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Kommentare zu:
Internationaler Frauentag: LSVD beklagt Mehrfachdiskriminierung von Lesben


#11 Shinkaishi
  • 09.03.2018, 09:21h
  • Antwort auf #10 von BuntesUSchoenes
  • Den Punkt "zunehmend" bringst du gerade hier neu herein, ich empfehle eine Textsuche im Artikel, dort zumindest steht nichts davon, stattdessen wird von einer "Mehrfachdiskriminierung" gesprochen.

    Bitte bleib im Kontext des Artikels, wenn Du zunehmende Diskriminierung von Lesben anführen möchtest, wäre ein Beleg dafür hilfreich.

    Ich sehe schon seit einiger Zeit häufig Artikel, im deutschen wie im englischen Sprachraum, die ein ähnliches Thema wählen und erstaunlicherweise geht keiner davon auf die von mir genannten besonderen Diskriminierungen homosexueller Männer ein. Ein Schelm wer hierbei böses denkt.

    Gerade in einem Kontext, in dem wir Phänomene wie in dem im folgenden verlinkten Artikel haben, sehe ich das mit einer gewissen Sorge.

    www.pinknews.co.uk/2016/03/22/nus-tells-lgbt-societies-to-ab
    olish-gay-mens-reps-because-they-dont-face-oppression/


    In einem Kontext in dem von einer Mehrfachdiskriminierung gesprochen wird und auf einen Paygap verwiesen wird nicht die Situation der Vergleichsgruppe auch nur mit einem Nebensatz zu würdigen empfinde ich als stark irreführend.
    Zumindest nach dem von mir verlinkten Artikel sind Lesben statistisch gegenüber heterosexuellen Frauen nicht schlechter bezahlt (hierbei werden sich Einzelfälle jedoch sicherlich unterscheiden) und stehen im Schnitt wahrscheinlich (abhängig davon, wie sauber bei den jeweiligen Zahlen für Männer/Frauen und Homo-/Heterosexuelle gearbeitet wurde) sogar etwas besser da als homosexuelle Männer, auch in einer jeweiligen Paarsituation.

    Solche Dinge sollten nicht ohne jeglichen Beleg dort stehen.
    Es sind zwei sehr verschiedene, ob man von der Diskriminierung einer Gruppe oder ihrer speziellen Situation spricht, oder ob man diese als gegenüber anderen als besonders qualifiziert darstellt.
    Ersteres bedarf keiner Relativierung, Erklärung oder Rechtfertigung, letzteres sollte eben jene Qualifizierung jedoch auch auf etwas stützen.

    Ich bin auf jeden Fall neugierig, ob es zum Weltmännertag hier auch einen Artikel geben wird, der die angesprochenen Probleme behandelt, die überproportional homosexuelle Männer treffen.
    Aus meiner persönlichen Erfahrung rechne ich jedoch nicht damit.
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#12 stromboliProfil
  • 09.03.2018, 10:00hberlin
  • Antwort auf #10 von BuntesUSchoenes
  • manchmal frage ich mich , wie die welt um uns herum aussehen würde , gäbe es das internet, die einschlägigen foren nicht.
    Einerseits erfolgsmeldung über erfolgsmeldung was das lgbttq** anbelangt, andererseits privates klagen darüber, dass man selbst ziel zunehmender diskriminierungen werde.

    Nun muss man nicht jede einzelheit auftischen um so womöglich das sorgsam gehütete geheimnis um die eigene person zu lüften.
    Aber beispielhaft darstellen wie die diskriminieriung selbst in die geordneten, moralisch einwandfreien lebensumstände von glücklich monogam verpartnerten eindringt, macht mich als politisch mitfühlendem neugierig.

    War denn nicht gerade dieses konzept des nach aussen hin normalitäten leben, der schlüssel für alles weitere das noch zu erledigen sei.
    Familie, einbindung in die sozialen strukturen die uns umgeben...
    Ist da womöglich doch noch ein quäntchen "anderssein wahrzunehmen.
    Eines von aussen her auf UNS besehen, wie gleichzeitig von innen heraus auf uns selbst, welches den jeweilig "betroffenen" seine position im soziologischen umfeld ständig überdenken lässt.

    Wobei wir hier inhaltlich bei der "normalitätsdebatte , den witzigkeiten über uns , den schulhofsprüchen und dem heteronormativem männlich wie weiblichem chauvinismus wieder angelangt sind..
    Ich meine um im bildlichen zu bleiben, der hund beisst sich selbst in den schwanz.
    Wohl auch , weil er es besser nicht weiß!
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#13 LesekompetenzAnonym
#14 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#15 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#16 TheDadProfil
  • 10.03.2018, 12:53hHannover
  • Antwort auf #15 von BuntesUSchoenes
  • ""Einfach mal mit mehreren LSBTTIQ im realen Leben (!) ins Gespräch kommen.""..

    Guter Tipp..

    Frag mal LGBTTIQ*-Menschen außerhalb Deiner persönlichen Peer-Group, außerhalb Deines Kiezes..

    Kleiner Tipp..
    Geht sogar hier, wo Dir ständig mannigfaltig Erfahrungen anderer Menschen begegnen..

