Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?3076
  • 05. Juli 2005 34 2 Min.

Der Dienst UseNeXT bietet Downloads satt, anonym und mit bis zu vier MBit/Sek. - Homo-Sex inklusive.

Von Carsten Weidemann

Mehr als nervig: Diverse User, Beamte oder gar der Chef spionieren dem arglosen schwulen Computer-Nutzer hinterher, nur weil er Juwelen - und auch so manche Schweinerei - aus dem Internet freilegt? Dem will UseNeXT Abhilfe schaffen. Völlig anonym können Inhalte - egal ob Videos, MP3s, Software, Games oder auch zarte und harte Erotik - heruntergeladen werden.

"100 Prozent anonymer Zugriff auf unzensierte Dateien, niemand bekommt Zugriff auf Ihre Daten, keine Sicherheitslücken!", verspricht die in London beheimatete Firma. Technische Grundlage für UseNeXT ist ein eigener Usenet-Client. Usenet als elektronisches Netzwerk gibt es bereits seit 1979, es ist damit weit älter als das bekannte World Wide Web. Hier werden in Newsgroups auch Dateien bereitsgestellt, die dann heruntergeladen werden können.

Neben der Anonymität sollen vor allem die schnellen Downloads User anlocken: "Die Daten rasen in ungeahnter Geschwindigkeit auf unseren Rechner", schrieb das Fachmagazin "PC Praxis" (Ausgabe 5/05) in einem Test. Lobende Worte fanden die Redakteure auch für den kostenlos angebotenen Newsreader, der das teilweise recht unübersichtliche Usenet durchschaubarer und einfacher zu bedienen macht als das gewohnte Internet. Professionell: Ein eingebauter Schutz verhindert den Zugriff von Minderjährigen auf Erotikinhalte. Wer allerdings die 18 schon passiert hat, darf hemmungslos runterladen. Rechtsanwalt Nils Schumacher Deutzmann bestätigt zudem in der "PC Praxis", dass Dienste wie UseNeXT grundsätzlich nicht illegal seien.

Die Auswahl an Dateien ist enorm: Im Usenet-Archiv befindet sich nach Angaben der Firma 80 Terabyte an Daten, 800 Gigabyte kämen täglich hinzu. Mit einem zweiwöchigen kostenloser Test können selbst Skeptiker unverbindlich feststellen, ob ihnen das Angebot zusagt. Danach berechnet UseNeXT Volumentarife ab 50 Cent pro Gigabyte.

5. Juli 2005

-w-

#1 shadAnonym
  • 05.07.2005, 19:33h
  • "Rechtsanwalt Nils Schumacher Deutzmann bestätigt zudem in der "PC Praxis", dass Dienste wie UseNeXT grundsätzlich nicht illegal seien."

    hmm heißt das jetzt 'alles was man da macht is legal' oder 'nicht alles was man da macht ist illegal'? Nicht so ganz eindeutig formuliert *find*
  • Direktlink »
#2 bothsidesAnonym
  • 05.07.2005, 19:42h
  • Mich würde mehr interessieren, wieviel Usenext Queer.de für diesen Artikel bezahlt hat. Denn der Artikel ist ja wohl nichts anderes als Werbung!!!!!!
  • Direktlink »
#3 shadAnonym
  • 05.07.2005, 20:05h
  • naja solang nicht grad die News nur noch von "Werbung" überschwemmt wird, kann man sowas denk ich schonmal hinnehmen, wenns denn wenigstens hilft ;-)
  • Direktlink »