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Kommentare zu:
Sachsen-Anhalt: Museumsdirektorin nennt schwules Kunstwerk "abartig"


#21 UweRAnonym
  • 03.05.2018, 23:00h
  • Antwort auf #12 von FredFeuer
  • Der Jugendschutz ist doch nur ein Scheinargument. Oder sind die Werke tatsächlich pornografischer Natur? Sie hätten dann wohl kaum auf der Leipziger Buchmesse frei zugänglich rumgehangen. Zensur wird niemand freiwillig als solche bezeichnen, sondern immer irgendwelche hanebüchenen Argumente finden, warum man etwas nicht sagt, schreibt, zeigt oder zugänglich macht.

    Spießig ist für mich hier aber auch der falsche Ausdruck. Homophob trifft es bei den Äußerungen schon besser. Wobei beide Eigenschaften gerne Hand in Hand gehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#22 BoomAnonym
  • 03.05.2018, 23:31h
  • Meine Güte, was für Kommentare von diesen "ach so immer toleranten Teilnehmern".
    Dieses permanente Ostdeutschland bashing geht einem ganz schön auf den Zeiger. Sogar Sachsen wurde als Bundesland mit diesem Artikel in Verbindung gebracht. In Geografie wohl Kreide geholt?
    Ich empfehle diesen mit so vielen Vorurteilen behafteten Kommentatoren einen Besuch im Osten unserer Republik.
    Herzlich Willkommen!
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#23 Boom 69Anonym
#24 Kasimir KAnonym
  • 04.05.2018, 00:30h
  • Antwort auf #20 von von_hinten_genommen
  • Fotos beider Vitrinen sind auf der Internetseite von Silas Schmidt zu sehen.
    Was Jugendliche auf ihren Smartphones in der Schule oder daheim ansehen, entzieht sich meiner Kenntnis, jedoch besitze ich Vorstellungskraft. Wenn Eltern und/oder Lehrer gegebenenfalls kapitulieren, müssen das nicht alle tun.
    Ich gehe davon aus, dass die von Ihnen ins Gespräch gebrachte Selbstbefriedigung von Teenagern nächtlings unter der Bettdecke sich doch vom Sex zwischen Männern, wie er in den Heften beschrieben und bebildert wird, unterscheidet.
    Teenager abstimmen zu lassen könnte man der Museumsdirektorin vorschlagen. Nur wie würde wohl das Ergebnis ausfallen? Damit meine ich nicht nur die Heterojungs. Die Hälfte der Jugendlichen besteht aus Mädchen, die vermutlich am Sex zwischen Männern kein Interesse haben.
    Darüber hinaus werden Museen auch von Kindern besucht, die man doch eher nicht mit abstimmen lassen sollte.
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#25 KerzmanProfil
  • 04.05.2018, 03:38hPrinceton
  • Antwort auf #2 von Tommy0607
  • >> Kann man im 3.JT so Homophob sein? <<

    Ja, man kann, denn (fast) allen deutschen Christkindleins wird offensichtlich von Kindesbeinen an Intoleranz, eine Prise Engstirnigkeit und natürlich Phobien aller Arten, davon nicht zuletzt Homophobie, ins kleine Köpfchen hineingetrichtert; und wenn Mama und Papa und Onkel Karl-
    Heinz und Tante Sowieso das sagen, muß es ja stimmen, jedenfalls solange, bis man es besser wissen müßte und entscheidet, den ganzen Quatsch über Backbord zu schmeißen, oder eben (leider) nicht.
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#26 KerzmanProfil
  • 04.05.2018, 03:56hPrinceton
  • Ich habe eben noch mal fix Merseburg gegoogelt, da werden unter anderem Merseburger Zaubersprüche genannt. Die Frau Museumsbewohnerin hat sich also offensichtlich im mittelalterlichen Versdickicht verhaspelt, andere Riesendichter jener Zeit (Walter von der Vogelweide und Otto von Gandersheim) waren ja schließlich auch schwul und schrieben in Reimform ausdrucksstark (deftigliche!), wenn auch notgedrungen verklausuliert, von ihren sexuellen Eskapaden.
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#27 Homonklin44Profil
  • 04.05.2018, 09:44hTauroa Point
  • Antwort auf #19 von Kasimir K
  • Solche Sätze gab es in der Kunst bzw. als Lied-Neuzvertextung schon in den 1700er Jahren.
    Erinnerte mich an einen Wikipedia-Eintrag:

