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Kommentare zu:
Papst: "Dass du schwul bist, spielt keine Rolle"


#1 TimonAnonym
  • 22.05.2018, 12:50h
  • Wenn es der Kirche ernst wäre, würde sie nicht nur für einzelne Marketing-Aktionen Kreide fressen, sondern generell aufhören, sich in demokratische Entscheidungen einzumischen.

    Und dann würden sie auch die GLBTI akzeptieren, die sich nicht der Kirche anbiedern und sich nicht deren Doktrin unterwerfen.

    Aber selbst wenn die Kirche all das täte, würde das nicht ungeschehen machen, was die über Jahrhunderte an Leid und Elend über die Menschheit gebracht haben.
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#2 Alex AndersAnonym
  • 22.05.2018, 12:57h
  • Papst: "Dass du schwul bist, spielt keine Rolle."

    Was für eine unverschämte Vereinnahmung des Opfers seiner kinderfickenden katholischen Prieser!

    Und gelogen obendrein: Weder in Chile noch in Italien kann der Schwule heiraten, weder staatlich noch rämisch-katholisch. Sein Schwulsein spielt also eine große Rolle beim Vorenthalten von Rechten.

    Ansonsten nichts Neues vom heiligen Stuhlgang: Liebe den Sünder, aber hasse die Sünde.

    www.kirchenaustritt.de
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#3 HinnerkAnonym
  • 22.05.2018, 13:26h
  • Die hinlänglich bekannte Taktik:

    Der Marketing-Chef dieses menschenverachtenden Konzerns sorgt für ein paar nette Schlagzeilen. Aber hinter den Kulissen wird weiterhin fleißig gehetzt und für weitere Diskriminierung gesorgt. Man will nur davon ablenken, was man wirklich tut.

    "Religion ist das Asyl der Dummen."
    (Spinoza)
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#4 Petrus48Anonym
  • 22.05.2018, 13:31h
  • Antwort auf #2 von Alex Anders
  • Da wir hier wieder beim Thema "Religion" sind, sei kurz angemerkt: die Worte des Paptstes sind erfreulich und er hat ebenso bereits öffentlich schwule Priester mit den Worten verteidigt: "Wer bin ich mir darüber ein Urteil anzumaßen".

    Bereits in seiner Zeit in Argentinien befürwortete er staatliche Lebenspartnerschaftsinstitute, wie die New York Times berichtete, aber er ist gegen die Ehe für alle.

    ---------------

    Zwischenzeitlich haben nunmehr auch dieses Jahr weitere christliche Kirchen regulär kirchliche Trauungen befürwortet.

    Letzten Monat befürwortete dies in Chicago der Bischofsrat der Methodisten in der UMC (=Evangelisch-Methoditische Kirche).

    Hier in Deutschland befürwortete dies nunmehr auch die Synode der EKDLandeskirchen Hessen-Waldeck.

    Und nunmehr kommt über Pfingsten die befürwortende Synodenentscheidung der reformierten Church of Scotland.

    www.gaystarnews.com/article/church-of-scotland-will-draft-ne
    w-same-sex-marriage-laws/#gs.aqQWRuw


    Letztes Jahr hatte bereits die anglikanische Kirche in Schottland Trauungn für homosexuelle Ehepaare befürwortet.
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#5 AndreasKAProfil
  • 22.05.2018, 15:17hKarlsruhe
  • Es ist immer das Gleiche mit diesem Maskottchen der römisch-katholischen Kirche: Jede auch noch so kleine nette Äußerung (und mehr ist diese referierte Bemerkung seinerseits ja wirklich nicht) wird hochgepustet. So wird der Anschein erweckt, etwa auch bei unseren einschlägigen Kirchenverteidigern hier, dass sich "etwas in der Kirche bewegt".

    Solange das aber nur eine Randbemerkung ist, und die Gleichberechtigung von Schwulen (... Frauen, Transpersonen, alle "queeren" Menschen etc. ...) nicht voll und ganz in der Kirche zur Lehrmeinung wird, kann man das nur als "Showtime" verbuchen. Ohne Substanz. Ohne Konsequenzen.

    Jede Kirche, jede Religion beherrscht es meisterhaft, allen die von Amts wegen nicht voll akzeptiert werden, hin und wieder eine Nettigkeit zu verabreichen. Das ist Marketing, die den Markenkern aber in keiner Weise berührt. Nichts weiter.
    So werden aber die hoffnungsvollen bis dato Ausgegrenzten immer wieder hingehalten. Die kleine Flamme "Hoffnung" wird ab und zu genährt, ohne dass sich echte Änderungen einleiten lassen müssen. Kennen wir bei der Katholischen Kirche besonders gut und seit Ewigkeiten (Zölibat, Priestertum der Frau etc.).

    Da kann doch keiner wirklich mehr auf Leim gehen!

