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Kommentare zu:
Hamburger CSD: Teilnehmer gewaltsam festgenommen, jetzt freigesprochen


#11 herzesAnonym
  • 24.03.2018, 14:54h
  • Polizeiübergriffe sind immer zu verurteilen.
    Ich verstehe bloß nicht, was daran peinlich ist, speziell mit Glitzer und goldener Jacke abgeführt zu werden.
    Das Opfer hat die Sachen doch selbst ausgewählt und es war ihm da nicht peinlich.
    Abgeführt zu werden ist immer schlimm.
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#12 von_hinten_genommenAnonym
  • 24.03.2018, 15:36h
  • So so, gegen Baden-Württemberg wird ständig abgelästert und in Artikeln schlecht dargestellt, und nun offenbart sich die Polizei in Hamburg als das wirkliche Problem.
    Gut zu wissen.
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#13 von_hinten_genommenAnonym
  • 24.03.2018, 15:38h
  • Ich sagte ja schon: AUF DIE STRAßE GEHEN UND PROTESTIEREN.
    Diskriminierung und Erniedrigung müssen wir uns nicht gefallen lassen.
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#14 von_hinten_genommenAnonym
#15 Von_Vorne_BedientAnonym
#16 von_hinten_genommenAnonym
#17 Homonklin44Profil
  • 24.03.2018, 20:13hTauroa Point
  • Antwort auf #11 von herzes
  • Nicht in den Klamotten abgeführt werden ist peinlich, sondern wie zur Schau über diese Weite vorgeführt zu werden! In einer Stadt, deren Polizeikräfte einen stattlichen Fuhrpark nutzen kann, und wo solches Abführen nicht üblich sein sollte. Egal, was man dann anhat, das ist auch peinlich für die Polizei.
    Wenn der Beamte seine persönlichen Antipathien mit dienstlichen Interessen verwechselt, begeht er außerdem Amtsmissbrauch. Noch neben der Falschaussage sollte das zu Bedenken führen.

    Sicher sollte man nicht die ganze Truppe deswegen schlecht reden, wenn einer oder einige über ihre Kompetenzen hinaus handeln, oder wie in dem Fall pure Willkür anwenden. Aber polizei-intern sollte da mal was passieren, wo Diejenigen ausgemistet werden, die ihren Job missverstanden haben.

    Es gibt auch GLBTIQ*-PolizistInnen, wir täten jenen Unrecht und Solchen, die Leben retten und Straftaten aufklären, täglich den Kopf für uns hin halten, wenn wir da Kammscheren betreiben!

    Wer da den Esprit de Corps falsch verinnerlicht, hat aber nix bei der Polizei zu suchen. Solche Charaktere sollten auch keine wie auch immer geartete Deckung erhalten
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#18 TheDadProfil
  • 24.03.2018, 22:57hHannover
  • Antwort auf #8 von herve64
  • ""Eine derart saudumme Pauschalisierung kann es auch nicht sein.""..

    Das stimmt..
    Ist es aber auch wieder nicht, wie man aus dem Kommentar von "Miguel53de" erlesen kann, denn bei der Polizei ist es wie in vielen anderen Gruppen auch :
    Es herrscht neben der Gruppendynamik auch ein Gruppendruck der auf die einzelnen Beamten einwirkt..
    Und so können sich dann einzelne Beamte durchaus konform verhalten während eine "geführte Polizei-Einsatz-Gruppe" über das System der Führung, sagen wir mal, "aus der Fassung" gerät, und ganz offensichtlich genau das Gesetz aus den Augen verliert, was es eigentlich zu schützen angetreten ist..

    Der Kasus Knaktus an der Sache :
    Die Polizei verfügt nur "in besonderen Situationen" wirklich über "mehr Rechte" als der "gemeine Bürger", diese aber völlig unabhängig von der Situation IMMER über die gleichen Rechte wie alle anderen Bürger..
    Wir sind hier nämlich nicht in einem "Polizei-Staat" wo die Ordnungs-Hüter generell im Recht wären..
    Der Bürger MUSS sich nachweislich Fehlverhalten haben um ein Einschreiten der Polizei zu rechtfertigen..
    Der bloße Verweis darauf das man ja Polizei sei genügt hier nicht..

    Das wird dann sehr leicht mal aus dem Fokus verloren..

    Das darf dann nicht nur kritisiert werden, das muß sehr deutlich kritisiert werden, und zwar immer wieder, wie die Tatsache zeigt daß der Text von Georg Kreisler den "Stromboli" zitiert schon über 50 Jahre alt ist, und genau aus der Zeit der "68-er-"Demos" stammt, was aufzeigt das sich die Polizei nicht wirklich viel entwickelt hat..
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#19 herve64Ehemaliges Profil
  • 25.03.2018, 13:02h
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • "(...) was aufzeigt das sich die Polizei nicht wirklich viel entwickelt hat..":

    Abermals eine Pauschalisierung, die erst einmal zu beweisen wäre. Es geht hier um das Fehlverhalten eines oder einiger Beamter, dem man eben mit den rechtlichen Mitteln begegnen muss. Und da ist auch der Rechtsanwalt des Opfers gefragt, der sich nicht alleine auf den Prozess beschränken sollte, sondern auch darüber hinaus.

