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Senat bestätigt Jim Bridenstine

Erbitterter LGBTI-Gegner ist neuer NASA-Chef

Donald Trump hat erneut einen Homo-Hasser in ein bedeutendes Amt gehoben: Jim Bridenstine ist künftig der Chef der weltgrößten Weltraumbehörde mit einem Budget von 20 Milliarden Dollar.


Aufepasst schwule Aliens, die uns mal besuchen wollen: Mit Jim Bridenstine führt erstmals ein Parteipolitiker mit besonderer Abneigung gegen sexuelle und geschlechtliche Minderheiten die amerikanische Weltraumbehörde (Bild: United States Congress)

Der bisherige Tea-Party-Kongressabgeordnete Jim Bridenstine ist am Donnerstag vom US-Senat als neuer Chef der Weltraumbehörde NASA bestätigt worden, allerdings nur äußerst knapp. Der von Präsident Donald Trump ernannte 42-jährige Gegner jeglicher LGBTI-Rechte erhielt 50 Stimmen, gegen ihn votierten 49 Senatoren. Die Abstimmung erfolgte strikt nach Parteibuch – alle Republikaner waren für ihren Parteifreund, alle Demokraten gegen Bridenstine.

Die Gegner der Ernennung sahen insbesondere kritisch, dass Bridenstine immer wieder den Klimawandel geleugnet hat. Er ist außerdem der erste NASA-Chef, der keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund hat, sondern aus der Parteipolitik kommt. Bisher waren die Anführer der Weltraumbehörde fast immer mit großer Mehrheit und viel Unterstützung beider Parteien ins Amt gewählt worden.

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Bridenstine rief zum Widerstand gegen Ehe für alle auf

Kritik erntete auch seine Haltung gegenüber sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten, deren Rechte er in seiner gesamten politischen Karriere bekämpft hatte. Als Grund nannte der Baptist oft seine religiösen Überzeugungen. LGBTI-Aktivisten haben daher bereits seit Wochen gegen die Ernennung protestiert.

Bridenstine hatte sich etwa als erbitterter Gegner der Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht einen Namen gemacht – und rief nach der Ehe-Öffnung 2014 in seinem Heimatstaat Oklahoma zum Widerstand auf ("Der Staat Oklahoma muss sich erheben und sagen: 'Schaut, wie akzeptieren diese Ehen nicht'"). Auch Trans-Rechte sind dem Lieutenant Commander der US-Marine suspekt; so bezeichnete er eine Antidiskriminierungsrichtlinie des früheren Präsidenten zum Schutz von Transsexuellen als "Obamas gesetzlose Bevormundung". Die LGBTI-Organisation GLAAD bezeichnete die Inthronisierung des neuen NASA-Chef als "erneuten Angriff der Trump-Regierung auf LGBTQ".

Trump hatte bereits mehrfach erbitterte LGBTI-Gegner in hochrangige Positionen befördert. So ernannte er Jeff Sessions zum Justizminister und Betsy DeVos zur Bildungsministerin.

Zuletzt sorgte Trumps Ernennung des Hardliners Mike Pompeo zum Außenminister für Empörung unter LGBTI-Aktivisten (queer.de berichtete). Der 54-Jährige hatte als Kongressabgeordneter mit einem Gesetzentwurf beispielsweise die Diskriminierung Homosexueller ausdrücklich erlauben wollen. Pompeo muss wie Bridenstine noch vom US-Senat, in dem die Republikaner eine Mehrheit von einer Stimmen haben, bestätigt werden. Die Demokraten wollen geschlossen gegen den Folter-Befürworter stimmen, auch einige Republikaner wie Senator Rand Paul haben Schwierigkeiten mit der Personalie. Allerdings hatten im Vorfeld der Bridenstine-Nominierung ebenfalls einige Republikaner wie Senator Marco Rubio Sorgen geäußert, dann aber doch für ihren Parteifreund gestimmt. (dk)



