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- 07. Juli 2005 1 Min.
Berlin Zum ersten Mal haben in Berlin zwei Männer einen jüdischen Ehevertrag, eine so genannte Ketuba, unterzeichnet, berichtet der Berliner Landesdienst der dpa unter Berufung auf die "Jüdische Allgemeine". Sie sind damit unter den traditionellen jüdischen Traubaldachin, die Chuppa, getreten. Die Lebensgemeinschaft wurde dem Bericht zufolge von der Rabbinerin Elisa Klapheck gesegnet und in Anwesenheit von Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde unterzeichnet. Zwar schlossen die beiden Männer keine Ehe nach halachischen Regeln, dafür besiegelten sie aber den "Bund der Liebenden" mit einem verbindlichen Ehevertrag, em Kethubah. Mit ihrem Bekenntnis zu diesem Bund tauschte das Paar Ringe aus und zertrat nach alter jüdischer Tradition ein Glas. (nb/pm)













