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Kommentare zu:
17-Jähriger als "Schwuchtel" beschimpft und zusammengeschlagen


#1 LaurentEhemaliges Profil
  • 17.04.2018, 11:23h
  • Die Beamten in der 'nordhessischen Provinz' scheinen, was die ihnen von der Politik eingeräumten Möglichkeiten für eine effiziente Ermittlung der Täter betrifft, ihren Kollegen aus der Hauptstadt einiges voraus zu sein.
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#2 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 17.04.2018, 11:50h
  • ob in berlin, ob mitten auf dem land ... es handelt sich meist um eine "männergruppe", die ihre wut oder ihren frust an schwulen auslässt.
    es werden dann menschen angegriffen, die in der gedankenwelt der schläger, moralisch, menschlich und gesellschaftlich unter ihnen stehen.
    daran werden auch keine sozialpädagogischen kuschelkurse helfen, das rückwärtsgerichtete denken dieser übeltäter zu beeinflussen.
    und von ihren (muslimischen) rapper-"vorbildern" werden sie zu solchen taten ja regelrecht angestiftet. (siehe die Texte der Echopreisträger 2018)
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#3 herzesEhemaliges Profil
  • 17.04.2018, 12:19h
  • Eine mutige und klare Darstellung der Täter. Einige der Attribute denke ich mir sonst immer, sicher "fälschlich", dazu.
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#4 johannes86Anonym
#5 johannes86Anonym
  • 17.04.2018, 13:16h
  • Antwort auf #2 von schwarzerkater
  • was für ein asozialer Kommentar

    ich bin auch Südländer und meine muslimischen schwulen freunde sind auch grösstenteils Südländer

    was soll der Mist das ist rassistisch.

    Hitler und die arischen deutschen haben damals auch Gräueltaten begangen

    käme ich je auf die Idee alle nordischen arier zu stigmatisieren ?

    ich selber wurde schon oft von homo-hassern angegriffen. Grösstenteils russlanddeutsche und biodeutsche mit blauen Augen

    und was sagt uns das ?
    Die medien schüren ängste und hass
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#6 johannes86Anonym
  • 17.04.2018, 13:19h
  • Antwort auf #3 von herzes
  • ja und ? was willst du hetzer hier sagen ?

    Ich bin oft Opfer von Homo hassern geworden. Zuerst 2005 und zuletzt 2015 und in allen fällen waren es biodeutsche und russlanddeutsche mit klaren blauen Augen

    die mich Südländer und meinen biodeutschen freund beschimpft und bespuckt haben

    Außerdem sind AFD nahe hetzer und rassisten die schlimmsten Homo-Hasser überhaupt

    wir schwulen brauchen keine hetzer
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#7 NicoAnonym
  • 17.04.2018, 13:23h
  • Antwort auf #4 von johannes86
  • Was soll dass? Wie blind und gleichgültig den Opfer gegenüber muss man sein um so einen Kommentar von sich zu geben. Es ist nur traurig. Wenn Sie selber mal Opfer werden (es sei denn natürlich die Täter waren deutsche Nazis) können Sie ja gerne die Tat relativieren und sich vor die Täter stellen, aber nur dann.

    Mein Beileid den Opfer.
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#8 klartextAnonym
#9 LorenProfil
  • 17.04.2018, 13:31hGreifswald
  • Da Gudensberg nach meiner Kenntnis (ich bin in Nordhessen aufgewachsen und dann schnellstmöglich dort weggezogen) noch immer keine Metropole von Welt ist, dürfte es möglich sein, die Täter aufzuspüren und angemessen zu bestrafen. Ansonsten gilt für mich: Wachsam bleiben nach allen Seiten kann nicht schaden. Ist leider hierzulande immer noch nötig. In der Stadt wie auf dem Lande.
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#10 johannes86Anonym
  • 17.04.2018, 13:31h
  • Antwort auf #7 von Nico
  • ich habe mich auf die HETZER bezogen die gleich mit dem Hass auf Südländer usw. kommen

    ich bin auch Südländer und kenne viele Südländer die schwul sind

    wir sind genauso scheisse oder genauso nett wie auch andere

    bitte keine Sippenschaft unterstellen !