#1 herve64Ehemaliges Profil
#2 thorium222Profil
  • 23.04.2018, 15:01hMr
  • Durch seine Personalpolitik, z. B. auch die Ernennung von Richtern, einer davon für den obersten Gerichtshof der USA, wird Donald Trump noch für Jahrzehnte einen negativen Einfluss auf das Leben von Minderheiten und die Umwelt ausüben.
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#3 Sukram712Anonym
  • 23.04.2018, 15:25h
  • Vielleicht gibt die NASA dann endlich zu, dass die Erde eine Scheibe ist und die Mondlandung gefälscht war. :)
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#4 ursus
  • 23.04.2018, 15:35h
  • Antwort auf #3 von Sukram712
  • "A rapper-turned-flat-Earther is attempting to prove that the world is not round by crowdfunding his own satellite launch. [...]
    The rapper is a member of the Flat Earth Society, a group of people who are convinced that the planet is flat, not round. [...]
    The goal, according to the rapper, is to launch a satellite as far into space as necessary to "find the curve" of Earth. [...]
    Flat-Earthers don't trust NASA or any other space agency. According to the Flat Earth Society's FAQs, astronauts are being bribed or coerced into lying; airplane windows distort views to make it look like the horizon curves; and the International Space Station is a hoax. Also, gravity isn't real."

    www.livescience.com/60542-rapper-bob-satellite-to-prove-eart
    h-flat.html
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#5 AndreasKAProfil
#6 na dannAnonym
#7 -Neo-Anonym
  • 23.04.2018, 17:14h
  • Antwort auf #4 von ursus
  • Und wenn dann dessen Satellit eindeutige Belege fuer eine runde Erde liefert, kann das dann entweder nur eine Fehlfunktion sein, oder in der Matrix wurden schnell die Parameter angepasst, sodass wieder alles passt (bis auf die Gedanken derjenigen, die solch kruden Ideen haben). Aber halt - dann muesste ja irgendwann eine schwarze Katze auftauchen - also Augen auf. Und wo zum Teufel bleibt dieser Neo nur?
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#8 CapricornAnonym
  • 23.04.2018, 17:23h
  • Antwort auf #3 von Sukram712
  • Wie die Mondlandung gefaelscht wurde, wurde doch schon in dem Film "Unternehmen Capricorn" mit James Brolin demonstriert. Darin ging es zwar um eine Marslandung, aber das Prinzip ist das Gleiche. Da braucht die NASA gar nichts zuzugeben, das ist doch ein offenes Geheimnis ;-)
    Und zu Flat-Earth passt ganz gut ein Zitat von Einstein:
    Manche Menschen haben einen Horizont mit dem Radius Null, und das nennen sie dann ihren StandPUNKT ;-)
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#9 Sukram712Anonym
  • 23.04.2018, 18:24h
  • Antwort auf #8 von Capricorn
  • Der gesamte Film "Unternehmen Capricorn" handelt davon, dass die gefälschte Mars-Landung auffliegt, weil man sowas nicht auf Dauer geheimhalten kann, wenn auch nur einer der Astronaut überlebt. ;)

    Die Astronauten der Apollo Missionen leben fast alle noch.
    Und wenn nur einer einziger von denen auf Neil Armstrong neidisch wäre, dann könnte der in jeder Live-Talkshow die Sensation des Jahrhunderts erzählen und sein Name würde für immer in die Geschichtsbücher eingehen ...
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#10 schwarzerkater
  • 23.04.2018, 19:34h
  • trump baut sein land so um, wie er es seinen wählern versprochen hat. hier in deutschland und in europa tun sich alle leicht trump von oben herab zu verspottten, oder zu belächeln, aber wenn er so weiter macht, bringt ihm das eine zweite amtszeit ein. denn seine wählerschaft enttäuscht er mit seinen personalentscheidungen nullkommanull.
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