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Kommentare zu:
Hugh Grant spielt eine Klemmschwester


#1 maenneAnonym
  • 10.05.2018, 11:48h
  • Es ist immer wieder prickelnd, wie sich die Community über Homophobie in den Medien und überall empört, aber in den eigenen Reihen mit Herabwürdigungen nicht zimperlich ist. "Klemmschwester" ist so ein Begriff und einfach nur herabwürdigend und dämlich. Für etwas Fortbildung empfehle ich
    www.schwule-vaeter.org.
    Deutschlandweit gibt es Selbsthilfegruppen, die dieses Thema aufgreifen. Und wenn Männer, die sich vielleicht gerade "auf dem Weg" befinden, lesen, wie sie in der Community angesehen sind, ist das für sie alles andere als hilfreich.
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#2 TheDadProfil
  • 10.05.2018, 15:25hHannover
  • Antwort auf #1 von maenne
  • "Klemmschwestern" befinden sich weder "auf dem Weg", noch sind sie überwiegend "Schwule Väter"..

    "Klemmschwester" ist ein Begriff der Schwule Männer bezeichnet, die sich "homosexuell" nur in den eigenen 4 Wänden verhalten, und ansonsten aufs äußerste darauf bedacht sind "heterosexuell" zu wirken..
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#3 LaurentEhemaliges Profil
#4 TheDadProfil
  • 10.05.2018, 23:16hHannover
  • Antwort auf #3 von Laurent
  • ""Wie hat man sich denn, dieser unmaßgeblichen Definition nach, außerhalb der eigenen vier Wände "homosexuell" zu verhalten, um ja nicht "heterosexuell" zu wirken?""..

    Man merkt doch immer wieder wie sehr Du dich anstrengst zu provozieren..
    Ob das dann außerhalb Deines 4-Zimmer-Schrankes auch so ist, gälte es einmal zu klären..

    Wie wäre es, um Deine Frage zu beantworten, mit Authentizität ?
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#5 LaurentEhemaliges Profil
  • 11.05.2018, 08:45h
  • Antwort auf #4 von TheDad
  • Wer hier provoziert, ist offensichtlich:
    Bei mir "gilt" es nichts "zu klären", und schon mal gar nicht durch dich.

    Die Fragestellung in #3 war notwendig, um die Absurdität deiner Behauptung/Aussage herauszustellen.

    Wer meint, mit seinen persönlichen "Vorgaben" Begriffe bestimmen zu können, ist anmaßend.

    Wie hat sich denn diese Authentizität DEINER Meinung nach konkret darzustellen, welche Unterschiede z.B. bei Kleidung, Sprache, Gestik sollten/müssen denn gegeben sein, um für dich als homosexuell/als nicht heterosexuell zu wirken/durchzugehen?

    Abgesehen davon, dass dieser Begriff abwertend ist und daher von mir kaum gebraucht wird:

    Klemmschwestern sind nach gängiger Auffassung insbesondere Männer, die nicht dazu stehen/es abstreiten, schwul zu sein und vorgeben, heterosexuell zu sein.

    Wer als schwuler Mann bei authentischem Verhalten 'heterosexuell wirkt' und offen mit seinem Schwulsein umgeht, steht zu seiner sexuellen Orientierung und kann keine Klemmschwester sein.
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#6 stromboliProfil
  • 11.05.2018, 09:21hberlin
  • Antwort auf #4 von TheDad
  • ist doch einfach, dass mit dem sich zeigen..
    Auf Queer.de anmelden , über bildfunktion sich vor gardinen mit goldrand, mittels selfie abfotografieren!
    Vielleicht noch ein tischschen mit gedenk utensilien gedeckt.. homo-hochzeitstorte und verlobungsfoto.

    Inhaltlich dann von sich selbst als unauffällig daherkommender durchschnitt mit anspruch auf in der mitte angekommener glaubwürdigkeit schwadronieren, und sich als " gefühlte stimme der mehrheit" selbst feiern...

