Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=30800
Home > Kommentare

Kommentare zu:
So kam der erigierte Penis in die Kinosäle


#24 stromboliProfil
#23 saltgay_nlProfil
  • 11.03.2018, 16:11hZutphen
  • Oswalt Kolle starb am 24.9.2010.

    Also das ist ja eine besonders hervor zu hebende Leistung. Der Artikel berichtet über Oswalt Kolle und ein Kommentator schlägt die direkte Brücke von Oswalt Kolle zu den "Kinderfickern" in der katholischen Kirche.

    Das ist pathologisch, Toleranz, Freiheit fordern und gleichzeitig mit inquisitorischem Hass alles verfolgen, was irgendwie nach Kirche klingt. Gewissermaßen als Beißreflex. Ich empfehle eine Psychotherapie. Denn bei Licht betrachtet ist der Kommentator nicht besser als Jürgen Liminski, Beatrix die Storchenmutter und Hedwig von Beverförde zusammen genommen.

    Für uns war Oswalt Kolle, der zuerst eine Aufklärungsserie in der "Quick" schrieb, die direkte Quelle zur Aufklärung. Man vergesse nicht, der Leiter des Rechtsamtes vom Bezirk Berlin-Steglitz, der Herr Th. (CDU), sorgte dafür, dass eine verdiente Grundschullehrerin strafversetzt wurde, weil sie es wagte in der Schule ein Aufklärungsbuch vorzustellen und die Kinder bat mit ihren Eltern darüber zu sprechen. In diesem Provinzmief wuchsen wir auf, das wissen heute nicht mehr Viele. Auf einem Elternabend in der 8. Klasse wetterte ein Vater aus Bayern, den es nach Berlin verschlagen hatte, und meinte er sei auch nie aufgeklärt worden und habe dennoch zwei Kinder in die Welt gesetzt. Das war die durchgängige Volksmeinung damals.

    Es war die Zeit der Sexwelle. Filme wie "Unterm Dirndl wird gejodelt" dienten als Wichsvorlage für unsere Eltern und Pfarrgemeinderatsmitgliedern im Münsterland. Wir fanden sie bereits lächerlich. Denn schnell wurden auch diese holzschnittartigen Kolle-Filme Zielscheibe für Satire. Michael Strauven hat einen Kinofilm daraus gemacht, der lautet:"Als die Liebe laufen lernte". Unterhaltsam und ein Schlaglicht auf jene Zeit.

    Die Religion "Feminismus" allerdings war der Anfang einer "roll back"-Strategie. Auch die inzwischen so verhasste Figur eines Helmut Kentlers, wie die Hetzjagd gegen die Reformpädagogik ist die schrille Begleitmusik zu der Kriminalisierung der Sexualität. Homosexualität ist "offiziell" geduldet, sie darf aber wie auch die Heterosexualität nur klinisch sauber mit gerichtsfestem Einverständnis erfolgen. Nach außen hin gibt man sich tolerant und liberal, während in Wirklichkeit der Sexualtrieb des Menschen kriminalisiert wird. Sehr zum Wohl der herrschenden Gesellschafts- und Wirtschaftsnorm.

    Schweden geht mit gutem Beispiel voran. Denn über die Sexualität kann man jeden Menschen so verbiegen, dass er willig als Untertan funktioniert. Sein schlechtes Gewissen, weil er seine Sexualität nur heimlich und risikoreich ausleben darf, ist besser als jede Polizeieinheit. So wird eine Gesellschaft erfolgreich unterdrückt. Das ist das Ziel der herrschenden Klasse.
  • Antworten » | Direktlink »
#22 TheDadProfil
  • 11.03.2018, 15:08hHannover
  • Antwort auf #21 von GegenScheiterhaufen
  • ""Merkst du überhaupt, was du da behauptest? Die meisten Jungen wollten NIE das Sexobjekt für Erwachsene sein, denn die meisten männlichen Kinder waren weder schwul, noch waren sie altersmäßig überhaupt bereit für Sex, auch in der Antike nicht.""..

    Ich habe gar nichts behauptet..
    Ich habe eine Feststellung getroffen..

    Du beurteilst und verurteilst die Vorgänge der damaligen Gesellschaften aus Deiner heutigen Sicht..
    Das macht es unmöglich sich nicht aufzuregen..

