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Video-Galerie

Eurovision 2018: Das sind (fast) alle Teilnehmer

Alexander Rybak kehrt zurück, Israel füllt die Tanzfläche und Deutschland hofft auf eine gute Platzierung – alle Beiträge im Überblick.


V.l.n.r.: Alexander Rybak (Norwegen), Netta (Israel) und Michael Schulte (Deutschland) sind drei von 43 Landesvertretern beim diesjährigen ESC

Der erste Eurovision Song Contest aus Portugal im Mai wird eine Show, dessen Gewinner-Titel sich kaum voraussagen lässt. Das lässt sich erahnen, seitdem seit Montag 42 von allen 43 Titeln vorliegen – wir präsentieren sie hier in einer Video-Galerie.

Ein später neuer Top-Favorit bei den Wettbüros ist Israel: Die 25-jährige Netta hat eine ungewöhnliche Girlpower-Popnummer im Gepäck, bei der sie selbst mit einer Art Mini-Mischpult Effekte um ihre eigene Stimme beisteuert. Im Vorentscheid machte sie bereits mit Cover-Mashups Stimmung und nun liegt der catchige Refrain "I'm not your toy / you stupid boy" zum eigenen angehenden Partyhit vor.

Direktlink | Holt sie den ESC nach Tel Aviv? Oder schreckt der Titel auch zuviele ab?

Glaubt man den Wettbüros, haben auch Estland mit klassischem Opern-Pop, Tschechien mit jungem Pop-Rap, Bulgarien, Australien oder Schweden Chancen auf einen Sieg. Bereits rund um Platz 10 abgeschlagen liegt Alexander Rybak, der es nach seinem Sieg 2009 noch einmal wissen will.

Deutschland liegt mit seiner Hoffnung Michael Schulte derzeit rund um den 15. Platz – je nach Startnummer und Inszenierung könnte auch etwas mehr drin sein. Russland liegt bei den Wettbüros in etwa gleich auf. Das Land kehrt nach dem Aussetzer in der Ukraine wieder in den Wettbewerb zurück – Julia Samoilowa, die wegen eines Auftritts auf der Krim nicht nach Kiew einreisen durfte, soll nun in Lissabon Punkte aus Europa holen. Noch vor beiden Beiträgen liegt bei Wettbüros die finnische Teilnehmerin Saara Aalto – eine offen lesbische Sängerin, die in Großbritannien bereits durch eine Teilnahme bei "The X Factor" bekannt wurde.

Direktlink | Was für die Zielgruppe: Irlands Ryan O'Shaughnessy lässt zwei verliebe Jungs durchs nächtliche Dublin schlendern.

Die beiden Vorentscheide werden am 8. und 10. Mai ausgestrahlt, beim zweiten darf Deutschland mitabstimmen. Das Finale folgt am Samstag, den 12. Mai um 21 Uhr. Die Show aus der Altice-Arena wird erstmals von drei Frauen moderiert – und erstmals seit langem wieder auf LED-Hintergründe verzichten.

Wer das Spektakel noch vor Ort erleben will, hat am 5. April noch einmal die Chance, Tickets zu ergattern. Am Montag gab die EBU auch das übrige Programm der Shows bekannt: Der gesundete Vorjahressieger Salvador Sobral wird etwa mehrfach mit alten und neuen Songs auftreten. Das Finale wird eröffnet vom ersten Duett der Fado-Sängerinnen Ana Moura und Mariza, auch die Scratch-Artists Beatbombers und DJ Branko sollen zum Flaggeneinzug der Länder eine Rolle spielen. (nb)

Direktlink | Perle aus dem armenischen Vorentscheid: Drag Queen Kamil Show mit "Puerto Rico"

teaserbild
(42 Videos) Alle vorliegenden Videos der Teilnehmer des Grand Prix am 12. Mai aus Lissabon.



