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Trotz Aufhebung durch Gerichte

US-Präsident Trump will erneut Transgender im Militär verbieten

Dieses Mal sollen Menschen ausgeschlossen werden, die bereits geschlechtsangleichende medizinische Eingriffe hinter sich haben.


US-Präsident Donald Trump (Bild: Gage Skidmore / flickr)

US-Präsident Donald Trump will weiter gegen Transgender im Militär vorgehen. Und dass, obwohl seine Initiativen seit August letzten Jahres immer wieder vor Gericht scheiterten. Zuletzt wurde im Dezember zum fünften Mal in einem Urteil bekräftigt, dass Transpersonen ab dem 1. Januar 2018 gleichberechtigt als Rekruten angenommen werden und im Militär dienen dürfen (queer.de berichtete).

Doch nun startet Trump einen neuen Versuch. Am Freitag gab das Weiße Haus bekannt, dass dieses Mal Transgender vom Militärdienst disqualifiziert werden sollen, die aufgrund einer Geschlechtsidentitätsstörung eine "umfassende medizinische Behandlung" benötigen. Dazu gehören laut einer Mitteilung aus Washington sowohl Medikamente als auch operative Eingriffe. Andere sollen "in ihrem biologischen Geschlecht dienen" dürfen.

Minister sehen in Transgendern "bedeutendes Risiko"

Verteidigungsminister James Mattis und Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen seien zu dem Schluss gekommen, dass die Zulassung solcher Rekruten ein "bedeutendes Risiko" für den militärischen Erfolg darstelle. Gleichzeitig nahm Trump sein Memorandum zu der Sache vom August 2017 zurück. Damals hatte er das Pentagon angewiesen, künftig grundsätzlich keine Transgender mehr in die Streitkräfte des Landes aufzunehmen (queer.de berichtete). Er wollte damit eine Entscheidung seines Vorgängers Barack Obama rückgängig machen, wonach Transgender offen im Militär dienen dürfen.

Die Entscheidung über den genauen Umgang mit transidenten Menschen überließ Trump nun seinen Ministern für Verteidigung und Heimatschutz. Das Pentagon will Ausnahmen zulassen. So soll das Verbot nur Trans-Personen treffen, die sich einer Geschlechtsanpassung unterzogen haben oder dies vorhaben. Schätzungen zufolge gibt es zwischen 1.320 und 15.000 Transgender im US-Militär. Trump erließ die Regelung trotz Warnungen von Politikern beider Parteien und hochrangiger Militärs. Er sagte, das Memo sei "entwickelt worden durch intensive Befassung von ranghohen militärischen und zivilen Führungspersonen, inklusive Kriegsveteranen".

Regelung sei zum "Schutz" der Streitkräfte

Der "New York Times" zufolge geht die jetzt bekannt gewordene Regelung auf eine Empfehlung von Verteidigungsminister James Mattis zurück. Diese habe Trump von Mattis im letzten Monat erhalten, als Reaktion auf die bisherigen Gerichtsurteile. Mattis kommentierte in dem Bericht: "Meiner professionellen Meinung nach werden diese Neuregelungen das Verteidigungsministerium in die stärkste Position versetzen, um das amerikanische Volk zu verteidigen, um Amerikas Kriege zu führen und zu gewinnen, und um das Überleben und den Erfolg unserer Streitkräfte auf der ganzen Welt sicherzustellen."

Twitter / ACLU

LGBTI-Aktivisten in den USA reagierten empört. "Man kann es drehen und wenden, wie man will, die Trump-Pence-Administration hat ein diskriminierenden, verfassungswidriges und abscheuliches Verbot von Transgender-Soldaten erlassen", sagte Chad Griffin, Präsident des Menschenrechtsrats, in einer Stellungnahme am Freitag. Die amerikanische Bürgerrechtsunion (ACLU), welche bereits einen Gerichtsprozess gegen das Verbot gewann, kommentierte auf Twitter, die Regelung "zwinge Transgender, die dienen möchten, sich zwischen ihrem Menschsein und dem Land zu entscheiden." Eines mache das Memo deutlich: "Trans-Streitkräfte sind nicht willkommen."



