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Kommentare zu:
Barbara Hendricks scheidet aus Bundesregierung aus


#1 Julian SAnonym
  • 08.03.2018, 13:26h
  • Es wird wohl jemand gesucht, der das deutsche Automobil-Betrüger-Kartell nicht zu stark kritisiert...

    Denn da ja in Deutschland offenbar selbst bei Gesundheitsschäden bei Tausenden Bürgern die Auto-Lobby die Politik diktiert und nicht etwa ein demokratisch gewähltes Parlament, passt zu viel Kritik da nicht hinein. (Wobei auch Frau Hendricks zwar viel geredet, aber wenig gehandelt hat. Aber das kennt man ja von der SPD.)
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#2 Carsten ACAnonym
  • 08.03.2018, 13:48h
  • Ich fand Frau Hendricks immer sehr sympathisch. Auch als ich noch nicht wusste, dass sie lesbisch ist. Und ich wünsche ihr für ihren weiteren Lebensweg von Herzen alles Gute.

    Aber letztlich war auch sie, genau wie alle anderen SPD-Minister, immer nur Schoßhündchen der Union und hat brav auf die Kommandos von Mutti Merkel gehört.
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#3 schwarzerkater
  • 08.03.2018, 14:04h
  • mir war frau hendricks überaus sympathisch. ich hielt sie für kompetent und glaubwürdig. ausserdem musste sie ein ziemlich dickes fell haben, denn ihr ministerium wurde von anderen ministerkollegen aus dem ehemaligen kabinett immer wieder brutal übergangen und ausgespielt.
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#4 FelixAnonym
  • 08.03.2018, 14:28h
  • Solange die SPD eine Bildungsministerin toleriert, die Schwule und Lesben als Gefahr für Kinder ansieht, kann die SPD aufstellen, wen sie will - es wird dennoch nicht besser.

    Die können genauso gut den Kasper, den Struwwelpeter und Hanni & Nanni zu Ministerm machen - es wäre kein Unterschied.

    (Mal ganz zu schweigen davon, dass die SPD auch ihre sämtlichen GLBTI-Wahlversprechen komplett aufgegeben hat. Von dieser Koalition haben wir NICHTS zu erwarten, egal wie das Personal heißt.)
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#5 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 08.03.2018, 14:41h
  • Schade, aber sie hat in ihrem Amt sicherlich einiges erreicht. Das Foto in ihrem post ist sehr sympathisch und hoffentlich konnte sie den (vielleicht letzten) leckeren Kaffee in ihrem Amtszimmer im Hintergrund genießen
    :-)

    Ich freue mich, dass sie noch Abgeordnete im Bundestag sein wird.
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#6 PierreAnonym
  • 08.03.2018, 14:46h
  • Antwort auf #2 von Carsten AC
  • Ich fand Frau Hendriks ja auch sympathisch. Aber bei allem Respekt für sie: bei Politikern sollte es nicht um Sympathie, Aussehen, o.ä. gehen, sondern nur um deren Handeln.

    Und da muss man leider sagen, dass auch Frau Hendriks es z.B. nicht geschafft hat, betrügerische Auto-Konzerne zu Nachrüstungen zu verpflichten. Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, dass man Produkte, die nicht den Zusagen entsprechen entweder nachrüstet oder umtauscht oder den Kaufpreis zurückgibt.

    Das wird umso dramatischer, da es tausende Menschenleben kostet und viele andere schwer krank macht.

    Erst heute hat z.B. eine neue Studie des Umweltbundesamtes gewarnt, dass durch zu hohe Abgaswerte 50.000 Lebensjahre verloren gehen:

    www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/deutschland-50-000-verlor
    ene-lebensjahre-durch-stickstoffdioxid-a-1197050.html
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#7 PierreAnonym
#8 Petrus48Anonym
  • 08.03.2018, 16:11h
  • Antwort auf #6 von Pierre
  • Mir hat Frau Hendricks in Ihrem Amt gut gefallen, das hat Sie gut gemanagt.

