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Gudensberg (Hessen)

17-Jähriger als "Schwuchtel" beschimpft und zusammengeschlagen

In der nordhessischen Provinz schlug eine fünfköpfige Gruppe auf einen 17-Jährigen ein, weil das Opfer offenbar für schwul gehalten wurde. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.


Die Polizei sucht nach fünf jungen Männern, die einen 17-Jährigen zusammengeschlagen haben sollen (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

 Update  19. April: Angegriffene machte falsche Angaben zu Tatort und Tatzeit

Ein 17-jähriger Jugendlicher wurde am vergangenen Wochenende seinen Angaben gegenüber der Polizei zufolge in der nordhessischen Kleinstadt Gudensberg von einer Gruppe junger Männer "grundlos angegriffen", als "Schwuchtel" beschimpft und zusammengeschlagen. Der Gudensberger habe dabei Verletzungen erlitten, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Der junge Mann war laut Polizeibericht am Samstagabend gegen 19 Uhr zu Fuß auf dem Weg in den Ortsteil Maden, als er in der Nähe des örtlichen Schwimmbades eine Gruppe von fünf jungen Männern auf einem Parkplatz bemerkt habe. Aus dieser Gruppe heraus sei er sofort mit dem Wort "Schwuchtel" beleidigt worden, woraufhin er erwidert habe, "dass sie ihr Maul halten sollen".

Die fünf Männer seien daraufhin auf ihn zugerannt und einer von ihnen habe das Opfer zu Boden geschubst. Dort sei der am Boden liegende Junge dann zunächst von einem der Männer geschlagen und getreten worden. Anschließend hätten alle fünf Täter auf ihn eingetreten. Sie hätten von erst von dem 17-Jährigen abgelassen, als dieser Blut gespuckt habe.

Die Täter seien daraufhin in Richtung Stadtmitte geflüchtet. Das Opfer sei nach Hause gelaufen, habe sich erst einige Stunden später von seinem Vater in ein Krankenhaus fahren lassen und sei anschließend zur Polizei gegangen. Er habe eine leichte Fraktur der Nasenbeinspitze, eine Schädelprellung und Abschürfungen erlitten.

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Polizei sucht Angreifer

Die Polizei bittet nun um Mithilfe bei der Suche nach den Tätern. Die fünf Männer wurden vom 17-Jährigen wie folgt beschrieben:

Einer sei ungefähr 180 Zentimeter groß, zirka 17 Jahre alt und habe "südländisch" ausgesehen. Er habe ein schwarzes Base-Cap mit einem Logo und ein weißes Tank-Top getragen.

Der zweite Täter sei ebenfalls "Südländer" gewesen, zirka 185 Zentimeter groß und habe eine Glatze gehabt. Er habe eine schwarze Lederjacke getragen.

Der dritte Täter wurde auch als "Südländer" beschrieben, sei zirka 17 Jahre alt und ungefähr 175 Zentimeter groß. Er habe hochgegelte schwarze Haare und dicke Augenbrauen und sei mit einem grauen Kapuzenpullover bekleidet gewesen.

Der vierte Täter sei "dunkelhäutiger offensichtlich afrikanischer Herkunft", habe sehr kurze Haare, sei ungefähr 185 Zentimeter groß und ebenfalls um die 17 Jahre alt. Er habe eine blaue Adidas-Jacke getragen.

Vom fünften Täter liegt keine Beschreibung vor.

Hinweise werden erbeten an die Polizeistation in Fritzlar (Tel.: 05622-99660) oder an jede andere Polizeidienstelle. (pm/cw)

 Update  19. April: Neue Erkenntnisse zum Tatort und zur Tatzeit
Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hat sich die Tat an einem anderen Ort und zu einer anderen Zeit zugetragen: Im Rahmen einer weiteren Vernehmung gab der 17-Jährige an, dass es nicht in Gudensberg, sondern in Kassel zu der Tat gekommen sei. Demnach sei er am Samstag gegen 16 Uhr mit einer Freundin in der Orangerie, in der Nähe des dortigen Schlosses, gewesen, als er angegriffen wurde. Die Tat selbst habe sich in der bereits dargestellten Form abgespielt.

Warum der 17-Jährige erst falsche Angaben gemacht hatte, ist nicht bekannt. Die Polizei gab kryptisch "private Gründe" an.



