Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=31131
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Weiter Auseinandersetzung um "abartige" schwule Kunst


#1 vn_hinten_genommenAnonym
  • 08.05.2018, 18:37h
  • Gut, dass die Äußerung der Museumsdirektorin vom BKK kritisiert wurde. Das mit dem Jugendschutz sehe ich nicht als Problem. Die Teenager werden bei den Heften keinen Schaden davontragen. Es gibt 16 jährige, die bereits eine erste sexuelle Erfahrung gemacht haben. Wenn in dem Museum eine Führung angeboten wird, wo Fragen beantwortet werden können, ist das in Ordnung, auch aus pädagogischer Sicht.
    Was Kinder betrifft (3-6 jährige) können die Hefte in einer bestimmten Höhe an die Wand angebracht werden, dass Kinder nicht selbstständig diese Hefte erreichen. Somit ist das auch geregelt.

    Was der Künstler nun mit einer Diskussion auf die Beine stellen möchte, finde ich sehr positiv. Schade, dass das nicht vom Museum aus auf die Beine gestellt wird. Aber ich hoffe wenigstens, dass auch die Museumsdirektorin mitdabei sein wird, so dass wirklich eine gute, faire Gesprächsrunde entsteht mit respektvollem und lösungsorientiertem Umgang.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 EulenspiegelAnonym
  • 08.05.2018, 18:56h
  • Antwort auf #1 von vn_hinten_genommen
  • "Was Kinder betrifft (3-6 jährige)"

    Hier geht also der verrückte Quatsch von den Kindern, die als Schulkinder angeblich keine Kinder mehr sind, in die nächste Runde.
    Aber wenn jemand die eigene Ignoranz auch noch mit trotziger Geste stolz vor sich herträgt, kann man nur kopfschüttelnd vor der Dummheit, die sich als Sieger fühlt, resignieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#3 Ith_Anonym
  • 08.05.2018, 19:43h
  • Spricht im Gesamtbild leider für eine bedenklich einengende Sexualmoral, aber gut...

    Es ist halt schon be- und einschränkend, eine künstlerische Darstellung, die aus Heften besteht, wegzuschließen, so dass der Großteil davon nicht sichtbar wird. Ich bin ja selber mehr für Einzelexemplare, da kann man dann auch mal ein ausgewähltes Bild weglassen, ohne dass gleich ein halbes Dutzend mehr mit weggeschlossen wird und ungesehen bleibt ... aber gut, hat der Künstler als Form so gewählt, muss man respektieren.

    Und sollte man mEn auch als Gastgeber respektieren, wenn man jemanden einlädt. Dass da unter Druck und in der Hektik kurzfristig zugestimmt und sich einverstanden erklärt wurde, würde ich dabei nicht gelten lassen. Was für ein fauler Kompromiss solche Dinge sind, weiß doch jeder, der im eigenen Umfeld diskriminierende Kommentare herunterschluckt oder sich auf die Schnelle gar selbst am "lass gut sein" beteiligt, obwohl nichts gut gewesen ist. Wenn der Druck stimmt, und die befürchteten Konsequenzen, dann lässt man sich Dinge gefallen, die im Nachhinein und bei ehrlicher Betrachtung so gar nicht akzeptabel sind. Und dass man sich im Nachhinein ärgert, überrumpelt worden zu sein - denn mit so einem Verhalten rechnet ja niemand - und das eigene spontane Einverständnis nicht okay findet, würde ich in so einem Zusammenhang für einigermaßen normal halten.

    Schade, dass die Lehre gezogen werden muss, dass man mit so etwas (Reaktion und Maßnahme Wegschließen) offenbar rechnen muss oder müsste.
    Und selbst wenn ein/e Jugendliche/r oder Kind da etwas zu sehen bekäme, das er/sie nicht gleich versteht - gibt's halt ein paar Nachfragen bei den hoffentlich aufgeklärten Eltern und gut.
    Ich hab ja bei der Ausrede "Jugendschutz" ganz oft die Vermutung, dass nicht die jungen Leute geschützt werden sollen, sondern die Eltern und Lehrer, die sich auf einmal der eigenen Verklemmtheit gegenüber sähen. Und die hätten von einer offenen Ausstellung vielleicht ja etwas lernen können. Müssen sie jetzt wohl drauf verzichten.
    Schade.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 SchwulerMannAnonym
#5 ReyMAnonym
#6 EulenspiegelAnonym
#7 von_hinten_genommenAnonym
#8 EulenspiegelAnonym
#9 la_passanteAnonym
  • 09.05.2018, 03:23h
  • Ahja, der "Jugendschutz" mal wieder. Die typische deutsche ewiggestrige Zensurheuchelei. Ich kenne kein anderes Land, das seine Jugend derart belügt wie Deutschland.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 userer
#11 SchwulerMannAnonym
  • 09.05.2018, 13:34h
  • Antwort auf #5 von ReyM
  • la_passante hat es doch auf den Punkt gebracht. Jugendschutz als Zensurmittel, mehr ist das in diesem Fall nicht.
    Und da dieses Forum ein Queeres ist, gehe ich davon aus das Eulenspiegel schwul ist und seine eigene verquere und nicht verabeitete Sexualmoral ihm seelische Qualen bereiten.
    Leider äußert sich das dann in solchen Ergüssen wie hier oder im vorausgehenden Threat zu gleichem Thema.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#12 EulenspiegelAnonym
  • 09.05.2018, 16:15h
  • Antwort auf #11 von SchwulerMann
  • Ich habe klargestellt, dass Kinder nicht nur 3-6-Jährige sind. Dass ich der Meinung bin, sie müssten vor irgendwas geschützt werden, hast du einfach dazugedichtet, obwohl es in meinen Kommentaren dazu nicht den geringsten Anhaltspunkt gegeben hat.
    Ich finde nicht, dass man irgendwen vor sexuellen Beschreibungen oder Bildern "schützen" muss. Egal in welchem Alter.
    Ich hoffe, das war klar genug. Du kannst dich wieder über Sachen aufregen, die erstens real und es zweitens wert sind.

    - "Und da dieses Forum ein Queeres ist, gehe ich davon aus das Eulenspiegel schwul ist"-

    Queer heißt für dich nur schwul? Spannende Ansicht, vor allem unter dem Aspekt, dass du dir sehr sicher zu sein scheinst, überhaupt nicht zu voreiligen Schlüssen zu neigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#13 Ith_Anonym
  • 09.05.2018, 18:27h
  • Antwort auf #12 von Eulenspiegel
  • "Queer heißt für dich nur schwul?"

    Müsste generell nicht sein, aber Perspektive und sich angesprochen fühlendes Publikum auf dem Portal hier, bzw. wohl auch Zielpublikum, sind schon ziemlich eindeutig männlich, homosexuell, cis.

    Wer nicht ausdrücklich was anderes behauptet, wird eben der lokal vorherrschenden Mehrheit zugeordnet ;-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#14 SchwulerMannAnonym
  • 09.05.2018, 18:37h
  • Antwort auf #12 von Eulenspiegel
  • Was versuchst du den in deiner Seelenqual jetzt für eine Baustelle aufzumachen...
    Da du dich in die Ecke getrieben fühlst versuchst du jetzt so etwas wie Lesben und Transignoranz bei mir feststellen zu wollen.
    Eulenspiegel war ein Mann, demzufolge bist auch du ein Mann. Ansonsten eignest du dir unrechtmässig eine dir nicht zustehende Identität an. Aber das zeigt ja auch nur, was in deinem Kopf los ist. Räum doch bitte mal auf da oben
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#15 12345Anonym
  • 09.05.2018, 20:26h
  • Antwort auf #13 von Ith_
  • Also ich bin nicht cis, schwul
    sondern Trans, Pansexual.

    Und übrigens bin ich in Merseburg aufgewachsen.
    So kann ich sagen das es eine sehr spießige Stadt ist, bin deshalb auch nach über 30 Jahren dort weggezogen.

    Also war abzusehen das sowas passiert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#16 von_hinten_genommenAnonym
  • 09.05.2018, 20:47h
  • Antwort auf #12 von Eulenspiegel
  • Du hast klargestellt, dass Kinder nicht nur 3-6 jährige sind und deshalb dieser ganze Zirkus von wegen ich würde mich als Siegerin fühlen und was ich schreibe sei ja eh Unsinn?
    Puh, deine Probleme möchte ich haben.

    Also Kinder sind 3-6 jährige, auch wenn dich das stört und du dich genötigt fühlst, das klarzustellen. 7-13 jährige sind Grund-, Haupt-, Realschüler oder Gymnasiasten. Und das ist nicht ohne Grund so. Das bedeutet nämlich, dass man 7-13 jährigen eine weitere Entwicklung zuschreiben kann als den Kindern. An 7-13 jährigen werden ganz andere Anforderungen gestellt als an den 3-6 jährigen. Deshalb werden diese verschiedenen Altersstufen entsprechend pädagogisch eingestuft.
    Und dementsprechend sind diese Altersstufen dann auch in dem Museum zu berücksichtigen. Während die Eltern für ihre 3-6 jährigen Kindern üblicherweise keinen Eintritt zahlen müssen, zahlen Eltern für ihre 7-13 jährigen Kindern Eintritt. Oftmals gibt es eine Ermäßigung für Schüler. Das ist das eine.

    Das andere ist eben das pädagogische: Sexualität wird den 3-6 jährigen Kindern anders vermittelt als den 7-13 jährigen. Und bevor du wieder etwas daher phantasierst: nein, den 3-6 jährigen wird nicht die Blumen und Bienchen Geschichte erzählt. Das ganze wird aber vereinfacht und kindgerechter erklärt. Und die Fragen, die dann kommen, sind hauptsächlich zur Schwangerschaft und die Benennung der Korperteile.
    Bei den 7-13 jährigen kommen logischerweise Fragen, die etwas mehr ins Detail gehen.

    Gehe du mal in eine Klasse mit Schülern, die mindestens 10 oder 12 Jahre alt sind und sage denen, sie seien Kinder. In diesen Klassen musst du gar nicht mehr daran denken, unterrichten zu können. Hat sich für dich dann erledigt.
    Das hat was mit Wertschätzung zu tun. 7-13 jährige sind Schüler und keine Kinder mehr.

    Nun kannst du dich künstlich darüber auslassen wie du möchtest, aber an diesen Tatsachen ändert sich dennoch nichts.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#17 Ith_Anonym
  • 09.05.2018, 21:00h
  • Antwort auf #15 von 12345
  • Ach, fein, danke für den Hinweis, da fühlt man sich nicht ganz so alleine :-)

    Merseburg kenne ich persönlich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Bloß, die Stellungnahme stammt vom BBK Sachsen-Anhalt. Die Spießigkeit scheint über eine einzelne Stadt von daher wohl hinauszugehen.

    Ich finde es seltsam, dass Sex in einer Ausstellung, die mit dem Bild einer Frau mit entblößter Brust beworben wird, ein Problem sein soll, und was selbst die Kunst anscheinend nicht darf. Wo sollen Impulse und Denkanstöße zu mehr Offenheit denn bitte herkommen, wenn nicht aus der Kunst?

    Scheint mir ab davon aber irgendwo auch ein Problem der Art "Welten prallen aufeinander" zu sein. Das hätte nicht unbedingt was Schlechtes sein müssen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#18 EulenspiegelAnonym
#19 EulenspiegelAnonym
#20 TheDadProfil
#21 TheDadProfil
#22 TheDadProfil
#23 TheDadProfil
  • 09.05.2018, 22:28hHannover
  • Antwort auf #13 von Ith_
  • ""Müsste generell nicht sein, aber Perspektive und sich angesprochen fühlendes Publikum auf dem Portal hier, bzw. wohl auch Zielpublikum, sind schon ziemlich eindeutig männlich, homosexuell, cis.""..

    Aber immer noch nicht ausschließlich..
    Und da bist Du nur eines der Gegenbeispiele..
    Es sollen hier sogar schon Heteros gepostet haben..
    Das kann man dann ruhig mal mit-denken..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#24 TheDadProfil
#25 TheDadProfil
  • 09.05.2018, 22:32hHannover
  • Antwort auf #14 von SchwulerMann
  • ""Eulenspiegel war ein Mann, demzufolge bist auch du ein Mann. Ansonsten eignest du dir unrechtmässig eine dir nicht zustehende Identität an.""..

    Ziemlich vereinfachte Sichtweise..