    Wenn ich in den USA bin mit freunden aus Deutschland dann sind wir die bösen DEUTSCHEN nazis
    das muss nicht sein oder ?

    viele dummköpfe hier hetzen gegen Südländer
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#11 johannes86Anonym
  • 17.04.2018, 13:37h
  • Antwort auf #9 von Loren
  • danke dir für die INFO

    die Gegend kenne ich auch durch Freunde

    ich hoffe auch dass sie schnell gefunden werden und eine richtig harte strafe erhalten

    das macht mich wütend

    wütender macht mich aber die Aussagen von hetzern hier, die gegen Muslime und Südländer hetzen

    diese Kriminellen die hass auf uns schwule haben haben viel gemeinsam mit AFD und co.
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#12 LorenProfil
#13 johannes86Anonym
#14 JustbecauseAnonym
#15 herzesEhemaliges Profil
  • 17.04.2018, 15:23h
  • Antwort auf #11 von johannes86
  • Nur weil man Probleme offen anspricht ist das doch kein Hass?

    Wenn alles bestens wäre, warum verstecken sich denn so viele schwule Muslime vor der Familie?

    Ich will einfach friedlich leben. Wenn andere Menschen mich nicht lassen, darf ich das noch sagen?
    Dazu gehören z. B. Religionen fast aller Art.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#16 johannes86Anonym
  • 17.04.2018, 15:31h
  • Antwort auf #15 von herzes
  • wie du meinem namen entnehmen kannst, bin ich selber christ und wir christen haben genug Probleme

    schau dir und lies dir den Artikel mal über die Macht der Kirchen, die Schwule und Lesben ausgrenzen, an

    lohnt sich auf jeden fall

    natürlich ist es Rassismus, wenn hier leute sich aufgeilen, sobald sie SÜDLÄNDER, SCHWARZ usw. lesen

    ich bin konservativ und CDU Mitglied und bin auch gegen zu hohe Flüchtlingsströme und auch gegen die Aufnahme von Leuten aus Afrika wo es keinen Krieg gibt Aber gleichzeitig finde ich es blöd, dass leute sich dran aufgeilen, sobald ein Täter Südländer usw. gewesen ist
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#17 Keinen BerichtAnonym
  • 17.04.2018, 15:39h
  • gab es bisher zu diesen Realitäten:

    "Es habe schon immer Gewalt gegen diejenigen gegeben, die auf dem Straßenstrich arbeiten. Doch in den vergangenen Monaten hätten sich körperliche Angriffe gehäuft. "Das ist eine neue Dimension." Sie richtet sich gegen Trans-Personen, die in der Frobenstraße auf dem Straßenstrich Geld verdienen.

    "Da kommt Rassismus zusammen mit Transfeindlichkeit." Für Fem ist die allgemeine Stimmung im Land schuld: Die lauter werdenden konservativen bis rechtsradikalen Stimmen gegen Migranten, die Wiederkehr des offen zur Schau gestellten Antisemitismus und antifeministische Bestrebungen."

    www.neues-deutschland.de/artikel/1085117.trans-sexarbeiterin
    nen-in-berlin-vier-maenner-gezielt-vorbereitet.html
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#18 herzesEhemaliges Profil
#19 AndreasKAProfil
  • 17.04.2018, 16:25hKarlsruhe
  • Antwort auf #16 von johannes86
  • Ich nehme an, dass herzes es gut findet, dass die Täterbeschreibungen dargelegt werden, ohne dass eine falsche political correctness einen Filter davor setzt.

    So wie ich das sehe und ihn bisher in seinen Kommentaren hier auf queer.de wahrnehme, ist er weit davon entfernt, Gruppen grundsätzlich als Täter zu pauschalieren.

    Unrecht ist Unrecht. Egal, wer es verübt.

    Ich halte es in ausnahmslos jedem Fall für erforderlich, etwa bei Fahndungen Täterbeschreibungen ehrlich zu veröffentlichen.
    Mit Sicherheit wird dann auch klar, dass noch immer die bei weitem überwiegende Zahl der Täter hierzulande weiß und europäisch aussehen.
    Die Crux ist, dass deren Beschreibungen oft unterbleiben (... vielleicht weil sie irrigerweise als gegeben vorausgesetzt wird? Keine Ahnung warum - ich find's auf jeden Fall schlecht), und es dann besonders auffällt, wenn jemand etwa eine dunklere Hautfarbe hat, die benannt wird.

