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Reality-TV

Matthias und Hubert heiraten auf Vox

Der Kölner Privatsender Vox wird im Mai die Hochzeitsvorbereitungen und das Ja-Wort der Reality-Schwulen Matthias Mangiapane und Hubert Fella zelebrieren.


So stellt sich der Vox- und RTL-Zuschauer den gemeinen Schwulen vor: Matthias Mangiapane und Hubert Fella in Interviewlaune (Bild: RTL)

Der Fernsehsender Vox wird ab dem 30. April wöchentlich die sechsteilige Reality-Serie "Hubert & Matthias – Die Hochzeit" zeigen. Die Sendung soll jeweils gegen 22.15 Uhr ausgestrahlt werden. Darin soll laut Vox dargestellt werden, wie das Reality-Paar Matthias Mangiapane und Hubert Fella "die perfekte Märchenhochzeit" organisiert.

Laut der Vorankündigung soll der Zuschauer "tief in das private Leben des Paares" eintauchen. "Wie so viel im Leben von Hubert und Matthias ist auch ihre Hochzeit eines ganz bestimmt nicht: gewöhnlich", so Vox in seinem Pressetext. Der prominente Hochzeitsplaner "Froonck" Matthée soll dem Paar in der Sendung unter die Arme greifen.

Der 34-jährige Mangiapane und sein 50-jähriger Partner sind in den letzten Jahren von Vox und RTL zu Reality-Stars aufgebaut worden. Die beiden traten beispielsweise in der Hobbygärtner-Doku-Soap "Ab ins Beet!" auf und testeten Alltagsprodukte in der Serie "Hot oder Schrott – Die Allestester". Außerdem waren sie 2014 in der RTL-Realityserie "Die Schlagerstars" zu sehen.

Direktlink | Hubert und Matthias trällern auch mal ganz gerne über Bienchen

Im vergangenen Jahr traten die Männer gemeinsam im RTL-"Sommerhaus der Stars" auf (queer.de berichtete). Dort belegte das Paar Rang drei. RTL war offenbar von Mangiapane derart begeistert, dass der frühere Handelsvertreter Anfang dieses Jahres in der Dschungelshow "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" dabei war – dieses Mal ohne seinen Liebsten (queer.de berichtete). Im Dschungel erhielt Mangiapane medienwirksam einen Heiratsantrag per Brief von seinem Partner (queer.de berichtete). Später gestand der Kandidat gegenüber der "Bild"-Zeitung, dass diese Aktion "ein bisschen geplant" gewesen sei. Der 34-Jährige verließ am Ende die Show als Fünftplatzierter (queer.de berichtete).

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Hochzeit bereits 2014 geplant

Eine TV-Hochzeit der beiden Reality-Sternchen war bereits vor vier Jahren von RTL geplant worden. In der Reihe "Die Schlagerstars", in der unter anderem Hubert und Matthias auf einem Trip nach Las Vegas begleitet wurde, sollte sich das Paar das Ja-Wort geben. Allerdings übersah die Produktion ein wichtiges Detail, wie es in dem Blog des Promi-Paares festgehalten ist: "Eigentlich war eine Hochzeit geplant, aber weder RTL noch andere wussten, dass Schwule zu dieser Zeit noch nicht im Staat Nevada heiraten durften". (dk)



#1 herzesAnonym
  • 04.04.2018, 12:57h
  • Diese beiden Peinlichkeiten sorgen sicher nicht für mehr Akzeptanz. Ich schäme mich ja selber für die 2 Profilneurotiker.
    Alle Kischees werden bedient und live ausgebreitet. Horror.
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#2 DerStephanProfil
  • 04.04.2018, 13:14hNürnberg
  • Antwort auf #1 von herzes
  • Der Punkt wenn man Sexualität mit Lebensweise verwechselt.

    Das tun Privatsender in dem diese zeigen wie Schwule nun eben heiraten.
    Das tun Homo in dem sie schwule und hetero verhalten einteilen. Zitat: "Mach doch nicht immer so hetero"

    Schwul ist man dann wenn man ein Kerl ist und auf Kerl steht. So einfach unterteilt man das.
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#3 herzesAnonym
#4 Michael PAnonym
  • 04.04.2018, 14:27h
  • Wunderbar! Toleranz und Akzeptanz erreicht man dadurch, dass man im Alltag seine Normalität beweist. Nicht durch eine dumme RTL Sendung in der auch homosexuelle heiraten dürfen und erst recht nicht dadurch in Lack und Leder auf einem CSD zu tanzen! Diese beiden Spinner treten all die Errungenschaften mit Füßen.
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#5 herzesAnonym
  • 04.04.2018, 14:51h
  • Antwort auf #4 von Michael P
  • Der Grund warum ich keinen CSD mehr besuche. Normalität ist allerdings relativ. In jedem Fall ist Schwul sein normal.
    Und es ist nicht unnormal, oder "Selbsthass", wenn man im Alltag außer durch die Liebe zu einem Mann, sonst nicht weiter auffällt.
    Die beiden, haben Schwulsein zum Beruf erkoren.
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#6 MaaaartinAnonym
  • 04.04.2018, 14:56h
  • Antwort auf #4 von Michael P
  • Du hast rechr, wir sollten wieder mehr dankbarkeit zeigen, das wir nicht mehr totgeschlagen werden. Homos müssen pflegeleicht und abwaschbar sein, damit oma lieschen dich im treppenhaus endlich nicht immer so misstrauisch anstarrt.
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#7 HeteronormativitätAnonym
#8 BEARAnonym
  • 04.04.2018, 15:13h
  • Antwort auf #4 von Michael P
  • Toleranz und Akzeptanz sind keinen Pfifferling wert, wenn man sie nur dadurch "erhält", so "normal" wie möglich zu sein oder zu wirken. Au contraire - das ist das GEGENTEIL von Akzeptanz.

    Auf "Akzeptanz", die mich erst zu 100% auf "Normalmaß" zurechtbiegt, bevor ich sie gnädigerweise "erhalte", pfeife ich. Die ist im Ernstfall nichts, aber auch gar nichts wert.
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#9 herzesAnonym
  • 04.04.2018, 15:33h
  • Alter... darf ich als Schwuler kein Spießer sein? Muss ich mich anders verhalten als Heteros? Muss ich künstlich Auffallen? Muss ich jedem, den es nichts angeht, zeigen, dass ich auf fisten stehe? Muss ich Heterophob sein?
    Es reicht wenn JEDER weiß dass ich schwul bin. Der Rest von mir ist einfach Mensch.
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#10 ursus
  • 04.04.2018, 15:35h
  • Antwort auf #4 von Michael P
  • dass heute auch bürgerliche homos relativ angstfrei in ihren biedermeierwelten leben können, verdanken sie nicht ihren regenbogenfarbenen häkeldeckchen, sondern den "spinnern", die ihre köpfe für sie hingehalten und schläge eingesteckt haben.
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