei-Chefin Geschichte noch bevor sie gewählt wurde..

    Dazu paßt dann auch anderes :

    ""Die Schwulen und Lesben in der Union unterstützten Kramp-Karrenbauer trotz ihrer homophoben Äußerungen: Der Landesverband Saar begrüßte ihre Nominierung in einer Pressemitteilung, "auch wenn die ein oder anderen Meinungen etwas auseinander gelegen sind""..

    Natürlich "unterstützen" die das..
    Die sind froh das sie aus dem Land ist..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#36 Carsten ACAnonym
  • 26.02.2018, 23:39h
  • Antwort auf #35 von TheDad
  • "Wenn die Abstimmung innerhalb der Partei-Basis der SPD gegen die GroKo verläuft ist Andrea Nahles als Partei-Chefin Geschichte noch bevor sie gewählt wurde.."

    Was auch ein angenehmer Nebeneffekt wäre, denn Andrea Nahles steht genau wie Martin Schulz, Sigmar Gabriel, Heiko Maas und Manuela Schwesig für die neoliberale SPD Gerhard Schröders, die Hartz IV, Riester-Rente, Agenda 2010, etc. verbockt hat, während sie gleichzeitig den Spitzensteuersatz massiv gesenkt und die Vermögenssteuer komplett abgeschafft hat.

    Andrea Nahles hat in den letzten Jahren massiv zum Absturz der SPD beigetragen und mit ihr ist keine Erneuerung machbar.

    Die weiß auch, dass sie ohne Groko weg vom Fenster ist und deshalb kämpft die auch so erbittert dafür. Nicht, weil es für die Partei, das Land oder die Menschen am besten wäre, sondern nur aus Eigennutz. Was leider typisch für die aktuelle SPD ist.
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#37 LorenProfil
  • 27.02.2018, 00:37hGreifswald
  • Antwort auf #34 von Carsten AC
  • "Aber Fakt ist, dass diese Leute niemals ins Parlament kämen, wenn nicht so viele Menschen unzufrieden wären und sich abgehängt fühlen würden, weil Deutschland zwar immer reicher wird, das aber nur bei den Reichen ankommt und nicht bei den anderen ankommt."

    Wenns eindeutig so wäre, frage ich mich, warum dann die Partei Die Linke, die sich ja eindeutig auf die Seite der sozial Abgehängten schlägt, nicht im selben Maße Wahlergebnisse einfährt wie die AfD zur Zeit. Diese Partei ist ja auf Bundesebene auch noch nicht in die unangenehme Lage versetzt worden, nach Koalitionsverhandlungen ihren Anhängern eigene Abstriche hinsichtlich Wahlversprechen (also Kompromisse) darzulegen, wäre also eine noch "unbefleckte" Alternative.

    In #23 ergänzt goddamn liberal da die Überlegungen um eine "teilweise faschistoide deutsche Mentalität" (die ich allerdings von Italien über Ungarn, Tschechien, Slowakei und Österreich auch andernorts wahrnehme), also eine tief verwurzelte Abneigung gegenüber allem und allen, das bzw. die als fremd erscheint und möglichst verschwinden oder gar nicht auf der Bildfläche auftauchen soll, weil es als bedrohlich oder herausfordernd stört.

    In meinem Elternhaus war noch schlicht und einfach klar: Solche wie die jetzige AfD wählt man nicht, wenn man ein anständiger Mensch ist. Und zu denen, die dieser Partei nachlaufen, hält man Distanz, und sei es aus Selbstschutz.
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#38 Gerlinde24Profil
  • 27.02.2018, 02:13hBerlin
  • Homophobie und Karriere haben sich in der CDU (wie in einigen anderen Parteien) nie ausgeschlossen. Im Gegenteil! Ich erinnere nur an Franz Josef Strauß, dem ein "kalter Krieger" lieber als ein "warmer Bruder" war, oder an Erika Steinbach, die meinte, dass (heterosexuelle) Männer dort nicht mehr gefahrlos gehen können, wo Schwule leben.
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#39 Gerlinde24Profil
  • 27.02.2018, 02:17hBerlin
  • Antwort auf #2 von Robin
  • Sie wird sich ändern, glaub mir! Ob zum Besseren oder Schlechteren sei mal dahingestellt. Und zwar dann, wenn die Umfragewerte und die Wahlergebnisse unterhalb der AfD liegen. Oder knapp darüber. Ich vermute eher, dass es dann einen Rechtsruck geben wird, was nur der AfD zugute kommen wird. Und, vielleicht koalieren sie dann sogar mit der AfD, um der Macht willen, und verlieren so jeden Anstand?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#40 gaysenior
  • 27.02.2018, 06:01h
  • Was heißt hier, trotz ihrer homophoben Äußerungen? In der CDU ja doch wohl eine Empfehlung, die die Chancen steigert.
  • Antworten » | Direktlink »
#41 PeerAnonym
  • 27.02.2018, 09:19h
  • Antwort auf #37 von Loren
  • Die Linke ist einfach etablierter. Und wer von Politik frustriert ist und sich abgehängt fühlt, wählt eher ganz neue Kräfte, um es den alten, etablierten Parteien mal zu zeigen.

    Es sagen ja auch alle Wahlforscher, dass ein großer Teil der AfD-Wähler nicht etwa das Programm wählen, sondern dass das einfach Protestwähler sind, die den anderen Parteien einen Denkzettel verpassen wollen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#42 PeerAnonym
  • 27.02.2018, 09:22h
  • Antwort auf #36 von Carsten AC
  • Ja, deswegen verstehe ich auch nicht, wieso so viele SPD-Mitglieder noch auf Andrea Nahles hören, die doch gerade zur aktuellen Situation der SPD beigetragen hat.

