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Israel

20 Jahre Pride-Parade in Tel Aviv

Im kommenden Monat treffen sich Queers aus aller Welt wieder in der israelischen Mittelmeer-Metropole. Höhepunkt ist die CSD-Parade am 8. Juni durch die Innenstadt in Richtung Strand.


Menschenmassen und Fahnen beim Tel Avi Pride 2017. In diesem Jahr findet der CSD zum 21. Mal in der Mittelmeer-Metropole statt (Bild: Guy Yechiely)

Tel Aviv mit seinen Gay-Partys und queerfreundlichen Hotels ist eine der aufgeschlossensten Städte der Welt und gehört entsprechend zu den Top-Reisezielen der internationalen LGBTI-Community. Jedes Jahr begrüßt die Stadt Tausende queere Touristen zum Pride-Festival samt Parade. Vor 20 Jahren fand die erste CSD-Demo statt, dieses Jahr feiert die Mittelmeer-Metropole bereits zum 21. Mal unter dem Banner des Regenbogens.

Zahlreiche Veranstaltungen wie das Dragqueen-Event "Cross", eine spezielle Filmvorführung der "Rocky Horror Picture Show" und weitere Veranstaltungen dominieren vom 3. bis zum 9. Juni Tel Aviv. Die Clubs und Hotels haben Specials im Angebot, internationale Top-DJs legen am Strand ihre Platten auf und das "Tel Aviv International LGBT Film Festival" bringt Filme und Künstler aus aller Welt auf die Bühne.

Am Ende wird die Parade zur Strandparty

Höhepunkt der Feierlichkeiten ist die alljährliche Pride-Parade, die am 8. Juni durch die Innenstadt Richtung Strandpromenade führt: Morgens um 10 Uhr macht sich der bunte Tross aus Aktivisten, Partyfans und Sympathisanten auf den Weg, natürlich mit zahlreichen geschmückten Wagen mit lauter Musik. Im vergangenen Jahr feierten mehr als 200.000 Teilnehmer gemeinsam in den Straßen und bei der abschließenden Strandparty.

Ausführliche Informationen zur Pride-Parade 2018 gibt es auf gaytelavivguide.com. Allgemeine Informationen zum Reiseland Israel finden sich unter goisrael.com. (cw/pm)



#1 Petrus48Anonym
  • 29.05.2018, 15:38h
  • Tel Aviv ist eine sehr schöne, junge Stadt mit einem wunderbaren Strand, der sich bis nach Jaffa erstreckt, wo die Altstadt der Kreuzzüge zu sehen ist, während Tel Aviv von der Bauhaus-Architektur geprägt ist ("wobei einige Bauhausgebäude bedürften eines neuen Fassadenanstrichs") und ein Baukomplex nahe des US-Hiltonhotels sollte besser abgerissen werden, so marode ist es dort.

    Während Jersualem wie ein großes Museum wirkt, das ab 18 Uhr die "Bürgersteige hochklappt", ist Tel Aviv selbst noch um 3 Uhr nachts am Feiern. Die Stadt ist voll mit jungen Menschen hat man den Eindruck, während die älteren Menschen eher in Jerusalem sind.

    Und gerade am Strand "tobt" der Sportkult, so dass man als Spaziergänger als "Normalsterblicher" fast den Eindruck hat, dringend wieder ins Sportstudio gehen zu müssen.

    ----
    Und Tel Aviv ist der klare Beweis wie LSBTI-freundlich Israel im Unterschied zu benachbarten islamischen Staaten ist, wo sexuelle Handlungen unter Männern/unter Frauen strafbar sind (Ausnahme. Bahrein, Libanon und Jordanien). Während es in Tel-Aviv mehrere schwule Bars/Kneipen gibt und zwei Schwule Saunen, finden sich solche Angebote sonst nirgendwo im gesamten Nahen Osten in dieser Form und Dichte.

    Kleiner Tip: Vom Busbahnhof in Tel Aviv kann man sehr günstig mit Gruppentaxi nach Jerusalem fahren. Es bedarf keines Einzeltaxis, die teurer sind.

