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Kommentare zu:
Neue CDU-Bildungsministerin: Regenbogenfamilien schlecht für Kinder


#1 TimonAnonym
  • 07.03.2018, 12:49h
  • Wie kann eine Person, die wissenschaftliche Fakten leugnet und ohne jeden theoretischen oder empirischen Beleg stur das Gegenteil behauptet, ausgerechnet Ministerin für Bildung und Forschung werden?

    Da wird der Bock zum Gärtner gemacht.
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#2 stromboliProfil
#3 TimonAnonym
  • 07.03.2018, 12:54h
  • "Aus der SPD gibt es Kritik an der designierten Bildungs- und Forschungsministerin"

    Wer koaliert denn mit solchen Leuten? Wer hat denn alle LGBTI-Themen in den Koalitionsverhandlungen komplett aufgegeben um entgegen der eigenen Versprechen weitere 4 Jahre Schoßhündchen der homo- und transphoben Union zu sein?

    Die SPD.

    Dann brauchen die jetzt nicht so scheinheilig Empörung vorzugaukeln.
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#4 Ralph
  • 07.03.2018, 12:55h
  • Wie ich ihrer eigenen Homepage entnehme, hat die Dame Ausbildungen als Bankkauffrau und als Hotelfachfrau absolviert und dann noch Betriebswirtschaft studiert. Politisch hat sie sich vorwiegend mit dem Bund-Länder-Finanzausgleich und mit Haushaltsrecht befasst. Von dem Ressort, das sie leiten soll, und dessen Aufgaben und Inhalten hat sie offenkundig keine Ahnung. Ihre vermeintlichen Sachkenntnisse schöpft sie nur aus ihrer privaten Stellung als Mutter dreier Kinder. Ich gewinne den Verdacht, dass einfach eine 1. Frau und 2. Vertretung ihres Partei-Landesverbandes gebraucht wurde, um den Proporz zu wahren. Sach- und Fachkenntnis sind egal. Wie sie selbst erklärt, hat sie sich in den paar Tagen zwischen ihrer Auswahl zur Ministerin und dem Ergebnis des SPD-Mitgliederentscheids mal so eben über ihre künftigen Aufgaben informiert. Ich will ja nicht sexistisch erscheinen, aber wenn ich mir diese Madame und die Frau Bär von der CSU anschaue, die sich auch gerade der Lächerlichkeit preisgibt, kam es scheint's nur darauf an, jeweils eine Frau jüngeren Lebensalters ins Amt zu hieven. Kompetenz egal.
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#5 Danny387Profil
  • 07.03.2018, 13:01hMannheim
  • Kaum hat BY ein Wort der Vernunft gesprochen (wenn wohl auch nur widerwillig), geht die Hetze von anderer Seite von Neuem los. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn die Homophoben mal für eine Woche den Mund halten.
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#6 stromboliProfil
  • 07.03.2018, 13:05hberlin
  • Antwort auf #1 von Timon
  • tja, das ist eine gute frage.. genau darüber haben die sozialdemokrtaen in ihrer parteieninternen umfrage nicht abgestimmt.

    Nun zugestimmt, sind sie auch den verpflichtenden auflagen einer vereinbarung ausgeliefert.
    Vollpfosten wie der dobrindt z. mussten ertragen werden, und nun werden sie auch diese "frauenpolitikerIn" ertragen müssen.
    Nun, dafür dürfen sie im finanzministerium ja schalten und walten .. so die eigenwerbung.
    Wer das zukünftig vorgeführt wird, ist noch abzuwarten..
    Die ersten minen sind gelegt in form der kanditaturen.. die selbstzerlegung in den gremien und ausschüssen wird kommen.
    Dafür dürfen sozis sich wieder als wächter des haushaltsäckels hervortun... so hat man 1914 die kriegsanleihen begründet..
    So hat man harz 4 instaliert, so wird man zukünftiges instalieren.
    Wer hat uns verraten..?
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#7 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#8 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#9 MettwurstAnonym
  • 07.03.2018, 13:12h
  • Antwort auf #1 von Timon
  • Steinfurt ist übel erzkatholisches Milieu, dort wird natürlich nur geglaubt, nicht gedacht.