    Wenn ich in der SPD wäre und sehen würde, was Nahles & Co aus der Partei gemacht haben, würde ich alleine schon deshalb das genaue Gegenteil dessen machen, was Andrea Nahles empfiehlt.

    Denn dass sie offenbar jeglichen Realitätsbezug verloren hat, die SPD immer tiefer in die Scheiße reitet und nur ihren persönlichen Vorteil im Blick hat, dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#43 PeerAnonym
  • 27.02.2018, 09:30h
  • Antwort auf #31 von goddamn liberal
  • Du gehst davon aus, dass im Falle einer Neuwahl die aktuellen Umfragewerte gleich dem Wahlergebnis wären.

    Aber die immer weiter ins Bodenlose fallenden Umfragewerte der SPD (und damit indirekt auch die Zahl der Frustwähler der AfD) resultieren ja erst aus der Unzufriedenheit vieler Wähler mit dem erneuten Wortbruch der SPD.

    Würde die SPD endlich mal Wort halten, könnte sie auch wieder viele Wähler, die sich aktuell von der SPD betrogen fühlen, zurück gewinnen.

    Und dann würde auch der AfD das Argument wegfallen, dass die anderen Parteien ja eh tun was sie wollen und sich nach Wahlen nicht mehr für ihre Versprechen vor der Wahl interessieren. Dann würde die AfD vielleicht sogar sinken, aber maximal gleich hoch bleiben.

    Und wenn man dann noch bedenkt, dass die Zustimmung für Merkel auch immer weiter sinkt, dass die FDP massiv abgesackt ist und jetzt auf dem letzten Platz liegt und Grüne und Linke deutlich zugelegt haben, wird klar, dass bei einer Neuwahl ein für LGBTI deutlich besseres Ergebnis rauskommen könnte.

    Und mal ganz ehrlich:
    noch schlimmer als 4 weitere Jahre Groko-Stillstand und 4 weitere Jahre gelebte Werbung für politische Extremisten kann es doch schon fast nicht mehr werden.

    Denn wir dürfen auch eines nicht vergessen:
    eine weitere Groko würde die AfD noch deutlich stärker machen und dann hätten wir in 4 Jahren ein noch viel größeres Problem als heute.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#44 goddamn liberalAnonym
  • 27.02.2018, 09:47h
  • Antwort auf #33 von Carsten AC
  • Die SPD hat das Thema Eheöffnung, das der Mehrheit der Wähler schnuppe ist und war, ein Dutzendmal bei ihrem Koalitionspartner aus Tapet gebracht.

    Sie hätte 2013 allerdings auch mit Linken und Grünen koalieren können. Damals wäre es vielleicht auch noch möglich gewesen Putin-Wagenknecht u. Co. zu zähmen.

    Hätte, hätte, Fahrradkette...
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#45 goddamn liberalAnonym
  • 27.02.2018, 09:54h
  • Antwort auf #36 von Carsten AC
  • Nahles war als Juso-Vorsitzende gegen die Agenda 2010.

    Politische Talente hat die SPD in den letzten Jahren schon genug verschlissen. Political animals sind übrigens meistens keine wirklich netten Menschen...

    Die Groko hat übrigens mehr für den Sozialstaat getan als Rot-Grün (gerade mit der Volkspartei CSU geht das ganz gut). Sie tut auch mehr als Jamaika (Normale Arbeitnehmer und Arbeitslose sind der grünen Öko-Mittelschicht egal).

    Das Problem einer GroKo liegt im Katholen- und Evangelikaken-Mief der Union.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#46 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 27.02.2018, 09:59h
  • Übrigens weiß Frau Krampf-Knarrenbauer, ups, Kramp-Karrenbauer nicht, in welche Richtung sie gehen möchte. Driftet die CDU zu sehr nach rechts, dann kritisiert sie es, und wenn es um unsere Belange geht, äußert sie Unterstellungen bis hin zu hetzerischen Sätzen.
    Ich schätze sie unberechenbar ein.
  • Antworten » | Direktlink »
#47 goddamn liberalAnonym
  • 27.02.2018, 10:00h
  • Antwort auf #37 von Loren
  • "die ich allerdings von Italien über Ungarn, Tschechien, Slowakei und Österreich auch andernorts wahrnehme"

    Auch da muss man differenzieren.

    Fast alle diese Staaten haben ihre faschistische Vergangenheit nie richtig bewältigt.

    Die Tschechen wiederum haben als NS-Opfer eine große (national-)demokratische Tradition; sie haben aber auch keine Kolonialvergangenheit in der arabischen Welt und fühlen sich für die innerarabischen Konflikte, vor denen die Menschen nach Europa fliehen, einfach nicht zuständig.

    Man muss das nicht sympathisch finden. Aber wenn man wie Merkel 9 Monate in Prag gearbeitet hat, dann müsste man das schon wissen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#48 goddamn liberalAnonym
  • 27.02.2018, 10:16h
  • Antwort auf #46 von BuntesUSchoenes
  • "Übrigens weiß Frau Krampf-Knarrenbauer, ups, Kramp-Karrenbauer nicht, in welche Richtung sie gehen möchte. "

    AKK weiß genau, was sie will:

    Das Caritas-Volksheim mit Erbsensuppe und Vollverpflegung, in dem die Sünder (Unzüchtige, Abtreiber, Sterbehelfer, Nichtgläubige) auf der Büßerbank oder gleich im Knast sitzen.

    Das ist für die CDU normal.

    Vor 20 oder 30 Jahren wäre es aber auch normal gewesen, dass die meisten Medien das kritisieren.

    Heute finden sie das 'mittig' oder gar 'liberal'.

    Das nennt man Rollback.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#49 LorenProfil
  • 27.02.2018, 10:49hGreifswald
  • Antwort auf #43 von Peer
  • " Und wenn man dann noch bedenkt, dass die Zustimmung für Merkel auch immer weiter sinkt, dass die FDP massiv abgesackt ist und jetzt auf dem letzten Platz liegt und Grüne und Linke deutlich zugelegt haben, wird klar, dass bei einer Neuwahl ein für LGBTI deutlich besseres Ergebnis rauskommen könnte."

