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Kommentare zu:
CDU-Parteitag: Kramp-Karrenbauer erhält 98,9 Prozent


#41 PeerAnonym
  • 27.02.2018, 09:19h
  • Antwort auf #37 von Loren
  • Die Linke ist einfach etablierter. Und wer von Politik frustriert ist und sich abgehängt fühlt, wählt eher ganz neue Kräfte, um es den alten, etablierten Parteien mal zu zeigen.

    Es sagen ja auch alle Wahlforscher, dass ein großer Teil der AfD-Wähler nicht etwa das Programm wählen, sondern dass das einfach Protestwähler sind, die den anderen Parteien einen Denkzettel verpassen wollen.
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#42 PeerAnonym
  • 27.02.2018, 09:22h
  • Antwort auf #36 von Carsten AC
  • Ja, deswegen verstehe ich auch nicht, wieso so viele SPD-Mitglieder noch auf Andrea Nahles hören, die doch gerade zur aktuellen Situation der SPD beigetragen hat.

    Wenn ich in der SPD wäre und sehen würde, was Nahles & Co aus der Partei gemacht haben, würde ich alleine schon deshalb das genaue Gegenteil dessen machen, was Andrea Nahles empfiehlt.

    Denn dass sie offenbar jeglichen Realitätsbezug verloren hat, die SPD immer tiefer in die Scheiße reitet und nur ihren persönlichen Vorteil im Blick hat, dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben.
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#43 PeerAnonym
  • 27.02.2018, 09:30h
  • Antwort auf #31 von goddamn liberal
  • Du gehst davon aus, dass im Falle einer Neuwahl die aktuellen Umfragewerte gleich dem Wahlergebnis wären.

    Aber die immer weiter ins Bodenlose fallenden Umfragewerte der SPD (und damit indirekt auch die Zahl der Frustwähler der AfD) resultieren ja erst aus der Unzufriedenheit vieler Wähler mit dem erneuten Wortbruch der SPD.

    Würde die SPD endlich mal Wort halten, könnte sie auch wieder viele Wähler, die sich aktuell von der SPD betrogen fühlen, zurück gewinnen.

    Und dann würde auch der AfD das Argument wegfallen, dass die anderen Parteien ja eh tun was sie wollen und sich nach Wahlen nicht mehr für ihre Versprechen vor der Wahl interessieren. Dann würde die AfD vielleicht sogar sinken, aber maximal gleich hoch bleiben.

    Und wenn man dann noch bedenkt, dass die Zustimmung für Merkel auch immer weiter sinkt, dass die FDP massiv abgesackt ist und jetzt auf dem letzten Platz liegt und Grüne und Linke deutlich zugelegt haben, wird klar, dass bei einer Neuwahl ein für LGBTI deutlich besseres Ergebnis rauskommen könnte.

    Und mal ganz ehrlich:
    noch schlimmer als 4 weitere Jahre Groko-Stillstand und 4 weitere Jahre gelebte Werbung für politische Extremisten kann es doch schon fast nicht mehr werden.

    Denn wir dürfen auch eines nicht vergessen:
    eine weitere Groko würde die AfD noch deutlich stärker machen und dann hätten wir in 4 Jahren ein noch viel größeres Problem als heute.
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#44 goddamn liberalAnonym
  • 27.02.2018, 09:47h
  • Antwort auf #33 von Carsten AC
  • Die SPD hat das Thema Eheöffnung, das der Mehrheit der Wähler schnuppe ist und war, ein Dutzendmal bei ihrem Koalitionspartner aus Tapet gebracht.

    Sie hätte 2013 allerdings auch mit Linken und Grünen koalieren können. Damals wäre es vielleicht auch noch möglich gewesen Putin-Wagenknecht u. Co. zu zähmen.

    Hätte, hätte, Fahrradkette...
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#45 goddamn liberalAnonym
  • 27.02.2018, 09:54h
  • Antwort auf #36 von Carsten AC
  • Nahles war als Juso-Vorsitzende gegen die Agenda 2010.

    Politische Talente hat die SPD in den letzten Jahren schon genug verschlissen. Political animals sind übrigens meistens keine wirklich netten Menschen...

    Die Groko hat übrigens mehr für den Sozialstaat getan als Rot-Grün (gerade mit der Volkspartei CSU geht das ganz gut). Sie tut auch mehr als Jamaika (Normale Arbeitnehmer und Arbeitslose sind der grünen Öko-Mittelschicht egal).