    Außerdem ist die Frau nicht nur eine Göttergläubige, sondern lediglich Diplom-Kauffrau, also profitfixierte Buchhalterin, nicht wissensbasierte Akademikerin, was sich sehr negativ auf die Leitung des Bundesbildungsministeriums auswirken dürfte.

    Merkel holt sich im Zuge der Kabinettssbildung übrigens Stellvertreter_innen wie Karliczek und Spahn, damit ihre homophoben Bauchgefühlblähungen auch fürderhin Raum greifen können, ohne dass jemand dirket auf sie mit dem Finger zeigt.

    Ach ja, im Zuge des Genderns weise ich noch darauf hin, dass hier die Ziege zur Gärtnerin gemacht wird.
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#10 AlexAnonym
  • 07.03.2018, 13:16h
  • So eine Herabwürdigung von Regenbogenfamilien ist nicht nur eine Beleidigung für schwule und lesbische Eltern und deren Erziehungsarbeit, die wertvolle Leistung für die gesamte Gesellschaft erbringen. Sondern es ist auch eine Herabwürdigung der Kinder und stellt sie als Menschen 2. Klasse oder gar irgendwelche gestörten Freaks dar.

    So jemand ist für ein Ministeramt gänzlich ungeeignet. Und wer lügt und wissenschaftliche Fakten ignoriert ist erst recht als Bildungs- und Forschungsministerin ungeeignet.

    Hetzen und Kindern schaden soll die anderswo, aber nicht im Kabinett.
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#11 GoetzAnonym
  • 07.03.2018, 13:19h
  • Und mit sowas will die SPD koalieren?

    Na danke, dann wissen wir ja, wohin es die nächsten 4 Jahre geht.
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#12 LorenProfil
  • 07.03.2018, 13:22hGreifswald
  • Wenn das eine Kostprobe für ihr zukünftiges Handeln als Ministerin sein sollte, so bestätigt sich nur, was ich bei der Vorstellung dieser CDUlerin dachte. Eine Politikerin, die keinerlei Eignung für dieses Amt nachweisen kann. Offenbar auch unbeleckt von den Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung also völlig ungeeignet.
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#13 PfuiAnonym
  • 07.03.2018, 13:30h
  • Pfui. Die SPD sollte sich was schämen, so jemanden an die Macht zu bringen.

    Aber dafür bräuchte man Anstand und Rückgrat. Beides fehlt der SPD.
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#14 AFD-WatchAnonym
  • 07.03.2018, 13:37h
  • Uff... Wenn es um Kinderarmut geht, dann sind solchen Politikern das Kindeswohl egal. Wenn Kinder unerwünscht sind und entsprechend behandelt werden, dann ist das wohl egal, hauptsache das "Spannungsfeld" wird vorgelebt.
    Wenn Frauen sich für Kinder entscheiden, dafür vom Mann verlassen werden und sich dann als Alleinerziehende durchs Leben schlagen müssen, dann sollen sie schauen, wie sie das schaffen. Auch dazu kein Wort dieser Politiker. Außer dass es denen per se schlecht gehen muss. Und damit das so bleibt, ändert man auch nichts. So funktioniert kinderfreundliche Politik der Konservativen und Neoliberalen. Sollte es man nicht generell loben, dass Menschen sich für Kinder entscheiden und Verwantwortung übernehmen?
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#15 ChristineAnonym
  • 07.03.2018, 13:45h
  • An die von Frau Merkel nominierte künftige Bildungs- und Forschungsministerin Frau Karliczek:
    Sehr geehrte Frau Karliczek,
    ich bin beeindruckt von Ihrem Werdegang von der Ausbildung zur Bankkauffrau, Hotelfachfrau, Diplom-Kauffrau und als Mutter dreier Kinder bis zur Bundesministerin für Bildung und Forschung. Zwar mögen Ihre verschiedenen Ausbildungen und Fernlehrgänge Sie durchaus als Fachfrau für den familieneigenen Hotelbetrieb und höhere Weihen qualifiziert haben, aber wegen Ihrer Äußerungen zu den Studien über die Auswirkungen von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften auf Kinder stelle ich ernsthaft Ihre Eignung für das vorgeschlagene Ministeramt in Frage. Bitte schließen Sie bei wichtigen Themen nicht von sich auf andere! Das persönliche emotionale Spannungsfeld zwischen Ihnen und Ihrem Ehemann sollte nicht auch noch Richtschnur für bildungs- und wissenschaftspolitische Entscheidungen in Ihrem zukünftigen Ressort werden! Die Welt ist wesentlich größer und vielschichtiger als Sie sich vielleicht vorstellen können. Das können Sie mir gerne glauben.
    Hochachtungsvoll
    Christine, ebenfalls spannungsgeladene verheiratete heterosexuelle Mutter von 3 unterschiedlich sexuell orientierten Kindern
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#16 JuNiAnonym
  • 07.03.2018, 13:47h
  • Das ist das Problem, wenn Leute, die null (!!!!!!!!!!!) Kompetenz und Ausbildung in einem bestimmten Bereich vorweisen können, so ein Amt überhaupt bekleiden dürfen!
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#17 kuesschen11Profil
  • 07.03.2018, 13:47hFrankfurt
  • Schon wieder die nächste Fehlbesetzung im "Merkelschen Kabinett".

