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Kommentare zu:
Russischer Außenminister will das Internet vor Schwulen schützen


#1 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 02.06.2018, 07:22h
  • die innenpolitische lage scheint in russland ja mal wieder ernst zu sein, dass man zur homokeule greift. dieses anti-homo-spielchen kennt man ja auch von den kaputten und korrupten regimen in afrika und asien.
    ja, so ne fußball-WM kostet milliarden und bringt dem gastgeber wenig. jetzt gilt es davon abzulenken, dass die eigene bevölkerung unter der großmannsucht putins wirtschaflich immens zu leiden hat.
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#2 swimniAnonym
  • 02.06.2018, 07:43h
  • die christlich orthodoxen werte haben in der UdSSR gar nichts gezählt und Putin ist da ja voll auf Parteilinie gewesen----was für ein lügenhaufen diese vermeintlich russische elite - es zählen doch gar keine werte NUR die Erhaltung der eigenen macht.
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 02.06.2018, 08:51h
  • Im neozaristischen Russland Putins ist z. T. mörderische Homophobie Staatsdoktrin wie z. T. mörderischer Antisemitismus Staatsdoktrin im zaristischen Russland von 'Nikolaus, dem Blutigen' war.

    Man sucht den inneren Feind, um ein repressives und reaktionäres System zusammenzuhalten, das den eigenen BürgerInnen wenig zu bieten hat.

    Man versucht - wie anderswo auch - die eigene Zivilisationsverweigerung und Rückschrittlichkeit in moralische Überlegenheit umzumünzen.

    Soweit, so schlecht.

    Das Schlimme ist, dass im Westen angebliche 'Linke' wie Wagenknecht oder Melanchon sich mit der russischen Reaktion verbünden.

    Dass Rechte und Reaktionäre wie Gauland das tun, kann dagegen nicht verwundern.
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#4 Alexander_FAnonym
  • 02.06.2018, 13:09h
  • Es ist doch immer wieder erstaunlich, dass selbst solche Kotzbrocken wie Lawrow immer noch betonen müssen, sie hätten selbst schwule Freunde. Es fragt sich nur immer, ob sie damit ihre verklemmten Pfaffenfreunde meinen oder ob Kadyrow in seinem Hobbykeller Dinge tut, von denen er der Öffentlichkeit lieber nichts sagt.
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#5 Ralph
  • 02.06.2018, 13:13h
  • Mal von allem anderen abgesehen - welche Dreistigkeit eines Ministers, der einem Regime angehört, das in Tschetschenien Menschen jagt, das einen Spion mit James-Bond-Methoden zu töten versucht, das ein Zivilflugzeug abschießt, das einen Giftgasmörder unterstützt. Wann endlich werden die in Deutschland so zahlreichen Russlandfans begreifen, dass man mit Mördern nicht gut Freund sein kann? Russland und das russische Volk können aus meiner Sicht erst Freunde und Partner sein, wenn sie sich zivilisiert haben und sich eine Regierung geben, die Menschenwürde und Grundrechte achtet. Das aber wird, fürchte ich stark, noch sehr lange dauern.
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 02.06.2018, 13:46h
  • Antwort auf #5 von Ralph
  • Du hast natürlich recht!

    Wie man als Linker oder Liberaler Russlandromantiker und Putin-Versteher sein kann, ist mir schleierhaft.

    August Bebel (SPD), 1907:

    Aber wenn es gegen den russischen Zarismus als Feind aller Kultur und aller Unterdrückten geht, werde selbst ich als alter Knabe noch die Flinte auf den Buckel nehmen.

    Der Zar, den Bebel meinte, ist heute in Russland heilig gesprochen.
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#7 daVinci6667
  • 02.06.2018, 14:18h
  • Antwort auf #5 von Ralph
  • Deutschland ist wohl das Russland freundlichste Land in Europa. Auch wenn man sich die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien anschaut bemerkt man wie zurückhaltend in Deutschland über die letzten russischen Greueltaten oder über die Besetzung der Krim berichtet wird. In den anderen EU-Staaten und der Schweiz gibt es diesen merkwürdigen Russland-Bonus zum Glück nicht.