    Eulenspiegel war nicht nur Mann, sondern auch ein Possenreißer, ein Mensch der anderen den Spiegel vorhält, und vor allem ein Kritiker der bestehenden Verhältnisse..

    Da ist "Mann-sein" als alleiniges Identität-stiftendes Merkmal ein bisschen dünn..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#26 von_hinten_genommenAnonym
  • 09.05.2018, 22:44h
  • Antwort auf #19 von Eulenspiegel
  • Ach so, du fühlst dich auf den Schlips getreten, weil es außer dir noch weitere Personen gibt, die sich beruflich auskennen. Meine Güte wie kindisch.

    Aus rechtlicher Sicht sind Personen bis 14 bzw. bis 17 Kinder.
    Ich hatte die ganze Zeit aus pädagogischer Sicht gesprochen. Das ist halt etwas anderes.

    Da du dich ja selbst auskennst, kannst du dir dein Zirkus sparen.
    Ignoriert hatte ich gar nichts. Wenn du was zum Artikel beitragen möchtest, tue es doch einfach, anstatt den Kommentatoren gegenüber persönlich zu werden. Du hattest bereits im letzten Artikel zu diesem Thema Gelegenheit.

    Und nun lass mich in Ruhe mit deinem "Fühlt sich als Siegerin," und "trotzige Geste."
    Das ist einzig deine Empfindung und deshalb deine Sache, nicht meine.
    Ich schreibe hier nicht mit allen und das ist meine persönliche Entscheidung. Vor allem schreibe ich nicht mit jemandem, der/die außer persönliche Empfindlichkeit nichts inhaltliches zum Artikel beiträgt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#27 TheDadProfil
  • 09.05.2018, 22:44hHannover
  • Antwort auf #16 von von_hinten_genommen
  • ""Also Kinder sind 3-6 jährige, auch wenn dich das stört und du dich genötigt fühlst, das klarzustellen. 7-13 jährige sind Grund-, Haupt-, Realschüler oder Gymnasiasten. Und das ist nicht ohne Grund so. Das bedeutet nämlich, dass man 7-13 jährigen eine weitere Entwicklung zuschreiben kann als den Kindern. An 7-13 jährigen werden ganz andere Anforderungen gestellt als an den 3-6 jährigen. Deshalb werden diese verschiedenen Altersstufen entsprechend pädagogisch eingestuft.""..

    Dir ist schon in dem anderem Thread versucht worden zu erklären das die Sichtweise allein aus der Sicht der Pädagogik hier nicht zutrifft, denn rechtlich gesehen sind Kinder immer noch Menschen zwischen der Geburt und der Vollendung des 14.Lebensjahres, an dem sie zu Jugendlichen werden..

    Teenager wiederum sind Kinder und Jugendlich zwischen dem 10. und dem 19.Lebensjahr, wie DU SELBST schon angemerkt hast..

    Mit dem "Jugendschutz" verlassen wir dann auch das Feld der Pädagogik,, damit dann auch die dortigen Kategorisierungen, und betreten das Feld des Rechtes..

    Unterschiedliche Sichtweisen, unterschiedliche Kategorien, und unterschiedliche pädagogische Erfordernisse müssen dann auch zu unterschiedlichen Herangehensweisen an eine solche Ausstellung führen, wenn sie sich an ein vorbestimmtes Ziel-Publikum wendet..

    Die Fokussierung auf "3-6.jährige" denen man die Bildchen nur "hoch genug hängen müßte" um die Erwachsenen am Ende vor unerwünschten Nachfragen zu schützen, weil diese Nachfragen dann die Erwachsenen überfordern, löst das Problem in keiner Weise !

    Und damit dann auch nicht die Frage des "Jugendschutzes", der in sich ein Problem ist, welches man zum Nutzen der Kinder und Jugendlichen lösen muß, und nicht als "Wohlfühl-System" für Erwachsene auszugestalten hat..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#28 giliatt 2Anonym
  • 09.05.2018, 23:06h
  • Das Wort ABART finden wir alltäglich in jedem Kreuzworträtsel, obwohl das Adjektiv "abartig" eigentlich als Nazi-Vokabel verrufen ist. Vom sprachgeschichtlichen Ursprung her (ars/art=Kunst) bedeutet abartig quasi in etwa "nicht künstlerisch".

    Die Museumsdirektorin hatte das wohl nicht im Hinterkopf gehabt, als sie sich verbal gegen das Ausstellungsstück entschied. Sie fand es schlichtweg nicht gut und nicht ausstellungswürdig. Und ihre Wortwahl war dämlich. Überaus dämlich.

    Als Verantwortliche obliegt ihr natürlich auch der Jugendschutz. Insofern ist ihre Entscheidung zur "Unter-Glas-Präsentation" nicht unbedingt falsch.

    Generell entscheiden die Eltern, was ihren Sprösslingen gezeigt werden darf. Meine Eltern . schleppten mich durch fast alle Museen dieser Welt. Für mich war Mona Lisa eine fade Planschkuh
  • Antworten » | Direktlink »
#29 EulenspiegelAnonym
  • 09.05.2018, 23:37h
  • Antwort auf #26 von von_hinten_genommen
  • "Ach so, du fühlst dich auf den Schlips getreten, weil es außer dir noch weitere Personen gibt, die sich beruflich auskennen."

    Netter Versuch.
    Wer behauptet, dass die Kindheit mit dem Schulbeginn endet und das ernst meint, kennt sich eindeutig nicht aus.
    Da tritt keiner auf meinen Schlips, da erzählt nur jemand Unsinn.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#30 giliatt 2Anonym
  • 09.05.2018, 23:56h
  • Fortsetzung:
    ...war Mona Lisa eine fade Planschkuh. Ein geheimnisvplles Lächeln hatte die Giaconda nicht. War es ein junger Mann, den Da Vinci porträtierte?
    Nofretete war viel interessanter. Die hatte was geleistet im Leben. Meine Eltern erklärten mir immer den Hintergrund der Entstehung eines Kunstwerkes und die Personen. Das Gemälde von Repin in der Ermitage ist nix für Kinder: Zar" Iwan der Schreckliche" hat seinem Sohn den Schädel eingeschlagen und glotzt mit irren Augen. Ich war 11 damals, als ich davor stand. Zar Iwan hatte das wohl schönste Gebäude der Welt, die Basilius-Kathedrale im Kreml, erbauen lassen. Mich entsetzte, nicht nur, dass er so grausam war seinem schwächlichen Sohn Nikolai gegenüber, sondern dass er auch seine politischen Widersacher eighenhändig mit deren Bärten erwürgte.
    Ist das Kunst, oder kann das weg? Was Queer.de in zwei Beiträgen hier bildlich zeigt, lässt kein Urteil zu. Die schlecht lesbaren Wort-Collagen sind eigentlich ein antiquiertes Kunstmittel. Sie sagen nix aus. Kinder verstehen sowas nicht. Heranwachsenden Pubertierenden muss man altersgerecht erklären, was CRUISING ist. Da bleibt besser künftig alles unter Glas in Merseburg. Und das ist gut so.
  • Antworten » | Direktlink »
#31 Ith_Anonym
#32 Ith_Anonym
  • 10.05.2018, 00:44h
  • Antwort auf #30 von giliatt 2
  • "Was Queer.de in zwei Beiträgen hier bildlich zeigt, lässt kein Urteil zu."
    Das ist eine interessante Feststellung, insbesondere wenn dann sowas folgt:

    "Die schlecht lesbaren Wort-Collagen sind eigentlich ein antiquiertes Kunstmittel. Sie sagen nix aus."
    Das muss vielleicht nicht jede/r so sehen wie du.

    "Kinder verstehen sowas nicht."
    Kann sein, unterschätzt aber vielleicht die jungen Menschen.
    Und wenn sie's nicht verstehen, und sich gerade nichtmal dafür interessieren, zucken sie evtl. auch einfach mit den Schultern und wenden sich irgendeinem Teil der Ausstellung zu, der sie stärker anspricht.

    "Heranwachsenden Pubertierenden muss man altersgerecht erklären, was CRUISING ist."
    Heranwachsende Pubertierende heutzutage haben Internet.
    Mobil.
    Wahrscheinlich sogar im Museum.

    Aber ich stimme natürlich absolut zu, dass umfassender Sexualkundeunterricht wünschenswert wäre, der neutral über diverse wissenswerte Aspekte von Sexualität und Geschlechtsidentität informierte.

    "Da bleibt besser künftig alles unter Glas in Merseburg. Und das ist gut so."
    An dem Punkt fragt man sich jetzt, ob du zu den Leuten gehörst, die das Ganze schon live betrachten konnten. Dafür nämlich, dass die präsentierten Ausschnitte deiner Ansicht nach "kein Urteil" zu lassen, klingt dieses "das ist gut so" für mich doch verdammt deutlich nach einem solchen.

    Und an der Stelle gerade noch eine Bemerkung zu einem Beitrag von TheDad: Natürlich ist mir bewusst, dass nicht bloß Heterosexuelle hier mitschreiben dürfen und können, sondern dass man absolut gar kein bisschen queer sein braucht, um Kommentare zu hinterlassen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#33 Homonklin44Profil
#34 Homonklin44Profil
  • 10.05.2018, 01:41hTauroa Point
  • Antwort auf #14 von SchwulerMann
  • ""Eulenspiegel war ein Mann, demzufolge bist auch du ein Mann. ""

    Wäre die Welt so einfach, Theater, Lust- und Schauspiel wären ein Nischeninteresse geblieben. Rosa von Praunheim hätte sich "Roser" nennen müssen und der Papst müsste als alter Bengel in einem Kleid gelten. Conchito Wurst, Gordy & Mario ... man nähme den ganzen Spaß aus der Sache.

    Tante Wiki meint : ""Eulenspiegels Streiche ergaben sich meist daraus, dass er eine bildliche Redewendung wörtlich nahm. Er verwendete dieses Wörtlichnehmen als ein Mittel, die Unzulänglichkeiten seiner Mitmenschen bloßzustellen und seinem Ärger über Missstände seiner Zeit Luft zu machen.""
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#35 SchwulerMannAnonym
  • 10.05.2018, 08:33h
  • Antwort auf #34 von Homonklin44
  • Die genannten Personen treten aber auch nicht anonym auf, ihm Gegensatz zu Eulenspiegel hier.
    Die verbergen nichts und versuchen auch nicht anderen daraus einen vermeintlichen L(g)BT-Strick zu drehen.
    Wenn und was ich als Queer bezeichne ist sowieso meine Sache. Aber dieses Thema von Eulenspiegel hier aufzubringen, in Verbindung mit seinem Appell zum Schutz der Jugend zeigt doch das er Mitglied der linken/rechten Gesinnungspolizei ist.
    Oder vielleicht doch Frau von Storch? Ein Schelm wer böses dabei denkt......
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#36 von_hinten_genommenAnonym
#37 von_hinten_genommenAnonym
  • 10.05.2018, 10:34h
  • "Ein Kind ist nie zu jung, um Antworten auf seine Fragen zu bekommen"
    (Sanderijn van der Doef)
  • Antworten » | Direktlink »
#38 von_hinten_genommenAnonym
  • 10.05.2018, 10:38h
  • Ich empfehle folgendes Buch:

    "Kleine Menschen, große Gefühle" Die sexuelle Entwicklung von Kindern (0-12 Jahre) von Sanderijn van der Doef

    Das Buch ist 2015 erschienen. Ist also keine neue Erkenntnis.
  • Antworten » | Direktlink »
#39 Ith_Anonym
  • 10.05.2018, 10:46h
  • Antwort auf #35 von SchwulerMann
  • Ok, hiermit
    "Appell zum Schutz der Jugend" samt Verunglimfpung eines Diskussionspartners als Gesinnungspolizei haste mich jetzt, auch wenn es um mich nicht geht. Magst du mal auf den Beitrag verlinken, in dem Eulenspiegel sich nicht bloß dafür ausspricht, 6-13-Jährige als Kinder bezeichnen zu dürfen, sondern daraus auch den Schluss zieht, ihnen gewisse Dinge vorenthalten zu müssen?

    Das hier:
    "Was Kinder betrifft (3-6 jährige) können die Hefte in einer bestimmten Höhe an die Wand angebracht werden, dass Kinder nicht selbstständig diese Hefte erreichen. Somit ist das auch geregelt."
    stammt schließlich nicht von Eulenspiegel, sondern von von_hinten_genommen, aus Beitrag #1, in dem die seltsam undefinierte Gruppe 7-16-Jähriger außen vor bleibt.