    Vergesst solche Meldungen - oder nehmt sie wahr als das was sie sind: Augenwischerei.
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#6 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 22.05.2018, 21:03h
  • "Eine angeblich positive Aussage von Papst Franziskus gegenüber einem offen schwulen Mann hat ..."
    brotkrumen, nix als bedeutungslose brotkrumen
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#7 LarsAnonym
  • 22.05.2018, 23:36h
  • Antwort auf #4 von Petrus48
  • "Bereits in seiner Zeit in Argentinien befürwortete er staatliche Lebenspartnerschaftsinstitute, wie die New York Times berichtete, aber er ist gegen die Ehe für alle."

    Es spricht wenig dagegen, dass Franziskus im Rahmen seiner Möglichkeiten und den Grenzen seiner Kirche zumindest den Weg für eine praktische Anerkennung von Lebenspartnerschaften ebnet (solange sie nicht Ehe genannt werden). Allerdings denkt er als Jesuit vermutlich in längeren Zeiträumen.
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#8 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 23.05.2018, 03:49h
  • Ich könnte mich viel mehr über die Aussage des Papstes freuen, wenn er, was die Missbrauchsfälle in Argentinien, an deren Vertuschung und Richterbeeinflussung er maßgeblich mitgearbeitet hatte, angeht, endlich seine Schuld eingesteht, und die Überlebenden um Vergebung bittet, und in Zukunft, was das Thema betrifft, mit harter Hand regiert, und nicht wieder schuldige Priester versetzt, um sie vor der Justiz zu schützen.
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#9 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#10 panzernashorn
  • 23.05.2018, 07:30h
  • Bei diesem kriminellen Verein ist und bleibt Hopfen und Malz verloren,
    außerdem braucht kein auch nur halbwegs vernünftig tickender Mensch ein Placet solch hirnrissiger, psychopathisch gestörter Religioten.

    Lebt Euer Leben - Ihr habt nur dieses eine - und lasst es nicht durch Wahnvorstellungen beeinträchtigen oder zerstören.
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#11 lunarAnonym
  • 23.05.2018, 07:33h
  • Die Hoffnung stirbt zuletzt. Der Papst wird vorher sterben. Dann kommt ein neuer, alter Mann. Fortschritt kann ich da wenig erkennen. Es wäre ja zu wünschen, dass etwas passiert, aber die Strukturen des Vatikans sind derart verkrustet, dass da eine Privataudienz und die eine oder andere (immer mit Vorsicht zu genießende) Aussage des Kirchenoberhauptes wohl wenig ausrichten kann.

    Aber ich will nicht nur rumunken. Natürlich wünsche ich solidarisch den queeren Katholiken alles Gute, aber vielleicht wäre allen geholfen, wenn noch mehr Menschen aus der Kirche austreten würden und somit ein klares Signal setzen.
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#12 Homonklin44Profil
  • 23.05.2018, 11:37hTauroa Point
  • Dann bewegt sich ja was. Die Zunge im Mund des Heuchlers.

    Und wo das Schwulsein keine Rolle spielt, da meint er wohl die Bewertung des erfolgten Missbrauchs als für die RKK äußerst unangenehmes Thema. Da spielt das tatsächlich keine Rolle, ob Schwule oder Heteros vergewaltigt wurden.
    Wenn man das Kerndelikt an sich zwar nicht mehr verleugnen, aber in seiner Wirkungsträchtigkeit herunter spielen kann.

    So viel würde ich da auf die Worte des Oberknilchs nicht geben.
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#13 herve64Ehemaliges Profil
  • 23.05.2018, 22:20h
  • Letzten Endes ist es völlig unerheblich, was ein Papst sagt, egal wie er heißt, solange es eine perverse Glaubenskongregation -vormals Inquisition - gibt, die sich regelrecht an schwulen Klerikalen ergötzt und mit geradezu voyeuristischem Eifer die Details deren Sexleben zu ergründen, um diese im Zweifelsfall dann gegen sie zu verwenden.
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#14 AnonymAnonym
#15 herve64Ehemaliges Profil
#16 TheDadProfil
  • 25.05.2018, 12:11hHannover
  • Antwort auf #4 von Petrus48
  • ""Da wir hier wieder beim Thema "Religion" sind, sei kurz angemerkt: die Worte des Paptstes sind erfreulich""..

    ""Franziskus macht wieder mit einer angeblich positiven Aussage gegenüber einem offen schwulen Mann von sich reden eine Bestätigung dafür gibt es allerdings nicht.""..

    Mehr gäbe es dazu nicht zu sagen..
    Es sei denn man möchte mal eine ausführliche Diskussion darüber anstrengen wie oft die RKK in den Jahren des "Pontifikates" dieses Herrn Bergoglio schon mit derlei Fake-News hausieren gegangen ist, um von den wirklich interessanten Themen abzulenken ?
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#17 TheDadProfil
  • 25.05.2018, 12:13hHannover
  • Antwort auf #7 von Lars
  • ""Es spricht wenig dagegen, dass Franziskus im Rahmen seiner Möglichkeiten und den Grenzen seiner Kirche zumindest den Weg für eine praktische Anerkennung von Lebenspartnerschaften ebnet (solange sie nicht Ehe genannt werden). Allerdings denkt er als Jesuit vermutlich in längeren Zeiträumen.""..

    Eigentlich sollte man mal darüber nachdenken ob man "Gläubigen" nicht einfach den Strom abstellt..
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