    Wie kann diese Dame Bildungsministerin werden, wenn sie Forschungsergebnisse und Studien von Regenbogenfamilien der letzten Jahre schlichtweg leugnet und ignoriert?
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#18 goddamn liberalAnonym
  • 07.03.2018, 13:54h
  • Antwort auf #4 von Ralph
  • "Ich gewinne den Verdacht, dass einfach eine 1. Frau und 2. Vertretung ihres Partei-Landesverbandes gebraucht wurde, um den Proporz zu wahren. Sach- und Fachkenntnis sind egal."

    Exakt so ist es.

    Zusätzlich wird sicherlich völlige Ergebenheit gegenüber Frau Merkel und ihrer Linie, die eher eine opportunistische Schlangenlinie ist, belohnt.

    Das war weder in der FDJ-Leitung mit Agitation und Propaganda anders.

    Und auch bei Kirchens ist es nicht viel anders.

    Merkelismus eben.
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#19 LorenProfil
  • 07.03.2018, 13:58hGreifswald
  • Antwort auf #6 von stromboli
  • Das sind die selbst auferlegten Regeln der hiesigen Parteiendemokratie. Jede Partei bestimmt das eigene Ministerpersonal selbst, wenn die Ministerien verteilt sind. Da werden dann auch Kröten geschluckt. Gefragt sind da Bürger einer lebendigen Demokratie, die ungeeignetes Personal deutlich vernehmbar anprangern.
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#20 stromboliProfil
  • 07.03.2018, 14:02hberlin
  • Antwort auf #7 von BuntesUSchoenes
  • was immer c-parteien oder spd hinzufügen, es ist ein (!) resultat einer sich vormals feministisch angedachten emanzipation vom über das kapital herrschende heteronormative patriarchat, in dessen arschbacken nun diese frauen ( eine ganze legion ! v.storch&wedel, über ecke-göring hin zu nahles , dank quote sich ebenso gemütlich ihren platz an der macht auf kosten anderer zurechtmachen...
    Nicht dass frauen es nicht könnten.. nur, sie können auch nur das, was männer ebenso können.
    Schau auf das merkelche .. die von der laien, unsere krampf-knarrenbauerin.
    Das frustriert.

    Das "uralte bild von der frau als hüterin der familie wird hier überstrapaziert bis zum gelegentlichen ausfall gegen gleichgeschlechtliches.
    Und wenn man hinterfragt und bohrt, kommt gar der denkansatz vom mann als ursache allen übels bei diesen selbsterklärten neu-feministinen zum vorschein..
    Sucht so nun nach der weiblich intonierten politik.

