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Kommentare zu:
Höcke will Schwule und Lesben nicht akzeptieren


#61 TheDadProfil
#62 TheDadProfil
  • 17.05.2018, 22:29hHannover
  • Antwort auf #56 von Ranger
  • ""Wenn Herr Höcke gegen Homosexuelle ist, dann sollte er dafür sorgen, dass die lesbische Parteichefin Frau Weidel aus dem Amt gejagt wird.""..

    Keine Sorge..
    Daran arbeitet der sicher schon..

    Auch dann wenn Frau Weidel immer noch gar keine Partei-Chefin ist, sondern nur neben Alexander Gauland Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl war, und nun neben diesem den Posten der Co-Vorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion bekleidet..
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#63 IsaakAnonym
  • 18.05.2018, 01:09h
  • Antwort auf #61 von TheDad
  • Nein, Deutscher ist, wer deutscher Staatsbürger ist, flapsig ausgedrückt also wer den "deutschen Pass hat". Alle anderen sind zwar keine Deutschen, aber (a) dürfen natürlich auch sie nach Maßgabe der Gesetze hier leben (bzw. sollten hier leben dürfen) und (b) unterliegen sie ebenso wie Deutsche der staatlichen Fürsorgepflicht und sind zudem in den allermeisten Punkten mit Deutschen rechtlich gleichgestellt. Bei Nichtdeutschen aus einem EU-Staat sind faktisch nur im Bereich des Wahlrechts größere rechtlich Unterschiede auszumachen; und auch das vorwiegend auf Landes-/Bundesebene.

    Kulturrassismus ist eine theoretische Erweiterung des Rassismusbegriffes, der dazu dient, etwa Muslimfeindlichkeit und vergleichbare Phänomene in ihrer strukturellen, kollektivierenden, ausgrenzenden und genuin menschenfeindlichen Dimension deutlicher herauszuarbeiten. Ob das Ganze in irgendeiner Form als Stichwort taugt weiß ich nicht; dass es in Deutschland ein riesiges Problem damit gibt aber sehr wohl.
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#64 Homonklin44Profil
  • 18.05.2018, 05:28hTauroa Point
  • Antwort auf #57 von von_hinten_genommen
  • ""Wie passt also das "rechte" Gedankengut mit ihrer privaten Lebensweise zusammen?
    Das ist mir ein Rätsel. ""

    Mir ist es auch rätselhaft, aber ich habe da so meine Thesen, dass diese Leute nach verschiedenen Direktiven handeln, also das Eigene, Private, hinten anstellen, und versuchen, einem größeren "Gut", aus ihrer verqueren Perspektive gesehen, zu dienen. Unter denen ist es sowas wie das heteronormative Kollektiv. Für diese Idee verkleinern sie sich praktisch selbst, nehmen ihre eigenen Bedürfnisse nicht wichtiger, als das zur Bewältigung des Haushalts nötig wird. Es gibt Leute, die werden so erzogen. Sie selbst sind ein Zahnrad im großen Ganzen, eine Nummer, beitragende Facette, nicht mehr oder weniger. Das gemeinsame Ziel der Gruppe ist, wofür sie leben und arbeiten. Wie Ameisen in einem Arbeiterstaat etwa. Vielleicht kommt daher diese selbstreduktive Haltung. So etwas wie internalisierte Minderwertigkeitslehren über den Platz im Leben, den jemand maximal einzunehmen hat. Selbst geschaffene Begrenzungen und auferlegte Disziplin.

    Aber die AfD'ler scheinen auch das zu leben, was ich mal die "Schizoidität des Menschlichen" nannte. Also dieses Paradoxon von Positionen wider ihre eigentliche Natur - um jetzt grade die gleichgeschlechtlich orientierten AfD'ler zu nennen.
    Vioelleicht spielt da auch noch mit rein, dass sie die Betrachtungsweise unhinterfragt übernommen haben, welche das Heteronormativ als gesellschaftliche Vorgabe bestimmt. Also sie nicken ab, als Angehörige einer Minderheit schon den Platz zugewiesen gekriegt zu haben, den sie gerade eben verdienen.
    Deswegen kein Streben nach Akzeptanz oder Berücksichtigung ihrer naturgegebenen Bedürfnisse oder zur Emanzipation.

    Die Wutwallungen der Weidel mögen in persönlichen Eigenschaften fußen, vielleicht ist das auch eine Charaktereigenschaft bei AfD-Leuten. Du hast nun ja auch bemerkt, dass die publiken Figuren da alle irgendwie schräg drauf sind - mir fällt das auch auf, und vermutlich Jeder/Jedem, die/der sich das genauer anschaut.
    Da sind so einige psychiatrische Akzente, die immer wieder durchtreten, unterwegs. Man muss kein abgeschlossenes Studium hinter sich haben, um das mitzukriegen. ;o)
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#65 von_hinten_genommenAnonym
  • 18.05.2018, 09:46h
  • Antwort auf #64 von Homonklin44
  • Danke für die Info :-)
    Das ist mir völlig fremd. Deine Erklärung verstehe ich gut, aber dass diese Leute so leben und denken können, das ist außerhalb meiner Welt.
    Vor allem ist es eine Gefahr für die Demokratie und für unser freies, vielfältiges Leben, denn denen wäre es ja am liebsten, wenn alle so leben würden wie sie.
    Du lieber Himmel, so möchte ich nicht enden...

