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Kommentare zu:
Das ist das süße schwule Paar aus "Die Nacht der Nächte"


#1 herzesEhemaliges Profil
  • 07.04.2018, 13:55h
  • Der Respekt vor diesen Beiden sollte eigentlich von sich aus jeden Unkenruf, bzgl. "heteronormativ, zwangsangepasst u. a." im Keim ersticken.
    Ein wunderbarer Lebensentwurf, bei dem gemeinsam durch dick und dünn die Probleme gemeistert wurden und den ich mir gerne zum Vorbild nehme.
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#2 Danny387Profil
#3 PeerAnonym
  • 07.04.2018, 15:02h
  • Diesen Film werde ich nicht gucken, weil ich den Trailer diskriminierend finde:

    Alle anderen Paare dürfen gemeinsam vor der Kamera sein.

    Das schwule Paar sieht man nur einmal kurz von hinten vor der Skyline New Yorks und einer der beiden darf nur alleine reden ohne seinen Partner und das was er sagt, lässt nicht mal auf Homosexualität schließen.

    Wenn der Film so ein Ungewicht hat wie der Trailer brauche ich den nicht zu sehen... Denn Quoten-Schwule, die nur den Film länger machen sollen, braucht niemand.
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#4 BEARAnonym
#5 daVinci6667
  • 07.04.2018, 15:22h
  • Antwort auf #1 von herzes
  • Yep. Da unterstütze ich Dich sehr gerne!

    Leider gibt es unter uns Schwulen einige die andere nicht akzeptieren wollen. Dabei sind wir Menschen unabhängig der sexuellen Orientierung einfach unterschiedlich gestrickt und veranlagt.

    Die einen schiessen gegen treue (egal wie die es für sich definieren) schwule Paare, die sich verheiraten wollen und schimpfen diese angepasste Heteronormative.

    Andere die offene Beziehungen leben und denen heiraten wenig bedeutet werden von den anderen ebenso wieder ausgegrenzt.

    Ich verstehe das nicht. Warum nur nicht einfach jeder so wie es für ihn stimmt?

    Wir beide brauchen Verlässlichkeit, Geborgenheit Sicherheit etc. Auch in nicht privaten Dingen. Vielleicht auch weil wir dies in der Kindheit zu wenig hatten. Wir haben zusammen eine Wohnung gekauft, typisch schweizerisch viele Versicherungen abgeschlossen und uns vor vielen Jahren verpartnert, sobald dies möglich wurde und gehen im Alltag und im Leben nur kalkulierbare vernünftige Risiken ein.

    Andere brauchen das alles nicht. So what? Was soll daran heteronormativ sein? Eine Frau spielt in unserem Leben nirgends eine Rolle noch übernimmt jemand die klassisch definierte Frauenrolle weder im Schlafzimmer, der Küche noch sonstwo.
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#6 BEARAnonym
  • 07.04.2018, 16:08h
  • Antwort auf #5 von daVinci6667
  • "Die einen schiessen gegen treue (egal wie die es für sich definieren) schwule Paare, die sich verheiraten wollen und schimpfen diese angepasste Heteronormative."

    Aber auch nur dann, wenn diese von ALLEN verlangen, gefälligst genau so zu leben, sich "normal" zu verhalten und doch "möglichst nicht so aufzufallen".

    Kleiner, aber entscheidender Unterschied.

    JEDE_R soll so leben können, wie er_sie möchte. Natürlich. Aber es darf eben keinen Normativitätsdruck geben. Und der wird - leider auch hier - von vielen ausgeübt.

    Im übrigen gibt es für das von Dir benannte Phänomen einen noch "schöneren" Begriff:

    de.wikipedia.org/wiki/Homonormativit%C3%A4t

    Daraus zitiere ich kurz:
    "Homonormativität führte zur Auslöschung politischen Engagements, sobald die LGBT-Bewegung ihre vorrangigen Ziele der gleichgeschlechtlichen Ehe [...] erreicht habe."