    Das passt mir auch nicht, da es die öffentliche Wahrnehmung von Tätergruppen verschiebt (... und leider nutzen die AfDler und etliche andere auch diesen Knick in der Optik zu ihrer üblen Stimmungsmache).
    In diese Falle bist du m.E. nach getappt. Das werfe ich dir nicht vor. Ich weise dich lediglich auf diese Gefahr hin.

    Verständlich wäre deine Etikettierung von herzes als Hetzer meiner Ansicht nach dann, wenn er sinngemäß geschrieben hätte "typisch Südländer" oder so einen Scheiß.
    Das habe ich so nicht in seinen Kommentaren lesen können. Auch nicht zwischen den Zeilen.
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#20 herzesEhemaliges Profil
  • 17.04.2018, 17:05h
  • Antwort auf #19 von AndreasKA
  • Sehr lieb von dir.
    Ich muss aber gestehen, dass ich bei Angriffen auf Homosexuelle mittlerweise eine gewisse Tendenz sehe. Hat aber nichts mit Südländisch zu tun, denn mit religiösem Hass, der bei Muslimen und christlich orthodoxen mittlerweile in Gewalt umschlägt.

    Ich hoffe, ich bin jetzt keine Enttäuschung.
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#21 LorenProfil
#22 LorenProfil
  • 17.04.2018, 17:26hGreifswald
  • Antwort auf #20 von herzes
  • Ich spreche da lieber von "religiösen Fundamentalisten" als eine der möglichen Tätergruppen (wobei anzumerken ist, dass leider so gut wie nie in den Medienberichten herausgearbeitet wird, ob sich Täter konkret auf ihre Religion beziehen, wenn es um die Motive ihres strafrechtlich relevanten Treibens geht, und wenn ja, zu welchem Prozentsatz). Klar ist: Das Grundgesetz und die daraus abgeleiteten Gesetze sollten immer das Primat gegenüber religiösen Vorstellungen haben, egal, um welche Vorstellungen es sich konkret handelt. Und auch gegenüber anderen weltanschaulichen Konstrukten (z.B. denen des völkischen Denkens in all seinen Variationen).
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#23 herzesEhemaliges Profil
  • 17.04.2018, 17:35h
  • Antwort auf #22 von Loren
  • Was interessiert mich völkisches Denken?
    Ich will meinen Mann ohne Angst auf der Straße küssen können. Wie in anderen europäischen Großstädten.
    Das geht in D teils nicht mehr.

    Es machen immer die gleichen Stress. Ich hab keinen Bock mehr mir das schön zu reden.
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#24 swimniAnonym
  • 17.04.2018, 17:36h
  • Antwort auf #10 von johannes86
  • ich arbeite seit 3 jahren ehrenamtlich für muslimische Flüchtlinge. es ist einfach fakt, dass bestimmte gesellschaftsthemen kaum mit ihnen diskutiert werden können. ich habe mehrfach im Sprachunterricht Freiheiten in Deutschland thematisiert. die schüler beugten ihre gesichter auf das Schreibpult und es war kaum möglich über die Freiheiten in Deutschland zu sprechen. manche die offener waren, sagten mir sogar, dass sie ihre unsere kultur für nicht vereinbar halten.

    ich verurteile das nicht aber es zeigt, dass hier ein enormer aufwand betrieben werden muß, damit eine Verständigung erst mal möglich wird.

    wir stehen noch ganz am anfang.
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#25 AndreasKAProfil
  • 17.04.2018, 17:38hKarlsruhe
  • Antwort auf #20 von herzes
  • Wieso Enttäuschung?

    Ich begrüße es sehr, wenn du und andere hier in den Kommentaren, die Wahrnehmungen und Schlussfolgerungen daraus hier zur Diskussion stellen - und wenn sich, gern auch kontrovers - eine Diskussion die diesen Namen verdient entspinnt.

    Und ich protestiere gelegentlich dagegen, wenn das eine oder andere unverdient - bewusst oder vorschnell-reflexartig - mit persönlichen Angriffen und Unterstellungen abkanzelt wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#26 kritischer leserAnonym
#27 AndreasKAProfil
  • 17.04.2018, 17:51hKarlsruhe
  • Antwort auf #23 von herzes
  • auch @ Loren

    ... aber Vorsicht - im Beitrag steht nichts über etwas Religiöses (oder habe ich da etwas übersehen?).