#1 LaurentEhemaliges Profil
  • 17.04.2018, 11:23h
  • Die Beamten in der 'nordhessischen Provinz' scheinen, was die ihnen von der Politik eingeräumten Möglichkeiten für eine effiziente Ermittlung der Täter betrifft, ihren Kollegen aus der Hauptstadt einiges voraus zu sein.
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#2 schwarzerkater
  • 17.04.2018, 11:50h
  • ob in berlin, ob mitten auf dem land ... es handelt sich meist um eine "männergruppe", die ihre wut oder ihren frust an schwulen auslässt.
    es werden dann menschen angegriffen, die in der gedankenwelt der schläger, moralisch, menschlich und gesellschaftlich unter ihnen stehen.
    daran werden auch keine sozialpädagogischen kuschelkurse helfen, das rückwärtsgerichtete denken dieser übeltäter zu beeinflussen.
    und von ihren (muslimischen) rapper-"vorbildern" werden sie zu solchen taten ja regelrecht angestiftet. (siehe die Texte der Echopreisträger 2018)
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#3 herzesEhemaliges Profil
  • 17.04.2018, 12:19h
  • Eine mutige und klare Darstellung der Täter. Einige der Attribute denke ich mir sonst immer, sicher "fälschlich", dazu.
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#4 johannes86Anonym
  • 17.04.2018, 13:12h
  • Antwort auf #2 von schwarzerkater
  • genau wieder die bösen MUSLIME

    mach die Augen auf

    schau dir den Bundestag an 90 Rassisten homophobe sitzen dort im Bundestag

    13 Prozent der deutschen haben diese gewählt

    die sind schlimmer als die bösen bösen Ausländer
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#5 johannes86Anonym
  • 17.04.2018, 13:16h
  • Antwort auf #2 von schwarzerkater
  • was für ein asozialer Kommentar

    ich bin auch Südländer und meine muslimischen schwulen freunde sind auch grösstenteils Südländer

    was soll der Mist das ist rassistisch.

    Hitler und die arischen deutschen haben damals auch Gräueltaten begangen

    käme ich je auf die Idee alle nordischen arier zu stigmatisieren ?

    ich selber wurde schon oft von homo-hassern angegriffen. Grösstenteils russlanddeutsche und biodeutsche mit blauen Augen

    und was sagt uns das ?
    Die medien schüren ängste und hass
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#6 johannes86Anonym
  • 17.04.2018, 13:19h
  • Antwort auf #3 von herzes
  • ja und ? was willst du hetzer hier sagen ?

    Ich bin oft Opfer von Homo hassern geworden. Zuerst 2005 und zuletzt 2015 und in allen fällen waren es biodeutsche und russlanddeutsche mit klaren blauen Augen

    die mich Südländer und meinen biodeutschen freund beschimpft und bespuckt haben

    Außerdem sind AFD nahe hetzer und rassisten die schlimmsten Homo-Hasser überhaupt

    wir schwulen brauchen keine hetzer
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#7 NicoAnonym
  • 17.04.2018, 13:23h
  • Antwort auf #4 von johannes86
  • Was soll dass? Wie blind und gleichgültig den Opfer gegenüber muss man sein um so einen Kommentar von sich zu geben. Es ist nur traurig. Wenn Sie selber mal Opfer werden (es sei denn natürlich die Täter waren deutsche Nazis) können Sie ja gerne die Tat relativieren und sich vor die Täter stellen, aber nur dann.

    Mein Beileid den Opfer.
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#8 klartextAnonym
#9 LorenProfil
  • 17.04.2018, 13:31hGreifswald
  • Da Gudensberg nach meiner Kenntnis (ich bin in Nordhessen aufgewachsen und dann schnellstmöglich dort weggezogen) noch immer keine Metropole von Welt ist, dürfte es möglich sein, die Täter aufzuspüren und angemessen zu bestrafen. Ansonsten gilt für mich: Wachsam bleiben nach allen Seiten kann nicht schaden. Ist leider hierzulande immer noch nötig. In der Stadt wie auf dem Lande.
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#10 johannes86Anonym
  • 17.04.2018, 13:31h
  • Antwort auf #7 von Nico
  • ich habe mich auf die HETZER bezogen die gleich mit dem Hass auf Südländer usw. kommen

    ich bin auch Südländer und kenne viele Südländer die schwul sind

    wir sind genauso scheisse oder genauso nett wie auch andere

    bitte keine Sippenschaft unterstellen !

    Wenn ich in den USA bin mit freunden aus Deutschland dann sind wir die bösen DEUTSCHEN nazis
    das muss nicht sein oder ?

    viele dummköpfe hier hetzen gegen Südländer
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