    Fazit: ich habe meinen Trip nach Tel Aviv/Jerusalem im letzten Jahr über Weihnachten mit Gang über die Grenze in der Heiligen Nacht mit der Evangelisch-Luhterischen Kirchengemeinde nach Bethlehem zur Geburtskirche nicht bereut. Das war schon faszinirend über Weihnachten Jerusalem zu sehen, aber gleichzeitig als Auslgleich das bunte Leben in Tel Aviv. Das nächste Mal würde ich über Ostern nach Israel einmal reisen wollen, aber erstmal wird dieses Jahr eine Tour durch die Ostseeranrainerstaaten absolviert. Dann habe ich mittlerweile 40 Staaten weltweit "zusammen", die ich zumindest einmal oder mehrmals gesehen habe. Seltsamerweise aber habe ich es noch nie über den Äquator auf die Südhalbkugel der Erde geschafft.
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#2 GastAnonym
#3 Sven100Anonym
  • 30.05.2018, 09:07h
  • Antwort auf #1 von Petrus48
  • "Dann habe ich mittlerweile 40 Staaten weltweit "zusammen", die ich zumindest einmal oder mehrmals gesehen habe. Seltsamerweise aber habe ich es noch nie über den Äquator auf die Südhalbkugel der Erde geschafft."

    Das interessiert hier keinen. Es geht um Israel.
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#4 AFD-WatchAnonym
#5 Petrus48Anonym
  • 30.05.2018, 16:29h
  • Antwort auf #3 von Sven100
  • "Dann habe ich mittlerweile 40 Staaten weltweit "zusammen", die ich zumindest einmal oder mehrmals gesehen habe. Seltsamerweise aber habe ich es noch nie über den Äquator auf die Südhalbkugel der Erde geschafft."

    Das interessiert hier keinen. Es geht um Israel.

    --> Na ist hier jemand neidisch, das es auch gut verdienende und fleisige schwule, verheiratete Männerpaare gibt ??? Und immerhin rückt die 50 in meinem Lebenslauf näher, da hat man dann bereits einige Länder erkundet.

    Hier die Liste der Länder, in denen ich schon einmal oder mehrmals gewesen bin:

    Deutschland, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Monaco, Schweiz, Österreich, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Italien, Vatikanstaat, Spanien, Portugal, Andorra, Vereinigtes Königreich, Dänemark, Griechenland, Zypern, Marokko, Ägypten, Kanada, USA, Mexiko, Katar, Sri Lanka, Thailand, Kambodscha, Israel und Palästina (34 Staaten). Mit der Ostseefahrt diesen Sommer kommen dann Litauen, Lettland, Estland, Russland, Finnland und Schweden dazu (40).

    Neben einer erneuten Reise nach Israel sind auf der Wunschliste künftiger Fahrten: eine Karbibikschiffsrundreise (wo dann mehrere Inselstaaten mit Venezuela/Kolumbie/Kuba auf dem Programm sind), eine Australienreise sowie am Liebsten eine Weltreise einmal um den Globus ("aber das sind dann doch sehr teure Reisen...und wurden daher bisher auch nicht umgesetzt"). Millionär bin ich leider auch nicht ! Aber ich will mich nicht beschweren, wenn ich sehe, wieiviel anderen Menschen es schlechter geht...
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#6 IronikerAnonym
#7 AFD-WatchAnonym
  • 30.05.2018, 19:24h
  • Antwort auf #5 von Petrus48
  • "? Und immerhin rückt die 50 in meinem Lebenslauf näher, da hat man dann bereits einige Länder erkundet."
    Vielleicht DU aber nicht unbedingt "man".
    Hör auf für andere mitzureden oder zu generalisieren.
    Andere Menschen sind auch fleißig und können sich dennoch keine Luxusreisen leisten.
    Oder vor allem Dingen: sie übernehmen Verantwortung für andere Menschen. Etwas, was man von DIR nicht behaupten kann.
    Diese Angeberei ist zum Kotzen und nicht wirklich eine christliche Tugend.
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#8 andreAnonym
  • 31.05.2018, 09:14h
  • Antwort auf #5 von Petrus48
  • Auch jede Menge Länder. Aber habe jetzt die 50 überschritten. Da setzt ein gewisser Automatismus ein. Man fliegt nur noch nach Thailand. Man kann sich fast nicht dagegen wehren. Dort fahren alle alten und dicken Menschen hin. Ich bin nur alt. Auf den ersten Blick ist dort Alter noch was wehrt. Auf den zweiten Blick, wollen die auch nur Dein Geld. Aber, Schwamm drüber, trotzdem ganz witzig, denn die stellen sich dabei, nicht ungeschickt an.
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#9 So ist dasAnonym
#10 PeerAnonym
  • 31.05.2018, 12:23h
  • Tel Aviv und ganz Israel sind im Nahen Osten Inseln der Toleranz in einem Meer des LGBTI-Hasses.

    Auch dort mag nicht alles perfekt sein, aber im Gegensatz zu allen anderen Staaten der Region können LGBTI dort offen und frei leben.
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