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Kommentare zu:
Afrikanische Commonwealth-Politiker beharren auf Homo-Verbot


#1 AndreasKAProfil
  • 23.04.2018, 16:00hKarlsruhe
  • Wie bitte? Da wird allen Ernstes ein Gegensatz von "das ist unsere Kultur" aufgebaut zu den Menschenrechten? Hammer!
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#2 PfuiAnonym
  • 23.04.2018, 16:06h
  • Commonwealth = Ausschluss
    Investitionen = Gestrichen
    Entwicklungshilfe = Gestrichen
    Tourismus = Reisewarnung
    Bewegungsfreiheit = Einreiseverbot für diese Politiker in GB und EU
    Waffenlieferungen = Verboten

    So sollte die Agenda für die Behandlung solcher "Staaten" aussehen.

    Leider wird's nicht passieren.
    Geld stinkt nicht.
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 23.04.2018, 16:13h
  • Antwort auf #1 von AndreasKA
  • Das ist ein Hammer, der auch in Ländern gerne geschwungen wird, die uns geographisch und kulturell näher sind. Russland und Iran z. B..

    Lustig ist ja, dass zivilisatorische Defizite als Ausweis moralischer Überlegenheit verkauft werden. Auch das ist ein weltweites Phänomen, nicht nur in Afrika.

    Raffiniert ist dabei das Spekulieren auf postkoloniale Schuldkomplexe. Durch den Hinweis auf die Rechtslage in Südafrika kann dem aber schnell der Wind aus den Segeln genommen werden. Mandela und v.a. Bischof Tutu waren Vorkämpfer auch für unsere Bürgerrechte.
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#4 AndreasKAProfil
  • 23.04.2018, 16:26hKarlsruhe
  • Antwort auf #3 von goddamn liberal
  • ... richtig, da wird den Ex-Kolonialisten deren üble Vergangenheit um die Ohren geschlagen - aber wozu? Nur um eine geschlossene Gesellschaft weiter zu zementieren. Nix mit Entwicklung und Überwindung von Zwängen - alte werden gegen neue eingetauscht bzw. alte werden noch verstärkt ...
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#5 Alexander_FAnonym
  • 23.04.2018, 16:37h
  • "Homosexualität ist "unafrikanisch", wie unisono Politiker dieser Staaten von sich geben. Dass die Gesetze, mit denen die unafrikanische List verfolgt wird, zumeist aus der Kolonialzeit stammen und die Religionen, mit denen die Verfolgung gerechtfertigt wird, also die christliche und die islamische, ebenfalls ziemlich unafrikanisch sind und eigentlich ebenfalls zum Erbe der Kolonisatoren gehören...all das zeigt die Verwandlung der antikolonialen Ideologie zur tödlichen Farce. In Ermangelung anderer Feinde nehmen sich die Gegner in den politischen Arenen vor allem die Schwulen heraus, die vom Westen bezahlt würden, um Kinder mit HIV zu infizieren. Tatsächlich sind es westliche, genauer amerikanische Evangelikale, die ihren finanziellen Teil zur christlich fundierten Barbarisierung des afrikanischen Kontinents beitragen, und sie können dabei auf das antikoloniale Erbe bauen, welches die Homosexualität schon immer als Problem westlicher Lebensart verstanden hat...."

    Tjark Kunstreich: Dialektik der Abweichung, S.22f.

    Mehr fällt mir dazu nicht ein. Überraschend sind diese Neuigkeiten also nicht.
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#6 seb1983
  • 23.04.2018, 16:42h
  • Also weiter fleißig "afrikanische Werte" propagieren, welche waren das noch mal?
    Korruption?
    Vergewaltigung?
    Misswirtschaft?

    Wenn nicht täglich zehntausende Menschen elendig verrecken würden könnte es einem ja egal sein, aber offenbar ist das ja sowohl von den Regierungen als auch der Bevölkerung alles so erwünscht und wird stolz verteidigt.
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#7 Man on the moonAnonym
  • 23.04.2018, 18:30h
  • Diese Welt ist eine absurde und höchst bizarre Bühne! Auf allen Ebenen.