    Ich lese hier erstmal nur Täterbeschreibungen.

    besonders @ Loren:
    Klar, nicht immer kommt beim allerersten Lesen 'rüber was genau gemeint ist. Da hast du völlig recht und das macht den Umgang mit so manchem Kommentar hier schwierig.

    ... und hier meine "abers" ;-) :
    1.) Kann ich dann nicht nachfragen?
    2.) Missverständlich hat ja zumindest zwei Gesichter. Wieso muss man dann gleich dem Kommentator das üble davon unterstellen?
    3.) Kann ich nicht auch mal einen Gedanken aufnehmen und diesen im eigenen Kommentar von zwei Seiten betrachten - so etwa "solltest du es so und so gemeint haben, finde ich das scheiße / solltest du dies und dass damit aussagen, verstehe ich dich"?
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#28 LorenProfil
  • 17.04.2018, 17:55hGreifswald
  • Antwort auf #23 von herzes
  • Dann rede dir halt was anderes schön. Auch dein Geschreibsel an anderer Stelle über "die Linken" zeigt mir, dass eine "problemorientierte" Debatte mit dir für mich verschwendete Zeit ist. Bleib deinen Stereotypen treu, wenn dus brauchst. Und wundere dich nicht, dass andere mit ihren Stereotypen unsereins feindlich begegnen, weil die das brauchen. Ist die gleiche "Denkschule". Höherer Abschluss? Unwahrscheinlich.
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#29 herzesEhemaliges Profil
  • 17.04.2018, 17:57h
  • Antwort auf #26 von kritischer leser
  • Ich habe in meiner Arbeitit unbegleiteten Flüchtlingen die gleichen Erfahrungen gemacht.
    Selbst krasse Jugendliche in Intensivgruppen finden schwul manchmal ekelhaft, akzeptieren mich aber als "korrekten" Betreuer.

    Wenn ich mich bei den Flüchtlingen outen würde müsste ich die Gruppe wechseln.
    Und das ist durch Schönreden und linke Standartphrasen nicht zu ändern.
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#30 AndreasKAProfil
  • 17.04.2018, 18:00hKarlsruhe
  • Antwort auf #24 von swimni
  • Das sehe ich auch so - wir stehen immer wieder am Anfang, mit jedem, der unsere sexuelle Identität ablehnt.

    Das soll gar nichts relativieren und ich nehme dir ab, dass du frustrierende Erfahrungen in deinem Ehrenamt machen musstest.

    Umso wichtiger ist doch, auch hier nicht zu pauschalieren und etwa dort, wo sich Verständnisschimmer öffnen zu argumentieren. Halte mich nicht für einen Sozialromantiker - ich weiß genau, was das für eine Arbeit ist.

    Aber es geht m.E. kein Weg am sauberen Argumentieren vorbei - als allerersten Schritt um sich selber darüber klar zu werden, worum genau es geht. Und dazu gehört eben auch, zu unterscheiden, etwa was eine echte religiöse Haltung ist, was durch Berufung auf eine Religion eine versteckte Attitüde ist, was Gruppenzwang unterliegt oder was purer Aggression entspringt die sich ein Ventil sucht. Nur so lässt sich doch auf die Kernprobleme angemessen reagieren - argumentativ, strafrechtlich, fördernd, fordernd, aufklärend bewusstmachend und sonstwie. Ebenso vielfältig wie die Motive von Homophobie sind ja auch die Waffen, das abzuwehren.
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#31 herzesEhemaliges Profil
  • 17.04.2018, 18:08h
  • Antwort auf #28 von Loren
  • Loren, wenn man seit 5 Jahren selbst unberechtigt immer sofort in die rechte Ecke gestellt wird, hat man keinen Bock mehr objektiv zu sein.
    Ich will von der Politik praktikable Lösungen und Ziele, um weiter friedlich in D leben zu können.
    Da solche Forderungen aber böse sind, habe ich eine neutrale Diskussion aufgegeben,weil man eh direkt niedergemäht wird.
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#32 LorenProfil
  • 17.04.2018, 18:11hGreifswald
  • Antwort auf #27 von AndreasKA
  • Das stimmt. Ich habe die Reaktion als eine Folge von Diskriminierungserfahrungen verstanden, emotional getrieben. Da bin ich nachsichtiger als bei im Mehrdeutig-Nebulösen verbleibenden Einlassungen, insbesondere dann, wenn ich den sich so Äußernden zutraue, präziser zu formulieren. Diese Debatten sind nun mal ein Minenfeld, weil sie von einigen dazu benutzt werden, Ressentiments zu verbreiten und zu hetzen (was selbstverständlich im Einzelfall betrachtet werden sollte). Ich habe nicht die Neigung, denen in die Hände zu spielen, die -auch auf dieser Website- Stimmung machen, indem sie Stereotype durch die Vorder- oder Hintertür gesellschaftsfähig machen wollen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#33 kritischer leserAnonym
#34 klartextAnonym
#35 AndreasKAProfil
  • 17.04.2018, 18:35hKarlsruhe
  • Antwort auf #31 von herzes
  • .. ich bitte dich ausdrücklich darum, sachliche (manchmal kann man nicht neutral bleiben, sondern muss Stellung beziehen) Diskussionen weiterzuführen. ;-)

