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Kommentare zu:
ESC: Zuschauerinteresse bricht ein


#1 PierreAnonym
  • 09.05.2018, 16:12h
  • "In diesen Zahlen nicht enthalten sind die Zuschauer, die sich das Event im Live-Stream [...] angesehen haben."

    Also erstens sind solche Einschaltquoten-Messungen ja eh sehr dubios.

    Und zweitens: wenn es auch einen offiziellen Livestream gab, ist es doch in der heutigen Zeit nicht ungewöhnlich, wenn die Zahl der Stream-Zuschauer wächst.

    Um wirklich eine Aussage treffen zu können, müsste man schon die Zahlen von TV UND Stream haben.
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#2 Sven100Anonym
  • 09.05.2018, 16:13h
  • Warum bricht das Zuschauerinteresse wohl ein?
    U.a. auch deshalb, weil die Kulturen der einzelnen Teilnehmer nicht mehr zu erkennen sind. Früher freute man sich auf ein französisches oder italienisches Chanson, auf irische Musik oder auf ein albanisches Lied. Heute: Egal, ob aus Island oder aus Mazedonien, aus Finnland oder aus Österreich - alle singen englisch, und nur englisch. Ein solches Esperanto-Europa wollen die Menschen nicht! Warum eigentlich lässt man die vielen Sänger aus ganz Europa nach Lissabon fahren, wenn sie auch bei einem Schlagerwettbewerb in Brighton ihre englischen Lieder vortragen könnten?
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#3 SchleicheRAnonym
  • 09.05.2018, 16:25h
  • Antwort auf #2 von Sven100
  • nee, die singen nicht alle englisch. Und man will ja auch mal bissel von dem Text verstehen. Schau auf Albanien mit dem Titel "Mall". Da dachten die Leute, es geht um ein Einkaufszentrum *g* aber Mall heisst eben wad ganz anners up albanisch.

    Und wegen den Einschaltquoten... naja, wenn man immer wieder aus dubiosen Gründen aufm letzten Platz landet, warum soll man sich den Kram denn noch antun. Nach ner Zeit kommt da eben Trotz und Langeweile...
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#4 Lys AsAnonym
  • 09.05.2018, 16:36h
  • Antwort auf #2 von Sven100
  • Jawoll, Finnen, Albanerinnen usw. müssen endlich wieder chancenlos werden und in ihrer Sprache singen, damit sie kaum jemand versteht und niemand ihre Musik kauft. Nur so kann man diese Länder kleinhalten und nur so kann Deutschland wieder gewinnen! Ein bisschen Frieden für die Siegels dieser Republik darf man ja wohl noch fordern.
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#5 Lys AsAnonym
#6 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 09.05.2018, 20:21h
  • Antwort auf #4 von Lys As
  • "Jawoll, Finnen, Albanerinnen usw. müssen endlich wieder chancenlos werden und in ihrer Sprache singen, damit sie kaum jemand versteht und niemand ihre Musik kauft. Nur so kann man diese Länder kleinhalten und nur so kann Deutschland wieder gewinnen! Ein bisschen Frieden für die Siegels dieser Republik darf man ja wohl noch fordern."
    anhand deiner antwort zeigst du deutlich, dass du absolut keine ahnung vom ESC hast. könnte so viel schreiben, warum dein post vollkommener ausgedacher schmarrn ist, aber bei so polemischen aussagen, vergeht mir jede lust, zu argumentieren. :-)
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#7 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 09.05.2018, 20:28h
  • Antwort auf #2 von Sven100
  • "Warum eigentlich lässt man die vielen Sänger aus ganz Europa nach Lissabon fahren, wenn sie auch bei einem Schlagerwettbewerb in Brighton ihre englischen Lieder vortragen könnten?"
    a)
    wann hat zuletzt ein "schlager" gewonnen? in den 90ern vielleicht? oder noch früher?
    b)
    der ESC ist in erster linie, was viele vergessen, ein komponisten wetbewerb. wenn länder dann z.b. komponisten aus schweden engagieren, weil die gewinnchancen höher sind, ist es doch egal, ob in englisch oder albanisch gesungen wird, mit der landestradition hat das eh nix mehr zu tun.
    c)
    PS: Komponisten und Texter von Lenas Gewinnersong waren zum Teil aus den USA. was hat das dann noch mit dem EUROVISION SC zu tun???
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#8 GayWorkerProfil
  • 09.05.2018, 21:20hDüsseldorf
  • Ich schau mir den ESC auch nicht mehr an, eben weil alle nur noch englisch singen.

