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Polizeibericht

Berlin: Trans­sexuelle an Neuköllner Bushaltestelle attackiert

Der unbekannte Angreifer schlug der 53-Jährigen ohne Vorwarnung mit der Faust gegen den Kopf und trat ihr mit dem Fuß gegen den Kehlkopf.


Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen und Fahndung nach dem Unbekannten (Bild: Polizei Berlin / Youtube)

  • 5. Mai 2018, 08:31h 19 2 Min.

Erneut meldete die Berliner Polizei eine Gewalttat mit einem mutmaßlich transphoben Hintergrund. Laut Polizeibericht vom Samstag wurde eine transsexuelle Frau am Freitagabend in Neukölln von einem bislang unbekannten Mann attackiert und verletzt.

Kurz vor 20 Uhr stand die 53-Jährige an der Bushaltestelle der Linie M41 in der Sonnenallee, als der Unbekannte auf sie zugelaufen sei und ihr sofort mit der Faust gegen den Kopf geschlagen habe. Darüber hinaus trat der Schläger ihr mit dem Fuß gegen den Kehlkopf. Noch vor Eintreffen der alarmierten Polizisten entfernte sich der Mann.

Das Opfer musste im Krankenhaus behandelt werden

Die Transsexuelle kam mit einer Kehlkopfverletzung zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Wie bei Strafttaten mit einem mutmaßlich menschenfeindlichen Motiv üblich, hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen und die Fahndung nach dem Unbekannten übernommen. Nähere Angaben zum Schläger und seinem Opfer wurden im Polizeibericht wie bei Erstmeldungen üblich zunächst nicht gemacht.

Anders als in anderen deutschen Städten werden mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten gezielt in den Polizeiberichten Berlins publik gemacht. Die Polizei und Staatsanwaltschaft der Hauptstadt besitzen eigene Ansprechpartner für LGBTI.

Erst vor wenigen Wochen war ein junger Schwuler nachts in Neukölln durch eine größere Perseonengruppe heraus homophob beleidigt und angegriffen worden (queer.de berichtete). Bei dem Vorfall auf der Sonnenallee erhielt der junge Mann eine Schnittverletzung, als er sich mit einer Hand vor einem Messer schützen wollte. Auch Reizgas kam zum Einsatz. Die unbekannten Täter entwandten ihm auch das Smartphone und Geld. (cw/pm)

#1 PeerAnonym
  • 05.05.2018, 12:09h
  • Aber unsere schwarz-rote Bundesregierung sieht weiterhin "keinen Handlungsbedarf"...

    Hauptsache, sich schön bei den AfD-Wählern anbiedern und damit erst die AfD noch stärker machen.
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#2 MarcAnonym
  • 05.05.2018, 13:16h
  • Erschütternd auch, wie groß die Dunkelziffer sein muss, wenn nur Berlin überhaupt solche Taten gesondert ausweist. In allen anderen Bundesländern werden sie stillschweigend in die große Gesamtstatistik gewischt und niemand hört davon.
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#3 swimniAnonym
  • 05.05.2018, 13:33h
  • wir bleiben die Underdogs, solange der staat nicht beherzter uns unterstützt
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