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Kommentare zu:
Italien-Wahl: LGBTI-Aktivisten erwarten Stillstand


#1 YannickAnonym
  • 02.03.2018, 15:09h
  • Italien steht bezüglich LGBTI-Rechten auf einer Stufe mit den viel zu vorschnell aufgenommenen ost-europäischen Staaten.

    Alle anderen mittel-, west-, nord- und südeuropäischen Staaten sind längst viel weiter.
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#2 Carsten ACAnonym
  • 02.03.2018, 15:58h
  • "Kinder haben ein Recht auf einen Vater und eine Mutter"

    Wollen die denn auch allen alleinerziehenden Eltern ihre Kinder wegnehmen?

    Und was ist mit Kindern in Heimen?

    Im übrigen belegen alle Studien, dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Familien genauso gut aufwachsen.

    Es geht nicht um die Sexualität der Eltern, sondern um die Liebe und Geborgenheit in einer Familie.
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#3 Tommy0607Profil
  • 02.03.2018, 16:16hEtzbach
  • Italien ist ein so schönes Land. Aber an Toleranz und Akzeptanz für "Minderheiten " , da "hinken" sie ein wenig hinter her . Und "Signora Berluscuna" war , ist und wird nie eine Hilfe für Toleranz sein ....
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#4 gatopardo
  • 02.03.2018, 16:43h
  • In Spanien, wo LGBTI -Rechte noch lange vor Deutschland Realität waren, hat man für ital. Verhältnisse eine amüsante Feststellung:"Una casa italiana se puede quemar, pero el humo siempre queda dentro".(In einem ital. Haus kann Feuer ausbrechen, aber der Rauch bleibt immer drin")
    Bis heute kann ich mir das Verhalten bezüglich gesellschaftlicher Rechte in diesem schönen Land nicht ganz erklären . Wir haben bei unseren Aufenthalten sogar in ital. Bergdörfern immer wieder freundliche Menschen getroffen, die zwar bescheid wissen, aber nicht "darüber" sprechen. Das zieht sich dann wohl auch durch die politische Landschaft .
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#5 Petrus48Anonym
  • 02.03.2018, 17:38h
  • Antwort auf #1 von Yannick
  • @QYannick
    "Italien steht bezüglich LGBTI-Rechten auf einer Stufe mit den viel zu vorschnell aufgenommenen ost-europäischen Staaten."

    Das ist schlichtweg rechtlich aber auch gesellschaftlich gesehen falsch.

    In Lettland, in Litauen, in Polen, in der Slowakei, in Rumänien und in Bulgarien gibt es überhaupt KEINE rechtliche staatliche Anerkennung homosexueller Paaare..

    Italien hingegen hat, wie es der Artikel richtig beschreibt, ein standesamtliches Lebenspartnerschaftsinstitut.

    Italien steht damit auf einer Stufe mit Griechenland, Zypern, Schweiz. Liechtenstein, Andorra, Estland, Tschechien, Österreich ("steigt 2019 dann mit Eheöffnung auf"), Ungarn, Slowenien und Kroatien, wo überall ein standesamtliches Lebenspartnerschaftsinstitut, aber keine Ehe für alle besteht.

    -----

    Im übrigen auch hat Italien in Städten wie Mailand oder Rom einiges in der LGBT-Szene an Bars, Kneipen und Partys aufzubieten. Dann fahre einmal nach Bulgarien in deren Haupstadt ("nicht nur eine potthäßliche Stadt, sondern auch kaum Szene mit Partys/Bars vorhanden"; das gilt dann erst Recht in den anderen Städten Bulgariens).
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#6 Petrus48Anonym
  • 02.03.2018, 17:51h
  • Antwort auf #3 von Tommy0607
  • @Tommy0607
    "Italien ist ein so schönes Land. Aber an Toleranz und Akzeptanz für "Minderheiten " , da "hinken" sie ein wenig hinter her . Und "Signora Berluscuna" war , ist und wird nie eine Hilfe für Toleranz sein ...."

    --> Also zumindest hat es ein standesamtliches Lebenspartnerschaftsinstitut, wie im Artikel richtig erwähnt.

    UND auch richtig beschrieben, LGBTI-Themen spielen derzeit in Italiens Wahlkampf überhaupt keine Rolle.

