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Kommentare zu:
"Kreuzzug gegen die Heuchelei"


#123 Homonklin44Profil
  • 07.04.2018, 08:01hTauroa Point
  • Antwort auf #118 von ursus
  • ""wenn du sagen möchtest, dass transmänner etwas anderes sind als cis-männer: geschenkt. dann rede aber nicht von "männern", sondern eben von "cis-männern", sonst schließt du trans eindeutig aus.""

    Damit könnte ich mitgehen.
    Allerdings schrieb ich über die Partner-Ebene, und da fallen für mich gut 97% aller Männer raus. Egal, ob nun Trans* oder Cis*, denn das hat was mit Anziehung zu tun. Es gibt zum Beispiel sehrwohl Männer, deren Merkmale eher in Richtung feminin tendieren, oder die anlagebedingte Probleme wie Mastotrophie aufweisen ( Männerbrust) - die fallen aus dem Attraktionsschema raus, so einfach ist das. Partnerideale sind aber etwas, das man sich nicht aussuchen kann, wie etwa die persönliche Meinung oder Position zu einem Thema. Transphob wäre es, wenn man mit Transmännern auch außerhalb des Partner-Ideals noch nicht mal redet oder sie als sonstwas degradiert.
    Man muss endlich mal kapieren, wo der Unterschied zwischen Partnerwunsch und allgemeinem Umgang mit Menschen ist. Ansonsten ist jeder *phob gegen alles, was er nicht attraktiv finden kann.

    Also Schwule sind automatisch gynophob und Heteros dann eben homophob. Folgt man Deinen Analogien.

    Es hängt von der physiologischen Anlage/Ausprägung des Phänotypus ab,ob jemand als Mann/Frau betrachtet wird.
    Da gibts dann einige Karyotype-Varianten, wo das unvollständig angelegt ist, oder sogar umgekehrt, wie beim Sawyer-Syndrom.
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#122 Homonklin44Profil
#121 stromboliProfil
  • 06.04.2018, 07:16hberlin
  • Antwort auf #119 von ursus
  • sei versichert, ich kann mit den chromosonen auch nicht viel anfangen!
    Als unterlegung einer theorie die soziales erklären soll, schon mal gar nicht.

    Ich hab in meinem beitrag zu Ith dich eingefügt, weil eben deine erklärung ein hinweis darauf ist, dass zwischenmenschliches eben aus ganz anderen bewegründen heraus entsteht, entstehen kann.

    Worüber ich nachdenke ist dann mit der eigenen erfahrung beschrieben. Aber natürlich nur unvollkommen-einseitig , weil erlebnisberichte von transmenschen im umgang mit cismenschen fehlen.
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#120 LorenProfil
  • 05.04.2018, 16:02hGreifswald
  • Antwort auf #117 von ursus
  • Ich bin völlig deiner Meinung. Meine Anmerkung bzw. Hypothese bezog sich nur darauf, dass ggf. ausbleibende solidarische Handlungen Symptom der genannten Belastungsfaktoren sein könnten und nicht unbedingt auf einen Willen zur Solidaritätsverweigerung im Sinne einer gewollten Abgrenzung hinweisen.
    Was selbstverständlich im Einzelfall zu prüfen ist (schreibt einer, dem Verallgemeinerungen ein Graus sind).
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#119 ursus
  • 05.04.2018, 15:59h
  • Antwort auf #109 von stromboli
  • ich schrieb in #91 an homonklin:
    "wenn du transmänner kategorisch aus deiner persönlichen vorliebenliste streichen willst, kannst du das ja tun."

    ich hoffe, es ist deutlich geworden, was hier NICHT mein problem ist. wenn jemand ausgerechnet chromosomen oder irgendwas anderes wichtig findet, um die eigenen attraktivitätskriterien zu formulieren, bittesehr. sexuelles begehren ist nicht immer politisch korrekt, meines auch nicht.

    ich habe aber ein problem damit, wenn hier klassische verbale ausschlüsse von transmännern vollzogen werden und man mir dann noch vorwirft, ich würde mir diskriminierungen ausdenken, wo gar keine seien.
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#118 ursus
  • 05.04.2018, 15:47h
  • Antwort auf #111 von Homonklin_@_NZ
  • die formulierung "männer, also keine transmänner" kann nicht NICHT transphob gelesen werden.

    "vögel, also keine adler" macht nur sinn, wenn man adler nicht zu den vögeln rechnet. "obst, also keine äpfel", macht nur sinn, wenn man äpfel nicht als obst ansieht.

    und "männer, also keine transmänner" kann nur heißen, dass man transmänner nicht zur gruppe der männer zählt. was genau so unsinnig ist wie das mit den adlern, nur dass es im kern eben ein transphober ausschluss ist.

    wenn du sagen möchtest, dass transmänner etwas anderes sind als cis-männer: geschenkt. dann rede aber nicht von "männern", sondern eben von "cis-männern", sonst schließt du trans eindeutig aus.

    fändest du die formulierung "männer, also keine schwulen" eigentlich unproplematisch?
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#117 ursus
  • 05.04.2018, 15:37h
  • Antwort auf #112 von Loren
  • ich verstehe, was du meinst. aber liegt hier vielleicht schon wieder ein missverständnis um das wort "norm" in der luft?

    "teil der norm werden wollen" kann man als entlastungs-vorgang verstehen (endlich einfach dazugehören) oder eben auch als bewussten oder unbewussten wunsch, selbst "normierend" zu agieren und entsprechend wertend mit anderen umzugehen. ersteres kann ich psychologisch total nachvollziehen, zweites finde ich (obwohl ich auch hier die psychologische logik nachvollziehen kann) kritikwürdig, weil es entsolidarisierend wirkt innerhalb einer community, die solidarität dringender braucht als alles andere.

    wenn sich schwule von trans menschen distanzieren und umgekehrt und wenn dabei sogar diskriminierende sprache übernommen wird, dann ist das eine art, "teil der norm" zu werden, die mich bisweilen wirklich anekelt.

    aber ich nehme an, da offene türen einzurennen.
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#116 ursus
#115 Homonklin44Profil
  • 05.04.2018, 03:51hTauroa Point
  • Antwort auf #103 von ursus
  • Es hat eine ganz andere Bedeutung, hängt eher mit Anleihen zu Faust zusammen, also nicht Hand sondern Goethe.

    Aber Deine Deutung ist eigentlich ganz witzig. Die Orientierung ist Homo-romantisch ausgerichtet, also eher so der "Long term relationship"-Mensch, der eben über die vermittelbare Zeit hinaus single blieb.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #103 springen »
#114 Homonklin44Profil
  • 05.04.2018, 03:43hTauroa Point
  • Antwort auf #104 von TheDad
  • ""Ich weiß gar nicht wieso wir das hier eigentlich immer noch so ausführlich diskutieren ?
    Es gibt dort NICHTS "separat" zu betrachten ! ""

    Das liegt an verschiedenen Betrachtungsweisen / Meinungen zu dieser Sache. So, wie hier oft zwischen elementaren, unveräußerlichen Menschenrechten und den Verfehlungen eines Menschen unterschieden wird, der vor der Todesstrafe und Entwürdigung bewahrt werden soll, bin ich diesem Modell gefolgt, und unterschied den Menschen mit seinen elementaren, unveräußerlichen Menschenrechten von der Ebene seines Amtes und darunter getragenen oder begangenen Verfehlungen.
    Ich glaube, das hat niemand kapiert. Gut, muss ja nicht...

    Nach Deiner Meinung gibt es eine unterschiedliche Wertigkeit von Menschen im Vergleich zu "anderen" Menschen, wenn sie ein religiöses Amt begleiten. In Deinen Augen sind diese Menschen weniger Wert, haben weniger Rechte als andere.

    In meinen Augen sind sie als Menschen gleich viel wert, bzw. in der Betrachtungsweise, die Ethiker mögen, werden diese Menschenrechte allen Menschen inklusive Priestern zugestanden.

    Du hast nicht zufriedenstellend erklärt, was dem Priester sein Menschsein samt Rechten nimmt.

    Und ich glaube nicht, dass sein Amt, oder seine Rolle, seine Indoktrinierungshistorie, bzw. die von ihm mitgetragene Kollektivschuld der RKK, die weltfremden Absolutheitsansprüche, oder Dein künstliches sich-Erheben in denselben weltfremden Anspruch, um ihn umzukehren, und diese Priester beim eigenen Anspruch dranzunehmen, diesen ihre Menschenwerte aberkennen kann.

    Wir haben da unterschiedliche Auffassungen.

    ""Sie brechen ihre eigenen Regeln !
    Die Regeln mit denen sie gleichzeitig andere Menschen unterdrücken und Diskriminieren ! ""

    Ist mir klar. Betrachte ich unabhängig von ihrem natürlichen Menschsein separat.
    Du nicht.

    Wir haben da unterschiedliche Auffassungen

    ""Priester" haben kein "Privatleben"..
    Wer sich mal ein bisschen mit der Ordination beschäftigt hat weiß das auch.. ""

    Indoktrinierung --> Einstieg ins manipulative Abhängigkeitssystem Plus.

    Du erkennst Doch, dass diese irrealistischen und natürlich gar nicht zu 100% abzuleistenden Vorgaben der Doktrin nicht vollkommen sind. Bzw. Kirchenrecht nicht über dem weltlichen Gesetz stehen darf.
    Warum urteilst Du dann nach kirchlicher Doktrin und im selben Stil dessen, was Du eigentlich dem weltlichen Gesetz untergeordnet begreifst? Wo Du kein Kirchenmann bist, steht Dir das noch nicht mal zu. Warum ziehst Du Dir die Gewandung der Kirche dafür an, um stellvertretend in DEREN Ton zu richten, und ergibst Dich damit in DEREN Umgangsweise? Um ihnen ihre natürliche Menschlichkeit neben dem Priesterdasein abzusprechen ...klar.
    Das ist aber eine Heranlogisierung Deines individuellen Ideals davon, was da an Rechtsdeutung/sanktion dann bitte gelten soll.

    Und ich glaube nicht, dass das so praktikabel ist. Denkbar vielleicht, aber nicht praktikabel.

    Wir haben dazu bloß unterschiedliche Meinungen.

    ""Das interessiert mich nicht, denn die Vorgaben dazu mache nicht ich, machen nicht wir, sondern die machen sie selbst.. ""

    Diese Vorgaben sind aber nicht vollständig erfüllbar, da kann das noch so ideell oder auch bekloppt strukturiert sein. Die Natur des Menschen beugt sich solchen Idealen nicht, auch nicht bei noch so selbstgeißlerischer Ambition und bestrebter Disziplin. Die ganzen Regeln, die die sich selbst auferlegen, und Ansprüchean die Erfüllung durch die Gläubigen und den Rest der Menschheit, sind schließlich auch nur Ausdruck der psychischen Störung unter der die in diesem Manipulations-Abhängigkeitsgefüge drin stecken. An sich können die noch nicht mal viel mehr dafür, als ein Wahnpatient für seine repetitive Beschäftigung mit Inhalten des Wahns kann.

    Im Grunde entsagst Du diesen Leuten ihre Natur als Menschen,
    ( + Privatsphäre) weil sie indoktriniert ticken.

    ""Es gibt kein solches "Privatleben" ! ""

    Das steht jedem Menschen zu.

    Wir haben da unterschiedliche Auffassungen.

    ""Irgendwie hast Du Fieber ?
    Wo ist Dein logisches Denken geblieben ?""

    Klar und vorhanden-

    ""Ich geb es auf..
    Dir fehlt hier der Wille zu verstehen ! ""

    Nee, kein Fieber, kein "Unwille", an sich alles verhältnismäßig klar, aber wir haben unterschiedliche Auffassungen über valide Menschen und Privatsphäre.

    Die Logik führt im anerkannten Weltmodell um die Menschenrechte dazu, dass sie allen Menschen zur Verfügung stehen, unabhängig ihrer Ämter, Geschlechter, Hauttöne, Zehenlängen oder Haltungen, Weltanschauungen.

    Wenn das nicht so ist, haben ( in einer validen Sichtweise ) auch Raubmörder ect. ihre Würde abgetreten, wenn Priester über Ordination - Priesterweihe und Indoktrinierung hinweg ihre menschliche Natur abtreten - was aber rein natürlich schon nicht funktioniert.

    Ich geb's aber auch auf, denn ich habe dieses weit verbreitete Ethik-Modell als Beispiel genommen.

    Ich folge ziemlich häufig Deiner Betrachtungsweise zu Themen, aber eben nicht grundlegend.
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#113 LorenProfil
  • 05.04.2018, 01:03hGreifswald
  • Antwort auf #107 von ursus
  • P.S.
    Wenn das von mir im vorherigen Kommentar Angedachte auf manche Menschen zutreffen sollte, dann nutzt aus meiner beruflichen Erfahrung (Arbeit mit Menschen "in besonderen Problemsituationen") Kritik an ihrem Handeln bzw. Nicht-Handeln wenig (die bewirkt eher Abwehrreaktionen). Da hilft, wenn überhaupt, nur Empathie, Stärkung und Stabilisierung zur Anbahnung nächster Schritte. Was im Format anonymisierter www-Debatten nur bedingt möglich und erwünscht zu sein scheint.
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#112 LorenProfil
  • 05.04.2018, 00:55hGreifswald
  • Antwort auf #107 von ursus
  • Ich bin hinsichtlich des letzten Zitats der Meinung, dass dies nicht zu verallgemeinern ist. Es gibt sicherlich Menschen, die einfach dazugehören wollen (Stichwort: Normailtät). Ich denke aber darüber hinaus, dass es auch Menschen gibt, die in der Schublade einer "diskriminierten Minderheit" einsortiert wurden und durch den womöglich täglichen (mindestens psychischen) Druck, den sie aushalten müssen, soweit "ermüden" (i.S.v. Energie verlieren), dass sie über die eigene Situation hinaus nicht bereit oder in der Lage sind, noch andere Kämpfe mit anderen (für diese) auszutragen (vielleicht nicht mal bereit oder in der Lage sind, über die eigene Lebensbewältigung hinaus überhaupt zu kämpfen). Das mag ein heikles Thema sein, da es nicht die erwünschten positiven Zuschreibungen von Stärke und Schönheit adressiert, sondern eigene Grenzen der Belastbarkeit (ich nehme immer wieder zur Kenntnis, dass es offenbar leichter fällt, sich kritisch-kämpferisch mit irgendwelchen homofeindlichen Kirchenhanseln kommentierend zu befassen als mit einem heiklen Thema wie der Suizidalität bei Homosexuellen). Die bisweilen als mangelhaft empfundene Solidarität diskriminierter Minderheiten untereinander könnte aus einer psychologischen Perspektive vielleicht auch zum Teil so erklärt werden. Soweit mein vorläufiger Gedankengang hierzu. Hoffentlich nicht zu küchenpsychologisch um die Ecke gedacht.
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#111 Homonklin44Profil
  • 05.04.2018, 00:31hTauroa Point
  • Antwort auf #103 von ursus
  • ""außer mir scheinen transphobe kommentare hier wohl niemanden zu jucken. traurig.""

    Ich habe keine transphoben Kommentare abgesetzt, es wird aber inständig versucht, mir das anzuheften- Darin sehe ich einen Unterschied. Ich setze damit auch keine frauenfeindlichen Kommentare ab, wenn ich dazu stehe, dass mich Frauen partnerrelevant Null interessieren.

    ""ich zitiere noch einmal, was du schriebst:

    "...dass Intimkontakte mit anderen Männern stattfinden. Also nicht mit [...] Transmännern."

    das ergibt nur dann irgendeinen sinn, wenn man von der prämisse ausgeht, dass transmänner keine männer seien. das lese ich da nicht hinein, das steht da drin.""

    Das ist, wenn man auf der Identität basiert, auch ziemlich kompliziert, wenn man auf der Physiologie/ Anlage basiert, eigentlich sehr einfach.
    Chromosomensatz XY bzw. bei Variationen XYY = Mann.
    Chromosomensatz XX oder Variationen ohne Y = Frau.

    XXY, gemischte Karitype-Varianz, Intersexualität, Intermediäre, Neutrois, Mosaiks = Intersexuell oder weder Mann, noch Frau bzw. von Beidem Anteile.
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#110 stromboliProfil
#109 stromboliProfil
  • 04.04.2018, 21:47hberlin
  • Antwort auf #106 von Ith_
  • "Lebende Beweise dafür, dass man mehr als die körperliche Unversehrtheit nicht erwarten sollte, und Akzeptanz ein Ding der Unmmöglichkeit ist, sobald es mal um Belange geht, die nicht akut sie selbst betreffen."

    Ist dies was neues?
    Auch wir homos machen diese erfahrung an dem punkt, wo hetero auf seiner praktik des sexuellen besteht und mit dem gleichgeschlechtlichen oder in diesem falle mit der transsexualität nichts anzufangen weis.
    Es wäre aber an diesem punkt falsch zu sagen; die person sei homo oder transphob, nur weil er sich auf das körperliche, den sex nicht einlässt.

    Sicher , ursus hat recht, wenn er von sich aus sagt, dass sex mit einem transmann durchaus für ihn in frage kommt.

    Ich selbst habe vor jahren einmal mit einem in transistion befindlichen geschlafen.
    Und ich habe dabei wie in so manch anderem falle sexuellen ausprobierens die "ausnahme" für mich wahrgenommen; nämlich die tatsache, dass trotz allem sich tolerant und aufgeklärt gebend, eben doch sich ein abseits der "normalitäten" auftretender denkprozess schaltet, den man , egal wie sehr man auch das momentane lustgefühl teilt, doch nicht ausknipsen kann wie eine deckenlampe.
    Zuviel mensch steht da mit im raum, zuviel auch von dessen erwartung an mich die nicht erfüllt wird , weil das tradierte eben doch nicht sich ausblendet.

    Für mich war klar, es braucht einen besonderen gedanklichen anreiz, sich dieser sexuellen situation auszusetzen.
    Sich hiermit unter den uns umgebenden traditionellen manipulationen auseinander zu setzten ist nicht , ich betone NICHT, transphob.
    Wir sind eben nicht reif für diesen gesellschaftlichen umbruch.
    So wie die gesellscaft ja auch immer noch nicht reif ist, sich mit hetero-homosexualität und die hierin bestehenden normativitäten wirklich auf gegenseitigkeit auseinander zu setzen.

    Und ich komme als schwuler noch mal auf die parallele hin zu unserer "beziehung hin zum hetero:
    Meine erwartung, dass mann mit mann schlafen kann , ist eine theoretische, die sich in der situation ergibt oder nicht.
    Aber genau so, wie ich nicht am weiblichen körper und damit verbunden an sex interessiert bin, genauso muss ich hinnehmen, das für den heteroman mir gegenüber keine geilheit, kein sich erregen gibt.
    Es gibt da auch kein anrecht auf einforderung an "interesse" .
    Allenfalls eine aufforderung, dass eigene "interesse gefälligst nicht so plump in den mittelpunkt anstehender diskussionen zu bringen.

    Nun scheint (!) es für den transsexuellen logisch einfach, nach vollendung seiner transition incl. körperlicher op. sich in der jeweiligen identität wiederzufinden, mit der er/sie nun auf die cis-person zugeht und nun auch die sexualität ausleben will, für die so viel leid hat über sich ergehen lassen müssen; jene sexuelle identiät , die sie ja auch bestimmt...

    "Schläft- blödes wort für vögeln.. nun transfrau mit mann, transmann mit frau hätten wir hier die heterosexuelle norm! "Schläft transmann/frau mit hetero-bi-homo_mann/frau haben wir ein gleichgeschlechtliches miteinander.
    Oder fehlt hier tatsächlich ein normkonstrukt, dass es noch einzusetzen gilt!

    Ich komme nun zu einem weiteren gesichtspunkt der mir ein radikales neukonstrukt zwingend nötig erscheinen lässt:
    So von keiner seite über die transistion geredet wird, dürfte es doch merkmale geben, die einem genauen und auch vorurteilsfreien beobachter hinweise darüber gibt, was das vorherige geschlecht war.
    Siehe der "adamsapfel.
    Wir werden also doch mit der andersartigkeit konfrontiert, die dieser lebensweg im vergleich zu meinem ausmacht.

    Ich habe mit dem mann in der kurzen zeit unseres mehrmaligen zusammenseins hierüber gesprochen, und der sagte mir, es gäbe für den herkömmlich genormten immer dieses stück spannung, welches wenn es gut geht, konfliktlos weitergeht, aber oft oder gar oft zu existenziellen konflikten auf beiden seiten führe.

    Das hat mich zu der überlegung geführt, dass für die transidetitäre person der wunsch nach "vollkommenheit" nicht erfüllt wird. Zumindest nicht in unserer gesellschaftsform.
    Weder im eigenen erwartungshorizont ,weil ständig mit der unvollkommenheit der binär programierten partner konfrontiert, und der partner/liebhaber mit seiner eigenen normierung so nicht zu rande kommt.
    Also so auch der transperson nicht in dem maße entgegen kommen kann, wie er vielleicht könnte, wäre das binäre denken nicht so tief verwurzelt.

    Transmann zu mir: "wie solltet ihr euch mit einer "kopie" befassen, wenn ihr das "orginal" ebenso haben könnt."
    Übrigens ebenfalls davon überzeugt, das ein selbstouting für einen transsexuellen hierzu einfach noch nicht die zeit reif sei.
    -- --
    "In ein und demselben Kommentar Leute anzuprangern, die irgendwann einsehen, dass Reden allein gegen Homo- und Transfeindlichkeit nicht hilft, und dann selbst jegliche Akzeptanz zu verweigern, sobald es mal nicht um die eigenen Belange geht, das ist trotz all dieser Umstände aber immer noch eine Heuchelei und ein Kunststück, wie man sie erstmal fertigbringen muss."

    Hier muss ich mal nachfragen: bezieht sich das auf TheDad und eure auseinandersetzung hier, oder greift da die polemik von nichtbinäremütze, die da fragt: "Okay du würdest nicht mit Girlfags Sex haben. Aber wie sieht es mit Transmännern aus? Mit und ohne Penisaufbau, wie stehst du dazu? Steht das auch im Kontrast zu deiner Selbstdefinition?"

    Ich hab mir das mal durch den kopf gehen lassen: wie wärs wenn wir uns noch mal die altbekannte frage an den /die hetero/hetera stellen:
    Aber wie sieht es bei dir mit sex mit gleichgeschlechtlichen aus? Mit und ohne Penisersatz, wie stehst du dazu?
    Und natürlich die frage auch aus sicht der heten gestellt..: wie halten es da homo&lesbe mit den verkehr mit dem anderen geschlecht...

    Ich kann sie so wenig beantworten wie hetero/hetera meine frage an sie beantworten kann.
    Und hier finde ich, sollten wir anfangen über das ANDERSSEIN zu reden.
    Akzeptieren, das jeweils sich ein anderes ergibt weil die bedingungen zum anders sein, uns unser ganzes leben lang formen.

    Der/die transsexuelle einen weg der selbsterfahrung durchmachen muss, die ihm/ihr die möglichkeit gibt , ihm gleichgesinnte zu suchen und vor allem zu finden.
    Das ergibt sich aber nicht mit der frage, wie hältst DU es mit der trans- der homo- der heterosexualität.

    Ich denke, da ist bei aller begeisterung sich nichtBinär zu fühlen, auch ein wenig lebenserfahrung von nöten.
    Auch ich habe im "bisexuellen z.b. ,zwar meine alte norm überwinden wollen ( beide, die der ungeliebten heterosexualität, und die der empfundenen enge der homosexualität..) , aber auch die grenzen darüber erfahren, was lust und trieb , trotz phantasie und rebellion, dem ganzen für grenzen mir setzten.

    Bis sich das ganze dann nicht als modeerscheinung enpuppt, was man in seiner sturm&drang zeit mal ausprobiert, bleiben wir doch meist in unseren zwangsidentitäten stecken.
    Selbst die transistion ist da so besehen nur ein schritt in die nächst folgende norm.
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#108 ursus
#107 ursus
  • 04.04.2018, 15:24h
  • Antwort auf #106 von Ith_
  • "Ich meine, da wär noch jemand gewesen"

    ich hatte das falsch formuliert. glücklicherweise gibt es hier mehrere menschen, die auch transfeindlichkeit kritisieren. aber es fällt auf, dass es nur wenige sind und dass transphobes immer noch oft einfach durchgewunken wird.

    was wäre hier los gewesen, hätte jemand geschrieben: "männer, also keine schwulen?" das hätte wohl anders ausgesehen. aber es geht ja nur um trans.

    "Eine Verbundenheit macht da nur Sinn, wo man noch so sehr außerhalb der Norm ist, dass es sinnvoll erscheint, die ganze Norm in Frage zu stellen..."

    kann sein. das ist aber sehr schade.

    "aber dazu, diese Frage noch stellen zu wollen, ist Homosexualität wohl einfach zu sehr auf dem Weg und von dem Wunsch beseelt, nicht mehr "außerhalb" zu sein, sondern Teil der Norm zu werden."

    yup.
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#106 Ith_Anonym
  • 04.04.2018, 11:46h
  • Antwort auf #103 von ursus
  • "außer mir scheinen transphobe kommentare hier wohl niemanden zu jucken. traurig."

    Ich meine, da wär noch jemand gewesen, aber ja. Ist besonders schräg, wenn solche Transsexuellenfeinde sich dann noch hinstellen und eine moralische Verpflichtung zu Outings implizieren.

    Lebende Beweise dafür, dass man mehr als die körperliche Unversehrtheit nicht erwarten sollte, und Akzeptanz ein Ding der Unmmöglichkeit ist, sobald es mal um Belange geht, die nicht akut sie selbst betreffen.
    Und da kann ich dann auch bloß fragen, was man den Heteros eigentlich vorwirft, denn auch die sind von einem Mangel an Akzeptanz gegenüber Homosexuellen nicht selbst betroffen, ergo braucht man von denen auch nichts erwarten, wenn man mal konsequent von sich auf andere schließt. Sich das Recht nehmen, mich mit Verweis auf meinen Körper als "Frau" zu bezeichnen (ja, genau so ist Transsexualität zufällig definiert, man stelle es sich vor!), bloß weil man selbst cis ist; ergo, trans* ablehnen, weil es einen selbst nicht betrifft; aber dann nicht damit einverstanden sein, wenn ein Hetero-Mensch zu Heterosexualität auffordert, bloß weil Homosexualität eine/n Hetero nunmal auch nicht betrifft.

    Kreuzzug gegen die Heuchelei - wunderbarer Titel für eine Diskussion, in der sich wieder einmal zeigt, dass man sich das "queer" und BTTIQ eigentlich sparen müsste, wenn man ehrlich sein wollte.

    Ich danke dir für die Mühe. Sich seine Kämpfe auszusuchen, ist ein Recht, das man sich als Minderheit nehmen muss, wenn man überleben möchte. Die sogenannte Queer-Szene ist ein so viel grausameres Pflaster unsereinem gegenüber.. während heteronormative Leute im Laufe der Zeit daran gewöhnt wurden, in ihrer Mitte Dinge dulden zu müssen, die sie selbst nicht betreffen, ist das Totschlagargument hier im Zweifelsfall immer "weil du zu dem Außen gehörst, vor dem der Schutzraum mich schützt".
    Es ist schon richtig: Homosexualität definiert sich so sehr über Geschlecht, dass man sich nur wundern kann, wie jemand jemals auf die Idee kommen konnte, irgendwelche Arten von trans* oder sonstige Konzepte, die Geschlecht als absoluten, normierenden Faktor in Frage stellen, mit Homosexualität zu verbinden. Eine Verbundenheit macht da nur Sinn, wo man noch so sehr außerhalb der Norm ist, dass es sinnvoll erscheint, die ganze Norm in Frage zu stellen... aber dazu, diese Frage noch stellen zu wollen, ist Homosexualität wohl einfach zu sehr auf dem Weg und von dem Wunsch beseelt, nicht mehr "außerhalb" zu sein, sondern Teil der Norm zu werden.
    Wer bei der Homonormativität vom Tisch fällt (und das sind durchaus nicht nur Transsexuelle und Transgender), darf da offenkundig niemanden mehr interessieren.

