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Video-Galerie

Eurovision 2018: Das sind (fast) alle Teilnehmer

Alexander Rybak kehrt zurück, Israel füllt die Tanzfläche und Deutschland hofft auf eine gute Platzierung – alle Beiträge im Überblick.


V.l.n.r.: Alexander Rybak (Norwegen), Netta (Israel) und Michael Schulte (Deutschland) sind drei von 43 Landesvertretern beim diesjährigen ESC

  • 12. März 2018, 17:55h 16 2 Min.

Der erste Eurovision Song Contest aus Portugal im Mai wird eine Show, dessen Gewinner-Titel sich kaum voraussagen lässt. Das lässt sich erahnen, seitdem seit Montag 42 von allen 43 Titeln vorliegen – wir präsentieren sie hier in einer Video-Galerie.

Ein später neuer Top-Favorit bei den Wettbüros ist Israel: Die 25-jährige Netta hat eine ungewöhnliche Girlpower-Popnummer im Gepäck, bei der sie selbst mit einer Art Mini-Mischpult Effekte um ihre eigene Stimme beisteuert. Im Vorentscheid machte sie bereits mit Cover-Mashups Stimmung und nun liegt der catchige Refrain "I'm not your toy / you stupid boy" zum eigenen angehenden Partyhit vor.

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Glaubt man den Wettbüros, haben auch Estland mit klassischem Opern-Pop, Tschechien mit jungem Pop-Rap, Bulgarien, Australien oder Schweden Chancen auf einen Sieg. Bereits rund um Platz 10 abgeschlagen liegt Alexander Rybak, der es nach seinem Sieg 2009 noch einmal wissen will.

Deutschland liegt mit seiner Hoffnung Michael Schulte derzeit rund um den 15. Platz – je nach Startnummer und Inszenierung könnte auch etwas mehr drin sein. Russland liegt bei den Wettbüros in etwa gleich auf. Das Land kehrt nach dem Aussetzer in der Ukraine wieder in den Wettbewerb zurück – Julia Samoilowa, die wegen eines Auftritts auf der Krim nicht nach Kiew einreisen durfte, soll nun in Lissabon Punkte aus Europa holen. Noch vor beiden Beiträgen liegt bei Wettbüros die finnische Teilnehmerin Saara Aalto – eine offen lesbische Sängerin, die in Großbritannien bereits durch eine Teilnahme bei "The X Factor" bekannt wurde.

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Die beiden Vorentscheide werden am 8. und 10. Mai ausgestrahlt, beim zweiten darf Deutschland mitabstimmen. Das Finale folgt am Samstag, den 12. Mai um 21 Uhr. Die Show aus der Altice-Arena wird erstmals von drei Frauen moderiert – und erstmals seit langem wieder auf LED-Hintergründe verzichten.

Wer das Spektakel noch vor Ort erleben will, hat am 5. April noch einmal die Chance, Tickets zu ergattern. Am Montag gab die EBU auch das übrige Programm der Shows bekannt: Der gesundete Vorjahressieger Salvador Sobral wird etwa mehrfach mit alten und neuen Songs auftreten. Das Finale wird eröffnet vom ersten Duett der Fado-Sängerinnen Ana Moura und Mariza, auch die Scratch-Artists Beatbombers und DJ Branko sollen zum Flaggeneinzug der Länder eine Rolle spielen. (nb)

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teaserbild
Video-Galerie(42 Videos) Alle vorliegenden Videos der Teilnehmer des Grand Prix am 12. Mai aus Lissabon.
-w-

#1 PatroklosEhemaliges Profil
  • 12.03.2018, 20:06h
  • Der einzige Beitrag, der noch fehlt, ist Georgien. Da steht bisher nur der Interpret fest.
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#2 herve64Ehemaliges Profil
  • 12.03.2018, 20:31h
  • Am Besten finde ich den armenischen Beitrag. Israel hat auch etwas. Alexander Rybak wird wohl nicht wieder einen Erfolg wie mit "Fairytales" einfahren, sein schwedischer Kollege bietet IKEA-Pop der schlechtesten Art, und was den deutschen Vertreter angeht sollte er sich lieber mit seinem Ich-habe-meinen-Vater-früh-verloren-Komplex besser mal sich bei einem guten Psychiater auf die Couch legen anstelle die ESC-Bühne dafür zweckzuentfremden.
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#3 3rtwegdgAnonym
  • 12.03.2018, 21:21h
  • Dieses Jahr sucht man beim ESC mal wieder vergeblich nach Musik.

    Belgien war letztes Jahr ja noch gute Musik (live nur grottenschlecht gesungen).

    Aber diesmal...

    Außerdem nimmt die Tendenz der Politisierung des ESC zu. Conchita Wurst beispielsweise gewann höchstwahrscheinlich nur wegen ihres Aussehens und ihrer Toleranzbotschaft. Jamala beklagte Kriegsopfer mit Geschrei. Dieses Jahr gibt es gleich zwei Songs, die zwei politische Themen aufgreifen. Israel fokussiert sich auf die Me-Too-Bewegung, getarnt als Spaßnummer mit Hühnergegacker. Frankreich auf Flüchtlinge mit einem tollen Text, aber doch recht einschläfernder Musik.

    Man mag ja humanistische Intentionen begrüßen und für gute Dinge zu kämpfen ist auch ansich begrüßenswert. Dennoch gerät die Musik dadurch mehr und mehr in den Hintergrund.

    Spaßnummern ohne jegliche musikalische Qualität gibt es immer häufiger. Sei es Gejodel aus Rumänien, Phallus-Bilder bei polnischem "Gesang" oder "Party for Everybody"-krächzende russische Omis, die auf der Bühne etwas "backen". Trash ist langweilig.

    In Zukunft wird die Mehrheit der ESC-Beiträge aus politischen Botschaften oder Spaßbeiträgen bestehen. Der Rest wird dann meist aus belangloser Musik bestehen. Vielleicht gibt es alle paar Jahre mal einen guten Song, der dann aber wohl nicht gewinnt, weil krächzende russische Omis ja viel lustiger und politische Botschaften viel wichtiger sind als gute Musik.

    Schade.

    Ich würd mir mehr musikalische Qualität wünschen. Immerhin hat jedes Land ein Jahr Zeit einen Song zusammenzuzimmern. Deutschland hat sich dieses Jahr ja nur zwei, drei Tage Zeit dafür genommen. Viel wichtiger war alles andere als die Musik. Herausgekommen ist für Deutschland in diesem Jahr eine Ballade, die man schon tausend Mal gehört hat.

    Wer mal eine wirklich gute, herausragende Ballade hören will, der sollte sich mal z. B. Leona Lewis - Run anhören, live bei X-Faktor. Sowas sind wirklich gute Balladen. Stattdessen schickt Deutschland einen Hobbymusiker und youtuber zum ESC. War mit Abstand das geringste Übel. Alle anderen "Kandidaten" waren so viel schlechter.

    Ich will mal einen ESC sehen, der mich wirklich umhaut, wo alle Songs Weltklasse sind und wo völlig offen ist wer gewinnt.

    Dieses Jahr wird Israel wohl das Rennen machen, weil Israel gleich zwei Kriterien bedient: Spaß und Politik. Unschlagbar.

    Wer sein Geld auf was anderes setzt, hat sein Geld schon jetzt verloren. Merkt euch meine Worte.
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