    Ja, definitiv, um diese Eigenart zu sehen, ist studieren nicht nötig. Ich bin mir sicher, dass sich auch Kinder über sie wundern würden. Und wären wahrscheinlich skeptisch bis verängstigt.
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#66 chrssbtchAnonym
  • 18.05.2018, 10:50h
  • Dann sollte er doch aus der AfD austreten oder ? Frau Weidel ist doch auch homosexuell :) die ganze Partei ist ein Witz !
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#67 TheDadProfil
  • 18.05.2018, 11:35hHannover
  • Antwort auf #63 von Isaak
  • Ist mir bekannt..
    Der Einwurf von mir diente dann auch nur dazu einmal aufzuzeigen wo die Probleme einer Gesellschaft liegen die sich selbst in "Einheimische" und "Ausländer" segregiert, anstatt zu begreifen das alle hier lebenden Menschen einfach nur Bürger mit den gleichen Rechten und Pflichten sind..
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#68 zorniger GastAnonym
  • 18.05.2018, 20:11h
  • Antwort auf #18 von Laurent
  • Hallo nochmal!

    Bevor ich weiter missverstanden werde: eigentlich ist es mir egal auf was für einem Grat ich Deiner oder Euerer Meinung nach wandere, aber Latein ist nur bedingt mit Bauchgefühl zu verstehen- bitte versteht mich nicht falsch, mein Latinum ist lange her, aber die Sprache ist nunmal ja "tot" und erfährt keinen ständigen Bedeutungswandel mehr.

    Was ich sagen will: tolerieren heißt für mich ebenfalls beleidigen (das Zitat kannte ich noch nicht, aber ist m.E. ein absoluter Treffer!)

    Akzeptanz ist das Minimum! Und Herr Höcker lügt, wenn er meint, reine Akzeptanz sei bereits "Propaganda" für etwas....

    Respekt klingt gut, heisst aber ursprünglich auch nur "Rücksicht", und Rücksicht zu nehmen ist ein Privileg der Mächtigere,also auch ein "Gnadenakt' und auch zu wenig für mich.

    Ich zitiere jetzt auch einfach Mal wenn:
    "Freiheit ist das Recht alles zu zu tun (Ergänzung von mir: und zu sein), was keinem anderen schadet"- ich glaube das war Matthias Claudius....

    Kurz gesagt: ich will für mich keine Toleranz, keine Akzeptanz, keine Rücksicht. Ich möchte dass jede / jeder zu meiner Lebensart die Klappe hält, solange er selber dadurch keinen schaden erleidet- zudem halte ich viel von Menschenrechten (Fetisch: Menschenrecht) und dabei vor allem von der Gleichheit vor dem Gesetz- so fand ich das Heiratsverbot für mich schon lange als Verstoß gegen meine Rechte! Wäre ich Lehrer, wäre mir das das wichtigste , was man lernen kann, naja...neben anderen wichtigen Dingen....
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#69 ursus
  • 18.05.2018, 20:42h
  • Antwort auf #68 von zorniger Gast
  • "Ich möchte dass jede / jeder zu meiner Lebensart die Klappe hält, solange er selber dadurch keinen schaden erleidet"

    das wäre mir jetzt wiederum zu wenig. ich wünsche mir nicht nur, dass die leute die klappe halten, sondern dass sie mir aufmerksam, offen und neugierig begegnen, was auch immer mich gerade umtreibt. es geht hier immerhin um teile meines lebens, die mich ausmachen und oft sehr beschäftigen, die mich glücklich oder unglücklich machen. was hätte ich denn davon, wenn alle "die klappe halten"? ich möchte, dass das wahr- und ernstgenommen und wohlwollend als teil meines lebens anerkannt wird.

    schweigen wäre für mich das gegenteil von anerkennung.

    ich finde es ganz spannend, dass sich hier eigentlich keine einzige formulierung herausstellt, auf die sich alle einigen können. umso wichtiger finde ich die diskussion.

    oder käme vielleicht "anerkennung" als neuer kandidat in frage? nur ein versuch...
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#70 von_hinten_genommenAnonym
  • 18.05.2018, 21:10h
  • Antwort auf #69 von ursus
  • Wertschätzung hatte ich genannt. Das trifft es meiner Meinung nach am besten. Da steckt Schätzung drinn, den Mensch als wertvoll zu betrachten. Das beinhaltet dann automatisch auch die Zugewandtheit und die Kommunikation ist die logische Schlussfolgerung daraus. Anerkennung ist auch mitdabei sowie auch die Kommunikation auf Augenhöhe.

    Wie sieht es damit aus?
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