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  • 05. Juli 2005 17 1 Min.

München Der Freistaat Bayern wird das bundesweite Antidiskriminierungsgesetz von SPD und Grünen im Bundesrat ablehnen. Das beschloss das Kabinett unter Leitung von Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) am Dienstag in München. Staatskanzleichef Erwin Huber kündigte die Anrufung des Vermittlungsausschusses an, da das Gesetz weit über die europäischen Vorgaben hinaus gehe und den heimischen Betrieben Wettbewerbsnachteile bringe. Das Antidiskriminierungsgesetz sei ein "Anti-Jobgesetz und das Paradebeispiel einer rot-grünen Jobbremse", so Huber. Deutschland brauche "Vorfahrt für Arbeit und kann sich rot-grüne Nischenthemen nicht länger leisten". Durch Anrufung des Vermittlungsausschusses kann das an sich nicht zustimmungspflichtige Gesetz scheitern, falls der Bundestag wie geplant in dieser Legislaturperiode nicht mehr zu einer Sitzung zusammenfindet. Auch andere Bundesländer, darunter die große Koalition in Kiel, haben bereits die Anrufung des Vermittlungsausschusses angekündigt. (nb/pm)

-w-

#1 eichhornAnonym
  • 05.07.2005, 16:35h
  • alles das gleiche: wir wollen jobs schaffen, und deswegen ist jeglicher schritt, den wir tun sinnvoll und gut, alles andere arbeitslosigkeitsfordernd.
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#2 BurghardAnonym
  • 05.07.2005, 16:59h
  • es ist nur komisch, dass die CDU und FDP bisher keinen NAchweis angetreten haben dass das ADG Jobs vernichtet. Mir ist auch kein Fall bekannt, in dem Antidiskriminierungsregelungen zum Abbau von Job´s führen.

    Und es muss immer wieder darauf hingewiesen werden, dass im Arbeitsrecht die Rcihtlinien fast 1:1 umgesetzt werden.

    Jetzt gilts: EU hilf uns.

    Unfair ist jedoch, das bei eventuellen Strafzahlungen alle Länder bluten müssen. Und Strafzahlungen werden kommen, da Deutschland ohnehin bereits den Vertrag verletzt hat...
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#3 JuliaAnonym
  • 05.07.2005, 17:37h
  • Etwas anders konnte man auch nicht erwarten von diesem Klub. Sie mißbrauchen eben das schlechte Ökonomische Klima für ihre Argumentation.

    Der Grundlage dafür ist die christliche Intoleranz, nicht?

    Das Deutschland Bußgelder bezahlen soll, dass ist für Stoiber doch Egal. Es ist so einfach für Politiker das Geld der Bürger zu verschachern. Wer bezahlt das Bußgeld, natürlich die Bürger.

    Hier in Holland ist das genau, Christen in der Regierung ist immer Geldverschwendung auf kosten der Armen.
    "Die Reichen immer reicher und die Armen immer armer." So ist es doch mit christliche Politik.

    Gruß, Julia.
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