    Bildung beginnt mit der Geburt..
    Menschen wachsen in eine Gesellschaft hinein und stellen fest wie das dort abläuft..
    Ob sich daraus dann eine "Bereitschaft" ergibt als "Sexobjekt zu dienen" steht hier gar nicht zur Debatte..

    Ob die Knaben damals mehr oder weniger "homosexuell" waren als etwa Heute, oder einfach nur "experimentier-freudiger" steht ebenfalls nicht zur Debatte, denn Vergleiche dazu anzustellen führen zu nichts..

    Es fragt auch niemand nach einer Bereitschaft heutiger Kinder sich durch die Zwänge der Umwelt und ihrer Familien in eine "religiöse Erziehung" pressen zu lassen die sie zu "sexlosen wesen" degradiert..

    Du triffst hier die Aussage
    "das war alles schlecht"..

    Ich dagegen treffe NICHT die Aussage
    "es war alles gut"
    sondern
    "es war so"..

    Mit Deiner Intention werden wir wohl nie erfahren ob es den Knaben irgendwie "gefallen hat" oder nicht, denn Du verweigerst Dich schon dem Hinterfragen dessen, woher diese Entwicklung zu dieser Gesellschaft eigentlich kam, und wie sie sich eigentlich gegen die Einflüße des aufkommenden Monotheismus nicht wirklich zur Wehr setzen konnte..

    Denn wir könnten daraus lernen uns ohne die Fehler der Griechen und Römer zu wiederholen gegen die Einflüße des Monotheismus zur Wehr zu setzen, und diesen in seine Grenzen zu verweisen, denn dieser Monotheismus arbeitet immer noch mit den gleichen Mitteln gegen die Gesellschaft die versucht sich von diesem Druck zu befreien..

    Und noch mal..

    ""Du beschreibst ein Abhängigkeits und Machtverhältnis als normal""..

    Nöö..
    Du beschreibst es als "unnormal"..
    Da mußt Du dann schon sicher begründen können was daran so "unnormal" ist, wenn betrachtet vor der Gesellschaft wie sie nun einmal war, die Werte dieser Gesellschaft andere waren als man sie Heute vorfindet..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#21 GegenScheiterhaufenAnonym
  • 11.03.2018, 09:16h
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • Merkst du überhaupt, was du da behauptest? Die meisten Jungen wollten NIE das Sexobjekt für Erwachsene sein, denn die meisten männlichen Kinder waren weder schwul, noch waren sie altersmäßig überhaupt bereit für Sex, auch in der Antike nicht. Viele waren übrigens Sklaven, oder Waisen, die keine Wahl hatten, als diese Verhältnisse zu ertragen. Es gab eine regelrechte Sex-Industrie zwischen Persien und dem Mittelmeerraum, um genau diese Gelüste zu befriedigen. Heute würde man das illegale Zwangsprostitution von Minderjährigen nennen, damals war es akzeptiert. Du beschreibst ein Abhängigkeits und Machtverhältnis als normal (Lehrzeit für Sex), das du hier als System der Gegenleistung konstruierst. Pädophile locken heute auch noch Kinder mit Süßigkeiten und Spielzeug, soll das etwa auch gerechter Lohn für ihre "Dienste" wie damals sein?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#20 HannoveranerAnonym
#19 MarkKerzmanProfil
  • 11.03.2018, 00:43hVenice Beach
  • Antwort auf #2 von Robin
  • >> Und die standen auch nackt auf, gingen zum Kiosk ... <

    Dazu eine Geschichte, die uns mein Opa, der bis zum Fall der Berliner Mauer als U.S. Air Force Offizier dort stationiert war, erzählte: Das Ostfernsehen zeigte eine Schlange von Nackten vor dem Kiosk eines FKK-Geländes; Stimme aus dem Off, Arbeitslose warten geduldig an einer der vielen Suppenküchen in West-Berlin!