    ------------

    WARUM nunmehr auch in einem weiteren Land die "links" der Mitte stehende Regierung kippen wird, hängt mit der chaotischen Einwanderung nach Italien über das Mittelmeer zusammen. Illegale Schlepperbanden und Mafia bestimmen, WER nach Italien reinkommt. Italien ist das erste Land neben Griechenland, was massiv dort betroffen ist.

    Die "linke" Regierung in Rom wird nunmehr stürzen, das ist so sicher wie das "Amen in der Kirche".

    Damit sind infolche der Chaoseinwanderung der letzten Jahre mittlerweile folgende grün/links/sozialdemokratisch regierte Länder nach rechts ins rechtskonservative/rechtsliberale Regierungslager gekippt:

    Vereinigtes Königreich (BREXIT), Ungarn, Polen, Tschechien, Österreich, Dänemark, Kroatien, Bulgarien oder auch zunehmend die Schweiz.

    Nach Italien wird dieses Jahr auch die "linke" Minderheitsregierung in Schweden dann abgewählt.

    Grünen/Linken und Sozialdemokraten wird so ziemlich in "ganz" Europa sowie mit Ausnahme in Deutschland auch Frau Merkel dieses Chaos der Einwanderung/Migration über das Mittelmeer angelastet.

    DAS kann man nun gut oder schlecht finden, aber so ist es, und dieses Thema bestimmt und entscheidet seit einigen Jahren alle Nationalwahlen in Europa und auch hier in Deutschland und hat hier dann den Aufstieg der AfD ermöglicht. Und in Frankreich wäre dies auch passiert, wenn nicht Macron sehr geschickt und klug eine neue Partei gregründet hätte. Aber auch Marcorn ist bei der Einwanderung/Asyl nicht "links" ganz im Gegenteil auch er fordert dort schärfere Regelungen.
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#7 goddamn liberalAnonym
  • 02.03.2018, 18:26h
  • Antwort auf #6 von Petrus48
  • Die derzeitige linkskatholische Regierung hat in Italien die ELP eingeführt.

    Das waren im Fall von ELP und Ehe für alle weltweit entweder Gerichte oder Mitte-Links-Regierungen (bis auf den Briten Cameron).

    Für die Chaos-Einwanderung in Italien sind wohl eher die sehr lange Küste und die soziale Not in 3. Welt sowie die tradionelle arabische Selbstverfleischung verantwortlich und nicht die Regierung.

    Was die Abwahl moderater Regierungen betrifft, liegst Du in vielen Fällen falsch (z. B. Ungarn).

    Die dänischen Sozis wollen übrigens zurzeit das Asylrecht abschaffen, weil es eben auch die Einwanderung reaktionärer Menschen befördert, die sich schwer in eine moderne Gesellschaft integrieren.
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#8 Saulus49Anonym
  • 02.03.2018, 19:01h
  • Antwort auf #5 von Petrus48
  • Blablabla...
    Ich wollte schon einen Kommentar in weiser Vorraussicht auf deinen Senf posten, aber dann kommt mein Kommentar als Antwort:

    Ist es etwa Zufall, dass das Land, in dem sich der Vatikan befindet, von allen westeuropäischen Ländern am rückschrittlichsten ist? Oder welche plausible Erklärung kannst du hierfür anbieten?
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#9 goddamn liberalAnonym
  • 02.03.2018, 19:26h
  • Antwort auf #8 von Saulus49
  • "Ist es etwa Zufall, dass das Land, in dem sich der Vatikan befindet, von allen westeuropäischen Ländern am rückschrittlichsten ist? Oder welche plausible Erklärung kannst du hierfür anbieten?"

    Exakt so ist es!

    Vor 100 Jahren war Italien übrigens modern und ziemlich antiklerikal. Und dann kam der faschistiche Diktator Mussolini mit seiner 'Versöhnung' mit dem Vatikan und den Lateranverträgen.

    Alles Zufall?
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#10 Petrus48Anonym
  • 02.03.2018, 19:35h
  • Antwort auf #7 von goddamn liberal
  • "Für die Chaos-Einwanderung in Italien sind wohl eher die sehr lange Küste und die soziale Not in 3. Welt sowie die tradionelle arabische Selbstverfleischung verantwortlich und nicht die Regierung."

