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Kommentare zu:
Neues Aids-Medikament ist wirksamer als je zuvor


#11 Julian SAnonym
  • 18.03.2018, 22:44h
  • Das ist ein Durchbruch für diejenigen, bei denen bisherige Mittel versagen. Man darf nicht vergessen, dass es das auch gibt.

    Aber man darf auch nicht vergessen, dass auch dieses Mittel viele mögliche Nebenwirkungen hat. Am besten ist immer noch der Schutz, diese Geissel der Menschheit erst gar nicht zu bekommen.
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#12 TheDadProfil
  • 18.03.2018, 23:13hHannover
  • Antwort auf #8 von la_passante
  • Das stimmt zum Teil sicher..
    Ich bin da auch zum Teil ebenso skeptisch gegenüber der Pharmazeutischen Industrie..

    Anderseits erwirtschaften Pharma-Firmen mit Medikamenten immer noch bestens Gewinne selbst dann wenn die Patente wie im Fall "Aspirin" schon vor mehr als 75 Jahren ausgelaufen sind..

    Der Ansatz dieser neuen Therapie ist dann auch nicht andere Medikamente wie Tenofovir und Truvada zu ersetzen, sondern sie zu ergänzen..

    Derzeit sehe ich dort also keine Probleme, vor allem deshalb nicht weil Tenofovir zusätzlich sehr erfolgreich zur Hepatitis-Therapie eingesetzt wird, und Truvada über die PrEP gerade einen zusätzlichen Markt erobert hat, der insgesamt für das Zurückdrängen der Infektion sehr wichtig ist, nämlich der Prävention..
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#13 Homonklin44Profil
  • 19.03.2018, 02:49hTauroa Point
  • Antwort auf #6 von von_hinten_genommen
  • Was erwartest Du?
    Jens Spahn lebt weder von ALG II, noch hat er vermutlich jemals auch nur 3 läppische Jahre auf der Straße gelebt. oder musste bei den Tafeln anstehen. Kein Wunder, dass er keinen blassen Schimmer von diesen Realitäten haben kann.

    Seine Ahnung von Medizin ist mir nicht geläufig.

    Bis Ratiopharm als Beispiel ein Generica dieses Medikaments erstellen kann, vergehen ab der Zulassung erst mal wenigstens 5 Jahre, je nachdem, wie lange die Patentierung da was vorgeben mag. Und bis die Zulassung erst da ist ... das ist manchmal ein langwiieriger Prozess.

    Patienten bei privaten Kassen sind da übrigens auch nicht automatisch besser dran. Fällt man da in eine Notlage oder hat man Schulden, greift nur noch ein Notlagentarif oder Basistarif und besondere Medikamente werden nicht übernommen. Sie erheben Sonderbedingungen für die Übernahme, die nur bei möglichst raren medizinischen Konditionen zutreffen, und der Patient bleibt auf den Kosten sitzen.
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#14 Ith_Anonym
  • 19.03.2018, 08:15h
  • Antwort auf #10 von Rosa Soli
  • Aye, danke, dass es sonst noch jemandem auffällt... 80er... das ist Steinzeit, was molekularbiologische Methoden betrifft. Manchmal liegt's halt schon daran, dass man einfach nicht genug kann und weiß, als dass man aus 'Innovationsfeindlichkeit' bloß nicht wollte.
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#15 Sukram712Anonym
  • 19.03.2018, 10:11h
  • Wenn die Pharma-Industrie ein völlig neues Aids-Medikament - mit völlig neuem vielversprechendem Wirkansatz - auf den Markt bringt, dann darf das auch teuer sein und die Firma soll auf Jahre richtig gut daran verdienen. (Für Entwicklungsländer sollte es natürlich Ausnahmen geben. Bei uns zahlen das die Krankenkassen.)

    Das muss so sein, damit sich die Forschung in neue Medikamente lohnt. Alles andere wäre fatal.

    Sonst entwickelt die Pharmaindustrie wie bisher das 500ste, nur leicht veränderte aber dreimal so teure, Mittel gegen Kopfschmerzen, Bluthochdruck oder Rheuma. Dagegen sollte man vorgehen.

    An wirklich neuen Aids-Medikamenten sollen die Erfinder ruhig reich werden. :)
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#16 TheDadProfil
  • 19.03.2018, 10:53hHannover
  • Antwort auf #15 von Sukram712
  • ""Das muss so sein, damit sich die Forschung in neue Medikamente lohnt. Alles andere wäre fatal. ""..