    Von Herrn Kolle habe ich noch nie gehört, er scheint ja ein toller Pionier gewesen zu sein; es muß damals Schwerarbeit gewesen sein, erfolgreich gegen den Mief anzukämpfen und mit wissenschaftlichen Argumenten endlich eine gelassenere Sicht auf die Vielschichtigkeit menschlicher Sexualität zu erreichen. Werde mal sehen, ob die hier im Goethe-Institute Los Angeles was von ihm/über ihm haben; in der Stadtbücherei war jedenfalls Fehlanzeige. Ich hätte gern gewußt, ob Herr Kolle an der Uni wissenschaftlich tätig war oder ob er in erster Linie ein Filmmacher war. Kamen seine Filme damals sozusagen wie ein Donnerschlag aus dem Nichts oder hatte sich eine gewisse Liberalität bereits angekündigt? Mein Opa kann mir dazu nichts sagen.

    P.S.: Sorry, my German is getting worse by the day, I just dont have a chance to talk to any Germans right now, sorry!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#18 TheDadProfil
  • 11.03.2018, 00:05hHannover
  • Antwort auf #13 von GegenScheiterhaufen
  • ""Dein Hass ist ekelhaft, deine antiken Griechen und Römer sind immer noch nicht von öffentlich geduldeter Pädophilie freigesprochen, na Argumente?""..

    Äh ?
    Die Griechen und Römer "gehören" ihm ?

    Kuck an..
    Tötet den Boten..

    Das andere Gesellschaften andere Bedürfnisse nicht als illegal oder abartig angesehen haben bedeutet noch lange nicht daß man darüber nicht berichten dürfte ohne dann gleichzeitig von Anderen in die Nähe eines "Romantisierers" gebracht zu werden ?

    Wie wäre es denn mal damit :
    Du erkennst den Fakt an daß es Gesellschaften gab die Sexualität als RECHT von allen Menschen ansahen, und sich einen Teufel darum scherten was irgendein Gott eines monotheistischen Systems der Unterdrückung davon hielt..

    Moralisieren macht hier vor allem deshalb keinen Sinn weil neben dem angeblichem "Christlichen Verbot" der angeblichen "Kinderfickerei" ein paralleles System des "Christlichen Klerus" besteht sich genau diesem Treiben hinzugeben !

    Und nicht nur IM Klerus, sondern vor allem auch Hundert-Tausendfach in den ach so "christlichen Familien" !

    Der Unterschied zwischen den Griechen, den Römern und Heute ?

    Die Knaben erhielten im Gegenzug (wenn man schon so dreist ist davon sprechen zu wollen) einen Lehrer der ihnen Bildung vermittelte, und damit auch Sozialen Rang ermöglichte..

    Die Kinder Heute erhalten im Gegenzug nur noch Missachtung..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#17 TheDadProfil
  • 10.03.2018, 23:52hHannover
  • Antwort auf #11 von GegenScheiterhaufen
  • ""Das 8 Jährige sich heute im Netz Pornos ziehen, ist eine Vernachlässigung der Aufsichtspflicht der Eltern und völlig unakzeptabel.""..

    Jepp..
    Ist aber auch ein Zeichen dafür das sich Eltern ihrer Pflicht entziehen dem Kinde die Aufklärung zukommen zu lassen die es braucht, und vor allem auch NACHFRAGT, denn "Porno-Recherche" erfolgt ja nicht wirklich grundlos !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#16 GegenScheiterhaufenAnonym
  • 10.03.2018, 23:49h
  • Antwort auf #14 von AFD-Watch
  • Ich habe nirgendwo behauptet, dass sie es nicht sind.

    Es ging mir darum, deutlich zu machen, das Pädophilie nach der heutigen Definition, nicht erst mit dem Christentum in irgendeiner Form in Erscheinung tritt, sondern eine Jahrtausende Alte Tradition ist, die von so gut wie allen Völkern praktiziert wurde. Christen hier als die alleinigen Sündenböcke, oder gar Initiatoren von Pädophilie hinzustellen und ihnen daher den Feuertod zu wünschen, ist eine hinterlistige Taktik.

    Wer Pädophilie kritisiert, muss den historischen Kontext sehen, und dann auch diese alten Praktiken verurteilen.
    Gerade Griechenland und Rom haben eine nachweisliche Tradition von frühen Verheiratungen von Mädchen mit 12 oder 14 Jahren, so wie den sexuellen Verkehr erwachsener (Männer und Frauen!) mit minderjährigen Jungen, teils mit absichtlich früh kastrierten Jungen-Sklaven, die nur zum Zweck des Vergnügens von zahlendem Hausherr und auch Herrin so verstümmelt wurden.