    In ein und demselben Kommentar Leute anzuprangern, die irgendwann einsehen, dass Reden allein gegen Homo- und Transfeindlichkeit nicht hilft, und dann selbst jegliche Akzeptanz zu verweigern, sobald es mal nicht um die eigenen Belange geht, das ist trotz all dieser Umstände aber immer noch eine Heuchelei und ein Kunststück, wie man sie erstmal fertigbringen muss.

    Man kann ja so sein - viele Leute sind so. Aber sich als so jemand über die Doppelmoral anderer Menschen zu echauffieren, bloß weil die für die Kirche arbeiten, das ist dann doch schon ziemlich arm.
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#105 userer
  • 04.04.2018, 10:21h
  • Antwort auf #103 von ursus
  • Nun, dürfen wir denn mehr Bewusstsein von jemandem erwarten, der sich selbst als "Homo inclined" (so laute ich jedenfalls seinen Nick "Homonklin" aus) bezeichnet?

    Jemand, der sich selbst nur als "Homo inclined", also "zum Homo-Sein neigend/tendierend" sieht, würde generell mit Nicht-Heteronormativem so seine Bauchschmerzen haben und eng binär denken und formulieren.
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#104 TheDadProfil
  • 03.04.2018, 19:10hHannover
  • Antwort auf #102 von Homonklin_@_NZ
  • ""Einmal geht es um Menschen und ihre privaten Interessen""..

    Diese finden ihr Ende in der Homophoben Handlung im "Amt"..

    ""und daneben""..

    Es gibt kein solches "und daneben"..
    Denn eine Trennung zwischen dem "Job" und derem "Privatleben" kann man hier nicht gelten lassen !

    Ich weiß gar nicht wieso wir das hier eigentlich immer noch so ausführlich diskutieren ?
    Es gibt dort NICHTS "separat" zu betrachten !

    Der Klerus der RKK ist weltweit der größte Hetzer gegen Gleiche Rechte für Alle..
    So lange das so ist haben diese Hetzer kein "Privatleben"..

    Selbst dann nicht wenn sich der Herr Ex-Benidikt mit seinem Hernn Gänswein heimlich verpartnerte..

    Es geht hier überhaupt nicht darum ob sich ein Gruppe von "Priestern" mit einem Sexarbeiter "eingelassen", oder sich untereinander vergnügten..

    Sie brechen ihre eigenen Regeln !
    Die Regeln mit denen sie gleichzeitig andere Menschen unterdrücken und Diskriminieren !

    ""Da widersprichst Du dem Queer.de-Artikel, denn Aspekte ihres privaten Lebens haben die Geouteten bei dem Callboy ausgelebt.""..

    Nöö..
    "Priester" haben kein "Privatleben"..
    Wer sich mal ein bisschen mit der Ordination beschäftigt hat weiß das auch..
    Das "private" erschöpft sich danach im Studium von möglichst "religiöser" Literatur, vielleicht einem Konzert-Besuch in einer "Kirche", oder einem Theater-Besuch, aber ganz sicher nicht im Aufsuchen eines Puffs, oder gar eines Sexarbeiters um des eigenen Vergnügens Willen !

    Schmink Dir diesen "romantischen Unsinn" endlich ab..

    ""Die Vorgabe, kein Privatleben haben zu dürfen, ( zölibatär leben) erfüllen die meisten Menschen eher schon aus rein natürlichen Gründen nicht. Meinst Du etwa, die wichsen nie?""..

    Das interessiert mich nicht, denn die Vorgaben dazu mache nicht ich, machen nicht wir, sondern die machen sie selbst..

    Daran werden sie dann auch gemessen, denn daran müssen sie sich messen lassen..
    Es gibt kein solches "Privatleben" !

    ""Menschen nach solchen Regeln zu messen, entspricht aber keinem vernünftigen, bodenständigen Ansatz. Damit wendest Du ja genau die unmöglichen Bewertungsinstrumente an, die Du als nicht haltbar zu Recht erkennst. Wenn Dir schon klar ist, dass diese Regeln nicht einzuhalten sind durch natürliche Menschen wenigstens nicht wie kannst Du dann verlangen, dass sie einzuhalten sein sollten? Dann gehst Du mit demselben Dummbibler-Brett vor dem Kopf daran heran.""..

    Irgendwie hast Du Fieber ?
    Wo ist Dein logisches Denken geblieben ?

    Ich geb es auf..
    Dir fehlt hier der Wille zu verstehen !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #102 springen »
#103 ursus
  • 03.04.2018, 15:25h
  • Antwort auf #100 von Homonklin_@_NZ
  • außer mir scheinen transphobe kommentare hier wohl niemanden zu jucken. traurig.

    ich zitiere noch einmal, was du schriebst:

    "...dass Intimkontakte mit anderen Männern stattfinden. Also nicht mit [...] Transmännern."

    das ergibt nur dann irgendeinen sinn, wenn man von der prämisse ausgeht, dass transmänner keine männer seien. das lese ich da nicht hinein, das steht da drin.
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#102 Homonklin44Profil
  • 03.04.2018, 14:18hTauroa Point
  • Antwort auf #98 von TheDad
  • Noch mal eine Beschäftigung damit:

    ""Jetzt gilt es dann nur noch zu klären ob dieses "vorbeidenken am Problem" eigentlich vorsätzlich geschieht, oder als Teil der Verdummbibelung daherkommt, quasi als eine Art
    "vorbeugend eingebautes inneres Sicherheits-System"
    des Klerus welches sie außerhalb jeglicher Beteiligung an die aufgestellten Regeln stellt ? ""

    Da musst Du keine Sorge haben, den Rahmen habe ich längst aufgebrochen und lang ists her verlassen.
    Es ist auch kein Vorbeidenken in dem Sinn, sondern ein Befassen mit 2 unterschiedlichen Komplexen relativ zum ihnen angemessenen Unterschied.
    Einmal geht es um Menschen und ihre privaten Interessen, und daneben um den Komplex RKK und die unhaltbaren Absolutheitsansprüche, Lebensvorgaben und den ganzen Wust an Verbrechenskultur, Lügen und Verstößen und dieser Menschen eigens erhobenen Regeln, der damit zusammen hängt. Ich beschaue beide Komplexe separat von einander.
    Wofür ich mich einsetze ist die Natur/Selbst/Privates des Menschen.
    Was ich ebenso ankreide, ist das System, in dem er beruflich unterwegs ist, und dessen Eigenschaften. DieseEigenschaften respektiere ich mit keinem Millimeter des Zollstocks.

    ""Die Kleriker als Kaste der Unterdrücker HABEN KEIN "Privatleben" ""

    Da widersprichst Du dem Queer.de-Artikel, denn Aspekte ihres privaten Lebens haben die Geouteten bei dem Callboy ausgelebt. Großschreibung der Wiederholung macht es das abzustreiten auch nicht echter.
    Ich weiß natürlich nicht um Deine mögliche Kenntnis in Selbsterfahrungen im Klerikersystem. Ich hatte in solche Leben kaum Einblicke. Ein Priester im Cruising-Park sucht da auch eher Privates. Die Vorgabe, kein Privatleben haben zu dürfen, ( zölibatär leben) erfüllen die meisten Menschen eher schon aus rein natürlichen Gründen nicht. Meinst Du etwa, die wichsen nie? Man muss doch gemerkt haben, wie idealistisch undrealitätsfern diese Absolutheitsansprüche sind, die eine auf Mythen und Legenden basierte Kultur an den Tag legt. Man muss sich doch nicht auf dieselbe Realitätsferne zum Umgang damit reduzieren.

    ""Wie bereits erwähnt müssen sich die Kleriker an genau den Regeln müssen lassen die sie für alle Anderen aufstellen, und nicht wie Du hier unterschiebst an den "Gleichen Rechten für Alle", aus denen sich dann so etwas wie ein "Privatrecht" heraus konstruieren ließe, denn von ihnen wird genau diese Doktrin der "Gleichen Rechte für Alle" weltweit nachhaltig verhindert ! ""

    Menschen nach solchen Regeln zu messen, entspricht aber keinem vernünftigen, bodenständigen Ansatz. Damit wendest Du ja genau die unmöglichen Bewertungsinstrumente an, die Du als nicht haltbar zu Recht erkennst. Wenn Dir schon klar ist, dass diese Regeln nicht einzuhalten sind durch natürliche Menschen wenigstens nicht wie kannst Du dann verlangen, dass sie einzuhalten sein sollten? Dann gehst Du mit demselben Dummbibler-Brett vor dem Kopf daran heran.

    "" "Gleiche Rechte für Alle" bedeutete die UNBEDINGTE Anerkenntnis des Klerus für dieses Prinzip..
    Das tun sie nicht..
    Sie verhindern es wo immer es nur geht..
    Damit haben wir hier keine "Gleichen Rechte für Alle" als Basis..
    Die Basis lautet dann hier nach wie vor die Doktrin, oder von mir aus sogar noch "Kirchen-Recht" der RKK..

    An diesem "Kirchen-Recht", an dieser Doktrin muß sich der Klerus im Verhalten messen lassen ! ""

    Selbst wenn man sie daran misst, also beim eigenen Worte nimmt, wer sind wir, darüber Gericht zu führen? Als Opfergruppe könnte man ehestens eine Art Millionen-Sammelklage erheben.

    "" "Religiöse Vorstellungen" KÖNNEN NICHT über den Gesetzen der Länder stehen !
    In keinem Land der Welt ! """"

    Sehe ich aus meinem Begriff ebenso. Ich frage mich allerdings, weshalb das im säkularen Staat dann nicht von der fachlichen Seite auch klargestellt oder umgesetzt wird. Was machen dann Kleriker in Räten und Mitbestimmungs-Positionen, warum regelt das höhere Gesetz ihre Teilhabe nicht aus? Bei den Gottesstaaten noch eher nachvollziehbar, weil da das Machtgefälle die säkularen Elemente beiseite schafft und eine gelebte Weltlichkeit unter Dauerfeuer steht.
    Aber doch bei uns nicht. Warum halten die Rechtsgelehrten also die Schnauze dazu?

    Ein Recht auf Privates ist etwa auch im GG verankert. Zwar nicht sehr ausführlich, ich glaube Artikel 13, und eher auf die Unversehrtheit der Privaträume/Wohnung abzielend. Privatleben wird auch irgendwo geschützt, es hatte zumindest in der Verhandlung eine Rolle gespielt, die wegen des Mordversuchs durch den Bruder stattfand. ( Ich musste darum bitten und habe die Juristen gefragt. Mein Bruder missachtete auch das Postgeheimnis und weitere der GG-Statuten )
    Im Kirchenrecht gilt das also vermutlich nicht. Wenn die sich aber unter das weltliche Recht ( des jeweiligen Landes) zu stellen haben, werden unsere allgemeinbürgerlichen Rechte aber doch für sie erreichbar.

    ""Das Bedürfnis nach Diskretion hat der "Privat-Mann"..
    Der Kleriker ist NIEMALS ein solcher "Privat-Mann", denn der würde er erst werden, wenn er die "freien und gleichen rechte aller bürger" annerkannte..
    Tut er nicht..
    Er arbeitet dagegen an..
    Damit gibt es keinen Konsens über diese Rechte, und damit gelten sie auch für ihn nicht !
    Und "auch" bedeutet hier dann, weder für ihn, noch für uns !
    Wieso sollte man dann dem Priester zugestehen, was er uns nicht zugesteht ? ""

    Gilt demnach analog für NPD und AfD, Reichsbürger, Terroristen und Sympathisanten als auch Systemkritiker?

    Nun ja, die Ethikverliebten würden wohl meinen, weil es sie zu besseren Menschen macht, jenen Priestern, wenn man da den baren Menschen heraus pellt, dieselben Rechte zuzugestehen.
    Mit einer ähnlichen Weise, wie Du dann Priestern das grundlegende Menschsein aberkennst, könnte ich dem Massenmörder die Menschenwürde aberkennen. Weil der sie selbst missachtet. Vielleicht also besser, wir zwei bestimmen nicht über solche Dinge (?)

    ""Denn JEDER Eingriff in die körperliche Unversehrtheit ist durch die Menschenrechte ausgeschlossen ! ""

    Erzähl das mal Herrn Beck unter dem Aspekt der Gesetze zur religiösen Beschneidung!

    Körperliche Züchtigung war und ist auch in nicht nur katholischen Familien nach wie vor verbreitet, und kommt in schlecht geführter Pflege vor.

    ""An diesem "Kirchen-Recht", an dieser Doktrin muß sich der Klerus im Verhalten messen lassen !

    Bricht er dann die eigenen Vorgaben, dann ist er nach den eigenen Vorgaben zu sanktionieren :

    Zwangsouting als nicht wertvolles Mitglied der Gemeinschaft ! ""

    Deine Sanktion kommt mir sehr willkürlich vor, als entstamme sie einer reinen Wunschwelt. Vidde vidde, wie sie Dir gefällt. Warum nicht 7 Vater unser beten lassen, und dann 5 Stunden Unkraut jäten im kircheneigenen Kräutergarten? So ähnlich sanktionieren sie ihre Flegelpriester doch auch selbst.
    Ich glaube immer noch nicht, dass das Zwangsouting praktikabel oder überhaupt gerecht ist.

    Aber eins habe ich von dem Ganzen doch gelernt. Escort-Service mit Tratschbedarf wäre nie mein Ding.

    Themenwechsel:
    ""Kuck an..
    Man "belügt" dann die Mutter einfach weiter, indem man ein solches Thema mindestens "vermeidet".. ""

    Man belügt auch in Anführungszeichen niemand über Dinge, die man für sich behält. Egal, ob es um Schwulsein oder sonstwas geht, das andere nichts angeht.

    Es gibt keinen Zwang dazu, jedem alles zu erzählen, im Gegenteil, der Respekt vor der Person lebt doch ebenso davon, jedem auch seine Geheimnisse lassen zu können. Oder sind die Gedanken nicht mehr frei? Es gibt noch nicht mal einen Zwang dazu, sich selbst als LGBTIQ*-Rechte-Freiheitskämpfer im Familienumfeld zu verwenden, nur weil man schwul ist. Das ist immer noch freiwillig. Ich sehe auch nicht alle Frauen in der Umgebung an irgend einer feministisch-politischen Bewegung im Engagement.
    Also es gibt auch Schwule, die einfach nur ihr Leben leben wollen. Und nicht jeder möglichen verwandten Person ausgerechnet diese Facette ihrer Persönlichkeit aufdrängen wollen. Einfach nur leben wie gehabt, ohne sich über ungelegte Eier und Hypothesen den Kopf zu zermartern. Der Rest vom Leben ist kompliziert genug. Muss man nicht noch ausgesucht verkomplizieren.

    In meinem Fall stehen die Vielleichts als naheliegende Antwort da. Muss man nicht akzeptieren, verändert aber auch die Situation nicht. Persönliches dient als Beispiel, wenn man kein geeignetes Referenzbeispiel zur Hand hat. Besser als eines zu erfinden. Kann natürlich je nach Person und Zusammenhang völlig andere Begründungen haben. Ist etwas nervig, dass man die Kenntnis darum hier nicht als selbstverständlich voraussetzen kann.

    "Wozu dann noch ein Outing in der Familie wagen ? "

    Dazu gibt es eh keine Verpflichtung. Wer will, soll. Wer nicht will, muss nicht zum Wollen forciert werden.

    Entweder man hat das Bedürfnis dazu oder nicht. Eine Meinung dazu, ob eine Weltbetrachtung falsch ist oder nicht, können Eltern sich selbst bilden. Ich bin gegen Missionieren. Ob Christentum oder was auch immer missioniert werden soll. Im persönlichen Fall habe ich selbst hinter mir, wozu solche gut gemeinten Ideen führen. Dieser Krieg kam ohne eigenes Zutun.

    Gewalt zu umgehen, wenn man mit eh schon genug Gewalt konfrontiert wurde, dürfte nicht so verwundern. Immerzu den Konflikt zu suchen und nach der Faust zu rufen kommt mit der Vorstellung eines halbwegs harmonischen Verhältnisses nicht übereins. Vielleicht ist man nicht alltagsmasochistisch genug. Kein Freund der bleibenden Opferrolle.

    "" Homo-und Transfeindliche Leute innerhalb der Gesellschaft, und dazu gehören nach dem hier verwendeten Beispiel dann auch diese Eltern, müssen sich ja gar nicht wirklich ändern..
    Man läßt sie gewähren, anstatt ihnen die Ohren lang zu ziehen und den Kopf zu waschen.. ""

    Ja, das hättest Du wohl versucht, um dann mit blutiger Mampfe am Ende der Kellertreppe zu enden, oder wie? Es gibt Möglichkleiten, zu ergründen, wie aufgeschlossen oder verstockt Leute ticken, und ob eine Konfrontation mit unbeliebten Aspekten der Wirklichkeit überhaupt Sinn macht. Willst Du wirklich lebenslang der Blitzableiter für homophobe Gewalt sein? Ich weiß mit dem Leben anderes anzufangen, und verstehe Leute, die mit ihren Familien, mit ihrer Sozialisierung leben, auch wenn darin andere Meinungen und Weltbetrachtungsformen vorkommen.. Die das nicht opfern oder weg schmeißen, für ein nicht halb weniger irrealistisches Rosa Blasen-Ideal einer umfassend alltoleranten Gesellschaft.

    ""Wenn aber das Abschaffen von Homo-und Transphobie schon in der eigenen Peer-Group, der eigenen Familie misslingt, weil man andere Leute gewähren läßt, wie will man sich dann gegen den Nachbarn durchsetzen, der immer dann wenn man der Mutti die Einkäufe die Treppe hochschleppt leise, aber vernehmlich "ekelhafte schwuchtel" hinter der Haustür zischelt ? ""

    Das geht natürlich nicht mehr, nachdem man von Angehörigen der Familie, wenn sie's checken, tot geschlagen wurde, da hast Du Recht. Die ganze Emanzipation kann durch Leute verhindert werden, die anstatt Einsicht zu überdenken, lieber mit dem Messer auf Dich los gehen.
    Und als "Schwuchtel" wird man in bestimmten Szenen doch andauernd betitelt, das ist nichts Besonderes. Unabhänig davon, ob man's ist oder nicht. Geh mal mit St. Pauli-Hoodie unter HSV-Fans ... schon passiert.

    ""Sind..
    Denn man beschreibt keine "Schuldigen" persönlich, man subsumiert sie einer imaginären Masse, die angeblich nicht greifbar wäre.. ""

    Doch Haben, denn auch diese unbestimmte Menge hat dann Schuld, und ist es nicht. Man ist auch nicht Meinung oder ist man etwa Scham? Nee. Man hat...

    " ""Man kann nichts verweigern das sich erst gar nicht entwickelt oder womit man nicht konfrontiert wird."".."

    Man wird nicht "entwickelt"..

    Schrieb ich auch nicht. Siehe oben, Selbstzitat.

    Man entwickelt sich selbst..
    Dazu bedarf es "äußerer Anstöße"..
    Die nenn man dann bisweilen "Konfrontation" mit der Realität..

    Willkommen bei The Erklär-Dad. Die Konfrontation mit der Realität als Teil der Wirklichkeit kann, muss aber nicht zwingend zur Entwicklung spezifischer Verläufe anstoßen. Konfrontiert mit etwa der Realität Nähe Nordpol hast Du die Problematik, auf einen wildlebenden Pinguin sehr unwahrscheinlich zu treffen. Und ob er dann ein Alpaka dabei hat, wird weiter minimiert.

    Für die "Auswahl" Deiner "Angebeteten" bist Du, und nur Du selbst verantwortlich..

    Ich bete niemand an ;o)

    ""Vielleicht liegt es schon an der Auswahl der Treffpunkte ?
    Gibt es das "Harlekin" noch ?
    Da gaben sich schon in den Achtzigern die "Verheirateten" die Klinke in die Hand, inklusive des "Abteilungsleiters der Haushaltswaren-Abteilung" im örtlichem Karstadt..
    Wer dann "unverheiratete" kennenlernen wollte ging in die Studenten-Kneipen, oder zu "Dennis" im "Irish Pub".. ""

    Davon gehört, bin kein Kneipen-Mensch. Allerdings auch nicht auf so einer Suche, das habe ich mit Mitte 30 aus Erkenntnis um die Sinnlosigkeit/ Eignungsmängel ect. eingestellt. Was ich anderen zu bieten hätte, kriegt man bei Aldi, Amazon, Orion usw. günstiger.
    Bin mehr so auf Sportveranstaltungen, da in der Orga etwas involviert. DWC etwa. Ich bin gern am Strand, geh auch mal in die Uni-Bibliothek oder Grillen im Park mit Freunden.
    Die Art Typen, die mir zusagen, sind sehr rar. 3 Mal im Leben habe ich einen gesehen, was über ihn rausgekriegt, und über seine Frau/Familie. Geleitet vom Respekt vor derer Beziehung macht das dumme Gedanken obsolet. Irgendwann merkt man, man ist alt. Überhaupt noch Jemanden als süß anzusehen, dessen schämt man sich. Als stehle man das von den zukünftigen Abenteuern der Jungen. Die sind die Zukunft. Genug Sentimentalitäten.

    ""Mangelhafte Reflektion der eigenen Entwicklung führt dann auch nicht zu Erkenntnis.. ""

    Ach, Reflektion war da genug, aber von dieser Idee des Heteronormativen habe ich eher so den Eindruck, als ist das ein gekünstelter Begriff. So ähnlich, wie etwa Mitschreiber Ursus bestimmte Zusammenhänge der Wirklichkeit nicht anerkennt, verleugnet und ekelt man damit etwas raus, was unumstößlich wie der Sauerstoff im Atemzug ist. Und vielleicht nur ganz natürlich, halt nicht in der betreffenden Naturvariante, in der man selbst vorkommt.

    Heiraten muss ja keiner. Es ist ein Dürfen, und dafür bin ich dankbar an die Zeit, das Dürfen wider Erwarten erbracht zu haben.
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#101 Homonklin44Profil
  • 03.04.2018, 11:06hTauroa Point
  • Antwort auf #92 von ursus
  • ""wenn die gleichzeitig selbst schwulen sex haben und ihre eigenen moralischen zumutungen ad absurdum führen, dann ist das problem doch nicht damit abgetan zu sagen, man müsse einfach nur "berufliches und privates trennen wie bei allen anderen". wie kann man dermaßen entschlossen am eigentlichen problem vorbeidenken?""

    Indem man die Instanzen von einander unabhängig betrachtet, underkennt, dass der Anspruch, den man an den Priesterberuf hier stellt, unter wirklichen Verhältnissen nicht absolut wirksam sein kann.
    Dass die ihrer Natur auch mit extra viel Übung nicht entgegen leben können und ihr dann im Heimlichen nachgeben, ist verständlich.

    Ihre kriminellen verfehlungen müssen in einer seperaten Ebene geahndet werden.

    Die Argumentation, sie sind Priester, tragen die Verbrechenskultur der Kirche mit, (was ich ja durchaus auch so sehe) und deswegen verdienen sie die Achtung vor ihrem Privatleben nicht, ist dieselbe Ebene, die von den Ethikliebhabern, wenn es um die Todesstrafe geht, immer wieder als Argument ins Feld geführt wird, um Menschenwürde und Gnade für beispielsweise Frauenmörder zu rechtfertigen.

    Ich opponiere da nicht unbedingt, aber es ist auffällig, weshalb das da nicht geht, bei den Escorts nutzenden Pfaffen aber schon, diese so ihres natürlichen Menschseins zu entheben.
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#100 Homonklin44Profil
  • 03.04.2018, 10:53hTauroa Point
  • Antwort auf #91 von ursus
  • ""1) transmänner sind männer. wenn du transmänner kategorisch aus deiner persönlichen vorliebenliste streichen willst, kannst du das ja tun. wenn du aber suggerierst, transmänner seien "in der regel" keine männer, dann ist das einfach nur eine frechheit.""

    Ich bezweifle das gar nicht, dass Transmänner identitär Männer sind. Ich habe mich da schon etwas kundiger gemacht. Gewöhnlich eher in einem XX-Chromosomenset zur Welt gekommen. Das lege nicht ich fest, sondern die Natur, und ich beanspruche auch nicht, dass das in jedem Fall so sein muss. Ich weiß etwa nicht, worunter man Mosaiks einordnet, also Menschen mit einer Verteilung von XX und XY Bereichen in ein und demselben Körper.
    Ich kenne einige Transfrauen. Dass sie gewöhnlich nicht besonders fraulich wirken, wenn die Angleichung erst im Erwachsenenalter stattfindet, kannst auch Du nicht leugnen. Möglich, das ist bei Transmännern anders, auch klar. Ich habe noch keinen kennen gelernt, weiß aber, dass feminine Männer keine Attraktion auf mich ausstrahlen, die immer schon, auch rein physisch, Männer sind.
    Du solltest dringend die Bereiche Attraktion und Haltungen, die darüber hinaus gehen, unterscheiden.

    "" 2) mich interessiert nicht besonders, was du für die schwule norm hältst. ich bin ein schwuler mann, der einen leckeren transmann nicht von der bettkante schubsen würde und der auch kein problem damit hätte, sich in einen transmann zu verlieben. das macht mich nicht irgendwie weniger schwul als dich. und ich bin nicht der einzige.""

    Ich glaube nicht an eine schwule Norm. Die gemeinhin vertretene Definition ist "Männer, die mit Männern Liebe, Sex, Partnerbeziehungen ectz. führen".

    Ich finde es schön, wenn Du diese Begabung hast. Sie erweitert Dein bares Schwulsein um ein paar pansexuelle Eigenschaften. Ich verlange nicht von Dir, keine Bange, dass Du mein persönliches Schwulsein zu kopieren hast. Falls Du Dir sowas heraus liest. Ich weiß sehr gut, dass ich da auch im Vergleich mit anderen Schwulen eher reduktiv bin, schon daher, dass mir nur sehr vereinzelt mal ein Mann Anziehung entlockt.

    Macht mich das jetzt in Deiner Sicht latent männerfeindlich, wenn ich wählerisch bin? Deiner Tendenz nach, Sachen hinein zu interpretieren, die ich nicht schreibe, wohl ja.

    ""mich irritiert wieder einmal deine tendenz, (vermutete) mehrheiten als natürlich gegebene standardnormen anzusehen und (vermutete) minderheiten als irrelevant oder absonderlich abzutun. da klingt jedesmal eine fatalistische zustimmung zu abwertungslogiken an (die sich hier in den nicht überhörbaren transfeindlichen tönen manifestiert). ""

    Diesbezüglich stelle ich an Deiner Schreibe eine Tendenz fest, einmal Dir nicht in den gefälligen Chor singende Stimmen mit solchen Verdachten und Unterstellungen zu garnieren. Möglicherweise auch Anwandlungen an Versuche, die einmal so abgeheftete Person in ein zweifelhaftes Licht zu rücken, und dafür entsprechende Werkzeuge des Wortes zu nutzen. Nicht weniger auffällig, und in Korrelation zu einer Art Sehschwäche in puncto Wirklichkeit.
    Und was Du Dir da sonst noch alles heraus lesen willst, ist ein Fehler Deiner Kristallkugel. Die Vorurteile, die Du mir gern zubugsierst, trägst Du anscheinend selbst.
    Die Unterstellung von Transfeindlichkeit kannst Du Dir sparen. Als schwuler Mann ist man auch nicht frauenfeindlich drauf, nur weil man sich nicht in Solche verguckt. Sondern man empfindet bloß seiner Natur entsprechend.
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#99 TheDadProfil
#98 TheDadProfil
  • 02.04.2018, 13:45hHannover
  • Antwort auf #96 von Homonklin_@_NZ
  • ""Verteidige nicht die, sondern ihr selbiges wie jedermenschs Recht auf ein Privatleben""..

    Die Kleriker als Kaste der Unterdrücker HABEN KEIN "Privatleben"..
    Auch einzelne Individuen innerhalb dieser Kleriker-Kaste nicht, denn als Teil des Systems sind sie verantwortlich für die Handlungen des Systems..

    Die Gründe dazu sind mehrfach dargelegt !

