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Kommentare zu:
CDU-Parteitag: Kramp-Karrenbauer erhält 98,9 Prozent


#21 RobinAnonym
  • 26.02.2018, 20:36h
  • Antwort auf #20 von BuntesUSchoenes
  • >>>>> Deutschland bedeutet, dass die Union immer noch an der Regierung ist. <<<<<

    Leider wahr.

    Aber auch nur, weil die SPD der Union immer wieder neu die Mehrheiten sichert. Selbst wenn die SPD vor der Wahl das Gegenteil versprochen hat.

    >>>>> Mit anderen Parteien wie Grüne und LINKE hätten wir eine bessere Situation und bessere Politiker. <<<<<

    In der letzten Legislaturperiode hätte es sogar eine Mehrheit für Rot-Rot-Grün gegeben. Aber die SPD wollte lieber die Union an der Macht halten und damit auch die AfD stark machen.

    Und dann behauptet Andrea Nahles jetzt auch noch: "Wollt Ihr wirklich warten, bis es irgendwann eine linke Mehrheit gibt?" Tja Frau Nahles, die hätte es in der letzten Legislaturperiode gegeben. Haben Sie das schon vergessen oder hoffen Sie, dass alle anderen das schon vergessen haben?
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#22 RobinAnonym
  • 26.02.2018, 20:41h
  • Antwort auf #17 von Pierre
  • Volle Zustimmung!

    Nicht Wahlen machen Extremisten stark, sondern soziale Ungerechtigkeit, Politiker und Parteien die sich weder für den Bürgerwillen noch für eigene Versprechen interessieren, etc.

    Würde die SPD jetzt mal zu ihrem Wort stehen, wäre das mal was anderes. Und würde sie im Falle von Koalitionen auch noch auf sozialer Gerechtigkeit bestehen, wäre das die beste Methode, die AfD klein zu halten.

    Aber eine erneute Groko und Verzicht auf viele soziale Versprechen machen die AfD nur noch stärker und werden die AfD wohl endgültig etablieren.

    Danke SPD...
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#23 goddamn liberalAnonym
  • 26.02.2018, 20:51h
  • Antwort auf #17 von Pierre
  • "Es sind doch gerade die ständigen GroKos und das laufende Brechen von Versprechen, die die AfD erst stark machen."

    Ich war 2013 für Rot-Rot-Grün. Aber: Die letzte Groko hat 80% ihrer Zusagen umgesetzt. Selbst für uns kam mit Hängen und Würgen erstaunlich viel raus.

    Ich hätte die Ehe für alle im konservativen Deutschland so schnell nicht erwartet.

    Die AfD ist wegen der teilweise faschistoiden deutschen Mentalität so stark. Darauf hatte die Union immer Rücksicht genommen. Zuletzt Kohl beim Asylkompromiss Anfang der 90er.

    Merkel war damals schon Ministerin. Weil sie weltfremd ist, hat sie trotzdem 2015 Entscheidungen getroffen, die leider objektiv problematisch sind und die sie wegen ihrer mangelnden rhetorischen Begabung nicht einmal überzeugend rechtfertigen konnte. Sie ist die Mutter der AfD, die leider so professionell und intellektuell ist, wie Neofaschisten es überhaupt sein können.

    Ich fürchte, wir werden das schwere Erbe von Merkel so schnell nicht los. Wenn sich die wirtschaftliche Lage verschlechtert, wird der Faschismus in Deutschland noch stärker werden.
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#24 goddamn liberalAnonym
  • 26.02.2018, 21:01h
  • Antwort auf #22 von Robin
  • "Nicht Wahlen machen Extremisten stark, sondern soziale Ungerechtigkeit, Politiker und Parteien die sich weder für den Bürgerwillen noch für eigene Versprechen interessieren, etc."

    Auf den 'Bürgerwillen' von Pegida u. Co. kann ich gerne verzichten.

    Natürlich gibt es in diesem Land schreiende Ungerechtigkeiten.

    Aber alle Untersuchungen zeigen, dass die Wähler der AfD eben nicht die Ärmsten der Armen sind, sondern - wie schon bei der NSDAP - frustrierte Kleinbürger bis in akademische Kreise hinein.

    Die sind extremistisch, weil sie gerne extremistisch sind und nicht, weil sie extrem arm sind.

    Deswegen gibt es für ihr Wahlverhalten auch keine Entschuldigung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#25 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 26.02.2018, 21:03h
  • Antwort auf #21 von Robin
  • Na ja, die CDU Wähler tragen auch keinen unwesentlichen Teil dazu bei, dass die Union noch so stark ist. Da gibt es immer mehrere Aspekte, nicht nur einen.
    Ich finde, wenn man die Wähler berücksichtigen möchte, sollte es Neuwahlen geben.
    Wenn die SPD diese Woche der GroKo zustimmt, wäre das aus meiner Sicht ein Skandal. Und ich sage das, ohne zu übertreiben.