    Die Diskussion mit den 80 Beiträgen aus dem Vorthread werde ich jetzt nicht durchsuchen, um deine These zu stützen, das darfst du bitte selbst erledigen. Wirst ja wissen, woher du deine Idee hast.
    (Nachfrage nach Stein des Anstoßes ist übrigens ernst gemeint, ich war bei der Diskussion nicht dabei.)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#40 Ith_Anonym
#41 EulenspiegelAnonym
#42 von_hinten_genommenAnonym
  • 10.05.2018, 10:58h
  • Antwort auf #39 von Ith_
  • Nein die 7-13 jährigen und bis 18 jährigen sind nicht außen vor. Ich hatte die Entwicklungsstufen genannt und jeweils deutlich gemacht, was in dem jeweiligen Alter bezüglich der Hefte im Museum umgesetzt werden kann. Ist im letzten Artikel zum Thema in meinen Kommentaren nachzulesen.
    Einfach bei mir nachfragen anstatt was blind zu glauben, was irgendjemand daherplappert, was nicht zutrifft.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#43 EulenspiegelAnonym
#44 Ith_Anonym
  • 10.05.2018, 11:14h
  • Antwort auf #16 von von_hinten_genommen
  • Also du vertrittst das hier:
    "Also Kinder sind 3-6 jährige, auch wenn dich das stört und du dich genötigt fühlst, das klarzustellen. 7-13 jährige sind Grund-, Haupt-, Realschüler oder Gymnasiasten. Und das ist nicht ohne Grund so. Das bedeutet nämlich, dass man 7-13 jährigen eine weitere Entwicklung zuschreiben kann als den Kindern. An 7-13 jährigen werden ganz andere Anforderungen gestellt als an den 3-6 jährigen. Deshalb werden diese verschiedenen Altersstufen entsprechend pädagogisch eingestuft."

    und ihr zofft euch seitenlang darum, ob 7-13-Jährige als Teilmenge der Gruppe "Kinder" betrachtet werden dürfen, was du ablehnst (eingeschlossen offensichtlich die Teilmenge 7-12-Jährige). Und dann zitierst du hier

    www.queer.de/detail.php?article_id=31131&kommeinzel=5049
    16


    ein Buch mit dem Titel:
    ""Kleine Menschen, große Gefühle" Die sexuelle Entwicklung von Kindern (0-12 Jahre) von Sanderijn van der Doef"
    ?

    Man fühlt sich schon arg veräppelt an der Stelle, das ist dir hoffentlich klar.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#45 von_hinten_genommenAnonym
  • 10.05.2018, 11:18h
  • Antwort auf #40 von Ith_
  • Selbstverständlich hatte ich den Kommentar #1 geschrieben und nein, ich habe mich niemals so verborgen gehalten wie Eulenspiegel. Du zum Beispiel kennst mich seit dem Artikel Girlfags und Guydykes.

    Im Kommentar #1 hatte ich mich speziell auf eine bestimmte Altersgruppe bezogen, weil das für mich wichtig war, um deutlich zu machen, dass auch 3-6 jährige in das Museum gehen können, ohne Schaden davon zu tragen. Und auch bei Teenagern ist es möglich, diese Ausstellung so zu präsentieren, dass sie informiert werden, ohne geschockt zu werden.

    Das bedeutet nicht, dass ich die 7 bis 13 jährigen und bis 18 jährigen ignorieren oder außen vor lassen würde.

    Deshalb schreibe ich nun nochmal das, was ich schon mehrmals äußerte:
    nicht gleich mit Unterstellungen kommen, sondern einfach abwarten, was alles geschrieben wird und gerne nachfragen.

    Bist du schon mal auf den Gedanken gekommen, dass ich im Laufe dieses Artikels bereits eigenständig über dieses Alter noch zu sprechen kommen wollte?
    Oder weißt du schon im Voraus, was ich alles schreiben möchte? Das würde mich ja sehr wundern. Maßt du dir da nicht etwas an, wozu du gar nicht im stande bist?

    Danke für deine Nachfrage.
    Aller Zirkus umsonst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#46 von_hinten_genommenAnonym
#47 EulenspiegelAnonym
  • 10.05.2018, 11:31h
  • Antwort auf #42 von von_hinten_genommen
  • "Einfach bei mir nachfragen anstatt was blind zu glauben, was irgendjemand daherplappert, was nicht zutrifft."

    Das habe ich gemacht. Nachgefragt. Deine Antwort war: Mit Schulbeginn ist man kein Kind mehr.
    Und jetzt ist das, was du selber geschrieben hast, nur dahergeplappert und trifft nicht zu?
    Und jetzt verlinkst du Bücher, in denen von Kinden bis 12 die Rede ist?
    Dass das verwirrend ist, liegt nicht daran, dass hier alle zu dumm sind, dich richtig zu verstehen, sondern daran, dass du dich immer tiefer in deinen eigenen Unsinn verstrickst.
    Wäre es nicht leichter, einfach zu sagen, dass du dich in diesem Punkt geirrt hast?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#48 von_hinten_genommenAnonym
  • 10.05.2018, 11:35h
  • Antwort auf #44 von Ith_
  • Ich zoffe mich gra nicht.
    Aber du verstehst meine Kommentare völlig falsch. Das liegt aber daran, dass du dich pädagogisch nicht auskennst.

    Ich spreche und sprah hier nicht aus der rechtlichen Sicht heraus, sondern erwähnte ausschließlich die Entwicklungsstufen der Kinder. Google mal nach den verschiedenen Entwicklungsstufen, wenn du das nicht weißt.

    Mir geht es darum, aufzuzeigen, dass es in JEDER ALTERSSTUFE die Möglichkeit gibt, in das Museum zu gehen, und für das Museum die Möglichkeit, die Ausstellung für ALLE ALTERSSTUFEN zugänglich zu machen.
    Was anderes hab ich gar nicht geschrieben.

    Und meine Kommentare gehen an die Verantwortlichen der Ausstellung. Ich habe meine Kommentare nicht für euch geschrieben.
    Einfach sachlich bleiben und versuchen zu verstehen, anstatt Zeug zu schreiben, was nirmandem weiterhilft.

    Ich hatte mich auf die 3-6 jährigen und Teenager konzentriert, da die Museumsdirektorin Jugendschutz ruft und der Verband BKK auch. Das habe ich mit meinen Kommentaren widerlegt.

    Was andere Altersstufen betrifft: locker bleiben und einfach abwarten, was ich schreibe. Der Artikel ist für mich noch nicht mit allen Kommentaren kommentiert. Woher willst du denn wissen, was ich hier noch alles schreiben wollte und werde?

    Da ich pädagogisch ausgebildet bin, muss mich hier niemand auf irgendetwas aufmerksam machen. Ich hab weder was ignoriert noch weggelassen. Ich hatte mich für das Museum und für den Künstler auf eine bestimmte Altersstufe konzentriert.

    Also wieso greifst du jetzt vor, anstatt einfach dich auf den Artikel zu konzentrieren und inhaltliche Beiträge leisten?
    Einfach abwarten, was ich noch alles schreibe. Der Tag ist noch nicht zuende.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#49 EulenspiegelAnonym
  • 10.05.2018, 11:35h
  • Antwort auf #46 von von_hinten_genommen
  • Hat lth_ schon zitiert:
    "Also Kinder sind 3-6 jährige, auch wenn dich das stört und du dich genötigt fühlst, das klarzustellen. 7-13 jährige sind Grund-, Haupt-, Realschüler oder Gymnasiasten."
    Wenn das gar nicht so gemeint war, wäre schon die eine oder andere Gelegenheit gewesen, es einfach klarzustellen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#50 EulenspiegelAnonym
#51 von_hinten_genommenAnonym
  • 10.05.2018, 11:44h
  • Antwort auf #47 von Eulenspiegel
  • Es ist immer noch dein Problem, wenn du mir etwas unterstellst, was nicht zutrifft.
    Wieso bist du nicht in der Lage, bei mir nachzufragen, wenn du irgendetwas vermisst, anstatt mir zu unterstellen, ich würde was ignorieren, ich würde mich als Siegerin fühlen, ich wäre trotzig?
    Das ist doch dein Problem und nicht meines.

    Wie wäre es also damit, wenn du sagst, du hast dich hier daneben benommen und hast weder bei mir gleich nachgefragt und noch vorverurteilt? Und du maßt es dir noch an, wissen zu wollen, was ich hier noch alles schreiben werde?
    Seit wann weißt du denn im Voraus, was ich hier alles schreiben möchte?

    Soviel zum Thema "Eulenspiegel"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#52 von_hinten_genommenAnonym
  • 10.05.2018, 11:54h
  • Antwort auf #50 von Eulenspiegel
  • Ich vergeude meine wertvolle Zeit nicht mit deinem persönlichen Empfinden.
    Wenn du was nicht verstehst, ist das deine Sache.

    Mir geht es darum, dass die Museumsdirektorin und der BKK und der Künstler sich nochmal zusammen setzen und konstruktiv über die Ausstellung ins Gespräch kommen, damit auch die Hefte ihren angemessenen Platz im Museum erhalten.

    Und jetzt lass mich in Ruhe mit deinem hast-was-vergessen Gedöns.
    Es ist gerade 11.53 Uhr und ich habe gar nichts vergessen. Ich schreibe so wie ich es für diesen Artikel für richtig halte. Ich schreibe hier nicht für euch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #50 springen »
#53 EulenspiegelAnonym
  • 10.05.2018, 12:04h
  • Antwort auf #48 von von_hinten_genommen
  • "Aber du verstehst meine Kommentare völlig falsch. Das liegt aber daran, dass du dich pädagogisch nicht auskennst. Ich spreche und sprah hier nicht aus der rechtlichen Sicht heraus, sondern erwähnte ausschließlich die Entwicklungsstufen der Kinder. Google mal nach den verschiedenen Entwicklungsstufen, wenn du das nicht weißt."

    Zum Beispiel M. Montessori:
    Erstes Kindheitsstadium: 0 - 6 Jahre
    Zweites KINDHEITSstadium: 6 12 Jahre
    Jugendstadium: 12 18 Jahre

    Aber die kannte sich in der Pädagogik sicher nicht so gut aus wie du....
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#54 Ith_Anonym
  • 10.05.2018, 12:08h
  • Antwort auf #43 von Eulenspiegel
  • Ich find das OT eher ein bisschen schade, wobei ich andererseits ein böses Lokalblatt schreiben sah, ohne den kleinen Skandal wäre die Ausstellung vermutlich unbemerkt geblieben wie andere ihrer Art, und es würde kaum jemand das Ganze überhaupt zur Kenntnis genommen haben, hätte die Direktorin nicht ihren Ausraster gehabt.

    Naja.

    Wie ich vorher schon schrieb, ich seh's ein wenig als das Aufeinanderprallen von Welten. Die Sexualmoral in dem, was ich mal "schwule Subkultur" nennen würde, unterscheidet sich halt irgendwo von der der Durchschnittsgesellschaft, inklusive gefühlter Grenzen und Tabus. Es ist ja andererseits nicht so, dass es keine Heteros gäbe, die sich ausleben, aber deren "gefühlte" Grenzen, bzw. deren Normierung an das, was davon gesehen und gezeigt werden darf, hätte den Vorstellungen der Direktorin evtl. näher gelegen (und auch angepasste Homosexuelle hätten sich in vorauseilendem Gehorsam wohl damit abgefunden).
    Wenn da also mal jemand hingeht, dessen internes Referenzsystem anders tickt, und dadurch aneckt, ist das doch eigentlich ein Impuls, der sich positiv nutzen ließe. Das Ergebnis allerdings wird wohl letztlich aussehen wie so oft: Die Heteronormierung wird gewinnen, langfristig zumindest. Wer sich an diese ungeschriebenen Gesetze nicht hält, wird ein paar Mal auf die Nase fallen, und dann auf die eine oder andere Art aufgeben: Sich anpassen, sich eine kleine Nische suchen und dort mehr oder weniger unauffällig sein eigenes Ding machen, oder früher oder später gänzlich von der Bildfläche verschwinden.

    Wie die Normierung am Ende gewinnt, ist einfach ein Prinzip und ein Thema, das in so vielen Bereichen furchtbar normal ist. Dass man nichtmal in der Kunst aus so einem Rahmen fallen darf, ist da schon ganz schön traurig.