    In deiner Forderung an die Politik unterstütze ich dich ganz klar. Scheren im Kopf zementieren Feindbilder schließlich genauso wie braunes Gehetze. Daher muss - freilich neutral - jeder Fall von Homophobie gesehen werden.

    Und wenn sich bestimmte Gruppen besonders homophob hervor tun, nutzt auch alles politisch korrekte Getue nichts mehr. Das gilt für muslimisch geprägte Zuwanderer genauso wie für blitzeblankweiße hochkatholische Moralapostel, die in den Blick genommen werden. Dass die Argumentationslinien hier unterschiedlich ansetzen bzw. verlaufen ist doch offensichtlich.

    Wer seine Augen davor verschließt, dass unterschiedlich sozialisierte Menschen auch eine unterschiedliche Haltung zur Homosexualität haben, blendet schlicht eine fundamentale Realität aus.

    Und genau darum missfällt es mir, dass Leute, die das heikle Thema, dass beispielsweise ein großer Teil junger männlicher Flüchtlinge ein Problem mit Homosexellen sehen - und das sich das auch in Aggressionen gegen sie ausdrückt, ansprechen, gleich in die braune Ecke gestellt werden.
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#36 LorenProfil
  • 17.04.2018, 18:44hGreifswald
  • Antwort auf #31 von herzes
  • Wir müssen aber als Bürger selbst praktikable Lösungen und Ziele mitdenken, zumindest nach meiner Auffassung, da ich nicht im Obrigkeitsstaat lebe. Dass das schwierig ist, ist mir völlig klar (ich habe die letzten eineinhalb Jahre meines Berufslebens in einem Kölner Flüchtlingsheim mit jugendlichen Roma gearbeitet und auch da täglich erlebt, wie in deren Traditionen verhaftetes Denken und Handeln aussehen kann; und mir dabei den letzten Rest meines Hinterns abgearbeitet). Aber jede und jeder kann ja zumindest in dem Bereich, indem sie oder er sich auskennt, dazu Gedankliches beitragen bzw. selbst versuchen umzusetzen. Ich kann nicht sehen, wie kein Bock auf Objektivität und sowas wie "aggressive Resignation" irgendwas bringen sollten außer einer vertieften Spaltung (auch zwischen denen, die sich diesen Problemen täglich widmen). Schließlich: Ich kann nicht erkennen, dass ich dich in die "rechte Ecke" gestellt habe (falls doch, bitte ich um Entschuldigung), und bin selbst einer, der für klare Konsequenz ist (d.h. es werden Regeln formuliert und Regelverstöße konsequent und angemessen geahndet, also kein laisser-faire). Forderungen sind für mich dann "böse" (um mal deine Formulierung aufzugreifen), wenn sie einzelfallunabhängig und ohne Rücksicht auf Verluste nach der "Rasenmähermethode" über ganz konkrete Menschen hinwegdüsen. Da bleibe ich Kantianer auch in schwierigen Zeiten. "Neutrale Diskussionen" gibts übrigens m.E. nicht, weil jede und jeder mit eigenen Erfahrungen und Wertvorstellungen in so eine Diskussion geht. Die der anderen zu kennen erleichtert bisweilen die Konsensfindung. Nach meiner Erfahrung. Und (jetzt wirklich) schließlich: Es ist für mich ein Unterschied, ob ich mich intern im Kollegen-oder Freundeskreis mal auskotze und ungefiltert formuliere (Wer macht das nicht? Heilige?) und somit psychohygienisch entlaste, oder ob ich mich in der Öffentlichkeit äußere. Da erwarte ich von mir selbst mehr Seriosität, möglichst durch Fakten und Erfahrung fundiert. Klappt leider auch nicht immer, aber ich versuche am Ball zu bleiben.
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#37 AndreasKAProfil
  • 17.04.2018, 18:50hKarlsruhe
  • Antwort auf #32 von Loren
  • ... ok ... auch wenn es nun hier noch einen sidekick der Diskussion ergibt.