    ---> Ich hatte NICHT darüber geschrieben, WAS die GRÜNDE der Einwanderung sind, denn natürlich hast Du Recht Es ist die SOZIALE NOT in der DRITTEN Welt. Ich kann JEDEN verstehen, der aus Afrika oder aus Asien dort wegwill und ein BESSERES Leben sucht DAS ist keine Frage für mich; dazu habe ich in meinem Leben schon zu oft, auch Menschen in meinen Urlauben bittarm geseehn und von Familien geschickte Kinder an den Tourbussen erlebt, als ich in Ägypten, in Marokko, in Thailand, in Kambodscha, usw in Urlaub war, um mir die Menschheitsmonumente wie Angkor Wat, Pyramiden, usw. anzuchauen.

    Natürlich haben wir in Afrika/in Asien eine erschreckende und beängstigende BEVÖLKEUNGSEXPLOSION und seit Jahrezehten hätte. so wie es China gemacht hat, eine strenge Familienplanung ("EIn-Kind-Politik") in Afrika erfolgen müssen. Stattdessen predigen Imame in Nordafrika/ im Nahen Osten, zum Wohle des Islams noch mehr Babys zu produzieren. Deswegen hat mich auch der Satz von Reformpapst Franzikus auf seinem Flug zu den Philippinen ("ein guter Katholik vermehrt sich nicht wie die Karnickel") so gefreut, weil auch Franziksus die Slums in Buenos Aires kennt.

    Ich würde DIr goddamn liberal in dieser Frage zu 500 Prozent zustimmen !!!

    WORÜBER ich geschrieben hatte, WER daran die Schuld bekommt und WEN die Bevölkerung dafür VERANTWORLICH macht. Und da ist es nunmal so, dass die POLITISCHE Schuld dann den Linken, SPD und Grünen gegeben wird sowie in Deutschland auch Frau Merkel.

    DENN eines "kann" man schon machen, wenn man es denn politisch WILL.

    --> Man kann das Mittelmeer mit Militärschiffen und Radar abschotten. Eine solche Meeresgrenze läßt sich sehr gut absichern, wenn es politsicher Wille ist (anders als einen Dschungel oder eine Bergregion in Afghanistan).

    UND man kann die gün-linken NGO-Helferschiffe alle an die "Kette" in Neapel legen und die ankommenden Menschen, die durch Mafia/Schlepperbanden transportiert werden, ZURÜCKSCHICKEN.

    OB dies moralisch/ethisch richtig ist oder nicht, das lass ich hier dahingestellt. ABER dies WOLLEN ganz bedeutende Bevölkerungsanteile in den europäischen Staaten und deswegen KIPPT eine "linke"/"sozialdemokratische Regierung nach der Nächsten seit 2015; auch in den Niederlanden stürtzen die Sozialdemokraten auf 6 Prozent (!) ab ("hatte ich vergessen aufzulisten").

    --------------------

    "Die dänischen Sozis wollen übrigens zurzeit das Asylrecht abschaffen, weil es eben auch die Einwanderung reaktionärer Menschen befördert, die sich schwer in eine moderne Gesellschaft integrieren."

    ---> Die dänischen Sozen stehen derart unter Druck von der rechten Dansk Folkepari, die die konservativ/liberale Regierung dort stützt, dass auch die Sozialdemokraten mittlerweile in Dänemark strengere Asylregeln wollen. Die Bevölkerung auch in Dänemark will einen "Abschottungskurs" und fürchtete kulturelle Überfremdung. DAS kannst Du nun alles "Mist" finden, aber ich habe NUR beschrieben, WAS in der Bevölkerung der verschiedenen Staaten "los ist", "wem" die Schuld gegeben wird und "wer deswegen" abgewählt wird und "wer deswegen aufsteigt".

    Fazit: Meine eigene Haltung dazu ist: JA in der Ursachenanalyse,WARUM die Afrikaner/Araber zu uns kommen, da stimme ich mit Dir zu 500 Prozent überein.

