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"Europa bleibt meine Aufgabe!"
Michael Roth bleibt Staatsminister für Europa
Auch unter dem neuen Außenminister bleibt der schwule SPD-Politiker Michael Roth Europa-Staatsminister.

Staatsminister Michael Roth (re.) schwärmt bereits seit längerem von seinem künftigen Chef Heiko Maas (Bild: Facebook / Michael Roth)
- 9. März 2018, 13:21h 2 Min.
Michael Roth wird weiterhin Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt sein. Das gab der aus Bad Hersfeld stammende SPD-Politiker am Freitag auf Facebook und Twitter bekannt. "Europa bleibt meine Aufgabe!", so der 47-Jährige. Er veröffentlichte dazu ein Bild mit dem designierten Außenminister Heiko Maas und kalauerte: "@HeikoMaas guckt etwas skeptisch. Ich bin mir aber sicher: er freut sich auch". Daneben platzierte er ein zwinkerndes Smiley.
Der seit 2012 mit seinem langjährigen Freund verpartnerte Roth kündigte eine "großartige Zusammenarbeit mit Heiko Maas" an. "Ich kenne und schätze ihn schon seit frühen Juso-Zeiten. Ich bin dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen!", so Roth. Schon im Herbst hatte sich Roth als Maas-Fan geoutet, als er bei der Verleihung des Tolerantia-Preises an den damaligen Bundesjustizminister erklärte: "Ich schwärme schon für ihn, seit ich ein kleiner Juso aus Hessen war" (queer.de berichtete).
Roth diente bereits unter Steinmeier und Gabriel
Roth bedankte sich auf Facebook auch beim Maas-Vorgänger Sigmar Gabriel. "Es war eine spannende Zusammenarbeit mit ihm. Danke, Sigmar!" Roth hatte das Amt des Staatsministers bereits seit Dezember 2013 inne, als Frank-Walter Steinmeier noch Chef im Auswärtigen Amt war.
Während seiner Amtszeit hatte sich Roth immer wieder für LGBTI-Rechte engagiert. 2015 lud er etwa im Auswärtigen Amt zur Podiumsdiskussion "100% Gleichstellung in Europa – Slowenien und Irland setzen Maßstäbe" (queer.de berichtete). Später gab es einen Runden Tisch zu LGBTI-Rechten im Westlichen Balkan (queer.de berichtete). Vergangenes Jahr kritisierte Roth im Bundestag die Verfolgung Homosexueller in Tschetschenien und erklärte, die Bundesregierung arbeite daran, die Lage zu verbessern (queer.de berichtete). (dk)













