Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=31305
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Homo-Hasser sind weniger intelligent


#1 Alex AndersAnonym
  • 06.06.2018, 16:28h
  • Diese Ergebnisse gehen offenbar Hand in Hand mit dem Studienergebnis, dass Religiöse wohl weniger intelligent sind. Das Bild von den tendenziell unintelligenten intoleranten Religiösen verfestigt sich demnach also.

    tinyurl.com/ybo5zbdy
  • Antworten » | Direktlink »
#2 JupliAnonym
  • 06.06.2018, 16:47h
  • Einen Zusammenhang zwischen Hass gegen Menschen, die von der Heteronorm abweichen im öffentlichen Diskurs mit geringer Intelligenz in einen Topf zu werfen, halte ich für gefährlich:
    Menschen mit geringem IQ, ab einem gewissen Grad sprechen "Fachleute" von einer "geistigen Behinderung", werden in unserer Gesellschaft nach wie vor stigmatisiert und diskriminiert. Der IQ sagt jedoch lediglich aus, wie leicht eine Person bestimmte Dinge lernt. Er ist willkürlich entwickelt und im Laufe der Zeit immer wieder neu definiert worden. Es ist gefährlich, bestimmten Menschengruppen die Fähigkeit zu Empathie und einen Gerechtigkeitssinn tendenziell abzusprechen.
    Ignoranz und Hass sind Probleme, mit denen wir als queere Personen teils täglich konfrontiert sind. Die Verantwortung für die daraus entstehenden Formen von Gewalt nicht bei den Täter_innen, sondern pauschal in äußeren Umständen, zu suchen, ist fatal. So wird ihnen die Verantwortung für ihr Handeln indirekt genommen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 PeerAnonym
  • 06.06.2018, 17:38h
  • War doch klar, dass das alles irgendwelche durchgeknallten Idioten sind, die nicht ganz richtig im Kopf sind.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Patroklos
#5 AussieAnonym
  • 06.06.2018, 19:01h
  • Antwort auf #4 von Patroklos
  • "Die Studie bezieht sich nur auf Australien und ist deshalb für andere Länder nicht relevant."