    Ich beteilige mich ungern an Kaffeesatzleserei. Bekanntlich kann in der politischen Stimmung ein einziges "Großereignis" mit entsprechender medialer Ausschlachtung signifikante Verschiebungen bewirken (wobei ich auf katastrophale Ereignisse gut verzichten kann).

    Betrachte ich mir die letzten repräsentativen Wählerbefragungen, kann ich allerdings beim besten Willen kein "deutliche besseres Ergebnis" für die Parteien in der Summe erkennen, die gemeinhin links der Union angesiedelt werden.
    Der zum gegebenen Zeitpunkt gemessene Zuwachs beträgt 0,4 bzw. 0,9 %.

    www.wahlrecht.de/umfragen/

    Statistische Fehler sind dabei selbstverständlich zu berücksichtigen, aber sowohl in die eine wie auch die andere Richtung. Und was wäre wenn? Da muss ich mal bei Gelegenheit meinen Kaffeesatz befragen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#50 LorenProfil
  • 27.02.2018, 10:58hGreifswald
  • Antwort auf #47 von goddamn liberal
  • Mir sind die Zusammenhänge durchaus klar, aber Fakt ist, dass faschistische oder von mir aus faschistoide Gesinnungen, die u.a. durch Autoritätshörigkeit, Blut-und-Boden-Volkswahn und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gekennzeichnet sind, wahrlich kein deutsches Alleinstellungsmerkmal sind. Und auch mein Verständnis für diejenigen, die mir oder anderen in Folge solcher Gesinnungen den Schädel einschlagen wollen, hält sich in nicht mal engen Grenzen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#51 PeerAnonym
  • 27.02.2018, 11:39h
  • Antwort auf #49 von Loren
  • Aber Du musst doch zugeben, dass die herben Verluste der SPD bei der letzten Wahl auf die letzten 4 Jahre Groko gehen.

    Und dass die erneuten Verluste in den Umfragen auf die erneuten Groko-Pläne gehen. Denn da in den letzten Monaten in Deutschland praktisch politisch nichts anderes stattgefunden hat als Regierungs-Findung, kann es nicht an Sachentscheidungen liegen, sondern nur an diesem erneuten Wortbruch der SPD, jetzt doch eine erneute Groko eingehen zu wollen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#52 PfuiAnonym
  • 27.02.2018, 11:40h
  • Antwort auf #44 von goddamn liberal
  • Bei der ganzen berechtigten Kritik an der SPD, was das NICHT-Ausnutzen der linken Mehrheit von 2013 angeht, wird immer gern vergessen, dass auch bei den Grünen keine Bereitschaft bestand 2013 mit der Linkspartei eine Koalition einzugehen.
    So gesehen hätte die SPD mit dieser linken Mehrheit gar keine Regierung schaffen können.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#53 PeerAnonym
  • 27.02.2018, 11:42h
  • Antwort auf #45 von goddamn liberal
  • "Nahles war als Juso-Vorsitzende gegen die Agenda 2010."

    Damals war Nahles gegen so manches, was sie heute bejubelt.

    -----------

    "Das Problem einer GroKo liegt im Katholen- und Evangelikaken-Mief der Union."

    Und in der Partei, die der Union immer wieder die Mehrheiten sichert. Denn ohne die SPD könnte die Union gar nichts von ihrem Katholen- und Evangelikaken-Mief umsetzen. Null - nichts - nada.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#54 PeerAnonym
  • 27.02.2018, 11:46h
  • Antwort auf #44 von goddamn liberal
  • "Die SPD hat das Thema Eheöffnung, das der Mehrheit der Wähler schnuppe ist und war, ein Dutzendmal bei ihrem Koalitionspartner aus Tapet gebracht. "

    Aber die SPD hat genauso auch jedesmal akzeptiert, wenn die Union das abgelehnt hat und dennoch weiter der Union die Mehrheiten gesichert.

    Man hätte ja auch einfach mal das Thema in den Bundestag zur Abstimmung bringen können und dann das tun können, was Art. 38 GG nicht nur erlaubt, sondern verlangt: jeden Abgeordneten frei, nur nach eigenem Gewissen entscheiden lassen.

    Hat die SPD aber nicht, sondern sich brav weiter unterworfen.

    Genauso wie die SPD jetzt in den Koalitionsverhandlungen wieder ihre LGBTI-Versprechen komplett aufgegeben hat, statt wenigstens einen Teil davon zur Koalitionsbedingung zu machen.

    Auch jetzt hat die SPD sich also wieder der Union komplett unterworfen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#55 PeerAnonym
  • 27.02.2018, 11:50h
  • Antwort auf #52 von Pfui
  • Das ist so nicht richtig.

    Die Grünen haben damals gesagt, dass sie auch von der Linken in einigen Punkten entgegenkommen verlangen. Solange die Linke z.B. auf dem Nato-Austritt besteht, wird es schwer, sie in eine Regierung zu holen.

    Aber die Grünen wären zur Verhandlung bereit gewesen. Und dass bei einer Verhandlung auch die Linken Kompromisse gemacht hätten, haben sie ja auch damals signalisiert. Ob die Verhandlungen erfolgreich gewesen wären oder nicht, kann niemand sagen.

    Aber es kam erst gar nicht zu Verhandlungen, weil die SPD die Nutzung der linken Mehrheit von vornherein kategorisch ausgeschlossen hatte und stattdessen lieber Frau Merkel weiter an der macht hielt.
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#56 TheDadProfil
  • 27.02.2018, 11:52hHannover
  • Antwort auf #52 von Pfui
  • ""wird immer gern vergessen, dass auch bei den Grünen keine Bereitschaft bestand 2013 mit der Linkspartei eine Koalition einzugehen.""..

