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"Sünde, die zum Himmel schreit"

Katholischer Bischof: "Homo­sexuelle Handlungen verursachen den geistlichen Tod"

Mit einer homophoben Hasstirade warnt Athanasius Schneider, deutscher Weihbischof in Kasachstan, seine Kirche vor einer Segnung lesbischer und schwuler Paare.


Fundi-Katholik mit deutschen Wurzeln: Athanasius Schneider ist seit 2011 Weihbischof im Erzbistum der Allerheiligsten Jungfrau Maria zu Astana
  • 19. Mai 2018, 06:55h 47 2 Min.

Athanasius Schneider, der katholische Weihbischof von Astana in Kasachstan, ist entsetzt über die vorsichtige Debatte in der Deutschen Bischofskonferenz über eine mögliche Segnung lesbischer und schwuler Paare. "Wenn Kleriker die Segnung homosexueller Beziehungen fördern, fördern sie eine Sünde, die zum Himmel schreit, und sie fördern damit eine logische Absurdität", sagte der 57-Jährige in einem Interview mit dem katholischen Portal OnePeterFive.

Die "Sünde der Sodomie" schreie zum Himmel, "weil sie die Natur und die Ordnung der menschlichen Sexualität in der gegenseitigen Ergänzung der beiden Geschlechter, wie sie von der unendlichen Weisheit Gottes erschaffen wurde, zunichtemacht, befleckt und ihr direkt widerspricht", erklärte Schneider zur Begründung. Gleichgeschlechtliche Sexualität sei "so absurd wie ein Sicherheitsgurt mit zwei Schlosszungen oder zwei Gurtschlössern" – und ebenso gefährlich: "Es wird nicht funktionieren, und in vielen Fällen wird es den Tod zur Folge haben, weil man ohne Schutz ist. Genauso verursachen homosexuelle Handlungen den geistlichen Tod, und nicht wenige Male auch den physischen Tod durch das extreme Risiko von Geschlechtskrankheiten."

Homo-Segnung gleich Abfall vom Glauben

Katholische Priester, die sich für eine Segnung homosexueller Beziehungen einsetzen, begingen eine "schwere Sünde", warnte der Weihbischof. Diese sei sogar "noch schlimmer als die der homosexuellen Partner, die sich segnen lassen, weil sie diesen Menschen Anreize für ein Leben der fortwährenden Sünde geben und sie folglich der realen Gefahr der ewigen Verdammnis aussetzen". Erneut ließ sich Schneider zu einem markigen Vergleich hinreißen: "Die Kleriker, die homosexuelle Praktiken segnen, führen wieder eine Art von heidnischer Tempelprostitution ein. Ein solches klerikales Verhalten kommt dem Abfall vom Glauben gleich."

Athanasius Schneider wurde 2006 von Papst Benedikt XVI. zum Bischof ernannt, seit 2011 ist er Weihbischof im Erzbistum der Allerheiligsten Jungfrau Maria zu Astana. Er stammt aus einer schwarzmeerdeutschen Familie und machte sein Abitur im baden-württembergischen Rottweil. Der bekannte Fundi-Katholik, der gelegentlich auch Messen in Deutschland liest, gehörte zu den Autoren von kreuz.net. (cw)

-w-

#1 LektüreAnonym
  • 19.05.2018, 09:25h
  • So gesehen, funktioniert Zölibat auch nicht. Schlag nach bei Salomo:

    "Zwei sind besser als einer allein, falls sie nur reichen Ertrag aus ihrem Besitz ziehen. Denn wenn sie hinfallen, richtet einer den anderen auf. Doch wehe dem, der allein ist, wenn er hinfällt, ohne dass einer bei ihm ist, der ihn aufrichtet. Außerdem: Wenn zwei zusammen schlafen, wärmt einer den andern; / einer allein - wie soll er warm werden? Und wenn jemand einen Einzelnen auch überwältigt, / zwei sind ihm gewachsen / und eine dreifache Schnur reißt nicht so schnell."
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#2 Rosa SoliAnonym
  • 19.05.2018, 09:52h
  • Er sieht in seinem bunten Fummel selber schon unheimlich heterosexuell aus! ;-)
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#3 von_hinten_genommenAnonym
  • 19.05.2018, 10:07h
  • Sodom und Gomorrha: so kann man das auch zusammen fassen, was er so daher plappert.
    Weder gefiltert noch aufgeklärt, von informiert mal ganz zu schweigen.

    Solche Äußerungen wie seine gehören verboten.
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