    Beim vorigen ESC gab es ein rumänisches Lied und ein montenegrinisches.
    Ich hab mir beide Titel gekauft, eben weil sie nicht auf englisch waren und mir auch gefallen haben.

    Ich wünschte jedes Land würde in seiner Heimatsprache singen.
    Das hat mit klein halten nichts zu tun.

    Ich will keinen englischen Einheitsbrei wie dauernd im Radio.

    Gerade der ESC war immer ein Ereignis, wo man auch mal andere Musik hören konnte.
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#9 schwarzerkaterEhemaliges Profil
#10 TheDadProfil
#11 puschelchenProfil
  • 10.05.2018, 01:11hirgendwo in nrw
  • Antwort auf #8 von GayWorker
  • "Ich will keinen englischen Einheitsbrei wie dauernd im Radio."

    Bei "meinem Lokalradio" mit "dem besten Mix" läuft deutscher Unfug rauf und runter. Zugegeben - wenn ich mit Herzschmerzen in der Notaufnahme kauere, und ich höre "Ein Herz kann man nicht repariern", ist das definitiv in der Rückschau lustig. Ansonsten ist es doch wohl kaum möglich, dem deutschen "Einheitsbrei" im Radio zu enfliehen?
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#12 Homonklin44Profil
  • 10.05.2018, 02:00hTauroa Point
  • Das Englische ist nicht das Problem. Eine große Anzahl Europäer verstehen und sprechen englisch als Zweit- oder Drittsprache, wachsen bi- oder polylingual auf.

    Liegt vielleicht daran, dass viele schon länger kein TV mehr schauen, lieber Games zocken, und sich auch im Web das ansehen, was gefällt.

    Evtl. hat der Musikgeschmack sich geändert, und anderes wird von Mehrheiten vorgezogen.

    Leider hat ESC schon lange den Anspruch des alten Grand Prix de la Chanson verlassen. Ich höre da, wenn die Lust mal aufkeimt, auch eher die alten Sachen aus den Achtzigern. Meinen Haupt-Musikgeschmack
    ( Electro, Techno, Trance, House, Ambient und Klassik/Neo-Folk/Minnesang ) trifft das dann auch weniger.

    Der Abstieg deutscher Beiträge nahm damals seinen Lauf, als auf Klamauk und schlechte Performance / kein Talent Wert gelegt wurde.

    Schade, dass Corinna Meyer damals nicht gewürdigt wurde. Die Ära Siegel ist allerdings auch eher am Ende.
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#13 Ith_Anonym
  • 10.05.2018, 12:33h
  • Ich hab gerade erfahren, dass ich wohl genötigt werden werde, mir das anzusehen.
    Ein Verlust wäre ich nicht gewesen, weil, selbstständig hab ich mir das noch nie angetan.

    Die Begründung ist übrigens nicht inhaltliches Interesse, sondern das Ritual der Art "gucken wir immer".

    Immerhin spekuliere ich darauf, dass es Sekt geben wird :D
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#14 Lys AsAnonym
#15 Sabelmann
  • 10.05.2018, 17:36h
  • Bei uns in Ö hatte shon das Halbfinale Rekordeinschaltzahlen!Vor allem Junge Zushauer schalteten ein. Liegt vielleicht auch am Sänger und dem Lied?Wird ja bei uns im Radio auf allen Sendern rauf und runter gespielt,was ich sooo schon viele Jahre nicht mehr erlebt habe!Auch in der "Hitparade"(Charts auf neudeutsch) ist der Song ziemlich weit vorne!
    Ein Ereignis ist der ESC allemal!Auch heuer lässt er Niemanden kalt so oder so!
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#16 LaurentEhemaliges Profil
#17 Sabelmann
#18 LaurentEhemaliges Profil
#19 KaktusduscheAnonym
#20 Sabelmann
#21 Sabelmann
#22 KaktusduscheAnonym
#23 GayWorkerProfil
  • 27.05.2019, 22:57hDüsseldorf
  • Wenn wirklich alle beim ESC nur noch englisch singen würden, dann würde ich mir den ESC auch nicht mehr anschauen.

    Bei diesem ESC hatte immerhin Albanien, Island und wenige andere Länder in ihrer Landessprache gesungen.
    Gerade die Sprachenvielfalt fände ich beim ESC wichtig.

    Jedenfalls habe ich mir diese Titel kostenpflichtig bei amazon heruntergeladen, um diese Künstler etwas zu unterstützen.

    Die englischen Songs habe ich beim ESC alle ignoriert.
    Bei der Telefonabstimmung würde ich auch nie für ein englisches Lied abstimmen, es sei denn es käme aus Grossbritannien oder Australien wo Englisch die Landessprache ist.

    Was meint ihr ?
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