    Ich kann das ein Stück weit nachvollziehen. Die Kommentare sind hier tatsächlich gespickt mit Tretminen. Ich erlebe ja beim eigenen Formulieren meiner Kommentare auch, wie schwer es ist, denen auszuweichen und möglichst keine neue zu legen.

    Aber um konkret zu werden ... und das meine ich wirklich aufrichtig ohne Polemik und ohne Öl in ein Feuer gießen zu wollen: Ich kriege echt die Kurve bei herzes (gesetzt den Fall, du meinst ihn mit "einem sich Äußernden") nicht, ihn als Hetzer zu verstehen.
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#38 AndreasKAProfil
#39 12345Anonym
  • 17.04.2018, 19:11h
  • Antwort auf #38 von AndreasKA
  • ich glaub das ist do ein Subkultur ding Rapper gegen Schwul
    und da wir Qeeur uns gerne selber zerfleischen
    siehe Cis gegen Trans :-/ sind wir nun mal ein gefundenen fressen für zum Beispiel Rapper :-(

    ich glaub das wir die schwächte Subkultur sind
    da der Zusammenhalt fehlt....
    oder sind wir gar keine Subkultur ?
    Hmmmmmm ? ! ???
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#40 LorenProfil
  • 17.04.2018, 19:15hGreifswald
  • Antwort auf #38 von AndreasKA
  • Das Schöne an solchen Diskussionen ist ja, dass man sich bisweilen noch verständigen kann (wenn auch zeitversetzt), sofern nicht auf der persönlichen Ebene gestritten wird. Besser als sprachloser Krieg, verschanzt hinter irgendwelchen Barrikaden, ist das allemal. Mir geht es übrigens auch so, dass ich mich manchmal schwer tue, meine Gedanken zu diesen Themen "unfallfrei" rüberzubringen (und meistens mit mir selbst unzufrieden bin, weil irgendwas fehlt oder zu umständlich ist, zu abgehoben rüberkommen kann -mein altes Problem- oder bei differenzierter Darstellung den Eindruck erwecken könnte, ich wollte reale, mir durchaus bekannte Probleme "totquasseln"). Ich bin halt kein Freund von "Schnellschüssen", die dann andere abkriegen. Wo ich miss-oder unverständlich formuliere oder danebenliege, mögen Mitlesende eingreifen. Ich weiß ja, dass ich nicht weiß.
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#41 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 17.04.2018, 19:22h
  • Antwort auf #24 von swimni
  • "ich arbeite seit 3 jahren ehrenamtlich für muslimische Flüchtlinge. es ist einfach fakt, dass bestimmte gesellschaftsthemen kaum mit ihnen diskutiert werden können. ich habe mehrfach im Sprachunterricht Freiheiten in Deutschland thematisiert. die schüler beugten ihre gesichter auf das Schreibpult und es war kaum möglich über die Freiheiten in Deutschland zu sprechen. manche die offener waren, sagten mir sogar, dass sie ihre unsere kultur für nicht vereinbar halten."
    und eben genau dieses problem MUSS man benennen und nicht tot schweigen. danke für deinen kommentar.
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#42 AndreasKAProfil
  • 17.04.2018, 19:26hKarlsruhe
  • Antwort auf #39 von 12345
  • Hmmm - ich denke nicht, dass "der übliche" Rapper überhaupt blickt, welche inneren Konflikte in der Community ausgetragen werden (oder das es ihn überhaupt interessiert) und das wir ausgerechnet darin ein gefundenes Fressen für sie sind. Mir kommt homophobes Gerappe wesentlich platter vor ...

    Das wir uns schwächen, wenn wir den "Minderheiten in unserer Minderheit" die Solidarität verweigern ist leider nur zu richtig.