    Alle spielen mit und keiner kennt sich aus.
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#8 Petrus48Anonym
  • 23.04.2018, 18:58h
  • Antwort auf #2 von Pfui
  • "Commonwealth = Ausschluss
    Investitionen = Gestrichen
    Entwicklungshilfe = Gestrichen
    Tourismus = Reisewarnung
    Bewegungsfreiheit = Einreiseverbot für diese Politiker in GB und EU
    Waffenlieferungen = Verboten"

    --> Genauso ist es !

    Die 36 von 55 Staaten in Afrika und damit rund die Hälfte aller Staaten weltweit, die homosexuelle Handlungen weiter unter Strafe stellen, sollten alle keine Enwicklungshilfe aus der EU und deren Mitgliedsstaaten mehr erhalten.

    Da die Enwicklungshilfegelder sowieso begrenzt sind und nicht unendlich sind, sollten genau die 19 Staaten in Afrika die Entwicklungshilfegelder bekommen, wo homosexuelle Handlungen legal sind.
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#9 HystorikerinAnonym
  • 23.04.2018, 18:59h
  • Wenn Homosexualität antiafrikanisch ist und die Strafbarkeit von Homosexualität kolonialzeitlich, dann müssen die Kolonialmächte für die afrikanischen Länder in Wirklichkeit ja wohl so etwas wie Schutzmächte gewesen sein ...
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#10 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 23.04.2018, 19:31h
  • dass sich länder wie kenia zu wort melden, deren politikerkaste bis auf die knochen korrupt ist, erstaunt nicht.
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#11 daVinci6667
  • 23.04.2018, 20:39h
  • Antwort auf #6 von seb1983
  • <>>

    Auch diese von Dir genannten Werte sind genau wie die Homophobie importiert, heisst ursprünglich alles europäische Werte!

    Bloss, wir haben uns in Europa zum Glück zumindest ein bisschen weiter entwickelt, die da unten nicht. Weil dies von der heutigen Elite schlicht nicht erwünscht ist. Man will die Massen blöde, arm, dumm und religiös halten. Klappte bei uns ja auch wunderbar für viele Jahrhunderte.
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#12 daVinci6667
#13 Ralph
  • 23.04.2018, 21:49h
  • Falls es jemand immer noch nicht gewusst haben sollte: Der Hass kommt aus der Religion.
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#14 Roman BolligerAnonym
  • 23.04.2018, 22:17h
  • Es ist ganz einfach: In vielen afrikanischen Staaten (d.h.: Teilen deren Bevölkerung und einem Großteil deren auf eigene Interessen fokussierten Eliten) gehört die Menschenrechtsfrage nicht zur Kultur, sondern ist ein aus dem Westen importiertes Konzept.

    Somit teilen diese Staaten die dort Lebenden in Menschen und in Unmenschen ein, wobei zu den Unmenschen die Individuen und Bevölkerungsgruppen gezählt werden, die der herrschenden Klasse nicht in den Kram passen.

    An den somit nicht zu den Menschen Zählenden können dann mit staatlicher Zustimmung oder im staatlichen Auftrag schlimmste Benachteiligungen und kriminelle Gräuel vollzogen werden.

    Furchtbar!
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#15 LillyComptonAnonym
  • 24.04.2018, 01:49h
  • Und wer hats erfunden?

    Erst rassistische und kolonilistische scheiße bauen und dann darf der rest der "zivilisierten" welt die aus "Afrika" mal bashen.

    Klar ist das scheiße was in diesen Ländern gemacht wird. Nur euer rassismus ist genauso scheiße.

    Immer schön die Pilatusnummer schieben.
    Wir habens hinter uns jetzt sind die mal dran obwohl wir denen die gesetze erst gegeben haben.

    Sorry aber da hatte May auch wenn ich sie granicht leiden kann mal den etwas bessen ansatz als die meisten hier.

    VERANTWORTUNG! oder auch
    Und wer hats erfunden?
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#16 TimonAnonym
  • 24.04.2018, 09:31h
  • Es kann keiner mehr sagen, das sei Folge der britischen Kolonialzeit.

    1. Diese Zeit ist längst vorbei und diese Staaten sind längst eigenständig.

    2. Die Briten sind längst vorbildlich bei LGBTI-Rechten.

    3. Die Briten haben diese Staaten schon mehrfach aufgefordert, die Situation für LGBTI zu verbessern.
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#17 Homonklin44Profil
  • 24.04.2018, 10:05hTauroa Point
  • Und was hat der Kolonialismus diesen Völkern auf Blut und Knochen einst in die Hirne getrümmert?
    Christentum, unter anderem. Selektive Menschenfeindlichkeit unter dem Kreuzsymbol.
    Und jetzt wundert man sich, dass die das völlig internalisiert haben, wo sie wissen, dass darunter ihren Vorfahren die Wahl gegeben wurde, zu leben, oder zu sterben?