    Das Problem einer GroKo liegt im Katholen- und Evangelikaken-Mief der Union.
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#46 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 27.02.2018, 09:59h
  • Übrigens weiß Frau Krampf-Knarrenbauer, ups, Kramp-Karrenbauer nicht, in welche Richtung sie gehen möchte. Driftet die CDU zu sehr nach rechts, dann kritisiert sie es, und wenn es um unsere Belange geht, äußert sie Unterstellungen bis hin zu hetzerischen Sätzen.
    Ich schätze sie unberechenbar ein.
  • Antworten » | Direktlink »
#47 goddamn liberalAnonym
  • 27.02.2018, 10:00h
  • Antwort auf #37 von Loren
  • "die ich allerdings von Italien über Ungarn, Tschechien, Slowakei und Österreich auch andernorts wahrnehme"

    Auch da muss man differenzieren.

    Fast alle diese Staaten haben ihre faschistische Vergangenheit nie richtig bewältigt.

    Die Tschechen wiederum haben als NS-Opfer eine große (national-)demokratische Tradition; sie haben aber auch keine Kolonialvergangenheit in der arabischen Welt und fühlen sich für die innerarabischen Konflikte, vor denen die Menschen nach Europa fliehen, einfach nicht zuständig.

    Man muss das nicht sympathisch finden. Aber wenn man wie Merkel 9 Monate in Prag gearbeitet hat, dann müsste man das schon wissen.
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#48 goddamn liberalAnonym
  • 27.02.2018, 10:16h
  • Antwort auf #46 von BuntesUSchoenes
  • "Übrigens weiß Frau Krampf-Knarrenbauer, ups, Kramp-Karrenbauer nicht, in welche Richtung sie gehen möchte. "

    AKK weiß genau, was sie will:

    Das Caritas-Volksheim mit Erbsensuppe und Vollverpflegung, in dem die Sünder (Unzüchtige, Abtreiber, Sterbehelfer, Nichtgläubige) auf der Büßerbank oder gleich im Knast sitzen.

    Das ist für die CDU normal.

    Vor 20 oder 30 Jahren wäre es aber auch normal gewesen, dass die meisten Medien das kritisieren.

    Heute finden sie das 'mittig' oder gar 'liberal'.

    Das nennt man Rollback.
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#49 LorenProfil
  • 27.02.2018, 10:49hGreifswald
  • Antwort auf #43 von Peer
  • " Und wenn man dann noch bedenkt, dass die Zustimmung für Merkel auch immer weiter sinkt, dass die FDP massiv abgesackt ist und jetzt auf dem letzten Platz liegt und Grüne und Linke deutlich zugelegt haben, wird klar, dass bei einer Neuwahl ein für LGBTI deutlich besseres Ergebnis rauskommen könnte."

    Ich beteilige mich ungern an Kaffeesatzleserei. Bekanntlich kann in der politischen Stimmung ein einziges "Großereignis" mit entsprechender medialer Ausschlachtung signifikante Verschiebungen bewirken (wobei ich auf katastrophale Ereignisse gut verzichten kann).

    Betrachte ich mir die letzten repräsentativen Wählerbefragungen, kann ich allerdings beim besten Willen kein "deutliche besseres Ergebnis" für die Parteien in der Summe erkennen, die gemeinhin links der Union angesiedelt werden.
    Der zum gegebenen Zeitpunkt gemessene Zuwachs beträgt 0,4 bzw. 0,9 %.

    www.wahlrecht.de/umfragen/

    Statistische Fehler sind dabei selbstverständlich zu berücksichtigen, aber sowohl in die eine wie auch die andere Richtung. Und was wäre wenn? Da muss ich mal bei Gelegenheit meinen Kaffeesatz befragen.
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#50 LorenProfil
  • 27.02.2018, 10:58hGreifswald
  • Antwort auf #47 von goddamn liberal
  • Mir sind die Zusammenhänge durchaus klar, aber Fakt ist, dass faschistische oder von mir aus faschistoide Gesinnungen, die u.a. durch Autoritätshörigkeit, Blut-und-Boden-Volkswahn und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gekennzeichnet sind, wahrlich kein deutsches Alleinstellungsmerkmal sind. Und auch mein Verständnis für diejenigen, die mir oder anderen in Folge solcher Gesinnungen den Schädel einschlagen wollen, hält sich in nicht mal engen Grenzen.
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