    ""Würfelt man das aus?""..

    Ich zitiere mal die Passage von "ursus" ::

    ""wenn die gleichzeitig selbst schwulen sex haben und ihre eigenen moralischen zumutungen ad absurdum führen, dann ist das problem doch nicht damit abgetan zu sagen, man müsse einfach nur "berufliches und privates trennen wie bei allen anderen". wie kann man dermaßen entschlossen am eigentlichen problem vorbeidenken?""..

    Jetzt gilt es dann nur noch zu klären ob dieses "vorbeidenken am Problem" eigentlich vorsätzlich geschieht, oder als Teil der Verdummbibelung daherkommt, quasi als eine Art
    "vorbeugend eingebautes inneres Sicherheits-System"
    des Klerus welches sie außerhalb jeglicher Beteiligung an die aufgestellten Regeln stellt ?

    Wie bereits erwähnt müssen sich die Kleriker an genau den Regeln müssen lassen die sie für alle Anderen aufstellen, und nicht wie Du hier unterschiebst an den "Gleichen Rechten für Alle", aus denen sich dann so etwas wie ein "Privatrecht" heraus konstruieren ließe, denn von ihnen wird genau diese Doktrin der "Gleichen Rechte für Alle" weltweit nachhaltig verhindert !

    Die Kleriker müssen sich also an ihre eigenen Regeln halten..
    Wenn sie das nicht tun, dann gehören sie angeprangert, denn das machen sie von der Kanzel herunter auch mit uns indem sie uns aus der "Gemeinschaft" durch Unterdrückung und Diskriminierung auszuschließen suchen !

    SO HERUM wird dann auch der Schuh draus der den "Sündern" dann Zurecht in den Arsch tritt, und sie überall dort Zwangs-Outet wo immer man ihrer habhaft werden kann !

    Grundsätzliche Missverständnisse meandern hier durch die Köpfe..

    Rechte sind IMMER Individualrechte..
    Jedes einzelne formulierte Grundrecht in den Artikeln 1 bis 20 des Grundgesetzes ist ein solches Individualrecht das sich IMMER gegen ALLE anderen in der Gesellschaft richtet, die sich im Staat organisiert von diesem durch die erlassenen Gesetze und Verordnungen vertreten lassen..

    Deine Individualrechte finden ihre Grenzen immer an den Individualrechten der anderen Menschen..
    Deren Gesetze finden ihre Grenzen immer an Deinen Individualrechten..

    Gleichzeitig bist Du Teil der im Staat vertretenden Gesellschaft, und damit Teil der Masse, gegen die es das eigene Recht durchzusetzen gilt..

    Staat ist hier aber nur ein theoretisches Konstrukt dessen Aufgabe es ist die Individualrechte Einzelner gegenüber allen anderen zu schützen, und auch durchzusetzen..

    Damit entfällt dann auch gleichzeitig ein "gefühltes" Recht der Masse, oder gar einer Mehrheit die sich über eine Minderheit erheben dürfte..

    Blöderweise gab es schon immer Gruppen von Leuten in Staaten die diese "demokratische Grundprinzip" nicht verstanden haben, und deshalb versuchen eigene "Bedürfnisse" über die Rechte anderer innerhalb der Gesellschaft zu stellen, und zu denen gehören nicht zuletzt die Angehörigen von "Religionen"..

    Dazu zählt dann auch der formulierte "Alleinvertretungsanspruch" der RKK..

    Jedes
    "Ja, aber wir müssen doch nach den Regeln Gottes leben"
    ist die Erklärung eines Verfassungsfeindes, der dazu bereit ist die Individualrechte der Verfassung zu brechen um einem "Gottesstaat" das Wort zu reden..

    "Religiöse Vorstellungen" KÖNNEN NICHT über den Gesetzen der Länder stehen !
    In keinem Land der Welt !

    Ich freu mich jetzt schon auf die plumpen Widerreden mit den absurden Beispielen über angebliche "Gottesstaaten" des "Islam"..

    Es gibt keine solchen "Gottesstaaten" so lange man sie nicht anerkennt..
    Der Iran wird also erst dann "Gottesstaat" wenn WIR das so anerkennen, und nicht Kraft eigener Proklamation irgendwelchen Unsinns..

    Der Iran ein Staat..
    Die Verhandlungs-Basis ist Recht..
    Internationales Recht, und sonst nichts..

    Erst das Einbringen eigener "religiöser Vorstellungen" in unsere Gesetze macht es dem Iran möglich ebenfalls eigene "religiöse Vorstellungen" in eigene Gesetze einzubringen, und die Anerkenntnis auf internationaler Ebene zu verlangen..

    Denn wir tun genau das Gleiche !

    ""Wenn Du unterschiedliche Rechte für unterschiedliche Menschengruppen möchtest, wo ist das dann mit dem Grundprinzip gleichen Rechts für alle vereinbar?""..

    Du betrachtest die Münze von der falschen Seite her und wunderst Dich darüber nichts über ihren Wert zu erfahren..

    "Gleiche Rechte für Alle" bedeutete die UNBEDINGTE Anerkenntnis des Klerus für dieses Prinzip..
    Das tun sie nicht..
    Sie verhindern es wo immer es nur geht..
    Damit haben wir hier keine "Gleichen Rechte für Alle" als Basis..
    Die Basis lautet dann hier nach wie vor die Doktrin, oder von mir aus sogar noch "Kirchen-Recht" der RKK..

    An diesem "Kirchen-Recht", an dieser Doktrin muß sich der Klerus im Verhalten messen lassen !

    Bricht er dann die eigenen Vorgaben, dann ist er nach den eigenen Vorgaben zu sanktionieren :

    Zwangsouting als nicht wertvolles Mitglied der Gemeinschaft !

    Übrigens völlig im Gegensatz zu dem von Dir angesprochenem Straftäter, der dann gegen Staatliches Recht verstößt, dennoch die Rechte des Staates genießt, die dieser ihm zugesteht..
    Dazu gehören neben allen Menschenrechten vor allem auch die Menschenwürde..
    Denn das Menschenrecht auf Freiheit wird ihm durch das Gesetz dann genommen, alle seine anderen Menschenrechte wie vor allem die körperliche Unversehrtheit bleiben dann auch in Kraft, denn das Gesetz sieht einen Bruch dieser Menschenrechte als Sanktion NICHT VOR !

    Was dann wieder zu einer grundsätzlichen Frage führt, die vielen wohl immer noch nicht klar ist..

    Die Proklamation der Menschenrechte aus dem Jahr 1948 läßt allen Staaten die sie unterschrieben haben als Sanktion im Strafrecht nur noch Haftstrafen oder Vermögensstrafen zu..

    Denn JEDER Eingriff in die körperliche Unversehrtheit ist durch die Menschenrechte ausgeschlossen !
    Das verbietet dann automatisch die Todesstrafe ebenso wie die körperlichen Züchtigungen die es weltweit in so genannten Zuchthäusern 1948 noch gab, und immer noch in vielen Staaten die "islamisches Recht" über die Scharia anwenden, immer noch gibt..

    Damit hat die Proklamation der Menschenrechte von 1948 nicht nur dazu geführt beispielsweise in der BRD die Todesstrafe abzuschaffen, und die Zuchthäuser zu schließen und in Haftanstalten zu verwandeln, oder in den USA dazu geführt eine breite Diskussion über die Todesstrafe anzuschieben die im Verlauf dazu geführt hat sie vorläufig überall abzuschaffen, wovon dann im Moment nur noch ein Verbot in etwa der Hälfte aller US-Bundesstaaten übrig geblieben ist, weil sich Hardliner immer wieder durchgesetzt haben..
    Es wurden weltweit Anstalten geschlossen von denen "The Rock", also die Gefängnisinsel Alcatraz nur die bekannteste ist..

    ""Beide sind in dem Fall auf privater Ebene natürliche Menschen, die einen Sexualsubstitut-Service in Anspruch nehmen und dafür bezahlen. Sie sollten doch vorher Bescheid wissen, ob ihr Kontakt vertraulich behandelt wird, oder nicht.""..

    Und wieder die falsche Seite der Münze..

    Natürlich hat der Pfaffe ein Interesse an der "Diskretion"..
    Das ist bisweilen sogar nachvollziehbar..

    Blöderweise hat der RKK-Klerus diesem eigenem Bedürfnis nach "Diskretion" die eigene institutionalisierte Indiskretion entgegengestellt :
    Die "Beichte"..
    Denn dort gilt es nicht nur die "eigenen kleinen Sünden" zu berichten, und bei Gefallen ein Snickers zu erhalten, es gilt vor allem an Kinder gerichtet auch die "kleinen Sünden der Eltern" auszuplaudern, und so ein System der STASI aufrecht zu erhalten, welches der Klerus braucht um Abweichler "bei der Stange" zu halten..
    Aber das nur mal so nebenbei..

    Das Bedürfnis nach Diskretion hat der "Privat-Mann"..
    Der Kleriker ist NIEMALS ein solcher "Privat-Mann", denn der würde er erst werden, wenn er die "freien und gleichen rechte aller bürger" annerkannte..
    Tut er nicht..
    Er arbeitet dagegen an..
    Damit gibt es keinen Konsens über diese Rechte, und damit gelten sie auch für ihn nicht !
    Und "auch" bedeutet hier dann, weder für ihn, noch für uns !
    Wieso sollte man dann dem Priester zugestehen, was er uns nicht zugesteht ?

    Wieso soll ein Priester hier "Sonderrechte" oder Privilegien genießen ?
    Weil er immer noch als diese vermeintliche "Amtsperson" betrachtet wird, die er nicht ist ?
    Und selbst wenn er eine solche "Amtsperson" wäre ?
    Wie kommt man eigentlich auf die Idee das eine solche "Amtsperson" dann bei Gewährung "Gleicher Rechte für Alle" dann plötzlich "mehr Rechte" hätte ?

    Anderes Thema..

    ""Vielleicht,""..

    Zu beiden "vielleichts" ein deutliches Nöö..

    ""um die Beziehung nicht zu vergällen"..

    Kuck an..
    Man "belügt" dann die Mutter einfach weiter, indem man ein solches Thema mindestens "vermeidet"..

    Wozu dann noch ein Outing in der Familie wagen ?

    Bei Licht betrachtet dient das ComingOut dazu den Eltern unmissverständlich zu sagen :
    "Deine Idee sämtliche Menschen wären Hetero ist definitiv falsch"..

    Was gäbe es danach dann noch irgendwie zu schützen ?

    "" ""Und zu was genau führt dann diese "Schonung" ? ""

    Zum innerfamiliär bestehen bleibenden Frieden. Der so bleiben darf, anstatt mit Gewalt zerrissen zu werden.""..

    Ich würde an dieser Stelle dann einmal darüber nachdenken von WEM GENAU hier die Gewalt ausgegangen ist, wenn sie die Heteronormative Erziehung präferierte, und von WEM GENAU diese Gewaltanwendung dann noch unbeirrt fortgesetzt werden will ?
    Und wer sich dabei dann quasi "ergibt"..

    Was nichts anderes bedeutet als andere Leute unbeirrt gewähren zu lassen..

    Mithin das Zugeständnis :
    "die müssen sich ja nicht ändern",
    und damit entsteht dann das eigentliche "Problem" :
    Homo-und Transfeindliche Leute innerhalb der Gesellschaft, und dazu gehören nach dem hier verwendeten Beispiel dann auch diese Eltern, müssen sich ja gar nicht wirklich ändern..
    Man läßt sie gewähren, anstatt ihnen die Ohren lang zu ziehen und den Kopf zu waschen..

    Wenn aber das Abschaffen von Homo-und Transphobie schon in der eigenen Peer-Group, der eigenen Familie misslingt, weil man andere Leute gewähren läßt, wie will man sich dann gegen den Nachbarn durchsetzen, der immer dann wenn man der Mutti die Einkäufe die Treppe hochschleppt leise, aber vernehmlich "ekelhafte schwuchtel" hinter der Haustür zischelt ?

    ""Im konkreten Fall ist das besser so.""..

    Im konkretem Fall ist genau das die Aufgabe des eigenen Emanzipations-Anspruches zugunsten der Homo-und Transphoben in der Gesellschaft !

    ""Es gab Zeiten, da hinterfragte ich mich""..

    Ich schreibe hier immer noch nicht von irgendjemandem persönlich !

    Es ehrt Dich hier dann eigene Erlebnisse einzubringen..
    Aber sie nutzen nichts um darüber zu reflektieren wieso die Emanzipation in der Masse scheitert..
    Es sei denn man gelangt zu der Erkenntnis, die vielen kleinen Aufgaben des Emanzipations-Anspruches führen in ihrem Zusammenspiel dazu die "Gleichen Rechte für Alle" zu verhindern ?

    ""Das nicht, aber vielleicht lebensqualitativ erhaltend oder besser als Einsamkeit.""..

    Jeder Mensch kann sich seine eigene Familie schaffen..
    Spätestens dann wenn er die indoktrinierten Begriffe was denn diese "Familie" sein soll hinter sich läßt..

    "" ""Es sind dann also wieder die Anderen schuld ?""
    Haben, wenn, Nicht sind.""..

    Sind..
    Denn man beschreibt keine "Schuldigen" persönlich, man subsumiert sie einer imaginären Masse, die angeblich nicht greifbar wäre..

    ""Man kann nichts verweigern das sich erst gar nicht entwickelt oder womit man nicht konfrontiert wird.""..

    Man wird nicht "entwickelt"..
    Man entwickelt sich selbst..
    Dazu bedarf es "äußerer Anstöße"..
    Die nenn man dann bisweilen "Konfrontation" mit der Realität..

    ""Vielleicht auch nur Erkenntnisstand. Gibt keinen "Nächsten". Die sind immer mit Frauen verheiratet/verlobt.""..

    Langsam wird es anstrengend..
    Für die "Auswahl" Deiner "Angebeteten" bist Du, und nur Du selbst verantwortlich..
    Vielleicht liegt es schon an der Auswahl der Treffpunkte ?
    Gibt es das "Harlekin" noch ?
    Da gaben sich schon in den Achtzigern die "Verheirateten" die Klinke in die Hand, inklusive des "Abteilungsleiters der Haushaltswaren-Abteilung" im örtlichem Karstadt..
    Wer dann "unverheiratete" kennenlernen wollte ging in die Studenten-Kneipen, oder zu "Dennis" im "Irish Pub"..

    ""Wenn man nachfragt, hat sich da keiner jahrelange Gedanken drum gemacht, ob das aus heteronormativen Erwartungen hervor geschieht. Scheint eher von Bauchgefühlen und Emotionen bewegt.
    Machst Du Dir bewusst Gedanken um sowas, würdest Du Deinen Mann heiraten wollen?""..

    Mangelhafte Reflektion der eigenen Entwicklung führt dann auch nicht zu Erkenntnis..
    Wer nicht drüber nachdenkt, wird auch nicht erfahren woher das kommt..
    Natürlich mach ich mir "um sowas" Gedanken..
    Ich bin kein Mann zum heiraten..
    Das ist mir zu "Hetero"..
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#97 Homonklin44Profil
  • 02.04.2018, 04:18hTauroa Point
  • Antwort auf #85 von 2_cent
  • ""Und dabei vergisst Du dann, dass ebenjene Pfaffen, die buchstaeblich von der Kanzel herunter Moral und Anstand predigen, eben jene Moral und Anstand, sowie Ehrlichkeit, genau dann mit Fuessen treten wenn sie andere fuer etwas verurteilen, was sie dann SELBER und HEIMLICH tun!
    Das ist Doppelmoral und Bigotterie vom feinsten, und damit haben sie dann auch keinen Anspruch auf Privatsphaere mehr (zumindest in diesem Zusammenhang!) ""

    Ich denke, ähnlich wie beim Recht auf Unversehrtheit iost das auf Privatsphäre nicht veräußerlich.

    Um da drauf kurz einzugehen, die Plagiatoren unterstütze ich nicht, weiß allerdings, dass sich viele Teile ihrer Arbeiten von fremden Schreibern erstellen lassen und das ein recht verbreiteter Usus ist. An sich auch kein Geheimnis oder so, man kann damit sogar was verdienen,

    Was ein Priester in seinem Dienst predigt und dass da gelogen und zum Balkenbiegen gefaselt wird, wissen aber auch die meisten derer, die sich das anhören- Natürlich gibts einige Naive, die das nicht checken, aber auf diese lupenrein vorgespielte Grundehrlichkeit zu bestehen, dass das alles so stimmen sollte, ist doch wahnwitzig. Es geht um Mythologie, um Legenden und Sagen,um Ideale. Warum lässt man sich davon so vereinnahmen, das für bedingend zu eigenen Positionen zu machen?

    Zuhause hängt er seinen Lehrauftrag an die Garderobe, das, was er zu erzählen angehalten wird, muss sich doch nicht mit seiner privaten Auffassung decken. Die ganzen Pfaffen wissen doch selbst, dass sie Blödsinn verzapfen. Was meinst Du, wie viele Beamte, ja, und Politiker ihre privaten Ansichten verkneifen, um auf der Arbeit das zu machen, was verlangt wird? Da ist es umgekehrt. Da dürfte ja fast kein Mensch mehr vorbehaltslos wichsen oder Pornos gucken, bei dem, was gesellschaftlich hoch gefeiert wird und verschwiegen. Allein ständig alles das zu sagen, was Menschen wirklich von einander denken, würde eine Schlägerei nach der Nächsten provozieren.

    ""Dazu mal eine Frage: Wenn Deine Eltern (die Du vielleicht sogar richtig geliebt und verehrst (hast), Dir gesagt haetten (haben sie vielleicht auch), dass Diebstahl nicht in Ordnung ist, und Du sie dann selbst dabei beobachtet haettest, wie sie in einem Geschaeft etwas wertvolles klauen; wie wuerdest Du Dich dann fuehlen, bzw. was wuerdest Du darueber denken? (Mal abgesehen davon ,dass das dann juristisch ganz eindeutig griminell waere!) ""

    In dem Fall hätte ich sie gebeten, das zurück zu bringen, und sich zu entschuldigen.
    Sie haben mich ganz früh angelogen. Dabei ging es um Weihnachtsgeschenke, ein Christkind und die Erzählung, dieses bringe die Geschenke. Okay, ich war etwa 4, aber ziemlich nachtragend, als ich sie beim Bringen der Geschenke ertappte, nachdem die ganze Nacht kein Christkind auch nur eine Spur hinterließ.
    Es führte zur Erkenntnis, auch Eltern können lügen, es braucht dafür keinen speziellen Anlass oder Fehler, den man macht. Und Christkinder sind Märchenfiguren. Später lernte ich, dass fast jeder Mensch täglich mehrfach schwindelt, betrügt, oder lügt, dies eine Art reibungslose intersoziale Umgangsform überhaupt erst ermöglicht,
    und sehe das heute als normale Eigenschaft an.
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#96 Homonklin44Profil
  • 02.04.2018, 03:46hTauroa Point
  • Antwort auf #90 von TheDad
  • ""Wann genau hört ihr damit auf diejenigen die euch umbringen wollen zu verteidigen ?""

    Verteidige nicht die, sondern ihr selbiges wie jedermenschs Recht auf ein Privatleben,

    ""Wie weit ist das Stockholm-Syndrom schon in eure Köpfe eingedrungen ? ""

    Gar nicht. Aber vielleicht demokratisch freiheitliche Grundsätze, oder wie man das nennen soll. Was wir als Nonames an Rechten genießen, soll ALLEN gewährt werden. Du pochst doch sonst auch mit äußerster Vehemenz drauf. Siehe Themen wie Todesstrafe, wo der wüsteste Mörder dann plötzlich wieder enorm viel Menschenwürde verdient.
    Aber wenn es um RKK und deren eklatante Machenschaften geht, dann ausgerechnet nicht? Beim Islam wieder mal Ja und beim Hinduismus mal wieder nöö? Würfelt man das aus?

    ""Das gilt für ALLE anderen Menschen..

    Bloß nicht für "Priester" der RKK !

    WAS genau tut denn der Klerus der RKK anderes als kriminelles wenn er Menschen jagt, sich in Staaten einmischt damit LGBTTIQ*-menschen die Rechte vorenthalten bleiben, wenn sie in Frankreich "Demonstrationen" gegen die Ehe-Öffnung organisieren UND bezahlen, wenn sie in afrikanischen Ländern Gesetze erarbeiten lassen nach denen LGBTTIQ*-Menschen für Jahre ins Gefängnis kommen bloß weil sie LEBEN ?""

    Natürlich sehe ich das. Seit bestimmt 35 Jahren wenigstens. Aber beim intimen Kontakt des Pfaffen mit dem Callboy doch nicht. Da geht der RKK-Pfaffe als Bürger 0815-Geilo seinem Privatleben nach.

    ""Begreift hier eigentlich irgendjemand die Dimension der Taten hinter denen die RKK steckt, und mit ihr der GESAMTE KLERUS ? ""

    Die begreife ich schon, sie ist global und in Situ unerträglich.

    Aber nicht an der Schnittstelle Privatsphäre. Wenn Du unterschiedliche Rechte für unterschiedliche Menschengruppen möchtest, wo ist das dann mit dem Grundprinzip gleichen Rechts für alle vereinbar?

    (Wobei es die Privilegien auch nicht sind, oder das kircheneigene Rechtssystem, klar)

    ""Der Unterschied zwischen der Kundschaft und solchen Hetzern ist Dir immer noch nicht bewußt ? ""

    Beide sind in dem Fall auf privater Ebene natürliche Menschen, die einen Sexualsubstitut-Service in Anspruch nehmen und dafür bezahlen. Sie sollten doch vorher Bescheid wissen, ob ihr Kontakt vertraulich behandelt wird, oder nicht.
    ....................
    ""Schon der Satz "man wolle die Mutter nicht missen" stößt mir übel auf, denn wieso will denn genau diese Mutter bereitwillig den Sohn verstoßen, bloß weil der LGBTTIQ*-Mensch ist ? ""

    Vielleicht, weil sie nicht das Verständnis in diese Differenzierung findet, die Ach ist ja nichts Schlimmes erkennen ließe, und ihren eingebrannten Traditionen und Begriffen, ihrem vertrauten Weltbild untergeben denkt.

    Vielleicht, weil man als Sohn diese Limitierung verstanden hat, aber einem Menschen es auch ermöglicht, mit seiner in Draufsicht hostil zu eigenen Betrachtungsweise angelegten Weltsicht leben zu können, und dies auch akzeptiert. Und die strittigen Punkte aus Nachsicht, Umsicht und Rücksicht weg lässt? Oder aus Selbstschutz aus Gleichmut ...aus Harmoniebedürfnis, um die Beziehung nicht zu vergällen, um Unnötiges wegzulassen usw.

    ""Und zu was genau führt dann diese "Schonung" ? ""

    Zum innerfamiliär bestehen bleibenden Frieden. Der so bleiben darf, anstatt mit Gewalt zerrissen zu werden.

    ""Wie kommt man auf die absurde Idee der eigenen Mutter eine solche Wandlung nicht zuzutrauen ?
    Und sie sogar daran zu hindern diese Wandlung zu vollziehen indem man ihr die dafür notwendigen Informationen vorenthält ? ""

    Weil mamn ihre Persönlichkeit gut kennt... Aus der Kenntnis der Fertigkeit, des Strebens zu oder Nichtstrebens und ihrer in 44 Jahren miterlebten Reaktionen.
    Sinnlosschleifen. Wenige bleibende Jahre in gewohnter Vertrautheit verbringen. Sie verliert nichts durch ihre Hoffnungen, der Sohn möge doch noch mit Frau und ggf. Kindern vorstellig werden. Die Idee ist nicht absurd, sondern den realistischen Umständen angemessen. Warum der Mutter so viel Unschaffbares mehr zutrauen, als dem Sohn? Aus Informationen, die er nicht aufzudrängen bereit ist. Und die nicht wichtig für diese letzten Jahre sind.

    ""Doch wenn schon das Gespräch mit der Mutter scheitert, wie soll es mit dem Nachbarn gelingen ? ""

    Im konkreten Fall ist das besser so. Die Familie sympathisiert noch immer mit der NPD und die Nachbarn sind auch nicht grade die barmherzigen Samariter.

    ""Aber auch nicht sich das über Jahrzehnte lang hinweg sagen zu lassen..""

    Es gab Zeiten, da hinterfragte ich mich, ob nicht auch sie eventuell Recht haben könnten, rein aus Selbstkritikhaltung.

    ""Wo bleibt der Widerstand ?
    Wo bleibt die Abkehr von einer Familie, das lossagen von diesen Idioten ?""

    Abkehr zum Resthaufen vollzogen, Widerstand geleistet, Fresse entsprechend poliert gekriegt, noch 4 Zähne, Messer verfehlte durchs Türblatt die Schläfe. Schon mal erzählt.

    ""Biologische Zugehörigkeit zu einer konstruierten Familie nach einer "religiösen" Vorgabe ist nicht notwendig zum Überleben.. ""

    Das nicht, aber vielleicht lebensqualitativ erhaltend oder besser als Einsamkeit.

    ""Es sind dann also wieder die Anderen schuld ?""

    Haben, wenn, Nicht sind.

    ""Hier dann als Gegen-Konstrukt zur Absage an die eigene Schuld aus der eigenen Verweigerung ? ""

    Welche durch bare Unterstellung nicht manifest-ish wird.
    Man kann nichts verweigern das sich erst gar nicht entwickelt oder womit man nicht konfrontiert wird. Schuld hat daran keimner, ehestens inkompatible Eigenschaften, Umstände. Fehlende Eignung, Skills, kein Erlernen nötigen Knowhows, kein Erreichen vermittelbarer Qualität oder Verlassen Selbiger, Alter und 1 Million weitere Mängel.
    Ab einer bestimmten Frequenz an Mängeln ist es ne Zumutung für andere und entsrebt der Verantwortbarkeit. Biologische Grenzen +

    ""Sich hinsetzen und heulen,
    "die wollen ja alle keine beziehung"
    ist hier nicht die Lösung, kennzeichnet aber das eigene Zutun zur Sache ziemlich gut.. ""

    Vielleicht auch nur Erkenntnisstand. Gibt keinen "Nächsten". Die sind immer mit Frauen verheiratet/verlobt.
    Ist aber schietegal an sich. Interessiert die Welt nicht, nützt niemandem.

    ""Mal abgesehen davon daß ich hier über Schwule Männer schrieb, halte ich diese Auffassung für mindestens zweifelhaft, denn auch Bisexuelle unterliegen einer Erwartungshaltung aus ihrer Umgebung heraus, die hier ihren Druck über die Heteronormativität noch weidlich besser ausübt, als gegenüber Lesben&Schwulen..
    Diese "Auffassung" kommt dann auch aus der Heteronormativität auf die Bisexuellen zu.. ""

    Und dennoch verlieben sich viele einfach nur, daraus erwächst mit der Zeit Liebe, dann gibt es Nachwuchs und viele heiraten. Erlebe ich im gesamten Bekanntenkreis. Wenn man nachfragt, hat sich da keiner jahrelange Gedanken drum gemacht, ob das aus heteronormativen Erwartungen hervor geschieht. Scheint eher von Bauchgefühlen und Emotionen bewegt.
    Machst Du Dir bewusst Gedanken um sowas, würdest Du Deinen Mann heiraten wollen? Mir wärs zu anstrengend, würde lieber mit ihm Snowboarden gehen, und die Ehe-Angelegenheiten. wenn die Zeit dafür aufkommt, regeln.

    ""Die Idee nämlich , es sei ja irgendwie "normal" sich an Frau zu binden und Kinder zu zeugen, und die Schwule Seite der Bisexualität könne dann ja immer noch irgendwie "so nebenbei" ausgelebt werden.""

    Ja, aus deren Empfinden ist das wohl so normal naturnah, wie es geht. Hängt vermutlich von der Geschlechter-Anziehung ab was sagen bisexuelle Mitleser dazu?