    Aber nun, was ist schon Kunst - im Zweifelsfalle wohl immer das, was dem Zeitgeist gefällt. Und der wird im Moment halt zunehmend restriktiver und konservativer.
    Deswegen stellt ein Berufsverband der Künstler sich ja dann auch hinter die Zensur, und deswegen kann ein Profisportler mit seiner Homofeindlichkeit hausieren gehen und sie nach nicht erfolgter Zurechtweisung noch ein wenig mehr auf die Spitze treiben.

    Und als Transmann steht man dann daneben und fragt sich, wie viele rechtliche und/oder medizinische Anpassungsschritte man absolvieren muss oder müsste, um sich von Homofeindlichkeit überhaupt gemeint fühlen zu dürfen. Oder ob man sich inzwischen automatisch als schwul betrachten und gemeint fühlen darf, seit Gayromeo die Profile von Transmännern ohne Vornamensänderung nicht mehr löscht.
    Oder ob Sprüche wie "Transsexualität passt mir politisch nicht ins Konzept" seitens schwuler Männer verletzend genug sind, um sämtliche Solidarität, die man ursprünglich für selbstverständlich hielt, aus persönlicher Befindlichkeit einzustellen, selbst wenn man eigentlich sehr wohl mitgemeint und betroffen ist.

    Solange niemandem Schaden zugefügt wird, würde ich ein Mehr an Freiheit rein aus Prinzip begrüßen. Dem Mehr an Beschränkungen, das auf uns zukommt, sollte man begegnen, solange man das noch darf.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#55 EulenspiegelAnonym
  • 10.05.2018, 12:20h
  • Antwort auf #54 von Ith_
  • Guter Kommentar.
    "Die Sexualmoral in dem, was ich mal "schwule Subkultur" nennen würde, unterscheidet sich halt irgendwo von der der Durchschnittsgesellschaft, inklusive gefühlter Grenzen und Tabus."
    Das sehe ich genau so. Und genau das ist wohl ein Teil des Konflikts.
    Es wäre nicht verkehrt, wenn wenigstens die Kunst einen Raum dafür bieten könnte, dass sich die sogenannte Mehrheitsgesellschaft ein bisschen mehr Freiheit von den Schwulen abguckt.
    Hier wurde eine weitere Chance vertan und auf der sexuellen Verklemmung beharrt.
    Schade drum.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #54 springen »
#56 Ith_Anonym
  • 10.05.2018, 12:20h
  • Antwort auf #45 von von_hinten_genommen
  • "Bist du schon mal auf den Gedanken gekommen, dass ich im Laufe dieses Artikels bereits eigenständig über dieses Alter noch zu sprechen kommen wollte?"

    Ehrlich gesagt nicht, weil ich einerseits eine Diskussion um pädagogische Einstufungen von Kindern in der Kommentarspalte zu einem Artikel über heteronormativen Umgang mit Kunst für OT halte, und andererseits davon ausgehe, dass ein Standpunkt vollständig und so gemeint ist, wie er da steht, und nicht unter dem Vorbehalt, dass man später vielleicht noch was anderes schreibt.

    Wenn du einen Mitschreibenden dafür angreifst, beispielsweise 10-Jährige als Kinder einzustufen, aber dann ein Buch nennst, in dessen Titel genau das passiert, ist das ein Widerspruch, der sogar dann einer bleibt, wenn du später noch erklärst, was der Unterschied zwischen der Wertigkeit beim Titel eines von dir geschätzten Autors und bei Beiträgen eines mehr oder weniger anonymen Mitdiskutanten ist. Abgesehen davon bewerte ich einen Beitrag nicht nach dem, was die schreibende Person vielleicht künftig sonst noch schreiben möchte. Ich kann keine Gedanken lesen, insofern wäre das höchst anmaßend.
    Wenn du einen Punkt nicht nennst, kannst du mir nicht zum Vorwurf machen, dass ich ihn nicht berücksichtige. Würde ich jedem hier unterstellen, so zu denken, wie ich es täte, könnte man sich eine Unterhaltung von vornherein sparen.

    Fazit: Sorry, aber noe. Wenn du möchtest, dass anderen einen Standpunkt berücksichtigen, solltest du dir halt die Mühe machen, ihn hinzuschreiben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#57 von_hinten_genommenAnonym
  • 10.05.2018, 12:35h
  • An das Museum, an den BKK und an den Künstler:

    Bitte versucht konstruktiv in das Gespräch zu gehen und seit aufgeschlossen bezüglich des Museums, der Ausstellung und dem Kinder- und Jugendrecht. Sie haben die Möglichkeit, etwas zu erschaffen, was viele Besucher in Ihr Museum bringen kann. Bedenken Sie das in Ihrem Gespräch.

    Kinder und Jugendliche haben das Recht darauf, aufgeklärt zu werden und für jede Altersstufe gibt es in Ihrem Museum und mit der Ausstellung des Künstlers Möglichkeiten, darauf einzugehen.
    Einiges nannte ich bereits.
    Sie können Führungen anbieten, Sie können die Hefte in einer bestimmten Höhe an die Wand anbringen, und Sie können eine fachkundige Person damit beauftragen, bei diesen Führungen dabei zu sein und die Fragen der Kinder, Jugendlichen, und Erwachsenen zu beantworten.
    Wenn sich eine Kiga-Gruppe in Ihrem Museum anmeldet, haben Sie die Möglichkeit, speziell für diese Altersstufe die Ausstellung so zu präsentieren, dass es kindgerecht ist.
    Bleiben Sie flexibel in der Präsentation und betrachten Sie die Ausstellung nicht als festgeschraubte, unveränderbare Präsentation.

    Wenn sich eine Grundschul-Gruppe anmeldet, oder eine Haupt-, Realschul-, oder Gymnasium-Gruppe, können Sie genauso verfahren: präsentieren Sie diese Ausstellung der Altersgruppe entsprechend.

    Das können Sie zusammen mit dem Künstler besprechen und ich denke, der Künstler hat die Möglichkeit, das zu berücksichtigen und seine Aufstellung entsprechend den verschiedenen Altersstufen anzupassen.

    An den Künstler: die Idee mit dem Schild, auf dem stehen soll, dass ein Objekt ab 18 zugänglich sei, ist nicht notwendig. Das wirkt für die Besucher etwas bedrohlich und einige werden sich eh nicht daran halten.

    Am besten wäre es, die Besucher in Altersstufen zu betrachten und für die jeweilige Altersstufe eine Präsentation zu bieten, die der Altersstufe gerecht wird.

    Das wäre dann für 3-6 jährige der Penis, der ausgestellt ist, das Plakat mit der Frau mit der Brust, und die Plakate mit den Blumenumrahmungen. Das wäre schon genug Präsentation für genügend Fragen und Antworten.
    Dementsprechend aufbauend die Präsentation für 7-10jährige, 11-13 jährige und 14-17 jährige: da können dann die Hefte entsprechend dazugenommen werden, in dem für das jeweilige Alter ausgewählte Seiten gezeigt und besprochen werden.
    Ab 18 Jahren die Ausstellung mit allen Objekten und mit den Heften.

    Das funktioniert sehr gut, wenn man flexibel denkt und flexibel bleibt in der Präsentation.

    Ich wünsche dem Künstler eine erfolgreiche Gesprächsrunde und eine Ausstellung, die die entsprechende Aufmerksamkeit und Respekt verdient :-)
  • Antworten » | Direktlink »
#58 Ith_Anonym
  • 10.05.2018, 12:40h
  • Antwort auf #55 von Eulenspiegel
  • "Hier wurde eine weitere Chance vertan und auf der sexuellen Verklemmung beharrt.
    Schade drum."

    Sowas darfst du nicht schreiben, man wollte sich gerade darauf einigen, dich als heterosexuellen AfD-Spitzel einzuordnen, womit man deine künftigen Beiträge mit der Brille "der Feind" hätte lesen dürfen.

    Und jetzt kommst du mit sowas und qualifizierst dich damit dafür, dass man über das von dir Geschriebene nachdenkt. Sorry, sowas geht gar nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#59 von_hinten_genommenAnonym
#60 EulenspiegelAnonym
  • 10.05.2018, 13:00h
  • Antwort auf #58 von Ith_
  • Entschuldigung. Ich war für einen Moment unaufmerksam und habe das Hohldreh-Bedürfnis einiger Kommentatoren glatt vergessen.
    Ich mach's wieder gut und schreibe --- am besten wohl nichts, das scheint ja die Spekulationen am erfolgreichsten anzufeuern.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#61 EulenspiegelAnonym
#62 Ith_Anonym
  • 10.05.2018, 13:27h
  • Antwort auf #60 von Eulenspiegel
  • Wenn du Reue zeigst, Kind, sei dir verziehen.

    Aber mit Schweigen ist niemandem geholfen, daher schlage ich zur Wiedergutmachung vor:
    5 Seiten Darwin rezitieren oder alternativ eine Spende an eine que(e)rdenkende Organisation.

    (Nur zur Sicherheit: Vorsicht, schwarzer Humor. Solange man meiner Meinung ist, darf man selbstverständlich sein, was immer man ist und sein möchte.)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#63 TheDadProfil
  • 10.05.2018, 13:56hHannover
  • Antwort auf #31 von Ith_
  • ""Das kannst du SchwulerMann fragen, der damit anfing:""..

    Ich liebe ja solche Ausreden um von sich selbst abzulenken..
    Analog zum "Streit" zwischen Dir und "stromboli" mußt Du dir hier sagen lassen selbst nicht immer ausführlich zu lesen, und die Vita des Gegenüber damit auch nicht zu kennen..

    Darauf will ich dann hier hinaus..
    Noch mal kurz reflektieren, und beim nächstem Mal etwas "weniger angefasst" reagieren steht uns allen gut zu Gesicht, wobei ich mich hier dann ausdrücklich NICHT ausnehme..
    Auch meine Formen des Formulierens, die auf manche Leser manchmal eher "formal" wirken, was damit zu tun haben muß, nicht wirklich alles an mich heranzulassen, um nicht in einem Anflug von "Mitleids-Gedöns" nur noch Solidaritäts-Adressen zu verfassen, die an der Problematik weit vorbei gehen..

    Ich will hier, wenn schon, dann Problematiken von allen möglichen Seiten herangehend "durch-denken", denn bei dieser Form der Betrachtung von vielen Seiten kommt man dann auch auf Lösungen an die man frontal betrachtet gar nicht herankommt..

    "" "Und da dieses Forum ein Queeres ist, gehe ich davon aus das Eulenspiegel schwul ist und seine eigene verquere und nicht verabeitete Sexualmoral ihm seelische Qualen bereiten." ""..

    Und das dient Dir nun dazu Dich einem vorgegebenem Personal-Pronomen anzuschließen, einfach unterstellend das eine vermeintliche Mehrheit der User hier "männlich, cis, und schwul" ist ?

    Kuck an..
    Erst neulich habe ich versucht Dir zu erklären das ich hier Kommentare sooo NICHT lese..
    Mensch = User-Name hat kein Personalpronomen, und kennt daher auch keine "geschlechtspezifischen Zuschreibungen", und noch weniger unterstellte sexuelle Identitäten..
    Und daraus ergibt sich dann auch keine vermutliche Negation des Tatsächlichen..

    ""Ganz ehrlich, du verfolgst eine Diskussion weniger als zwei ziemlich kurze Beiträge""..

    Ganz ehrlich ?
    Ich lese hier grundsätzlich ALLE Kommentare in der Reihenfolge ihres Erscheinens, lese dazu rückgreifend vorhergehende Kommentare OHNE auf nachfolgende zu achten, und antworte dann auf offene Fragestellungen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#64 TheDadProfil
  • 10.05.2018, 14:05hHannover
  • Antwort auf #35 von SchwulerMann
  • ""Aber dieses Thema von Eulenspiegel hier aufzubringen, in Verbindung mit seinem Appell zum Schutz der Jugend zeigt doch das er Mitglied der linken/rechten Gesinnungspolizei ist.""..

    Derlei Appell gab es dort gar nicht, und noch immer könnte das Lesen des vorhergehenden Artikels inklusive ALLER Kommentare dazu Dir hier Aufschluß bieten !

    ""Wenn und was ich als Queer bezeichne ist sowieso meine Sache.""..

    Der Nutzer eines vermeintlich "männlichen Namens" muß dann also zwangsläufig ein Mann sein ?