    Oh, also sind Australier keine Menschen? Bzw. Europaeer bessere und intelligentere Menschen? Oder haben per se schlechtere Ausgangsbedingungen bzgl. ihrer Intelligenz, so wie man z.B. auch sagt, Schwarze haetten alle gigantische Doedel, oder die Tuerken stinken alle?
    Bist eigentlich Politiker? Oder Jurist? Die suchen naemlich auch immer nach einem Grund, Studienergebnisse oder Beweise fuer die Schuld (ihrer Mandanten, ihrer Klientel (Politik)) infrage stellen zu koennen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#6 PeerAnonym
#7 lollipopAnonym
#8 AntireligiotAnonym
  • 06.06.2018, 20:16h
  • Antwort auf #2 von Jupli
  • Fazit also (zumindest aus Deiner Sicht):
    wir brauchen nichts zu tun, bzw. wir DUERFEN es sogar nicht, weil Einstufungen bezueglich der Intelligenz eines Menschen falsch und ungenau sind.
    Das, was Du zum IQ schreibst, istr doch gerade der Knackpunkt: Menschen, die nur langsam in der Lage sind, Informationen/Wissen aufzunehmen (und dann auch noch speziell durch Lesen, wurde ja explizit erwaehnt) haben tendenziell mehr Vorurteile/Vorbehalte gegenueber "abweichendem" Verhalten. Und da muss dann eben angesetzt werden. Ich verstehe jetzt nicht, was das soll, von wegen langsamer lernen, Definition von IQ, etc. Auch andere Untersuchungen haben eindeutig gezeigt, dass Menschen mit einem niedrigeren Wissens/-Bildungsstand (auch infolge von weniger Intelligenz, aka geringer ausgepraegter kognitiver Faehigkeiten) mehr Vorurteile/Vorbehalte gegenueber abweichendem Verhalten haben.
    (Kleiner Einschub: Empathie und Gerechtigkeitssinn haben erstmal nicht soviel mit Intelligenz zu tun. Man kann sehr wohl Menschen mit einem niedrigeren IQ erklaeren, was "falsch", "richtig" und "gerecht" ist, und Menschen haben, auch ohne ausgepraegte kognitive Faehigkeiten, eine gewisse Empathie; und es gibt wohl, so wie ich es mal gelesen habe, sogar (hoch)intelligente, berechnende (Serien)Moerder, die aber vollkommen empathielos sind)
    Und was soll das mit den aeusseren Umstaenden? Intelligenz ist ein innerer "Umstand", an dem man an sich nichts aendern kann (Ausser, dass man versucht, solche Menschen durch intensivere Betreuung besser zu bilden). Man kann aber sehr wohl (auch) an den aeusseren Umstaenden etwas aendern: indem man intelligentere Menschen, die weniger intelligente Menschen geschickt fuer ihre Zwecke/Ziele beeinflussen/manipulieren, umso haerter bestraft, bzw. aus dem Verkehr zieht (siehe z.B. AfD, kath. Kirche (vielleicht nicht alle (Stichwort pauschalisieren))
    Und die Verantwortung fuer ihr Handeln wird ihnen meisstens von windigen Rechtsverdrehern/Winkeladvokaten "abgenommen", mit "Argumenten", wie "schwierige Kindheit", gefuehlsloser Vater, etc.).
    Dabei hat alleine der betreffende Mensch selber es in der Hand, seine Aggressionen aufgrund seiner Situation entweder an sich selber, "toten" Gegenstaenden, oder anderen (meisstens unschuldigen) Menschen auszulassen, oder, bestenfalls, gar nicht erst auszuleben. AUch wird NIEMAND dazu GEZWUNGEN, andere (unschuldige) Menschen zu verpruegeln, NIEMAND wird dazu GEZWUNGEN, auf der Autobahn anderen Autos zu dicht aufzufahren, und dadurch dann das Leben anderer Verkehrsteilnehmer zu gefaehrden, NIEMAND wird dazu GEZWUNGEN, in der Stadt sich mit anderen Testosteron-Monstern Rennen zu liefern, und dabei andere Verkehrsteilnehmer zu Tode, oder noch schlimmer, zum Krueppel zu fahren. Und solche Leute dann aus ihrer Schuld zu entlassen, indem sich auf Frust, schwerer Kindheit, schlechte soziale Situation berufen wird, ist ganz einfach falsch und fusst haeufig auf der Einstellung von Rechtsverdrehern und Winkeladvokaten (oder auch Politikern), die um jeden Preis ihren Mandaten (ihre Klientel) straffrei bekommen wollen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#9 von_hinten_genommenAnonym
#10 Alexander_FAnonym
  • 06.06.2018, 22:01h
  • Studien dieser Art, die Hass gegen Unsereinen auf geringe Intelligenz oder psychische Krankheiten zurückführen, haben nur immer ein kleines Geschmäckle: sie nehmen den Hassenden die Verantwortung für ihre Ansichten ab. Erst recht, wenn die Ergebnisse so plakativ formuliert werden, wie in dieser Überschrift. Tatsächlich erfahren wir aber im Text, dass dieses Ergebnis mit Vorsicht zu genießen ist.

    Ich würde den Forschern ein klein wenig widersprechen wollen, wenn sie meinen, Bildung sei das richtige Mittel gegen den Hass. Es kommt aber auch darauf an, welche das ist. Persönlich glaube ich, dass Johannes Krams neues Buch mit seinem konfrontativen, durchaus einfach zu verstehenden Klartext ein Beispiel für das wäre, was wirklich funktioniert.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 Homonklin44Profil
  • 06.06.2018, 22:38hTauroa Point
  • Irgendwie und nach meiner Erfahrung überrascht das nicht.
    Es ist wohl eine art entweder anerzogene oder sogar frei ausgewählte Geistesbegrenzung, die Dinge wie Diskriminierungen und "Rassismus" oder ausgeprägte Trans*- und Homophobie befördern.

    Ich stelle diesen Zusammenhang auch tzu Vertretern aller Art von Gläubigkeit/Religion/Ideologie fest, obwohl es auch da nicht grundlegend so ist, und Ausnahmen wohl die Regel bestätigen.

