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- 14. Juli 2005 1 Min.
Konstanz Kurz vor dem örtlichen CSD hat der Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Konstanz die Homofeierlichkeiten kritisiert, denn "diese Inszenierung" gebe homosexuelle Menschen "ein ganzes Stück weit der Lächerlichkeit preis". Dekan Dieter Schunck sagte dem "Südkurier", der CSD schade sogar, da er das "Schrille, Ausgrenzende" in den Vordergrund stelle. Als "gesellschaftliches Phänomen" könne er zwar homosexuelle Partnerschaften akzeptieren, so Schunck laut der Zeitung, es dürfe auch "überhaupt keine Abstriche" an der Würde der betroffenen Menschen geben. "Aber vor meinem christlichen Selbstverständnis kann ich die homosexuelle Gemeinschaft einer heterosexuellen Gemeinschaft nicht gleichstellen", so Schunck, der sich auch gegen eine Segnung von Homopartnerschaften aussprach. In Konstanz wird am Samstag der "CSD am See" gefeiert. (nb)
Links zum Thema:
» Bericht des Südkuriers
» CSD am See















Der Dekan hat mit seiner Kritik gar nicht mal so unrecht, wenn er auf das Schrille der CSDs zu sprechen kommt, sonst aber
kann er uns nicht überzeugen.