    So wird der schrankhomo zum zukünftigen ausstellungsstück in schwulen museumsvernissagen und als
    ausstellungsstück #175 "der geklonte hetero" ,zukünftige besucher über die einfältigkeit vormaliger zeitgenossen schmunzeln lassen.
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#7 LaurentEhemaliges Profil
  • 11.05.2018, 10:31h
  • Antwort auf #6 von stromboli
  • Ich will das mit den Gardinen und dem Foto vom Büro-Beistelltisch, das Normalität im Alltag verdeutlicht, nicht weiter vertiefen, halte aber fest:

    "Normalität" und damit Akzeptanz erreicht man nicht durch bewusste Abgrenzung, auf die ihr "Berufs-Schwule" setzt, um euch weiterhin im Opferstatus bemitleiden lassen zu können.

    Es wird Zeit, dass ihr, die in Wirklichkeit die Gleichstellung massiv blockiert, mit euren Ansichten so nach und nach in der Versenkung verschwindet.
    Ich bin davon überzeugt, dass eure Zeit nach der Einführung der Ehe für alle, auf deren Blockade ihr insgeheim wohl gehofft habt, abläuft...

    Der Eindruck, dass da auch ein gewisser Neidfaktor dahinterstecken könnte, verdichtet sich aufgrund eures ständigen Lästerns immer mehr.

    Ach ja: Unser Hochzeitsfoto war, heterosexueller Übung und Praxis entsprechend, tatsächlich in der Zeitung. Eine schöne und übliche Geste, Dank auszusprechen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#8 userer
  • 11.05.2018, 11:47h
  • Antwort auf #7 von Laurent
  • """Normalität" und damit Akzeptanz erreicht man nicht durch bewusste Abgrenzung, auf die ihr "Berufs-Schwule" setzt, um euch weiterhin im Opferstatus bemitleiden lassen zu können.""

    Wow: bewusste Abgrenzung, Beruf-Schwule, Opferstatus. Drei dreiste Unverschämtheiten in einem Satz. So "argumentiert" nur, wer keine Argumente mehr hat oder posthum von Papi trotz seines sexuellen Makels doch noch lieb gehabt werden will.

    Ohne das , was du verächtlich machst, könntest du deine kleinbürgerliche Existenz - die dir unbenommen sei, solange du sie nicht zum Maßstab der Dinge überhöhen willst - heute gar nicht führen, weil du noch immer mit dem "Zuchthaus" bedroht würdest.
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#9 TheDadProfil
  • 11.05.2018, 14:51hHannover
  • Antwort auf #5 von Laurent
  • ""Bei mir "gilt" es nichts "zu klären", und schon mal gar nicht durch dich.""..

    Wo steht denn das ich derlei klären wollte ?
    (man beachte wie auch beim "gälte" den Konjunktiv!)

    Du verfällst hier in eine Erwartungshaltung, um bei Nicht-Erfüllung derselben angepisst wirken zu dürfen..
    Das bleibt dann Dein Problem..
    Das es aber etwas zu klären gibt, offenbart Deine Frage, denn in Deinem Alter, und aufgrund Deiner bisherigen Äußerungen hier zu diversen Artikeln stellt sich diese Frage nicht mehr, und das nicht nur weil sie Dir schon Dutzendfach beantwortet wurde..

    ""Die Fragestellung in #3 war notwendig, um die Absurdität deiner Behauptung/Aussage herauszustellen.""..

    Rhetorischer Unsinn..

    ""Wer meint, mit seinen persönlichen "Vorgaben" Begriffe bestimmen zu können, ist anmaßend.""..

    Authentizität ist alles andere als eine solche "persönliche Vorgabe"..
    Das sollte selbst Dir inzwischen klar sein..

    ""Wie hat sich denn diese Authentizität DEINER Meinung nach konkret darzustellen, welche Unterschiede z.B. bei Kleidung, Sprache, Gestik sollten/müssen denn gegeben sein, um für dich als homosexuell/als nicht heterosexuell zu wirken/durchzugehen?""..