#1 Patroklos
  • 12.03.2018, 20:06h
  • Der einzige Beitrag, der noch fehlt, ist Georgien. Da steht bisher nur der Interpret fest.
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#2 herve64Ehemaliges Profil
  • 12.03.2018, 20:31h
  • Am Besten finde ich den armenischen Beitrag. Israel hat auch etwas. Alexander Rybak wird wohl nicht wieder einen Erfolg wie mit "Fairytales" einfahren, sein schwedischer Kollege bietet IKEA-Pop der schlechtesten Art, und was den deutschen Vertreter angeht sollte er sich lieber mit seinem Ich-habe-meinen-Vater-früh-verloren-Komplex besser mal sich bei einem guten Psychiater auf die Couch legen anstelle die ESC-Bühne dafür zweckzuentfremden.
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#3 3rtwegdgAnonym
  • 12.03.2018, 21:21h
  • Dieses Jahr sucht man beim ESC mal wieder vergeblich nach Musik.

    Belgien war letztes Jahr ja noch gute Musik (live nur grottenschlecht gesungen).

    Aber diesmal...

    Außerdem nimmt die Tendenz der Politisierung des ESC zu. Conchita Wurst beispielsweise gewann höchstwahrscheinlich nur wegen ihres Aussehens und ihrer Toleranzbotschaft. Jamala beklagte Kriegsopfer mit Geschrei. Dieses Jahr gibt es gleich zwei Songs, die zwei politische Themen aufgreifen. Israel fokussiert sich auf die Me-Too-Bewegung, getarnt als Spaßnummer mit Hühnergegacker. Frankreich auf Flüchtlinge mit einem tollen Text, aber doch recht einschläfernder Musik.

    Man mag ja humanistische Intentionen begrüßen und für gute Dinge zu kämpfen ist auch ansich begrüßenswert. Dennoch gerät die Musik dadurch mehr und mehr in den Hintergrund.

    Spaßnummern ohne jegliche musikalische Qualität gibt es immer häufiger. Sei es Gejodel aus Rumänien, Phallus-Bilder bei polnischem "Gesang" oder "Party for Everybody"-krächzende russische Omis, die auf der Bühne etwas "backen". Trash ist langweilig.

    In Zukunft wird die Mehrheit der ESC-Beiträge aus politischen Botschaften oder Spaßbeiträgen bestehen. Der Rest wird dann meist aus belangloser Musik bestehen. Vielleicht gibt es alle paar Jahre mal einen guten Song, der dann aber wohl nicht gewinnt, weil krächzende russische Omis ja viel lustiger und politische Botschaften viel wichtiger sind als gute Musik.

    Schade.

    Ich würd mir mehr musikalische Qualität wünschen. Immerhin hat jedes Land ein Jahr Zeit einen Song zusammenzuzimmern. Deutschland hat sich dieses Jahr ja nur zwei, drei Tage Zeit dafür genommen. Viel wichtiger war alles andere als die Musik. Herausgekommen ist für Deutschland in diesem Jahr eine Ballade, die man schon tausend Mal gehört hat.

    Wer mal eine wirklich gute, herausragende Ballade hören will, der sollte sich mal z. B. Leona Lewis - Run anhören, live bei X-Faktor. Sowas sind wirklich gute Balladen. Stattdessen schickt Deutschland einen Hobbymusiker und youtuber zum ESC. War mit Abstand das geringste Übel. Alle anderen "Kandidaten" waren so viel schlechter.

    Ich will mal einen ESC sehen, der mich wirklich umhaut, wo alle Songs Weltklasse sind und wo völlig offen ist wer gewinnt.

    Dieses Jahr wird Israel wohl das Rennen machen, weil Israel gleich zwei Kriterien bedient: Spaß und Politik. Unschlagbar.

    Wer sein Geld auf was anderes setzt, hat sein Geld schon jetzt verloren. Merkt euch meine Worte.
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#4 DannyDavidAnonym
  • 13.03.2018, 02:50h
  • Antwort auf #3 von 3rtwegdg
  • Ohje... Da ist aber wieder einer beleidigt... Dieser Contest ist der Beste und qualitativ höchste der letzten Jahre...

    Wer da nichts findet, der ist selber Schuld! Und politsche Botschaften sind beim ESC verboten und nur weil jmd über Frieden singt oder über Frauenrechte, hat das lange nix mit Politik zu tun...