    ""Kein einziger Gedanke dazu zunächst und vor allem zuerst die Schwule Seite zu leben, und die Hetero-Seite mit Frau und Kind dann aufs "nebenbei" zu verweisen ? ""

    Da fehlt mir die oben in Frage geworfene Info dazu. Vielleicht gibt es die mit der mehr zu männlich ausgerichteten Anziehung, die haben dann Mann und Kinder und pennen ab und an mal mit einer Frau (?) Keine Ahnung, ich wüsste von Einzelnen aus dem Frau-Kinder-Bereich, die ab und an mit Männern heimliche Treffen haben. Aus dem Park.

    ""Ich stelle mir die Frage wieso ich mich eigentlich in der Lebensgestaltung nach dem richten soll, was die Heteronormative Gesellschaft von mir erwartet, und nicht das tun soll, was mir meine Bedürfnisse vorgeben ?""

    Du denkst da also extra angestrengt drüber nach. Ich nicht. Aber eine Ehe mit einem Mann, wäre der mir je begegnet, daran denke ich seit Kindertagen schon. Wie heteronormativ ist das ?

    ""Wie sehr unser aller Denken in den Fängen der Heteronormativität schon feststeckt kann man hier gut sehen.. ""

    Ich sehe daran ehestens, was mir häufiger geläufig wurde.

    ""Wo aber bleibt die Individualität ?
    Wo der eigene Plan ein Leben zu gestalten ?
    Wieso werden die eigenen Bedürfnisse immer noch dem "großen Ganzen" untergeordnet ? ""

    Relativ zum Rahmen des Möglichen gestaltet sich das, lieber realistisch anstatt zu viel Geträumsel. Wirklichkeit kann bitter schmerzen, einen beinahe zermalmen, eiskalt und brühheiß widerlich sein.
    Sie aber ist einzig verlässlich.
    Träume sind Schäume. Sie verwehen im Winde der Erkenntnis auf dem Beckenrand der Wirklichkeit (tm by P.V.Calvin )
    ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
    ""Wo steht eigentlich geschrieben daß diese Pfaffen sämtlich "aktive" Geister der Affäre wären ? ""

    Nirgends. Ich hatte es vernachlässigt, sämtliche denkbaren Sexualpraktiken einschließlich Astlochfetischismus, rekreativem Walldorf-Rückenkratzen und Türklinkenlutschen kopfüber am Andreaskreuz ohne Gräten extra aufzuführen. :o/

    ""Als Schwuler selbst LGBTTI*-Menschen verfolgen, und NUR DARUM geht es immer noch, IST EIN VERBRECHEN !""

    Wenn so, warum ahndet die Staatsanwaltschaft das nicht? Ach so, Kirchenrecht...

    Darum geht es bei der Privatangelegenheit, einen Callboy-Service zu nutzen, nicht.

    ""Als Schwuler Callboy Schwule Priester zu outen ist es dagegen NICHT ! ""

    Es verstößt gegen die Wahrung der Privatsphäre und der Vertraulichkeit zwischen Kunde und Anbieter des Diensts, wenigstens aber gegen den fairen Umgang, bzw. den zwischenmenschlichen Anstand.

    Da haben wir unterschiedliche Ansichten.
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#95 TheDadProfil
  • 01.04.2018, 20:02hHannover
  • Antwort auf #94 von schwule_Buende
  • ""He, was soll? Immerhin hat der "schwule Zirkel" innerhalb des Vatikans dafuer gesorgt, dass Benedikta aus Entsetzen darueber zurueckgetreten ist! ;-)
    Also nix von wegen "keinen Einfluss"; "wir" fangen gerade erstmal an (die Weltherrschaft zu uebernehmen)! ;-)""..

    Dein "unbedingter Glaube" "ehrt" Dich..

    Blöderweise ist die Thematik hier zu ernst um sie in einen Aprilscherz enden zu lassen..
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#94 schwule_BuendeAnonym
  • 01.04.2018, 17:15h
  • Antwort auf #93 von TheDad
  • "Und so muß man dann auch mal der Frage nachgehen wieso eigentlich die angeblich so vielen "Schwulen Priester" nicht einen ähnlichen Einfluß auf den Klerus ausgeübt haben, wie ihn die Frauen haben würden, wenn man der Ablehnung des Klerus des Vatikan einmal folgte, die Frauen-Ordination auch zukünftig nicht erlauben zu wollen.."

    He, was soll? Immerhin hat der "schwule Zirkel" innerhalb des Vatikans dafuer gesorgt, dass Benedikta aus Entsetzen darueber zurueckgetreten ist! ;-)
    Also nix von wegen "keinen Einfluss"; "wir" fangen gerade erstmal an (die Weltherrschaft zu uebernehmen)! ;-)
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#93 TheDadProfil
  • 01.04.2018, 15:55hHannover
  • Antwort auf #89 von stromboli
  • ""Sich in "berufung irren, weil eigens persönlichkeit dem entgegen stehen, sollte entweder zu der entscheidung führen, für diese "berufung" nicht geeignet zu sein ; sich der eigenen persönlichkeit bedingten widersprüche hin zu der im glaubensbild geforderten sündenfrage zu stellen, und offensiv für das eigene einzutreten, statt sich dem anderen zu unterwerfen.
    Hierfür habe ich verständnis und respekt.""..

    Ich finde nicht daß man sich an diesem Bullshit-Bingo wirklich beteiligen muß..

    Wenn Schwule Männer die "Berufung" fühlen sich der RKK als "Priester" anzudienen, dann geschieht das aus der Tatsache heraus nicht nur "gläubig" zu sein, sondern auch noch aus der Tatsache heraus diesen "Glauben" als irgendwie "richtig" zu empfinden..

    Ich sehe nirgendwo die Möglichkeit das Schwule Männer nicht ebenso irren könnten wie es ihre Heterosexuellen "Kollegen" tun, und so halte ich das "Argument" des "sich Irrens in der Berufung" für eine Art Todschlagargument, was hier verdeutlichen soll, man sei ja irgendwie "falsch am Platz"..

    Doch "Gläubige" sind immer einfach nur genauso Dumm wie alle anderen "Gläubigen" auch, da ändert die Tatsache ein Schwuler Mann zu sein überhaupt nichts daran..

    Blöderweise schließt aber keine "Religion" tatsächlich aus mit LGBTTIQ*-Menschen nicht auch "anständig" umzugehen..

    Nicht nur der Islam könnte die "Frauen-Ordination" verkraften (was sie längst tut, im Gegensatz zur RKK ! grüße an dieser Stelle dann mal an den so lange sprachlosen Missionar), was dann langfristig die Organisation des Klerus im Islam verändert..
    Wie es auch schon, bei allen Unterschieden, den Klerus im Judaismus verändert hat..

    Wären Frauen in der RKK ordiniert, gäbe es die RKK in der heutigen Form längst nicht mehr..
    Und so muß man dann auch mal der Frage nachgehen wieso eigentlich die angeblich so vielen "Schwulen Priester" nicht einen ähnlichen Einfluß auf den Klerus ausgeübt haben, wie ihn die Frauen haben würden, wenn man der Ablehnung des Klerus des Vatikan einmal folgte, die Frauen-Ordination auch zukünftig nicht erlauben zu wollen..

    Denn davor haben sie eine Angst entwickelt wie der sprichwörtliche "Teufel vor dem Weihwasser"..

    (An diesem Punkt kommt mir dann immer Al Pacino ins Bild, der im Film
    "Im Auftrag des Teufels (The Devils Advocate)"
    in die "Kirche kommt, den Zeigefinger ins Weihwasser steckt, und die aufsteigende Rauchwolke mit einem hämischem Grinsen mit nach oben gerichteten Augen goutiert)..

    Die Frage lautet dann also :
    Wieso nutzen die "Schwulen Kleriker" die es ja angeblich Zuhauf gibt, ihren Einfluß nicht um die RKK "von innen heraus" zu ändern ?

    Eine Eigenschaft die man hier immer mal wieder ohne mit der Wimper zu zucken einer Laien-Organisation wie der "HUK" unumwunden zugesteht, aber den "Profis" im Kreis der Kleriker irgendwie nicht einmal mehr "zumuten" will ?

    Antwort :
    Weil das gegen die Widerstände aus dem Kreis der übrigen Kleriker nicht funktioniert..

    Womit sich dann wohl auch die Frage nach der "Wirkung" einer "HUK" ein für alle Mal erledigt haben dürfte..
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#92 ursus
  • 01.04.2018, 15:42h
  • Antwort auf #79 von Homonklin_@_NZ
  • es ist teil der berufsbeschreibung katholischer priester, sich selbst maßregelnd und fordernd in die intimsten sex- und beziehungs-angelegenheiten anderer menschen einzumischen. und sie richten damit z.t. massiven psychischen schaden an.

    wenn die gleichzeitig selbst schwulen sex haben und ihre eigenen moralischen zumutungen ad absurdum führen, dann ist das problem doch nicht damit abgetan zu sagen, man müsse einfach nur "berufliches und privates trennen wie bei allen anderen". wie kann man dermaßen entschlossen am eigentlichen problem vorbeidenken?
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#91 ursus
  • 01.04.2018, 15:28h
  • Antwort auf #82 von Homonklin_@_NZ
  • "Soweit ich mitlese, ist TheDad ein schwuler Mann, so wie ich auch. Wenn so, dann bedeutet das in der Regel, dass Intimkontakte mit anderen Männern stattfinden. Also nicht mit Frauen, Girlfags oder Transmännern."

    1) transmänner sind männer. wenn du transmänner kategorisch aus deiner persönlichen vorliebenliste streichen willst, kannst du das ja tun. wenn du aber suggerierst, transmänner seien "in der regel" keine männer, dann ist das einfach nur eine frechheit.

    2) mich interessiert nicht besonders, was du für die schwule norm hältst. ich bin ein schwuler mann, der einen leckeren transmann nicht von der bettkante schubsen würde und der auch kein problem damit hätte, sich in einen transmann zu verlieben. das macht mich nicht irgendwie weniger schwul als dich. und ich bin nicht der einzige.

    mich irritiert wieder einmal deine tendenz, (vermutete) mehrheiten als natürlich gegebene standardnormen anzusehen und (vermutete) minderheiten als irrelevant oder absonderlich abzutun. da klingt jedesmal eine fatalistische zustimmung zu abwertungslogiken an (die sich hier in den nicht überhörbaren transfeindlichen tönen manifestiert).
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#90 TheDadProfil
  • 01.04.2018, 14:56hHannover
  • Antwort auf #81 von Homonklin_@_NZ
  • ""Okay, Du kennst für jeden realen Grund eines Menschen zwar zig rhetorische Kniffe und Darstellungen, wie Du seine erlebte Realität zur "Ausrede" oder Fehlwegigkeit relativieren kannst. Ist hier bekannt.
    Dass das für jedermensch gleich gut so laufen kann, übersieht die Individualität der Situation völlig.""..

    Was genau hindert das Individuum daran sich selbst zu befreien ?
    Wieso gelingt es scheinbar vielen ein ComingOut nach außen hin gegenüber Freunden und der Familie zu erledigen, aber das innere "ComingOut" immer noch nicht abgeschlossen zu haben ?

    ""Für andere Leute gibt es allerdings diese Begründungen, warum Dinge so, wie für Dich relativ leicht, nicht möglich oder nicht annähernd in dieser Bewältigungsstrategie lösbar ausfallen.""..

    Ich würde darüber mal ausführlich nachdenken..
    Denn was hier vorgeblich als eine Art
    "ich kann das aber nicht so wie du"
    daherkommt, entlarvt sich bei näherer Draufsicht dann als eine Art "Schonungs-Strategie" für die persönliche Umgebung..
    Schon der Satz "man wolle die Mutter nicht missen" stößt mir übel auf, denn wieso will denn genau diese Mutter bereitwillig den Sohn verstoßen, bloß weil der LGBTTIQ*-Mensch ist ?

    Wieso soll ich dann irgendeine Rücksicht auf die Bildungslücken solcher Mütter nehmen ?
    Was gäbe es hier "zu schonen" ?
    Und zu was genau führt dann diese "Schonung" ?

    Zum unbeirrten weiterverfahren in der eingeübten, der indoktrinierten Handlung..

    Es gab hier schon Artikel dazu wie "eingefleischte evangelikale Väter" die als Kongress-Abgeordnete jahrelang gegen die Gleichberechtigung gekämpft haben dazu bereit waren ihre "Meinung" und vor allem ihre Haltung zu revidieren, denn das ComingOut des eigenen Sohnes führt bestenfalls zu der Erkenntnis :
    Wenn mein Sohn einer von denen ist, dann ist alles was ich darüber gelernt habe, und alles was ich bislang dazu vertreten habe schlichtweg Schwachsinn..

    Wie kommt man auf die absurde Idee der eigenen Mutter eine solche Wandlung nicht zuzutrauen ?
    Und sie sogar daran zu hindern diese Wandlung zu vollziehen indem man ihr die dafür notwendigen Informationen vorenthält ?

    Das betrifft hier nicht nur Mütter, sondern alle Menschen in der persönlichen Umgebung, denn TEIL der absolut notwendigen Aufklärung der Gesellschaft sind wir selbst !
    Jede*r Einzelne von uns..
    Es gilt hier nicht darauf zu warten bis eines fernen Tages die Aufklärung in den Schulen so weit gediehen ist daß eine Generation heranwächst die nicht mehr Homo-und Transphob ist, und "von sich aus" die Gleichberechtigung&Gleichstellung durchsetzt..
    Das ist UNSER Job..
    Doch wenn schon das Gespräch mit der Mutter scheitert, wie soll es mit dem Nachbarn gelingen ?

    ""Wenn man Jahrzehnte über erzählt bekommt, man sei Abschaum, verpflichtet nichts dazu, das zu glauben.""..

    Aber auch nicht sich das über Jahrzehnte lang hinweg sagen zu lassen..
    Wo bleibt der Widerstand ?
    Wo bleibt die Abkehr von einer Familie, das lossagen von diesen Idioten ?

    Biologische Zugehörigkeit zu einer konstruierten Familie nach einer "religiösen" Vorgabe ist nicht notwendig zum Überleben..

    ""Wer Beziehungen verhindert --- will vermutlich keine. Es gibt n Haufen Typen, die sagen das klipp und klar, die wollen morgen schon den Nächsten ficken ect. Oder der hat dafür seine Gründe, ne tolle Gummifrieda, who knows?""..

    Es sind dann also wieder die Anderen schuld ?
    Hier dann als Gegen-Konstrukt zur Absage an die eigene Schuld aus der eigenen Verweigerung ?

    Schuld ist wie Scham ein Herrschaftsinstrument zur Unterdrückung von Kindern und Frauen im Patriarchat..

    Man trägt keine Schuld..
    Man trägt Verantwortung für die eigene Handlung, und deshalb auch Verantwortung für eigenes Nicht-handeln..

    Also Hacken zusammen, die Frisur gerichtet, und auf zum Nächsten, wenn der Angehimmelte sich nur zum vögeln anbietet, und eine "Beziehung mit Zusatzleistung" ablehnt..

    Sich hinsetzen und heulen,
    "die wollen ja alle keine beziehung"
    ist hier nicht die Lösung, kennzeichnet aber das eigene Zutun zur Sache ziemlich gut..

    ""Frau und Kinder sind auch bei Bisexuellen durchaus ein Ergebnis von Liebe, und keine Vorgabe einer gewähnten Heteronormative.""..

    Mal abgesehen davon daß ich hier über Schwule Männer schrieb, halte ich diese Auffassung für mindestens zweifelhaft, denn auch Bisexuelle unterliegen einer Erwartungshaltung aus ihrer Umgebung heraus, die hier ihren Druck über die Heteronormativität noch weidlich besser ausübt, als gegenüber Lesben&Schwulen..
    Diese "Auffassung" kommt dann auch aus der Heteronormativität auf die Bisexuellen zu..

    Die Idee nämlich , es sei ja irgendwie "normal" sich an Frau zu binden und Kinder zu zeugen, und die Schwule Seite der Bisexualität könne dann ja immer noch irgendwie "so nebenbei" ausgelebt werden..

    ""mit hier und da mal gleichgeschlechtlichen Einsprengseln""..

    Kein einziger Gedanke dazu zunächst und vor allem zuerst die Schwule Seite zu leben, und die Hetero-Seite mit Frau und Kind dann aufs "nebenbei" zu verweisen ?

    ""Du zeigst manchmal ein etwas wenig einfühlsames Gemüt bei solchen Dingen.""..

    Ich stelle mir die Frage wieso ich mich eigentlich in der Lebensgestaltung nach dem richten soll, was die Heteronormative Gesellschaft von mir erwartet, und nicht das tun soll, was mir meine Bedürfnisse vorgeben ?

    AUCH als Bisexueller !
    Wieso dann also nur
    ""mit hier und da mal gleichgeschlechtlichen Einsprengseln"",
    was aufzeigen soll wohin die Reise zu gehen hat ?

    Weil die "gelegentlichen heterosexuellen Einsprengsel" unmöglich bleiben sollen ?

    Wie sehr unser aller Denken in den Fängen der Heteronormativität schon feststeckt kann man hier gut sehen..

    Wo aber bleibt die Individualität ?
    Wo der eigene Plan ein Leben zu gestalten ?
    Wieso werden die eigenen Bedürfnisse immer noch dem "großen Ganzen" untergeordnet ?

    ""Ich kann Pfaffen auch nicht leiden. Man weiß, warum. Aber beiseits des Pfaffenberufs sind das halt auch nur Leute. Manche davon treten im öffentlichen Leben auf, andere nicht.""..

    Aus Tätern werden auch unter großem rhetorischem Aufwand keine "Mit-Bürger"..
    Schriebe man derlei über Leute die auf offener Straße andere Menschen überfallen, erntete man Zurecht einen Shit-Storm..
    Diese Leute sind dann Täter am Schreibtisch..
    All die Pfaffen die den "Papst" und seine Doktrin nicht vom Hof jagen sind die Heidrichs und Eichmanns
    "die ja nur ihre pflicht getan haben"
    wollen..

    Vor allem aber, weil es weder ein "abseits des Pfaffenberufes" gibt welches ich hier anerkennen könnte, zumal sich dieser "Pfaffenberuf" ja schon im Abseits befindlich oppositionell gegenüber den freiheitlichen Bestrebungen der Gesellschaft agiert und vor allem agitiert..

    Das man solche Subjekte dann noch als "Personen des öffentlichen Lebens" betrachtet ist schon der Anfang der Beteiligung..
    Die Idee der Klerus sei immer noch so etwas wie eine "Amtsperson", ist ein Überbleibsel aus den Anfängen des Reiches, wo man Pfaffen ein Beurkundungsrecht in "Kirchen-Büchern" einräumte, in die Geburten und Sterbe-Daten eingetragen wurden, was spätestens mit der Gründung staatlicher Standesämter obsolet war..

    ""Wenn man welche an den Pranger stellt, dann für ihre Schandtaten, Verbrechen, Hetzansprachen und ihr widerwärtiges Gebahren.""..

    Diese Schandtaten sind hier inzwischen mehrfach genannt..
    Die damit verbundene Doppelmoral ist als Auslöser für die Handlung des Herrn Mangiacapra ausführlich besprochen :
    Die Heuchelei !

    Wieso dann hier immer noch gegen den Boten angeschrieben wird erschließt sich mir mit jedem Kommentar immer weniger..

    ""Einen Callboy poppen,""..

    Wo steht eigentlich geschrieben daß diese Pfaffen sämtlich "aktive" Geister der Affäre wären ?

    ""Das ist kein Verbrechen.""..

    Als Schwuler selbst LGBTTI*-Menschen verfolgen, und NUR DARUM geht es immer noch, IST EIN VERBRECHEN !

    Als Schwuler Callboy Schwule Priester zu outen ist es dagegen NICHT !
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#89 stromboliProfil
  • 01.04.2018, 13:28hberlin
  • Antwort auf #71 von Qwdrzuilpü
  • deine hoffnung ist vergebens!
    Hinter dem getue um "berufung und sendungsbewusstsein" versteckt sich eine knüppelharter broterwerb , der darin sich ausdrückt, dass die dessen lied singen, dessen brot sie essen.

    Sich in "berufung irren, weil eigens persönlichkeit dem entgegen stehen, sollte entweder zu der entscheidung führen, für diese "berufung" nicht geeignet zu sein ; sich der eigenen persönlichkeit bedingten widersprüche hin zu der im glaubensbild geforderten sündenfrage zu stellen, und offensiv für das eigene einzutreten, statt sich dem anderen zu unterwerfen.
    Hierfür habe ich verständnis und respekt.

    Kein "verständnis aber für ein, sich zwischen offensichtlichen und ihnen nur allzubekannten verbotsideologien hindurchschlängeln wollen, indem doppelbödig sie für sich rechte reklamieren , die sie anderen von kanzel und öffentlicher arbeit her als "sündig und nicht gott gewollt" bis in den suizid hinein aufdrängen.
    Da muss sendungsbewusstsein und missionarischer auftrag der botschafter jesu, als öffentliches auch in deren selbstverständnis im privaten ihre erfüllung finden.
    So sich selbst zur moralischen instanz ernannt, gibt es keine privatphäre mehr.

    Die von jenen gelebte mittäterschaft aber ist unabhängig von der eigenen sexuellen betroffenheit, der boden für alle formen von übergriffigkeit auf das individuum und dessen freier entfaltung.

    Es ist ein wissentliches tun, das so aber auch eine wissentliche abwehr erhalten muss.
    Sie muss da treffen, wo sich prediger am sichersten fühlen: in seinem eigenen "sündenpfuhl. Also im reklamierten "privaten".

    Und um es klar zu machen: es ist nicht die ausübung ihrer sexualität, es ist ihr über sexualität urteilen, welches sie zu recht an den pranger stellen lässt!
    Und es gibt beispiele, wie tiefgreifend solche fälle sich auf das gemeinwesen der gleichgeschlechtlichen auswirkte...
    Harden ~ Eulenburg "affäre", Der vorwärts zu röhm, treffend kommentiert von Tucholsky. Oder vielleicht die bislang berühmteste .. oskar wilde ,mit fatalen folgen für das angehende 20 jahrhundert.

    Ich denke es gibt keine "privatheit mehr da, wo sich person als teil öffentlichen sendungsbewusstseins fühlt.
    Was ihn, den priester, gleich stellt mit dem politiker und überhaupt mit all jenen , die öffentlich moral reden oder über sie reden.
    Also auch ich&du.
    Ich stell mich da täglich öffentlich der verantwortung... die priester, du und all jene, die da meinen es gäbe eine privatheit ausserhalb gesamtgesellschaftlicher konfliktzonen, ebenso?

    Ich will, dass die, ebenso wie ein jeder von uns der mit seinem gelungenen(!) coming out , also den eintritt in die heteronormative öffentlichkeit, ebenso ihr coming out haben, so sie darauf bestehen, hervorzuhebende personen im öffentlichen sinn zu sein.

    Also in ihrem speziellen berufsbild eben nicht mehr ein zurück in "privates anderssein" möglich ist.
    Weder in sachlicher noch in deren moralischer sicht.
    Und da, nur da an diesen widersprüchen sind sie zu knacken, lässt sich deren religion vorführen und zum umdenken zwingen..
    Es sei denn, sie ändern ihre lehre und entsprechend ihre moral_episteln.
    Erst dann können sie von mir aus vögeln, mit wem sie wollen.

    Machen wir nicht täter zu opfern!
    Es ist ihre sprache, die sie permanent zu tätern macht!
    Es gibt das wissen um zwänge und innere zerrissenheiten. Aber es gibt auch das wissen darum, dass wir alle hiermit leben und kämpfen müssen.
    Gerade durch kirchen aber diese kämpfe in bereiche vordringt, in der gewachsene strukturen mit auflösung&verlusst bedroht sind , weil klerus der anderen seite ( eltern - familie, schule-freunde, beruf&freizeit..) etwas von der verwerflichkeit unserer lust und sehnsüchte predigt.
    So zwanghaft, dass selbst hier auf einem schwul lesbischen forum, von den unvereinbarkeiten in hinblick auf mutter_vaterliebe und deren befürchteten nichterwiederung die rede ist, insbesondere dann, wenn homo mal wirklich erectus sich gibt, und sein leben für sich einfordert.

    Sprache sind die nägel, ihre religion das kreuz, und ich bereit, sie an selbiges zu nageln.. frohes ostereiern!
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#88 TheDadProfil
  • 01.04.2018, 12:30hHannover
  • Antwort auf #87 von 2_cent
  • ""Wie recht hatte sie. (Obschon ich mir schon Gedanken mache, wie andere (aber auch ich mich selbst!) sich unter diesen Bedingungen damals verhalten haetten. (Konnte ja u.U. auch schnell mal einen "kurzen Prozess" geben!)""..

    Im Gegensatz zu der wirklich überflüssigen Frage wie ich mich wohl verhalten würde wenn es zu einer Konfrontation mit einem Trans-Mann in einer Anbahnung käme, die immer ein Konjunktiv bleibt, weil sie noch nicht stattgefunden hat, und wie ich zugeben muß, ja auch daran arbeite sie nicht zur Realität werden zu lassen, kann ich diese "konjunktive Frage" die sich in die Rückschau der Vergangenheit richtet sehr klar beantworten :

    Ich wäre Teil der Widerstandes wo immer es nur geht, und würde mindestens aus dem notwendigen Exil heraus verfolgten Menschen helfen, denn es ist nicht wirklich nützlich sich umbringen zu lassen indem man sich willfährig in die neue "Gesetzeslage" einfügte, sich nur versteckte um nur persönlich zu überleben, und ansonsten die Schergen frei handeln zu lassen..

    Dieses
    "sich nur verstecken um des nur eigenen überlebens willen"
    haben wir übrigens auch Heute noch..
    Es sind all die "Schrank-Schwestern" denen die eigene kleine Scholle "wichtiger" erscheint als "das große ganze", die dann ihre kleine Welt zusammenbasteln, um hernach zu behaupten sie würden durch die Auffälligkeit der Anderen "beschädigt" werden, "persönlichen Schaden" erleiden..

    Dazu hast Du einige wichtige Sätze geschrieben, die sich mit der Ebene der Doppelmoral mit der man Vorgänge betrachtet befassen, und sie sehr zutreffend beschreiben..
    Danke dafür..
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#87 2_centAnonym
  • 01.04.2018, 05:54h
  • Antwort auf #74 von TheDad
  • "Blöderweise gibt es aber keine "großen Schweine" die über einen Haufen "kleiner Schweine" herrschen !

    Die Mitläufer machen ein System des Faschismus erst möglich !

    Und in diesem Faschismus gibt es keine Ausreden der KZ-Wächter, die sich damit herauszureden suchen, sie seien ja nicht der große Adolf !"

    Eine Nachbarin, die diese Zeit selbst miterlebt hat, hatte einmal gesagt:
    Schlimm war nicht der eine Hitler ganz oben, schlimm waren die vielen tausend kleinen Hitler im Volk!
    Wie recht hatte sie. (Obschon ich mir schon Gedanken mache, wie andere (aber auch ich mich selbst!) sich unter diesen Bedingungen damals verhalten haetten. (Konnte ja u.U. auch schnell mal einen "kurzen Prozess" geben!)
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#86 2_centAnonym
  • 01.04.2018, 05:47h
  • Antwort auf #80 von Homonklin_@_NZ
  • "Dann gehen da nur noch die Deppen zu den Käuflichen, denen das eh egal ist, dass die hinterher alles ausplaudern und herum tratschen.."

    Und dabei dann so nebenbei unterschlagen, worum es hier geht: naemlich, ich hab's ja oben schon geschrieben, Doppelmoral, Heuchelei, Bigotterie...., und letztendlich auch Unterstuetzung (durch Unterlassung) von Diskriminierung, "Mobbing", Koerperverletzung...
    "Normale" Kunden haben nicht zu befuerchten, dass deren Besuche und "Vorlieben" herumgetratscht werden, und die "Dienstleister" werden es auch unter "normalen" Umstaenden auch nicht tun (tratschen), schon deshalb nicht, weil sie dann raus sind aus dem Geschaeft.
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#85 2_centAnonym
  • 01.04.2018, 05:37h
  • Antwort auf #79 von Homonklin_@_NZ
  • "Diese Praxis, Leute gegen deren Einverständnis zu outen, entspringt der gleichen hinterhältigen Respektlosigkeit. Das ist wenig ritterliches Verhalten. Die haben erwachsenen Sex mit einem Erwachsenen gekauft, ja und? Geht keinen was an, außer sie und den Callboy."