    ABER ich sehe und "verschliesse nicht die Augen", WAS in der einheimischen Bevölkerung "Los ist" und wie dort in weiten Teilen darüber gedacht wird. UND WEIL dies so ist, brauchen WIR schnellere Asylverfahren (Magrhebstaaten), brauchen wir zentrale Aufnahmestellen ("Sammelstellen"), brauchen wir eher eine BEGRENZUNG und eine Kontrolle der Migration. PASSIERT dies nicht, sehe ich "schwarz" bei künftigen Wahlen und der Aufstieg der AfD wird sich LEIDER dann weiter fortsetzen.
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#11 gatopardo
  • 02.03.2018, 21:09h
  • Antwort auf #7 von goddamn liberal
  • Erinnere mich vage an einen Deiner Kommentare, wo Du die Verschleierung muslimischer Frauen als eine Kriegserklärung an die Menschenrechte beschreibst, was ich voll unterstützte. Nun kommen reaktionär-religiös geprägte Menschen zu Abertausenden an und es kann ja sein, dass die Italiener deswegen vermeintlich einfache populistische Lösungen wählen, wobei LGBTI-Rechte kaum noch interessieren ?
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#12 goddamn liberalAnonym
  • 03.03.2018, 00:32h
  • Antwort auf #11 von gatopardo
  • Das ist eine komplexe Sache.

    Ich denke, dass Italiener im positiven und im negativen Sinne weniger rigide sind als Spanier.

    Deswegen haben sie ihren Faschismus auch weit weniger konsequent aufgearbeitet als die Spanier. Früher hätte ich auch von den Deutschen gesprochen, aber man sieht ja jetzt an der AfD was die Zerknirschungsrituale wert waren - wenig.

    Ich denke mit und ohne Flüchtlingskrise und Islam sind LGTBI-Rechte in Italien nie besonders wichtig gewesen. Aufgrund der Tatsache, dass es bis auf wenige Jahre Mussolini nie einen großen Verfolgungsdruck gab wie in Deutschland, Spanien, aber auch in Demokratien wie UK und USA sind die Schwulen und Lesben in Italien auch nicht besonders politisiert. Wie andere Italiener auch, arrangiert man sich gerne mit dem Bestehenden und mogelt sich irgendwie durch. Den Rest erledigt dann der große Einfluss des Vatikans, der ja eine der wenigen stabilen und funktionierenden Institutionen Italiens ist.
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#13 gatopardo
  • 03.03.2018, 07:28h
  • Antwort auf #12 von goddamn liberal
  • Instinktiv gebe ich Dir recht. Ich bin sehr oft in Italien, wo ich mich wohlfühle und wo ich immer wieder staune, wie sie sich "durchmogeln", ohne direkt Stellung zu beziehen. Sicher ist es ihnen wichtiger, dass die Pasta "al dente" gewesen und der Espresso danach stark genug war, als sich für die Gleichstellung einzusetzen. Das schliesst aber auch ein, dass es ihnen egal ist, welcher Neigung man anhängt, solange man ihnen sympathisch ist.
    Im Grunde auch irgendwie liebenswert, oder ?
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#14 goddamn liberalAnonym
  • 03.03.2018, 08:37h
  • Antwort auf #13 von gatopardo
  • Ja, das ist liebenswert.

    Und es war ja in den 50er und 60er Jahren für Schwule aus Dunkeldeutschland, aber auch Briten und US-Amerikaner geradezu das Paradies im Vergleich zum massiven Verfolgungsdruck im eigenen Land.

    Ältere italienische Freunde schildern das so: Da lief viel und zumindest in der eigenen Wohnung blieb man unbehelligt. Natürlich erwartete man ein striktes Doppelleben. Und natürlich waren die meisten Schwulen praktizierende Katholen.

    Wers fassen kann, der fasse es!
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#15 gatopardo
  • 03.03.2018, 09:45h
  • Antwort auf #14 von goddamn liberal
  • Oh ja, dieses strikte italienische Doppelleben setzt sich bis heute fort. Auch wenn das Umfeld es längst geschnallt hat, dass man es mit Schwulen zu tun hat, wird das "normale" Theater auf allen Seiten weitergespielt. Könnte Dir das vielfach mit Beispielen bestätigen, wozu der Platz hier aber nicht ausreichen würde. Der Unterschied zu spanischen und auch deutschen Verhältnissen ist gravierend, wo man sich nicht verbiegen muss und wenn´s mal passt, unaufgeregt über unsere Vorlieben in Gesellschaft gesprochen werden kann.
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#16 TheDadProfil
  • 03.03.2018, 14:18hHannover
  • Antwort auf #2 von Carsten AC
  • ""Es geht nicht um die Sexualität der Eltern, sondern um die Liebe und Geborgenheit in einer Familie.""..