    ""Es ist die Alltagsdiskriminierung und die Diskriminierung am Arbeits- oder Ausbildungsplatz, die zunimmt. Dass dazu keine Studie vorhanden ist, liegt daran, dass das aktuell zunimmt und per Studie noch nicht überprüft wurde. Es werden nicht täglich Studien speziell für die LSBTTIQ durchgeführt. Das bedeutet aber nicht, dass es diese Zunahme an Diskriminierung nicht geben würde.""..

    -LOL-
    Die Tatsache daß Du nicht täglich "neue Studien" vorfindest hat vor allem etwas mit Deiner Suche zu tun..

    ""Wenn ich in Artikeln lese, dass Trans am gewalttätigsten angegriffen werden, empfinde ich da keinen Neid und sehe mich nicht herabgewürdigt.""..

    Warum nicht ?
    Mangelt es dort an Solidarität weil man selbst CIS ist ?

    Oder ist die Tatsache daß ein Übergriff auf einen Transgender/Transsexuellen/Transidenten Menschen automatisch auch immer eine "Mehrfach-Diskriminierung" ist, die dann noch, oh Wunder, in diesem Fall NICHT automatisch ein Lesbischer oder Schwuler Übergriff sein muß, sondern auch ein Übergriff auf eine Heterosexuelle Person sein kann, nicht mehr greifbar ?

    ""Mich besorgt es.""..

    Das ist ja schon mal gut..
    Was mich hier "besorgt" ist der Umgang mit anderen, denen "Lesekompetenz" abgesprochen wird, während man die eigene dann als unangreifbar darzustellen sucht..

    Keine Sorge..
    Ich habe den Satz mit dem "Neid" schon verstanden und auch begriffen was Du damit aussagen willst..
    Dennoch kann man das unmissverständlicher formulieren, und daran mangelt es Dir doch sehr oft..
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#17 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 10.03.2018, 13:20h
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • Ich schreibe so wie ich es möchte und alle schreiben so wie sie es möchten.
    Wer Fragen hat, kann fragen. Das hast du getan - gut so, Punkt.

    Es wäre allerdings besser, du würdest weniger mit Unterstellungen argumentieren. Wo ich wohne, gibt es keinen Kiez. Und ich begegne oft vielfältigen Menschen. Darüber kannst du in keinster Weise urteilen. Und das bringt uns beim Thema Diskriminierung nicht weiter.
    Und wenn du meine Sätze auseinander bröselst, was deine Lieblingsbeschäftigung zu sein scheint, kann ich bei dir dasselbe tun und dann behaupten, was du schreibst, ist nonsense und dann dich auffordern, doch bitte etwas konkreter zu schreiben.
    Außer Zeitveschwendung ist das gar nichts.

    Ich halte mich an die Realität und die sieht nicht so gut aus wie du es gerne hättest.
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#18 TheDadProfil
  • 10.03.2018, 21:52hHannover
  • Antwort auf #17 von BuntesUSchoenes
  • ""Ich schreibe so wie ich es möchte und alle schreiben so wie sie es möchten.""..

    Darfst Du..
    Du darfst Dich dann aber nicht darüber beschweren ständig missverstanden worden zu sein, oder anderen angeblich erklären müssen wie das denn nun wieder zu verstehen gemeint gewesen sein soll..

    Sprache ist nicht frei von Konventionen die dazu dienen Missverständnisse zu verhindern, und schlimmer noch, nicht frei von Kontexten die man setzt, wenn man sich einfach aus Faulheit falsch ausdrückt..

    Präzision in der Sprache könnte dann verhindern hier die Mär der "ewig missverstandenen" in Luft aufzulösen, doch inzwischen denke ich schon, das ist gar nicht erwünscht, denn so bleibt man dann "länger im gespräch" und "bekämpft" sein Aufmerksamkeitsdefizit..
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#19 TheDadProfil
  • 10.03.2018, 21:59hHannover
  • Antwort auf #17 von BuntesUSchoenes
  • Oh Backe..
    Da hab ich doch einiges übersehen..

    ""Wo ich wohne, gibt es keinen Kiez.""..

    Oh ha..
    Begriffe die negativ konnotiert sind gar nicht in anderen Kontexten "denken" können ist ein Defizit..
    Bearbeitbar..

    ""und dann dich auffordern, doch bitte etwas konkreter zu schreiben.""..

    Das ist kaum möglich..
    Vor allem weil Deine Verständnis-Probleme so rein gar nichts mit der Konkretheit meiner schriftlichen Ausdrucksweise zu tun hätte..
    Ich könnte mich bei Bedarf natürlich irgendwie "runter denken"..

    ""Ich halte mich an die Realität und die sieht nicht so gut aus wie du es gerne hättest.""..

    Mal so konkret nachgefragt..
    Wo hätte ich eine Realität irgendwie als "gut" beschrieben ?
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#20 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 10.03.2018, 22:51h
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • Wie froh ich bin, dass ich kein Aufmerksamkeitsdefizit habe, Herr Schlauberger :-))
    Ich lasse mir nicht vorschreiben, wie ich schreiben soll.

    Im Gegensatz zu dir, hat Patroklos noch nie etwas falsch verstanden, was ich geschrieben habe. Es gibt durchaus Leute, die meine Kommentare verstehen können :-P :-))
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