    Und dabei vergisst Du dann, dass ebenjene Pfaffen, die buchstaeblich von der Kanzel herunter Moral und Anstand predigen, eben jene Moral und Anstand, sowie Ehrlichkeit, genau dann mit Fuessen treten wenn sie andere fuer etwas verurteilen, was sie dann SELBER und HEIMLICH tun!
    Das ist Doppelmoral und Bigotterie vom feinsten, und damit haben sie dann auch keinen Anspruch auf Privatsphaere mehr (zumindest in diesem Zusammenhang!)
    Das ist im Prinzip das gleiche, wenn (v.a. US-)Politiker hingehen, Gesetze gegen Homosexuelle initiieren und befuerworten, und dann mit 'nen Strichjungen auf 'ner Bahnhofs- oder Flughafentoilette erwischt werden. Nur evtl. mit dem Unterschied, dass aufgrund der Bigotterie der Pfaffen, Homosexuelle/Schwule (v.a. "auf dem Lande") u.U. solange beleidigt, diskriminiert und ausgeschllossen werden, bis sie (die Schwulen) sich dann auch "nur" selbst umbringen.

    "Wenn die was Kriminelles veranstalten, schauts anders aus."

    Streng genommen (bin aber kein Jurist, ist aber meine pers. Meinung dazu) koennte man daraus evtl. sogar so etwas wie "Beihilfe durch unterlassen" konstruieren, weil sie (die schwulen "Maerchenerzaehler" aka Priester) durch ihr Schweigen dazu beitragen, dass Homosexuelle, wie bereits oben geschrieben, beleidigt, diskriminiert, verletzt, getoetet werden. Und das IST dann kriminell.

    Aber was schreibe ich hier; wenn Menschen Politikern sogar einen Freischein fuer Plagiate (die dann die Basis fuer deren Doktor-Titel, und somit quasi auch der Tueroeffner fuer eine pol. Laufbahn sind) ausstellen ("Och, ich finde das jetzt aber nicht so schlimm. Das machen doch eh alle in der Schule, warum soll dass dann bei dem so schlimm sein?), dann ist Doppelmoral und Bigotterie (gerade) bei jenen, die Werte, wie Moral und Anstand (nach eigenen Aussagen) hochhalten und selbst vorleben (oder VIELLEICHT doch NICHT? :-/ ) ja schliesslich auch nichts schlimmes, ja geradezu normal!

    Dazu mal eine Frage: Wenn Deine Eltern (die Du vielleicht sogar richtig geliebt und verehrst (hast), Dir gesagt haetten (haben sie vielleicht auch), dass Diebstahl nicht in Ordnung ist, und Du sie dann selbst dabei beobachtet haettest, wie sie in einem Geschaeft etwas wertvolles klauen; wie wuerdest Du Dich dann fuehlen, bzw. was wuerdest Du darueber denken? (Mal abgesehen davon ,dass das dann juristisch ganz eindeutig griminell waere!)
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#84 TheDadProfil
#83 TheDadProfil
  • 31.03.2018, 23:46hHannover
  • Antwort auf #79 von Homonklin_@_NZ
  • ""Dabei geht es rein um das Prinzip, die Privatsphäre zu achten.

    Beruf und Privates zu trennen.""

    Wann genau hört ihr damit auf diejenigen die euch umbringen wollen zu verteidigen ?

    Wie weit ist das Stockholm-Syndrom schon in eure Köpfe eingedrungen ?

    Hetzer haben kein Anrecht auf "Privatsphäre" !

    Vor allem dann nicht wenn sie in diesem "Privat-Leben" genau das treiben, was sie von der Kanzel weg als den "Untergang der Familie" beschreien !

    ""Die haben erwachsenen Sex mit einem Erwachsenen gekauft, ja und? Geht keinen was an, außer sie und den Callboy.""..

    Das gilt für ALLE anderen Menschen..

    Bloß nicht für "Priester" der RKK !

    Oder Parteimitglieder der "AFD"..

    Oder Abgeordnete aus CDU und CSU die gegen die Ehe-Öffnung gestimmt haben..

    ""Wenn die was Kriminelles veranstalten, schauts anders aus.""..

    WAS genau tut denn der Klerus der RKK anderes als kriminelles wenn er Menschen jagt, sich in Staaten einmischt damit LGBTTIQ*-menschen die Rechte vorenthalten bleiben, wenn sie in Frankreich "Demonstrationen" gegen die Ehe-Öffnung organisieren UND bezahlen, wenn sie in afrikanischen Ländern Gesetze erarbeiten lassen nach denen LGBTTIQ*-Menschen für Jahre ins Gefängnis kommen bloß weil sie LEBEN ?

    Begreift hier eigentlich irgendjemand die Dimension der Taten hinter denen die RKK steckt, und mit ihr der GESAMTE KLERUS ?
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#82 Homonklin44Profil
  • 31.03.2018, 21:50hTauroa Point
  • Antwort auf #72 von NichtbinäreMütze
  • Soweit ich mitlese, ist TheDad ein schwuler Mann, so wie ich auch.

    Wenn so, dann bedeutet das in der Regel, dass Intimkontakte mit anderen Männern stattfinden.

    Also nicht mit Frauen, Girlfags oder Transmännern.

    Individuell kann das natürlich anders aussehen, je nachdem, was der Begriff "Mann" dann beinhalten soll.

    Für mich sind das Cis-Männer, mit XY-Chromosomensatz oder ggf XXY ( noch nie jemand Klinefelter kennengelernt bisher ) und davon potenziell einer pro 1 Million etwa. ( Attraktionsschema kommt selten nur vor )
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#81 Homonklin44Profil
  • 31.03.2018, 21:27hTauroa Point
  • Antwort auf #69 von TheDad
  • Okay, Du kennst für jeden realen Grund eines Menschen zwar zig rhetorische Kniffe und Darstellungen, wie Du seine erlebte Realität zur "Ausrede" oder Fehlwegigkeit relativieren kannst. Ist hier bekannt.
    Dass das für jedermensch gleich gut so laufen kann, übersieht die Individualität der Situation völlig.
    Für andere Leute gibt es allerdings diese Begründungen, warum Dinge so, wie für Dich relativ leicht, nicht möglich oder nicht annähernd in dieser Bewältigungsstrategie lösbar ausfallen.

    Wenn man schon über Jahre hinweg die Haltung der Mutter zu nicht Heterosexuellem kennt, die Beziehung insgesamt aber wichtig genug ist, um Mutter noch solange sie am Leben ist, in der gewohnten familiären Harmonie kennen zu möchten, anstatt Streit, Zank und ein verunmöglichtes Verhältnis zu leben, kann das zum Verschweigen dieser außerdem sehr intimen, privaten Details fführen.

    Um sich selbst in der Eignung zur Beziehungsfähigkeit zu hinterfragen, muss man nicht depressiv sein. Da reicht schon realistischer Skeptizismus. Oder ein Blick in Spiegel ;o)

    Wenn man Jahrzehnte über erzählt bekommt, man sei Abschaum, verpflichtet nichts dazu, das zu glauben. Aber man merkt auch beim "Hallo erstmal", ob das ankommt, oder keinen Zuspruch erntet.

    Wer Beziehungen verhindert --- will vermutlich keine. Es gibt n Haufen Typen, die sagen das klipp und klar, die wollen morgen schon den Nächsten ficken ect. Oder der hat dafür seine Gründe, ne tolle Gummifrieda, who knows?

    Frau und Kinder sind auch bei Bisexuellen durchaus ein Ergebnis von Liebe, und keine Vorgabe einer gewähnten Heteronormative. Je nachdem, wie doll das Bi-Bedürfnis sicjh gestaltet, leben die ihre nahezu Hetero-Leben mit hier und da mal gleichgeschlechtlichen Einsprengseln. Du zeigst manchmal ein etwas wenig einfühlsames Gemüt bei solchen Dingen. Vielleicht mal wieder raus aus dem Elfenbeinturm.

    Ich kann Pfaffen auch nicht leiden. Man weiß, warum. Aber beiseits des Pfaffenberufs sind das halt auch nur Leute. Manche davon treten im öffentlichen Leben auf, andere nicht.

    Wenn man welche an den Pranger stellt, dann für ihre Schandtaten, Verbrechen, Hetzansprachen und ihr widerwärtiges Gebahren.

    Einen Callboy poppen, das machen genug der anderen Leute auch. Das ist kein Verbrechen.

    ""
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#80 Homonklin44Profil
  • 31.03.2018, 20:58hTauroa Point
  • Antwort auf #67 von TheDad
  • ""Es GIBT KEINE solche ""Schweigepflicht oder berufliche Ehre"" die es hier zu wahren gälte !""

    Danke für die Info.
    Das sollte man in dem Gewerbe aber besser an die potenzielle Kundschaft unterbreiten.
    Dann gehen da nur noch die Deppen zu den Käuflichen, denen das eh egal ist, dass die hinterher alles ausplaudern und herum tratschen..
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#79 Homonklin44Profil
  • 31.03.2018, 20:52hTauroa Point
  • Antwort auf #67 von TheDad
  • Dabei geht es rein um das Prinzip, die Privatsphäre zu achten.

    Beruf und Privates zu trennen.

    Dass die meisten von denen beruflich Dreck am Stecken haben, lügen, wie gedruckt und den Menschen was vorschauspielern, wissen wir doch, darum streitet auch keiner. Der ganze Humbug, den die Leuten erzählen, ist doch Inhalt ihrer beruflichen Theaterrolle. Du weißt selber, dass ich den Klerus an sich nicht verteidige. Auch keinen Glaubensinhalt oder sonst so Hokuspokus. Sondern den Menschen und dessen Anrecht auf Privatangelegenheit.

    Diese Praxis, Leute gegen deren Einverständnis zu outen, entspringt der gleichen hinterhältigen Respektlosigkeit. Das ist wenig ritterliches Verhalten. Die haben erwachsenen Sex mit einem Erwachsenen gekauft, ja und? Geht keinen was an, außer sie und den Callboy.

    Wenn die was Kriminelles veranstalten, schauts anders aus.

    Ansonsten geht's noch.
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#78 TheDadProfil
  • 31.03.2018, 19:22hHannover
  • Antwort auf #76 von Ith_
  • ""Himmel, nein, wie konnte ich nur.""..

    Niemand hat von Dir hier verlangt die Mutter anzubinden um sich Deine Geschichten auch wirklich anzuhören..

    Die Frage lautete hier nur :
    Wieso herrscht eigentlich innerhalb der Familien ein so großes Schweigen ?

    Wieso überlassen Eltern die Aufklärung ihrer Kinder dann Anderen, außerhalb der Familien ?

    Und woher stammen die Ideen wieder Anderer echte Aufklärung wäre so etwas wie "Frühsexualisierung", ein Begriff der verdeutlichen soll, Kinder seienso etwas wie "Sexlose Wesen", die Sexualität erst langsam lernen müßten, und deshalb behutsam über die richtige Rhetorik der "Religion" an die Ideale der Heteronormativität herangeführt werden müssten, natürlich ohne jeden Anspruch zu erheben wirklich ausführlich zu sein, noch anzuerkennen was längst Wissenschaftlich Belegtes dazu im Umlauf ist ?

    Was die Idee mit dem Anbinden der Mutter betrifft :

    werkzeug.heinzrudolfkunze.de/musik/songs/diefuetterung.html

    ""Hmm, ich hatte nur von Menschen ohne Penis gesprochen, du machst daraus Frauen. Aber gut, wer:""..

    Ich schrieb von "GirlFags"..
    Denn darum ging es im entsprechendem Artikel..
    Da sieht man dann mal wohin die Auflösung eines Konsenses führen kann den man unter dem Begriff "Begriff" einordnet..

    Du willst ausführlicher darüber diskutieren wer als Mann zu gelten hätte ?
    Ernsthaft ?
    Ich habe die Geschlechtliche Identität inklusive ihrer Sexuellen Identität von "Trans-Menschen" nirgendwo Infrage gestellt..

    Denn "Girl-Fags" sind dann auch keine solchen "Trans-Menschen", sondern Frauen die sich als "Schwul" bezeichnen, sich damit eine Sexuelle Identität aneignen, um damit Zugriff auf Menschen zu erhalten die sich ihrem Zugriff auf sexueller Ebene entziehen..

    Wer hier dann die Beschreibung "Übergriffig" nicht versteht, hat nicht verstanden worum es geht..

    ""derart deutlich bereit ist, die Existenz von Transsexualität zu leugnen,""..

    Darüber solltest Du meine Kommentare einmal deutlich lesen..
    Es gibt sie in den entsprechenden Threads zu den Artikeln zu Hauf..
    Eine "Leugnung von Transsexualität" wirst Du dort allerdings nicht finden..

    ""mit dem Gebrauch der Anführungszeichen,""..

    Ich könnte natürlich auch weiterhin jedesmal umfassend Transsexuelle/Transidente/Transgender-Menschen schreiben, denn die Problematik betrifft Transsexuelle nicht wirklich singulär, auch wenn sich Dir das vielleicht so darstellen mag..

    ""mit dem braucht man über strukturelle Ausschlüsse und deren Relevanz bei der Partnersuche wohl tatsächlich nicht diskutieren.""..

    Kuck an..
    Ich bin ein Schwuler Mann..
    Deshalb schließe ich dann schon mal "strukturell" Sex mit Frauen aus..

    Wie man dann auf den Umweg geraten kann das dazu auch automatisch "Trans-Menschen" gehörten erschließt sich mir hier eher nicht, es sei denn man hat es hier mit einem persönlichem Angriff zu tun, ausgelöst durch die Idee ich hielte Transsexuelle/Transgender/Tranidente Menschen nach wie vor für "gefangen in ihrem "biologischem geschlecht"..

    Nöö..
    Und auch hier..
    Wie ich in der konkreten Situation entscheiden würde, entscheidet sich in der konkreten Situation, und damit verbietet sich jede Spekulation über eine theoretische Möglichkeit der Ablehnung oder des Einstieges in ein solches Abenteuer..

    ""Wie amüsant übrigens, dass du das Gespräch ablehnst, bloß weil das Thema dir unangenehm ist.""..

    Nöö..
    Ich könnte den Thread hier wahlweise dadurch "aufwerten" ein Derailing darüber zu starten warum ich "auf gar keinen fall, niemals nie" mit einem "Trans-Mann" ein sexuelles Abenteuer eingehen würde, oder alternativ ein ebenso spekulatives Derailing darüber führen wieso ich derlei Erfahrungen noch nicht gemacht habe..
    Es würde weder Dich noch mich irgendwie weiterbringen..
    Vor allem deshalb nicht, weil es real Erlebtes nicht berührt..

    Ich lehne es ab mich in der einen oder anderen Weise dazu festzulegen..
    Und gleichzeitig verfahre ich dort wie viele andere Menschen und, und entziehe mich solchen Situationen die dazu führen würden hier eine Entscheidung zu fällen..
    Man kann das nun wahlweise entweder als "feige" oder auch als "unentschlossen zu neuen Erfahrungen" beschreiben..
    Ist mir Wumpe, denn ich habe mit dem Ausleben meiner Sexuellen Bedürfnisse genug zu tun..

    ""Das Recht, mit irgendwas in Ruhe gelassen zu werden, gestehst du meiner Mutter schließlich nicht zu.""..

    Das ist DEINE Ausrede dafür ?
    Deine Mutter hat Dich geboren..
    Da ist es Teil ihres Jobs dafür zu sorgen das aus Dir ein zufriedenes Menschlein wird..

    Bist Du eigentlich nicht in der Lage ein "imaginiertes Beispiel", die Visualisierung unabhängig von der Persönlichkeit Deiner Mutter und eurer eigenen Beziehung zu denken ?

    Die Frage ist doch eindeutig formuliert gewesen..

    ""Ich für meinen Teil""..

    Du eskalierst..
    Unnötig..

    ""Mal abgesehen davon, dass ich tatsächlich kein Problem dabei sehe, für Sex Geld zu bezahlen, wenn man dann das bekommt, was man will.""..

    Äh ?
    Ja, und ?
    Das Versprechen für den Vertrag lautet :
    Geld gegen Sex..

    Diskretion ist NICHT Teil eines solchen Vertrages, denn die bedarf immer einer "Nebenabrede" die man dann "allgemeine Geschäftsbedingungen" nennt..

    Die gibt es dann beim ALDI oder LIDL auch nicht, die Diskretion, denn bezahlst Du dort mit Karte weiß Deine Bank schon mal wo Du shoppen gehst, und Dein Handy auch..
    Das sendet Dir dann künftig munter Werbung von ALDI oder LIDL aufs Smartphone..

    Das geht übrigens auch noch anders..
    Stell Dich vor einen Sex-Shop und warte bis sich Dein Smartphone freiwillig mit dem Hot-Spot gekoppelt hat..
    Ab sofort erhältst Du munter Werbung dieses Shops, den Du nie betreten hast..
    Ein Geschäfts-Modell das inzwischen auch schon die "Kirchen" für sich entdeckt haben..

    ""Weil du deine Verachtung darüber zum Ausdruck gebracht hast, Geld für Sex auszugeben, und mir auch kackendreist gleich einen Grund für die Probleme bei der Partnersuche unterstellt hast: Nämlich Scham und mangelnde Selbstreflektion meinerseits, die ich nur überwinden müsse, dann würde das schon laufen.""..

    Ich würde das jetzt mal ganz spontan nachlesen und schauen ob eine "Unterstellung" in einer Frage liegen kann die darauf abzielte Lösungsansätze dafür zu finden wie man die Sprachlosigkeit innerhalb von Familien auflöst..

    Imaginieren..
    Visualisieren..
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#77 Ith_Anonym
  • 31.03.2018, 13:44h
  • Kleine Korrektur: Da fehlt irgendwo ein "nicht". Es soll natürlich heißen, dass du uns NICHT alle umbringen willst.
    Aktiv nachhelfen zu wollen, ist ja dann doch noch was anderes, als wenn man es lieber hätte, wenn der/die/das andere nicht existierte.
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#76 Ith_Anonym
  • 31.03.2018, 13:32h
  • Antwort auf #57 von TheDad
  • "Und Du denkst hier wirklich, es ginge hier um die Grenzen Deiner Mutter ?"

    Himmel, nein, wie konnte ich nur.
    Ich muss dir natürlich absolut zustimmen: Solange ich nicht bereit bin, sie an einem Stuhl festzubinden und ihr in aller Ausführlichkeit sämtliche meiner Fantasien mit und ohne Schlagwerkzeuge darzulegen, und dann regelmäßig forciert auf Rückmeldung und Wiedergabe bestehe, um sicherzustellen, dass sie auch wirklich alles verstanden hat, muss ich dir absolut zustimmen:

    "Wie viel dort noch zu reflektieren ist.."

    ..

    "Neben der Tatsache auch ausdrücklich gesagt zu haben KEIN solches Sex-Objekt für solche Frauen zu sein, was mein gutes Recht ist"
    Hmm, ich hatte nur von Menschen ohne Penis gesprochen, du machst daraus Frauen. Aber gut, wer:

    "Der "Problem" was hier dann auftritt ist die Auflösung von Begriffen, an denen ich mich nicht beteilige, wenn es sich um Begriffe handelt wenn sie mich selbst beschreiben.."

    derart deutlich bereit ist, die Existenz von Transsexualität zu leugnen, ähnlich wie auch hier:
    "Und sehr selten dann auch "Trans-Menschen".."
    mit dem Gebrauch der Anführungszeichen, mit dem braucht man über strukturelle Ausschlüsse und deren Relevanz bei der Partnersuche wohl tatsächlich nicht diskutieren.

    Wie amüsant übrigens, dass du das Gespräch ablehnst, bloß weil das Thema dir unangenehm ist. Das Recht, mit irgendwas in Ruhe gelassen zu werden, gestehst du meiner Mutter schließlich nicht zu. Wenn ich es jetzt also einfach bei der Feststellung belasse, dass Akzeptanz etwas ist, das mir zustehen sollte, ganz selbstverständlich, belege ich damit irgendwelche nicht reflektierte Scham meinerseits? Und über wie viele Beiträge hinweg muss ich das hier herausstellen und wiederholen, bis ich als erwiesen betrachten kann, dass dem nicht so ist?
    Ich für meinen Teil würde hier wohl weniger auf Scham pochen als auf Realismus; man muss einem Juden nicht unbedingt psychische Probleme unterstellen muss, wenn er keinen Sinn darin sieht, mit einem Nazi über das eigene Existenzrecht zu diskutieren. Im Gegenteil darf es wohl eher als gesunde und realistische Einschätzung betrachtet werden, an welchem Punkt Worte noch Sinn machen, und wo man einfach darauf hoffen sollte, dass die Fraktion des Gegenübers nie genug Macht bekommt, um den Ton anzugeben, weil das wirklich übel enden könnte.
    Ist klar, du willst uns vielleicht alle umbringen.
    Du willst einfach nur, dass wir nicht existieren, und wenn doch, dann wohl möglichst weit weg von dir.

    "Denn wenn ich klar äußerte was genau meinen Geschmack träfe, und Du dann nicht dazugehörst, weil Du bestenfalls braune Haare hast, oder grüne Augen, die als Kombination dann gar nicht gingen, (man beachte den konjuktiv !) wer sagte mir das Du es in einem Anflug von "Verletztheit" dann nicht dennoch auf die "Unfertigkeit einer Transitions" schiebst ?"

    Oha, du bist das arme Opfer meiner Paranoia, nach der ich angeblich, also in deiner Phantasie, einfach jedem Menschen Transphobie unterstellte, der mich ablehnt.
    Und weil das selbstverständlich so wäre, ist auch vollkommen irrelevant, dass du einerseits vermutlich nichtmal mein Typ wärst, und du andererseits aber nunmal tatsächlich einfach transphob bist.

    Schätzecken, die Art der Täter-Opfer-Umkehr reißen AfD und co seit guten zwei Jahren.. ich hoffe doch nicht, dass es unter den Mitdenkenden und Mitlesenden hier tatsächlich noch Leute gibt, die das Spielchen nicht durchleuchten können.

    "Mal abgesehen davon daß ich gar nicht so "tief" in eine Diskussion eindringen wollte die Dich dazu brächte Dich ausführlich "erklären zu müssen".."
    Ne, sicher wolltest du nicht hören, dass du vielleicht Anteil daran haben könntest, wenn Leute wie ich sich ausgegrenzt fühlen. Denn dann müsstest auf einmal vielleicht DU reflektieren, wie du mit Menschen umgehst, statt mir einfach psychische Unreife/Reflektionsbedarf unterstellen zu können.

    Mal abgesehen davon, dass ich tatsächlich kein Problem dabei sehe, für Sex Geld zu bezahlen, wenn man dann das bekommt, was man will. Daher kam die ganze Diskussion hier: Weil du deine Verachtung darüber zum Ausdruck gebracht hast, Geld für Sex auszugeben, und mir auch kackendreist gleich einen Grund für die Probleme bei der Partnersuche unterstellt hast: Nämlich Scham und mangelnde Selbstreflektion meinerseits, die ich nur überwinden müsse, dann würde das schon laufen.
    Tja, und was kann man dazu sagen: Einerseits reflektiere du vielleicht mal darüber, ob du nicht etwas mehr "Scham" gebrauchen könntest, denn die leuchtende Seite der Scham ist der Anstand, der dem Gegenüber ebendiese erspart, und Be-Schämung und Diskreditierung sind ja wohl die Ziel, wenn man irgendeinem Menschen Unreflektiertheit und damit auch Unreife unterstellt - und das noch mit der inzwischen bekundeten Absicht, sich mit den tatsächlichen Umständen des betreffenden Menschen dann lieber doch nicht befassen zu wollen; und andererseits dass du vielleicht mal deine eigene Haltung gegenüber Sexarbeitern und deren Kunden kritisch überdenkst, denn für dich scheint das ja in irgendeiner Weise ein Problem zu sein, wenn man für Sex Geld ausgibt.

    "Wer vor einem Problem steht und mit dem gefundenem Lösungsansatz schon mindestens 3 Mal gescheitert ist, kann natürlich auch weiterhin die gleiche Lösungs-Strategie anwenden, um dann irgendwann zu der Auffassung zu gelangen "schuld sind immer die anderen".."
    Also bin ich doch schuld! Ja, dann tu doch nicht so, als hätte ich was falsch reflektiert oder verstanden.. ich hab die Aussage doch im letzten Beitrag schon als deine Schlussfolgerung herausgearbeitet.
    Ich seh das also schon richtig, dass deine anfängliche Diagnose erstens total zutreffend war, und ich andererseits an allem selbst schuld bin. Danke für das Zugeständnis!
    Abgesehen davon, dass du das ja im deinem anderen Beitrag auch schon geschrieben hast, wenn auch weniger deutlich.

    Der Absatz wird aber besonders lustig, wenn man deine Empfehlung hinzuzieht:

    "Wer die "äußeren Einflüße" dann nicht beendet, und da sind wir dann endlich wieder bei Herrn Mangiacapra, wird die Grundpfeiler der Probleme nicht ins Wanken bringen.."

    Tja, mein Lieber, einer der äußeren Einflüsse bist du.

    Und das nicht bloß dadurch, dass das mit uns evtl. nix werden würde, wenn du das Pech hättest, mir an einer Theke zu begegnen und dann tatsächlich in der Situation wärst.. sondern vor allem durch die heilige Empörung, mit der du Transsexuelle nur denken kannst, solange du Anführungszeichen darum schreibst, und aus dem Fehlen von Penis ganz selbstverständlich das Recht ableitest, "Frau" zu schreiben, was man selbstverständlich von sich zu weisen hätte.
    An dem Punkt lehnst du mich nicht bloß als potentiellen Partner ab, sondern bist bei dem Schritt, der sich hinter der Argumentation meistens zu verstecken sucht: Bei der Ablehnung von Transsexualität generell, für die du dich offensichtlich so gar nicht schämst (was einer der Nachteile ist, wenn man keine Scham kennt).
    Und dass du damit, und auch mit dem heiligen Zorn, mit dem du das in die Welt brüllst, nicht allein bist, ist ein sehr präsenter äußerer Faktor in meinem Leben, der mir nicht bloß die Partnersuche erschwert.

    Wolltest du alles nicht hören, ne?
    Ne, wolltest du natürlich nicht.
    Wenn du meine Mutter jetzt ein bisschen besser verstehst, ist das fast schon sowas wie Empathie.

    Ich kann dich übrigens beruhigen: Mit Menschen, die sich so wenig um die Gefühle ihrer Umwelt scheren, wie du es ganz offensichtlich tust, treffe ich mich freiwillig nichtmal zum Kaffeetrinken, geschweige denn, dass ich mit ihnen in die Kiste wollen würde. Im Gegenteil: Die Präsenz von Leuten wie dir, und mein Wissen darum, lässt mich u.a. vor dem Besuch von CSDs und Queer-Veranstaltungen sehr skeptisch und vorsichtig werden.
    Dass du nämlich ein gutes Recht hast, da zu sein, wird dir niemand absprechen.. während ich mich nach deiner Haltung im Zweifelsfalle bloß dann eingeladen fühlen darf, wenn "and friends" dabeisteht.

    Wie man an deinem Beitrag allzu deutlich sieht, ist ein Outing nichts, das an Intoleranz irgendetwas ändern würde, was deinen Beitrag gegenüber Callboyverzeichnis dann auch endgültig ad absurdum führt.

    Ich bin raus.
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#75 TheDadProfil
  • 31.03.2018, 13:22hHannover
  • Antwort auf #72 von NichtbinäreMütze
  • ""Das geht mich nichst an? Bullshit Bingo!""..

    Nöö..
    Immer noch nicht..
    Es geht Dich nichts an !
    Und das nicht nur, weil ich eine solche Frage überhaupt erst in einer konkreten Situation beantworten könnte !

    Die hier liegt hier nicht vor !