    Gut, der Islam nahm andere Wege, aber ist nicht weniger gehirnbegrenzend naturiert. Ebenso Gewalt affin. Warum sollte dem auch anders sein, entstammt schließlich zum Teil dem älteren Christentum.
    Die Anglaise sollten sich nicht wundern, dass ihre besten Schüler den einst eingedroschenen Hass vorzüglich als Begründung für die Blockade gegen Fortschritt und Ethik nutzen.

    Auch wenn es unter alledem traurig bleibt, wenn Länder für Rückstand plädieren. Rückstand ist hier auch sehr beliebt, er drückt bloß mit weniger Entschiedenheit.
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#18 Das KapitalAnonym
  • 24.04.2018, 11:20h
  • Antwort auf #17 von Homonklin44
  • Man kann noch ergänzen:

    Welches Geld schmiert heute die politischen Eliten in den betreffenden Ländern?

    Lässt dafür sorgen, dass Menschen, Rohstoffe und Natur möglichst widerstandslos ausgebeutet und zerstört werden können?

    Wer versorgt reaktionärste Regime mit Waffen und rüstet ihre Gewaltapparate auf?

    Die Politik der Top 1% bis 10% - übrigens auch in und ausgehend von Deutschland - hat Folgen. Weltweit.
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#19 Alexander_FAnonym
  • 24.04.2018, 16:50h
  • Antwort auf #18 von Das Kapital
  • Man könnte auch ergänzen, dass es die Regimes, um die es hier geht, deutlich von ihrer Schuld und Eigenverantwortlichkeit entlastet, wenn man davon ausgeht, dass letztlich der weiße Mann der eigentlich Schuldige ist. Davon gehen die Oberhäupter dieser Staaten alle selbst aus, und es ist diese Art von Argumentation, mit der sie auch ihre homophobe Politik rechtfertigen: die Schwulen seien ja nur da, weil die Weißen sie eingeschleust haben, AIDS sei eine Verschwörung der Amerikaner und überhaupt gehe es Afrika nur so schlecht, weil es Europa so gut gehe.

    Ein erster Schritt wäre es, wenn sich weltweit die Einsicht durchsetzen würde, dass auch arme und farbige Menschen durchaus eine gewisse Eigenverantwortung haben und keine dummen Kinder sind. Wir dürfen immerhin nicht vergessen, dass die meisten Staatschefs, um die es hier geht, von einer nennenswerten Mehrheit ihres Volkes gewählt wurden. Dass Manipulation im Spiel sein mag, ist nicht auszuschließen, aber wer glaubt, allein der weiße Mann ziehe alle Strippen, ist verschwörungstheoretischem Denken bzw. strukturellem Antisemitismus aufgesessen.
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#20 OGay_GermanyProfil
  • 24.04.2018, 17:28hNürnberg
  • Ich finde das Traurige eher dadran, dass wir diesen Ländern keine Strafe für diese Aussagen geben. Ich würde so ein Land nicht als Mitglied eines Commonwealth ansehen, sondern als ein Feind der Menschenrechte. Ich würde den Kontakt abbrechen und sie für ihre Taten und Aussagen bestrafen. Aber wir schauen ja lieber weg und vergessen, dass man keine 10 Jahre in einem afrikanischen Gefängnis sitzen will. Haben diese Leute zu schnell vergessen, was es heißt aufgrund seiner Art und Weiße verfolgt und ausgerottet zu werden? Schade, anscheinend wird Geschichte zu schnell vergessen...
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#21 hamiAnonym
  • 25.04.2018, 14:22h
  • Antwort auf #15 von LillyCompton
  • Also wenn Afrikaner uns Schwule zusammenschlagen und ins Gefängnis schmeißen, ist es dich völlig in Ordnung. Dein inverser Rassismus (= alle außer wir Europäer/Nordamerikaner sind Engel) ist dümmlich naiv. Und das Anprangern der Homophobie in Afrika als Rassismus zu bezeichnen eine Beleidigung.
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