    Also Gläubige und Ideologieverbissene sind nicht automatisch dümmer, aber die Neigung dazu scheint höher als bei Glaubenslosen/Glaubensbefreiten.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 TomtomAnonym
  • 07.06.2018, 00:37h
  • Also wenn jemand richtige Probleme mit dem Denken hat, kann er trotzdem lieb und offen sein.
    Nur wenn die Herz-Intelligenz fehlt, wirds schwierig.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 JadugharProfil
  • 07.06.2018, 01:00hHamburg
  • Antwort auf #2 von Jupli
  • Es ist eine Tatsache, daß es Menschen gibt, die wenig Intelligenz besitzen oder ihre geistigen Potentiale nicht ausnutzen, mangels einer entsprechenden Bedienungsanleitung. Dieses zu benennen oder zu erforschen stellt keine Gefahr da, sondern eher das Gegenteil, da Lösungsmöglichkeiten hiermit gefunden werden können.

    Wir haben alle ein großartiges Gehirn, jedoch sind alle Gehirne unterschiedlich und es gibt keines, was einem anderen gleicht, was ich selbst bei der Sezierung von einigen zehntausend Rinderhirnen festgestellt habe. Aus diesen Gründen gibt es unterschiedliche Persönlichkeiten. Autisten zeigen manchmal Inselbegabungen, manchmal erscheinen sie zum einfachen Leben nicht lebensfähig. Psychopathen haben kein Empathievermögen. All das existiert und wir müssen damit umgehen können. Erst wenn wir damit nicht umgehen können, so wird es zu einer Gefahr. Wir schaden entweder einen Psychopathen oder schadet uns. Homophobe Menschen haben eine mangelnde Intelligenz und neigen auch zur Psychopathie, da wenn man ihnen einen Spiegel vorhält, dieses eigene Spiegelbild nicht begreifen. Sie sprechen anderen Rechte ab, die sie selbst nutzen und können mangels Empathie sich nicht vorstellen, wie es wäre, wenn man ihnen diese Rechte absprechen würde, die sie anderen absprechen. Homophobie und Rassismus ist durch derartiges empathieloses Verhalten geprägt und so schädigen homophobe und rassistische Menschen andere Menschen. Die Lösung ist der richtige Umgang miteinander, daß man diese Schwächen erkennt und hierfür Lösungen findet, ohne daß jemand geschädigt wird. So kann beispielsweise nicht vorhandene Empathie durch kognitive Erkenntnisse beim Betroffen kompensiert werden. Homophobe Menschen können auch behandelt werden, auch wenn sie zur Einsicht extrem lange brauchen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#14 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 07.06.2018, 04:14h
  • Es hat wenig damit zu tun, wie intelligent man ist, wenn man uns hasst. Egal, ob gläubig oder nicht! Aber es hat sehr viel damit zu tun, welches Bild diese Menschen von Homosexuellen haben, woher es kommt, und, vor allen Dingen, mit den eigenen homosexuellen Anteilen dieser Menschen, und, wie sie damit umgehen.
    Ein Beispiel:
    Einer meiner Neffen schlug, zusammen mit einem Kumpel, in einer Kölner Klappe vor vielen Jahren einen schwulen Mann zu Tode. Die Tat meines Neffen beruhte auf zwei Gründen:
    Grund 1:
    Er wollte seiner Mutter, eine in den USA lebende deutsch stämmige fundamentalistische Christin, die ihre bisexuelle Tochter verstoßen hat (wegen der Bisexualität) nahe sein (sie hat für ihre Kinder wenig Liebe gehabt, außer, sie waren so, wie sie es wollte).
    Grund 2:
    Er merkte, dass er für Jungen/Männer mehr als nur kumpelhafte Freundschaft empfand wollte, auch aus Angst, ebenfalls von der Mutter zurückgewiesen zu werden, die eigene Homosexualität abwehren.
    Darum ging er in den Park, und tötete den jungen Mann mit einem Kumpel. Um sich und anderen zu "beweisen" (vor allem der Mutter), dass er eben nicht schwul ist.
    Auch heute noch, nach all den vielen Jahren (die tat ist über 30 Jahre her), führt er ein Doppelleben, und hat Angst, sich als homosexuell zu outen. Dieser idiot hat sogar geheiratet, und ist Vater geworden, um seine angebliche Heterosexualität zu "beweisen".
  • Antworten » | Direktlink »
#15 LarsAnonym
  • 07.06.2018, 10:04h
  • Was für eine plumpe Schlagzeile! Glückwunsch! Könnte von BILD sein, dem bekannten Medium für die wissenschaftliche Inetlligenz.