    Kuck an..
    Damit sind dann Kai und Dominique die beiden einzigen "queeren Vornamen" weil sie jenseits des realen Geschlechtes nutzbar wären ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#65 TheDadProfil
  • 10.05.2018, 14:13hHannover
  • Antwort auf #41 von Eulenspiegel
  • Naja..
    Die Niederlande hat andere Schutzaltersgrenzen im "Jugendschutz", und damit auch andere Vorstellungen davon wie sich Kinder entwickeln..
    Daran hat sich eigentlich seit Erasmus von Rotterdam nicht wirklich viel verändert..

    Wer dann versucht Ergebnisse aus anderen Gesellschaften ungefiltert auf die eigene Gesellschaft anzuwenden muß damit auch zwangsläufig anecken..

    Und ohne jetzt besonders despektierlich gegenüber "von_hinten_genommen" zu argumentieren :
    Man ist auch immer "Opfer" und "Sklave" seiner eigenen Erfahrungs-Welten, wie "von_hinten_genommen" hier schon des Öfteren prima zur Schau gestellt hat..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#66 TheDadProfil
  • 10.05.2018, 14:27hHannover
  • Antwort auf #42 von von_hinten_genommen
  • ""Nein die 7-13 jährigen und bis 18 jährigen sind nicht außen vor. Ich hatte die Entwicklungsstufen genannt und jeweils deutlich gemacht, was in dem jeweiligen Alter bezüglich der Hefte im Museum umgesetzt werden kann.""..

    Zeit erneut mit einem weiterem Mythos aufzuräumen, der sich nicht nur in den Köpfen von Lehrkräften, Erziehenden und Sozialpädagogen immer noch hartnäckig hält..

    Die Entwicklungs-Stufen sind fließend !
    Immer !
    Und damit auch nur ein grober Anhaltspunkt dafür in welchem Entwicklungs-Zustand sich ein Kind, ein Jugendlicher derzeit befinden mag..

    Dessen ungeachtet beginnt Pubertät mit dem Abschluß der Zweitem Wachstums-Phase, die individuell zwischen dem 7. und 9.Lebensjahr endet, und dauert dann ebenso individuell zwischen ZEHN und ZWÖLF Jahren, und endet mit der 4. Wachstumsphase um das 21. Lebensjahr herum..
    Denn erst dann sind die Wachstums-Spalten, zwischen den Handgelenken und Knöchel-Gelenken messbar, endgültig geschlossen, und das Erwachsenen-Alter erreicht..

    Doch mit diesem Mythos immer noch verbunden ist die nun wirklich dumme Idee, Kinder kämen in die Pubertät,
    (und das wäre die Zeit in der Erwachsene dann komisch wären)
    und das dauert dann angeblich so 2 bis 3 Jahre..

    Tatsächlich wird Kindern dann im "Sexualkunde-Unterricht" "erklärt", Pubertät sei das "Wachstum der Schamhaare", und wenn das Achselhaar sprieße "sei man damit durch"..

    Da ist so viel Bullshit unterwegs, das man nur noch lachen kann, wenn es denn nicht so traurig wäre..

    Wie oben bereits angemerkt..
    Erwachsene sind mit dem Thema sehr oft einfach überfordert, und so kann man hier dann auch konstatieren :
    Kinder wissen über Sexualität so wenig, weil schon Erwachsene darüber viel zu wenig wissen..

    Doch wenn der Einäugige dem Blinden die Farben erklären will, kommt dabei meist nur Unsinn heraus..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#67 Ith_Anonym
  • 10.05.2018, 14:27h
  • Antwort auf #63 von TheDad
  • "unterstellend das eine vermeintliche Mehrheit der User hier "männlich, cis, und schwul" ist ?"
    Zu dem Eindruck bin ich deutlich vor diesem Thread hier gekommen, und nachdem ich mich damit abgefunden hatte, dass die Selbstbeschreibung als Zentralorgan der Homolobby viel eher bedeutet, dass schwule Cissen für schwule Cissen schreiben, ist das Mitlesen und -kommentieren für mich hier deutlich erträglicher geworden.

    Ich finde es trotzdem gut und hilfreich, dass es das Portal gibt und halte den Verantwortlichen den Eindruck zugute, sich teilweise auch für den Rest des LGBT*IQA-Zoos zu interessieren. Aber sowohl an den Meinungsrückmeldungen als auch an der Sprache der Artikel merkt man die Perspektive halt schon.
    Zu der Statistik danach müsstest du wohl queer.de fragen, aber es würde mich wundern, wenn da eine Mehrheit herauskäme, die nicht auf "männlich, homo, weiß, cis" hinausliefe.
    Ich gebe allerdings zu, solange mir die eindeutige Nutzerstatistik fehlt, ist und bleibt das Ganze eine Hypothese.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #63 springen »
#68 TheDadProfil
  • 10.05.2018, 14:40hHannover
  • Antwort auf #48 von von_hinten_genommen
  • Zunächst :
    ""Und meine Kommentare gehen an die Verantwortlichen der Ausstellung. Ich habe meine Kommentare nicht für euch geschrieben.""..

    Falsche Adresse !
    Nutze dazu dann bitte die E-Mail-Addy des Museums..

    ""Ich spreche und sprah hier nicht aus der rechtlichen Sicht heraus, sondern erwähnte ausschließlich die Entwicklungsstufen der Kinder.""..

    Immer schon um den Brei herum..
    Denn das Museum "argumentiert hier gar nicht aus einer Museums-pädagogischen Sicht heraus, was es hätte tun können UND müssen, sondern aus der verquasten Idee heraus, ein Ausstellungsstück (das von wem dann eigentlich ausgesucht wurde ?) sei nicht dazu geeignet in das vorliegendem Konzept zur Zielgruppe der Ausstellung zu passen..

    Dazu stellen sich dann 2 Fragen :
    Wer hat das konzipiert ?
    Und wieso fällt das eigentlich erst auf, nachdem die Ausstellung eröffnet ist ?

    Hier wird eigenes Versagen der Museums-Leitung auf das Publikum verschoben, und dann noch eine Sprache verwendet, die Teile der Gesellschaft beleidigen..

    Und Du ?
    Du suchst hier verzweifelt nach Ausreden und Umwegen die es der Museums-Leitung erlauben würden die Ausstellung unverändert zu lassen, gleichzeitig den nachweislich religiösen Vorstellungen der Museums-Leitung entgegenkommt, und dem Publikum erlaubt sich uninformiert und unbeeindruckt durch ein Museum zu bewegen, ohne sich den Nachfragen der Kinder stellen zu müssen..

    Also die Eierlegende Wollmilch-Sau..

    Funktioniert nicht..
    Und damit ist das auch nicht hilfreich..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#69 Ith_Anonym
  • 10.05.2018, 14:42h
  • "Ich liebe ja solche Ausreden um von sich selbst abzulenken.."
    Ich liebe es ja, wenn man einen Ratschlag erst auf beleidigende Weise zur Ablenkung erklärt, bloß um durch anschließendes Befolgen desselben aufzuzeigen, dass man ihn tatsächlich für ziemlich sinnvoll hält.
    Es demonstriert auf so wunderbar anschauliche Weise, dass du auf Herabsetzen und ad hominem nichtmal dann verzichten kannst, wenn du so wirklich gar keinen Grund für eins davon hast.
  • Antworten » | Direktlink »
#70 EulenspiegelAnonym
#71 TheDadProfil
  • 10.05.2018, 15:10hHannover
  • Antwort auf #67 von Ith_
  • ""Zu dem Eindruck bin ich deutlich vor diesem Thread hier gekommen, und nachdem ich mich damit abgefunden hatte, dass die Selbstbeschreibung als Zentralorgan der Homolobby viel eher bedeutet, dass schwule Cissen für schwule Cissen schreiben, ist das Mitlesen und -kommentieren für mich hier deutlich erträglicher geworden.""..

    Was dieses "Zentralorgan" betrifft, so ist es hilfreich die Geschichte dazu nachzulesen, dazu gibt es einen Artikel..
    Aus dem dann auch hervorgeht das die "Zuschreibung von außen" dazu führte in einem Anflug von "jetzt erst recht" den "verliehenen Titel" selbstbewußt zu nutzen..

    Entgegen Deiner vielleicht bestehenden Meinung dazu hat aber nicht das Medium "Queer.de" damit den Auschluß" der anderen Queeren Menschen vorgenommen, sondern diese "Zuschreibung von außen" bringt sie schon mit..

    Damit sollte dann wohl auch klar sein, das Satire die sich nicht sofort erschließt, wohl doch nicht so gut ist..

    Was das Kommentieren betrifft, so denke ich immer noch, das man hier nicht ausschließlich "für die anderen User" kommentiert, sondern für die Leser, welche eine deutlich größere Gruppe darstellen, als es die User, egal ob angemeldet oder nicht, in sich sind..

    Dennoch dient das Kommentieren dann auch dem Austausch von Erfahrungen, und vor allem der Verbreitung von Strategien über die Grenzen eigener Peer-Groups hinaus, denn in sich stellt die User-Schaft eine Art "Multiplikatoren" dar, die Ideen und Erfahrungen, aber vor allem auch Strategien weiter verteilt, als es in einem abgegrenztem "Club" wie dem LSVD oder sogar der "HUK" möglich wäre..

    Man nehme dazu einmal die Berichte zu den Überfällen auf Queere Menschen in Berlin zur Hand..
    Davon erfährt man als Nicht-Leser von "Queer.de" in der Provinz in Oberbayern oder an der Dänischen Grenze sonst schlichtweg nichts..
    Wovon man aber nichts weiß, dazu kann man dann in der eigenen Provinz auch keine Gegen-Strategien entwickeln, keine Präventions-Maßnahmen, keine Bündnisse schmieden die dazu antreten die Behörden im eigenem Bundesland zu drängen ihre Kriminal-Statistiken zu verfeinern, um solche Angriffe dann nicht mehr zu verschweigen, und damit die Menschen in die Unsichtbarkeit zu verdrängen..
    Hier entstehen Lösungen die zu Wirkungen führen, die man nicht überschaut, manchmal nicht einmal wirklich beschreiben kann..
    Und dennoch gibt es sie..

    ""Zu der Statistik danach müsstest du wohl queer.de fragen, aber es würde mich wundern, wenn da eine Mehrheit herauskäme, die nicht auf "männlich, homo, weiß, cis" hinausliefe.""..

    Das habe ich auch gar nicht in Abrede gestellt..
    ich halte es bloß nicht für sinnvoll dann die eigene Sprache ebenso auf dieses Publikum abzustellen, und damit selbst an der Unsichtbarkeit der anderen Queeren Menschen beteiligt zu sein..

    Jedes Menschlein hier KANN im Hinterkopf tragen das es die Vielfalt überall gibt, auch dann wenn sich vordergründig eine "Mehrheit" darstellt, deren Entstehen unterschiedliche Gründe aufzuweisen hat, die entweder in der Vielzahl Schwuler Männer, oder auch in deren Bedürfnis zur Äußerung liegen können, oder einfach daran, daß viele von diesen "weißen, schwulen cis-männern" sich einfach nur gerne aufregen..

    Spannend wäre es dann in diesem Zusammenhang mal zu ergründen wieso die anderen Queeren Menschen offensichtlich so leise sind, oder sich nicht so gerne echauffieren ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #67 springen »
#72 von_hinten_genommenAnonym
#73 TheDadProfil
  • 10.05.2018, 16:06hHannover
  • Antwort auf #69 von Ith_
  • ""Ich liebe es ja, wenn man einen Ratschlag erst auf beleidigende Weise zur Ablenkung erklärt, bloß um durch anschließendes Befolgen desselben aufzuzeigen, dass man ihn tatsächlich für ziemlich sinnvoll hält.""..

    Also ich verstehe den oxymoronen Inhalt Deines Satzes nicht..

    ""dass du auf Herabsetzen und ad hominem""..

    Die Beschreibung einer Handlung von Dir setzt Dich herab ?

    Ist das nun erkenntnis-gelagert ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#74 Kasimir KAnonym
  • 10.05.2018, 16:11h
  • Antwort auf #30 von giliatt 2
  • Ich dachte schon, es interessiert sich hier gar niemand für Kunst.
    Die künstlerische Qualität der Cruising-Hefte wurde nämlich bisher so gut wie gar nicht thematisiert.