    Ich lasse mich gerne belehren, ich vermute mal dass dies falsch verstandene Dankbarkeit für die 1990 ermöglichte Wiedervereinigung ist? Die Deutschen scheinen dabei manchmal fast zu vergessen, dass sie dafür nicht nur Russland, sondern eben auch den USA, Grossbritannien und Frankreich danken sollten.
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#8 goddamn liberalAnonym
  • 02.06.2018, 14:38h
  • Antwort auf #7 von daVinci6667
  • "Ich lasse mich gerne belehren, ich vermute mal dass dies falsch verstandene Dankbarkeit für die 1990 ermöglichte Wiedervereinigung ist?"

    Schön wärs.

    Ich denke, es ist unabhängig vom Rechts-Links-Schema der autoritäre Charakter vieler Deutscher, der sie zu klammheimlichen oder offenen Putin-Bewunderern macht.

    Auch Primitivität, die als seelenvoller Tiefsinn daherkommt, steht bei deutsch-romantischen Seelchen traditionell hoch im Kurs.

    www.youtube.com/watch?v=3m1PouDv5Yc
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#9 GhyslainAnonym
  • 02.06.2018, 15:10h
  • Totalitäre Systeme versuchen immer, die Menschen gleichzuschalten.

    Und jeden, der davon abweicht, sehen sie als Gefahr für ihre Macht, weil Abweichung selbständiges Denken bedeutet und das ist für sie eine Gefahr, die vernichtet werden muss.
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#10 NickAnonym
#11 potzblitzAnonym
  • 02.06.2018, 18:39h
  • Antwort auf #7 von daVinci6667
  • Nö, das liegt an wirtschaftlichen Interessen. Ein nicht unwesentlicher Teil deutscher Exporte geht nach Russland und ein noch größerer Teil russischer Importe (z. B. Erdgas) geht nach Deutschland. Deutschland ist zu abhängig von Russland, um Putin ernsthaft unter Druck zu setzen.

    Warum sollte hier irgendwer ausgerechnet Putin dankbar sein? Es war Michail Gorbatschow, der mittels Glasnost und Perestroika die Wende einleitete und dem Dank gebührt. Einer wie Putin hätte damals seine Panzer gegen die Demonstrant*innen losgeschickt.

    Wer dem Putinregime freiwillig zujubelt, positioniert sich eindeutig gegen Freiheit und Menschenrechte.
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#12 Atz3Anonym
#13 JeroenAnonym
  • 02.06.2018, 21:03h
  • Und da findet die Fußball-WM statt...

    Man sollte die boykottieren... (Inkl. der Sponsoren.)

    Denn die ist nur aus wirtschaftlichen Interessen dahin gekommen - dann würde die nichts mehr treffen als ein Boykott.
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#14 TheDadProfil
#15 Mahnendes WissenAnonym
#16 TheDadProfil
  • 03.06.2018, 21:43hHannover
  • Antwort auf #15 von Mahnendes Wissen
  • ""Und in Deutschland darf sich Putin der unverbrüchlichen Freundschaft und treuen Gefolgschaft von der Linken und der AfD sicher sein:""..

    Die Idee die Linke sei so etwas wie ein "Putin-Freund" stammt offensichtlich aus dem gleichem Vorurteils-Keller wie die Idee Schwule seien Pädophile, denn die Behauptung widersetzt sich ebenso resistent jedem Faktum..
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#17 queergayProfil
  • 03.06.2018, 23:14hNürnberg
  • Die sog. Volksmoral muss gesunden. Die autoritären, dominanten Machthaber und Meinungsbildner benutzen geschickt und verlogen-raffiniert orthodoxe (Un-)Werte zur Hetzjagd auf Minderheiten.
    Wenn das noch mit der berühmten kirchlichen Nächstenliebe etwas zu tun haben soll. wird einem speiübel. Mancher konservative Katholik oder Korananhänger wird wohl Beifall klatschen zur russischen Treibjagd.
    Es ziehen sehr dunkle Wolken auf. Queers sollten gewappnet sein und sich warm anziehen. Fast könnte man sagen: Der Wind dreht um.
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#18 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 04.06.2018, 02:59h
  • Und wer schützt die Russen vor dem unsäglichem Gelaber der Putin Administration?
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#19 Mahnendes WissenAnonym
#20 AndreasKAProfil
  • 04.06.2018, 10:33hKarlsruhe
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • Hi TheDad,

    ich empfinde das mit den Tiefpunkten keineswegs so wie mein Vor-Kommentator, stolpere aber auch über deine Aussage über das Verhältnis der Linken zu Putin.

