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Kommentare zu:
Hamburger CSD: Teilnehmer gewaltsam festgenommen, jetzt freigesprochen


#21 ursus
  • 25.03.2018, 16:42h
  • Antwort auf #17 von Homonklin_@_NZ
  • hier bin ich zu hundert prozent deiner meinung.

    am beunruhigendsten finde ich hier nicht mal so sehr das eindeutige fehlverhalten, sondern, dass es danach riecht, als ob kolleg_innen nicht gerade allzu eifrig dabei helfen, dieses aufzudecken. der "korpsgeist" in der polizei, den du ansprichst, scheint ein großes strukturelles problem zu sein.

    übrigens ein problem, das wir in nahezu allen organisationen finden, die früher einmal exklusiv männlich waren. insofern passt auch ins bild, dass es hier ein homofeindlicher übergriff ist, der verschleiert wird. homofeindlichkeit und männerbund gehörten schon immer zusammen.
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#22 herve64Ehemaliges Profil
  • 25.03.2018, 18:06h
  • Antwort auf #20 von TheDad
  • Womit du dich mal wieder vom Hundertsten ins Tausendste begibst. Bleiben wir doch mal bei dem Fall, über den berichtet wurde.

    Allein wegen Meineid oder uneidlicher Falschaussage gefälltes Urteil wird dem freigesprochenen Opfer auch nicht weiter helfen. Hier wäre eine Gegenanzeige wegen Freiheitsberaubung und ggf. Körperverletzung im Dienst angesagt. Darüber, dass Übergreifer schonungslos zu verfolgen sind, brauchen wir nicht weiter zu reden, hoffe ich doch mal.

    Nur wie gesagt: hier ist die Initiative des Geschädigten gefordert bzw. die seines Rechtsanwalts. Das sind Vorfälle, die einfach gar nicht gehen, und da muss einfach Druck gemacht werden.

    Ferner ist der Dienstherr bzw. die Dienstbehörde des bzw. der Beamten gefordert, der bzw. die sich dieses Fehlverhalten geleistet haben. Und auch da muss der Rechtsanwalt mal sehen, wie er den Druck auf diese erhöhen kann.
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#23 stromboliProfil
  • 25.03.2018, 20:20hberlin
  • Antwort auf #10 von Laurent
  • ja, du hast vollauf recht.
    Wer mit der polizei genannt staatsgewalt siuch hat auseinander setzen müssen kennt die pappenheimer.
    Ob dies die polizei der demos 1968 ( kurras z.b. )( , oder die der wackersdorf und flughafen ffm, die akw demos und hauzsbesetzungsdemos z. b ffm oder west-berlin kennt, kennt auch seine "poizei, dein freund und helfer".

    Wer selbst hausdurchsuchungen erlebt , die übergriffigkeit in einer geschlossenen räumliche situation, die wiederum "nur von seitens der poliztei"dokumentiert wurde, der kennt seine nachbarschaftspolizisten.

    Erzähl mir nichts über sachen, die du selbst offensichtlich nicht erlebt hast.
    Nichts über die herabwürdigung, mit der staatliche gewalt in dein leben eindringt, dich zum hilflosen opfer degradiert.
    Ich bin die "personifizierte endlösung des readikalenerlasses, ohne das ich mich selbst nich der staatliche willkür ausgestzt hätte.
    Sicher, ich habe menschen gekannt, die dies mit einem wesentlich höherem einsatz an verlust von leben und lebensqualität haben bezahlen müssen.
    Da bin ich privilegiert!

    Ich hab mich lediglich den möglichkeiten der beamtenlaufbahen aus freiwilliger einsicht, eben nicht teil dieses im radikalenerlass formulierten abnicken obrikkeitsbedingter herrschaftsstrulkturen werden zu wollen, gegen die "freiheitlich -demokratische grundordnung " entschieden.
    Bin nicht mit fackeln durch das brandenburger tor marschiert, um die neue ordnung zu begrüssen.
    Einen marsch, den heute gedanklich wieder eine steigende anzahl leute bereit sind zu maschieren...
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#24 stromboliProfil
#25 TheDadProfil
  • 26.03.2018, 00:29hHannover
  • Antwort auf #22 von herve64
  • ""Allein wegen Meineid oder uneidlicher Falschaussage gefälltes Urteil wird dem freigesprochenen Opfer auch nicht weiter helfen. Hier wäre eine Gegenanzeige wegen Freiheitsberaubung und ggf. Körperverletzung im Dienst angesagt.""..

    Das zeitliche Zusammentreffen mehrerer Delikte führt zu einer Tatmehrheit die dann strafverschärfend wirken würde..
    Ist hier aber nicht der Fall, denn der Meineid nimmt nur Bezug auf die Handlung die nun als Tat im Raum steht..
    Doch die Strafe für den Meineid wiegt dann schwerer, und so kommt die Freiheitsberaubung wahrscheinlich gar nicht mehr zum Zuge in der Strafzumessung..
    Sprich das angestrengte Verfahren wegen Freiheitsberaubung wird dann wahrscheinlich eingestellt werden, weil der Beamte durch das Verfahren wegen Meineides "von Seiten des Gerichtes als beeindruckt genug" angesehen werden wird..

