Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=31217
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Adam Rippon gewinnt "Let's Dance" USA


#1 Ith_Anonym
  • 22.05.2018, 16:43h
  • Falls es zum Regelwerk gehört, dass der Mann als Sieger zählt und die andere beteiligte Person eher das Beiwerk, dürfte klar sein, wieso es nur einen Mann pro Paar geben darf: Weil es demjenigen gegenüber eine Herabsetzung wäre, der zum Partner degradiert würde, und man der Presse wohl nicht zumuten kann, das erst auswürfeln zu müssen.
    Mit Männern macht man sowas schließlich nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 ursus
#3 StrottiAnonym
#4 Patroklos
  • 22.05.2018, 21:20h
  • Ich finde es super, daß er die Unterhaltungsshow gewonnen hat und das auch zurecht! Schade nur, daß Thomas Herrmanns vergangene Woche nach seinen unterhaltsamen beiden Auftritten (er wurde von Ingolf Lück gebusselt) ausgeschieden ist:

    www.rtl.de/cms/sendungen/lets-dance/videos.html

    Und das war nicht die erste Fehlentscheidung bei dieser Staffel!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Ith_Anonym
  • 22.05.2018, 22:19h
  • Na, wenn ihr meint.
    Ich fand es halt einfach schon bei der Überschrift seltsam, wie eine Einzelperson einen Wettbewerb gewinnen können soll, bei dem man als Paar antritt.

    Schämen brauchste dich da doch nicht für @ursus, das klingt ja gerade, als wär's verboten, sowas zu gucken ^^ Mich erinnert's halt immer bloß daran, wie ich nach Abschluss des ADTV-Programms nicht weiter tanzen konnte, weil: Gefangen in der Zuweisung zur Damenrolle, und ohne festen Partner = keine Chance auf Weiterlernen im Tanzverein.
    Insofern schwingt bei mir irgendwie immer mit, dass die Dame im Tanzen der Mensch zweiter Klasse ist. Für die Herren war eine Mitgliedschaft und Weiterkommen nie ein Problem, denn williges Weibsvolk gibt's ja genug.
    Nicht, dass die mich da in dem Sinne diskriminiert hätten, an Outing war zu dem Zeitpunkt für mich selbst nicht zu denken, auch wenn ich schon immer die Herrenrolle getanzt habe und tanzen wollte, wenn sich die Möglichkeit bot. Aber es war mal wieder so eine Erfahrung der Art, jemand sein zu sollen, der man nicht ist - in dem Fall wie ein Mädchen aussehen zu sollen, um irgendeinen Hetero-Typ dafür zu begeistern, mit mir zu tanzen.

    In Kursen konnte man btw schon auch als gleichgeschlechtliches Paar tanzen. Aber es war klar, dass sowas immer nur mal zum Spaß in Ordnung ist, und nie im Hinblick auf "ernsthaftes" Weiterkommen über Turniere etc.
    Wahrscheinlich hab ich also nichtmal viel verpasst. Aber einen bitteren Nachgeschmack hat's hinterlassen, irgendwie.
    Und ich frage mich schon, ob man bei einem Paarwettbewerb so selbstverständlich nur einen Teil eines Paars zum Sieger erklären würde, wenn man mal die Erfahrung gemacht hätte, was man als Frau im Tanzen wert ist, bei gleichem Arbeitsaufwand - nämlich meistens ziemlich viel weniger als der Kerl.

    Ihr habt wahrscheinlich recht, dass das hier einfach eine Frage der Struktur ist. MIr ist nur spontan keine vergleichbare Überschrift eingefallen, in der bei sowas der Mann derart marginalisiert worden wäre. Will aber nicht ausschließen, dass es das schon gegeben haben könnte, und fände es in dem Fall übrigens genauso ungerecht.
    Naja, Tanzsport eben. Eine dieser Bastionen des Sexismus, bei der ich nicht glaube, dass es für sowas wie mich da jemals einen wirklichen Platz geben wird. Und wahrscheinlich würde ich das sogar so sehen, wenn ich nichtmal trans* wäre, sondern bloß schwul.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 ursus
#7 Ith_Anonym
  • 23.05.2018, 07:03h
  • Antwort auf #6 von ursus
  • Danke für den Versuch, aber die Kombi Männer + Tanzen schießt's bei mir einfach zu sehr ab mit Dingen, die ich gern hätte, und die's für jemanden wie mich aber einfach nicht geben kann.
    Das Problem war ja damals schon, dass die Kerle mit nem Mädchen tanzen wollten, das wie ein Mädchen aussieht. Heutzutage fängt die reale Hürde dagegen schon bei der Befürchtung an, dass es gegenderte Umkleiden geben könnte.

    Choreographien-Tanzen war damals so mein Ausweg, weil man dafür keinen Partner braucht. Aber für Erwachsene gibt's das selten, und schon gar nicht, wenn man ein paar Jahre raus ist, und bei Weitem nicht hübsch und sportlich genug für Wettbewerbs-Niveau.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#8 andreAnonym
  • 23.05.2018, 07:22h
  • Leichtes Spiel für Ihn. Als Eiskunstläufer, hat er die Schritte schon drauf bzw es fällt Ihm extrem leicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 MoritzMalzahnAnonym
#10 ursus
#11 Ith_Anonym
  • 24.05.2018, 07:59h
  • Antwort auf #10 von ursus
  • Hab ich auch gesehen..

    Ach, de facto führen kann man in vielen Fällen auch, wenn man die Damenschritte tanzt. Meine Herren haben sich da manchmal sehr gewundert.

    Muss aber sagen, dass ich die Idee des formalen Führungswechsels schon gut finde.
    Macht andererseits in vielen Tänzen die Sache deutlich schwieriger. Man braucht kein sehr hohes Niveau, damit die Schrittfolgen beginnen, auseinander zu driften.

    Mit Zwang dazu ist vermutlich niemandem geholfen, aber Bonuspunkte dürfte es mEn für so einen Führungswechsel schon geben, weil es die Sache für beide Partner/innen anspruchsvoller macht.
    Andererseits ist nicht jeder Mensch Switcher und sollte's auch beim Tanzen nicht sein müssen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »

» zurück zum Artikel