    Interessant wie hartnäckig sich dieser Mythos bei Dir hält, so daß Du den hier immer mal wieder einstreust..
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#57 PfuiAnonym
#58 stromboliProfil
  • 27.02.2018, 11:58hberlin
  • Antwort auf #46 von BuntesUSchoenes
  • krampf -knarrenbauer..
    Ich verbitte mir die anleihen bei meinen wortschöpfungen, mädel.
    Streng deinen kopf gefälligst selbst an. Selbst wenn du da in meiner linie argumentierst, entschuldigt das nicht dein guttembergsyndrom.

    Man weiß gar nicht mehr, was man von soviel übermut und spielfreude halten soll.
    Eigentlich födere ich ja den nachwuchs...
    Aber bei der vorgeschichte geh ich lieber auf distanz... ;-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#59 goddamn liberalAnonym
  • 27.02.2018, 12:04h
  • Antwort auf #50 von Loren
  • "Und auch mein Verständnis für diejenigen, die mir oder anderen in Folge solcher Gesinnungen den Schädel einschlagen wollen, hält sich in nicht mal engen Grenzen."

    Das geht mir genauso.

    Unter säkularen Tschechen gibt es allerdings weit weniger Leute, die uns den Schädel einschlagen wollen, als unter frömmelnden ungarischen oder slowakischen Nationalromantikern.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #50 springen »
#60 Carsten ACAnonym
  • 27.02.2018, 12:10h
  • Antwort auf #55 von Peer
  • "Aber es kam erst gar nicht zu Verhandlungen, weil die SPD die Nutzung der linken Mehrheit von vornherein kategorisch ausgeschlossen hatte und stattdessen lieber Frau Merkel weiter an der macht hielt."

    Genau deswegen war es auch immer so verlogen, wenn die SPD immer Krokodilstränen vergoss, dass sie ja gerne würde, aber leider nicht könne. Denn sie hätte gekonnt, wenn sie nur gewollt hätte. Hätte die SPD zumindest mal versucht, die linke Mehrheit zu nutzen, hätte sie das alles und noch viel mehr längst umsetzen können und bräuchte sich jetzt nicht mit faulen Ausreden rausreden.

    Und genauso verloren ist es jetzt auch, wenn Andrea Nahles auf dem Parteitag rumbrüllt: "Wollt ihr denn warten, bis es irgendwann mal eine linke Mehrheit gibt?" und dabei verschweigt, dass es die gegeben hätte und vielleicht immer noch geben würde, wenn man nicht mit immer neuen Grokos die AfD stark machen würde.
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#61 LorenProfil
  • 27.02.2018, 12:12hGreifswald
  • Antwort auf #51 von Peer
  • Was ich nicht so alles müssen soll ...

    Was mich umtreibt ist der Fakt, dass es links von der Union derzeit nicht zu einer regierungsfähigen Mehrheit reicht, die progressivere Politik in Angriff nehmen könnte als in den letzten Jahren. Käme es mal wieder dazu, wären dann Kompromisse der jeweils beteiligten Parteien gefragt, die schließlich wohlwollend oder weniger wohlwollend zu diskutieren wären, je nachdem. Ich würde mir wünschen, dass das so früh wie möglich mitbedacht und in informellen Kontakten jenseits des Medienrummels von den Verantwortlichen dieser Parteien oder von denen delegierten Personen verantwortungvoll angebahnt und erörtert würde. Aber mit dem Müssen und dem Wünschen ist es so eine Sache, und egal wo Parteien zu verorten sind, scheint es nach meiner Wahrnehmung allen eher um den schnellen Punkt zu gehen, den man bei Wählern erzielt, als um verantwortungsvollen Gestaltungswillen. Da ich kein Parteigänger irgendeiner Partei bin, erlaube ich mir auch weiterhin einen kritischen Blick auf alle Beteiligten, bevor ich mich nach dem "Schnittmengenprinzip" dazu entscheide, wo ich meine Kreuzchen am Tag X mache.

    P.S. Ob GroKo, Neuwahlen oder "Jamaika", ich erwarte zur Zeit von keiner Variante etwas, das meinem Bedürfnis nach verantwortungsvoller Politk entspricht, sondern ein Weiter so im Reförmchenland und eine EU-und Außenpolitk, die meinen Erwartungen an eine werteorientierte Politk nicht entspricht, sondern die Werte, die ich dem Grundgesetz entnehmen kann, bei Bedarf zu Markte trägt.
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#62 stromboliProfil
  • 27.02.2018, 12:16hberlin
  • Antwort auf #52 von Pfui
  • das ist im großen und ganzen richtig..
    Aber wäre die spd bereitgewesen mit der linken gespräche zu führen, überhaupt mit denen zu reden statt wie nun in der letzten wahlnacht zu sagen mit denen keine koalition, dann wären auch die grünen auf den anfahrenden zug gesprungen.

    Insofern liegt die verantwortung ausaschließlich bei der spd.
    Das die grünen von sich aus nicht die spd drängten hin zu rot-grün-rot, unterlag einer weiteren fehleinschätzung mit blick auf kommende koalitionen auf landesebenen.

    Das ist im nachhinein ein dauerndes scheitern aller (!) beteiligten.
    Darüber konnten sich auch die restüberlebenden parteien nach 45 gedanken machen.. daraus gelernt hat keine!
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#63 LorenProfil
#64 Carsten ACAnonym
  • 27.02.2018, 12:19h
  • Antwort auf #57 von Pfui
  • Erstens sind ein paar Ost-Grüne nicht die ganze Partei und am Ende entscheidet immer noch die Partei als ganzes bzw. die Mehrheit.