    Das Schweigen und die Kritiklosigkeit der Granden und Grand Damen der Linken gegenüber der Rolle der Russen etwa im Syrienkonflikt vergällt mir die Bereitschaft, mich mit den Linken (trotz vieler sehr interessanter gesellschafts- und sozialpolitischer Haltungen) weiter zu befassen. Aus meiner Sichtweise zieht sich die Nähe zu Russland bei der Linkspartei etwa ebenso durch wie die Nähe zu den USA bei etwa der CDU/CSU.

    Ich verstehe, dass es keinen Sinn macht auf hoch-politischer Ebene Türen zuzuschlagen und immer wieder für Gespräche zu werben - mit Putin, Trump und allen anderen Heinis, denen zivile Rechte oder gar Kriegsrisiken mit ihrem Elend schnurzegal sind. Aber Kritik muss ebenfalls angebracht werden, zuallererst in der Meinungsfindung und parteilichen Positionierung bei der Diskussion in unserem Land.

    Meiner Ansicht nach sind die USA und Russland außenpolitisch gesehen mit einer Brühe begossen.

    Ich würde mir da von einer (jeder!) Partei die hier gewählt werden will eine neutralere, kritische Haltung wünschen.

    ... naja, Wünsche halt. Die Realität bei den derzeit zur Wahl stehenden Parteien sieht ja durch die Bank anderes aus. In dieser Hinsicht bin ich bei jeder Wahl immer erst mal ratlos was ich tun soll und versuche, das kleinste Übel anzukreuzen. Das waren bei der letzten Wahl nicht die Linken.
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#21 Patroklos
#22 TheDadProfil
  • 04.06.2018, 11:34hHannover
  • Antwort auf #19 von Mahnendes Wissen
  • Der "Vorwärts" ist keine Parteizeitung der Linken, sondern immer noch die der SPD..

    Ich kann mich da auch täuschen, aber der Vorwurf der "Putin-Hörigkeit" kommt beizeiten auch aus den Reihen der SPD..

    Wahrscheinlich um von der "tiefen Freundschaft" zwischen Putin und Schröder abzulenken..

    Die dann selbst immer noch nichts mit dem Verhältnis zwischen Putin und der SPD zu tun hätte..

    Mit dem Präsidenten Russlands zu reden hat dann auch nichts mit "Hörigkeit" zu tun, sondern mit Kommunikation, und die Tatsache das bestehende Konflikte wie der zwischen Russland und der Ukraine nicht "ohne Russland" zu lösen sind, gerade weil es sich um einen Bruch des Völkerrechtes handelt, ist nicht von der Hand zu weisen..
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#23 TheDadProfil
  • 04.06.2018, 11:48hHannover
  • Antwort auf #20 von AndreasKA
  • ""Das Schweigen und die Kritiklosigkeit der Granden und Grand Damen der Linken gegenüber der Rolle der Russen etwa im Syrienkonflikt vergällt mir die Bereitschaft, mich mit den Linken (trotz vieler sehr interessanter gesellschafts- und sozialpolitischer Haltungen) weiter zu befassen.""..

    Exakt das ist ja das Problem..
    Es gab dieses Schweigen gar nicht..
    Man hat die Aussagen der Linken dann nur einfach als "Putin-Hörigkeit" abgetan, weil einem die Inhalte der Aussagen einfach nicht ins Konzept passten..

    Diese Auffassung stammte dann auch originär aus den Reihen der Union, und wurde durch Herrn Scheuer als damaliger Generalsekretär der CSU
    (die bezeichnung eines solchen postens in der csu ist ein anachronismus, oder bestenfalls ein treppenwitz)
    lanciert, von der CDU aufgegriffen, und ist zwischenzeitlich eben auch in der SPD und bei den Grünen "populär" geworden..
    So wie alles populistische sich halt verbreitet..

    Sahra Wagenknecht erhielt für ihre Aussagen dann auch prominente Unterstützung vom Erfinder der Entspannungspolitik Egon Bahr, der kurz vor seinem Tod in einem Interview betonte, das mit Russland reden immer noch die beste Idee sei..

    ""Ich würde mir da von einer (jeder!) Partei die hier gewählt werden will eine neutralere, kritische Haltung wünschen.""..