    Zu dieser Auslöschung darf es eben NICHT kommen. Und dagegen werden Leute wie ich auch weiterhin kämpfen:

    Gleiche Rechte für alle - ja, selbstverständlich!
    Gleichmacherei, Spießbürger- und Duckmäusertum für alle: Auf keinen Fall!
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#7 PeerAnonym
#8 BEARAnonym
  • 07.04.2018, 16:22h
  • Antwort auf #7 von Peer
  • "um das nicht zu sehr zu betonen"

    Genau da liegt das Problem.
    Eine gleichwertige und gleichrangige Darstellung wird bereits als Überbetonung gewertet.

    So lange dieser sehr, sehr tief verankerte Mechanismus noch so funktioniert, erreichen wir keine vollständige Akzeptanz.
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#9 herzesEhemaliges Profil
#10 0704BenjaminAnonym
  • 07.04.2018, 17:00h
  • Antwort auf #3 von Peer
  • Die Meinung kann ich leider nicht nachvollziehen. Ich finde, dass aus dem Trailer klar herauskommt, dass ein älteres schwules Paar aus den Staaten dabei ist und wenn man den Trailer genau schaut, dann zeigt er dieses angeblich so diskriminierte Paar sogar als innigstes und intimstes, ohne es m.E. nach über- oder unterzubringen.
    Ich bin gespannt auf den Film und werde ihn mir gerne ansehen.
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#11 JuNiAnonym
  • 07.04.2018, 17:22h
  • Hab bislang nur den Trailer gesehen, aber die Zwei sind so megasüß :-). Schade, dass so eine schöne Doku nicht im TV gezeigt wird, sondern nur in ausgewählten Kinos.
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#12 PeerAnonym
  • 07.04.2018, 17:33h
  • Antwort auf #9 von herzes
  • Das mag ja sein, aber im Trailer versucht man das so klein wie möglich zu halten.

    Das hat sowas von: "Wenn die einmal im Film sind ist es egal, dann haben sie eh schon bezahlt. Aber bloß vorher im Trailer nicht zu viel 'Schwules' zeigen, damit nicht zu viele wegbleiben."

    Wenn Schwule im Trailer marginalisiert werden, will ich auch den Film nicht sehen, selbst wenn es dort anders sein sollte.
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#13 PeerAnonym
  • 07.04.2018, 17:37h
  • Antwort auf #10 von 0704Benjamin
  • "und wenn man den Trailer genau schaut"

    Es geht aber nicht darum, ob man beim Betrachten mit der Lupe oder beim Gucken in Zeitlupe oder einem Standbild an der richtigen Stelle vielleicht auch noch eine dritte Stelle findet, wo sie mal kurz zusammen zu sehen sind.

    Sondern es geht darum, was man beim normalen Betrachten des Trailers sieht und da sind die Heteropaare zusammen und dürfen über ihre Beziehungen reden, während man das schwule Paar nur kurz von hinten zeigt und wenn einer der beiden ganz allgemein was von Liebe erzählt (was genauso auch für Heteros gilt), dann ist sein Partner nicht zu sehen.

    Selbst wenn es im Film anders sein sollte, so bleibt das dennoch ein Trailer, der dieses Film-Thema so klein wie möglich halten will - vermutlich um nicht zu viele potentielle Besucher zu verschrecken.

    Und sowas kann und will ich nicht unterstützen und werde deshalb auch den Film nicht sehen.
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#14 daVinci6667
  • 07.04.2018, 19:03h
  • Antwort auf #6 von BEAR
  • Hallo Bear
    Keine Angst, dabei unterstütze ich Dich gerne. Ich hab schon mehrmals hier geschrieben dass auch dort wo die gleichgeschlechtliche Ehe endlich eingeführt wurde, noch längst nicht alles erreicht ist.