    Und mit dem Wort Subkultur kann ich wenig anfangen. Was ist Hoch-, Sub-,Leit-Kultur ...? Diese Kategorisierungen bringen nicht viel, sondern schaffen nur Schubladen, in denen sich trefflich Bequemes oder Unbequemes getrennt verpacken lässt. Das brauchen wir absolut nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#43 AndreasKAProfil
#44 herzesEhemaliges Profil
#45 schwarzerkaterEhemaliges Profil
#46 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 17.04.2018, 19:53h
  • Antwort auf #5 von johannes86
  • "ich selber wurde schon oft von homo-hassern angegriffen. Grösstenteils russlanddeutsche und biodeutsche mit blauen Augen "

    da habe ich genau das gegenteil an erfahrungen gemacht, bei mir waren es nur sogenannte "südländer": ein kroate, alle anderen waren aus der türkei, nordafrika oder afghanistan/pakistan.

    wie und warum sollte ich meine erfahrungen aus 30 jahren denn schönreden? damit du dich besser fühlst?
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#47 12345Anonym
#48 ursus
  • 17.04.2018, 20:14h
  • Antwort auf #19 von AndreasKA
  • "Die Crux ist, dass deren Beschreibungen oft unterbleiben (... vielleicht weil sie irrigerweise als gegeben vorausgesetzt wird? Keine Ahnung warum - ich find's auf jeden Fall schlecht), und es dann besonders auffällt, wenn jemand etwa eine dunklere Hautfarbe hat, die benannt wird."

    es wird immer nur das "fremde" benannt, um es gleichzeitig als fremdes zu kennzeichnen. das geht es um "dunkle hautfarben", "migrationshintergrund" oder "muslimisch sein". bei weißen, nicht-migrantisierten nicht-muslimischen menschen wird nicht benannt, dass sie weiß, nicht-migrantisiert oder nicht-muslimisch sind. das gilt als das selbstverständliche und deshalb nicht markierenswerte. die markierung vs. nicht-markierung reproduziert die vorstellung davon, was normal und was unnormal sei. das ist bei hetero- und homosexualität, cis- und transsexualität nicht anders.

    bei der weltanschaulichen markierung fällt auf, dass es eher selten auf eine unterscheidung von evangelisch, katholisch, atheistisch, jüdisch usw. ankommt, sondern dass meistens nur die grenzziehung zwischen "muslimisch" und "nicht-muslimisch" als die angeblich entscheidende trennlinie angeführt wird: "die" sind muslimisch, "wir" sind dagegen alles mögliche andere.

    offenbar ist irgendeine trennlinie zwischen den "uns, den echten deutschen" und den "anderen, doch nicht so richtig deutschen" unglaublich wichtig. die alte trennlinie anhand der staatsbürgerschaft oder des herkunftslandes funktioniert aber nicht mehr, wenn menschen, die man gern zu "fremden" erklären möchte, hier geboren und aufgewachsen sind und die deutsche staatbürgerschaft haben. die religion bot sich als neue kategorie an, um menschen als fremde zu markieren. das hat nicht nur mit der neo-pseudo-christianisierung des abendlandes nach 9/11 zu tun, sondern auch mit dem bedürfnis nach funktionierenden, eindeutigen ausgrenzungs-kategorien. wer alles deutsch ist, kann nur noch schwer beschrieben werden. aber man ist muslimisch oder eben nicht.

    "heterosexueller cis-mann raubt passantin aus", "katholikin ermordet ehemann" - nee, das lesen wir deswegen nicht. das narrativ, wonach immer nur das "fremde" erstens markiert und zweitens als kausal mit gewalt zusammenhängend gedacht wird, sitzt unserer gesellschaft (und leider auch manchen journalist_innen, die sich beim schreiben um eine andere haltung bemühen könnten) so tief in den knochen, dass uns das manchmal gar nicht mehr auffällt.

    oder wenn es auffällt, wissen wir oft nicht, wie wir aus der nummer rauskommen. diese diskussion hier ist ja leider keine ungewöhnliche.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#49 herzesEhemaliges Profil
#50 DanGAnonym
  • 17.04.2018, 20:43h
  • Mittlerweile mache ich mir starke Sorgen um die Zukunft. Sich als homosexuell in der Öffentlichkeit zu zeigen, wird nahezu unmöglich.
    Aber das muss man wohl in Kauf nehmen.
  • Antworten » | Direktlink »
#51 LaurentEhemaliges Profil
#52 AnonymAnonym
#53 herzesEhemaliges Profil
  • 17.04.2018, 21:30h
  • Antwort auf #51 von Laurent
  • Bin ich Diplomat?
    Ich spreche lieber aus eigener Erfahrung und meiner Meinung, gebildet aus mind. 6 renommierten Zeitungen täglich.