    Und zweitens stimmt das einfach nicht. Wie TheDad schon sagte: das ist ein Mythos, der nicht wahrer wird, wenn manche ihn immer wiederholen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#65 Carsten ACAnonym
  • 27.02.2018, 12:21h
  • Antwort auf #61 von Loren
  • "Was mich umtreibt ist der Fakt, dass es links von der Union derzeit nicht zu einer regierungsfähigen Mehrheit reicht, die progressivere Politik in Angriff nehmen könnte"

    Aber in der letzten Legislatur (bis letzten September) hätte es diese Mehrheit gegeben. Und wenn die gute, fortschrittliche Politik gemacht hätten, gäbe es diese vielleicht aktuell immer noch und dann wäre die AfD vielleicht nicht so stark geworden.

    Aber die SPD wollte damals auf keinen Fall mit der Linken koalieren und lieber Angela Merkel weiter an der Macht halten. Dafür hat die SPD sogar ihre Inhalte geopfert. Und damit hat die SPD nicht nur ihren Absturz selbst verursacht, sondern auch die AfD stark gemacht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #61 springen »
#66 LorenProfil
  • 27.02.2018, 12:25hGreifswald
  • Antwort auf #59 von goddamn liberal
  • Klar. Säkulare dürften ganz unabhängig von der Nationalität unsereins tendenziell aufgeschlossener begegnen als frömmelnde Nationalromantiker, wobei es auch bei Säkularen solche und solche gibt.
    "Feindbeobachtung" nach allen Seiten ist da mein Motto, schon aus Gründen des Selbstschutzes.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #59 springen »
#67 LorenProfil
  • 27.02.2018, 12:47hGreifswald
  • Antwort auf #65 von Carsten AC
  • Mich beschäftigt diesbezüglich mehr Gegenwärtiges und vielleicht Zukünftiges. Andere können von den Schlachten von gestern von mir aus so lange träumen, bis sie ihre eigene Zukunft verschlafen haben. Aber bitte nur ihre eigene.

    Ansonsten schließe ich mich Strombolis #62 an, insbesondere dem letzten Absatz, der auch anspricht, dass man aus der deutschen Geschichte Lehren ziehen könnte, wenn man denn wollte. Diejenigen, die sich selbst zerfleischen, ersparen den Metzgern vom rechten Rand eine Menge Arbeit.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #65 springen »
#68 stromboliProfil
  • 27.02.2018, 12:49hberlin
  • Antwort auf #54 von Peer
  • du legst den finger in die wunde:
    Die demokratie welche eigentlich eine ständige konsensfindung sein sollte ist zu einem "koalitionsvereinbarungsplagiat" geworden, indem sich alle beteiligten darauf zurückziehen das die grenzen des "vertrsage nicht übereschritten sein dürften.

    Was aber dem volk oder bürger vorenthalten wird, ist die tatsächliche meinungsbildung aus der bevölkerung heraus.

    Nichts gegen zielsetzungen die alle in einer koalition einbringen, die dann, so sie nicht tatsächlich komplett diametral gegen das eigene wollen gerichtet sind, im öffentlichen diskurs entschieden werden, also auch mit wechselnden mehrheiten.
    Die skandnavier machens doch auch.
    Da geht keine "verlässlichkeit" verloren, sondern bürger und parlament übt sich in verantwortung auf gegenseitigkeit.

    Ich bin mittlerweile für eine radikale änderung des parlamentarischen..
    Längere legislaturperiode von 5-6 jahren und nur ZWEI wahlperioden für amtsträger und parlamentarier!
    Ohnehin zeit sich mit dem "beruf Poltiker auseinander zu setzen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #54 springen »
#69 PfuiAnonym
  • 27.02.2018, 12:55h
  • Antwort auf #64 von Carsten AC
  • Also weil Dad das gesagt hat, ist das ein Mythos.
    Interessant.
    Ich habe diesen "Mythos" auch nicht ständig verbreitet wie Dad behauptet, sondern ich erinnere mich aber so an 2013 und einige Diskussionen nach der Wahl.
    Falls ich mich hier irren sollte, wär ich für entsprechende Belege dankbar.
    Dads Wort allein genügt mir da nicht.

    Und @Loren
    Schade war es auf den Fall, das sehe ich genauso.
    Ich finde es aber langsam lächerlich, wie hier 80% der Kommentatoren ihr Mütchen an der SPD kühlen ohne scheinbar zu begreifen, dass der Feind woanders sitzt.
    Wenn die SPD tatsächlich bald aus der Parteienlandschaft verschwunden sein sollte, werden sich noch viele humanistische und linksdenkende Menschen nach ihr zurücksehnen.
    Da bin ich mir sicher.
    SPD weg vom Fenster bedeutet
    CDU auf dem Kanzlersessel. Und zwar für sehr lange Zeit.
    In Zukunft wahrscheinlich mit den Gesinnungsfreunden aus der AfD.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #64 springen »
#70 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#71 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#72 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#73 LorenProfil
  • 27.02.2018, 13:35hGreifswald
  • Antwort auf #69 von Pfui
  • Daher mein Abschlusssatz in #67.
    Aber vielleicht kommt es ja auch ganz anders und es entsteht eine Art von "Bewegung" links der Mitte, die der alten Parteischlachten überdrüssig ist und der nach rechts drehenden Union und dem äußersten rechten Rand ein eigenes Profil entgegensetzt. Man wird ja noch träumen dürfen.
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#74 goddamn liberalAnonym
  • 27.02.2018, 13:51h
  • Antwort auf #72 von BuntesUSchoenes
  • Die SPD steht als einzige Partei für über 150 Jahre demokratische Tradition in diesem merkwürdigen Land.

    Die teilweise Putin-affine Linke ist leider Erbin der undemokratischen DDR und die Grünen sind verwöhnte Bürgerkinder, die noch nie eine historischen Härtetest bestehen mussten.

    Das ist die historische Faktenlage.