    Im Vergleich zum Christentum, handelte es sich dabei aber rechtlich nicht um verschleierten Missbrauch, sondern gesellschaftlich breit akzeptiertes Verhalten, das erst sehr spät von den Hellenen in Frage gestellt wurde.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#15 TimonAnonym
#14 AFD-WatchAnonym
#13 GegenScheiterhaufenAnonym
  • 10.03.2018, 22:15h
  • Antwort auf #12 von Tom das Pferd
  • Wenn man deinen Worten Glauben schenkt, werden Leute wie du, die Nächsten sein, die unschuldige Menschen wegen Vorurteilen brennen lassen. Dein Hass ist ekelhaft, deine antiken Griechen und Römer sind immer noch nicht von öffentlich geduldeter Pädophilie freigesprochen, na Argumente?

    Auge um Auge, du folgst ganz der christlichen Logik mit deinen Statements, denk mal drüber nach.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#12 Tom das PferdAnonym
  • 10.03.2018, 21:44h
  • Antwort auf #11 von GegenScheiterhaufen
  • Du hälst die Fahne für diesen kriminellen, hochkorrupten, geldgierigen 'Kinderfickerverein' hoch, der sich an Schutzbefohlenen vergreift? An deren Hände geschichtlich soviel Blut klebt- damit könntest das Mittelmeer füllen?

    Du echauffierst Dich über den Scheiterhaufen? Wurde dieser nicht vom 'Kinderfickerverein" gerne benutzt...

    Sorry, ich kann Dich nicht ernstnehmen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#11 GegenScheiterhaufenAnonym
  • 10.03.2018, 21:24h
  • Antwort auf #9 von Tom das Pferd
  • Sorry aber du verdrehst die Weltgeschichte zugunsten deines Christenhasses. Es war bis ins Mittelalter üblich, so gut wie Weltweit, Mädchen nach ihrer ersten Menstruation zu verheiraten.
    Sex mit Kinder, hatten ganz besonders die von dir so gelobten Griechen und Römer.

    Das 8 Jährige sich heute im Netz Pornos ziehen, ist eine Vernachlässigung der Aufsichtspflicht der Eltern und völlig unakzeptabel. Kinder dürfen gar nicht den Zugang zu solchen Inhalten erhalten, damit würden sich die Eltern strafbar machen, denn sie sind für den Schutz der Kinder mit verantwortlich. Dazu gibt es z.B. Kindersicherungen für Internet und Handy.

    Auf den Scheiterhaufen mit ihnen? Wie soll man diese Aussage rechtlich werten? Sehr bedenklich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#10 Carsten ACAnonym
  • 10.03.2018, 21:18h
  • "Gegenwind von katholischer Kirche und Alice Schwarzer"

    Wenn die dagegen sind, ist das für mich schon eine richtige Empfehlung...

    Zensur ist die heimliche Empfehlung durch Verbot.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Tom das PferdAnonym
  • 10.03.2018, 21:03h
  • Was für ein Affenzirkus, wegen ein bißchen 'Wurst'. Während mir an jeder Strassenecke die Brüste und Muschis von den Plakatwänden geradezu entgegenspringen, wird beim Schwanz heutzutage immer noch ein Kindergarten veranstaltet. Geheuchelte Prüderie. Wovor? Die Kids ziehen sich mit 8 Jahren schon die härtesten Pornos im Netz runter...

    Maßgeblich ist der Einfluss der kath. Kirche. 'Diese Kinderficker' haben es verstanden, in alle gesellschaftlichen Themen ihre kranke Ideologie zu infiltrieren. Und den Menschen Schuldgefühle einzubleuen. Geschichtlich war bei den Griechen, Römern und Mayas Nacktsein und Sex unbelastet. Erst als die 'Kinderficker' auftauchten, gings bergab..