    Ich habe in keinem mir wichtigen politsegment ( soziales, frieden, gleichheit &sexuelle selbstbestimmung) von frauen etwas gehört oder gesehen, dass nicht auch im männlichen duktus als politischer gestaltungswille rüberkommt.
    Wie gesagt: diese frauen können, was männer auch können..
    z.b. scheitern!
    Also schaue ich mir schon mal die neuen kostümträgerInnen an, die den umzug von des "kaisers neue kleider" anführen.

    Zeit, dies mal polemisch zuzuspitzten!
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#21 stromboliProfil
  • 07.03.2018, 14:10hberlin
  • Antwort auf #12 von Loren
  • lieber Loren..
    was wäre, wenn wir alle ministrabelInnen mal auf ihre "eignungen " hin untersuchen würden..
    Eine sisyphosaufgabe sicher, aber sicherlich unterhaltsam.

    In 4 jahren könnten wir ja unsere einschätzungen mit dem bis dahin geleisteten vergleichen.

    Ich wart mal die spd-liste noch ab.. dann mach ich mich mal an die arbeit.
    Aber lieb wärs, wenn jeder politisch interessierte sich mal damit beschäftigen würde.
    Quasi eine urabstimmung; nicht über groko, sondern über die politische eignung ihrer protagonistInnen
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#22 FüchsleinAnonym
  • 07.03.2018, 14:18h
  • Also mein Kind ist Klassenbeste. Also bin ich mit meiner Regenbogenfamilie ja wohl viel!!! geiler.
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#23 ursus
#24 UnglaublichAnonym
  • 07.03.2018, 14:36h
  • Regenbogenfamilien sind nicht schlecht für Kinder!!!

    Das einzige was schlecht ist, für Kinder und unser ganzes Land, sind derartige Personen wie diese ekelhafte Frau. Pfui ... Und sowas nennt sich Bildungsministerin. Scheinbar hat Sie ihren Auftrag den sie erfüllen soll nicht verstanden. Mit derartigen Aussagen schadet sie nicht nur Kindern die in solchen Familien aufwachsen, sondern der ganzen Gesellschaft. Hier wird wieder mit Absicht ein Keil in das miteinander unserer Gesellschaft getrieben. Typisch CDU eben ... dumm, dümmer, CDU ....
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#25 AmurPrideProfil
  • 07.03.2018, 15:01hKöln
  • "".."Eine designierte Bildungsministerin, die mehr als 75 eindeutige und anderslautende Studien zu dem Thema Regenbogenfamilien leugnet, hat eine eigensinnige Vorstellung zu ihrem zukünftigen Arbeitsbereich", so Spanier-Oppermann..""

    "Eigensinnige" Vorstellung? Nee! Die ist schlicht und einfach ungeeignet als Bildungsministerin! Punkt! Neu besetzen!
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#26 GünterAnonym
  • 07.03.2018, 15:05h
  • Laut eigenen Angaben hat sie vorher Finanzpolitik gemacht und kennt sich im Bereich Bildung überhaupt nicht aus. Sie ist ziemlich eindeutig eine Quotenfrau. Wie AKK und Merkel soll ihre Haltung das konservative Profil der Union hervorheben.

    Natürlich sind für Schulen ohnehin Länder zuständig und Bildung im Bund bezieht sich auf Hochschulen, insofern dürften Kinder vor dieser gefährlichen Person geschützt sein.
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#27 MarcAnonym
  • 07.03.2018, 15:28h
  • Darf heutzutage denn wirklich jedes hinterwäldlerische Dummvieh Bildungsministerin werden?? Was sollen die Mitarbeiter denn anfangen mit einer Vorgesetzten, der jedes Handwerkszeug für ihren neuen Tätigkeitsbereich fehlt, jede Vorerfahrung, jeder Sachverstand, aber darüber hinaus auch jeder persönliche Anstand? Und wie sollen sich die Bildungseinrichtungen des Landes verbessern unter einer solch ignoranten Torfnase, die auf ihre Engstirnigkeit und Unbelehrbarkeit auch noch stolz ist wie ein AfD-Gewächs?
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#28 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 07.03.2018, 15:29h
  • Antwort auf #25 von AmurPride
  • Und was, wenn die Partei an sich diese Einstellung vertritt? Es ist doch nicht nur die neue Bildungsministerin, sondern es sind die meisten in der Union, die die Einstellung der Ministerin entweder begrüßen oder insgeheim zustimmen.
    Insofern ist es egal, wer bei der Union einen Ministerposten hat. Es ist immer problematisch.
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#29 Tommy0607Profil
  • 07.03.2018, 15:59hEtzbach
  • Die neue "Bildungsministerin " macht sich ja "sehr" beliebt. Die "passt " besser zu "Besorgten Bürger", so wie DIE Erzkonservativ und intolerant ist. Menschlichkeit kennt DIE nicht!
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#30 AdamAnonym
#31 stromboliProfil
#32 Petrus48Anonym
  • 07.03.2018, 17:49h
  • Antwort auf #10 von Alex
  • "Oder es handelt sich um die Rückkehr des Bauchgefühls, das schon die Kanzlerin dazu bewog, eine aktive Gleichstellungspolitik der SPD zu blockieren.""

    --> Frau Merkel hat aber mittlerweile in bezug auf Regenbogenfamilien dazugelernt. Sie äußerte öffentlich, das Sie die gemeinschaftliche Adoptionen durch gleichgeschlechtliche Paare mittlerweile befürworte und überzeugt haben Sie ein Frauenpaar in ihrem Wahlkreis, das mehrere Kinder als Pflegekinder erzieht und eine glückliche Familie bildet.
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#33 Petrus48Anonym
  • 07.03.2018, 18:55h
  • Frau Karliczek aus Brochterbeck bei Ibbenbüren ignoriert bewusst oder unbewusst eine Reihe von Langzeitstudien, die es zum Thema "Regenbogenfamilien" gibt.

    Zumindest hat Frau Merkel in diesem Punkt hinzugelernt, als sie letzten Sommer zum Thema "Regenbogenfamilien" äußerte, das Sie diese mittlerweile befürwortet und gemeinschaftliche Adoptionen durch gleichgeschlechtliche Paare positiv gegenüberstehe.

    Pro Regenbogenfamilien und Ehe für alle sind im Ministerkabinett

    * SPD-Finanzminister Olaf Scholz
    * SPD-Aussenminister:
    * SPD-Justizminister: Heiko Maas
    * SPD-Umweltministerin: Barbara Hendricks
    * SPD-Arbeits/Sozialminister:
    * SPD-Familienminister:
    * CDU-Wirtschaftsminister: Peter Altmaier
    * CDU-Verteidigungsministerin: Ursula von der Leyen
    * CDU-Gesundheitsminister: Jens Spahn

    * Kanzlerin: Angela Merkel ("sie stimmte aber gegen die Ehe für alle, weil sie sich beim Ehebegriff nicht von der traditionellen Haltung trennen könne, Kindererziehung durch gleichgeschlechtliche Paare befürwortet sie aber")

    --------------

    Gegen Ehe für alle sind im Ministerkabinett:

    * CDU-Bildungsministerin Anja Karliczek
    * CDU-Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner
    * CSU-Innenminister: Horst Seehofer
    * CSU-Entwicklungshilfeminister: Gerd Müller
    * CSU-Verkehrsminister: Andreas Scheuer

    Fazit: Nicht nur das die bayrische CSU diese Woche den "Gang nach Karlsruhe" gegen die Ehe für alle erfreulicherweise abgesagt hat, bekommen wir nunmehr kommende Woche ein mehrheitlich die Ehe für alle und Regenbogenfamilie befürwortendes Regierungskabinett mit der GroKo (9:5) sowie einer Kanzlerin, die Regenbogenfamilien befürwortet, aber die Ehe für alle abgelehnt hat.
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#34 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 07.03.2018, 20:36h
  • Antwort auf #32 von Petrus48
  • "Frau Merkel hätte in der Zwischenzeit dazugelernt."

    Also, ganz ehrlich:
    Wo leben wir denn und in welchem Jahr?
    Hältst du das für bahnbrechend, wenn eine Frau Dr. Merkel mal ihre Füße bewegt und sich die "Mühe" macht, ein Schritt durch Deutschland zu gehen und sich die Bürger anschaut und mit ihnen ins Gespräch kommt?
    Gibt es erst seit der Eheöffnung homosexuelle Familien?
    Wer sich über LSBTTIQ und deren Leben informieren möchte, kann das, seit es Beratungsstellen, die Antidiskriminierungsstelle, den CSD, und seit es entsprechende Informationen im Internet gibt.
    Es gibt genügend LSBTTIQ in Deutschland, sie hatte engen Kontakt zu Westerwelle, sie kannte den Bürgermeister von Berlin Herr Wowereit, sie hat in ihrer Partei Homosexuelle, und sie begegnet auch Homosexuelle im Bundestag.

    Es kann also niemand behaupten, sie hätte nicht genug Möglichkeiten gehabt, sich mit ihrem Komplex auseinanderzusetzen und sich davon überzeugen zu lassen, dass die Realität gar nicht so aussieht wie sie denkt.

    Insofern ist es etwas Hohn, (sinnbildlich) zu schreiben: "Aber nun versteht sie, dass homosexuelle Familien auch Menschen sind, die einfach nur in Ruhe leben möchten."

    Hallo? Brauchen LSBTTIQ eine Existenzberechtigung? Müssen wir uns die beim Amt genehmigen lassen? Oder dürfen wir erst wertschätzend behandelt werden, wenn Merkel in Rente ist?
    Diese Fragen sind rhetorisch - du musst sie mir nicht beantworten. Aber es wäre gut, wenn du über diese Fragen nachdenkst, damit du verstehst, was vor allem die Union mit uns politisch anstellt.

    Den meisten Politikern in der Union mangelt es nicht an Wissen über unsere Situation. Es mangelt ihnen unter anderem an Toleranz und an Augenhöhe. Und es mangelt ihnen an Ehrlichkeit.
    Es ist hauptsächlich die Union, die unsere Situation verursacht. Sie blockieren auf vielfältige Weise und bleiben stur, anstatt die Bedürfnisse der Gesellschaft zu berücksichtigen.

    Deshalb ist es etwas fragwürdig, wenn du schreibst, Frau Merkel hätte in der Zwischenzeit dazugelernt. Zumal du dich bei der Regenbogenfamilie auf ein lesbisches Paar beziehst, die Frau Merkel bereits im Sommer 2013 zu sich eingeladen hatten und Frau Merkel dieses Paar Jahre lang warten ließ. Ich habe die Information nicht, ob Frau Merkel diese Einladung überhaupt angenommen hat, jedenfalls muss es Jahre gedauert haben, wenn sie es denn je umgesetzt hat.

    Würde Frau Merkel öfters mit den Bürgern sprechen, wäre ihre Sichtweise schon längst upgedatet. Aber sie regiert ja permanent von "oben" herab und hält an ihren christlichen Werten fest, die biblisch alt sind.

    Es ist keine neue Strategie, aufgrund von Gesprächen mit Bürgern Impulse für die politische Arbeit zu erhalten.
    Wenn die Union das für neu hält und für bahnbrechend, dann frage ich mich, auf welchem Planeten die Union lebt?
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#35 TheDadProfil
  • 07.03.2018, 21:54hHannover
  • ""Meine Einschätzung als Mutter dreier Kinder ist die, dass es für die Entwicklung von Kindern wichtig ist, das emotionale Spannungsfeld zwischen Vater und Mutter zu erleben." ""..

    Ach kuck ?
    Und dieses ""emotionales Spannungsfeld"" erlebt man dann wohl am bestem wenn zu Hause die Fetzen fliegen, oder der "liebe Papa" zur Tochter ins Bett kriecht..

    Madam ist "römisch-katholisch" und stammt aus der Provinz des Tecklenburger Landes..
    Da wundern einen solche Sätze dann nicht..