    Stell dir vor die SPD wäre ein Arbeitnehmer und hätte sich am Arbeitsplatz mehrmals so schlecht verhalten und so schlecht gearbeitet. Wie würde da der Arbeitgeber reagieren?
    Beim Bewerbungsgespräch hätte der Arbeitnehmer toll gesprochen und vieles versprochen und nach der Einstellung entpuppt sich dieser Arbeitnehmer als "Pandoras-Box." Der Arbeitnehmer weiß um sein Verhalten, aber lobt sich trotzdem selbst.
    Nun geht es darum, ob dieser Arbeitnehmer weiterhin in diesem Unternehmen arbeiten darf.

    Wie würdest du da entscheiden, wenn du der Arbeitgeber wärst?
    Meine Entscheidung, wenn ich Arbeitgeber wäre, wäre mir da glasklar.
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#26 Merkel-ImitatAnonym
  • 26.02.2018, 21:36h
  • Den Kleidungsstil, den gelangweilten Gesichtsausdruck und das leiernde, monoton einschläfernde Reden hat Kramp-Karrenbauer schon mal von Merkel.

    Und die Gesinnung eh - vielleicht sogar noch extremer.

    Und da Deutschland offenbar auf diesen Stil als Kanzlerin steht, wissen wir schon, was wir zu erwarten haben...
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#27 Carsten ACAnonym
  • 26.02.2018, 21:41h
  • Antwort auf #23 von goddamn liberal
  • "Selbst für uns kam mit Hängen und Würgen erstaunlich viel raus. "

    Aber auch nur, weil die Grünen mit ihrer Aussage, die Eheöffnung zur Koalitionsbedingung zu machen, alle anderen Parteien unter Druck gesetzt haben und damit einen Stein ins Rollen gebracht haben, der dann seine eigene Dynamik bekommen hat.

    Und die SPD hat ja auch selbst zugegeben, dass sie erst nach Merkels Verplapperer umgeschwenkt ist und ansonsten die Koalitionstreue bis zum letzten Tag gehalten hätte.

    Die SPD hat sich also nur drangehängt - und auch erst nach Merkels Okay.
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#28 Carsten ACAnonym
  • 26.02.2018, 21:46h
  • Antwort auf #24 von goddamn liberal
  • Ähm nein.

    Die Untersuchungen zeigen, dass die AfD nicht nur von Armen und Bildungsfernen gewählt werden, sondern auch von Bessergebildeten, Besserverdienern, Adligen, etc.

    Und das sind auch die Strippenzieher in der AfD. Das heißt aber nicht, dass die auf das "Fußvolk" von Pegida & Co verzichten können und ohne diese Wutbürger wäre die AfD viel kleiner.

    Das lässt sich ja auch empirisch belegen, dass die AfD nicht von einer gefestigten Rechten am Leben gehalten wird, sondern aus Frust gewählt wird:
    zunächst war es der Frust über die Griechenland-Rettung. Als das Thema weg war, war auch die AfD unter 5% und wurde für tot erklärt. Und dann kam die Flüchtlingswelle und schon schnellte die AfD wieder hoch.

    Das beweist ja, dass die AfD eben nicht von einer gefestigten Rechten am Leben erhalten wird (obwohl es die auch in der AfD gibt), sondern dass das in erster Linie eine Protestpartei ist, die von den Abgehängten und Frustrierten lebt.
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#29 Carsten ACAnonym
  • 26.02.2018, 21:50h
  • Antwort auf #25 von BuntesUSchoenes
  • "Na ja, die CDU Wähler tragen auch keinen unwesentlichen Teil dazu bei, dass die Union noch so stark ist."

    Richtig. Aber da die CDU-Wähler bei weitem nicht genug sind, um der Partei eine absolute Mehrheit zu sichern, könnte die CDU gar nichts, wenn die SPD ihr nicht die Mehrheiten dafür sichern würde und immer wieder neu einknicken würde.

    Obwohl die SPD fest versprochen hatte, sich diesmal wirklich zu ändern und Merkel nicht nochmal an der Macht zu halten, wollen die jetzt schon zum dritten mal (mit einmal Pause durch die FDP) die Union an der Macht halten.

    Und haben natürlich auch wieder mal 95% ihrer Wahlversprechen gebrochen. Aber Hauptsache, man hat viele Ministersessel ergattert. Denn das ist der SPD ja offenbar wichtiger als Inhalte.
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#30 tiberioAnonym

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