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  • 13. Juli 2005 7 1 Min.

Johannesburg Das Verfassungsgericht in Südafrika entscheidet über eine Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule. Nach einer Verhandlung mit acht klagenden Paaren im Mai wird das Urteil in diesen Tagen erwartet. Zuvor hatte das höchste Berufungsgericht des Landes die Definition der Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau als diskriminierend bezeichnet und die Regierung zu einer Änderung aufgefordert, die legte jedoch Berufung beim Verfassungsgericht ein - mit der formalen Bergründung, dass Gesetzgebung Aufgabe des Parlamentes und nicht der Gerichte sei. Schwule und Lesben haben vor den Gerichten Südafrikas eine Reihe von Siegen eingefahren: erst 1998 erklärten sie die bis dahin gültigen Sodomie-Gesetze für ungültig, ein Jahr später erlaubten sie den ausländischen Liebhabern von Schwulen und Lesben eine Einbürgerung. In 2002 schufen sie ein Adoptionsrecht für Homopaare, ein Jahr später brachten sie die Regierung dazu, Homopaare in der Sozialgesetzgebung zu berücksichtigen. (nb)

-w-

#1 SvenAnonym
  • 13.07.2005, 16:04h
  • Wenn man das so liest, könnte Südafrika Land Nr. 5 werden.
    Naja, dennoch würde ich nicht unbedingt zu einem Umzug in das Land raten, schließlich gibt es da noch sehr große Probleme beim Zusammenleben von Schwarzen und Weißen.
    Doch so überraschender ist da die Annerkennung von Homosexuellen
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#2 FloAnonym
  • 13.07.2005, 16:20h
  • Hoffentlich! Je mehr Länder desto besser! (und desto mehr gehen den Gegner die Argumente aus, dass die Öffnung der Ehe der Untergang eines Landes sei)
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#3 hannovertigerAnonym
  • 13.07.2005, 17:42h
  • so langsam wird offenkundig, wie konservativ wir in Deutschland leben. Unter einer CDU-geführten Regierung wird es sicherlich auch nicht besser!
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