    Schon eher allerdings das eine "gelernte Bankerin" und Diplom-Kauffrau dann zur Bildungsministerin ernannt wird..
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#36 AlicinoAnonym
  • 07.03.2018, 22:16h
  • Antwort auf #4 von Ralph
  • ... vielleicht ist das ihre Chance etwas neues zu lernen ...

    Fakten derart verbohrt zu ignorieren ... das wirft kein gutes Bild auf eine Betriebswirtschaftlerin ... vielleicht ist sie deswegen lieber Politikerin geworden.
    Ich will damit nicht die Politiker*innen generell schlecht reden, doch kommt es in deren Job nicht immer und unbedingt auf Fakten.
    Frau Merkel, obwohl Physikerin, kann ja auch gut Fakten ignorieren.
    Doch manchmal, wie derzeit in Bayern, haben Fakten doch so ihren Einfluss auf "Dinge" - wie CSU kürzlich erkannt hat und die geplante Klage zurückgezogen wurde...

    Hoffen wir, dass sie in ihrem Amt aufmerksam unvoreingenommen und ungefiltert Fakten zu lesen bekommt - Menschen können sich weiterentwickeln.
    Wir können uns (manchmal) nach Jahrzehnten outen, warum sollte dann nicht ...
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#37 TuniAnonym
  • 07.03.2018, 22:25h
  • Mir ist tatsächlich keine Langzeitstudie zum Thema Kinder in Homoehen bekannt, die auch die Langzeitfolgen mit einschließt. Das liegt vermutlich daran, dass Regenbogenfamilien ein relativ neues Phänomen der letzten 20 Jahre sind. Im übrigen ist es egal was die Frau denkt, denn die Homoehe ist beschlossen und wird auch nicht abgeschafft, da es dafür weder parlamentarische noch gesellschaftliche Mehrheiten gibt.
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#38 ChristineAnonym
#39 ursus
#40 ursus
  • 07.03.2018, 23:45h
  • Antwort auf #33 von Petrus48
  • "eine Kanzlerin, die Regenbogenfamilien befürwortet, aber die Ehe für alle abgelehnt hat."

    wenn dir jemand was nettes sagt und dir gleichzeitig eine knallt, sagst du aus vollem herzen dankeschön, oder?

    selten eine so konsequente realitätsleugnung erlebt.

    ----
    Crazy Miranda
    Lives on propaganda
    She believes anything she reads
    It could be one side or the other
    The Free Press or Time Life covers
    She follows newsprint anywhere it leads
    But still she can't seem to read

    www.youtube.com/watch?v=UwOr_Z7MeRI
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#41 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 08.03.2018, 07:05h
  • Ich denke, es ist mehr, als nur am rechten Rand zu fischen, und die konservativen Wähler der eigenen Partei zurückzugewinnen. Es ist meiner Meinung nach der Versuch, ein katholisches/fundamentalistisch-christliches Weltbild zu zementieren.
    Ich kenne genug Regenbogenfamilien, wo Kinder aus dysfunktionalen heterosexuellen Familien zu queeren Pflegefamilien kamen, und die Kinder dort zum ersten Mal Liebe, Fürsorge, Vertrauen und Selbstbestätigung bekamen.
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#42 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#43 Tom das PferdAnonym
  • 08.03.2018, 08:01h
  • Wann wird die Immunität für Politiker in Deutschland aufgehoben?

    Dann würden sich diese Hetzer zweimal überlegen, was sie da täglich für perfides Zeug raushauen...
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#44 Patroklos
#45 TheDadProfil
  • 08.03.2018, 10:44hHannover
  • Antwort auf #32 von Petrus48
  • ""--> Frau Merkel hat aber mittlerweile in bezug auf Regenbogenfamilien dazugelernt.""..

    Die designierte Bildungsministerin ist vorsätzlich doof, aber die Kanzlerin hat ja dazu gelernt..

    Deine Faktenfernen Kommentare sind unisono von trollerei gekennzeichnet !
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#46 TheDadProfil
#47 FelixAnonym
  • 08.03.2018, 11:43h
  • Für mich ist die Sache ganz einfach:
    Wer Homosexuelle als schädlich für Kinder verunglimpft, hat nichts in einer Regierung zu suchen. Erst recht nicht als Bildungs- und Forschungsministerin, wo es um Fakten und Bildung geht und nicht um Vorurteile und Ideologie.