    Gleichwohl "tritt" Deutschland beim Klimaschutz, bei der Einführung der umweltfreundlicheren Antriebsarten (Wasserstoffauto;Elektroauto) auf der Stelle. Wir waren/sind noch in der Forschung und an den Universitäten führend und die ersten, die diese Technologie vorangebracht haben.

    ABER zur Serienreife und Markteinführung "pennt" die deutsche Bundesregierung und andere Länder wie Japan/Südkorea und China werden uns dort bei der Produktion dieser neuen Fahrzeuge überholen.

    Das wirkt alles auf mich, wie der technologische Rückschlag der Briten Ende des 19. Jahrhunderts, als dort die Industrie zu lange an der Dampfkraft als Britische Erfindung festhielt; genauso ergeht es nunmehr zu Beginn des 21. Jahrhunderts den Deutschen mit dem Benzin/Dieselverbrennungsmotor. Die deutsche Industrie blockiert und bremst, wo sie nur kann, und die Politik macht "Nichts".

    Und so werden wir unsere führende Rolle in der Automobilwirtschaft an Ostasien verlieren. Denn auch die Chinesen/Japaner/Südkoreaner haben ein massives Interesse hier die Deutschen zu überholen, denn es hilft nicht nur der Umwelt und Gesundheit, schafft Arbeitsplätze dort sondern vor allem auch Japan/China und Südkorea haben KEIN Erdöl und müssen es teuer importieren.
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#9 Carsten ACAnonym
  • 08.03.2018, 16:17h
  • Antwort auf #8 von Petrus48
  • Es geht nicht nur um die Forschung und die Wende zur E-Mobilität.

    Die Luftqualität in den Städten würde dramatisch besser, wenn man die Autohersteller zwingen würde, dass deren Motoren die Normen erfüllen, die sie versprechen. Die müssten gezwungen werden, die entsprechenden Motoren entsprechend nachzurüsten, was ja technisch durchaus machbar wäre. Und mehrere Studien haben gezeigt, dass damit die Grenzwerte eingehalten würden.
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#10 Petrus48Anonym
  • 08.03.2018, 16:30h
  • Antwort auf #9 von Carsten AC
  • @Carsten AC
    "Es geht nicht nur um die Forschung und die Wende zur E-Mobilität."

    --> Doch es "geht" genau darum, das wir endlich die serielle Einführung von E-Autos und Wasserstoff betriebenen Autos bekommen. Diese Fahrzeuge sind serienreif und brauchen nur noch in Masse hergestellt werden, damit die Kosten für den einzelnen Pkw runtergehen, denn derzeit sind diese Autos zu teuer, weil so wenige produziert werden bzw. nur aus dem Ausland lieferbar sind.

    Norwegen zeigt wie es geht. Dort brauchen Norweger auf solche Autos beim Kauf keine Steuern zahlen, sie können kostenlos öffentliche Parkplätze nutzen und dürfen die Busspur nutzen.

    Die Technologie ist marktreif und Norwegen und andere Länder zeigen, dass diese Autos die technischen Problemlösungen erreicht haben. Sie müssen NUR noch seriell produziert und verkauft werden.

    ABER Deutschland schafft es nicht einmal ausreichend viele Wasserstofftankstellen/E-Tankstellen zu errichten, weil die deutsche Automobilwirtschaft viel lieber an der deutschen Erfindung, den Verbrennungsmotor, festhalten will.

    ABER wir haben KEIN Erdöl und werden NIE Erdöl haben; das müssen wir Teuer aus dem Nahen Osten einkaufen, und ist gesamtvolkswirtschaftlich ein immensr Geldabfluss aus Europa.