    Wohlwissend, dass man sich über Kunst noch ausgiebiger streiten kann, als über eine unglückliche Wortwahl oder darüber, was pornographisch ist, lege ich als Kunstliebhaber mal meine Sicht auf das in Merseburg, nicht zu vergessen in einer Kunstausstellung gezeigte Werk von Silas Schmidt dar:

    Die bunten, immer paarweise pro Blatt aquarellierten, quasi miteinander kommunizierenden Penisse (deshalb nicht hetero, siehe vorherigen Artikel #20, #69) haben noch eine gewisse gestalterische Substanz, vielleicht sogar etwas Witz, die große Anzahl von einem Dutzend ähnlicher Blätter gebiert jedoch bald Langeweile.

    Die Cruising-Hefte sind von einem schwachen künstlerischen Gehalt. Die Einbände sind unaufgeregt, aber auch einfallslos koloriert. Einige Seiten mit zum Teil älteren schwarz-weißen Fotografien wurden wie ein Fotoalbum gestaltet. Ein paar schöne Papiere (marmoriert) gibt es zu entdecken. Ausgiebig sind gezeichnete Kondome zu sehen, nur leider graphisch belanglos.
    Am schwächsten sind die Collagen. Die aus Illustrierten herausgeschnittenen jungen Männer oder auch nur deren Geschlechtsteile, Hintern oder Unterhosen werden einzeln oder in größeren Zusammenhängen platziert. Mag ihre Aufreihung und Wiederholung auf einigen Seiten inhaltlich begründet sein, auf den Betrachter wirkt es monoton. Manches davon ist pornographisch, vieles eher anatomisch konnotiert. Kombiniert mit Blümchen wird es unsäglicher Kitsch.

    Über den literarischen Gehalt der oft liederlich eingeklebten Textfragmente deckt man lieber den Mantel des Schweigens. Dass sich Goethes wunderbares Gedicht Willkommen und Abschied, umrahmt von Blumen und Hummeln, eine Doppelseite mit knapp zwanzig Penissen teilen muss, ist einfach nur betrüblich. Nun mag die Farbfotografie eines spermatropfenden Penis oder das Bild eines feuchtglänzenden Penispaares von fester Hand umfasst den einen oder anderen Betrachter erfreuen, ein Kunstgenuss ist es nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#75 von_hinten_genommenAnonym
  • 10.05.2018, 16:35h
  • Antwort auf #74 von Kasimir K
  • Das ist alkes aus deiner eigenen Perspektive geschrieben. Und es hilft uns deshalb nicht weiter, weil die User hier die Objekte des Künstlers nicht gesehen haben und deshalb zu deinem Kommentar nichts sagen können.
    Woher sollen wir wissen, ob das stimmt, was du über die Werke schreibst und woher sollen wir wissen, ob wir das nicht anders einschätzen würden?

    Der BBK hat bislang geäußert, es könne unter Auflage gezeigt werden. Über die Qualität der Hefte haben sie sich noch nicht geäußert.

    Ist es denn möglich, dass der Künstler diese Inhalte der Hefte online auf seiner Homepage stellt, so dass eine Beurteilung möglich ist?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #74 springen »
#76 von_hinten_genommenAnonym
  • 10.05.2018, 16:46h
  • Antwort auf #74 von Kasimir K
  • Da fällt mir gerade ein Beispiel ein:

    Ich war mal in einer Galerie, in der Werke von einem Künstler ausgestellt waren und sind.
    Ein Werk ist nichts anderes als ein auf Leinwand gemaltes Blau mit Ölfarbe. Ob das nun ein Genuss höchster Kunst ist oder einfach nur ein dahin gemaltes Blau, liegt im Auge des Betrachters.

    Damit möchte ich folgendes sagen:
    Ob jemand die Ausstellung des Künstlers in Merseburg als Kunstgenuss empfinden wird, oder nur als qualitativ wenigr wertvoll, das dürfen dann die Besucher beurteilen, oder nicht?

    Ich sehe das nicht als Grund, seine Werke nicht ausstellen zu lassen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #74 springen »
#77 Kasimir KAnonym
  • 10.05.2018, 17:06h
  • Antwort auf #75 von von_hinten_genommen
  • Selbstverständlich schreibe ich wie alle anderen Foristen aus der eigenen Perspektive. Alles andere wäre unredlich. Und ob das stimmt, was ich formuliere, diese Frage können Sie nach jeden Kommentar allen Teilnehmenden neu stellen.
    Ich wäre dumm, inhaltlich etwas zu erfinden. Meine Sicht auf Kunst ist selbstredend meine ganz persönliche. Sie können gut eine andere Meinung haben und darüber schreiben. Und wenn dann noch eine dritte und vierte Sichtwiese hinzukommt, kann das die Basis eines interessanten Austausches werden.

    Einige Seiten der Cruising-Hefte sind auf der Internetseite von Silas Schmidt zu sehen.
    Die von mir erwähnte Doppelseite mit dem Goethe-Gedicht ist nicht dabei.

    In den Kommentaren des vorherigen Merseburg-Artikels, als es darum ging, was pornographisch sei, habe ich Ihnen bereits vorgeschlagen, dass Sie bei dessen Autor anregen, eben diese Doppelseite hier auf queer.de bildlich zur Diskussion zu stellen.

    Hat Ihnen das Bild in Blau gefallen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#78 Kasimir KAnonym
#79 von_hinten_genommenAnonym
  • 10.05.2018, 18:01h
  • Antwort auf #77 von Kasimir K
  • Gehörst du zum BBK, zum Museum, oder bist du ein Besucher?
    Du kannst gerne du sagen, das ist hier so üblich.

    Klar hat jeder seine Sichtweise, aber du bist hier der einzige, der die Hefte gesehen hat. Insofern fällt die Diskussion darüber einseitig aus. Es wäre die Aufgabe von queer.de, ein paar Bilder der Hefte im Artikel zu zeigen, um eine Basis zu haben.
    Was ich auf der Homepage des Künstlers sah, fand ich bisher ganz in Ordnung. Aber worum es eigentlich geht, ist weder auf seiner Homepage zu sehen, noch irgendwo anders.

    Ob mir das blaue Gemälde gefallen hat, tut hier nichts zur Sache. Und das sollte auch kein Kriterium sein, im Voraus zu entscheiden, was in einem Museum gezeigt werden soll oder nicht. Man kann den Besuchern nicht vorenthalten, ihre eigene Meinung bilden zu können.

    Übrigens ist der Künstler ein Nachwuchskünstler und kein Leonardo da Vinci. Insofern ist es etwas abgehoben zu sagen, diese Ausstellung sollte ein Kunstgenuss sein. Es sind doch alle Nachwuchskünstler in der Ausstellung "generell frisch."
    Was haben denn die anderen ausgestellt und ist das ebenfalls qualitativ weniger wertvoll, oder sagst du das nur über den Künstler mit seinem Thema "Cruising?"

    Wenn ich diese Hefte mal sehen könnte, hätte ich die Möglichkeit, zu sagen, ob ich das pornografisch finde oder wie ich die Qualität einschätze. Jedenfalls sind meine Erwartungen dem Künstler gegenüber nicht zu hoch und auch nicht zu niedrig.

    Wenn er die Chance erhält, seine Werke dort auszustellen mit allem, was er geschaffen hat, dann hat er auch die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und neues zu schaffen.
    Man sollte das doch nicht im Voraus unmöglich machen, weil einige unbegründet Jugendschutz rufen und eine einzige Person sagt, es sei qualitativ kein Kunstgenuss.

    Wie war denn das mit den Autos am Anfang? Da musste der Motor angekurbelt werden. Hat da jemand gesagt: "Oh, lassen wir es, es ist zu kompliziert?" Es wurde weitergemacht und weiterentwickelt, bis zum heutigen Tag.

    So ist es doch auch in der Kunst. Es gibt ein Anfang, es gibt eine Weiterentwicklung und es gibt immer wieder Prozesse, die die Kunst beeinflussen.

    Also ich bin dafür, den Künstler seine Werke ausstellen zu lassen und das bezüglich der Altersstufen umzusetzen. Die Räumlichkeiten im Museum sind dafür garantiert gegeben.
    Und wenn es dann jemand pornografisch findet, ist das so, und wenn es jemand nicht pornografisch findet, ist es ebenfalls so.

    Wenn das in Altersstufen entsprechend präsentiert wird, gibt es nichts, was dagegen spricht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #77 springen »
#80 von_hinten_genommenAnonym
  • 10.05.2018, 19:59h
  • Was interessantes steht noch auf einer Internetseite des BBK Sachsen-Anhalt zur Vorstellung der Künstler/innen bezüglich ihrer Ausstellungen:

    "Im Kulturhistorischen Museum Merseburg wird ein facettenreiches Spektrum zeitgenössischer Kunst mit sehr individuellen Handschriften und eigenwilligen künstlerischen Positionen gezeigt."

    Ja, so kann man das umschreiben. In diesem Rahmen bewegt sich auch die Ausstellung von Silas Schmidt von Wymeringhausen. Individuelle Handschrift und eigenwillige, künstlerische Position.

    So what?
  • Antworten » | Direktlink »
#81 LarsAnonym
  • 10.05.2018, 20:36h
  • Antwort auf #79 von von_hinten_genommen
  • "Es wäre die Aufgabe von queer.de, ein paar Bilder der Hefte im Artikel zu zeigen, um eine Basis zu haben."

    Ja, das wäre hilfreich, weil sonst keine faire Diskussion darüber möglich ist, wo der Stein des Anstoßes liegen mag. Man kann sowas auch umschreiben, wenn man kein krasses Bildmaterial zeigen will. Gemessen an der Aufregung bleibt der Punkt, worin genau die Provokation der Werke lag, inhaltlich sehr unklar.

    Queer.de liefert eben auch nur eine geglättete Dokumentation des Werkes. Das ist auch o.K., aber kann man dann von einem Museum mehr verlangen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #79 springen »
#82 von_hinten_genommenAnonym
  • 10.05.2018, 21:22h
  • Antwort auf #81 von Lars
  • Krass sagst du. Du hast also die Hefte auch gesehen? Und wer bist du, bitteschön?

    Es kommt halt darauf an, ob der Künstler die Genehmigung gibt, seine Werke auf einer anderen Homepage aus bildlich sichtbar machen zu lassen. Da die Kunstwerke ihm gehören, liegt das Urheberrecht bei ihm.

    Ja, der Inhalt der Hefte ist unklar für diejenigen, die es nicht gesehen haben. Deshalb hatte ich das erwähnt und erklärt, dass die Diskussion einseitig wird, solange diese Inhalte nicht sichtbar für uns sind.
    Klar ist es ok, weitere Details nicht zu zeigen, aber dann ist die Diskussion hier halt am Ende.

    Erstaunlich finde ich es, dass sich dieser Kasimir nun nicht mehr meldet.

    Und solange ich die Inhalte der Hefte nicht sehen kann, kann ich auch nicht beurteilen, ob das Museum diese Hefte austellen kann.
    Ich kann nur beurteilen, was ich gesehen habe, und das ist unbedenklich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#83 von_hinten_genommenAnonym
  • 10.05.2018, 21:32h
  • Antwort auf #81 von Lars
  • "Man kann sowas auch umschreiben, wenn man kein krasses Bildmaterial zeigen will."

    Was meinst du damit?
    Ich weiß nicht wer du bist, aber ich bin eine Userin hier und besitze dieses "krasse" Bildmaterial nicht. Und es ist auch nicht meine Aufgabe, an dieses Bildmaterial zu kommen.
    Queer.de hat diesen Artikel hier gebracht und diese Diskussion ins Rollen gebracht.

    Wenn über Details diskutiert werden soll, müssen die Details gezeigt werden. Das ist meine Aussage, aber nicht meine Aufgabe.

    Und was das Museum betrifft: erst wenn ich die Details gesehen habe, kann ich beurteilen, ob das im Museum gezeigt werden kann.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#84 TheDadProfil
  • 10.05.2018, 23:07hHannover
  • Antwort auf #81 von Lars
  • ..und auch zu "von_hinten_genommen"..

    "" "Es wäre die Aufgabe von queer.de, ein paar Bilder der Hefte im Artikel zu zeigen, um eine Basis zu haben." ""..

    Äh ?
    Um dann weiterhin eine Pseudo-Diskussion auf dem Umweg über den Künstler und sein Werk zu führen ?

    Und ich dachte schon es ginge um die homophoben Aussagen der Museums-Leiterin..
    Wie man sich doch irren kann..