    Sollte die wirklich dieses Ministerium bekleiden, macht das nicht nur die CDU/CSU unwählbar (was sie für mich persönlich eh schon ist), sondern auch die SPD, die dies erst durch ihre Koalitionsbereitschaft mit solchen Personen ermöglicht.
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#48 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 08.03.2018, 19:58h
  • Bei Frau Karliczek wird doch klar, welche Ziele die Union verfolgt: Blockade.
    Das ist wahrscheinlich die Antwort der Union auf die Handreichung der Aufklärung in Kitas in Berlin.

    Damit steht die Union mit der AfD auf einer Linie.
  • Antworten » | Direktlink »
#49 Patroklos
#50 KokolemleProfil
  • 10.03.2018, 10:08hHerschweiler
  • Typisch ewiggestrige Politiker die nur eines im Sinn haben. Ihre Ewiggestrige Ideoloigie durchzudrücken. Solche Personen gehören notfalls durch Zwang aller politischen Ämter enthoben. Es kann nicht angehen, dass solche Personen ihre Meinung der Gesellschaft aufdrücken und zum Leid von Schwulen und Lesben beitragen intem sie ein Klima der Angst vor Outing und Diskiminierung schaffen. Das trägt in vielen Fällen auch dazu bei das die Schwulen und Lesben aus Anpassungsgründen nie eine solche Partnerschaft eingehen um dann im Alter zu vereinsamen. Deshalb ist solch eine Anti LGBT Politik ein Verbrechen an den Bertroffenen.
  • Antworten » | Direktlink »
#51 TheDadProfil
  • 10.03.2018, 11:40hHannover
  • Antwort auf #49 von Patroklos
  • ""Sei froh, daß Dir""..

    Hat sie nicht..

    Die SPD hat sich daran beteiligt die Ehe zu öffnen..
    Das ging vom Bundesrat und den dort vertretenen Landesregierungen aus..

    ..und ist immer noch nichts was dann eine SPD einem Individuum wie "Dir" ermöglicht hätte, und damit dann weder ihm, noch Dir, noch mir, sondern "uns"..

    Dein Unsinn hier ist es dann auch vor allem, von völlig falschen Positionen aus Dinge betrachten zu wollen, die sich aus der Perspektive Anderer völlig anders darstellen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#52 Oldy49Anonym
  • 12.03.2018, 05:17h
  • Jetzt fasse ich es nicht mehr, will die SPD wieder zurück ins Mittelalter? Jahrelang hat man um die Gleichstellung gekämpft, und jetzt werden die Homosexuellen und Lesben wieder diskriminiert und das auch noch von einer Bundesministerin. Liebe SPD bald ist Schluss noch so ein Ding und ich mache mein Kreuz bei einer anderen Partei
  • Antworten » | Direktlink »
#53 AndreasKAProfil
  • 12.03.2018, 16:53hKarlsruhe
  • Antwort auf #44 von Patroklos
  • ... na sag mal - was bildest du dir ein, hier jemanden (ursus) zu empfehlen etwas umkommentiert stehen zu lassen, wenn er eine andere Ansicht dazu hat? Du nimmst doch auch Stellung zu Kommentaren hier!

    Und - klipp und klar gesagt finde ich ursus' Beiträge erheblich lesenswerter als deine. Da täuscht auch der stolze Name des Geliebten des Achilleus nicht über die Eindimensionalität so manchen deiner Gedankengänge hinweg.

    Und - Totschlag-Argument die x-te - jeder Vergleich hinkt. Aber ganz so abwegig ist der von ursus nicht mit seiner Zuspitzung auf den Beitrag von PetrusPaulus oder wie immer er noch heißen mag. Ich finde, ursus hat völlig recht! Und ich finde, er hat hier nicht Äpfel mit Birnen verglichen, sondern - um im Bild zu bleiben - Boskoop mit Goldparmäne.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#54 ursus

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