    Für diejenige, die die Fakten kennen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#75 stromboliProfil
#76 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#77 stromboliProfil
  • 27.02.2018, 14:30hberlin
  • Antwort auf #74 von goddamn liberal
  • bei soviel faktenlage,, woher kommt die c-partei in doppbild und wo her die fdp.

    Um die afd zu kapieren, muss man die dinge zusammenführen.
    Alles aus dem selben urschlam kommend.

    Die konsolidierung der spd als "staatstragende partei ab 1914 ist vergleichbar mit der konsolidierung der nationalen vorgänger der c-parteien vor 33. Man stützt die reaktion weil selbst reaktion im gemäßigten schlafrock.
    Bei bedarf wird paktiert!

    Und unser blau-gelbes wendefähnchen...fdp.
    Das aus dem nachfaschistischen abfall zwischen 49 und 66 sich rekrutierende fdp parteienbild macht ja einen wandel in den 70zigerndurch .
    Ab den80zigern die rückkehr an die alten reaktionären herdplatten, auf denen die leistungseliten sich ihr süppchen kochen.
    Ob die da von boss-moden den ss-rock oder den westerschwelle maßanzug tragen ist austauschbar.
    Dunkel muss er sein, um eindruck zu schinden.

    Mir kommt das ganze wie eine milchstrassenumarmung mit tödlichem ausgang vor..
    Die sterne umkreisen sich mit immer höherer geschwindigkeit aufeinander zu, um im finalen akt sich selbst zu zerstören.
    Die afd ist dann das hieraus entstehende schwarze loch, dass dann durch seine so gewonnene anziehungskraft den rest an sich zieht und verschlingt.

    Schwarze löcher zerstören sich nur durch schwarze löcher.
    Also ist krieg die nächstliegende option auf die wir hin treiben...
    Wenn wir nichts gegen die "fliehkraft was eigen anziehendes einsetzen.
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#78 stromboliProfil
#79 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#80 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 27.02.2018, 16:45h
  • Antwort auf #74 von goddamn liberal
  • Wie sollen die Grünen auch einen Härtetest erleben, wenn sie zu wenig Stimmen erhalten, um in die Regierung zu kommen?
    Das, was die CDU seit Jahrzehnten schleppend hinter sich herzieht, bekommen die Grünen gleich mal besser hin. Aber solange sich die Bürger ängstlich hinter der Union verstecken und sonst aber sie mächtig kritisieren, wird es auch nichts besseres geben als das, was wir schon haben.

    Und genau das ist das Problem in unserer Gesellschaft: alle wissen, dass was anderes kommen muss, aber keiner traut sich, was anderes zu wählen.
    Die Union ist für unser Deutschland schlecht, also ist es wichtig, zu überlegen, welche Parteien das besser hinbekommen.
    Die Grünen und die LINKE sind da definitiv eine Option, zumal die Grünen eine Chance hatten, im September in die Jamaika-Koalition zu gehen. Aber die FDP wollte das ja unbedingt platzen lassen.

    Wenn man sich anschaut, was die Grünen tun, ist das für mich eine sehr gute Wahl, und wenn die Bürger mal aufhören würden, ständig zu kuschen und endlich mal zu dem zu stehen, was sie äußern, dann wären wir schon weitere Schritte vorwärts.

    Du redest ja schon wie die SPD.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #74 springen »
#81 stromboliProfil
  • 27.02.2018, 17:01hberlin
  • Antwort auf #79 von BuntesUSchoenes
  • dann beweiß mal wann duerstmalig mit der krampf-version dich an die öffentlichkeit gewagt hast...
    Nicht das es mir ums rechthaben geht, aber das trittbrettfahren wollen geht mir auf den geist.

    Vereinnahm nicht ständig dinge, die nicht auf deinem mist gewachsen sind.

    Und beschäftige dich mal mit gesellschaftstheorie...
    Mein salopp hingeworfener einwand "na dann kann die revolution ja ihren lauf nehmen." war natürlich eine parodie auf deine angestrengtheiten hier im forum.
    "Mit der Eheöffnung sind wir in der Revolution mitten drin, denn das ist noch nicht das Ende."
    Das ist einfach nur mist, der seinen inhalt nicht zu ende denkt oder den dialektischen widerspruch nicht durchschaut.
    Aber es ist eines jener beispiele die man dir hier vorwirft: beliebigkeit nur um des plapperns willen.
    Unverkennbar B&S!
    Und mit sowas soll man nun revolution machen... tssssssst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #79 springen »
#82 goddamn liberalAnonym
#83 stromboliProfil
  • 27.02.2018, 17:09hberlin
  • Antwort auf #80 von BuntesUSchoenes
  • ich brauch wahrlich nicht lange suchen beim alltäglichen irrsinn..
    "Die Union ist für unser Deutschland schlecht, also ist es wichtig, zu überlegen, welche Parteien das besser hinbekommen.
    Die Grünen und die LINKE sind da definitiv eine Option, zumal die Grünen eine Chance hatten, im September in die Jamaika-Koalition zu gehen."

    Man lese und staune!
    Und da soll man den politischen wegweisern folgen die dieses leuchtfeuer uns weist
  • Antworten » | Direktlink » | zu #80 springen »
#84 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 27.02.2018, 17:13h
  • Antwort auf #82 von goddamn liberal
  • Auch das bekommen die Grünen hin, und zwar weitaus mehr als die Union, die ja offensichtlich nichts dagegen hat, dass sich die AfD in den Bundestag geschlichen hat und due Union selbst etwas nach rechts gerückt sind.

    Wenn es also eine Besorgnis gibt, dann ist e die GroKo, die eventuell vir unserer Türe steht.

