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Kommentare zu:
Weibo will homosexuelle Inhalte verbannen


#1 Eric LassardAnonym
#2 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 14.04.2018, 14:59h
  • also ich traue der regierung von china so viel wie den islamischen diktaturen - nämlich nullkommanull.
    wir sollten alle kraft dafür aufwenden, dass europa vielfältig und weltoffen bleibt und denen den kampf ansagen, die unsre rechte beschränken wollen, oder die unsere demokratie untergraben.
    wenn sich das chinesische volk nicht zensieren lassen möchte, dann muss das chinesische volk dagegen aufbegehren. freiheiten bekommt man nicht geschenkt, die muss man sich erkämpfen.
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#3 ursus
  • 14.04.2018, 15:22h
  • Antwort auf #1 von Eric Lassard
  • "Dann nutzt man deren App einfach nicht mehr..."

    sicher. und wenn alle bäckereien einer stadt schilder mit "juden unerwünscht" ins fenster stellen, dann gehen die halt einfach in einer anderen stadt brot kaufen.

    sorry, aber wer das problem nicht erkennt, hat selber eins.
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#4 FelixAnonym
  • 14.04.2018, 19:30h
  • Worüber ich mit anderen kommuniziere ist (solange ich mich an Recht und Gesetz halte) nur meine Entscheidung und die meiner Kommunikationspartner.

    Wer meint, mir vorschreiben zu können, worüber ich mit anderen kommuniziere, darf nicht erwarten, dass ich mich dem auch noch freiwillig unterwerfe... Fazit: diesen Dienst werde ich garantiert niemals nutzen!!!!
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#5 PeerAnonym
  • 14.04.2018, 20:45h
  • Das ist nicht nur Bevormundung, sondern homophobe Zensur und Denkverbote. Das ist sehr gefährlich...
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#6 Patroklos
#7 BEARAnonym
#8 stromboliProfil
  • 14.04.2018, 21:14hberlin
  • ORWELL.. "1984" , mit etwas verspätung 2018

    Hört auf ,mit eurer zukunft herumzuspielen!
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#9 LorenProfil
  • 14.04.2018, 22:18hGreifswald
  • Antwort auf #8 von stromboli
  • Die chinesische Diktatur erprobt gerade, wie man die Menschen kontrollieren und manipulieren kann mit Hilfe des Internets. Ich befürchte, es wird nicht nur lernwillige Regierungen andernorts geben, sondern auch mehr als genug Hirnverbrannte dort, die freiwillig mitmachen. Aber auf jede Landflucht kann auch eine Stadtflucht folgen. Mal sehen, was sich da durchsetzt, wo Menschen nicht autoritär unterworfen werden. Und ob sich die Staaten, die weniger autoritär regiert werden, behaupten können.
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#10 stromboliProfil
  • 14.04.2018, 22:52hberlin
  • Antwort auf #9 von Loren
  • ein interessanter ansatz!
    Ich befürchte allerdings, das die stadtflucht hin aufs unkontroilierbarere land nicht mehr möglich ist angesichts der zunehmenden verdichtung durch bevölkerungszuwachs und natürlich auch dem bestreben der herrschenden, ihre kontrollmechanismen noch verfeinerter über das ganze land auszudehnen.

    Hierzu passend die "digital-diskussion, wo dem bürger ein "versäumnis vorgegaukelt wird, weil nicht mit der schnellsten verbindungshalbleitern und sonstigem kabelwerk verbunden ...

    Also ich sehne mich manchmal nach dem guten alten briefverkehr mit seiner langzeitzustellung.. besonders wenn ich via forum mich mit lueten auseinader setze, wo man lieber eine langzeitzustellung in kauf nehmen würde.
    Entsprechend hätte man zeit, sich in ruhe seine argumente zurecht zu legen, statt im twittermodus weltgeschichte machen zu wollen ( siehe trump und jetzt auch macron..)
    Na ja, auch im net tut sich was...wenigstens mal was erfreuliches zu vermelden..