    Was genau hindert Dich nun immer noch daran Dir diese überflüssigen Fragen selbst zu beantworten ?

    ""Wer als schwuler Mann bei authentischem Verhalten 'heterosexuell wirkt' und offen mit seinem Schwulsein umgeht, steht zu seiner sexuellen Orientierung und kann keine Klemmschwester sein.""..

    Echt ?
    Was genau hat das dann mit der Figur im Film, dargestellt von Hugh Grant zu tun ?
    Nichts..
    Aber an der Figur und an der Darstellung hat sich die Frage entwickelt, deren Antwort dann Authentizität lautet..
    Eigentlich sehr einfach zu verstehen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#10 TheDadProfil
  • 11.05.2018, 15:00hHannover
  • Antwort auf #7 von Laurent
  • """Normalität" und damit Akzeptanz erreicht man nicht durch bewusste Abgrenzung, auf die ihr "Berufs-Schwule" setzt, um euch weiterhin im Opferstatus bemitleiden lassen zu können.""..

    Huih..
    Und da ist sie wieder, die "Anpassungs-Attitüde"..

    Oxymoroner Unsinn..
    In der Akzeptanz liegt ganz sicher KEINE "Normalität" begraben !

    Warum es Dir unmöglich scheint dies zu begreifen, ist ein Mysterium der besonderen Art..

    Aber es geht ja noch besser :
    ""Es wird Zeit, dass ihr, die in Wirklichkeit die Gleichstellung massiv blockiert, mit euren Ansichten so nach und nach in der Versenkung verschwindet.""..

    Voilá..
    Die Forderung nach der Unsichtbarkeit allzu auffälliger Menschen, die das "eigene Versinken in die Banalität des Unerreichbaren" nachhaltig stört, kann gar nicht offensiver formuliert daherkommen..
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#11 stromboliProfil
  • 11.05.2018, 15:26hberlin
  • Antwort auf #7 von Laurent
  • warum so drum herum reden, wenn doch eh nur das eine gemeint ist..
    ""Normalität" und damit Akzeptanz...
    Es bleibt in dieser denkweise doch nur das schriftbild :
    1)"Normalität" und damit "Akzeptanz"
    Nämlich die "akzeptanz" die du dir durch dein unauffällig sein zu erkaufen erhoffst.

    Dabei geht es gar nicht mal so sehr um das "auffällig unmännliche", dass hinter deiner "normalität" vorführenden fassade es mit herabsetzung zu bewahren gilt.

    Wäre nämlich das"unnormale" ebenfalls teil der einzufordernden "akzeptanz, bräuchten wir uns hierüber ja nicht die köpfe heißreden.
    Aber weil gerade aus den eigenen, zufälllig sich ergebenden "reihen ", genau diese ausgrenzung stattfindet , muss dem mit ironie und wenn es sein muss auch mit einem gerüttelten maß an häme, der aufgesetzten "normalität", deren lächerlichkeit im sich selbstwahrnehmen wollens, ein spiegel entgegen gesetzt werden.

    Die E.f.A ist durch.. sicher kein meisterwerk , aber auch ein nicht unnützer teil für jene, die gegenüber der heteronormativen welt ein legitimationsgerüst in die hand bekommen, der ihre vom heterosexismus bedingte abwertung ein wenig aufhebt.. "sind wir nicht alle wie IHR.
    Dagegen zu sein, gehofft zu haben, dass man tatsächlich neue beziehungsformen auch gerade im gleichgeschlechtlichen finden und leben kann, sind vorläufig erst mal auf sparflame .
    Das hat aber mit sicherheit nichts mit sich im opferstatus baden zu wollen.
    Darüber war ein teil meiner generation auf grund ihrer erfahrungen ohnehin längst hinaus. Der hetero ist ohnehin nicht mein maßstab darüber , wie ich mich selbst wahrnehme oder von ihm wahrgenommen werden will.