    Das mit dem wie die SPD sprechen ist nicht beleidigend gemeint, sondern ich wundere mich wirklich, dass du als "goddamn liberal" auch zu denen zählst, die aus Sicherheit hinter der Union stehen, obwohl du sie gar nicht ausstehen kannst (?)
    Die Union ist am wenigsten sicher - das erkennst du daran, dass sich die AfD formatieren konnte und nun im Bundestag ist. Du erkennst es an der schlechten Flüchtlingspolitik, und du erkennst es daran, wenn du dir ein Video anschaust, wo Obama und Merkel gemeinsam aufgetreten sind.

    Ich werde nun extra für dich eines aussuchen, ich hoffe, dass ich es finde, denn da wird der Unterschied deutlich.

    See you soon.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #82 springen »
#85 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 27.02.2018, 17:20h
  • youtu.be/3KHI0VtYsWw

    Schaue ab 17.08 Minuten.
    Welcher Anlass das ist, darfst du einfach mal ignorieren. Ich wählte das Video aus, weil du da erkennst, wie Merkel wirkt und wie Obama wirkt, und woran das liegt. Also weniger auf die Worte achten, sondern eher auf die Reaktionen vom Publikum.
    Ich hoffe, du erkennst es :-)
  • Antworten » | Direktlink »
#86 johannbAnonym
  • 27.02.2018, 17:25h
  • Warum dass die Homoehe jetzt gegen die Vielweiberei herhalten soll erschließt sich mir nun rein gar nicht.
    Entweder die Vielweiberei ist verboten oder nicht.
    Das hat aber nix mit der Ehe zwischen zwei Personen was zu tun!
  • Antworten » | Direktlink »
#87 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 27.02.2018, 17:30h
  • Antwort auf #83 von stromboli
  • Nö, da musst du nicht in deiner Phantasie irrsinnig werden, wenn du nur einmal nachfragen würdest, anstatt zu interpretieren. Ist das so ein Virus, der gerade um geht bei euch Kommentatoren? Dass ihr nicht mehr in der Lage seid, zu fragen, sondern nur noch Spekulationen schreiben könnt?

    Ich meinte damit, dass die Grünen eine Partei ist, die es letzten Herbst fast in die Regierung geschafft hätte. Von den anderen Parteien wie Union und FDP spreche ich nicht. Da hätte man ne bessere Lösung finden können.
    Aber anstatt die Chance zu nutzen, wurde das von der FDP boykottiert. Die Grünen hätten sich mit den LINKEN zusammen tun können, um der Union und der FDP den Riegel vorzuschreiben.
    Aber der CDU hat man ja wieder klein beigegeben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #83 springen »
#88 LorenProfil
#89 LorenProfil
#90 goddamn liberalAnonym
#91 stromboliProfil
  • 27.02.2018, 20:54hberlin
  • Antwort auf #87 von BuntesUSchoenes
  • .."wenn du nur einmal nachfragen würdest.."

    Wenn du nur endlich so schreiben würdest das ein "nachfragen überflüssig wäre..
    Aber das schreiben dir ja etliche hier im forum hinterher, und du mühst dich weiter damit ab, dich unverstanden zu fühlen.
    Endlosschleife!
    Schatzerl, geh den leuten einfach nicht auf die nerven, oder reflektiere über das was zu deiner person, deinen inhalten gesagt wird.
    Ansonsten halt ich mich nach dem gehabten spass wieder an meine eigene devise: ignorier den troll, zeig ihm die grenzen nur da, wo es unumgänglich ist!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #87 springen »
#92 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 27.02.2018, 22:18h
  • Antwort auf #91 von stromboli
  • Lass mal bitte das diskretitierende "Schatzerl" weg. Ich bin weder dein Schatz, noch sonst von hier jemandes!

    Wenn du was nicht verstehst, dann frage nach!
    Ich schreibe so wie ich es möchte, so wie alle hier schreiben wie sie es bevorzugen.

    Du hast heute nicht verstanden, dass mein "Duo" ironisch gemeint war und ich damit nur eine einzige Person meinte. Nachfragen hilft.

    Loren hat nicht verstanden, was ich mit dem Videolink zeigen wollte. Was interpretiert wurde, kannst du nachlesen.
    Ich hatte zur ERKLÄRUNG extra erwähnt, weshalb ich dieses Video auswählte.
    Wer das dann immer noch nicht verstehen kann, dem kann ich wirklich nicht mehr helfen.

    Mir gehen eure Interpretationen mächtig auf die Nerven, weil ich mit euch nicht mehr schreiben kann, ohne dass ihr meine Kommentare völlig missversteht.

    Hinweis:
    Erst lesen, dann denken, dann schreiben!
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#93 TheDadProfil
  • 27.02.2018, 22:33hHannover
  • Antwort auf #69 von Pfui
  • ""Dads Wort allein genügt mir da nicht.""..

    Es war so wie von "stromboli" in Nr.#62 beschrieben, und das ist in den Zeitungs-Artikeln dann auch nachlesbar..

    Ein Parteitagsbeschluß der SPD von 1990 (!) verhinderte eine Koalition auf Bundesebene mit den Linken, weshalb man sowohl Sondierungs-Gespräche als auch Koalitions-Verhandlungen noch am Wahlabend 2013 ausschloß..

    Der Beschluß wurde auch erst auf dem Parteitag NACH Bildung der GroKo durch einen neuen Beschluß ersetzt..

    Sahra Wagenknecht bot schon vor der konstituierenden Sitzung des Bundestages den Grünen und der SPD an noch vor Bildung der GroKo die Ehe-Öffnung durch die bestehende Mehrheit von 20 Stimmen an der UNION vorbei zu ermöglichen, weil sie die Möglichkeit sah daß die UNION eine solche Abstimmung verhindern würde..

    Ein dazu notwendiges Einbringen auf die Tages-Ordung einer Sitzung des Bundestages wurde von Norbert Lammert als Bundestagspräsident verhindert..
    Und noch 4 Jahre später stimmte dann auch dieser Norbert Lammert gegen die Ehe-Öffnung..