    Exakt..

    Hier muß man endlich auch mal weiter Denken, denn Kinder brauchen kein Konstrukt..
    Die Begriffe Vater und Mutter sind ebenso konstruiert wie die Idee der Familie..

    In so genannten Großfamilien hatten Kinder eine Reihe von Bezugspersonen, die sich mit der Klein-Familie auf "Vater&Mutter" verengt haben..

    Spricht man beispielsweise mit Kindern die in SOS-Kinderdörfern groß geworden sind, erzählt einem eigentlich niemand daß ihm dabei etwas gefehlt hätte, denn auch die Haus-Mütter der anderen Häuser haben sich um sie gekümmert, und nicht nur die eigene Hausmutter..

    Kinder brauchen Bezugs-Personen die Verantwortung übernehmen..
    Das muß weder die biologische "Mutter" noch der biologische "Vater" sein..
    Das müssen Menschen sein die die Verantwortung aufbringen dem Kind beim Erwachsen werden zu helfen..
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#17 TheDadProfil
  • 03.03.2018, 14:49hHannover
  • Antwort auf #6 von Petrus48
  • ""Italien steht damit auf einer Stufe mit Griechenland, Zypern, Schweiz. Liechtenstein, Andorra, Estland, Tschechien, Österreich ("steigt 2019 dann mit Eheöffnung auf"),""..

    Hört sich an wie der Bericht über eine "europäische Fußball-Liga"..

    Mit der Gewährung von Menschenrechten hat das nichts zu tun, aber das ist Dir ja eh egal, denn :

    ""Damit sind infolche der Chaoseinwanderung der letzten Jahre mittlerweile folgende grün/links/sozialdemokratisch regierte Länder nach rechts ins rechtskonservative/rechtsliberale Regierungslager gekippt:""..

    Die Ursache für ein "abkippen" in Rechte Lager kann Dir als "Konservativem Christen" doch am Ende egal sein..

    Hauptsache die Innenstädte sind schön..
    Was also stört Dich dann so an Sofia als Hauptstadt Bulgariens mit immerhin über 96 Prozent "christlichen Einwohnern" die sich so einig sind das neben den "Muslimen" dann hier sogar die Jüdischen Einwohner reihenweise flüchten oder einfach aussterben ?

    ""Die "linke" Regierung in Rom wird nunmehr stürzen, das ist so sicher wie das "Amen in der Kirche".""..

    Tja..
    Der Rechtspopulist Antonio Tajani hat ja schon auf Anfrage seines Caesaren Silvio Berlusconi geantwortet
    "er wäre zur führung des landes in dieser schweren zeit bereit"..

    Ich wußte gar nicht das in einer Demokratie der zukünftige Regierungs-Chef schon vor der Wahl durch den vorbestraften Partei-Vorsitzenden der vielleicht stärksten Fraktion bestimmt wird ?

    Ich dachte bislang immer, dies wäre die Aufgabe des Staatspräsidenten, denn der beauftragt dann jemanden mit vielversprechenden Erfolgsaussichten eine Regierungs-Koalition bilden zu können mit der Bildung einer Regierung ?

    Offenbar wird hier also in Hinterzimmern gewürfelt..
    Alea acta est..
    Berlusconi hat gesprochen..
    Und diese ekelhaften Minderheiten können doch gefälligst warten bis der "gute Katholik" Berlusconi das Zeitliche gesegnet hat, und mit der Realität der italienischen Gesellschaft nicht mehr in Berührung kommen muß..

    Hier ist dann aber noch etwas ekelhaft..
    Dein ständige Beweihräucherung von Gesellschaften die es nicht schaffen sich als wirkliche Demokratien zu erweisen..

    ""--> Also zumindest hat es ein standesamtliches Lebenspartnerschaftsinstitut, wie im Artikel richtig erwähnt.""..

    Wer hats erfunden ?
    Ganz sicher nicht die von Dir präferierten Regierungen der "Forca Italia" und seines Caesaren Berlusconi !

    Die haben die ELP in Italien nämlich unter Beihilfe des Klerus über mehr als Ein Jahrzehnt verhindert..
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#18 TheDadProfil
  • 03.03.2018, 15:11hHannover
  • Antwort auf #10 von Petrus48
  • ""---> Ich hatte NICHT darüber geschrieben, WAS die GRÜNDE der Einwanderung sind,""..