    Und das werfe ich weniger Frau Hendricks vor, aber ich werfe es schon Ihrer Partei der SPD sowie auch der CDU/CSU vor, dass KEIN politischer Wille vorhanden ist, den Sprung in die neuen Antriebstechnologien voranzubringen. DAS wird sich noch "böse" auf Dauer in diesem Jhd. dann auswirken, wenn die E-Autos/Wasserstoffautos in Ostasien produziert werden.

    ABER es solle bloss kEIN Deutscher kommen und sich dann beklagen: es haben ALLE gewusst !!!
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#11 Carsten ACAnonym
  • 08.03.2018, 16:36h
  • Antwort auf #10 von Petrus48
  • Deswegen hatte ich ja auch geschrieben: "nicht nur".

    Natürlich geht es auch darum, so schnell wie möglich auf E-Mobilität umzusteigen. Von PKWs über LKWs bis hin zu Bussen.

    Aber da man eben nicht von heute auf morgen ganz Deutschland mit E-Autos und der entsprechenden Infrastruktur zum Laden ausstattet (und es auch bei den Ladezeiten und Reichweiten noch Fortschritte geben muss), wäre es als erste Sofort-Maßnahme, wenn die Autohersteller gezwungen würden, ihre getricksten Diesel-Motoren so nachzurüsten, dass sie die Versprechungen erfüllen.

    Das macht die Wende zur e-Mobilität nicht überflüssig, wäre aber eine Sofortmaßnahme, um die Zeit bis dahin zu überbrücken und nicht die Luft noch mehr zu verpesten.
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#12 FelixAnonym
#13 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#14 Patroklos
  • 08.03.2018, 20:47h
  • Die Entscheidung, daß Hendricks und Gabriel nicht mehr dem neuen Kabinett angehören, ist ziemlich überraschend und auch falsch. Ob die Nachfolger als Bundesumwelt- und Bundesaußenminister die Ämter besser bekleiden, bleibt dahingestellt.
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#15 Markusbln11Anonym
  • 08.03.2018, 22:38h
  • Alle LGBTI der neuen Regierung kommen damit von der CDU. Von der CDU!!!! Barbara war gerade für lesbische Sichtbarkeit und die LGBT der SPD so wichtig.

    Aber was ist das schon wert, lesbische Sichtbarkeit.

    Ich hätte von der SPD mehr erwartet, als dass sie ihre einzige Lesbe so auf das Altenteil schiebt.
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#16 TimonAnonym
  • 09.03.2018, 07:55h
  • Antwort auf #15 von Markusbln11
  • Ich habe von der SPD auch noch so manches andere mehr erwartet...

    Aber die SPD hat sich doch längst von Inhalten verabschiedet. Da geht es doch nur noch darum, so viel Pöstchen wie möglich raus zu schlagen.

    Das hat man ja auch nach den aktuellen Koalitionsverhandlungen gesehen, wo die SPD sich selbst gefeiert hat, wie viele Minister sie für sich rausgeholt hat. Dass sie dafür nicht nur alle LGBTI-Versprechen komplett aufgegeben hat, sondern auch alle anderen Inhalte (Bürgerversicherung, Spitzensteuersatz, sachgrundlose Befristung, etc.) Interessiert die nicht mal mehr.
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#17 Patroklos
#18 TheDadProfil
  • 10.03.2018, 13:30hHannover
  • Antwort auf #6 von Pierre
  • ""Und da muss man leider sagen, dass auch Frau Hendriks es z.B. nicht geschafft hat, betrügerische Auto-Konzerne zu Nachrüstungen zu verpflichten.""..

    Weil das auch nicht allein in ihren Kompetenz-Bereich fiele, denn federführend in der Nachrüstungs-Debatte ist hier das Verkehrs-Ministerium unter Alexander Dobrindt, was nun von Andreas Scheuer übernommen wird..

    Es ändert sich also auch auf lange Sicht wohl eher nichts..
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#19 TheDadProfil
  • 10.03.2018, 13:42hHannover
  • Antwort auf #9 von Carsten AC
  • ""Die Luftqualität in den Städten würde dramatisch besser, wenn man die Autohersteller zwingen würde, dass deren Motoren die Normen erfüllen, die sie versprechen.""..