    Seitdem sich die Grünen als "potentiell regierungsfähig" etabliert haben gehören die auch zum so genannten "Transatlantik-Club", und die notwendige Kritik versandet immer öfter in "wirtschaftlichen Interessen"..
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#24 TheDadProfil
  • 04.06.2018, 11:52hHannover
  • Antwort auf #21 von Patroklos
  • -LOL-

    Ich lese überhaupt keine Tageszeitungen in Papier..
    Das schädigt nämlich die Umwelt, weil man zu vieles einfach ungelesen wegwerfen muß..

    Das Lesen des "ND" würde Dir helfen mal so einiges zu durchblicken, vor dem sich Deine Denk-Bereitschaft weigert Zusammenhänge zu erkennen..

    Das ginge aber auch mit etlichen anderen Zeitungen, wenn sie denn bloß nicht aus dem Hause "Springer" stammten, und dann noch im ABO verschlungen werden würden..
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#25 AndreasKAProfil
  • 04.06.2018, 12:32hKarlsruhe
  • Antwort auf #23 von TheDad
  • Hi The Dad,

    ich werde dann mal etwas tiefer googeln um die Position der Linken in Sachen Außenpolitik mal genauer nachzulesen. Falls du mir einen Link schicken kannst, der mir auf die Sprünge hilft, bin ich dir dankbar. Falls nicht ... ich bin ja schon groß ...

    Tja, die Grünen. Sie hatten bei mir so lange einen Stein im Brett - nicht zuletzt durch die Persönlichkeiten wie Claudia Roth und Volker Beck. Claudia Roth ist weggelobt worden und Beck nähert sich mir zu sehr an das Judentum an - das ist für mich als Agnostiker nur sehr schwer nachvollziehbar; ich finde er mischt seinem honorigen Einsatz gegen Antisemitismus noch gewisse Freiheiten für die Religion unter, die ich persönlich keiner Religion zugestehen wollte. Völlig unbestritten sind natürlich seine Verdienste für "Quere Rechte". Trotz ihrer Kantigkeit hätte ich beide lieber im "Tagesgeschäft". Aber der Glanz der Grünen hat sich längst abgenutzt und ich kann etwa der Göring-Eckhardt einfach nichts mehr wirklich abnehmen. Von Kretschmer mal ganz zu schweigen.

    Es ist zum Mäusemelken ...
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#27 AndreasKAProfil
#28 Patroklos
#29 TheDadProfil
#30 TheDadProfil
#31 SpurtnichtAnonym
  • 05.06.2018, 00:03h
  • Antwort auf #30 von TheDad
  • Blödsinn. Artikel gelesen? Da werden unterschiedliche Positionen dargestellt und auf das damalige beschlossene Wahlprogramm dieser Partei verwiesen, die sich ziemlich anmaßend "Die Linke" nennt, aber bei Bedarf auch scharf rechts abbiegt. Mit Wagenknecht in vorderster Querfront. Erst lesen, dann denken und dann schreiben. In dieser Reihenfolge.
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#32 TheDadProfil
  • 05.06.2018, 08:59hHannover
  • Antwort auf #31 von Spurtnicht
  • ""Blödsinn. Artikel gelesen?""..

    Der Artikel ist EIN JAHR alt..

    Schon in der Überschrift heißt es :
    ""Frieden gibt es nicht gegen Russland""..

    Exakter und genauer kann man nicht mehr darstellen nicht die "Fünfte Kolonne" zu sein !

    Zur Zeit fällt es mir ziemlich schwer zu erkennen welche Anmaßung denn die größere ist, die der Linken sich "die Linke" zu nennen, oder die der SPD sozialdemokratisch sein zu wollen..
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#33 Homonklin44Profil
  • 05.06.2018, 11:30hTauroa Point
  • Erscheint leider mehr und mehr so, als wolle Russland mit der Fortentwicklung der Welt abschließen, um sich in eine eigene, auserlesene Zukunft ohne unerwünschte Menschen mit unerwünschten Eigenschaften hinein zu manöverieren. Hatten wir alles schon mal und wieder, Unterdrückung durch Zensur und mundtotmachen, Radikalkur an der Wirklichkeit.
    Und die Welt schaut recht gelassen zu.
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#34 ursus

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