    ""Leck mir den Arsch fein recht schön sauber KV 233 (382d) ist ein dreistimmiger Kanon, der lange Zeit Wolfgang Amadeus Mozart zugeschrieben wurde. Das Werk wurde zusammen mit anderen Kanons von Mozart nach seinem Tod von seiner Witwe Constanze an seinen Verlag geschickt und daher Mozarts Werken zugerechnet.[1] Der Kanon wurde erstmals im Jahr 1800 vom Leipziger Verlag Breitkopf & Härtel unter Mozarts Namen veröffentlicht. Wie der Musikwissenschaftler Wolfgang Plath 1988 nachweisen konnte, stammt die Komposition in Wirklichkeit von Wenzel Trnka von Krzowitz (17391791)[2] und trug ursprünglich den Titel Tu sei gelosa, è vero.[3][4] Die skatologische Textunterlegung stammt vermutlich von Mozart.[3][5] ""

    de.wikipedia.org/wiki/Leck_mir_den_Arsch_fein_recht_sch%C3%B
    6n_sauber


    Von daher ist Silas Schmidt kein Erster in dieser Ausdrucksweise, er hat lediglich schon da Gewesenes neu in Kunst gefasst.

    Ob sich Mädchen für Sex unter Männern begeistern oder nicht, tut doch der Ausstellung nichts zu. es wird häufiger vorkommen, dass sich Besucher solcher Schauen mit dem abgeben, das sie interessiert, und das andere kann man links liegen lassen. Nur weil sich Jemand nicht für Jagdszenen begeistert, werden auch nicht alle Bilder von Liljefors abgehängt, oder?
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#28 Patroklos
#29 habemus_plemplem
  • 04.05.2018, 10:00h
  • Das Wort "abartig" geht ja mal gar nicht! Das war in höchstem Maße unprofessionelle, geschichtsvergessene Entgleisung von der Direktorin und ein Schlag ins Gesicht für den Künstler.

    Neulich war ich in der Keith Haring Ausstellung in Wien und da trug man dem Jugendschutz mit einem dezenten Hinweisschild Rechnung, dass die Ausstellung (sinngemäß) explizite sexuelle Darstellungen enthält und dass Eltern selbst entscheiden müssen, ob sie ihre Kinder mit reinnehmen. Hätte man hier doch einfach auch so machen können. Wozu dieses unwürdige Tamtam? Auch das wirkt nicht gerade professionell von Frau Direktorin.

    Wenn die in einem anderen Kommentar zitierte Stelle mit dem Arschlecken schon das "Ausgefallenste" ist, was man in der Ausstellung finden könnte, wenn denn alles zugänglich wäre, dann muss Frau Direktorin ja schon ziemlich hinterm Mond leben, wenn sie dafür schon das hässliche Wort "abartig" aus dem Giftschrank holen geht. Mein Gott, Menschen lecken sich beim Sex halt hier und da. Ausgerechnet die Kunst soll das nicht sichtbar thematisieren dürfen?! Was ist das für ein Kunstverständnis?

    Insofern war es auch ein Schlag ins Gesicht für die Kunst an sich!
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#30 habemus_plemplem
  • 04.05.2018, 10:09h
  • Eine kleine allgemeine Bemerkung zum Interesse jugendlicher Mädchen an männlich-gleichgeschlechtlichem Sex: Bei Mädchen beliebte Mangas sind voll davon! Ein ganzes Sub-Genre handelt von fast nichts anderem als von verliebten und/oder Analsex habenden Jungs. Geht mal zum nächsten Buchhändler und stöbert in den prall gefüllten Regalen...
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