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- 11. Juli 2005 1 Min.
Kobe Jeder fünfte Schwule hat mindestens einmal in seinem Leben seinen Körper verkauft. Das ist das Ergebnis einer Befragung von rund 1.400 schwulen Männern im australischen Sydney. Die Untersuchung von Dr. Garrett Prestage von der Universität von New South Wales wurde am vergangenen Wochenende auf einer Konferenz zur HIV-Prävention im japanischen Kobe vorgestellt. Die meisten hätten in jungen Jahren aufgrund des Geldes und eher ungeplant angeschafft, so die Untersuchung, und dabei überwiegend Kondome benutzt; in ihren Partnerschaften hätten sie hingegen häufig ungeschützten Sex betrieben. Bei der Asien-Pazifik-Konferenz zur HIV-Prävention geriet der Aspekt jedoch angesichts von zahlreichen von der eigenen Familie zu ungeschütztem Sexualverkehr verkauften Mädchen, beispielsweise in Nepal, in den Hintergrund. (nb)