    Das ist eher DEINE ständig sich wiederholende projektion , auf die du dich berufen musst um deinen gefühlten stand und status in dieser gesellschaft zu illustrieren.
    Du willst als "normal" durchgehen...
    Das wiederum aber ist DEIN problem.
    Das mag denn auch in kleinbürgerlichen verhältnissen mit deren maßstab von "norm&abweichen" mit dazugehören... aber nicht zu meiner welt.

    Das dir die E.f.A. hilft, dir da einen hintergrund zu schaffen von dem du ausgehst, dass dein bischen homosein so kaschiert, um nun in den heterokreisen NICHT mehr grund zu hinterfragung und sich auseinander setzens müssen führt, lässt die aktuellen problematiken aussen vor und sieht nicht die kommenden ..
    Hauptsache man fühlt sich momentan in sicheren tüchern gewickelt..

    Bliebe der nur bedingt sichtbare aber nun auch im eigenen zufällig ebenfalls gleichgeschlechtlichen umfeld, also unter sozusagen von deinen ängsten emanzipierten , nicht die maßstäbe heteronormierten umfeldes fürchtende, wäre kein wort drüber zu verlieren.
    Aber nein: hier will der schrankhomo plötzlich die aufmerksamkeit die er sonstens fürchtet wie der teufel das weihwasser...
    Aber hauptsache, man kann so in dem sich bietendem angebotsrahmen, "ideologisch vom leder ziehen..

    "Ach ja: Unser Hochzeitsfoto war, heterosexueller Übung und Praxis" ...
    Damit bestätigt es die these von der schrankschwester.. heteronormierte einübung in heterosexuelle praktiken...
    Dem schrankhomo fällt eben nichts anderes aka besseres ein.
    Womit wir bei der eigentlichen einsicht angelangt wären..
    Wo nichts eigenes vorhanden, kopiert man beim nächstbeliebigst sich anbietendem.
    " Eine schöne und übliche Geste, Dank auszusprechen."
    Dank wofür?
    Das man euch machen lässt?
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#12 LaurentEhemaliges Profil
  • 11.05.2018, 22:33h
  • Antwort auf #8 von userer
  • Nachdem sich deine Beleidigungen heute zur Abwechslung mal in Grenzen halten, meine Erwiderung:

    Das musste mal raus.
    Irgendwann muss man eben auch mal auf den Tisch hauen.
    Inhaltlich gibt es nichts zu korrigieren. Die Wahrheit kann eben auch schmerzen.

    Es stimmt: Das Verhältnis zum Vater war in den ersten Jahren unserer Beziehung alles andere als einfach.

    "Papi" lebt noch und erfreut sich relativ guter Gesundheit.

    Wenn mir von dritter Seite vereinzelt noch vorgehalten wird, für den Vater seinerzeit eine einzige große Enttäuschung gewesen zu sein, dann kann ich das, in der Rückschau, in gewisser Weise sogar nachvollziehen.
    Und damit ist auch der Zusammenhang zum letzten Punkt hergestellt:
    Es ist tatsächlich nicht auszuschließen, dass alles ganz anders gekommen wäre.
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#13 LaurentEhemaliges Profil
  • 11.05.2018, 23:16h
  • Antwort auf #9 von TheDad
  • auch zu #10

    Dein ausweichendes und ablenkendes Gefasel gibt mir keinerlei Veranlassung, von den aufgeworfenen Fragen und Feststellungen abzurücken.

    *

    Zu #11 werde ich mich evtl. noch äußern, wenn ich ich Zeit und Lust habe.
    Nur so viel:
    Du magst mir gelegentlich sympathisch rüberkommen, glaube aber, wir leben in unterschiedlichen Welten mit unterschiedlichsten Vorstellungen.
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#14 PatroklosEhemaliges Profil
  • 12.05.2018, 10:59h
  • Hugh Grant spielt eine Schrankschwester. Für mich ist eine Klemmschwester eine Person, die über Sex ziemlich veraltete Ansichten hat.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 stromboliProfil
  • 12.05.2018, 11:28hberlin
  • Antwort auf #14 von Patroklos
  • zeichen und wunder...
    ecco..., perfekt.
    Genau darum geht es jenseits von "hab mein coming out gemacht" pseudoemanzipation.