    ""Interessiert sicherlich auch anderer Kerle hier. Musst ja nicht gleich den Schwanz einziehen, nur weil du wohl intolerant antworten würdest, und dann hier an Unterstützern verlierst.""..

    Ist das hier ein Fleischmarkt ?

    Mich interessiert nicht was Du so denkst, was dann angeblich auch ""anderer Kerle"" interessieren würde !

    Und Du kannst sicherlich auch noch dezidiert darlegen was es denn so mit den angeblichen ""Unterstützern"" auf sich hätte ?
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#74 TheDadProfil
  • 31.03.2018, 13:16hHannover
  • Antwort auf #71 von Qwdrzuilpü
  • "" Dieser Hauch von Inquisition und Hass, der hier durch die Kommentare weht, ist echt eklig. ""..

    Nöö..
    Dieser ""Hauch von Inquisition"" ist dringend notwendige Reaktion der Unterdrückten, der Gefolterten, der Ermordeten im Namen eines "Glaubens", den genau diese Herren vertreten !

    ""Wer den Fehler begeht, an Priester übermenschliche Anforderungen zu stellen, übernimmt doch exakt die Vorstellungen der katholischen Kirche.""..

    Bullshit-Bigo !
    Die RKK und ihr Boden-Personal muß sich an genau den Regeln messen lassen, die sie in ihrer Anmaßung des "Alleinvertretungsanspruches" für "alle menschen" dann aufstellt !

    Wer ist denn dann hier "alle menschen" ?

    Alle anderen, außer natürlich sie selbst ?

    ""Ich will nicht tauschen mit einem schwulen Priester, und wer hier die Anprangerung von 50 einzelnen Menschen, die ab und zu zu einem Prostituierten gegangen sind, als die Enthüllung der Heuchelei der Kirche an sich feiert, hat einfach gar nichts verstanden.""..

    Niemand hat einen Schwulen Mann gezwungen Priester zu werden !

    Es sei denn man erkennt endlich mal an mit welcher Indoktrination sich diese "Religion" in das Leben von Menschen einmischt !

    Niemand hat dann noch diese "Schwulen Priester" gezwungen sich mit einem Sexarbeiter einzulassen !

    Aber die Idee
    "ich bin priester, ich habe besonderen schutz meiner privatangelegenheiten verdient"
    ist der Anfang der Beteiligung am unterdrückerischem System, an dem genau diese "Priester" an vorderster Front mitarbeiten !

    So viel Scheiße kann man eigentlich nur "denken" wenn man selbst Teil dieses Systemes ist !

    Blöderweise gibt es aber keine "großen Schweine" die über einen Haufen "kleiner Schweine" herrschen !

    Die Mitläufer machen ein System des Faschismus erst möglich !

    Und in diesem Faschismus gibt es keine Ausreden der KZ-Wächter, die sich damit herauszureden suchen, sie seien ja nicht der große Adolf !
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#73 von_hinten_genommenAnonym
  • 31.03.2018, 09:38h
  • Antwort auf #60 von Rose
  • "So mancher Wurf kam später als Boomerang zurück."

    Eben, genau das macht der Autor dieses Buches: weil die doppelmoralischen Pfaffen so viel Schaden in der Gesellschaft anrichten, ist es endlich Zeit geworden, das aufzudecken und der Autor trägt wesentlich dazu bei.

    Die größten Schw*** sind immer noch diejenigen, die sexuellen Missbrauch umsetzen, Diskriminierung dulden und umsetzen, die ihre Taten leugnen und verdecken, und die sich auf vielfältige Weise an der Gesellschaft schuldig gemacht haben.

    Der Boomerang kommt zu den Pfaffen zurück! Und sie ernten, was sie säen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#72 NichtbinäreMützeAnonym
  • 31.03.2018, 08:19h
  • Antwort auf #68 von TheDad
  • Das geht mich nichst an? Bullshit Bingo!

    Oh, das ist nicht das erste Mal, das du diesen Fragen ausweichst. Sonst bist du doch immer so ein Toleranz-Hengst, wa? Ich frage also nochmal: Würdest du Sex mit Transmännern haben? Interessiert sicherlich auch anderer Kerle hier. Musst ja nicht gleich den Schwanz einziehen, nur weil du wohl intolerant antworten würdest, und dann hier an Unterstützern verlierst.

    Na, fällt deine ach so tolerante Maske? Oder gehen dem Dady die Argumente aus? Guck an!
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#71 QwdrzuilpüAnonym
  • 31.03.2018, 03:55h
  • Antwort auf #65 von stromboli
  • "Hier muss der "gläubige sich entscheiden!
    Tut er dies nicht, ist diese seine "entscheidung" öffentlich zu machen.
    Er verliert das anrecht auf jegliche form von "privatheit"!"

    Ich hoffe mal, dein Post war ironisch gemeint. Dieser Hauch von Inquisition und Hass, der hier durch die Kommentare weht, ist echt eklig.

    Menschen leben in Zwiespalten und Paradoxien, das ist nunmal so. Wer den Fehler begeht, an Priester übermenschliche Anforderungen zu stellen, übernimmt doch exakt die Vorstellungen der katholischen Kirche.

    Ich will nicht tauschen mit einem schwulen Priester, und wer hier die Anprangerung von 50 einzelnen Menschen, die ab und zu zu einem Prostituierten gegangen sind, als die Enthüllung der Heuchelei der Kirche an sich feiert, hat einfach gar nichts verstanden.
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#70 TheDadProfil
  • 30.03.2018, 22:51hHannover
  • Antwort auf #65 von stromboli
  • ""Ich selbst glaube nicht an sünde.""..

    Das Konzept "Sünde" wurde auch verändert, denn galt die Sünde im Altertum bei der judaischen "Religion" noch als Ausdruck "eigenen scheiterns" wurde sie im "Christentum" verklärt, und dazu "angehoben"..

    Inzwischen bedeutet der Unsinn der "Sünde" gar ein "Scheitern" der ganzen Gemeinschaft, oder wird dazu herangezogen Teilen von Gruppen "nachzuweisen" sich für die Gruppe "schädigend" verhalten zu haben, weshalb der Sünder dann auch sanktioniert werden müßte..

    Hier arbeiten dann gleich mehrere "Sünden" nebeneinander, und die Leut sind sich gar uneinig darin, welches wohl die größere Sünde sei, die des Sexarbeiters allgemein, oder dann doch die "Sünde" des "Wortbruches" ?

    Ich warte hier ja dann nur noch auf den Post der anmerkt, der Sexarbeiter hätte die Kunden doch durch sein Angebot erst zur "Sünde" verführt, um die Täter-Opfer-Umkehr endgültig zu machen..
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#69 TheDadProfil
  • 30.03.2018, 22:42hHannover
  • Antwort auf #63 von Homonklin_@_NZ
  • ""Warum eigentlich nicht -- weil die vielleicht nix vom Schwulsein wissen oder wissen können.""..

    Wie sollten sie es lernen wenn man sie darüber im Unklarem läßt ?

    ""Seine Beziehung mit der Mutter zerbricht...""..

    Die Konfrontation mit der Realität schadet keiner Mutter-Sohn-Beziehung..

    Und wenn doch, dann such man sich eine andere "Beziehung" zu Menschen die einen unvoreingenommen annehmen..

    Doch darum geht es hier eigentlich gar nicht, sondern um die Tatsache das ein "nicht drüber sprechen", ein "bloß nicht drüber sprechen" all die Probleme verursacht über die die gesellschaftlichen Verwerfungen ausgelöst werden..

    Das Nicht-Wissen darüber das es anderes gibt als das was man sich bestenfalls selbst in seiner eigenen Beziehung als Mutter erarbeitet hat ist immer noch das häufigste Problem welches dazu führt das LGBTTIQ*-Kinder und Jugendliche real aus dem Haus fliegen und auf der Straße landen..

    Aufklärung ist nur dann gut, wenn sie frühzeitig und umfassend stattfindet..
    Damit verbunden wird sich das Wissen um die Bedürfnisse anderer Menschen in seiner Umgebung verändern müssen, denn nur dann kann man ihm auch vorurteilsfrei begegnen..
    Wenn dann schon das Gespräch mit der Mutter scheitert..
    Wie soll ein Gespräch mit dem Nachbarn gelingen ?

    ""Ist mir ja inzwischen klar, dass das bei Dir alles wunderbar und positiv verlief""..

    Die ausführliche Antwort zu diesem Unsinn steht schon weiter oben..
    Was mich dann hier vielleicht von anderen unterschiedet ist eben nicht das irgendwie alles gut zu laufen schien, sondern das ich mir habe nichts gefallen lassen, und nicht als Bittsteller in Erscheinung trete der darum bettelt doch "bitte, bitte liebgehabt zu werden"..

    ""unangenehm""..

    Scham ist ein Herrschaftsinstrument zur Kontrolle von Frauen und Kindern..

    ""Und ob man jemandem jemals begegnet, der für Liebe offen ist, hängt von noch so vielen Dingen ab, zunächst mal muss man die Eignung mitbringen.""..

    Die Darstellung man habe Zweifel daran "zur Liebe geeignet" zu sein ist Ausdruck einer bestehenden Depression, ausgelöst durch die Erfahrung immer wieder als Abschaum bezeichnet worden zu sein..
    Das ist hier nicht hilfreich, denn die plattitüdenhafte Entgegnung auf derlei Aussagen lautet dann auch immer :
    Jeder ist zu einer Liebesbeziehung "geeignet"..

    Die kommt aber nicht aus dem Nichts heraus ohne eigenes Zutun Zustande, daran muß man auch aktiv mitwirken..

    Blöderweise arbeiten viele Menschen eher an einer Verhinderung, als an einer Verwirklichung einer Beziehung, die dann auch ihre Bedürfnisse befriedigte..
    Und es herrscht ein deutlicher Unterschied darin ob man sich dazu entschlossen hat keine enge Beziehung zu führen, oder man sich auf die Idee einläßt, die Beziehung würde ja ständig an inneren und äußeren Umständen scheitern, oder durch diese verhindert..

    Die inneren Widerstände kann und MUSS man beeinflussen..
    Die äußeren Um-und Widerstände kann man aufbrechen, Tabus entkräften, und die Sprachlosigkeit über die eigenen Bedürfnisse setzt man dann ein einfaches "Ja, Hallo erstmal" entgegen..

    ""Vielleicht auch ein Grund, warum viele bezahlen, oder sind an Beziehung nicht interessiert, sehen zu scheiße aus, haben extravagante Fetische, kein Glück, Frau und Kinder ...you name it.""..

    Gründe sind oft Ausreden für die eigene Untätigkeit..
    Das gilt dann sicher auch für angeblich ""extravagante Fetische"", denn solche Vorlieben werden erst zu einem Fetisch wenn sie durch Andere geteilt werden..

    ""Frau und Kinder"" sind ein Ergebnis der Heteronormativität, und im Bereich der LGBTTIQ*-Menschen eigentlich immer der Ausdruck sich nicht ausreichend und frühzeitig mit sich und seinen eigenen Bedürfnissen beschäftigt zu haben..
    Damit dienen dann ""Frau und Kinder"" als Ausreden eigenen Versagens, der Verweigerung von Erkenntnis, und auch der Unfähigkeit sich gegen die Umgebung zur Wehr zu setzen..

    Man muß sich aber immer zur Wehr setzen..
    Auch gegenüber einem unterdrückerischem System wie der RKK, die Pfaffen in ihren Reihen weiß die gegen deren eigenen Bedürfnissen Auffassungen vertreten die andere LGBTTIQ*-Menschen verfolgt, foltert, ermordet und entrechtet..

    Meine "Solidarität" mit den hier als "Opfer" stilisierten Pfaffen hält sich daher dann auch sehr stark in Grenzen..
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#68 TheDadProfil
#67 TheDadProfil
  • 30.03.2018, 22:10hHannover
  • Antwort auf #61 von Homonklin_@_NZ
  • ""Ich kenne ja das italienische Recht nicht, aber mir gings auch eher um die Privatsphäre der Typen. Die steht auch Personen im öffentlichen Leben zu.""..

    Oh Mann..
    Kleriker sind KEINE "Promis" die man als "Personen des Öffentlichen Lebens" bezeichnet !

    Gleichzeitig sind es genau diese Herren die mindestens durch ihre Zugehörigkeit zum Klerus gleiche Rechte für LGBTTIQ*-Menschen IN STAATEN VERHINDERN, und dafür gehören sie überall dort zwangsweise geoutet wo man ihrer habhaft werden kann !

    Was soll denn dieser Unsinn hier ?

    Wieso sind alle so erpicht darauf diese Schweine-Priester zu schützen und denen ihr Unwesen durchgehen zu lassen ?

    Klingelt da schon die nächste Tour de Beichte mit dem nächstem Snickers ?

    Verdammt noch mal..
    Das sind ARSCHLÖCHER die dafür verantwortlich sind das Menschen in Staaten verfolgt werden, gefoltert, ermordet..
    Das Staaten sich weigern gleiche Recht für alle Bürger zu schaffen..
    DIE sind verantwortlich dafür !

    Und jetzt soll man sie irgendwie "schonen" ?

    Sach ma, gehts noch ?

    ""Aber das sind neben ihrem Knilchstitel einfach Leute, die eben mal dann und wann zum Callboy gingen, wenn die Kanone Not kriegte.""..

    NEIN !
    DAS sind die "moralisch verkommenen" Subjekte, die sich Rechte herausnehmen die sie anderen Menschen verweigern, denn die RKK erkennt "Homosexuelle" NUR DANN an wenn sie sich "ernsthaft bemühen" sexuelle Kontakte zu vermeiden, und damit das Zölibat leben welches diese Pfaffen brechen !

    Was geht hier ab ?

    Weil diese Herren sich auf einen Sexarbeiter eingelassen haben ?

    Bullshit-Bingo !
    Diese Pfaffen-Knilche gehören von JEDEM geoutet der sexuellen Kontakt zu ihnen hat !

    ""Da gibt's auch sowas wie Schweigepflicht oder berufliche Ehre in dem Gewerbe.""..

    Es GIBT KEINE solche ""Schweigepflicht oder berufliche Ehre"" die es hier zu wahren gälte !
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#66 TheDadProfil
  • 30.03.2018, 21:56hHannover
  • Antwort auf #60 von Rose
  • ""Sorry, aber hier wurde für das Buch die Vertraulichkeit des Wortes gebrochen.""..

    Nächste Runde im Bullshit-Bingo..

    Jetzt sogar schon mit der Strafandrohung in einem Land in dem sich der Vorfall gar nicht abgespielt hat..

    ""die Vertraulichkeit des Wortes""..

    Steht hier gar nicht zur Debatte, denn wer mit einem Sexarbeiter Sex hat muß sich gar nicht mehr darüber äußern irgendwie Schwul oder wenigstens ein MSM zu sein..

    Die Tatsache das es sich bei diesen Kunden sämtlich um Kleriker handelt die dem Zölibat verpflichtet sind, tut hier ein Übriges !
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#65 stromboliProfil
  • 30.03.2018, 20:23hberlin
  • Antwort auf #59 von qwertzuiopü
  • sie predigen wasser und trinken wein...
    Was wenn sie wein predigen würden, und selbst ihren gelübde folgend sich mit wasser begnügen würden...

    Wenns um scheinheiligkeit geht, ist es eine bürgerpflicht diese zu veröffentlichen, um so öffentlichkeit vor schaden zu bewahren.

    Wer öffentliche ämter anstrebt und in denen eine lehre verbreitet, die handlungen unter verbot oder "sünde stellt, kann-darf diese nicht selbst ausüben wollen.
    Das nimmt auch nicht den offen gleichgeschlechtlichen aus der kritik, weil der weiter das credo seiner religionsklitsche verbreitet.

    Hier muss der "gläubige sich entscheiden!
    Tut er dies nicht, ist diese seine "entscheidung" öffentlich zu machen.
    Er verliert das anrecht auf jegliche form von "privatheit"!

    Ob wer das ganze als bestrafung der sündhaften brüder betrachtet bleibt jedem selbst überlassen..
    Ich selbst glaube nicht an sünde.
    Aber jene, die daran glauben, sollen ruhig für ihren verrat an ihren eigenen prinzipien leiden.
    Leiden, soviel wie sie mit ihren predigten anderen an leid angetan haben..
    Auge um auge.. leid um leid!
    An den pranger mit ihnen, so wie die uns auch bei jeder sich bietenden gelegenheit an ihre pranger stellen.
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#64 Homonklin44Profil
  • 30.03.2018, 18:14hTauroa Point
  • Antwort auf #52 von Ith_
  • ""Und wer die Welt und sein Umfeld nicht mal eben selbst so verändere, dass die Probleme verschwinden, der müsse wohl auf irgendeine Weise selbst schuld sein am eigenen Leid... manchmal könnte ich kotzen ob der Varianten, in der man diese Sichtweise unterbreitet bekommt.""

    Sehr besten Dank, das mal zum Ausdruck gebracht zu haben. Einer, der immerzu alles kann, würde in manch anders gelagerter Situation schnell alt aussehen.
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#63 Homonklin44Profil
  • 30.03.2018, 17:57hTauroa Point
  • Antwort auf #48 von TheDad
  • ""Der persönlichen Scham über die eigenen Bedürfnisse weder mit dem Chef (wie absurd) noch der Mutter zu sprechen..
    Warum eigentlich nicht ?
    Das Ergebnis ihrer Sexuellen Vorlieben sitzt bestenfalls vor ihr..
    (...)
    Hätten wir dort nicht endlich mal einiges aufzuräumen, um dann auch endlich mal unverkrampft über Sex sprechen zu können ?""

    Warum eigentlich nicht -- weil die vielleicht nix vom Schwulsein wissen oder wissen können. Weil er sonst seinen Job verliert. Seine Beziehung mit der Mutter zerbricht...
    Entschuldige mal, aber bist Du schon mal auf die Idee gekommen, dass einige Leute mit ihren Eltern oder Arbeitgebern ect. in einer möglichst angemessen harmonischen Beziehung weiter arbeiten und leben möchten, anstatt wegen ausgeplauderten, in dem Gedankenspiel herum geschickte Privat-Details aus dem Betrieb / bzw. zuhause vom Hof zu fliegen?

    Ist mir ja inzwischen klar, dass das bei Dir alles wunderbar und positiv verlief, aber so läuft das lange nicht in jedem Leben eines Schwulen.
    Auch zwischen Eltern und Nachwuchs gibt es den Respekt vor der Privatsphäre des jeweils anderen. Wenn bei Dir regelmäßig Sexgespräche zwischen Dad,Mum, jedermann und Dir stattfanden, seid ihr vielleicht eine Ausnahme gewesen, oder wenn es Dir nie unangenehm war.

    Nicht jeder möchte sich seine Welt mit Gewalt zerstören.
    Und ob man jemandem jemals begegnet, der für Liebe offen ist, hängt von noch so vielen Dingen ab, zunächst mal muss man die Eignung mitbringen. Vielleicht auch ein Grund, warum viele bezahlen, oder sind an Beziehung nicht interessiert, sehen zu scheiße aus, haben extravagante Fetische, kein Glück, Frau und Kinder ...you name it.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#62 NichtbinäreMützeAnonym
#61 Homonklin44Profil
  • 30.03.2018, 17:06hTauroa Point
  • Antwort auf #33 von TheDad
  • Ich kenne ja das italienische Recht nicht, aber mir gings auch eher um die Privatsphäre der Typen. Die steht auch Personen im öffentlichen Leben zu.

    Wenn es um die in der Tat vielfältig ins Kriminelle eintauchenden Machenschaften der RKK insgesamt geht, verstehe ich ja diesen Tatendrang grundsätzlich, und bei etwa Pädophilen-Ringen, Verschleppten und Weggeschafften, würde ich natürlich zustimmen. Falls Prostitution in Italien illegal ist, ( habe nicht nachgeschlagen) sieht es ja wieder anders aus, aber dann hat sich der Callboy selbst in den Arsch gebissen.

    Mir kanns auch an sich Wurst sein, weil es sich um Knilchensöhne handelt.

    Aber das sind neben ihrem Knilchstitel einfach Leute, die eben mal dann und wann zum Callboy gingen, wenn die Kanone Not kriegte. Da gibt's auch sowas wie Schweigepflicht oder berufliche Ehre in dem Gewerbe. Sonst hätten die eine beschauliche Kundenzahl wohl.
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#60 RoseAnonym
  • 30.03.2018, 14:56h
  • Das größte Schwein im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.

    =======

    Aus Wikipedia:

    Im August 2009 forderte de Maizière strengere Verhaltensregeln für das Internet:

    Müssen wir nicht die Menschen vor Denunziation, Entwürdigung oder unseriösen Geschäften schützen wie im Zivilrecht? Ähnlich wie auf den Finanzmärkten brauchen wir mittelfristig Verkehrsregeln im Internet. Sonst werden wir dort Scheußlichkeiten erleben, die jede Vorstellungskraft sprengen. Vieles geht da übrigens nicht nur national.[17]

    =============

    Sorry, aber hier wurde für das Buch die Vertraulichkeit des Wortes gebrochen. In Deutschland nach Paragraph 201 StGB strafbar.

    Man kann sicherlich über die Kirche diskutieren.

    Aber die angelsächsische Prüderie, die aktuell hier rumwabert, hat wie jede Medaille nun mal auch ihre zwei Seiten.

    So mancher Wurf kam später als Boomerang zurück.
  • Antworten » | Direktlink »
#59 qwertzuiopüAnonym
  • 30.03.2018, 14:52h
  • Für mich ist das nicht in Ordnung, da kann der Typ sich rechtfertigen, wie er will.
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#58 TheDadProfil
  • 30.03.2018, 14:40hHannover
  • Antwort auf #52 von Ith_
  • Nachtrag..
    ""Bloß: Ob man sich in einem Fall für das Outing ausspricht,""..

    Mit dem Begriff "Outing" verbinde ich ein "schutzwürdiges Interesse" der Personen die dahinter stehen, und die dann von außen zwangsweise geoutet werden..

    Welches wäre das denn hier im Falle der Kunden von Herrn Mangiacapra ?

    Welches Verhalten der Kunden soll bei mir ganz konkret dazu führen diese Herren Hetzer nicht der Öffentlichkeit auszuliefern ?
    Die Tatsache das es sich um "Schwule Männer" handelte ?
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#57 TheDadProfil
  • 30.03.2018, 14:36hHannover
  • Antwort auf #52 von Ith_
  • ""Weil ich es respektiere, wenn andere Menschen auch in ihrer Austauschbereitschaft andere Grenzen haben als ich selbst.""..

    Und Du denkst hier wirklich, es ginge hier um die Grenzen Deiner Mutter ?
    Und nicht um diejenigen Grenzen die sie durch ihre Erziehung in dir gesetzt hat ?
    Kuck an..
    Wie viel dort noch zu reflektieren ist..

    ""Du bist wirklich lustig... gehörst du nicht selbst zu der Fraktion, die es gar 'übergriffig' findet, wenn Girlfags oder sonstige Leute ohne Penis sich einen Partner wünschen, der in ihnen KEINE Frau sieht?""..

    Jepp..
    Damit habe ich die Grenze formuliert für den Punkt, an dem ich nicht mehr beteiligt werden will..
    Neben der Tatsache auch ausdrücklich gesagt zu haben KEIN solches Sex-Objekt für solche Frauen zu sein, was mein gutes Recht ist, habe ich hier dann auch ausdrücklich formuliert, das Frauen selbst bei allergrößter Vorstellungskraft keinen Schwulen Sex haben können, weil sie keine Männer sind, so sehr sie noch drum betteln nicht als solche gesehen werden zu wollen..

    Der "Problem" was hier dann auftritt ist die Auflösung von Begriffen, an denen ich mich nicht beteilige, wenn es sich um Begriffe handelt wenn sie mich selbst beschreiben..

    Denn dann erlaubte ich anderen Menschen mir Zuschreibungen aufzudrücken unter denen ich mich nicht verorten kann..
    Mithin die zwangsweise Auflösung meiner eigenen Identität von Außen..

    Wer das zulassen will, soll es tun..
    Der kann sich aber dann auch gleich wahlweise Zwangseinweisen lassen, denn Menschen ohne eigene Identität sind keine freien Individuen die zu freien und selbständigen Handlungen befähigt sind..

    ""Bist du nicht so jemand, von dem ich erwarten müsste, dass er sich dafür aussprechen würde, sowas wie mich bei einer "strikt schwulen" Party am besten gar nicht erst reinzulassen?""..

    Ich bin niemand der solche Partys veranstaltet, und so lege ich die Zugangsvoraussetzungen gar nicht fest..
    Wenn es sich um eine Schwule Party handelt würde ich den Zugang allerdings dann auch für Schwule Männer reglementiert wissen wollen, und nicht für Frauen die sich als "Girl-Fags" beschreiben..
    Aus genannten Gründen..

    ""Und du erzählst mir was von "Überwindung" und hochgradigen Wahrscheinlichkeiten..""..

    Wie obskur ?
    Du vergleichst hier eigene sprachliche Defizite die durch eine verklemmte Erziehung gesetzt wurden mit der "Überwindung" von, sagen wir mal "Tabus" die sich aufgrund von klar definierten sexuellen Bedürfnissen festgeschrieben haben ?

    Weil man sich ja "nur mal überwinden müßte" um mit einer Frau zu schlafen dann das Gleiche sein soll wie mit der Mutter darüber zu sprechen wieso man nur mit Männern sexuell verkehrt ?

    ""Ich hab da ja schon einige Meinungen von Schwulen zu gehört""..

    Ich verstehe hier durchaus Dein "Dilemma", aus dem ich Dir aber auch nicht wirklich heraus helfen kann..

    Ich könnte hier jetzt meine persönlichen sexuellen Bedürfnisse offenlegen, was Dir dann immer noch nicht aus der Lage hilft, Dir aber klar machte wie man damit umgehen kann..
    Denn wenn ich klar äußerte was genau meinen Geschmack träfe, und Du dann nicht dazugehörst, weil Du bestenfalls braune Haare hast, oder grüne Augen, die als Kombination dann gar nicht gingen, (man beachte den konjuktiv !) wer sagte mir das Du es in einem Anflug von "Verletztheit" dann nicht dennoch auf die "Unfertigkeit einer Transitions" schiebst ?

    Die konkrete Situation vor Ort ist dann eine andere..
    Ich halte mich nirgends auf um nach Sex-Partnern Ausschau zu halten an dem Frauen vor Ort sind..
    Und sehr selten dann auch "Trans-Menschen"..
    Denen erkläre ich dann "mein Dilemma" mit keinem Mann ins Bett gehen zu können der keinen Schwanz und keine Eier hat, weil das für mich als Schwuler Mann wichtiger ist als der daran hängende Arsch..
    Das ist dann auch nicht "Trans-Mann-feindlich", sondern Ausdruck MEINER Bedürfnisse, und ich kann erwarten das sie respektiert werden, so wie das Gegenüber erwarten kann das man sie überhaupt äußert..

    Mal abgesehen davon daß ich gar nicht so "tief" in eine Diskussion eindringen wollte die Dich dazu brächte Dich ausführlich "erklären zu müssen"..
    Der Hinweis auf das aufbrechen eigener Tabus, verbunden mit Denk-verboten die dann zu einer Sprachlosigkeit führen war hier eher allgemein..

    ""Im Fazit würde ich Leuten wie dir dringend mal dazu raten, wenn die Empathie schon fehlt, sich mal fünf Minuten rein rational den Menschen mit seinem Umfeld zu denken, statt immer vom Fehlen eigener Probleme dreist darauf zurückzuschließen, dass alle anderen Leute selbst schuld sind, wenn irgendwas nicht läuft.""..

    Ich finde es immer wieder lustig wenn aus meinen Kommentaren die Idee herausgelesen wird, ich sei irgendwie "frei von Problemen", bloß weil ich neben der Tatsache auftretende Problematiken nicht nur aus einer Perspektive zu betrachten, gerne mal klarstelle welche Lösungsansätze ich für meine Probleme gefunden habe..