    Wer der eigenen Gruppe.aufgrund einer lokalen Studie mit großem tamtam eine höhere Intelligenz bescheinigt (höher als wer übrigens - wer ist die Vergleichsgruppe?) ist mir ziemlich suspekt.

    Im übrigen ist die Konsequenz aus der Studie sehr unerfreulich, denn mangelnde kognitive Fähigkeiten kommen nun mal statistisch zwangsläufig vor, ebenso wie LGBT-Eigenschaften. Das lässt sich auch mit Bildung nicht wirklich "korrigieren".

    Demnach muss eher man lernen, mit Homo-Hass zu leben, so wie man lernen muss, mit "weniger" und "mehr" intelligenten Menschen zu leben.
  • Antworten » | Direktlink »
#16 von_hinten_genommenAnonym
#17 Alex AndersAnonym
#18 Alex AndersAnonym
#19 Homonklin44Profil
  • 07.06.2018, 11:13hTauroa Point
  • Antwort auf #15 von Lars
  • Die Universität von Brisbane ist mit dieser BILD-Zeitung etwa so vergleichbar, wie ein Schuss Domestos mit Dom Perignon.

    Nun ja, mit Bildung lässt sich aber wenigstens der Horizont erweitern und verfeinern, bzw. das Weltbild vervollständigen, sodass im weiteren Verlauf eine Erkenntnisbildung stattfinden kann.

    Und dann muss man mit Homophobie und Diskriminierung nicht leben, sondern kann diese als überholt und sinnfrei ablegen.

    Eventuell sogar die den Geist einschränkenden und verhindernden Introjekte, zum Beispiel die Subversivität gegenüber einer (Glaubens)Doktrin oder Ideologie.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#20 LarsAnonym
  • 07.06.2018, 11:28h
  • Antwort auf #18 von Alex Anders
  • Ich bin sicher dumpf und stumpfsinnig, aber weder als Homohasser noch als Christ, sondern einfach als Mensch.

    Ich wäre aber ein bisschen vorsichtig beim Werfen von australischen Bumerangs:

    Meine kognitiven Fähigkeiten reichen so weit, dass ich zwischen dem Bild, der Schlagzeile und dem Text unterschieden habe und dass ich den Text gelesen habe.

    Die Gruppe der "Homohasser" wurde anhand einer allgemeinen Frage zur Gleichberechtigung "ermittelt", bei der Religionszugehörigkeit keine Rolle spielte:

    "Dem wurde die Beantwortung einer Frage zur Gleichberechtigung Schwuler und Lesben entgegengestellt ("Homosexuelle Paare sollten die gleichen Rechten wie heterosexuelle Paare haben. Ja oder nein?")."

    Der Zusammenhang zwischen dem Wunsch nach Abwertung anderer und mangelnden kognitiven Fähigkeiten ist übrigens bei den Lesetests besonders deutlich geworden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#21 LarsAnonym
#22 daVinci6667
  • 07.06.2018, 11:57h
  • Nicht wirklich überraschend. Ich möchte jedoch noch den Unterschied zwischen Bildung und Intelligenz herausstreichen. Ein intelligenter Mensch mit Herz hätte schon im Mittelalter zwei sich Liebende, auch wenn sie gleichgeschlechtlich sind nicht verdammt.

    Ein intelligenter Mensch muss nicht gebildet sein. Ein Bergbauer aus dem hintersten Bergtal, ein Buschauffeur, Gärtner oder Müllarbeiter kann sehr intelligent sein. Vielleicht hatte er nie die Möglichkeit auf eine gute Bildung oder strebte die gar nie an.

