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"Mit einem guten Gefühl"
Barbara Hendricks scheidet aus Bundesregierung aus
Die erste offen lesbische Bundesministerin wird der nächsten Regierung nicht mehr angehören.

Barbara Hendricks gibt nach vier Jahren die Leitung des Bundesumweltministeriums ab, bleibt aber Bundestagsabgeordnete (Bild: Deutscher Bundestag / Achim Melde)
- 8. März 2018, 12:12h 2 Min.
Die SPD-Politikerin Barbara Hendricks wird in der neuen Bundesregierung kein Ministeramt mehr übernehmen. Das verriet die noch geschäftsführend tätige Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit auf ihrer Facebook-Seite. "Ich gehe mit einem guten Gefühl aus diesem Amt, weil ich glaube, dass ich dazu beitragen konnte, Positives für unser Land und für die Umwelt bewegt zu haben", so Hendricks. Als Beispiele nannte sie den boomenden Wohnungsbau sowie Fortschritte, "um die Klimakatastrophe doch noch abzuwenden" und "um mit den Sünden des atomaren Zeitalters umzugehen".
Ihrer Nachfolgerin oder ihrem Nachfolger wünschte sie Glück. Laut der "Rheinischen Post" wird die frühere NRW-Wissenschaftsministerin und derzeitige NRW-Generalsekretärin Svenja Schulze das Amt übernehmen. Auch dem niedersächischen SPD-Politiker Matthias Miersch, der als Stellvertreter im Kuratorium der Magnus-Hirschfeld-Stiftung sitzt und laut seiner Homepage in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt, wird in den Medien als möglicher Nachfolger von Hendricks genannt.
"Meiner Partei wünsche ich, dass sie nun zu alter Stärke zurückfindet", so Hendricks. "Dieses Land braucht die Sozialdemokratie. In diesen Zeiten vielleicht mehr als je zuvor."
Hendricks wurde am 17. Dezember 2013 im dritten Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Bundesumweltministerin ernannt. Zwei Wochen später outete sie sich in einem Presse-Interview als lesbisch (queer.de berichtete).
/ bmubBM #Hendricks: Ich gehe mit einem guten Gefühl aus diesem Amt, weil ich glaube, dass ich dazu beitragen konnte, Positives für unser Land und für die Umwelt bewegt zu haben: https://t.co/NmyT83dCJK pic.twitter.com/QG8Fyswg8O
BMUB (@bmub) March 8, 2018
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Auch Gabriel nimmt den Hut
Am Donnerstag gab der innerparteilich umstrittene Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) ebenfalls bekannt, dass er der neuen Bundesregierung nicht angehören wird. In einem Brief schrieb er, die designierte Parteichefin Andrea Nahles und der wahrscheinlich künftige Finanzminister Olaf Scholz hätten ihn darüber unterrichtet, dass er in der nächsten Großen Koalition keinen Ministerposten mehr haben werde.
Bislang haben nur CDU und CSU bekannt gegeben, welche Minister sie in die neue schwarz-rote Bundesregierung schicken werden. Die SPD will ihre Kabinettsmitglieder am Freitagmorgen benennen. Mit Jens Spahn wird dem Kabinett auch ein offen schwuler Christdemokrat angehören – der 37-jährige Merkel-Kritiker wird das Bundesgesundheitsministerium übernehmen (queer.de berichtete). (dk)















Denn da ja in Deutschland offenbar selbst bei Gesundheitsschäden bei Tausenden Bürgern die Auto-Lobby die Politik diktiert und nicht etwa ein demokratisch gewähltes Parlament, passt zu viel Kritik da nicht hinein. (Wobei auch Frau Hendricks zwar viel geredet, aber wenig gehandelt hat. Aber das kennt man ja von der SPD.)