    Natürlich müssen die Produzenten der Motoren einhalten was sie versprechen..

    Blöderweise stammen aber 80 Prozent der Feinstaub-Emissionen aus dem Auto-Verkehr gar nicht aus den Motoren, sondern vom Abriet der Reifen und Bremsen, damit wird sich der Feinstaub auch bei einer vollständigen Einführung der Elektro-Mobilität nicht "in Luft auflösen", und schon gar nicht in saubere..

    Desweiteren gehen insgesamt bis zu 70 Prozent des Feinstaubes gar nicht auf PKW und LKW inklusive Bussen und Bahnen (ja, auch die haben Bremsen und in Elektro-Motoren entsteht Feinstaub durch die Kohle-Schleifer die den Strom auf die Wicklungen übertragen) zurück, sondern auf die Industrie, und hier nicht nur die Kraftwerke, sondern alle Betriebe die einen Schornstein haben..
    Dazu kommt die Heizung in den Wohnungen, egal ob Kohle, Gas oder Erdöl..

    Analog dazu muß dann auch eine Diskussion über andere Emissionen wie Stickstoff NOX oder Kohlenmonoxyd CO2 noch mal neu geführt werden..

    Autos haben Katalysatoren..
    Schiffe wie Luxusliner und vor allem Binnenschiffe nicht..

    Die Katalysatoren in Kohle- und Erdöl-Kraftwerken filtern vor allem Schwefel aus den Abgasen..
    Daraus entsteht dann Gips, den man zu Gips-Karton-Platten presst in in Wohnungen als "Leichtbau-Wände" endlagert..
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#20 TheDadProfil
  • 10.03.2018, 13:58hHannover
  • Antwort auf #10 von Petrus48
  • Naja..
    Mal nicht so pessimistisch..
    Wir fördern seit mehr als 100 Jahren eigenes Öl aus dem Emsländischen Boden..

    Dem Problem mit den Elektro-Tankstellen kann man Herr werden, denn die kann man überall dort einrichten wo sich Trafo-Häuschen befinden, also an jeder Straßen-Ecke..

    Mit einem 100-Prozentigem umstieg auf die Elektro-Mobilität fördert man aber auch die Macht der Atom-Lobby, die immer noch in den Elektro-Konzernen an der Macht sitzt..

    Wasserstoff ist da eine schöne Idee..
    Den könnte man im Norden mit dem vielem überflüssigem Wind-Strom den wir zur Zeit haben erzeugen, in Tank-Waggons der Bahn verladen und nach Bayern karren..
    Damit können die dann in umweltfreundlichen Wasserstoff-Kraftwerken Strom erzeugen..
    Das sparte die Milliarden teuren Hochleistungs-Strom-Trassen die wir derzeit Dank der Starrsinnigkeit eines Herrn Seehofer durch die Landschaften klotzen um billigen Wind-Strom über Hunderte Kilometer zu transportieren, weil sich Bayern gegen den Ausbau von Windrädern stellt..

    Mal so als Hausnummer :
    Würde Bayern den gelieferten Wind-Strom selbst erzeugen kostete das den Verbraucher nicht einmal ein Zehntel dessen, was allein die Strom-Trassen verschlingen..

    Die Verbraucher in den übrigen Bundesländern zahlen den Bayern also für mindestens 9 Jahre ihren billigen Strom..
    Mit dem sie dann mal irgendwann ab 2030 mit einem Elektro-BMW an die Nordsee fahren um sich "die schöne Landschaft" anzuschauen..

    Oder sich wundern werden wieso sich die Einheimischen so komische Windmühlen in den Vorgarten stellen, weil Wind gibt es doch auch so schon genug, wie man aus der eigenen Scholle weiß..
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