    ""Ja, das wäre hilfreich, weil sonst keine faire Diskussion darüber möglich ist, wo der Stein des Anstoßes liegen mag.""..

    Der liegt in der Äußerung der Museums-Leiterin !
    Und zwar vollständig unabhängig von der Beurteilung des Werkes !

    ""Man kann sowas auch umschreiben, wenn man kein krasses Bildmaterial zeigen will.""..

    Wie man sich doch entblöden kann..
    Entweder den Artikel nicht gelesen, oder wahlweise nicht verstanden..
    Oder auch beides zusammen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#85 Kasimir KAnonym
#86 Ith_Anonym
  • 11.05.2018, 10:07h
  • Antwort auf #71 von TheDad
  • "Jedes Menschlein hier KANN im Hinterkopf tragen das es die Vielfalt überall gibt, auch dann wenn sich vordergründig eine "Mehrheit" darstellt, deren Entstehen unterschiedliche Gründe aufzuweisen hat, die entweder in der Vielzahl Schwuler Männer, oder auch in deren Bedürfnis zur Äußerung liegen können, oder einfach daran, daß viele von diesen "weißen, schwulen cis-männern" sich einfach nur gerne aufregen.."

    Ich glaube nicht, dass das nur am Bedürfnis zur Äußerung oder Aufregung liegt, sondern dass es da verschiedene Einflussfaktoren gibt. Ich hol mal ein bisschen aus dazu:

    Zunächst mal, wie ich das in meiner Region erlebe: Wer aus dem LBGT...-Zoo hat Gelder? Schwule Männer.
    Wieso? - Weil Aids-Hilfen sich an MSM richten (mit durchaus begründetem Verweis auf 75% Betroffener im Bereich MSM), und da die MSM, die dazu stehen, für gewöhnlich eher die schwulen Männer sind als die Bi-Leute, die nur selten die gesellschaftlich ungünstigeren Seiten ihrer Präferenzen offen ausleben, läuft das darauf hinaus, dass die schwulen Männer diejenigen sind, die das Geld in der Hand haben, die Entscheidungen treffen, und dazu angehalten sind, sich an wiederum schwule (oder im Nebeneffekt auch bisexuelle) Männer zu richten.

    Das klingt jetzt vielleicht banal, aber ich sehe das schon so, wer Gelder und Medienaufmerksamkeit hat, hat damit auch einfach mehr Möglichkeiten, die eigenen Interessen durchzusetzen.

    Ist ein komplexes Thema, bei dem sicherlich noch andere Aspekte mit hineinspielen, aber das ist so mein Eindruck, woher ein zentrales Ungleichgewicht diesbezüglich stammt. Was wiederum zu einem Problem wird, wenn unter Labeln wie "queer" oder "LGBT*IQA" mehrere Gruppierungen zusammengefasst werden.
    Sprechen kann man immer nur für die Gruppe, der man selbst angehört. Auch wenn von außen beispielsweise Travestie, Transsexualität und Intersexualität gerne in einen Topf geworfen werden - mit Ersterer habe ich nichts zu tun, die Probleme von Letzterer kann ich allein deswegen nicht in dem Maße nachvollziehen, weil ich sie nicht habe.

    Wer nicht weiblich sozialisiert ist, hat nie erlebt, was für einen Unterschied in der ständigen Infragestellung der eigenen Kompetenzen von außen das bedeutet. Oder wie sich die absolute Selbstverständlichkeit sexueller Belästigung auf der Straße anfühlt, wenn man es wagt, Kleidung zu tragen, die hübsch aussieht. Das ist beispielsweise so ein Punkt, den ein cis-Mann, ob schwul oder nicht, bei Transmännern und Lesben nie begreifen wird, und sich auch entsprechend höchstens sehr theoretisch und über Empathie erschließen kann - wenn er das denn überhaupt will.
    Das führt dazu, dass selbst ein empathischer schwuler Mann auf ein Thema nie die Perspektive hat, die beispielsweise eine Lesbe einnehmen würde, weil Ausganssituation und Erfahrungen sich unterscheiden. Wenn ich mich auch für eine Aufhebung von Ungleichheiten und vor allem auch Ungerechtigkeiten (beiderseits!) nach Geschlechtsunterschieden ausspreche, leben wir nunmal in einer Welt, in der es sie gibt, was dazu führt, dass die Erfahrungswelten nicht dieselben sind, und die Perspektiven und Zukunftswünsche entsprechend auch nicht.
    Was etwas ist, das trans*-Personen vielleicht besser beurteilen können als sonstwer, weil sie beide Seiten kennenlernen, in gewissem Umfang. Beeindruckend fand ich da beispielsweise einen Artikel von einer Transfrau, die feststellte, wie bescheiden Hetero-Männer im Bett mit Frauen umgehen, und wie dreist sie die Selbstverständlichkeit findet, mit der nach _seinem_ Orgasmus der Sex einfach zu Ende ist, egal wie es ihr geht. Etwas, das sie Cis-Frauen bis dato einfach nicht hatte glauben können, was aber vollkommen normal ist, wenn man weiblich sozialisiert ist und auf Männer steht. Erfrischend allerdings auch, wie eine Frau sich einfach hinstellt und findet, sie hätte wenigstens dasselbe Recht auf Befriedigung wie ihr Partner - und das beim Hetero-Sex.

    Um den Bogen allmählich zu schließen: Wir haben
    - ein gesellschaftliches Klima, in dem männliche Homosexualität stärker vertreten ist als andere Aspekte des LGBT*IQA
    - den unseligen Zustand, dass deswegen bei einer gemeinsamen Nennung von queer oder LGBT*IQA durch die tatsächliche Übermacht der schwulen Männer, aber auch die höhere gesellschaftliche Bewusstheit der ganze Buchstabensalat häufig auf "schwul" reduziert wird
    - dabei aber den Umstand, dass "mitgemeint" nicht "mitverstanden" bedeutet, weil L, T, I, A nunmal andere Erfahrungswelten und Lebenswelten haben, und zum Teil auch einfach ganz andere Themen haben als ein schwuler Mann sie bewusst auf dem Schirm haben kann

    Nun, und wenn dann hier die Artikel eigentlich ausnahmslos von schwulen Männern geschrieben werden, hast du also diese verschiedenen Aspekte, und am Ende den Punkt, dass LBTIQA sich nunmal nicht repräsentiert fühlen werden, wenn die Person, die einen Artikel schreibt, ihre Perspektive und Themen nicht teilt.
    Das ist gar nichts Böses, und auch nicht böse gemeint. Mit viel Einfühlungsvermögen kann man sich darum bemühen, Themen so zu präsentieren und zu berücksichtigen, dass sich zumindest von den anderen Untergruppen niemand grob vor den Kopf gestoßen fühlt, bzw. die Leute beim "Mitmeinen" ernstgemeint zu berücksichtigen, was löblich ist. Aber das wird immer eine mühsame Arbeit sein, weil es mehr eine Denkübung ist als das natürliche Interesse einer betroffenen Person.

    Wer noch nie mit Druck auf der Blase an der Kreuzung zwischen Männer- und Frauenklo umgekehrt ist, weil irgendwer in der Nähe hätte sehen können, für welche Tür man sich entscheidet, und dann zur Not auch Schmerzen erträgt, weil die Bahn-Toilette, das einzige de facto Unisex-Klo, leider defekt war, weswegen man eben bis zum heimischen Bad durchhalten musste, der hat keine Ahnung, wie es sich anfühlt, wenn ein schwuler Blogger CSD-Teilnehmern empfiehlt, eben gar nicht erst zu erscheinen, wenn das Fehlen von Unisex-Toiletten sie stört (so eklig sie bei schlechter Reinigung sein können, ich bin oft dankbar für Dixie-Klos). Wenn ein Cis-Kerl schließlich in seinem Leben schonmal auf eine Frauentoilette ausgewichen ist und das überlebt hat, rechtfertigt das in seiner Welt natürlich absolut die Forderung, dass Transpersonen aufhören sollen, sich anzustellen.
    Dass es einen ganz anderen psychologischen Druck bedeutet, wenn Passing und die ohnehin ständig in Frage gestellte Geschlechtsidentität riskiert werden, wenn man sich bei der Toilettenwahl falsch entscheidet, wird mal eben übergangen - und vor ein paar Wochen gab's dann in den Links auf News von anderswo noch die Krone mit einem schwulen Blogger, der die Transfrauen des ursprünglichen CSD zu "Tunten" umdeklariert hat, mit dem Fazit der Forderung, dass der CSD "zurück zu den Homos" müsse, und weg von Themen wie trans*, die damit noch nie was zu tun gehabt hätten, und dieses Homo-Event unrechtmäßig für eigene Zwecke zu missbrauchen versuchten. Ein Geschichtsrevisionismus sondergleichen - aber ertragen muss man sowas offensichtlich.

    War jetzt ein bisschen OT, aber worauf ich hinaus will: Ich denke, es wird immer schwer sein, alle Farben des Regenbogens am einen Ende zu erreichen, wenn sie am anderen Ende nicht vorkommen.
    Was das lautere Geschrei angeht, sehe ich da außerdem noch gesellschaftliche Aspekte. Dass Homosexualität in Ordnung sein sollte, ob männliche oder weibliche, und man dafür nicht diskriminiert werden sollte, ist und wurde ja zunehmend zu einer Art Schlachtruf für die Freiheit der Gesellschaft - so präsent, dass sogar die AfD damit gegen Muslime Stimmung macht.
    Wenn Transsexuelle dagegen finden, dass man ihre Geschlechtsidentität anerkennen sollte, ohne dass sie sich dazu verstümmeln lassen müssen, hat zwar das Verfassungsgericht beschlossen, dass die Forderung entsprechend Menschenwürde und Unversehrtheit des Körpers angebracht ist und stimmt da zu, aber gesellschaftlich ist die Antwort darauf "dann kann ja jeder behaupten...!". Und spätestens, wenn man darauf beharrt, nicht psychisch krank zu sein, aka kein psychologisches Gutachten vorlegen zu wollen, wie es sonst im Wesentlichen von Gewaltverbrechern verlangt wird, stimmt das Verfassungsgericht der Gesellschaft zu. Die Message davon ist klar: Dass es nämlich erwünscht und okay ist, dass die Selbstidentifikation als trans* noch bei weitem nicht ausreicht, um auch ein Recht darauf zu haben, als trans* betrachtet zu werden, inklusive dem Recht, den Vornamen zu ändern, um sich nicht jedem Menschen erklären zu müssen, der einen Blick auf den Pass wirft.

    Pro-Homo bedeutet damit also Pro-Freiheit, Pro-trans* aber im wesentlichen Pro-Dekadenz, Pro-Willkür, Pro-Verantwortungslosigkeit - Sichtweisen, die man mehr oder weniger deutlich übrigens auch hier in Kommentaren schon zu lesen bekommen hat, und wo man sich ausrechnen kannt, was einem verbal blühen könnte, wenn man auf die Idee kommt, sich selbst als Vertreter solcher offensichtlichen gesellschaftlichen Destruktivität zu präsentieren. Dass transkritsche/transfeindliche Kommentare beim Überprüfen von Kommentaren nicht aussortiert werden, sendet sehr wohl ein Signal. Das relativiert sich, wenn man begreift, dass auch andere Untergruppen wie beispielsweise Tunten ihr Fett weg bekommen, und auch das okay zu sein scheint. Aber als erstes wird man als Transperson ein Transthema lesen, und da dann vielleicht die Kommentare - und kann dann gleich mal anfangen, Bullshit-Bingo zu spielen, weil's zumindest bis zur ersten Behauptung, man könne sich das aussuchen/sich da entscheiden, nicht lange dauern wird.

    Will man mit trans* also sichtbar sein? Wenn man einen Rest gesunden Menschenverstand hat, vorzugsweise doch eher nicht. Win-Win wird das nämlich nie sein, für Win-Lose darf man sich bedanken, und mit Lose-Lose muss man sich oft einfach abfinden.
    Ich habe einen tiefschwarzen Humor und schreibe gerne, wie man wohl hin und wieder mitbekommt. Aber wer nicht eine gute Portion Sarkasmus mitbringt, dem würde auch ich nicht dazu raten, allzu unangepasst sichtbar zu werden.

    Angepasstes trans* bedeutet dagegen immer auch:
    Aufgegangen in der Homo- oder Heteronormativität,
    unsichtbar, und vorzugsweise
    still.