    www.taz.de/Grossdemonstration-in-Berlin/!5498560/

    Die abschlusskundgebung war quasi vor meiner haustür, also auch für gehbehinderte erreichbar.
    hab ein schönes wochenende!
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#11 LorenProfil
  • 14.04.2018, 23:35hGreifswald
  • Antwort auf #10 von stromboli
  • Ich wünsche dir auch einen schönen Sonntag (der Samstag ist nun fast vorbei). Die Zeiten lassen sich nicht zurückdrehen (auch wenn das einige Reaktionäre in ganz anderem Sinne erträumen, aber auch die irren). Ich muss nur nicht alles mitmachen und tue es auch nicht. Und ich schreibe immer noch ab und zu Briefe (und erhalte auch welche zurück) und merke dann, dass das Schreiben mit Stift und Papier etwas Kontemplatives (oder so ähnlich) hat und dem Öffnen, Lesen und Ablegen eines Briefes ein ganz eigener Zauber innewohnt. Im Nachlass meiner verstorbenen Adoptivmutter fand ich einen sehr persönlichen Brief ihres japanischen Brieffreundes aus ihrer Jugendzeit (mit Foto), den sie sehr "diskret" aufbewahrt hatte. Beim Lesen bekam ich nicht nur nostalgische Anwandlungen. Wer nur elektronisch kommuniziert, dem kann so manches entgehen.
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#12 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 15.04.2018, 06:50h
  • China wie Russland, und andere diktatorische Länder haben einen Kontrollzwang. Sie wollen immer alles wissen, und ihren Bürgern vorschreiben, was sie zu lesen, zu sagen, und zu denken haben.
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#13 Eric LassardAnonym
#14 ShaobinglaowaiAnonym
  • 15.04.2018, 11:01h
  • Antwort auf #6 von Patroklos
  • Es gibt aber keine Alternativen in der Volksrepublik. Alle sozialen Medien werden kontrolliert und müssen sich an die Gesetze und Regulierungen halten. Ausländische Plattformen sind schon seit langem nicht mehr verfügbar. Früher konnte man noch mit einer VPN-Verbindung auf Facebook, Twitter und Instagram zugreifen, doch diese Zeiten sind ebenfalls vorbei, da nun nur noch staatlich genehmigte VPN-Softwareprodukte legal sind. Unter Xi Jinping erleben Homosexuelle im Reich der Mitte einen Rollback und sie können nur machtlos zusehen. Es gibt so gut wie keine Möglichkeit, sich zu organisieren und dagegen vorzugehen, da wie alle Kommunikationskanäle überwacht werden.
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#15 JadugharProfil
  • 15.04.2018, 13:51hHamburg
  • Antwort auf #12 von Gerlinde24
  • Ich habe etwa 10 Jahre in China gelebt! Ich bekam meine Klappe nicht zu und hatte alles gesagt, was ich wollte! Ich hatte keinen Ärger bekommen, im Gegenteil, die Leute waren sehr dankbar hierfür, mal andere Informationen zu hören! Den Chinesen ist es auch schon seit langem sehr langweilig, immer einseitig die kommunistischen Ansichten zu hören!
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#16 ursus
  • 15.04.2018, 14:03h
  • Antwort auf #13 von Eric Lassard
  • auf der ebene deiner logik "wenn man wo diskriminiert wird, geht man einfach woanders hin" ist mein vergleich genau treffend.

    wer diskriminierungsprobleme "lösen" will, indem er den diskriminierten empfiehlt, doch einfach zu verschwinden, wenn sie diskriminiert werden, trägt nicht zur lösung bei, sondern ist teil des problems.
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#17 Eric LassardAnonym
  • 15.04.2018, 15:18h
  • Antwort auf #16 von ursus
  • Niemand muss sich deskriminieren lassen und hat daher die freie Wahl einem derartigen Angebot den Mittelfinger zu zeigen. Ich brauche auf so einer Plattform wie Weibo nicht gegen Deskriminierung anzugehen. Ignorieren und nicht nutzen dann fällt das Angebot eh aufgrund mangelnder Nutzer und mangelnder Werbeeinnahmen. ;)
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#18 BEARAnonym
  • 15.04.2018, 16:39h
  • Antwort auf #13 von Eric Lassard
  • ursus' Vergleich ist extrem treffend und stellt das Problem an sich auf einer gut verständlichen Ebene bildlich dar.

    Die Chinesen können nämlich nicht so ohne weiteres in ein anderes Land ziehen, um sich der staatlichen Zensur zu entziehen. Ganz abgesehen davon, dass sie dann auch noch eine andere Sprache und Schrift verwenden müssten.

    Und die staatliche Zensur greift selbstverständlich auch nicht nur auf Weibo zu, sodass auch die Möglichkeit, "einfach mal eben" zu einem anderen Anbieter zu wechseln, der nicht kontrolliert und zensiert würde, nicht besteht.

    Wer argumentiert wie Du, hat offenbar keinerlei Vorstellungen von der Realität in einem Land wie China.
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#19 TommytomAnonym
#20 BEARAnonym
  • 15.04.2018, 21:39h
  • Antwort auf #19 von Tommytom
  • Und wohin willst Du Weibo "verbannen"?

    "Verglichen mit anderen Medien in China gewährleistet weibo.com relativ weitreichende Möglichkeiten der Meinungsäußerung."

    bit.ly/2EO582s

    Das heißt im Umkehrschluss, dass die staatliche Zensur in anderen Medien NOCH stärker greift.

    China ist kein freies Land, in dem man mal eben den Anbieter wechseln kann, weil beim neuen alles viel besser ist. China betreibt generell eine breit angelegte Internetzensur.

    bit.ly/23AapSY

    Wer meint, man boykottiere dann eben mal kurz den einen und findet eine freie(re) Alternative, hat nichts davon verstanden, wie China funktioniert.
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