    An der horizontalen weltläufigkeit soll das klemmding gemessen sein.
    Ob der selbst was macht oder nicht ist da nicht die frage, sondern was man zulässt, auf dass es geschehen könnte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#16 von_hinten_genommenAnonym
  • 12.05.2018, 11:59h
  • Antwort auf #6 von stromboli
  • Dasselbe gilt dann auch für dich, "Schätzchen."
    Du machst dich über andere lustig und bemerkst gar nicht wie du damit auf andere wirkst.

    Ich gebe dir eine Rückmeldung: positiv wirkt es nicht! Es mangelt dabei sowohl an Selbsteflexion als auch an der Fähigkeit, selbst Kritik einstecken zu können.

    :-P
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#17 von_hinten_genommenAnonym
  • 12.05.2018, 12:20h
  • Leben und leben lassen.
    Ändern kann man andere nicht. Und nur weil manche etwas gerne geändert sehen möchten, muss das für eine einzige Person nicht automatisch auch so sein.

    nunc fruitur
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#19 TheDadProfil
  • 12.05.2018, 14:29hHannover
  • Antwort auf #13 von Laurent
  • ""Dein ausweichendes und ablenkendes Gefasel gibt mir keinerlei Veranlassung, von den aufgeworfenen Fragen und Feststellungen abzurücken.""..

    Übersetzung :
    "ich weigere mich stringent eine Sache überhaupt aus mehreren Blickwinkeln heraus zu betrachten, denn daraus kann die Erkenntnis erwachsen bislang eine falsche Einstellung gehabt zu haben, und zu einer Korrektur meiner Sichtweise bin ich grundsätzlich nicht bereit"..

    ""Dein ausweichendes und ablenkendes Gefasel""..

    Tötet den Boten..
    Es geht nicht darum WER Dir etwas mitteilt, sondern darum WAS !

    Du willst nach wie vor "betriebsblind" sein..

    ""glaube aber, wir leben in unterschiedlichen Welten mit unterschiedlichsten Vorstellungen.""..

    Ganz bestimmt sogar..
    Doch während ich mir meine Umwelt selbst mitgestaltet habe, greifst Du nur auf vorgefundenes zurück, in das Du dich "einzufügen" suchst, was Du dann als "Gleichstellung" deklarierst, mit der man sich doch nun endlich mal zufrieden geben müsse..

    Doch Gleichstellung&Gleichberechtigung ist weit mehr als nur die Möglichkeit nicht mehr im Knast zu landen, verfolgt zu werden, oder gar ermordet zu werden..

    Bezogen auch auf den Film ist dieses Verhalten der "Klemmschwester" eine Art "Arrangement"..
    Man verhält sich "unauffällig"
    (ohne zu merken dadurch erst aufzufallen)
    und nimmt sich dafür im trautem Heim "kleine Freiheiten" heraus..

    Was dann noch die Sache mit dem Vater betrifft..
    Deine Formulierung des "Vorwurfs durch Dritte" kennzeichnet schon das Problem recht konkret..
    Deine Wahrnehmung von Konflikt-Auslösern bleibt nach wie vor verschoben..
    Wenn Väter ihre Söhne nicht als diejenigen akzeptieren, die sie sind, dann liegt das Problem in den Vätern, und nicht in den Söhnen begründet..
    Da verbietet sich dann auch jedes marginalisieren á la
    "er hat das nicht besser gewußt", oder
    "er ist halt so erzogen"..

    Wann genau hast Du diesem Vater mal erklärt ein erwachsener Mensch zu sein, das Recht für dich eingefordert akzeptiert zu werden, als der, der du bist ?

    Denn erst wenn auch die Eltern ihre Kinder vorbehaltlos akzeptieren können diese dann den Nachbarn befreit entgegentreten..
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#20 TheDadProfil

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