    Ich hab mindestens die gleichen Probleme wie andere Menschen auch..
    Ich laß mich davon aber nicht fesseln, und setze gefundene Lösungsansätze dann auch um..
    Die Erfahrungen daraus kann man hier bisweilen lesen, denn die sind dann auch Teil der "anderen Perspektive"..

    ""Und wer die Welt und sein Umfeld nicht mal eben selbst so verändere, dass die Probleme verschwinden, der müsse wohl auf irgendeine Weise selbst schuld sein am eigenen Leid... manchmal könnte ich kotzen ob der Varianten, in der man diese Sichtweise unterbreitet bekommt.""..

    Wer vor einem Problem steht und mit dem gefundenem Lösungsansatz schon mindestens 3 Mal gescheitert ist, kann natürlich auch weiterhin die gleiche Lösungs-Strategie anwenden, um dann irgendwann zu der Auffassung zu gelangen "schuld sind immer die anderen"..

    Oder einfach mal einen anderen Lösungs-Weg suchen..
    Und den dann auch mal anwenden, ohne in den Erklärungs-Notstand zu verfallen wieso denn eine andere Lösung schon vor dem Ausprobieren ebenso zum Scheitern verurteilt sei..

    Im ständigem Scheitern an immer den gleichen Stellen liegt nämlich auch eine Art "Wohlfühl-Strategie" begraben, mit der man dann immerhin noch von sich behaupten kann, man bemühe sich zwar, scheitere aber immer wieder an "äußeren Einflüßen"..

    Wer die "äußeren Einflüße" dann nicht beendet, und da sind wir dann endlich wieder bei Herrn Mangiacapra, wird die Grundpfeiler der Probleme nicht ins Wanken bringen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#56 von-hinten-genommenAnonym
#55 TheDadProfil
  • 30.03.2018, 13:51hHannover
  • Antwort auf #51 von Dominik
  • ""Es steht doch überhaupt nichts fest.""..

    Zum Dritten Mal :
    WAS ERWARTEST DU HIER ?

    Die "Entkräftung" der Vorwürfe durch den Vatikan, damit Du dir dann weiterhin schönreden kannst wie lieb und gut doch der Klerus des Vatikan sei ?

    Die Fakten liegen auf dem Tisch !
    So lange sie nicht entkräftet sind, gelten sie als BEWEISE, und genau deshalb steht damit ALLES FEST !

    ""Alles, was Herr Mangiacapra hier liefert, sind Behauptungen, Schwarzstellen statt Belege""..

    Manche Leute ziehen sich ihre Hosen mit der Kneifzange an..
    Die "geschwärzten Stellen" dienen dazu Urheber-Rechte zu schützen..
    Man verkauft keine Bücher wenn alles vorab bekannt wird..

    Im Zweifel dienen sie dazu die veröffentlichende Presse vor Klagen zu schützen, denn man schreibt ja selbst NICHT wer hier Kunde ist..
    So kann man berichten ohne selbst dafür mit Klagen überzogen zu werden..

    Kauf das Buch, les es selbst..
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#54 TheDadProfil
#53 TheDadProfil
  • 30.03.2018, 13:44hHannover
  • Antwort auf #46 von CallboyVerzeichnis
  • ""Gewisse Sachen behält man lieber für sich oder klärt es direkt mit den Menschen anstelle das zur Presse zu tragen.""..

    Damit beteiligt man sich AKTIV an der Verfolgung und Diskriminierung von LGBTTIQ*-Menschen durch den Klerus des Vatikan !

    Wer das mit seinem innerem Schweinehund in Einklang bringen kann, der soll das tun, aber hier nicht unter Anführung eines falsch verstandenen "Beruf-Ethos" "um Verständnis" für die Geheimnis-Krämerei von "Schwulen Priestern" herumbetteln !
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#52 Ith_Anonym
  • 30.03.2018, 12:47h
  • Antwort auf #48 von TheDad
  • "Der persönlichen Scham über die eigenen Bedürfnisse weder mit dem Chef (wie absurd) noch der Mutter zu sprechen..
    Warum eigentlich nicht ?"

    Weil ich es respektiere, wenn andere Menschen auch in ihrer Austauschbereitschaft andere Grenzen haben als ich selbst. Abgesehen davon bin ich selbst kein Freund davon, wenn beispielsweise ein Fußfetischist mir einen Abend lang erzählt, was er/sie alles geil findet, während ich schulterzuckend danebensitze und mir denke: Not my kink/Kann ich nix mit anfangen.
    Wenn mir danach ist, lasse ich genügend Andeutungen über meine Präferenzen fallen, um mir relativ sicher sein zu können, dass mein Umfeld eine Vorstellung davon hat, soweit es sich dafür interessiert. Aber ich finde, es ist doch wohl ein Unterschied, ob man zu sich steht und zu sich stehen kann (und mein bisschen DS, Bondage und Haue ist für BDSMler an sich schon derart durchschnittlich, dass es einigermaßen langweilig daherkommt), oder ob man sich dem Umfeld ungefragter- und unerwünschterweise in aller Breite aufdrängt.

    "Würde man sein eigene "Scham" über "solche Details" nicht offen sprechen zu wollen oder sogar zu können endlich mal überwinden, fände man hochgradig wahrscheinlicher auch einen Menschen den man für das Ausleben solcher Bedürfnisse nicht auch noch bezahlen müßte..
    Schon mal drüber nachgedacht ?"

    Du bist wirklich lustig... gehörst du nicht selbst zu der Fraktion, die es gar 'übergriffig' findet, wenn Girlfags oder sonstige Leute ohne Penis sich einen Partner wünschen, der in ihnen KEINE Frau sieht? Bist du nicht so jemand, von dem ich erwarten müsste, dass er sich dafür aussprechen würde, sowas wie mich bei einer "strikt schwulen" Party am besten gar nicht erst reinzulassen?
    Und du erzählst mir was von "Überwindung" und hochgradigen Wahrscheinlichkeiten..

    Ich hab da ja schon einige Meinungen von Schwulen zu gehört, mit denen ich mich einfach gut verstanden habe, also nix in Sachen Sex oder Partnerschaft angedacht gewesen wäre. Das Credo war immer: Natürlich möge ich mich frühzeitig als trans* outen, und am besten auch mal wieder verbal weiter die Hosen runterlassen als das sonstwer in einem normalen Kennenlerngespräch tun würde (womit ich persönlich wenig Probleme habe, aber an sich wäre die Gegenfrage "Und was hast du so in der Hose?" manchmal wirklich angemessen, wenn jemand mit derselben Selbstverständlichkeit nach dem OP-Status fragt wie andere Leute nach dem Wetter). Und selbstverständlich wäre die Sache für SIE (also meine Gesprächspartner) ab diesem Outing auch gelaufen, weil ja Sex schließlich so mit das Wichtigste in einer Beziehung sei, bzw. das ein Unding sei, wenn es von vornherein im Wesentlichen um Sex gegangen wäre. Aber IRGENDjemanden wird es da draußen bestimmt geben, der (bereit ist, sich zu opfern/das erträgt/) damit klarkommt.

    Wenn du dich hier also schon öffentlich in Unterstellungen und Spekulationen ergehst: Von meinen sonstigen Kommentaren her könntest du den Teil meines Hintergrunds wohl kennen, und angesichts dessen wäre es wohl nicht schwer gewesen, sich zu denken, dass das bei mir so simpel nicht ist. Partnersuche, ob für Beziehung oder für Sex, ist für mich ein Thema, das mich derart deutlich auf (m)eine mir so suggerierte "Minderwertigkeit" stößt, dass ich einfach keine Lust mehr darauf habe.
    Fängt schon dabei an, dass man vielen Leuten nach wie vor erklären muss, dass "transsexuell" kein Synonym für "Schwanzmädchen" ist.

    Es hatte sich übrigens damals abgezeichnet, dass ich die menschliche Rücksichtnahme, die ich mir gewünscht hätte, nicht bekommen hätte, und deswegen ist aus der Sache auch nichts geworden. Aber das Schöne daran ist: Das ist dann einfach nur ein Geschäft, das nicht zustandegekommen ist, und der ganze menschliche Ballast, der u.U. ziemlich verletzend hätte sein können, wenn es um mehr als Geld gegangen wäre, spielt selbst im Nachhinein betrachtet keine große Rolle.

    Ich will hier gar nicht die nächste Diskussion über trans* und sonstige "Außenseiter"-Probleme anstoßen, weil das einfach OT wäre. Aber die Selbstgefälligkeit, mit der du suggerierst, die Dinge wären alle immer kein Problem, auch Outings nicht, bloß weil DU diese Probleme nicht hast, hab ich einigermaßen über. Es gibt Umstände, die machen Dinge ungleich komplizerter, die in anderen Fällen simpler wären. Ob das jetzt den Umgang mit öffentlichen Outings angeht, die Manchen auch heutzutage noch den Job oder zumindest die Karriere kosten können, oder auch bloß die Partnersuche. Zu letzterem weiß man ja, wie es heißt: Bitte nicht alt, fett und/oder hässlich sein, und kaputt oder sonstwie unnormal wohl lieber auch nicht.
    Wenn ich mir dann noch die Diskussion zu Chemsex ansehe, in der wenigstens einmal glatt geschrieben wurde, dass man mit der Aussortiererei schon rechnen muss, wenn man Drogen und Bareback-Kram als No-Go betrachtet, dürften da ziemliche viele Leute von der Tischkante fallen, selbst wenn die so "unnormal" gar nicht sind.

    Im Fazit würde ich Leuten wie dir dringend mal dazu raten, wenn die Empathie schon fehlt, sich mal fünf Minuten rein rational den Menschen mit seinem Umfeld zu denken, statt immer vom Fehlen eigener Probleme dreist darauf zurückzuschließen, dass alle anderen Leute selbst schuld sind, wenn irgendwas nicht läuft. Und wer die Welt und sein Umfeld nicht mal eben selbst so verändere, dass die Probleme verschwinden, der müsse wohl auf irgendeine Weise selbst schuld sein am eigenen Leid... manchmal könnte ich kotzen ob der Varianten, in der man diese Sichtweise unterbreitet bekommt.

    Ehe du jetzt übrigens zum dritten Mal schreibst, wieso du findest, dass die Leute das Outing in dem Fall verdient haben, verweise ich präventiv auf meinen ersten Beitrag, in dem ich bereits klargestellt hatte, wie meine Wertung in dem Fall aussieht, und aus welchen Gründen.
    Bloß: Ob man sich in einem Fall für das Outing ausspricht, in dem insgesamt betrachtet gute Gründe dafür sprechen, oder ob man Menschen generell das Recht darauf abspricht, irgendetwas für sich zu behalten, und auch von anderen Menschen Diskretion zu erwarten, das sind zwei sehr verschiedene Paar Schuhe.
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#51 DominikAnonym
  • 30.03.2018, 10:52h
  • Antwort auf #47 von TheDad
  • Es steht doch überhaupt nichts fest. Wenn der Unterschied zwischen Behauptung und belegbarem Fakt geistig nicht aufgefasst werden kann, macht es leider überhaupt keinen Sinn weiter zu diskutieren.

    Alles, was Herr Mangiacapra hier liefert, sind Behauptungen, Schwarzstellen statt Belege, dafür aber hübsche Mode-Fotos und ein Buch, für das er offenbar noch einen deutschen Verleger sucht. Ich mach es wie die allermeisten Nachrichtenredakteure und leg mich wieder schlafen. Gute Nacht.
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#50 von_hinten_genommenAnonym
  • 30.03.2018, 08:51h
  • Antwort auf #46 von CallboyVerzeichnis
  • Wieso soll er verlogen sein?
    Seit wann ist das Veröffentlichen eines Buches kostenlos?? Er wollte in dem Escort-Bereich arbeiten und hat wahrscheinlich vor der Buchidee auch schon im Escort gearbeitet.
    Was meinst du, was es kostet, ein Buch zu veröffentlichen? Also 5 Euro reichen nicht, 100 Euro auch nicht, und 500 Euro ebenfalls nicht.

    Kann es sein, dass du auf sein Geld neidisch bist?
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#49 edgayAnonym
  • 30.03.2018, 06:42h
  • Antwort auf #2 von MrSchizo
  • Der Typist ein Arschloch! Er hst such an den Geistlichen Dumm und Duselig verdient.
    Das ist wieder mal ein Versuch der Kirche eins in die Fresse zu hazen, so à la David Berger. Das sind so üble Petzen, nach dem Motto: "ich weiß was, was du nicht weuß. Ätschi"
    Er ist vermutlich eher neidisch, sich mit dem "Katzentisch" zu begnügen, weil er zu blöd war, es so weit wie einen Geistlichen zu bringen, und möchte nun öffentluch bekannt wrden. So kann man natürluch auch seinen Kundenkreis erweitern.
    So schlecht kann mir gar nicht werden, wue ich kotzen muß!.
    Seinen Berufsethos, wenn er als Nutte eh einen hatte, hat er sträflichst mißbraucht!
    Klaus Kinski hätte sicherluchgesagt. Du dumme Sau!!!!!
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#48 TheDadProfil
  • 29.03.2018, 21:07hHannover
  • Antwort auf #44 von Ith_
  • ""Aber was er da gesammelt hat, E-Mails etc., und weitergereicht hat, da dürften auch Vorlieben und was-weiß-ich an Persönlichem drinstehen."2..

    Das ist auch richtig so, denn wenn schon Details, dann auch richtig schön versaut..
    Mich interessierten hier Daten aus denen sich ersehen ließe wie viele der Kleriker eigentlich auf Kreuzungen stehen, und ob die mal ein Wochenende von Freitag bis Montag aushalten um es "ihrem Herrn" gleich zu tun ?

    ""Ich habe schonmal ernsthaft drüber nachgedacht, für Sex, wie ich ihn gern hätte, Geld auszugeben. Und aus der Perspektive muss ich einfach sagen: Wenn ich damit rechnen müsste, dass irgendetwas von Vorabsprachen o.ä. dann an meinen Chef, meine Eltern, meinen Bekanntenkreis weitergereicht würde, würde ich wohl davon absehen, selbst wenn ich persönlich einige der möglicherweise folgenden Gespräche wohl eher lustig als schlimm finden würde.""..

    Womit wir dann zum eigentlichem Thema vordringen :
    Der persönlichen Scham über die eigenen Bedürfnisse weder mit dem Chef (wie absurd) noch der Mutter zu sprechen..
    Warum eigentlich nicht ?
    Das Ergebnis ihrer Sexuellen Vorlieben sitzt bestenfalls vor ihr..

    Die in die lieben Kinderlein gepflanzte "Scham" dient also dazu Mütter&Väter von solchen Informationen irgendwie zu "schützen" ?

    Weil das ja irgendwie "Schmuddelkram wäre ?

    Hätten wir dort nicht endlich mal einiges aufzuräumen, um dann auch endlich mal unverkrampft über Sex sprechen zu können ?

    ""Selbst wenn man ganz gut zu sich steht, hat es etwas Verletzendes, wenn intime Details weitergegeben werden, und wenn's auch nicht gerade ein Beichtgeheimnis ist: Ich finde, Diskretion ist etwas, das bei der Sexarbeit dazugehören sollte, und was in den allermeisten Fällen im Angebot auch explizit betont wird. Manche Leute zahlen für Dienstleistungen der Art gerade aus dem Grund, dass sie mit welchen Themen auch immer nicht out sein wollen oder können. Oder weil's einfach jemand nahestehenden gibt, der von der Sache nichts wissen oder erfahren soll (was durchaus auch ein Ehepartner sein kann).""..

    Würde man sein eigene "Scham" über "solche Details" nicht offen sprechen zu wollen oder sogar zu können endlich mal überwinden, fände man hochgradig wahrscheinlicher auch einen Menschen den man für das Ausleben solcher Bedürfnisse nicht auch noch bezahlen müßte..
    Schon mal drüber nachgedacht ?

    Die Gründe für die Handlung von Herrn Mangiacapra liegen klar auf dem Tisch..
    Die ekelerregende Doppelmoral des Klerus..
    Mit all dem was Du hier anführst hat das allerdings doch nun wirklich sehr wenig zu tun..
    Es sei denn Du bist "Priester" und mußt ein ebensolches Outing dann fürchten..
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#47 TheDadProfil
  • 29.03.2018, 20:53hHannover
  • Antwort auf #43 von Dominik
  • ""Du laberst nur statt sachlich zu diskutieren. Mir geht es um Fakten und nicht darum, was und wie viel man einem italienischen Callboy glauben kann und was daraus verallgemeinernd geschlussfolgert werden könnte oder nicht. Hier geht es um einen konkreten Fall und alles, was ich bislang erkennen kann, sind unverifizerte Behauptungen, mit denen er offenbar sein Buch zu promoten versucht.""..

    Noch mal..
    WAS erwartest Du hier eigentlich ?
    Schwanz-Bilder als "Nachweis" das es sich bei den Kunden tatsächlich um Kunden handelte ?

    Wenn Du genau wissen willst wie viele der Kleriker Kunde bei Herrn Mangiacapra waren, dann frag doch mal den Pressesprecher von diesem Herrn Bergoglio !

    Vielleicht hat der dazu detaillierte Infos..

    ""Mir geht es um Fakten""..

    Fakt ist ganz offensichtlich, ein Anteil des Klerus ist bei dem Mann Kunde..

    Fakt ist außerdem ganz offensichtlich, das sind Schwule Kleriker..

    Fakt ist, man kann diesem Mann ALLES "glauben" was er veröffentlicht, so lange der Vatikan oder die RKK nicht den Beweis antritt der UNSTRITTIG belegt das es diese Kunden nicht gegeben haben kann..

    Ich zweifle hier an das der Vatikan sich irgendwie konkret dazu äußern wird..

    ""mit denen er offenbar sein Buch zu promoten versucht.""..

    Nachdem der Mann sich gleichzeitig mit der Veröffentlichung der Fakten um sein Einkommen gebracht haben wird, halte ich für legitim den Lebensunterhalt mit dem Verkauf des Buches zu verdienen..

    Was klingt hier also in der Aussage an ?
    Neid auf einen Autor der vom Verkauf von Büchern lebt ?
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#46 CallboyVerzeichnisAnonym
  • 29.03.2018, 19:54h
  • Zuerst gut verdienen und dann seine Kunden an den Pranger stellen. DAS ist auch nicht die feine Art!! Diese Aktion spricht Bände und ist doch mindestens genauso verlogen.

    Gewisse Sachen behält man lieber für sich oder klärt es direkt mit den Menschen anstelle das zur Presse zu tragen. Hat der Callboy den das Geld zurückgezahlt???

    Verstehen Sie mich nicht falsch: es ist absolut falsch was diese Leute getan haben, wenn sie nicht mit dem eigenen Geld bezahlten. Jedoch sehe ich das ähnlich wie mein Vorredner. Die Priester verstoßen gegen ihren Berufsethos, er gegen seinen.

    Gruß Noah
    www.callboy-verzeichnis.com
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#45 FaktenfanAnonym
  • 29.03.2018, 16:31h
  • Antwort auf #29 von Dominik
  • "Ich bin ein Fakten-Typ, keine Gerüchte-Tante. Sorry."

    Auch von mir ein: Versteh das bitte nicht falsch!, aber:
    Damit eruebrigen sich SAEMTLICHE (oder zumindest fast alle) Diskussionen im politischen und gesellschaftlichen Bereich; "wir" (das dumme Volk) bekommen lediglich die Informationen, die wir erhalten sollen/duerfen; Verhandlungen werden hinter verschloessenen Tueren gefuehrt, Vetraege (TTIP z.B.) werden erst veroeffntlicht, wenn sie unterschrieben sind, Details aus Gespraechen von Staatsoberhaeuptern/Diplomaten werden z.T. gar nicht veroeffentlicht, Informationen oder Berichte zu Vorfaellen irgendeiner Art erhaelt man staendig aus der Hand Dritter, sodass man sich seine Meinung nur daraus bildern kann ....
    Aktuell: die Vergiftung des Ex-Spions Skripal. Da stellen sich auch nur die ueblichen Verdaechtigen auf Podium und sagen "die Russen warn's" (erinnert so ein bisschen an die "der Irak hat Massenvernichtungswaffen"-Geschichte unter Bush) Ja, ich weiss, das Gift hat nur der Russe, und es ist ja auch absolut unmoeglich dieses Zeug zu stehlen (Hinweis: kann Spuren von Ironie enthalten). Dazu noch folgender Hinweis: quasi ueberall (so vorhanden) verschwindet auf der Erde radioaktive Stoffe (aus KKW, Forschungsanlagen, Lagern.., kam vor ein paar Jahren mal in einer Reportage vor - ach nee, das kann man ja nicht nachpruefen, weil man nicht dabei ist; somit ist dann ja auch nicht moeglich, oder zuminderst nicht glaubhaft :-/ )
    .
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    .
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#44 Ith_Anonym
  • 29.03.2018, 12:06h
  • Antwort auf #34 von TheDad
  • "Erkenne den Fehler in der Beurteilung einer wie auch immer gearteten "Berufs-Ehre" die hier "beschädigt" worden sein soll.."

    Du, ich schreib ja selbst, dass ich dem Ganzen in diesem Fall etwas Positives abgewinnen kann.
    Aber was er da gesammelt hat, E-Mails etc., und weitergereicht hat, da dürften auch Vorlieben und was-weiß-ich an Persönlichem drinstehen.

    Ich habe schonmal ernsthaft drüber nachgedacht, für Sex, wie ich ihn gern hätte, Geld auszugeben. Und aus der Perspektive muss ich einfach sagen: Wenn ich damit rechnen müsste, dass irgendetwas von Vorabsprachen o.ä. dann an meinen Chef, meine Eltern, meinen Bekanntenkreis weitergereicht würde, würde ich wohl davon absehen, selbst wenn ich persönlich einige der möglicherweise folgenden Gespräche wohl eher lustig als schlimm finden würde.

    Selbst wenn man ganz gut zu sich steht, hat es etwas Verletzendes, wenn intime Details weitergegeben werden, und wenn's auch nicht gerade ein Beichtgeheimnis ist: Ich finde, Diskretion ist etwas, das bei der Sexarbeit dazugehören sollte, und was in den allermeisten Fällen im Angebot auch explizit betont wird. Manche Leute zahlen für Dienstleistungen der Art gerade aus dem Grund, dass sie mit welchen Themen auch immer nicht out sein wollen oder können. Oder weil's einfach jemand nahestehenden gibt, der von der Sache nichts wissen oder erfahren soll (was durchaus auch ein Ehepartner sein kann).

    Ein "Beichtgeheimnis" gibt's da vielleicht nicht gerade.. aber doch, ich finde schon, dass Diskretion in der Sexarbeit selbstverständlich sein sollte. Es sei denn natürlich, ein/e Kund/in verzichtet freiwillig darauf.
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#43 DominikAnonym
  • 29.03.2018, 10:19h
  • Antwort auf #42 von TheDad
  • Du laberst nur statt sachlich zu diskutieren. Mir geht es um Fakten und nicht darum, was und wie viel man einem italienischen Callboy glauben kann und was daraus verallgemeinernd geschlussfolgert werden könnte oder nicht. Hier geht es um einen konkreten Fall und alles, was ich bislang erkennen kann, sind unverifizerte Behauptungen, mit denen er offenbar sein Buch zu promoten versucht.

    Fakt ist außerdem, dass es in den italienischen Medien auch kein Riesenthema ist, sondern nur von einigen Boulevardmedien aufgegriffen wurde. Die konnten wohl auch mit seinen in Szene gesetzten Bildern was anfangen, was typisch für Boulevar aber eher untypisch für Investigativ-Journalismus ist. Das ist jedenfalls das, was mir so auffällt.

    So, und jetzt bitte erst wieder melden, wenn Du mehr weißt als "Komm mal klar".
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#42 TheDadProfil
  • 29.03.2018, 09:48hHannover
  • Antwort auf #38 von Dominik
  • ""Sag ich ja!""..

    Nöö..
    Du beschwerst Dich darüber daß diese Geschichte bislang nur in Italienischen Medien die Aufmerksamkeit erreicht, die ihr gebührt..

    Man darf darauf gespannt sein wie sich die Story verbreitet wenn erst die englische Übersetzung vorliegt..
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#41 TheDadProfil
  • 29.03.2018, 09:45hHannover
  • Antwort auf #31 von marcocharlottenburg
  • ""Komische Doppelmoral hier. Sonst wird immer gefordert, jede solle selber über sein Outing entscheiden und niemand öffentlich gezwungen werden und nun, nur weil es Priester sind, wird alles über Bord geworfen?""..

    Täter-Opfer-Umkehr !

    Die "Doppelmoral" findet sich IMMER in den Reihen der Täter, der Verfolger, der Hetzer !

    ""Schäbig"" sind hier nur Kommentare die solche Täter dann in Schutz nehmen !
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#40 TheDadProfil
  • 29.03.2018, 09:42hHannover
  • Antwort auf #29 von Dominik
  • ""ABER: Es besteht immer noch ein Unterschied zwischen Wissen und Mutmaßen, zwischen Fakt und Gerücht. Beweise kann ich hier beim besten Willen (noch) nicht erkennen.""..

    Kuck an..

    KUNDEN sind also dann immer noch keine "Beweise"..

    Was wünscht sich der Herr "Dominik" denn dann noch ?
    Schwanz-Fotos ?

    Komm klar..
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#39 TheDadProfil
  • 29.03.2018, 09:40hHannover
  • Antwort auf #28 von eigene_welt
  • ""Also ich weiss nicht, ob Du damit bei ALLEN richtig liegst.""..

    Auch Dir an dieser Stelle noch einmal :
    Es geht nicht um ALLE Kleriker als Person, es geht um das System RKK, das von ALLEN Klerikern gestützt wird, so lange sie Teil des Systems sind !

    Und das vollständig unabhängig davon welche "persönliche Meinung" oder Haltung sie dazu vertreten !
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#38 DominikAnonym
  • 29.03.2018, 08:04h
  • Antwort auf #36 von TheDad
  • Sag ich ja! Da kann man nicht gerade von einem aussagekräftigen Pressespiegel sprechen. Vielleicht auch kein Wunder bei - wie ungünstig - Schwarzstellen im ach so brisanten Enthüllungsdokument.

    Wie gesagt, wäre die tatsächliche Enthüllung genauso groß wie die Behauptung, sähe die Sache schon anders aus. Aber das ist hier (bislang) nicht der Fall.
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#37 TheDadProfil
  • 28.03.2018, 21:53hHannover
  • Antwort auf #18 von Benedikt17
  • ""Der junge Mann wird kaum überprüfen können, wer von seinen Kunden von der Kanzel etwas homophobes Predigt und wer sich vielleicht einfach zurück hält.""..

    Bullshit-Bingo !

    Für die grundsätzliche Haltung der RKK gegenüber LGBTTIQ*-Menschen und deren Rechte ist der GESAMTE Klerus verantwortlich !
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#35 TheDadProfil
#34 TheDadProfil
  • 28.03.2018, 21:34hHannover
  • Antwort auf #9 von Ith_
  • ""Dann ist da die Sache mit Outing und Berufsehre - seinen bisherigen Job wird er damit wohl an den Nagel hängen können. Selbst wenn ich kein Problem damit habe, out zu sein - ich würde schon privat mit niemandem in die Kiste wollen, bei dem ich damit rechnen muss, dass er sich hinterher öffentlich über irgendetwas davon auslässt.""..

    Äh ?
    Du, Privatmensch, geoutet..
    Die Anderen :
    "Katholische Prister", ungeoutet, zum Zölibat verpflichtet, und öffentliche Hetzer gegen jede Form der Gleichstellung von LGBTTIQ*-Menschen..

    Erkenne den Fehler in der Beurteilung einer wie auch immer gearteten "Berufs-Ehre" die hier "beschädigt" worden sein soll..

    Mal ganz davon abgesehen das Sexarbeiter*innen gar keinem "Beichtgeheimnis" unterliegen..
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#33 TheDadProfil
  • 28.03.2018, 21:27hHannover
  • Antwort auf #4 von Homonklin_@_NZ
  • ""Die Leute aber mit Namen und / oder persönlichen Angaben und vertraulichem Nachrichtenverkehr zu outen, ist doch ebenso niederträchtig.""..

