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Kobe Jeder fünfte Schwule hat mindestens einmal in seinem Leben seinen Körper verkauft. Das ist das Ergebnis einer Befragung von rund 1.400 schwulen Männern im australischen Sydney. Die Untersuchung von Dr. Garrett Prestage von der Universität von New South Wales wurde am vergangenen Wochenende auf einer Konferenz zur HIV-Prävention im japanischen Kobe vorgestellt. Die meisten hätten in jungen Jahren aufgrund des Geldes und eher ungeplant angeschafft, so die Untersuchung, und dabei überwiegend Kondome benutzt; in ihren Partnerschaften hätten sie hingegen häufig ungeschützten Sex betrieben. Bei der Asien-Pazifik-Konferenz zur HIV-Prävention geriet der Aspekt jedoch angesichts von zahlreichen von der eigenen Familie zu ungeschütztem Sexualverkehr verkauften Mädchen, beispielsweise in Nepal, in den Hintergrund. (nb)

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#1 ich auch!Anonym
  • 11.07.2005, 16:32h
  • hab ich auch gemacht! das geld hat gestimmt und der sex war auch gut. aber ich habe immer gummis benutzt....
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#2 garten-freundAnonym
  • 11.07.2005, 16:42h
  • der artikel impliziert:

    die zahlreichen nepalesischen mädchen sind dran schuld, dass man sich auf der konferenz nicht genügend um dieses thema gekümmert hat.
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#3 VollkornmannAnonym
  • 11.07.2005, 16:50h
  • Was hat so eine Studie im internationalen Maßstab schon für eine Bedeutung?
    14.000 Schwule aus Sidney (die auch noch eine spezielle Gruppe bilden, die von den Befragern erreicht werden konnte) sind nicht mal für die »westliche Welt« repräsentativ.
    Ganz zu schweigen von den Nichtschwulen aus ärmeren Ländern, die aus Geldmangel anschaffen gehen und sich mit Aids-Prävention noch weniger auskennen .

    So eine Studie sollte nicht nur bei Konferenzen zur HIV-Prävention unter den Tisch fallen, sondern auch bei der Berichterstattung von Queer.de.
    Aber simple Statistiken, die mit knalligen Prozentzahlen protzen, kommen eben immer gut in der Publikumspresse.
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