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Einzelkommentar zu:
Homosexuelle "degeneriertes Fallobst" genannt: 500 Euro Strafe


#6 von_hinten_genommenAnonym
  • 27.03.2018, 15:03h
  • Danke an die Richterin für ihre konsequente Haltung und dass sie sich an die Sache hielt.

    Allerdings finde ich das Angebot der Einstellung des Verfahrens nicht gut. Es ist ja bewiesen, dass er in dem Magazin eine homofeindliche Äußerung brachte. Insofern ist es dann korrekt, wenn es zur Verurteilung kommt, wenn es nachgewiesen werden kann, dass er diese Äußerung machte. Mit der Einstellung des Verfahrens wird ja der "Täter" beschützt und nicht die Person oder die Personen, gegen die diese Äußerung gerichtet war.

    Und die Strafe mit den 500 Euro ist höchstens ein schlechter Witz.

    Wie kommt das in der Gesellschaft an? Folgendermaßen:
    "Wer homofeindliches äußert, kann damit rechnen, dass ihm/ihr eine Einstellung des Verfahrens gewährt wird und zusätzlich eine sehr milde Geldstrafe."

    Soll auf diese Weise die Diskriminierung und Homophobie eingedämmt werden? Die intoleranten und homophoben Leute lachen doch über solch ein Urteil.
    Es ist doch wichtig, hinzuschauen, welchen SCHADEN das bei Homosexuellen anrichtet. Und dementsprechend muss dann das Urteil ausfallen. Es müssen die HOMOSEXUELLEN geschützt werden, nicht die Homophobie!

    Oh je, ich kann Frau Barley nur zustimmen, wenn sie sagt, dass es noch ein weiter Weg ist bis zur Akzeptanz und bis zur vollständigen Gleichstellung.
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