Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?31194
  • 18. Mai 2018, 04:43h, noch kein Kommentar

Die AIDS-Hilfe Hessen e. V. ist der Verband der neun lokalen AIDS-Hilfen in Hessen. Sie bietet ihren Mitgliedsorganisationen Unterstützung bei der Qualitätssicherung und Fortbildungen und vertritt sie gegenüber Politik, Zivilgesellschaft und Medien in Hessen.

Die AIDS-Hilfe Hessen setzt sich ein für die gesellschaftliche Akzeptanz von HIV-positiven Menschen und der Angehörigen der Hauptbetroffenengruppen (Männer, die Sex mit Männern haben; Menschen, die Drogen gebrauchen; Migrant*innen). Sie organisiert den fachlichen Austausch der hessischen AIDS-Hilfen in mehreren thematischen Arbeitsgemeinschaften. Mit ihrer Kampagne "Hessen ist geil!", dem Selbsthilfenetzwerk Pro+ Hessen und einem Beratungsnetzwerk für geflüchtete LSBT*I koordiniert sie gemeinsame Projekte der hessischen AIDS-Hilfen.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt gelangt zur Besetzung die Stelle einer/eines

Projektkoordinators/Projektkoordinatorin des
Rainbow Refugee Support – Beratungsnetzwerk geflüchtete LSBT*I

(in Teilzeit – 25 Std./Woche)

aufgrund der Förderbedingungen befristet vorerst bis zum 31.12.2018 (eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt).

Im Projekt "Rainbow Refugee Support" werden geflüchtete Menschen mit lesbischer, schwuler, bi-, trans*- oder intersexueller Identität in ganz Hessen durch Sozialarbeiter/-innen der hessischen AIDS-Hilfen beraten und begleitet. Im Jahr 2017 haben über 150 Menschen Hilfen durch das Netzwerk erhalten. Ziel ist es, den Betroffenen mit ihren oft hochkomplexen psychosozialen Problemlagen Unterstützung zuteilwerden zu lassen, ihnen bei der Integration im Ankunftsland zu helfen und ihr Selbstwertgefühl in Hinblick auf ihre sexuelle bzw. geschlechtliche Identität zu stärken.

Zum weiteren Aufbau örtlicher Beratungsstrukturen, zur Unterstützung der örtlichen AIDS-Hilfen bei ihrer Arbeit am Projekt, zur Klärung von Grundsatzfragen auf Ebene des Bundeslandes, zur Vernetzung der am Projekt beteiligten Akteurinnen und Akteure, für die allgemeine Projektsteuerung und -verwaltung, Mittelbewirtschaftung und Außenvertretung ist die Besetzung der ausgeschriebenen Position vonnöten.

Zu den Aufgaben der Stelleninhaberin/des Stelleninhabers werden gehören:
• Unterstützung der lokalen Strukturen beim Aufbau ihres Beratungsangebotes für die Zielgruppe;
• Koordination der am Netzwerk beteiligten Akteurinnen und Akteure, Leitung der gemeinsamen Gremien, Qualitätssicherung, Sicherung der Einhaltung definierter Standards;
• Mittelbewirtschaftung, Prüfung und Dokumentation von Abrechnungen;
• Vernetzung mit zivilgesellschaftlichen und politischen Akteurinnen und Akteuren und Vertretung in Verbänden, Lobbying, Vernetzung der helfenden Community-Strukturen, Teilnahme auch an bundesweiten Vernetzungsinstanzen;
• Vertretung gegenüber und Kooperation mit Behörden und öffentlichen Einrichtungen für Geflüchtete;
• Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in öffentlichen Einrichtungen für Geflüchtete;
• Arbeit an Schutzkonzepten für in öffentlichen Einrichtungen lebende Angehörige der Zielgruppe;
• Dokumentation der Lebenssituation von Angehörigen der Zielgruppe, Dokumentation des aufenthaltsrechtlichen Umgangs mit den im Netzwerk begleiteten Personen;
• Öffentlichkeitsarbeit, Mittelakquise und Fundraising;
• Formulierung und Vertretung politischer Forderungen;
• Aufbau von thematischer Kompetenz zum Themenfeld Trans*-Identität(en) in den hessischen AIDS-Hilfen;
• zentrale Ansprechstelle für alle am Projekt beteiligten Akteurinnen und Akteure und externe Partnerinnen und Partner;
• Dokumentation des Projektverlaufes, Berichtswesen.

Anforderungen an die Bewerberinnen und Bewerber:
Wir wünschen uns eine in der sozialen Arbeit bzw. in der Projektkoordination erfahrene Persönlichkeit mit akademischer Qualifikation in einer affinen Disziplin (etwa Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Psychologie, Sozialwissenschaften) gerne mit vertieften Kenntnissen zur psychosozialen Lage von geflüchteten und queeren Menschen, zum Aufenthaltsrecht, zu spezifischen Problemlagen wie Traumatisierung. Erfahrungen in politischer Kampagnenarbeit, im Lobbying, in der zuwendungsrechtlich einwandfreien Verwaltung öffentlicher Zuwendungen, im Projektmanagement, im Bereich Qualitätssicherung sozialer Arbeit, in der Fort- und Weiterbildung von Mitarbeiter/-innen und Multiplikator/-innen, Fremdsprachen- und Softwarekenntnisse und der Besitz eines Führerscheins sind von Vorteil.

Voraussetzung ist der akzeptierende und wertschätzende Umgang des Bewerbers/der Bewerberin mit Menschen mit HIV bzw. den Angehörigen der Hauptbetroffenengruppen (Männer, die Sex mit Männern haben, Migrantinnen und Migranten, Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher). Voraussetzung ist ferner eine große Bereitschaft zu Dienstreisen.

Bewerbungen von Menschen mit HIV, Angehörigen der LSBT*I-Community, Menschen mit Behinderungen und Migrantinnen und Migranten begrüßen wir.

Wir bieten:
Die Möglichkeit, sich in einem herausfordernden, komplexen Arbeitsfeld in sehr selbstbestimmter Tätigkeit unter Beweis zu stellen. Ein gutes Arbeitsklima in einem kleinen Team in der Frankfurter Geschäftsstelle des Landesverbands der AIDS-Hilfen. Eine direkte Anbindung an und Betreuung durch den Geschäftsführer des Verbandes. Außerdem:
• Gehalt in Anlehnung an TV-H 11, Jahressonderzahlung;
• Urlaubsanspruch entsprechend der Bestimmungen des TV-H;
• Supervision, Intervision und Fortbildungsmöglichkeiten;
• flexible Arbeitszeiten

Aufgrund der Dringlichkeit der Stellenbesetzung wird bei Eingang von Bewerbungen fortlaufend zu Gesprächen eingeladen und kann eine Besetzung auch vor Ablauf der Bewerbungsfrist erfolgen.

Bitte richten Sie Ihr Bewerbungsschreiben bis zum 8. Juni 2018 ausschließlich als E-Mail (maximal 8 MB) an die Adresse: bewerbung-gefluechtete@aids-hilfe-hessen.de.

- Werbung - Video (60s): KLM – Wir sind eine Airline