    Ist das so ?
    Muß das so sein ?
    Ist es tatsächlich die Aufgabe von kapitalistischen Firmen-Konsortien Medikamente für solche Infektions-Krankheiten zu entwickeln und dann auch Markt-fähig zu machen ?

    Oder liegt dort mehr Gefahr als Nutzen im System ?
    Gerade auch bei Infektionen aus dem Bereich der Viren..

    Man kann da auch mal andere Wege denken, und dann auch gehen..

    Mir schwebte dort vor, der Staat bezahlt die Forschung dieser Medikamente..
    Und zwar komplett..
    Erhält dafür dann auch die Patente, und vergibt sie an die Pharma-Industrie mit einem vorgegebenem Marktpreis um bestenfalls Seuchen dann auch zu verhindern..
    Und um gleichzeitig zu verhindern daß sich die Pharma-Industrie am Elend von Menschen schamlos bereichern..
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#17 Sukram712Anonym
  • 19.03.2018, 11:55h
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • Wenn man der Pharmaindustrie erlaubt mit relativ unwichtigen Medikamenten, für die es genug andere Medikamente gibt, große Gewinne zu machen...

    ... aber bei lebenswichtigen neuen HIV Medikamenten sagt, die müssen billig sei, um allen Menschen zu helfen, setzt man glaube ich falsche Anreize. ;)

    Natürlich ist auch ein anderes Wirtschaftssystem möglich. Aber ob eine verstaatlichte Pharmaindustrie bessere Medikamente entwickelt, halte ich für fraglich. Im Moment ist es so, wie es ist. Das lässt sich auch nicht kurzfristig ändern, deshalb muss man die berücksichtigen.

    Für wichtige wirklich neuartige Medikamente sollten die Gewinne höher sein, als für das 500ste Medikament gegen Bluthochdruck oder Rheuma. Sonst läuft irgendwas falsch. ;)
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#18 von_hinten_genommenAnonym
  • 19.03.2018, 13:16h
  • Antwort auf #13 von Homonklin_@_NZ
  • Ich erwarte dieselbe Soße im gesundheitlichen Bereich wie bisher auch, solange die Union regiert.
    Gewünscht hatte ich mir allerdings eine kompetentere Person von einer anderen Partei, ohne GroKo :-)

    Und ja, im gesundheitlichen Bereich lässt sich einiges vebessern, wenn man es denn als Minister möchte. Solange man in der Union ist, sieht es diesbezüglich natürlich dunkel aus.
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#19 RobinAnonym
  • 19.03.2018, 15:56h
  • Antwort auf #7 von Jadughar
  • @Jadughar:

    Das finde ich sehr interessant, was Du da schreibst.

    Ich kenne mich zu wenig mit Medizin aus, um das beurteilen zu können, aber ich weiß, dass es in vielen anderen Bereichen einfache Lösungen gibt, die nur deshalb torpediert und schlechtgeredet werden, weil sie für jedermann selbst einfach und erschwinglich durchführbar sind und weil sie halt Geschäftsmodelle ruinieren.

    So ist das leider im Kapitalismus: einfacher Lösungen werden oft durch komplexere ersetzt, weil man mit den komplexeren mehr Geld machen kann.

    Deswegen würde ich gerne mehr über Deine Ansätze erfahren. Hast Du eine Website, einen Blog oder sowas, wo man mehr darüber erfahren kann?
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#20 InnovationAnonym
  • 19.03.2018, 16:03h
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • Warum soll der Staat nur die Forschung bezahlen und die Patente erhalten und vergeben? Er kann doch alles machen, auch die Produktion organisieren und durchführen. Der ganze Mehrwert, den sonst die Kapitalisten, sprich die Eigentümer der Pharmafirmen wegfressen kann so der gesamten Bevölkerung zu Gute kommen. An kapitalistische Länder kann der gute Staat dann natürlich die Innovationen teuer verkaufen und so der eigenen Bevölkerung, die sich für das bessere Modell der Medikamtenentwicklung und Produktion durch den Staat entschieden hat, weitere finanzielle Vorteile schaffen. Früher oder später sind dann die internationalen Pharmakonzerne von Pfizer über Novartis bis Gilead pleite, weil sie dem schlechteren Staatsmodell hilflos hinterhecheln. Wir brauchen nur Parteien, die das konsequent in ihr Programm aufnehmen, dann Wähler, die die wählen und dann muss es noch umgesetzt werden durch Gründung von Staatspharmafirmen.
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