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Relaunch von iwwit.de

"Safer Sex 3.0" im neuen Design

Schneller, besser, übersichtlicher: Die zentrale Onlineplattform der Präventionskampagne ICH WEISS WAS ICH TU präsentiert sich seit Donnerstag im neuen Layout.


Die Präventionskampagne der Deutschen Aids-Hilfe für schwule Männer hat ihre zentrale Onlineplattform aufgeräumt (Bild: Screenshot)

Ginge es allein nach den Zahlen, könnten sie bei iwwit.de wohl einfach so weitermachen: Eine halbe Million Besucher waren nach Angaben der Deutschen Aids-Hilfe 2017 auf der Seite von ICH WEISS WAS ICH TU (IWWIT) – fünfmal so viele wie 2014.

Aber auf diesem Erfolg ruhten sich die Kampagnenmacher nicht aus. Nach vier Jahren wurde es Zeit für einen Relaunch, der seit Donnerstag online ist: "Mit der neuen iwwit.de stellen wir Informationen und Fakten schneller bereit als bisher", erklärte Kampagnenleiter Tim Schomann.

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Das Thema "Safer Sex 3.0" steht im Mittelpunkt

Auch inhaltlich wurde neu gestartet. Unter dem Motto "Safer Sex 3.0 – Mehr Safer. Mehr Sex. Du entscheidest." stehen nun die drei wichtigsten Schutzmöglichkeiten vor HIV – Kondom, Schutz durch Therapie und PrEP – gleichrangig nebeneinander. "Für Safer Sex gibt es heute mehr Möglichkeiten als noch vor 15 Jahren – ein Meilenstein in der HIV-Prävention", so Schomann: "Unsere neue Website steht für diesen Fortschritt."

Das Design ist nun wesentlich übersichtlicher. "Wir haben bei der Neukonzeption intensiv untersucht, auf welchen Wegen die Leute zu uns kommen und welche Angebote sie in welcher Reihenfolge nutzen", erklärte Manuel Hofmann, Projektleiter Internet: "Das, was für unsere Nutzer am wichtigsten ist, steht künftig im Vordergrund – und das sind zunächst Fakten rund um HIV und andere Geschlechtskrankheiten sowie Beratungsangebote, die wir unter anderem auf einer Onlinekarte direkt und schnell zugänglich machen."

80 Prozent der Nutzer greifen laut Hofmann über Mobilgeräte auf iwwit.de zu: "Mit dem Relaunch verbessern wir die mobile Nutzererfahrung auf der Seite deutlich", so der Projektleiter Internet.

Bewährte Inhalte neu sortiert

Acht zentrale Themenbereiche stehen auf der Website im Fokus: (1) HIV & Aids, (2) Leben mit HIV, (3) Safer Sex, (4) Geschlechtskrankheiten, (5) Hepatitis, (6) Testmöglichkeiten und Beratungsstellen, (7) Drogengebrauch sowie (8) Schwules Leben.

Unter der Rubrik "Events & Termine" finden die User jedes Jahr über 200 Veranstaltungen, auf denen ICH WEISS WAS ICH TU vor Ort präsent ist. Neben der Onlineplattform setzen die Aktivisten auch weiterhin auf die direkte Kommunikation vor Ort in Kooperation mit zahlreichen Partnerprojekten.

ICH WEISS WAS ICH TU wurde 2008 als Präventionskampagne der Deutschen Aids-Hilfe für schwule Männer ins Leben gerufen. Das zehnjährige Jubiläum soll am 12. Oktober im Berliner SchwuZ gefeiert werden. (cw/pm)



#1 DerStephanProfil
  • 24.05.2018, 10:34hNürnberg
  • Nur mit Kondom für mich persönlich.

    Bei Pillen gehört auch vertrauen dazu.
    Da kann man auch gleich glauben: "Ich bin gesund glaub mir."
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#2 BEARAnonym
  • 24.05.2018, 10:49h
  • Antwort auf #1 von DerStephan
  • Kannst Du ja gerne für Dich selbst so handhaben.

    Wenn Du grundsätzlich nicht an die Wirksamkeit von Medikamenten glaubst, finde ich das allerdings zumindest bemerkenswert.

    Die PrEP bietet z.B. für Passive eine sicherere Möglichkeit, sich selbst zu schützen, als es das Kondom tut. Denn beim Kondom muss man sich darauf verlassen, dass der Aktive es a) überhaupt benutzt und b) richtig anwendet. Die PrEP hingegen nimmt man selbst ein und hat das Ganze somit unter eigener Kontrolle.