    Wie erwähnt, alles nachlesbar in Artikeln aus den Tagen der konstituierenden Sitzung im Jahr 2013 auch hier bei Queer..
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#94 TheDadProfil
#95 TheDadProfil
#96 stromboliProfil
  • 27.02.2018, 23:26hberlin
  • Antwort auf #92 von BuntesUSchoenes
  • Unsere alle entzückende eliza doolitle; jaja jetzt hat sie's; jaja jetzt hat sie's...
    Erst lesen, dann denken, dann schreiben!
    Es büht so grün , wenn spaniens blüten blühn...
    Bunt&Schöner konnt ich es dir nicht machen.
    "schatzterl" steht für den kinderkram, den du um dich aufschichtest.
    Für die naivitäten die sich da durchwusseln "um mit anderen gespräche führen zu dürfen".
    Und es ist tatsächlich ein eingeständnis meinerseits , dich nicht für voll zu nehmen.
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#97 LorenProfil
  • 27.02.2018, 23:28hGreifswald
  • Antwort auf #92 von BuntesUSchoenes
  • Du hast meinen Kommentar offensichtlich nicht verstanden, der mit deinem Videolink nichts zu tun hatte. Hättest du nachgefragt, wäre vielleicht Erkenntnis über dich gekommen. Wer von anderen fordert, was selbst nicht geleistet wird, sollte kleinere Brötchen backen. Die sind dann genießbarer. Vielleicht.
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#98 LorenProfil
#99 LorenProfil
#100 PfuiAnonym
  • 28.02.2018, 10:27h
  • Antwort auf #93 von TheDad
  • Hi Dad,

    was die SPD und ihre Verweigerung angeht bestand hier keinerlei Zweifel.
    Das war mir bekannt
    Es ging mir darum, dass auch die Grünen nicht bereit waren.
    Da habe ich bislang nichts Gegenteiliges gefunden,
    was meinen "Mythos" widerlegt.
    Aber wir können uns einfach auch darauf einigen, dass, wie es @Stromboli und @Loren ebenfalls ausdrückten, es nun mal sehr schade war, dass es 2013 nicht versucht.
    Ich weigere mich nur, hier die ständig abgespulte Leier von der SPD als Buhmann und Verräter der Republik, deren Untergang besser eher als später kommen soll, auch noch zu beklatschen.
    An dem miesen Zustand der politischen Linken ist nicht nur die SPD schuld.
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#101 stromboliProfil
  • 28.02.2018, 11:21hberlin
  • Antwort auf #100 von Pfui
  • ich stelle mich da hinter deine aussage!
    Özdemir hat mehrmals die "verantwortungslose haltung der linken zur natofrage" als grund einer ablehnung von koalitionsgesprächen oder ansätzen in diese richtung zurückgewiesen..
    Immerhin parteimitvorsitzender seiner zeits.
    Da gabs eine menge störfeuer gerade aus den reihen der grünen, die so hofften, unentschlossene exlinke wähler vom rüberwechseln hin zur spd abzuhalten..
    Das waren noch zeiten!
    Die gingen dann geschlossen hin zur afd, wie die geschichte nun zeigt.
    Und es gab auch aus der linken querschüsse die nicht hätten sein müssen.. auch hier das schielen auf wanderwähler die ebenfalls dann aus der linken hin zur afd "flüchteten.

    Beim aktuellen spd-bashing geht es aber noch mal um die möglichkeit , eine weitere gaga koalition zu verhindern.
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#102 PfuiAnonym
  • 28.02.2018, 12:35h
  • Antwort auf #101 von stromboli
  • Danke. So habe ich das auch wahrgenommen.
    Was die GroKo angeht, ist mir auch jeder nahe, der sie zu verhindern anstrebt.
    Ich glaube aber nicht, dass die hämischen Untergangswünsche die hier teilweise über die SPD ausgeschüttet werden uns diesem Ziel näherbringen.
    Weiterhin bin ich mit GoddamnLiberal skeptisch, ob Neuwahlen geeignet sind, das linke Spektrum zu stärken.
    Viele Grüße Dir.
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#103 TheDadProfil
  • 28.02.2018, 20:52hHannover
  • Antwort auf #100 von Pfui
  • ""Ich weigere mich nur, hier die ständig abgespulte Leier von der SPD als Buhmann und Verräter der Republik, deren Untergang besser eher als später kommen soll, auch noch zu beklatschen.""..

    Unbedingt..
    Doch dazu muß man Historisches nicht noch zusätzlich in einem sagen wir mal, verfälschendem Licht präsentieren..

    Was dann von einigen geglaubt wird..

    Wir haben es hier mit der Tatsache zu tun das die Grünen eine Absage an die Linke gar nicht erst leisten mußte, weil die kategorische Ablehnung durch den SPD-Parteibeschluß bereits vorlag mußte man sich damit gar nicht weiter beschäftigen..

    Hätte die SPD wenigstens Gesprächsbereitschaft signalisiert wäre das Ganze anders verlaufen..

    Die Grünen waren zur Umsetzung des Vorschlages von Sahra Wagenknecht dann auch bereit..
    Die SPD hat das "nicht näher" diskutiert und sich öffentlich auch nicht unbedingt klug dazu geäußert..

    09.Oktober 2013 :

    www.queer.de/detail.php?article_id=20212

    Noch 10 Tage später :

    www.queer.de/detail.php?article_id=20270

    25.10.2013

    www.queer.de/detail.php?article_id=20308

    ""Trotzdem eignet sich der Gesetzentwurf, eine möglicherweise vor der Union einknickende SPD zu ärgern er ist wortgleich zu einem Entwurf, mit dem SPD und Grüne im Sommer die schwarz-gelbe Regierung vor sich her führten.""..
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