    Vielleicht mag ich es deswegen, wenn auch andere Leute sich zumindest vorerst mit vorherrschenden Normen nicht abfinden. Der Punkt, an dem man vom Gegenwind genug hat, kommt in den allermeisten Fällen leider früh genug.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #71 springen »
#87 von_hinten_genommenAnonym
  • 11.05.2018, 11:34h
  • Antwort auf #85 von Kasimir K
  • :'-D ich sitze auch nicht den ganzen Tag vor dem PC. Oh, die Geschichten der Bronte Geschwister gefallen mir auch. Kennst du auch Jane Austen? Ihre Bücher sind ebenfalls sehr gut.

    Bisher ging es halt um die Sache mit dem Museum und die Ausstellung des Künstlers.
    Klar können wir über Kunst reden, welche Art von Kunst gefällt dir?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #85 springen »
#88 TheDadProfil
#89 TheDadProfil
  • 11.05.2018, 14:40hHannover
  • Antwort auf #86 von Ith_
  • ""Zunächst mal,""..

    Äh ?
    Denkst Du hier an eine Art "quer-finanzierung der community" über die AIDS-Hilfen ?

    Wäre eine interessante Idee..
    Wenn diese denn stattfinden würde, dann hätte man für die CSD's im Lande reale Finanzmittel in der Hand..

    ""Das klingt jetzt vielleicht banal, aber ich sehe das schon so, wer Gelder und Medienaufmerksamkeit hat, hat damit auch einfach mehr Möglichkeiten, die eigenen Interessen durchzusetzen.""..

    Das stimmt auffallend..
    Ich seh die Community aber nicht auf Bergen von Bargeld sitzen, und die Erfahrungen aus über 40 Jahren Emanzipations-Arbeit sagen aus, daß man für Alles und jede Kleinigkeit Sponsoren und sonstige Drittmittel einwerben muß..
    Mal so als Beispiel :
    Die Arbeit im Zusammenhang mit einem Flyer für den CSD in einer Auflage von 10.000 Stück umfasst dann das Einwerben von wenigstens 150,-- Euro für die Druck-Kosten..
    In Schwarz-Weiß..
    Da sind Personal- und/oder Sachkosten wie der erfrischende Kaffee für zwischendurch noch nicht mit eingerechnet..

    ""Ist ein komplexes Thema, bei dem sicherlich noch andere Aspekte mit hineinspielen, aber das ist so mein Eindruck, woher ein zentrales Ungleichgewicht diesbezüglich stammt.""..

    Jepp..
    Vorstellbar hier sind längere Arbeit die seit Jahrzehnten andauert, damit verbunden höhere Vernetzung, und zum Teil auch bessere Formulierung der Ziele verbunden mit einer höheren Verbreitung..
    Was daran liegen mag daß es einfach mehr Schwule Männer gibt die sich organisieren, als es andere Gruppen tun..

    ""Was wiederum zu einem Problem wird, wenn unter Labeln wie "queer" oder "LGBT*IQA" mehrere Gruppierungen zusammengefasst werden.
    Sprechen kann man immer nur für die Gruppe, der man selbst angehört.""..

    Da stimme ich Dir ausdrücklich zu..
    Problematisch für jede Gruppe die sich an eine bestehende emanzipatorische Gruppe "anhängt" ist aber nicht nur die eigene "Durchsetzungs-Fähigkeit" eigene Ziele klar zu formulieren, sondern sie auch intern verständlich zu kommunizieren..

    ""Was etwas ist, das trans*-Personen vielleicht besser beurteilen können als sonstwer, weil sie beide Seiten kennenlernen, in gewissem Umfang. Beeindruckend fand ich da beispielsweise einen Artikel von einer Transfrau, die feststellte, wie bescheiden Hetero-Männer im Bett mit Frauen umgehen, und wie dreist sie die Selbstverständlichkeit findet, mit der nach _seinem_ Orgasmus der Sex einfach zu Ende ist, egal wie es ihr geht. Etwas, das sie Cis-Frauen bis dato einfach nicht hatte glauben können, was aber vollkommen normal ist, wenn man weiblich sozialisiert ist und auf Männer steht. Erfrischend allerdings auch, wie eine Frau sich einfach hinstellt und findet, sie hätte wenigstens dasselbe Recht auf Befriedigung wie ihr Partner - und das beim Hetero-Sex.""..

    Naja..
    Das Desinteresse von Hetero-Männern an der sexuellen Befriedigung ihrer Partnerinnen füllt ganze Bücher-Regale..
    Von der Belletristik ganz zu Schweigen..

    Zu den anderen Aspekten schreibe ich dann mal pauschal einfach
    Danke das Du diese Gedanken hier teilst..
    Ich sehe vieles ähnlich, will aber die anderen Aspekte hier nun auch nicht wieder ausführlich mit meinen Erfahrungen anfüllen, beispielsweise das ausführliche Thema "Toilette"..

    Ich bin für eine konsequente Umsetzung von Gender-Neutralen WC's, sehe aber gleichzeitig beispielsweise in Schulen daraus auch ein "Belästigungs-Potential" erwachsen, dem man im Vorwege begegnen muß, bevor man das umsetzen kann..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #86 springen »
#90 LarsAnonym
  • 11.05.2018, 14:50h
  • Antwort auf #83 von von_hinten_genommen
  • "Wenn über Details diskutiert werden soll, müssen die Details gezeigt werden. Das ist meine Aussage, aber nicht meine Aufgabe. "

    Ich habe nicht behauptet, dass das Ihre Aufgabe wäre. Ich sehe in dem Punkt keinen Dissenz.

    Ich respektiere es allerdings, dass queer.de bei seiner Berichterstattung kein oder eben nur ausgewähltes und vorliegendes Bildmaterial zeigt. Problematisch ist lediglich, wenn der Eindruck entsteht, dass es bei dem Konflikt um die hier gezeigten Bilder gegangen sei.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #83 springen »
#91 TheDadProfil
  • 11.05.2018, 20:23hHannover
  • Antwort auf #90 von Lars
  • ""Problematisch ist lediglich, wenn der Eindruck entsteht, dass es bei dem Konflikt um die hier gezeigten Bilder gegangen sei.""..

    Problematisch ist hier weiterhin der vermittelte Eindruck es ginge um diese Bilder, und nicht um die Äußerungen der Museums-Leitung dazu !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #90 springen »
#92 von_hinten_genommenAnonym
  • 11.05.2018, 20:43h
  • Antwort auf #90 von Lars
  • Du kannst du sagen. Ist hier so üblich.
    Bevor irgendwelche detaillierteren Fotos hier gezeigt würden, hätte erstmal der Künstler sein Einverständnis gegeben - sonst geht gar nichts. Aber ich dachte auch schon, dass das vielleicht den Konflikt nur noch vergrößern würde.

    Aber abgesehen von den Objekten des Künstlers gibt es in Merseburg einen Cruising-Platz :-) Ich war mal so frei und hab es gegoogelt. Und ich ahnte das schon.
    Da wird öffentlich ne riesen Szene gemacht wegen Kunstwerke und in Wahrheit haben sie außerhalb der Stadt einen Cruising Platz :'-D

    Tja, willkommen im "toleranten" Deutschland.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #90 springen »
#93 Kasimir KAnonym
  • 11.05.2018, 21:47h
  • Antwort auf #87 von von_hinten_genommen
  • Jane Austen ist auch mal wieder dran. Gestern war es Jane Eyre, geheimnisvoll schön von Mia Wasikowska gespielt. Ein Film, der nicht an Ausstattung sparte, allein die (traurige) Szene, in der Jane Eyre ihr Hochzeitskleid auszieht, wenige Augenblicke und man begreift etwas von der herrlichen Mode der Zeit.
    Selbst die Bediensteten sind bei der Gartenarbeit im Park von F. Rochester, gespielt von Michael Fassbender, eleganter gekleidet als viele Menschen unserer Tage.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #87 springen »
#94 von_hinten_genommenAnonym
  • 11.05.2018, 22:27h
  • Antwort auf #93 von Kasimir K
  • Oh, das ist eine außergewöhnliche Geschichte mit Jane Eyre :-) Nur ab dem Zeitpunkt, wo plötzlich Madeira zur Sprache kommt, wie sie dann doch wieder zu ihrem ehemaligen Liebhaber zurückkehrt und er erstaunlicherweise sein Augenlicht zurück gewinnt, das ist für mich arg weit hergeholt.
    Anschauen würde ich mir den Film aber trotzdem gerne.

    Ja, Jane Austen ist wirklich lesenswert. Mansfield Park kann ich empfehlen. Mit dem Buch Emma tue ich mich gerade etwas schwer, die Sprache ist etwas mühsam zu lesen.
    Hast du Sturmhöhe von Emily Bronte gelesen? Das konnte ich fast in einem Durchgang lesen, auch wenn die Geschichte etwas düster ist.
    Nun sind wir bei Literatur gelandet, ist aber auch interessant :-D

    Was Kunst betrifft, gefallen mir die Gemälde von Claude Monet am besten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #93 springen »
#95 Kasimir KAnonym
  • 11.05.2018, 23:21h
  • Antwort auf #94 von von_hinten_genommen
  • Bitte sehen Sie es mir nach, ich steige aus. Die mir zur Verfügung stehende freie Zeit ist überreichlich gefüllt mit interessanten Dingen. Dazu gehören auch Literatur, Filme und eben Kunst. Das hat mich zu queer.de geführt, ich resümiere, die Seite und insbesondere Ihre Beiträge haben mich bereichert.
    Es bleibt für mich jedoch eigentümlich, so vertraut und zugleich öffentlich zu kommunizieren.

    Ich erhoffe ein höfliches, einvernehmliches Ende der Causa. Eigentlich ist recht einfach, wenn alle Beteiligten (Museum, Künstler, Kurator, Verband, Zeitungen, queer.de) mit ehrlichen Karten spielen.

    Ihnen alles Gute!

    PS
    Den Film mit Mia Wasikowska und Michael Fassbender möchte ich Ihnen ans Herz legen. Er wird Ihnen gefallen. Die filmischen Mittel ermöglichen bzw. machen es sogar notwendig, Buchvorlagen zu straffen. So bleibt manches vom Text unerwähnt, das Ende ist auch versöhnlich, aber nicht übertrieben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #94 springen »
#96 Homonklin44Profil
#97 LarsAnonym
  • 12.05.2018, 07:55h
  • Antwort auf #92 von von_hinten_genommen
  • "Aber abgesehen von den Objekten des Künstlers gibt es in Merseburg einen Cruising-Platz"

    Die Wahl des Themas "Cruising" durch einen Künstler scheint doch gar nicht strittig gewesen zu sein. Die Provokation liegt ja offensichtlich lediglich in der Bearbeitung oder Verarbeitung des Themas und den möglichen Sensibilitäten der Besucher.

    Zum Vergleich: Merseburg hat auch ein Bestattungsunternehmen und mehrere Kliniken, wo natürliche, alltägliche Vorgänge von der Geburt bis zum Tod stattfinden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #92 springen »
#98 von_hinten_genommenAnonym
#99 von_hinten_genommenAnonym
  • 12.05.2018, 09:02h
  • Antwort auf #95 von Kasimir K
  • Danke für das Kompliment.

    Ich weiß nicht, was ich über dich denken soll, ehrlich gesagt.
    Erst beklagst du dich, dass nicht über Kunst gesprochen wird, wenn ich dich danach frage, antwortest du mit Literatur, und dann zum Schluss, wenn ich mit dem Thema Kunst selbst beginne, verabschiedest du dich.

    Ich bin ehrlich seit ich hier bei queer.de schreibe - das gehört zu meiner Persönlichkeit dazu :-)

    Na ja, das Thema mit den Kunstwerken ist noch nicht geklärt...

    Wieso ist es eigentümlich, wenn jemand aufgeschlossen und empathisch schreibt? Wir sind Menschen, das alleine hat ja Aufgeschlossenheit und Empathie verdient, finde ich zumindest.
    Mir kommt das "Sie" und die Verschlossenheit etwas verkrampft und so auf Abstand rüber.
    Entspannung und Offenheit tut einer Kommunikation immer gut, meiner Erfahrung nach.

    Danke für den Austausch, fand ich auch konstruktiv. Und danke für den Tipp.

    Alles Gute weiterhin.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #95 springen »

» zurück zum Artikel