    Wer das glaubt muss extrem blind sein. Ich finde die allergrösste Herausforderung ist die weiterhin sehr schwierige Situation für LGBTI an unseren Schulen und natürlich der ganze Themenbereich um Queer Refugies. Und das sind nur zwei von tausend Dingen die endlich thematisiert werden müssen.
    Lieber Gruss
    daVinci6667
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#15 remixbeb
  • 07.04.2018, 21:25h
  • Antwort auf #12 von Peer
  • Hmm.. Den Trailer hab ich nicht gesehen, allerdings irgendeinen Bericht darüber. Und da hatten die beiden mit Abstand am meisten "Zeit". War dann eher überrascht, als ich gemerkt habe, dass noch weitere Paare drin vorkommen. Wenn du tatsächlich wegen dem Trailer den Film nicht schauen magst, ok. Deine Entscheidung. Vielleicht solltest du aber nicht ganz so strikt sein.
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#16 SenjAnonym
  • 08.04.2018, 11:14h
  • Wie absurd dass man als homosexuelles Paar nur über eine Adoption gewisse Rechte bekam.
    Die homosexuelle Ehe galt als falsch, aber die Adoption von fast gleichaltrigen war/ ist möglich?
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#17 von_hinten_genommenAnonym
  • 08.04.2018, 11:19h
  • Der schlechteste Trailer, den ich je über Homosexuelle gesehen habe :-/ :-(
    Kann mich @peer nur anschließen - das ist Diskriminierung.

    Also nochmal an alle Regisseure: die Ehe ist geöffnet und Schwule und Lesben dürfen heiraten.
    Bitte dementsprechend die Trailer gestalten!

    So ne Sch***e braucht niemand!

    Und von wegen die Zuschauer sollen "nicht erschreckt" oder "nicht vertrieben" werden.
    Solange so gedacht wird, wird Homosexualität in unserer Gesellschaft niemals selbstverständlich sein.

    Erst wenn auch die Filmindustrie damit selbstverständlich umgeht, wird es auch die Gesellschaft als selbstverständlich betrachten.
    (*augenroll*)
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#18 TheDadProfil
#19 BEARAnonym
  • 08.04.2018, 17:08h
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • Er hat nun schon ein paarmal kundgetan, dass er den Film nicht anschauen möchte.

    Warum lasst Ihr ihn nicht sein Ding machen?

    Er möchte nicht. Hat das sogar begründet, obwohl er es nicht rechtfertigen müsste. Punkt.

    Die eine Sache ist, einen abweichenden Standpunkt darzustellen. Die andere, nicht akzeptable, Sache ist aber, jemanden wieder und wieder dazu zu nötigen, etwas zu tun, was er nicht möchte.

    Auf sowas reagiere ich allergisch.

    Also lasst den Menschen in Frieden.
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#20 Homonklin44Profil
  • 08.04.2018, 19:53hTauroa Point
  • Habe zwar den Trailer noch nicht gesehen, aber den Film würde ich gerne sehen, weil ich über die Beiden schon anderswo einen Bericht mitschnitt, oder vielleicht sogar hier schon was gelesen hatte.

    Die Beiden verkörpern in etwa die Vorstellung einer Liebe, von der ich als Junge gern, zwar wohl vage und grob fantasierte. Die haben einander gefunden, an einander fest gehalten und ihr Ding gemacht, ohne andere dazwischen geraten zu lassen, ohne wegen Kleinigkeiten auseinander zu rennen. Wegen den Strapazen, die ihre Beziehung erdulden musste, schon gar nicht. Das ist mit einer Verneigung zu bewundern, wenn man noch bedenkt, in welcher Zeit die jung waren, und welche Ächtung einem Homosexuellen da galt.
    Mit dem Mumm in den Knochen muss man wohl geboren sein!
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#21 TheDadProfil
  • 08.04.2018, 20:44hHannover
  • Antwort auf #19 von BEAR
  • Grundsätzlich gebe ich Dir hier Recht, aber ich antworte auf Kommentare ja auch nicht wirklich ohne jeden Grund..

    Zwischen meinem Anspruch an mich vorurteilsfrei an eine Sache heranzugehen, und sich dann von einem Trailer so ins Boxhorn jagen zu lassen, liegen dann auch Welten..
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