    Hat er z. B. den Beamten verklagt? Wurde zudem eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen besagten Beamten eingelegt?

    Die ganze Angelegenheit könnte dann auch noch ein Disziplinarverfahren nach sich ziehen, bei dem der Polizist ordentlich eines auf die Nuss kriegt von seinen Vorgesetzten.

    Aber um dahin zu kommen, muss man sich aus der Opferrolle hinaus begeben, in die Offensive gehen und den Spieß einfach mal umdrehen.

    Es ist nicht so, dass sich Sicherheitskräfte alles erlauben können in diesem Land. Man darf sich dabei halt nur nicht in den Schmollwinkel zurückziehen und mit Schimpfen auf die ach-so-böse Polizei und den damit verbundenen Verallgemeinerungen aufhalten, sondern muss aktiv werde, denn wie heißt es so schön "Wo kein Kläger, da kein Richter."
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#20 TheDadProfil
  • 25.03.2018, 15:02hHannover
  • Antwort auf #19 von herve64
  • ""Abermals eine Pauschalisierung, die erst einmal zu beweisen wäre.""..

    Ob man nun das Beispiel aus dem Kommentar von "Miguel53de" heranzieht, oder wie Weiland die konzertierte Aktion von Bundes-und Landespolizei in Bad Kleinen, wo ein SEK einen des Terrorismus verdächtigen auf die Gleise stößt und von Angesicht zu Angesicht hinrichtet..

    Ein Gesamtbild könnte hier aufzeigen würde man mal zusammentragen wie viele der Strafanzeigen von Bürgern gegen Polizei-Beamte aufgrund von Verfehlungen im Dienst eigentlich zu "spürbaren" Verurteilungen oder gar zum Ausschluß aus dem Beamten-Status geführt haben, denn auffällig bleibt bei der Recherche, das die absolute Zahl der Berichte über solche Verurteilungen dann unter dem Strafmaß von 2 Jahren auf Bewährung bleiben, was immer zur Folge hat daß keiner der Beamten als wirklich "ungeeignet" eingestuft und entlassen wird, egal welcher Verstoß gegen geltendes Recht ihm oder ihr zur Last gelegt wurde..
    Das nährt den Verdacht der "internen Regelung" den auch der Anwalt des Betroffenen hier schon angeführt hat..

    Nun könnte man versuchen zu argumentieren, die Auswahl-Kriterien der Polizei-Akademien seien so gut daß man auf "bestes Personal" trifft..

    Da stellte sich dann die Frage wieso man keine Kritierien aufstellt die nur die Spitze dieses "so guten Personals" erfassen ?

    Demgegenüber stellen dann die Berichte über sich aus angeblichen Clans Bewerbende bei der Berliner und auch der Polizei in NRW doch ein anderes Bild auf..

    Es gilt hier also weder einzelne Beamte zu diskreditieren, noch die Polizei insgesamt irgendwie als "bösartig" darzustellen, aber dennoch darauf zu verweisen das bestimmte "Polizei-Strategien" nicht nur deutlich kontra-produktiv sind, wie etwa das Einkesseln von Demonstranten einer "genehmigten" Demonstration, die dann auch gar nicht erst "genehmigt" werden muß, wie man wissen kann wenn man sich mit dem Demonstrationsrecht einmal auseinandersetzt..

    Sie sind auch aus "historischer" Sicht schon längst nicht mehr auf dem Laufendem..

    ""Hat er z. B. den Beamten verklagt? Wurde zudem eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen besagten Beamten eingelegt?

    Die ganze Angelegenheit könnte dann auch noch ein Disziplinarverfahren nach sich ziehen, bei dem der Polizist ordentlich eines auf die Nuss kriegt von seinen Vorgesetzten.""..

    Jepp..
    Steht im Artikel..
    Wenigstens für den geleisteten Meineid im laufendem Prozess erfolgte ein Strafantrag..
    Ob den überhaupt der Rechtsanwalt eines Beschuldigten erst stellen muß, oder es sich dabei um ein Offizial-Delikt handelt das von Richter und Staatsanwaltschaft der beteiligten Kammer "von Amts wegen" verfolgt werden muß, sei mal dahingestellt..

    Dienst-Aufsicht-Beschwerden werden meiner Erfahrung nach auf die lange Bank geschoben bis ein eventuelles Verfahren gegen den Beschuldigten geführt wurde, um dann bei seiner Verurteilung als "offensichtlich unbegründet" eingestellt zu werden, oder im Bedarfs-Fall mit dem bereits erklärtem "Du-Du" zu enden, einer Form von "rechtlicher Würdigung des Vorganges" über den derjenige der die Dienst-Aufsichts-Beschwerde gestellt hat bestenfalls nichts weiter erfährt..

    Kernsatz von ablehnenden Bescheiden lautet dann auch regelmäßig :
    "aus unserer sicht kann kein fehlverhalten festgestellt werden"..
    Was dann auch oft mit
    "das ergebnis rechtfertigt die mittel"
    übersetzt werden kann..
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