    Auf den Scheiterhaufen mit ihnen...Pack.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 PeerAnonym
  • 10.03.2018, 21:02h
  • -----------------------------------------
    Für seine Verdienste um die Sexualreform bekam Kolle im Jahr 2000 die Magnus-Hirschfeld-Medaille verliehen. Für Kolle hat sich damit ein Kreis geschlossen: Schon sein bekannter Großvater Wilhelm Kolle hatte vor 1917 die Petition von Magnus Hirschfeld zur Abschaffung des Paragrafen 175 und damit zur Legalisierung von Homosexualität unterstützt. Eine Sexualreform, für die bis heute auch der Name Oswalt Kolle steht.
    -------------------------------------------

    Ja, Oswalt Kolle und auch sein Großvater haben viel zur sexuellen Befreiung und für die Anerkennung sexueller Vielfalt geleistet... Gegen alle Widerstände...
  • Antworten » | Direktlink »
#7 PeerAnonym
  • 10.03.2018, 20:59h
  • Ich finde den Satz genial, den er in den zensierten Film eingeblendet hat:

    "Für Deutschland gekürzt, weil die Regierung Angst vor einigen wildgewordenen Spiessern hat, die sich ihrer eigenen Sexualität schämen und deshalb auch alle Anderen für Schweine halten!"

    Besser kann man es nicht sagen und das gilt auch heute noch oft...
  • Antworten » | Direktlink »
#6 goddamn liberalAnonym
#5 queergayProfil
  • 10.03.2018, 17:50hNürnberg
  • Oswald Kolle sagte auch einmal in hohem Alter während eines Interviews entrüstet zu Sandra Maischberger folgenden beeindruckenden, fundamentalen, weisen Satz: "JEDE Zeit ist MEINE Zeit!"
    Dies nachdem ihm die Talkerin verklickern wollte, die eigentlich wertvolle, lebenswerte (Lebens)Zeit beziehe sich nur auf das Leben in jüngeren Jahren.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Julian SAnonym
  • 10.03.2018, 15:50h
  • "dass lesbische Sexszenen in einem Film auch deshalb unkompliziert sind, weil sie zum Teil bis heute vor allem heterosexuelle Männerphantasien verkörpern."

    Genau das ist der Punkt:
    lesbischer Sex galt immer schon als akzeptierter, weil viele Männer sogar die Vorstellung daran (oder auch entsprechende Pornos, Dreier, etc.) geil finden.

    Und dieselben Männer, die Lesben (oder deren Phantasie-Bild davon) geil finden, regen sich dann über Schwule, Schwulenpornos, nackte Schwänze, etc. auf.

    Noch bigotter und scheinheiliger geht es echt nicht...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Sven100Anonym
#2 RobinAnonym
  • 10.03.2018, 15:16h
  • Auch wenn diese Filme heute sehr altbacken, "technisch" oder ähnlich wirken, so waren die damals revolutionär.

    Nicht nur nackte Menschen zu zeigen, sondern dann auch noch die Genitalien in Großaufnahme (und einen Penis auch erigiert), war für damals sehr fortschrittlich.

    Und daran sieht man aber leider auch, dass bereits erreichte Freiheiten und Freizügigkeiten nicht selbstverständlich sind, sondern immer wieder gegen dunkle Kräfte biederer Moralapostel und religiöser Fanatiker verteidigt werden müssen. Denn heute könnte man einen erigierten Penis nicht mehr so einfach zeigen - das würde heute als Pornographie gelten.

    Oder wenn man den konservativen Rollback erleben will, braucht man nur mal im Sommer in Parks zu gehen. In meinen Studenten-Zeiten in den 1990ern war es in mehreren Parks selbstverständlich, dass da im Sommer auch Leute nackt auf der Wiese lagen. Männer wie Frauen. Und auch nicht nur oben ohne oder mit Badehose, sondern wirklich komplett nackt. Und die standen auch nackt auf, gingen zum Kiosk, spielten Volleyball, Frisbee o.ä.

    Das sehe ich heute in keinem einzigen Park mehr... Die Gesellschaft scheint also in manchen Aspekten wieder spießiger, biederer und verklemmter zu werden...
  • Antworten » | Direktlink »
#1 ursus
  • 10.03.2018, 13:32h
  • vielen dank, lieber erwin, für die hübsche anekdote, die hintergrundinformationen und das gelungene portrait.

    kolle gehört sicherlich zu den menschen, die das land, in dem ich lebe, in sehr positiver weise mitgeprägt haben. wann immer ich ihn mal in einem interview sehen konnte, haben mich nicht nur seine erzählungen, sondern auch seine ausstrahlung beeindruckt. dürfte ich mit einer lebenden oder toten person der zeitgeschichte einen tag verbringen, wäre er wohl unter den top ten.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel