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Kommentare zu:
Weiter Proteste gegen geplante Hasssänger-Auftritte in Deutschland


#1 Roman BolligerAnonym
  • 20.04.2018, 16:42h
  • Es ist zu hoffen, dass jamaikanische (und andere) Hasssänger in der zivilisierten Welt immer öfter und dereinst durchgehend mit Auftrittsverboten belegt werden. County Killer trägt gar Nichts dazu bei, dass Jamaika ein Paradies, wie er es nennt, ist, sondern vielmehr zur faschistoiden Killerkloake verkommt.

    Mittlerweile haben Farid Bang und Kollegah in Schaffhausen (Schweiz) eine Absage für ein demnächst geplantes Konzert (Einladung durch einen albanischen Kulturverein) erhalten.
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#2 Miguel53deProfil
  • 21.04.2018, 00:35hOttawa
  • Gerade läuft doch eine sehr breite und intensive Diskussion über die beiden Rapper und Ihren Echo.

    Spätestens jetzt sollte den Veranstaltern doch klar sein, dass es nicht einfach weitergehen kann und darf, wie bisher. Es muss endlich Schluss sein für so genannte Künstler, deren Kunst darin besteht, Hass zu verbreiten.

    Auch, wenn in Deutschland kein explizites Gesetzt gegen Diez Diskriminierung Schwuler Menschen besteht. Es gibt ausreichende Möglichkeiten, solche Auftritte ein für allemal zu verhindern.

    Und es muss auch für Veranstalter endlich klar sein, dass Diskriminierungen und Hass keine Bühne mehr bekommen dürfen.
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#3 AndreasKAProfil
  • 21.04.2018, 12:40hKarlsruhe
  • Offen gestanden halte ich von Auftrittsverboten wenig.

    Wichtiger erscheint mir die inhaltliche Debatte mit der entsprechende Texte als unmenschlich entlarvt werden.

    Ich habe neulich einen Tweet von einem Deutschlehrer gelesen, der die Echo-Verleihung bzw. das "Lied" der Gewinner in seiner Klasse (ich meine es war eine 10. Klasse) mal durchgenommen hat, als das Thema seitens der Klasse aufkam - so nach dem Motto "Ich finde den Song cool". Er arbeitete mit seiner Klasse den Text durch. Konkret auf die Auschwitz-Zeile bezogen, stellte sich heraus, dass keiner aus der Klasse wusste, was in Auschwitz tatsächlich passiert ist. Als die Klasse verstanden hatte, worauf sich diese Zeile bezog, hat sie sich komplett davon distanziert, fand es unmenschlich und widerlich.

    Es ist Arbeit, vor allem Bildungs- und Aufklärungsarbeit (die nicht in der Schulzeit stehen bleiben kann) um solchen Phänomenen entgegen zu tretet. Für mich ist das der einzige Weg, solche wirren Tendenzen den Wind aus den Segeln und das Geld aus der Tasche zu nehmen.

    Das Problem sind nicht diese Auftretenden - hasserfüllte Spinner gibt es leider immer.

    Das Problem ist der unreflektierte Zuspruch durch Konzertbesuche und Plattenkäufe. Da gilt es anzusetzen. Wenn sich eine solche "Musik" finanziell nicht mehr lohnt, würde sie nach den Gesetzen der Marktwirtschaft, die, wie wir sehen auch Preisverleihungen wie "Echos" prägen, weit weniger relevant werden.
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#4 PeerAnonym
  • 21.04.2018, 16:34h
  • Ich finde es skandalös, dass man überhaupt noch gegen die Sänger von Mordaufrufen protestieren muss.

    Es sollte eigentlich selbstverständlich sein und gar keiner Diskussion mehr bedürfen, dass solchen Leuten nicht auch noch ein Podium geboten wird.
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#5 Carsten ACAnonym
  • 21.04.2018, 20:17h
  • Antwort auf #4 von Peer
  • Ja, ich hatte eigentlich die Hoffnung, dass nach dem Echo-Skandal, der eventuell sogar das Ende des Echos bedeutet, etwas mehr Sensibilität bzgl. Hassmusik und Hetze in Deutschland einkehren dürfte.

    Aber nein, die Sucht nach Profiten ist immer noch stärker. Es muss erst immer einen ganz großen Skandal geben, ehe etwas passiert. Und selbst dann passiert das nicht aus Erkenntnis, sondern nur um die Profite noch irgendwie zu retten.

    Zum Kotzen, dass Profite immer und immer wieder über Menschenrechte, Menschenwohl und Vernunft gestellt werden.
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#6 Tom PAnonym
  • 24.04.2018, 12:50h
  • Mich wundert das nicht gegen Hass Sänger Campino protestiert wird.
    Die Toten Hosen, Auszug aus Bonnie und Clyde "..Wir schießen zwei, drei, vier, fünf Bullen um,.."
    Das geht, oder wie ?
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#7 TheDadProfil
  • 24.04.2018, 22:48hHannover
  • Antwort auf #6 von Tom P
  • ""Die Toten Hosen, Auszug aus Bonnie und Clyde "..Wir schießen zwei, drei, vier, fünf Bullen um,.."
    Das geht, oder wie ?""..

    Jepp..
    Weil man die historische Geschichte von "Bonnie&Clyde" dann auch nicht irgendwie umschreiben kann..

    Grundsätzlich ist es schon absurd, wenn sich einem der Text eines Liebesliedes in dem man irgendwo sitzt und vor sich hinträumt dann nicht erschließt..
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