    Man kann sich das also auch sparen..
    Denn um das dann noch "rechtlich zu würdigen" müßte man mit hoher Wahrscheinlichkeit ein "Klage-Erzwingungs-Verfahren" führen..
    Langwierig, aufwendig, und vor allem Teuer..

    Mir wäre hier daran gelegen daß ein Ergebnis des Verfahrens sich dann auch auf dem diesjährigem Hamburger CSD widerspiegelt und man mit den begleitenden Beamt*innen in ernsthafte Gespräche darüber kommt, was ihr Einsatz an einem solchem Tag in die Bevölkerung transportieren soll, denn wie bei allen anderen CSD's im Lande auch wird bei der Hamburger Polizei KEIN EINZIGER der Polizist*innen dazu "abgeordnet", sondern alle Beamt*innen leisten diesen Dienst freiwillig !
    Das wurde hier überhaupt noch nicht angesprochen, was ich fatal finde..
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#26 herve64Ehemaliges Profil
  • 26.03.2018, 21:32h
  • Antwort auf #25 von TheDad
  • Hier geht es mir eher darum, dass man sich als Geschäödigter mal auf die Hinterfüße stellt und endlich mal anfängt, sich zu wehren anstelle ziel- und planlos über die Ungerechtigkeiten zu lamentieren. Leben wir nun in einem Rechtsstaat oder nicht? Das gilt es heraus zu finden. Und das schafft man nur, wenn man wirklich den Marsch durch die Institutionen bestreitet. Erst dann kann man bei Nichteinstellung des erwünschten Ergebnis in Sarkasmus oder Zynismus verfallen, aber vorher ist das ziemlich billig.
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#27 TheDadProfil
  • 27.03.2018, 11:47hHannover
  • Antwort auf #26 von herve64
  • ""Hier geht es mir eher darum""..

    Da bin ich ganz bei Dir..
    Das Problem mit unserem Rechtssystem ist aber das man wenigstens einen langen Atme braucht, und dazu noch einen Rechtsanwalt der sich wirklich einsetzt..

    Was wir für die Gleichberechtigung&Gleichstellung brauchen ist so eine Art "Verbraucherzentrale" die dann als Verband auch Musterklagen betreiben kann die sich in weniger als 5 Jahren oder so (das ist nämlich auch eine Form der "gewollten politischen Verzögerung") die rechtlichen Fallstricke aus dem Weg räumt..
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#28 von_hinten_genommenAnonym
  • 27.03.2018, 19:57h
  • Antwort auf #27 von TheDad
  • Da kann ich dir ausnahmsweise mal wieder zustimmen. Auch die rechtliche Lage ist verbesserungswürdig. Und es gibt Hürden, gewollte Verzögerungen, Lücken, unausgegorene Gesetze und teilweise keine konkrete rechtliche Möglichkeit in bestimmten Situationen.

    Bestimmte Verfahren sind langwierig, Kräfte zehrend, und kostspielig. Erfolgsaussichten aufgrund von Beweismangel eher gering. Am Ende bleibt der entstandene Schaden beim Betroffenen und der/diejenige darf schauen wie er /sie damit klarkommt.

    Es gibt an jeder Stelle und in jedem Bereich Verbesserungsbedarf.
    Da muss man schon in einer Gruppe aktiv werden, dass was erreicht werden kann. Natürlich muss auch jeder selbst aktiv sein. Aber die eigene Aktivität ist eben begrenzt. Sobald man sich an einer bestimmten Stelle nicht mehr auskennt, ist Hilfe angesagt. Und diese Hilfe ist manchmal keine Garantie für die Hilfe, die man speziell benötigt.

    .... never ending story.
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#29 von_hinten_genommenAnonym
  • 27.03.2018, 20:08h
  • Antwort auf #26 von herve64
  • Informiere dich bitte erst, bevor du derjenige bist, der hier Dampf macht, obwohl dir Einzelinfos fehlen.
    Ich bin davon überzeugt, dass jeder das tut, was ihm/ihr möglich ist.

    Du weißt aber auch, dass einem an einem bestimmten Punkt "die Hände gebunden sind." Es gibt Dinge, auf die du irgendwann keinen Einfluss nehmen kannst. Jede und jeder hat eine so individuelle Situation, dass es nicht gut ist, pauschale "Urteile" auszusprechen, so nach dem Motto: nun tu doch endlich was.

    Pfff, hast du ne Ahnung, was jeder Schwule und jede Lesbe für sein und ihr Leben täglich tut??
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »

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