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Autohof Eifeltor

Köln: Schwule Freier mit Stangen angegriffen

Am Straßenstrich am Eifeltor attackierten Unbekannte drei Männer und verletzten sie schwer – ein Mann schwebt in Lebensgefahr.


Die Polizei hat eine Mordkommission eingesetzt (Bild: Maik Meid / flickr)

  • 29. April 2018, 09:50h 22 2 Min.

Drei unbekannte Täter haben in der Nacht zum Sonntag im Kölner Stadtteil Rondorf mit Stangen auf drei Männer im Alter von 30, 31 und 40 Jahren eingeschlagen. Die Angegriffenen erlitten erhebliche Verletzungen, der 31-Jährige schwebt in Lebensgefahr.

Laut Polizei hatten die drei späteren Opfer gegen ein Uhr morgens auf dem Straßenstrich am Autohof Eifeltor sexuelle Dienstleistungen mit zwei Männern im Alter von 50 und 53 Jahren vereinbart. Während der Ausübung der sexuellen Handlungen am Zollstocker Weg sei plötzlich eine Gruppe von drei dunkel gekleideten Männern auf die fünf Personen zugekommen. Ohne Vorwarnung hätten die Unbekannten mit Stangen auf die Köpfe der drei Freier eingeschlagen. Anschließend seien die Täter in Richtung Autohof geflüchtet.

Der 31-Jährige erlitt ein lebensgefährliches Schädel-Hirn-Trauma. Er befindet sich derzeit auf der Intensivstation im künstlichen Koma. Seine Begleiter erlitten ebenfalls Kopfverletzungen, sind aber nach Angaben der Staatsanwaltschaft gegenüber der Lokalzeitung "Express" vernehmungsfähig.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen und eine Mordkommission eingesetzt. Die Hintergründe der Tat sind bislang unbekannt. An dem Straßenstrich kommt es immer wieder zu Gewalt und Bandenkriminalität.

Schätzungen zufolge gibt es in der Domstadt bis zu 1.000 Männer, die Sex gegen Geld anbieten – viele davon in Szenelokalen, auf der Straße, in Bordellen oder per Apps. Das Thema ist stark tabuisiert. Mit dem Projekt Looks gibt es in Köln eine spezielle Anlaufstelle für Jungs, die anschaffen gehen. Neben Beratung und Begleitung im Rahmen aufsuchender Sozialarbeit bietet der Verein auch eine Anlaufstelle mit Grundversorgung wie Duschen und Verpflegung. (nb/pm)

#1 PeerAnonym
  • 29.04.2018, 12:39h
  • Was muss noch alles passieren?

    Wann wachen Politik, Gesellschaft und Medien endlich auf?

    Es wird immer schlimmer. Und wenn es selbst im toleranten Köln schon so weit gekommen ist, weiß man, wie es anderswo aussieht.

    Es muss sich endlich etwas ändern!

    JETZT !!!! SOFORT !!!!!
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#2 herve64Ehemaliges Profil
  • 29.04.2018, 12:44h
  • Irgendwie fällt es mir schwer, mir vorzustellen, dass die drei jüngeren Männer die Freier gewesen seion sollen und die zwei älteren, mit denen sie sexuelle Dienstleistungen vereinbart haben, demzufolge quasi die Stricher. Das ergibt irgendwie keinen Sinn für mich.
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#3 Homonklin44
  • 29.04.2018, 12:59hTauroa Point
  • Da kann einem Angst und Bange werden.

    Nun sind die Infos dazu etwas dürftig und ich weiß nicht, was das für ein Ort ist, wie frequentiert oder was für ein Passanten-Durchgang sonst so, Anwohner ect.
    Klingt fast danach, als wäre das vorbereitet gewesen, also die Männer in eine Falle gelockt, zumindest kein Zufallsverlauf. Vielleicht haben diese Täter sich die Abläufe länger vorher da angesehen oder es gab auffälligen Umgang, Jemand, wer komische Fragen stellte u.Ä.

    Hoffe, die Täter werden gefunden, Dass es für die Überfallenen schwer wird, mit solchen Erfahrungen wie gehabt weiter zu leben, ist auch logisch.
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