    Armselig, wie du versuchst, alles in den Dreck zu ziehen. Wahrscheinlich bist du nur neidisch, weil Deutschland wieder einen langweiligen mist schickt...

    Israel ist noch hoch in den Wetten, wir aber mit dem Lied, das wie erwürgte Hühner klingt, bei den Juroren komplett durchfallen...
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#5 Gerlinde24Profil
  • 13.03.2018, 04:38hBerlin
  • Früher, also etwa bis zur Jahrtausendwende, hab ich es mir gerne angesehen, weil auch gute Künstler dabei waren. Heute (seit 2005) sehe ich mir den Schwachsinn nicht mehr an. Weil Stimmen nicht nach Können, sondern nach politischer Ausrichtung, und politischen Bündnissen abgegeben werden. Die Ostblockstaaten schieben sich gegenseitig die meisten Punkte zu, was für mich ein Geschmäckle hat.
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#6 andreAnonym
  • 13.03.2018, 08:07h
  • Antwort auf #3 von 3rtwegdg
  • Stimmt. Und was für ein Gejammere da Deutschland abliefert. Es wird niemanden interessieren, daß das Lied, angeblich, für seinen toten Vater ist. Bei der blinden Corinna May hat die Mitleidsmasche auch nicht funktioniert. Ich weiß nicht so recht ob das gut geht. Der drittletzte Platz wäre noch frei, nach letztem und vorletztem Platz. Viertletzte war ja mal Corinna May vor ewigen Zeiten.
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#7 herve64Ehemaliges Profil
  • 13.03.2018, 09:04h
  • Antwort auf #5 von Gerlinde24
  • Du hast noch die "Good buy"-, sprich: Gut eigekauft-Songs vergessen, die vermehrt seit der Ära Svante Stockselius Jahr für Jahr das Rennen machen. Meist steckt ein angloskandinavisches Autorengespann dahinter, und genutzt wurde dieses System Anfangs von den ehemaligen Sowjetländern, aber auch Lena war ein Produkt dieser Stangenware.

    Tja, die Schweden haben den ESC ganz geschickt zu einer Art musikalischen IKEA verkommen lassen. Ok, bei Lena war es eine Mischung aus Dänisches Bettenlager und McDonald' s. ;-)
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#8 Carsten ACAnonym
  • 13.03.2018, 11:21h
  • Ich wunder mich ein wenig, dass Alexander Rybak nochmal teilnimmt.

    Mit "Fairytale" hatte er einen Riesen-Erfolg und hat den ESC mit dem größten Punkte-Vorsprung, den es dort jemals gab, gewonnen.

    Da ist das Risiko natürlich groß, denn alles außer einem ersten Platz wäre für ihn ein Rückschritt. Andererseits hat ja Johnny Logan auch den ESC mehrmals gewonnen und ich würde dem sympathischen Alexander Rybak wünschen, dass ihm das auch gelingt.

    Und vielleicht findet er ja auch den ESC so toll, dass es ihm nicht nur um den Platz geht, sondern auch ums Dabeisein.

    Seinen Song finde ich durchaus schön. Nur die Inszenierung finde ich ein wenig sonderbar.
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#9 PierreAnonym
  • 13.03.2018, 12:06h
  • Antwort auf #3 von 3rtwegdg
  • Musik muss nicht immer bierernst sein (darf sie natürlich auch) und es gibt auch fröhliche Musik, die dennoch sehr gut ist.

    Aber Israel ist nicht fröhlich, sondern albern. Und deswegen rechne ich Israel auch keine großen Chancen aus.

    Was Deutschland betrifft muss ich Dir aber recht geben: leider wieder mal chancenlos. Schlecht ist es nicht, aber im internationalen Vergleich ist es leider chancenlos.
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#10 3gzjgrrghhjjbgAnonym
  • 13.03.2018, 19:57h
  • Antwort auf #9 von Pierre
  • Die Buchmacher sehe aber Istael als Sieger.

    Außerdem explodieren die Likes des israelischen Beitrags auf youtube.

    Da scheint mir ein Sieg Israels beim ESC 2018 gar nicht so unwahrscheinlich...
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