    Nöö..
    Allein schon wegen der Niedertracht mit der die RKK LGBTTIQ*-Menschen seit Jahrhunderten verfolgt und ermordet hat, und das ist hochgradig kriminell (!), ist es das nicht, sondern es ist DRINGEND NOTWENDIG !
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#32 TheDadProfil
#31 marcocharlottenburgAnonym
  • 28.03.2018, 20:31h
  • Komische Doppelmoral hier. Sonst wird immer gefordert, jede solle selber über sein Outing entscheiden und niemand öffentlich gezwungen werden und nun, nur weil es Priester sind, wird alles über Bord geworfen? Ist auch nicht anders als sonst gegen die Todestrafe zu seib, aber man wird ja mal eine Ausnahme machen können. Ne, kann man nicht! Kleine Escortwurst, die offenbar ganz bewusst Daten gesammelt hat, um nun sich ne goldene Nasen verdienen zu wollen. Schäbig!
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#30 stromboliProfil
  • 28.03.2018, 20:07hberlin
  • Antwort auf #20 von KMBonn
  • also in italien ist der bei "Republika interviewt worden, wurde in tv-shows ebenfalls das buch vorgestellt.

    Warum bei uns da kaum oder gar nichts geschrieben wird, lässt andere fragen aufkommen.

    Aber wann haben wir überhaupt einen wirklich dauerhaft kritischen umgang mit religion/en und insbesondere den kirchen?

    Übrigens gibt es da parallel einen innerkirchlichen aufruhr in napoli..
    Ähnliches szenario , gleiche anzahl heuchelnder priester.
    Mit strichjungen im pupertären alter, organisiert in kirchlichen zirkeln und jugendhilfen.
    Sizilianisches sprichwort. "spricht die mutter zu ihrem kinde: lauf nicht zu nah hinter einerm esel, und zu nah vor einem priester...
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#29 DominikAnonym
  • 28.03.2018, 20:02h
  • Antwort auf #20 von KMBonn
  • Nicht falsch verstehen: Ich will hier keine Doppelmoral verteidigen. Wo sie zu beobachten ist, muss sie angesprochen und deutlich kritisiert werden.

    ABER: Es besteht immer noch ein Unterschied zwischen Wissen und Mutmaßen, zwischen Fakt und Gerücht. Beweise kann ich hier beim besten Willen (noch) nicht erkennen. Ich sehe einen Prostituierten, der aus dem Nähkästchen plaudert, der Behauptungen aufstellt, der von einem Dossier spricht, dessen Gehalt er aber nicht öffentlich machen könne, und der sich durch stylische Fotos in Szene setzen lässt bzw. selbst inszeniert.

    Das ist alles, was ich sehe, und offenbar auch die meisten Redakteure in den großen Leitmedien. Glaub mir, eine Sex-Story aus dem Vatikan, die allerdings auch wirklich sicher ist, wäre den allermeisten immer einen Leitartikel wenn nicht gar eine Titelstory wert. Nur in diesem Fall sieht's da ungewöhnlich mau aus, das macht mich stutzig.

    Nun. Ich habe gelernt, ein kritischer Geist zu sein und erst ein Urteil zu fällen, wenn ich etwas gesichert weiß. Das ist hier aber nicht der Fall.

    Deine persönlichen Erfahrungen mit Theologie-Studenten mögen ja so sein, doch ich glaube nicht, dass man daraus immer und überall verallgemeinernde Rückschlüsse ziehen kann. Hier geht es um einen konkreten (behaupteten) Fall von etwa 50 Priestern aus dem Vatikan. Aus meiner Sicht in (noch) ungeklärter Faktenlage.

    Ich bin ein Fakten-Typ, keine Gerüchte-Tante. Sorry.
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#28 eigene_weltAnonym
  • 28.03.2018, 20:01h
  • Antwort auf #20 von KMBonn
  • "EIn Priester, der dem System Katholische Kirche angehört und sich diesem Laden freiwillig anschließt, muß damit klarkommen, per se als unglaubwürdig und als Heuchler wahrgenommen wzu werden. Denn er hat sich in Kenntnis all dessen, was über diesen Laden herausgekommen ist, dafür entschieden, als geweihter Röckchenträger herumzulaufen, und predigt nun offiziell Wasser, während er privat Wein trinkt."

    Also ich weiss nicht, ob Du damit bei ALLEN richtig liegst. Es gibt immer (waere dann aber interessant, wieviele) Leutchen, die in ihrer eigenen Welt leben (Stichwort: Informationsblase), und die alle Meldungen und sogar Beweise, die diese Sichtweise "bedrohen", ignorieren.
    Ich hatte auch mal so einen gekannt (nicht naeher, war mir zu suspekt), der war juenger, aber so dermassen altklug und "erwachsen", (als halbes Kind noch, bzw. schon) dass der damit sogar rel. tolerante Erwachsene massiv genervt hat. So Leute kann man dann auch nicht ueberzeugen, bzw. es steht dann zu befuerchten, dass sie irgendwelche abgedrehten Dinge tun; entweder sind die dann reif fuer die Klappse (irgendwie ja auch schon so :-/ ), oder tun womoeglich anderen oder sich selbst etwas an.
    Ich will die damit jetzt nicht in Schutz nehmen, aber ich bin mir sicher, dass es durchaus (leider) (einige wenige?) welche gibt, die das nicht wissen, oder nicht wissen wollen, und einfach ignorieren/ausblenden.
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#27 DerflaAnonym
  • 28.03.2018, 19:51h
  • Ich habs getan. Bin diese Woche aus der kath. Kirche ausgetreten. Möchte diesen Vetein einfach nicht mehr finanziell unterstützen.
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#26 von_hinten_genommenAnonym
  • 28.03.2018, 19:45h
  • Antwort auf #18 von Benedikt17
  • ....schreibt einer, der sich angesprochen fühlt? Interessant :-)
    Was wühlt dich denn so auf? Weil deine "gehuldigte" Kirche "trüb" dargestellt wird??
    Weil du feststellst, dass es stimmt, was im Buch präsentiert wird? Weil du nun unumkehrbar damit konfrontiert wirst, dass die Religion nicht so perfekt ist wie du immer dachtest, und du ab sofort damit leben musst, dass im Vatikan systematisch eine Doppelmoral herrscht?

    Hm, ich würde sagen, du bist nun in der Realität gelandet und spürst allmählich, dass ignorant aufgebaute Gerüste aus nicht-wahrhaben-wollen und "was-kümmern-mich-die-anderen" auf Dauer morsch wird und einstürzt.
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#25 axelsProfil
  • 28.03.2018, 19:41h-
  • Das personalisierte Aufdecken ist richtig. Es sind keine armen Opfer, sondern längst Täter, die dazu beitragen, Doppelmoral zu kultuvieren, sie in die Gesellschaft einzuschreiben, zu reproduzieren. Eine der Voraussetzungen, für unsere entfremdeten Leben. Für das Wegschauen, für das Nichterkennen von Gewalt, wo sie durch alltägliches Handeln in die Welt getragen wird (wer leidet am andern Ende der von uns genutzten Warenketten, wer an klimabedingten Dürren, ...) etc.
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#24 von_hinten_genommenAnonym
  • 28.03.2018, 19:33h
  • Antwort auf #16 von Dominik
  • Es kann auch sein, dass dieses Buch nicht überall veröffentlicht- und sozusagen zurückgehalten wird, weil es eben brisante Inhalte hat. Wäre ja nicht verwunderlich, dass die katholische Kirche davor "beschützt" wird, oder?
    Ich finde es gut, dass er seine Erfahrungen veröffentlicht, denn das macht deutlich, dass es stimmt, was über den Vatikan gesagt wird.

    Dieses ganze Klimborium mit "urbi et orbi" und Papst-Euphori ist nichts als Show und so tun als ob. Eine Scheinheiligkeit, die nur noch lächerlich ist.

    Es wäre mir peinlich, wegen des Papstes nach Italien zu reisen (*gesichtverzerr*)
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#23 userer
  • 28.03.2018, 19:21h
  • Antwort auf #18 von Benedikt17
  • Die Kunden des Callboys betreiben eine Organisation, die global gesehen dazu beiträgt, dass Schwule und Lesben ermordet werden. Diese Kunden als Heuchler öffentlich zu entlarven (und hoffentlich ihresgleichen zum Fraß vorzuwerfen), ist eine mutige und dankenswerte Aktion.
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#22 AnonymAnonym
#21 GeorgB
  • 28.03.2018, 18:38h
  • Antwort auf #16 von Dominik
  • "Doch außer diesem queer.de-Artikel und einem kleinen stern-Interview irgendwo weiter hinten im Panaroma-Teil finde ich sonst nichts dazu."

    Dann gib einfach mal in Google seinen Namen ein, dann siehst du, wie viele Medien über die Sache berichten, einschließlich katholischer Nachrichtenportale, die ihn als "männliche Prostituierte" bezeichnen, was wohl auf die von katholischer Seite immer wieder gern benutzte Verführungstheorie abzielt.
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#20 KMBonnProfil
  • 28.03.2018, 18:32hBonn
  • Antwort auf #16 von Dominik
  • Als ich in in den 90ern in Bonn Pol. Wiss. studierte, gab es drei Priesterseminare in der Stadt. Eines fürs Bistum Aachen, eines für Köln und eines für die Auslandsminission, welches auch der Erzdiözese Köln untersteht.
    Es gab einen kleinen schwulen Klub in der Stadt, wo wir Studenten uns trafen. Ich will es mal - etwas übertrieben, aber die Aussage als solches stimmt - so beschreiben.
    Es gab Tage, da hätte man in dem Club eine Große Messe mit Chor und Orchester anhand der anwesenden Theologiestudenten und Priesteramtskandidaten feiern können.
    Ich hatte damals noch Verständnis für die Jungs, es war die Zeit, in der die polnische Flugente JP II den Kurs verschärfte, und begann, schwule Priester zu verfolgen.
    Und es waren nicht nur Priesteramtskandidaten oder Theologiestudenten, auch solche der evangelischen Fakultät waren anzutreffen.

    Das war damals. Ich habe meine Meinung i.S. RKK grundlegend geändert und betrachte den Laden als den größten real existierenden Sauhaufen.

    Ich bin geneigt, dem Callboy zu glauben. Für mich ist ein Callboy nicht deswegen unglaubwürdig, weil er ein Sexarbeiter ist. Auch ein Callboy ist ein Mensch mit einem Anrecht der Beachtung seiner Menschenwürde. Er ist nicht deshalb unglaubwürdig, nur weil er sexuelle Dienstleistungen anbietet.

    EIn Priester, der dem System Katholische Kirche angehört und sich diesem Laden freiwillig anschließt, muß damit klarkommen, per se als unglaubwürdig und als Heuchler wahrgenommen wzu werden. Denn er hat sich in Kenntnis all dessen, was über diesen Laden herausgekommen ist, dafür entschieden, als geweihter Röckchenträger herumzulaufen, und predigt nun offiziell Wasser, während er privat Wein trinkt.

    Da habe ich vor dem Callboy mehr Respekt, denn er steht dazu, was er sagt und ist.

    Was die mediale Verbreitung der Geschichte des Callboys betrifft, und sie aufgrund der eher spärlichen Berichterstattung als unglaubwürdig hinzustellen - nun ja.

    Mit dieser Logik wäre der Inhalt der 18bändigen Ausgabe des Untersuchungsberichtes der australischen Regierung über den Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen in kirchlichen und staatlichen Institutionen ebenfalls unglaubwürdig, denn bis auf ein paar Agenturberichte gab es dazu kaum etwas. Und das betraf einige zehntausend Fälle.

    Unser örtlicher General Anzeiger, immer gut für prokirchliche Jubelpropaganda, übernahm dazu nur den Agenturbericht von dpa, obwohl wir hier in Bonn einen der großen Mibrauchsfälle hatte. Ein paar Tage später war der 90. Geburtstag von Benedikt XVI dem GA eine ganze Seite (!) Berichterstattung wert.
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#19 GeorgB
  • 28.03.2018, 18:31h
  • Antwort auf #18 von Benedikt17
  • "Gerade Letztere, die möglicherweise in ihrem Alltag sogar für Homosexuelle Partei ergreifen, sie in ihrer Gemeinde integrieren etc. bla bla bla"

    Dann hätten sie längst die katholische Kirche verlassen und gegebenenfalls ihren Dienst in einer der zahlreichen von Jesus726 immer wieder aufgezählten Religionsgemeinschaften aufgenommen. Wer Priester in der katholischen Kirche ist, einer Organisation, die die Verachtung Homosexueller in ihre Statuten namens Katechismus geschrieben hat, trägt zum Erhalt dieses Systems bei, er leistet Beihilfe. Auch nicht-Hardcore-katholische Priester indoktrinieren Kinder, verheiraten keine gleichgeschlechtlichen Paare und genießen die vielen Privilegien. Oder hat man je von einem katholischen Priester gehört, der das Tanzverbot an katholischen Feiertagen abschaffen will, der den Blasphemie-Paragrafen abschaffen will, der sich für die Abschaffung der Privilegien im AGG einsetzt? Ich kenne keinen einzigen.

    Und wenn es so einen gäbe, warum übt der nicht entsprechend seinem Glauben und seiner Verpflichtung Enthaltsamkeit wie die meisten seiner Kollegen (egal ob hetero oder nicht) doch wohl? Nein, katholische Priester, die sich gegen Geld (aus der Kollekte?) mit männlichen oder weiblichen Sexarbeitern vergnügen, verhalten sich in so vieler Hinsicht falsch. Da ist keiner dabei, der unschuldig ist.
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#18 Benedikt17Anonym
  • 28.03.2018, 16:34h
  • Das größte Schwein im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.

    Der junge Mann wird kaum überprüfen können, wer von seinen Kunden von der Kanzel etwas homophobes Predigt und wer sich vielleicht einfach zurück hält. Gerade Letztere, die möglicherweise in ihrem Alltag sogar für Homosexuelle Partei ergreifen, sie in ihrer Gemeinde integrieren etc. Sind hier die gelackmeierten, und das ist schlichtweg eine Unverschämtheit
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#17 Tommy0607Profil
  • 28.03.2018, 16:04hEtzbach
  • Irgendwie schon richtig so . Denn mit grausame Kreuzzüge kennt sich ja die RKK besonders gut aus . So menschlich ist diese Kirche auch nicht
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#16 DominikAnonym
  • 28.03.2018, 14:47h
  • Ich wäre vorsichtig damit, die Geschichte zu glauben. Sex-Storys aus dem Vatikan, dazu noch aus erster Hand von einem Callboy, der angeblich Namen, Fotos und Beweise liefern kann, sind normalerweise DAS gefundene Fressen für BILD, SPIEGEL & Co., um dort als "großer Aufmacher" zu erscheinen. Doch außer diesem queer.de-Artikel und einem kleinen stern-Interview irgendwo weiter hinten im Panaroma-Teil finde ich sonst nichts dazu. Es könnte auch ein Wichtigtuer sein, der vielleicht mal Sex mit einem drittrangigen Priester und zwei Kaplänen hatte, das jetzt mega-mäßig aufbauscht, um nur Profit daraus zu schlagen. Die Story scheint mir nicht verifiziert zu sein, sonst wäre ganz sicher sehr viel mehr davon zu hören.
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#15 d-doc33Anonym
  • 28.03.2018, 13:58h
  • Er hat das richtige getan. Er hat auch niemand verraten, denn wer sich bei einem Sexdate auf ewige Verschwiegenhelt verlässt, ist nicht nur naiv sondern erhebt einen moralischen Anspruch, den er spätestens beim Bezahlen wieder aufgibt. Auch als Katholik.
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#14 BauernfängerAnonym
#13 userer
  • 28.03.2018, 12:46h
  • Antwort auf #6 von niccinicci
  • Du irrst: Denunziation und Geldgeilheit sind die Grundlagen des vatikanischen Betriebes. Der Autor hingegen hat dies nur aufgedeckt.

    Immerhin gut, dass seine Kunden sich ihn als Callboy gerufen haben, anstatt wie andere ihrer katholischen Priesterkollegen Kinder zu vergewaltigen.
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#12 LeseratteAnonym
  • 28.03.2018, 12:40h
  • Bei diesem Buch ist Mann ohne Italienischkenntnisse auf Informationen aus zweiter Hand angewiesen, so lange es nur die italienische Originalausgabe gibt. Bevor ich urteile, würde ich es gerne erst mal lesen können.

    Übersetzer ans Werk !
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#11 MandalorienAnonym
  • 28.03.2018, 11:14h
  • Antwort auf #4 von Homonklin_@_NZ
  • Also für gewöhnlich würde ich dir zustimmen stets den Rechtsweg zu wählen und niemanden öffentlich persönlich anklagen.
    Aber in diesem Fall ist es etwas anderes. Die Kirche ist eine Institution welche seit Anbeginn ihrer Existenz die Homosexualität verdammt und verfolgt. Damals noch unter dem Begriff der Sodomie, der unaussprechlichen Sünde, der Sünde die man nicht beim Namen nennen darf. Durch ihren Einfluss auf die Kultur Europas ist sie direkt für die Verfolgung und Unterdrückung Homosexueller zu verantworten. Durch die europäische Expansion geschah dies dann auch in allen anderen Winkeln der Welt, in den meisten Kulturen wurde Homosexualität zuvor entweder toleriert oder war sogar institutionalisiert.
    Noch heute leiden Millionen Homosexuelle unter diesen Einfluss der Kirche und selbst hier in unserem Land zerreißt sich der Klerus die Mäuler über die Wiedernatürlichkeit und Sündhaftigkeit dieser Menschen, verlangt von Ihnen Keuschheit bis zum Tod.
    Wenn wir eines aus unserer Geschichte lernen können, dann dass gutes Einreden und hoffen dass sich die Konservativen irgendwann einsichtig zeigen werden, nichts bringt. Die Homophilenbewegungen haben dies seit den 1950´ern durch reden und Anpassung an die Norm versucht und nichts bewirkt. Erst die Aktivisten Gruppen z.B. der Gay Liberation Front und Gay Activists Alliance haben ab 1969 durch ihr aggressives Auftreten und Aktionen gegen Institutionen, Unternehmen und Einzelpersonen zu raschen Änderungen geführt. Das zeigt sehr deutlich, dass der Wandel nur dann erreicht wird wenn man es Ihnen immer und immer wieder unter die Nase reibt und das so lange bis sie es verinnerlicht haben.
    Im Fall der Kirche ist es nun so, dass ihr unerschütterlich scheinender Nimbus moralischer Integrität untergraben werden muss. So dass die Leute erkennen, dass auf kirchliches Geschwätz kein Verlass ist. Auch hier muss es immer und immer wieder geschehen. Und umso heftiger ist es natürlich wenn Namen und Details genannt werden. Klar mag es kein Geheimnis sein, dass sich in der Kirche ein auffällig hoher Anteil an Homosexuellen tummelt und es Netzwerke und immer wieder Vorfälle gibt. Aber einem stockkonservativen Politiker der sich in der Öffentlichkeit vehement gegen die Rechte Homosexueller einsetzt und für ihre Ausgrenzung kämpft, in seiner Freizeit aber heimliche mit Callboys rumpoppt, dem gönne ich doch auch nicht seine Scheinheiligkeit und lasse ihn munter weiter hetzen und die Leben Unschuldiger versauen.
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#10 Petrus48Anonym
  • 28.03.2018, 11:07h
  • Antwort auf #7 von Alex
  • Auch dieser Vorfall, bei dem rund 50 italienische Priester betroffen sind, reiht sich ein in einer langen Reihe !

    Und dieser Escort hat vollkommen Recht; selbstverständlich waren über Jahrhunderte und bis heute viele katholische Priester/Mönche schwul. In einer repressiven Umgebung mit Strafgesetzen war die Katholische Kirche ein Schutzraum, wo sich schwule Männer hinter der Klostermauer oder hinter dem Talar verstecken konnten.

    Seit den 1960er gehen aber zunehmend schwule als auch lesbische Menschen einen anderen Lebensweg; sie "verstecken" sich immer seltener, gehen auf Partnerschaftssuche, heiraten oftmals mittlerweile am Standesamt und können sogar in den evangelischen Landeskirchen der EKD aber auch in anglikanischen, altkatholischen, mennonitischen, presbyterianischen, und quäkerischen Kirchen sich in Europa/Nordamerika/Australien/Neuseeeland kirchlich trauen oder einen öffentlichen Segnungsgottesdienst erhalten.

    Nunmehr nachdem die Ehe für alle auch in Deutschland umgesetzt wurde, melden sich auf Druck einer Reihe von römisch-katholischen Laienorganisationen wie Caritas, Kirche von unten, Bund deutscher katholischer Jugendliche oder auch dem Zentralrat der deutschen Katholiken zumindest einige Bischöfe bei den Katholiken wie Bischof Bode in Osnabrück, Bischof Ackermann in Trier oder Weihbischof Geerlings in Münster, die zumindest öffentliche Segnungsgottesdienste für verheiratete homosexuelle Paare fordern.

    Und in der Tat zwar hat sich Papst Franziskus schützend vor schwule katholische Priester mit dem Satz gestellt "Wer bin ich mir darüber ein Urteil anzumaßen", aber weiterhin steht im Katholischen Katechismus, das homosexuelle Handlungen ethisch verwerflich sind, was in vielen anderen christlichen Kirchen gerade nicht so gelehrt und gepredigt wird und auch ein Pflichtzöilbat gibt es fast "nur" in der Katholischen Kirche. Übrigens auch in Synagogen des Reformjudentums/Konservativen Judentums sowie in einer Reihe buddhistischer Organisationen sind Segnungsgottesdienste oder Trauungen für verheiratete homosexuelle Paare erlaubt.
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#9 Ith_Anonym
  • 28.03.2018, 10:54h
  • Hmm, ist natürlich schon eine sehr zwiespältige Sache. Mehr als tausend Seiten Beweismaterial zu sammeln wirkt nicht nach einer spontanen Aktion. Wenn die Idee mit der großen Buchvermarktung und dem Skandal dahintersteht, und dem Plan, sich davon ein schönes Leben machen zu können, könnte das nach hinten losgehen.

    Dann ist da die Sache mit Outing und Berufsehre - seinen bisherigen Job wird er damit wohl an den Nagel hängen können. Selbst wenn ich kein Problem damit habe, out zu sein - ich würde schon privat mit niemandem in die Kiste wollen, bei dem ich damit rechnen muss, dass er sich hinterher öffentlich über irgendetwas davon auslässt. Wenn man für den Sex inklusive Diskretionszusage dann schon bezahlt, geht das einfach gar nicht.

    Und dann wiederum denke ich mir aber auch - wären sie einfach ein bisschen netter zu ihm gewesen, wäre das vielleicht nicht passiert.
    Man kann ja immer darüber spekulieren, dass es ihm schon länger um den Skandal gegangen ist, und seine Argumente zur Offenlegung insofern einfach zur Show gehören. Aber ich kann mir andererseits auch vorstellen, dass ein wahrer Kern dabei ist, denn die hohe Geistlichkeit ist noch nie sonderlich menschlich mit irgendwem umgegangen, und gerade die katholische Kirche halte ich für ein lupenreines Feudalsystem, in dem einfach religiös begründet Wertigkeiten von Menschen aufrecht erhalten werden.
    Tut denen vielleicht gut, wenn man sie daran erinnert, dass Callboys und Stricher auch Menschen sind.

    Nachdem die Kirchen und ihre Macht immer noch handfeste Gründe dafür sind, dass einige Leute sich ein Outing nicht leisten können, weil sie damit ihren Job und ihre Zukunft riskieren würden, finde ich die Idee an sich nicht schlecht, mit so einer Offenlegung eine neue Diskusssion anzustoßen. Dann wiederum ist aber die katholische Kirche nunmal ein Feudalsystem .. und das bedeutet eine Form von Willkürherrschaft, die es sich in mehr als einer Hinsicht leistet, sich um Einflüsse von außen nur wenig zu scheren.

    Wer mal die Satanische Bibel u.ä. gelesen hat, kann sich über einen öffentlichen Hinweis auf die Heuchelei irgendwo nur freuen. Ich fürchte, ändern wird es aber nichts.
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#8 PeerAnonym
  • 28.03.2018, 10:53h
  • Richtig so!

    Man muss die Scheinheiligkeit und Doppelmoral dieser Katholen immer und immer wieder entlarven.

    Das betrifft ja nicht nur Sexualität, sondern auch in anderen Bereichen führen die ganzen Pfaffen ein komplett anderes Leben als sie es ihren Schäfchen predigen.

    Und alles was die zur Bevormundung und Unterdrückung von Menschen tun und wie die Hass predigen, dient denen nur zum Erhalt ihres Geldes und ihrer Macht so dass die ihr ausschweifendes Luxus-Leben weiter führen können.

    Religion ist das genialste Geschäftsmodell der Welt, weil es immer Menschen gibt, die darauf reinfallen und den angeblichen Heilspredigern bereitwillig Geld und Macht sichern.
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#7 AlexAnonym
  • 28.03.2018, 09:51h
  • Die Katholische Führungsebene ist zu einem guten Teil Homo... Inwiefern ist das jetzt eine Neuigkeit? Dass da mal einer auspackt, wird die heuchlerische Geisteshaltung auch nicht grundlegend verändern. Eigentlich kann die katholische Kirche ihre Glaubwürdigkeit nur noch in der Vorwärtsverteidigung wiedergewinnen... aber da können wir genauso gut auf den jüngsten Tag warten.
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#6 niccinicciAnonym
  • 28.03.2018, 09:16h
  • und ganz nebenbei lässt sich mit dieser pr-aktion super sein neues buch verkaufen und die talkshowauftritte sind ihm gewiss. willkommen im denunziations-zeitalter, ätzend!
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#5 JohannbAnonym
  • 28.03.2018, 09:04h
  • Dann waere es mal schoen zu wissen, wie gross das Netzwerk der Hetero Priester ist, welche sich Damen alla Stormy Daniels zuschustern......
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#4 Homonklin44Profil
  • 28.03.2018, 08:21hTauroa Point
  • An sich hat er ja mit allem Recht, sogar sehr zutreffend im Detail. Die Leute aber mit Namen und / oder persönlichen Angaben und vertraulichem Nachrichtenverkehr zu outen, ist doch ebenso niederträchtig.
    Das sollten die selber entscheiden, ob sie es wollen. Lügen ist nicht zwingend auch kriminell, und im Lügen sind die christlichen Kirchen-Knilche ganz groß. Darin übertreffen die sich gegenseitig, als wärs ein Wettbewerb.
    Würden sich vermutlich nie selbst outen, auch klar. Das selbstverherrlichende System will schließlich erhalten bleiben.

    Im Fall, dass sich Kriminelle darunter befänden, ist es natürlich was anderes. Dann aber eher an die Polizei weiterzureichen und nicht an den zuständigen Oberknilch.
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#3 Von_Vorne_BedientAnonym
#2 MrSchizoAnonym
  • 28.03.2018, 08:07h
  • Ist das dann jetzt ein schwuler whistle blower wie Edward snowden? Irgendwie doch schon, oder?

    Bin ich jetzt schadenfroh oder schockiert? Sie Verstößen gegen ihren berufethos, er gegen seinen. Das ist ja schon fast biblisch!
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#1 Gerlinde24Profil
  • 28.03.2018, 07:07hBerlin
  • Heuchelei und Doppelmoral gibt es in allen Religionen. Warum? Weil diese Religionsführer sich einen Nimbus des Vollkommenen, des "Besser Seins" erschaffen haben, um ihre Schäfchen zu kontrollieren und manipulieren zu können. Es geht um Geld und Macht (mehr um Macht, als um Geld). Und es geht darum, dass sie von anderen verlangen, Wasser zu trinken, selbst aber Wein saufen.
    Als ehemaliges Mitglied der Mormonen, weiß ich, wovon ich rede!
    Homosexuelle, die sich outen, werden exkommuniziert, Päderasten nur versetzt, so dass sie ungehindert weitermachen können. Ich frage mich, ob es neben dem Homosexuellennetzwerk, es im Vatikan auch ein Päderastennetzwerk gibt?
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