    Beide Varianten haben bei korrekter Anwendung ein Restrisiko von ca. 1%. Damit, dass nichts auf der Welt - ausser dem Tod - zu 100% sicher ist, muss man sich eben abfinden.

    Bei Schutz durch Therapie kann sich ein HIV-Negativer nicht anstecken, wenn die Viruslast beim Positiven unter der Nachweisgrenze liegt.

    Das sind medizinische Fakten, die seit langem bekannt sind.
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#3 BearAnonym
  • 24.05.2018, 11:03h
  • Antwort auf #2 von BEAR
  • klar ist die Wirksamkeit für HIV nachgewiesen.

    Aber dann muss man auch noch auf eine regelmäßige Einnahme vertrauen.

    Und da kenn ich 1-2 die von einem angeblich in Therapie stehenden angesteckt wurden.

    Beim Kondom kann ich das sehen.
    ohne Kondom nur bei negativ und negativ

    letzteres ist meine persönliche Einstellung und die Teilen auch viele.
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#4 BEARAnonym
  • 24.05.2018, 11:24h
  • Antwort auf #3 von Bear
  • Offenbar teilst Du auch gerne Nicknames bzw. denkst, es sei angemessen, mir als "Bear" zu antworten.

    Leider lassen sich vierbuchstabige Nicknames hier nicht sichern, sonst hätte ich das längst getan.

    Ich würde Dich doch bitten, unter Deinem ursprünglichen Nickname, oder jedenfalls unter einem anderen als "Bear" zu kommentieren, damit Verwechslungen ausgeschlossen bleiben.

    Dankeschön.
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#5 BEARAnonym
#6 Homonklin44Profil
#7 BEARAnonym
  • 24.05.2018, 14:12h
  • Antwort auf #5 von BEAR
  • Du wirst also noch dreister und antwortest nun unter MEINEM Nickname, identisch geschrieben?

    Da sieht man, was höfliche Appelle bei manchen Menschen bewirken: das Gegenteil. Sie werden noch unverschämter.

    Naja, eines bleibt: die User_innen hier kennen mich schon seit einer Weile und wissen, wie ich ticke. Deshalb werden sie auch unterscheiden können, ob hier tatsächlich ich schreibe, oder ob sich jemand meinen etablierten Nickname zu eigen macht, weil ihm nichts Blöderes einfällt.

    Wenn Du damit versuchen willst, meine Kommentare pro PrEP zu torpedieren, wirst Du nicht weit kommen. Ich werde weiter mit Argumenten dagegenhalten.

    Besonders empfehlenswert ist zum Thema übrigens dieser neue zaunfink-Artikel:

    derzaunfink.wordpress.com/2018/05/18/vom-sodomiten-zur-prep-
    schlampe/


    dort insbesondere z.B. die Abschnitte "Gute und böse Schwule" und "Das heilige Kondom".
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#8 BEARchenAnonym
  • 24.05.2018, 14:33h
  • Antwort auf #7 von BEAR
  • ich bin da schon subtiler.
    Aber ich finde die Möglichkeit durchaus gut.

    Evtl sollte ich mich mit dem Namen hier anmelden.

    ich finde Kondome haben mehr Vorteile. Vor allem im Bereich anderer Geschlechtskrankheiten
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#9 BIERAnonym
#10 Rosa SoliAnonym
  • 24.05.2018, 15:01h
  • Antwort auf #8 von BEARchen
  • Nur mal so nebenbei: Der Schutz vor anderen Geschlechtskrankheiten ist eher Wunschvorstellung als Realität. Der hohe Schutzfaktor, den das Kondom bei der HIV-Infektion zweifelsfrei besitzt, bricht bei den ganzen anderen (klassischen) Geschlechtskrankheiten dramatisch ein. Was hilft Dir beim eigentlichen Geschlechtsakt noch das Gummi, wenn Du Dir die Tripper-Bakterien (Gonokokken) vorher beim Blasen oder Rimmen eingefangen hast?

    Und bevor es jetzt wieder los geht: Ich will den Kondomgebrauch nicht schlechtreden. Sich damit vor einer HIV-Infektion zu schützen ist sehr sinnvoll. Man sollte aber eine realistische Risikoeinschätzung haben, was mögliche andere Geschlechtskrankheiten und ihre Übertragung betrifft.

    Sich in einer Sicherheit wähnen, die es so nicht gibt, sorgt am Ende dafür, dass man ggf. eine Infektion verschleppt und weiterreicht, "weil man hat ja immer nur Sex mit Gummi gemacht, weshalb überhaupt gar nichts passiert sein kann".
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