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Nach einer wahren Begebenheit

Religiöse Mutter treibt schwulen Sohn zum Selbstmord

Das bewegende Drama "Prayers for Bobby" ist jetzt in der "Anniversary Edition – 20 Jahre cmv-Laservision" neu auf DVD erschienen.


"Prayers for Bobby" ist großartiger Film nach einer wahren Begebenheit über Familie, Liebe, Freundschaft und Verständnis (Bild: cmv-Laservision)

"Ich habe keinen schwulen Sohn!" Mary Griffith, eine streng religiöse Mutter in den USA Anfang der 80er, kann sich mit der Homosexualität ihres Sohnes nicht abfinden und tut alles, um ihren Sohn von seiner "Krankheit" zu "heilen". Sie ist der festen Überzeugung, Bobbys Schwulsein ist eine Sünde.

In Hoffnung auf die Anerkennung seiner Mutter tut Bobby alles, was sie von ihm verlangt – als er jedoch merkt, dass er sich nicht ändern kann, machen die Zurückweisung und der Liebesentzug seiner Mutter ihn zunehmend depressiv und führen letzten Endes zu seinem Selbstmord.

Ein großer Film nach einer wahren Begebenheit


Die "Anniversary Edition – 20 Jahre cmv-Laservision" von "Prayers for Bobby" ist am 23. März 2018 erschienen

Mary macht sich auf die schmerzhafte Suche nach dem "Warum?" und beginnt, ihren Glauben in Frage zu. Als sie endlich erkennt, dass Bobbys Homosexualität weder Sünde noch freie Wahl ist, engagiert sie sich zunehmend für die Rechte von Homosexuellen.

"Prayers for Bobby" ist großartiger Film nach einer wahren Begebenheit über Familie, Liebe, Freundschaft und Verständnis. Heute ist Mary Griffith eine Ikone der Schwulenbewegung. Sigourney Weaver spielt ihre Rolle zutiefst glaubwürdig und war dafür für einen "Emmy" nominiert.

Nun ist der Film anläßlich des 20. Geburtstages von cmv-Laservision in der auf 1.000 Exemplare limitierten "Anniversary Edition – 20 Jahre cmv-Laservision" erschienen. (cw/pm)

Direktlink | Offizieller Deutscher Trailer zu "Prayers for Bobby"

Infos zur DVD

Prayers for Bobby. Anniversary Edition – 20 Jahre cmv-Laservision. Drama, USA 2009, Regie: Russell Mulcahy, Darsteller: Sigourney Weaver, Henry Czerny, Ryan Kelley, Dan Butler, Austin Nichols, Laufzeit: ca. 86 Minuten, Sprachen: englische Originalfassung, deutsche Synchronfassung. FSK 12. cmv-Laservision
Galerie:
Prayers for Bobby
16 Bilder


#1 giliatt 2Anonym
#2 KMBonnProfil
  • 22.04.2018, 08:42hBonn
  • Ansehen werde ich mir den Film nicht, weil ich diesen religiösen Wahnsinn einfach nicht ertrage.

    Und weil er nach wie vor aktuell ist, wenn man sich das Treiben der Bibel-Bimbos und die Geschichte um den Verein Leo e.V. in Sachsen-Anhalt ansieht.
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#3 andreAnonym
  • 22.04.2018, 11:52h
  • Sicher nett. Mal auf die Liste gesetzt. Auch wegen Sigourney Weaver, die man gerne sieht. Aber das die Mutter, nach dem Tod des Sohnes, offenbar zur LGBT-Aktivistin mutiert, wie im Trailer zu sehen, finde ich dann aber doch etwas kitschig und "an den Haaren herbeigezogen".
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#4 TheDotAnonym
#5 AndreasKAProfil
  • 22.04.2018, 12:51hKarlsruhe
  • Antwort auf #2 von KMBonn
  • Religiösen Wahnsinn zu ertragen ist wahrlich schwierig.

    Was diesen Film neben der schauspielerischen Qualität (Sigourney Weaver ist herausragend!) aber wirklich sehenswert macht, ist, dass in diesem Fall die Mutter einen Bewusstseinsprozess durchmacht und sich von ihrer Verblendung löst. Dass die Story eine tatsächlichen Begebenheit mit filmischen Mitteln zitiert, macht das Ganze noch interessanter.

    Ich bin froh, dass wir diesen Film in unserer Sammlung haben - und habe nun durch den aktuellen Bericht einen Schubs bekommen, ihn mir wieder anzuschauen.
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#6 PeerAnonym
  • 22.04.2018, 14:38h
  • Ein wichtiger Film, der zeigt wohin religiöser Fanatismus führt und wie das Menschen und Familien zerstört...
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#7 andreAnonym
#8 TimonAnonym
  • 22.04.2018, 19:58h
  • Ein sehr trauriger, aber auch sehr wichtiger Film, der leider auf einer wahren Begebenheit beruht.
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#9 Nie vergessenAnonym
  • 22.04.2018, 21:07h
  • Bobby Griffith ist eines der Millionen Opfer von Religion, die von Religion vernichtet wurden und nie mehr zurückkommen.

    Dieser Film gibt diesen Opfern ein Gesicht und holt sie aus dem Schatten heraus.

    Wann erkennt die Menschheit endlich, dass Religion keinen Frieden bringt, sondern nur Hass, Gewalt und Leid....
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#10 Homonklin44Profil
  • 23.04.2018, 08:41hTauroa Point
  • Den würde ich mir gern ansehen. Weil ich einen großen Teil des religiösen Wahns kenne, selbst durchlebt habe und nicht zuletzt daher meine Depressivität, samt Auflösungswünsche in der Kindheit kamen.

    ""Zurückweisung und der Liebesentzug""

    Exakt das ist die Methode, die da gravierend Anwendung findet, ein Spiel mit der Bedingung, die an Zuwendung und Rückhalt geknüpft wird. Sei gottesfürchtig, sei kein "Sünder" --nur DANN erhältst du Liebe und Unterstützung, aber wehe dir, du übertrittst die Regeln und versagst an der Unterdrückung deiner unerwünschten Eigenschaften, deines Selbst.
    So arbeitet Religion.

    Interessant macht den Film der Wandel dieser Mutter, der den religiös Besetzten so selten gelingt. Genug von ihnen treiben ihre Kinder tatsächlich zum Suizid, oder die Gemeinde-Mitglieder, die lieben Mitchristen, die Pfaffen, sorgen dafür. Als Kind hat man nicht unbedingt schon eine unbändige, durchsetzungsfähige und unabhängige Selbst-Instanz, die all dieses religiote Einwirken links liegen lässt.

    Das macht den Film zeitlos, und die Geschichte, die hier verfilmt wurde.

    Sigourney Weaver, eine Lieblingsschauspielerin. Daher gespannt auf die Rolle.
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