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Kommentare zu:
So kam der erigierte Penis in die Kinosäle


#21 GegenScheiterhaufenAnonym
  • 11.03.2018, 09:16h
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • Merkst du überhaupt, was du da behauptest? Die meisten Jungen wollten NIE das Sexobjekt für Erwachsene sein, denn die meisten männlichen Kinder waren weder schwul, noch waren sie altersmäßig überhaupt bereit für Sex, auch in der Antike nicht. Viele waren übrigens Sklaven, oder Waisen, die keine Wahl hatten, als diese Verhältnisse zu ertragen. Es gab eine regelrechte Sex-Industrie zwischen Persien und dem Mittelmeerraum, um genau diese Gelüste zu befriedigen. Heute würde man das illegale Zwangsprostitution von Minderjährigen nennen, damals war es akzeptiert. Du beschreibst ein Abhängigkeits und Machtverhältnis als normal (Lehrzeit für Sex), das du hier als System der Gegenleistung konstruierst. Pädophile locken heute auch noch Kinder mit Süßigkeiten und Spielzeug, soll das etwa auch gerechter Lohn für ihre "Dienste" wie damals sein?
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#22 TheDadProfil
  • 11.03.2018, 15:08hHannover
  • Antwort auf #21 von GegenScheiterhaufen
  • ""Merkst du überhaupt, was du da behauptest? Die meisten Jungen wollten NIE das Sexobjekt für Erwachsene sein, denn die meisten männlichen Kinder waren weder schwul, noch waren sie altersmäßig überhaupt bereit für Sex, auch in der Antike nicht.""..

    Ich habe gar nichts behauptet..
    Ich habe eine Feststellung getroffen..

    Du beurteilst und verurteilst die Vorgänge der damaligen Gesellschaften aus Deiner heutigen Sicht..
    Das macht es unmöglich sich nicht aufzuregen..

    Bildung beginnt mit der Geburt..
    Menschen wachsen in eine Gesellschaft hinein und stellen fest wie das dort abläuft..
    Ob sich daraus dann eine "Bereitschaft" ergibt als "Sexobjekt zu dienen" steht hier gar nicht zur Debatte..

    Ob die Knaben damals mehr oder weniger "homosexuell" waren als etwa Heute, oder einfach nur "experimentier-freudiger" steht ebenfalls nicht zur Debatte, denn Vergleiche dazu anzustellen führen zu nichts..

    Es fragt auch niemand nach einer Bereitschaft heutiger Kinder sich durch die Zwänge der Umwelt und ihrer Familien in eine "religiöse Erziehung" pressen zu lassen die sie zu "sexlosen wesen" degradiert..

    Du triffst hier die Aussage
    "das war alles schlecht"..

    Ich dagegen treffe NICHT die Aussage
    "es war alles gut"
    sondern
    "es war so"..

    Mit Deiner Intention werden wir wohl nie erfahren ob es den Knaben irgendwie "gefallen hat" oder nicht, denn Du verweigerst Dich schon dem Hinterfragen dessen, woher diese Entwicklung zu dieser Gesellschaft eigentlich kam, und wie sie sich eigentlich gegen die Einflüße des aufkommenden Monotheismus nicht wirklich zur Wehr setzen konnte..

    Denn wir könnten daraus lernen uns ohne die Fehler der Griechen und Römer zu wiederholen gegen die Einflüße des Monotheismus zur Wehr zu setzen, und diesen in seine Grenzen zu verweisen, denn dieser Monotheismus arbeitet immer noch mit den gleichen Mitteln gegen die Gesellschaft die versucht sich von diesem Druck zu befreien..

    Und noch mal..

    ""Du beschreibst ein Abhängigkeits und Machtverhältnis als normal""..

    Nöö..
    Du beschreibst es als "unnormal"..
    Da mußt Du dann schon sicher begründen können was daran so "unnormal" ist, wenn betrachtet vor der Gesellschaft wie sie nun einmal war, die Werte dieser Gesellschaft andere waren als man sie Heute vorfindet..
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#23 saltgay_nlProfil
  • 11.03.2018, 16:11hZutphen
  • Oswalt Kolle starb am 24.9.2010.

    Also das ist ja eine besonders hervor zu hebende Leistung. Der Artikel berichtet über Oswalt Kolle und ein Kommentator schlägt die direkte Brücke von Oswalt Kolle zu den "Kinderfickern" in der katholischen Kirche.

    Das ist pathologisch, Toleranz, Freiheit fordern und gleichzeitig mit inquisitorischem Hass alles verfolgen, was irgendwie nach Kirche klingt. Gewissermaßen als Beißreflex. Ich empfehle eine Psychotherapie. Denn bei Licht betrachtet ist der Kommentator nicht besser als Jürgen Liminski, Beatrix die Storchenmutter und Hedwig von Beverförde zusammen genommen.

    Für uns war Oswalt Kolle, der zuerst eine Aufklärungsserie in der "Quick" schrieb, die direkte Quelle zur Aufklärung. Man vergesse nicht, der Leiter des Rechtsamtes vom Bezirk Berlin-Steglitz, der Herr Th. (CDU), sorgte dafür, dass eine verdiente Grundschullehrerin strafversetzt wurde, weil sie es wagte in der Schule ein Aufklärungsbuch vorzustellen und die Kinder bat mit ihren Eltern darüber zu sprechen. In diesem Provinzmief wuchsen wir auf, das wissen heute nicht mehr Viele. Auf einem Elternabend in der 8. Klasse wetterte ein Vater aus Bayern, den es nach Berlin verschlagen hatte, und meinte er sei auch nie aufgeklärt worden und habe dennoch zwei Kinder in die Welt gesetzt. Das war die durchgängige Volksmeinung damals.

    Es war die Zeit der Sexwelle. Filme wie "Unterm Dirndl wird gejodelt" dienten als Wichsvorlage für unsere Eltern und Pfarrgemeinderatsmitgliedern im Münsterland. Wir fanden sie bereits lächerlich. Denn schnell wurden auch diese holzschnittartigen Kolle-Filme Zielscheibe für Satire. Michael Strauven hat einen Kinofilm daraus gemacht, der lautet:"Als die Liebe laufen lernte". Unterhaltsam und ein Schlaglicht auf jene Zeit.

    Die Religion "Feminismus" allerdings war der Anfang einer "roll back"-Strategie. Auch die inzwischen so verhasste Figur eines Helmut Kentlers, wie die Hetzjagd gegen die Reformpädagogik ist die schrille Begleitmusik zu der Kriminalisierung der Sexualität. Homosexualität ist "offiziell" geduldet, sie darf aber wie auch die Heterosexualität nur klinisch sauber mit gerichtsfestem Einverständnis erfolgen. Nach außen hin gibt man sich tolerant und liberal, während in Wirklichkeit der Sexualtrieb des Menschen kriminalisiert wird. Sehr zum Wohl der herrschenden Gesellschafts- und Wirtschaftsnorm.

    Schweden geht mit gutem Beispiel voran. Denn über die Sexualität kann man jeden Menschen so verbiegen, dass er willig als Untertan funktioniert. Sein schlechtes Gewissen, weil er seine Sexualität nur heimlich und risikoreich ausleben darf, ist besser als jede Polizeieinheit. So wird eine Gesellschaft erfolgreich unterdrückt. Das ist das Ziel der herrschenden Klasse.
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#24 stromboliProfil

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