    Verstecken hinter diplomatischen und ignoranten Phrasen überlasse ich anderen.

    Und #1 hat doch für eine offene Diskussion gesorgt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#54 herzesEhemaliges Profil
#55 TheDadProfil
  • 17.04.2018, 22:29hHannover
  • VIER recht detaillierte Beschreibungen sind bei dem Vorfall dennoch eine sehr gute Leistung vom Opfer..

    Viele andere können sich leider nicht so gut erinnern, weil sie unter Schock stehen..

    Damit bestehen recht gute Chancen die Täter zu stellen..
  • Antworten » | Direktlink »
#56 OrthogonalfrontAnonym
#57 Patroklos
  • 18.04.2018, 09:52h
  • Solche Vorfälle kennt man normalerweise immer aus Berlin. Hoffentich werden die Täter von der Polizei bald ausfindig gemacht.
  • Antworten » | Direktlink »
#58 BONOBOAnonym
  • 18.04.2018, 09:58h
  • Antwort auf #4 von johannes86
  • Naja, das ist doch extrem pauschalisiert.

    Hätten da 5 AFDler aus der Fraktion gestanden(Also 5/90 per Zufall ausgewählt)-wäre dasselbe passiert?

    Der "Fehler" des Opfers lag in seiner verbalen Zurwehrsetzung, das vertragen gewisse "Gruppen" eher weniger. Deinem Urteil nach müssten dann ja Bürgerkriegsähnliche Zustände im Bundestag herrschen bei 90 AFD Abgeordneten. Würde man das zu einer 5 köpfigen Gruppe Skinheads sagen, dann wäre die Reaktion mit der beschriebenen Tätergruppe vermutlich vergleichbar!. Und gegen beides muss der Staat vorgehen. Ich sehe aber nicht das in der AFD Fraktion 90 Skinheads sitzen. Gegen Skinheads und homophobe Schlägertruppen aus dem arabischen/afrikanischen Raum muss mit aller Härte vorgegangen werden. Das Opfer musste Blut spucken damit die Täter abgelassen haben!!!! Beim nächsten Mal muss es dann aufhören zu atmen???

    Die AFD ist sicherlich nicht schuld daran, dass das Opfer so zugerichtet wurde. Oder denkst du die 5 Täter haben die AFD gewählt?
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#59 AndreAnonym
#60 Homonklin44Profil
  • 18.04.2018, 12:17hTauroa Point
  • Liest sich nach einer Gruppe an, die vielleicht öfter zusammen abhängen. Vielleicht kennt die Jemand, oder ihr Bewegungsmuster dort, man darf es erhoffen.

    Als "Schwuchtel" tituliert zu werden ist ja nun wirklich in manchen Stadtteilen ziemlich häufig, wenn nicht üblich. Aber dass die Leute schon beim geringsten Widerwort los prügeln, ist eine relativ junge Entwicklung.
    Einige fühlen sich aber schon durch rufällige Blickbegegnung blöd angemacht.
    Ignorieren und weiter gehen funktioniert nicht immer.
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#61 herzesEhemaliges Profil
  • 18.04.2018, 12:48h
  • Antwort auf #60 von Homonklin44
  • "Aber dass die Leute schon beim geringsten Widerwort los prügeln, ist eine relativ junge Entwicklung."

    Junge Entwicklung? Das habe ich schon vor 30 Jahren in der Großstadt Köln erlebt. Die Ringe zum Beispiel waren und sind nicht sicher.

    In der jüngeren Zeit wird es bloß immer schlimmer. Siehe Statistiken ais Österreich und der Schweiz.
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#62 seb1983
#63 AndreasKAProfil
#64 EulenspiegelAnonym
  • 19.04.2018, 13:44h
  • Antwort auf #62 von seb1983
  • Das Experiment hat ein arabischer Kollege (Muslim, kein Jude) von mir auch einmal in einer Großstadt gemacht.

    Er wurde außer von den "üblichen Verdächtigen" wie Glatzen und Landsleuten auch von geschniegelten Anzugsträgern angepöbelt.

    Das Experiment, mit einem Kumpel ein paar Küsse in der Öffentlichkeit auszutauschen hat er sich dann nicht mehr getraut.
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#65 TheDadProfil

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