Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?30971

Cologne Pride

Kölner CSD-Motto: "coming out in DEINEM style"

Deutschlands größter CSD stellt dieses Jahr das individuelle Coming-out in den Mittelpunkt.


Die Forderung der CSD-Organisatoren: Kommt raus, wie ihr es wollt

  • 11. April 2018, 10:08h 61 2 Min.

Die Organisatoren des Cologne Pride haben am Dienstag "coming out in DEINEM style" als CSD-Motto des Jahres 2018 bekannt gegeben. Damit soll darauf verwiesen werden, dass jeder das Recht haben sollte, sich auf seine eigene Art zu outen.

"Jeder Mensch muss die uneingeschränkte Freiheit haben, sein 'Coming-out' völlig selbstbestimmt und ohne Schranken im ganz persönlichen Style zu vollziehen, völlig egal, wann, wie und wo!" – so beschreiben die Organisatoren das gewählte Motto in einer ausführlichen Begründung auf Facebook. Sexualität sei nur "ein Teil dessen, wer wir sind", heißt es weiter. "Aber wir sind so viel mehr!" – etwa Veganer oder Fleischesser oder auch Gläubiger oder Atheist.

"Wir outen uns im Job, wir outen uns zu Hause. Wir outen uns bei Freunden, wir outen uns in der Liebe. Wir outen uns in der Kirche, in der Synagoge, in der Moschee und im Tempel. Wir outen uns auf Deutsch, Arabisch, Englisch, Türkisch und Griechisch. Wir outen uns in Drag, im Anzug, in Arbeitskleidung, in Hosen und Röcken", so die Organisatoren. Diese Individualität beim Coming-out soll mit dem Begriff "Style" transportiert werden. "Unser Style ist, wer wir sind und wie wir sein wollen."

Gepostet von Cologne Pride am Dienstag, 10. April 2018
Facebook / Cologne Pride
Datenschutz-Einstellungen | Info / Hilfe

In vergangenen Jahr fand der Kölner CSD nur wenige Monate vor der Bundestagswahl statt und stellte daher die Politik in den Mittelpunkt. Das Motto "Nie wieder" sollte an den grausamen Paragrafen 175 erinnern und die Lehren aus der Verfolgung für die heutige Politik herausarbeiten. Schirmherr war der damalige Bundesjustizminister Heiko Maas, der ein Gesetz zur Rehabilitierung von Opfern der deutschen Schwulenverfolgung der Nachkriegszeit auf den Weg gebracht hatte (queer.de berichtete). Der SPD-Politiker ist inzwischen zum Bundesaußenminister aufgestiegen.

Die CSD-Parade zum Cologne Pride soll dieses Jahr am 8. Juli stattfinden – einem spielfreien WM-Sonntag. (dk)

-w-

#1 PatroklosEhemaliges Profil
#2 OTemporaOMoresAnonym
  • 11.04.2018, 15:50h
  • Ich habe noch nie eine idiotischere Mottobegründung gelesen. Bestenfalls Kindergartenniveau. Jedenfalls meilenweit entfernt von akzeptabler Emanzipationspolitik.
  • Direktlink »
#3 KaktusAnonym
  • 11.04.2018, 16:19h
  • Letztes Jahr habe ich positiv gestaunt, dass es endlich wieder um eine politische Aussage ging. Viele so hat man das Gefühl wissen gar nicht warum es den CSD überhaupt gibt, oder sie wollen es nicht wissen. Das wird keine Demo, dass wird mal wieder ein Manifest der Eitelkeiten. Wem ist das blos eingefallen. Na, Hauptsache es gibt etwas zu feiern. Das ist Köln.
  • Direktlink »