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Polizeibericht

Berlin: Transsexuelle an Neuköllner Bushaltestelle attackiert

Der unbekannte Angreifer schlug der 53-Jährigen ohne Vorwarnung mit der Faust gegen den Kopf und trat ihr mit dem Fuß gegen den Kehlkopf.


Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen und Fahndung nach dem Unbekannten (Bild: Polizei Berlin / Youtube)

Erneut meldete die Berliner Polizei eine Gewalttat mit einem mutmaßlich transphoben Hintergrund. Laut Polizeibericht vom Samstag wurde eine transsexuelle Frau am Freitagabend in Neukölln von einem bislang unbekannten Mann attackiert und verletzt.

Kurz vor 20 Uhr stand die 53-Jährige an der Bushaltestelle der Linie M41 in der Sonnenallee, als der Unbekannte auf sie zulief und ihr sofort mit der Faust gegen den Kopf schlug. Darüber hinaus trat der Schläger ihr mit dem Fuß gegen den Kehlkopf. Noch vor Eintreffen der alarmierten Polizisten entfernte sich der Mann.

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Das Opfer musste im Krankenhaus behandelt werden

Die Transsexuelle kam mit einer Kehlkopfverletzung zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen und Fahndung nach dem Unbekannten. Nähere Angaben zum Schläger und seinem Opfer wurden im Polizeibericht nicht gemacht.

Anders als in anderen deutschen Städten werden mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten gezielt in den Polizeiberichten Berlins publik gemacht. Die Polizei und Staatsanwaltschaft der Hauptstadt besitzen eigene Ansprechpartner für LGBTI. (cw/pm)



#1 PeerAnonym
  • 05.05.2018, 12:09h
  • Aber unsere schwarz-rote Bundesregierung sieht weiterhin "keinen Handlungsbedarf"...

    Hauptsache, sich schön bei den AfD-Wählern anbiedern und damit erst die AfD noch stärker machen.
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#2 MarcAnonym
  • 05.05.2018, 13:16h
  • Erschütternd auch, wie groß die Dunkelziffer sein muss, wenn nur Berlin überhaupt solche Taten gesondert ausweist. In allen anderen Bundesländern werden sie stillschweigend in die große Gesamtstatistik gewischt und niemand hört davon.
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#3 swimniAnonym
#4 klima-reportAnonym
#5 TimonAnonym
  • 05.05.2018, 15:28h
  • Antwort auf #2 von Marc
  • Ja, leider weist ja nur Berlin homo- und transfeindliche Straftaten separat aus. (Eine deutschlandweite Erfassung wird ja auch von Union und SPD blockiert. )

    Wenn selbst in der ehemaligen Homo-Hochburg Berlin schon so viele homo- und transfeindliche Straftaten Alltag sind, ahnt man wie es anderswo in Deutschland aussieht.
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#6 Carsten ACAnonym
  • 05.05.2018, 16:03h
  • Ich könnte kotzen, wenn ich daran denke, über welchen Scheiß die Politik alles diskutiert. Aber wo es wirklich um die Sicherheit, die Gesundheit oder gar das Leben von Menschen geht, sehen sie aus ideologischen Gründen weg...

    Eine Regierung, die nicht alle ihre Bürger vertritt, gehört abgewählt. Und zwar schnellstmöglich...
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#7 daVinci6667
  • 05.05.2018, 16:33h
  • Wieso diese Gewalt? Ich kann das nicht verstehen. Weshalb macht eine Transsexuelle einen Mann so extrem wütend? Gibt es hierzu psychologische Erklärungen? Fühlen sich solche Männer eventuell insgeheim auch als weiblich an? Man weiss, wer als Mann Schwule verprügelt, trescht hauptsächlich auf seine eigenen schwulen Anteile ein die er ablehnt.

    Doch egal. Jede solche Gewalttat zeigt wie bitter Aufklärung, Aufklärung und nochmals Aufklärung ist. Hier wird wirklich immer noch viel zu wenig unternommen.
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#8 Gerlinde24Profil
  • 05.05.2018, 17:50hBerlin
  • Ich hoffe, dass Deutschland eines Tages, wie in vielen Staaten der USA, ein "Hate Crime Bill" einführt, wonach Hassverbrechen doppelt bestraft wird. Aber bei der Lahmarschikeit deutscher Politiker, die lieber den rechten Rand bedienen, ist meine Hoffnung wohl vergebens.
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#9 Gerlinde24Profil
  • 05.05.2018, 17:56hBerlin
  • Antwort auf #7 von daVinci6667
  • Solche Männer fühlen sich durch transsexuelle Frauen (die früher "Männer" waren) in ihrer "Männlichkeit" provoziert und herausgefordert. Viele Gewalttaten, z.B. in den USA, passieren, weil diese "Biomänner" uns zuerst als Frauen sahen, dann ihren "Irrtum" bemerkten, und, um nicht als schwul zu gelten", die Person töten, die sie als "Beweis" ansehen. Die Mörder von Gwen Araujo sagten alle: " I can't be gay! I can't be gay", und beriefen sich auf "Gay Panic". Beim ersten Prozess konnte das Geschworenengericht sich nicht einigen, beim zweiten Prozess kamen die Täter mit in meinen Augen lächerlichen Strafen davon.
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#10 PeerAnonym
  • 05.05.2018, 19:02h
  • Antwort auf #7 von daVinci6667
  • Ja, wenn sich etwas ändern soll, brauchen wir endlich mehr Aufklärung: in Schulen, aber auch in den Medien.

    Jede Partei, die das verhindert oder auch nur verzögert (oder solche Parteien zu einer Mehrheit verhilft) macht sich mitschuldig an jeder einzelnen Tat. So eine Partei ist unwählbar.
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