    Richtig..
    Weil es Dich nicht interessiert herauszufinden was diese Gründe sind, denn dann müßtest Du dich als "guter Christ" einmal damit befassen die bestehenden Verhältnisse mit zu verändern..

    So aber kannst Du dich hier auf die Position zurückziehen
    "ich will das nicht, und schuld sind die anderen"..

    Interessanterweise ist es aber gar nicht wirklich wichtig welche Regierung grad in welchem Land besteht, wenn es ab einem angeblich zu verortenden Fixpunkt zu einer "Masseneinwanderung" kommt !

    Denn das Ansteigen der Flüchtlings-Zahlen im Zeitraum ab 2010 (!) war nicht darauf angewiesen ob nun zufällig gerade die Mutti hier Kanzlerin ist..

    Die Mutti war aber seit 2005 (!) Kanzlerin, und hat seitdem all die Ursachen zu verantworten die originär dazu geführt haben daß sie sich dann 2015 entschließen mußte dem Treiben einiger Mitgliedstaaten der EU ein Ende zu setzen, und Österreich zu bitten die Flüchtlinge in die BRD weiter reisen zu lassen..

    Was Dich dann wieder nicht interessiert, Hauptsache die Mutti hat bis 2017 hier die Ehe verhindert, denn Leut wie Du fühlen sich Wohl in ihrer Opfer-Rolle die dazu notwendig ist derlei Anklagen an die Länder "im Osten der EU" zu führen, ohne sich mal die Frage zu stellen wieso eigentlich neben Italien ausgerechnet die Griechen zu den "rückständigsten Mitgliedern" der EU gezählt werden müssen..

    ""ABER""..

    Und wieder verschließt der Herr "500-Prozent-Christ" die Augen vor den Tatsachen, und vermischt und vor allem VERWISCHT hier Ursachen und Wirkung von Migration und Flüchtenden !

    Migration hat mit dem Asylgesetz immer noch NICHTS zu tun !
    Und immer noch ist es die UNION die sich einer Regelung von Migration verweigert, denn ein Migrations-Gesetz, vor allem eines bei dem die bereits hier lebenden Menschen aus anderen Ländern ZUERST zum Zuge kommen, ist auch im neuem Koalitions-Papier der künftigen GroKo nicht in Sicht..

    Und immer noch ändert dann auch ein solches Migrations-Gesetz NICHTS an der Situation von Flüchtenden aus Kriegs- und Krisen-Gebieten !

    Es sei denn man macht folgendes :

    Im Angesicht der Interessen der Deutschen Waffen-Industrie beschränkt man Migration zukünftig auf das bestehende "Auswahl-Potential" das einem die Flüchtlings-Kontigente liefern, und sucht sich aus diesen weiterhin die "am bestem ausgebildeten Menschen aus" um denen ein Angebot zum Hier bleiben zu unterbreiten..

    Dazu muß man natürlich dann auch der Deutschen Waffen-Industrie weiterhin erlauben durch ungehinderten Export ihrer Produkte bestehende Konflikte anzuheizen, um ein Abreißen der Flüchtlings-Ströme zu verhindern..

    Aber so weit will hier doch eigentlich keiner wirklich gehen, oder ?
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#19 TheDadProfil
  • 03.03.2018, 15:17hHannover
  • Antwort auf #12 von goddamn liberal
  • ""Aufgrund der Tatsache, dass es bis auf wenige Jahre Mussolini nie einen großen Verfolgungsdruck gab wie in Deutschland, Spanien, aber auch in Demokratien wie UK und USA sind die Schwulen und Lesben in Italien auch nicht besonders politisiert.""..

    Ich finde man muß auch hier mal ausführlich über die unterschiedliche Wahrnehmung von dann auch unterschiedlichen "Verfolgungs-Drücken" gegen unterschiedliche Minderheiten diskutieren, denn vor der Tatsache das sich Homophobie beispielsweise immer auch gegen die gesamte Gesellschaft wendet, und nicht nur gegen Schwule Männer selbst, und dann mal zu reflektieren was Homophobie eigentlich mit den Hetero-Männern so alles anrichtet, ist als Frage noch lange nicht gelöst..
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