#1 von_hinten_genommenAnonym
  • 24.03.2018, 12:37h
  • Gestern hatte ich eine lustige Begegnung in der Bäckerei.
    Da war die Verkäuferin, die mich fragte, was ich wünsche. Ich fragte sie, ob sie eine Butterbrezel hätte, denn die sah ich nirgends. Sie antwortete: "Ich kann Ihnen gerne eine schmieren." :'-D
    Diese Doppeldeutung verstand ich sofort und ich schmunzelte in mich hinein. Gleichzeitig sah ich, dass sie irgendwie genervt war - vielleicht hatte sie bereits unfreundliche Kunden bedienen müssen, oder so.
    Dann lächelte ich sie an und fragte sie weiterhin freundlich und mit Spaß: "Was kostet denn das?" Wegen einer Butterbrezel frage ich natürlich nicht nach dem Preis, aber ich wollte lustig auf diese Doppeldeutung antworten :-)) Ihre Antwort: "Eins fünfundzwanzig." Sie lächelte zurück.
    Meine Entgegnung: "Dann hält sich der Verlust ja in Grenzen." Das Wort "Grenzen" hatte ich ganz bewusst ausgesprochen :-))
    Sie antwortete darauf ganz zügig: "Selbstverständlich, ich schmiere nicht den ganzen Tag jedem eine."
    Meine Rückversicherung: "Dann werde ich wieder bei Ihnen einkaufen."

    Was das nun mit Trump zu tun hat: hier meine Antwort:
    "Herr Trump, soll ich Ihnen auch eine "schmieren" oder erledigt das Ihre Frau bereits für Sie?" Selbstverständlich rede ich von einer Butterbrezel - auch ein Präsident muss mal was essen!
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#2 Vater
  • 24.03.2018, 12:38h
  • Dieser widerliche Spinner hält wohl alle Transgender für Whistleblower.

    Anders kann man diesen absurden Feldzug ja fast nicht mehr erklären.

    Womöglich ist er völlig paranoid und fürchtet ständig eine Wiederholung des Falles Chelsea Manning.
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#3 PeerAnonym
  • 24.03.2018, 13:17h
  • Immer und immer wieder scheitern seine Pläne vor Gericht.

    Das nennt man dann wohl unbelehrbar...

    Ob jemand, der nach der Devise "Trotz und Sturheit" regiert, wirklich eine Supermacht regieren sollte? Und ob das dem Land wirklich gut tut?
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#4 Tommy0607Profil
  • 24.03.2018, 16:43hEtzbach
  • Irgendwie sind diese "Störungen " eines Trumpis lächerlich .
    DER hat doch eine Menschlichkeit , 'Toleranz und Akzeptanz nicht verstanden !
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#5 Gerlinde24Profil
  • 24.03.2018, 17:25hBerlin
  • Trump schert sich nicht um Gerichtsentscheide, um Menschen und um die Sicherheit des Landes, ihn kümmern nur zwei Dinge: Profit, und, es seinen rechten (religiösen) Freunden Recht zu machen, um wiedergewählt zu werden, denn er ist machtgeil und ein A***!
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#6 Von_Vorne_BedientAnonym
  • 24.03.2018, 18:48h
  • Trump stellt erneut seine Unfähigkeit unter Beweis und das nicht nur, nachdem Deutschland und auch die EU ihm klar gemacht haben, daß Strafzölle voll schwul sind!
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#7 AFD-WatchAnonym
  • 24.03.2018, 19:31h
  • "dass die Zulassung solcher Rekruten ein "bedeutendes Risiko" für den militärischen Erfolg darstelle."

    Na besonders schlagkräftig kann die Armee nicht sein. Wozu auf Atomwaffen setzen, wenn eine Armee sich so einfach schlagen lässt?
    Peinlich. Abgesehen davon: ich kann diesen Patriotismus eh nicht nachvollziehen. Warum soll man einem Land dienen wollen, welches einen nicht will?
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#8 Vater
#9 Und dennochAnonym
  • 24.03.2018, 22:12h
  • Antwort auf #3 von Peer
  • "Immer und immer wieder scheitern seine Pläne vor Gericht."

    Und dennoch versucht er es immer wieder neu.

    Das ist nicht nur unbelehrbar, sondernn stur. Und es zeugt von einer totalitären Gesinnung, wo er meint, er stünde über dem Gesetz und über den Gerichten.
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#10 TheDadProfil
  • 24.03.2018, 23:09hHannover
  • Antwort auf #1 von von_hinten_genommen
  • Und wieder eine der
    "Anekdoten die lieber unerzählt bleiben"..

    ""Was das nun mit Trump zu tun hat""..

    Nix..
    Für den anderen Unsinn, nämlich dem Wunsch einen anderen Menschen zu schlagen, kann man nur noch den Kopf schütteln..
    Und das von einer "pädagogisch ausgebildeten" Frau..
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