    Dann gibt es vor allem gutsituierte Reiche die zwar gebildet jedoch trotzdem Verzeihung strunzdoof sind. Mit viel Geld tausendfacher Nachhilfe und oft auch mit Trickserei an extrem teuren Privatschulen kamen die irgendwie auf ein höheres Bildungsniveau. Gibt da auch in der deutschen sogenannten politischen Elite ein paar Beispiele und zwar nicht nur in der Cooy Paste Fraktion. Und die waren tatsächlich auch gegen die Ehe für Alle.
  • Antworten » | Direktlink »
#23 Alex AndersAnonym
#24 LorenProfil
  • 07.06.2018, 12:45hGreifswald
  • Antwort auf #15 von Lars
  • Die Schlagzeile ist in der Tat plump. Im Artikel wird relativierend von einer "Tendenz" gesprochen und auf das Ergebnis einer Studie zum Rassismus hingewiesen (bitte selbst nachlesen). Auch wird der korrigierende Wert der Bildung hervorgehoben, was Sie offenbar nicht teilen (mit welcher Qualifikation?). Nach meiner Erfahrung (mehrjährige Arbeit mit Heranwachsenden, deren IQ zwischen 65 und 85 lag bei einem Mittelwert von 100) haben z.B. Heranwachsende mit geringeren kognitiven Fähigkeiten häufig Defizite in dem, was ich oberflächlich als Abstraktionsvermögen und differenzierte Wahrnehmung und Beurteilung von Situationen und Personen bezeichnen möchte. Dadurch sind sie leichter beeinflussbar als Gleichaltrige mit gemessenen höheren Intelligenzquotienten, auch was ihre Werte und Vorurteile angeht (woran bei Erziehung und Bildung angeknüpft werden kann, im Guten wie leider auch im Schlechten). Im Grunde gibt diese Studie mir einen Hinweis darauf, dass Erziehung und Bildung Dauerauftrag bleiben (m.E. nicht nur, was diesen Personenkreis und dieses Thema angeht). Dass auch mit Vorurteilen zu leben gelernt sein will, ergibt sich meiner Meinung nach weniger aus dieser Studie als vielmehr aus meiner Beobachtung, dass Vorurteile offenbar als Orientierungshilfe dienen um die eigene Wahrnehmung und das eigene Handeln zu ordnen, Gruppenkohäsion zu stärken u.ä. Aber vielleicht haben Vorurteile auch andere Funktionen. Im Selbstversuch kann jede und jeder ja hinterfragen (mich eingeschlossen), welchen Zweck die eigenen Vorurteile erfüllen, wenn es um die eigene Lebensbewältigung geht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#25 LarsAnonym
#26 jeanneAnonym
  • 07.06.2018, 17:45h
  • Antwort auf #2 von Jupli
  • Du hast Recht.

    Ich denke auch, dass es keinen kausalen Zusammenhang zwischen niedrigem IQ und Homophobie gibt, aber es scheint eine Korrelation zu geben.
    Eine Kausalität kann die Studie schon deshalb nicht beweisen, weil sie an Erwachsenen durchgeführt wurde, auf die schon viele andere Faktoren eingewirkt haben, die die Intelligenz, mit der sie geboren wurden, überlagert und beeinflusst haben.

    Das kann man erkennen, wenn man ein bisschen Ahnung hat, aber nicht jede*r hat Ahnung davon, wie Studien gelesen werden müssen. (Das sage ich jetzt völlig wertfrei - man kann nicht alles wissen.)

    Von daher ist das in dem Artikel nicht deutlich genug herausgearbeitet worden, auch wenn drinsteht: "Gleichzeitig stellt er in der Studie klar, dass nicht alle Homo-Hasser automatisch weniger intelligent sind, sondern dass es sich lediglich um eine Tendenz handle.
    Zudem habe eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2016 ergeben, dass intelligente Menschen nicht unbedingt weniger Vorurteile hätten."

    Was hier fehlt ist: Nicht jede*r mit einem geringen IQ ist automatisch homophob.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#27 TheDadProfil
  • 08.06.2018, 10:28hHannover
  • Antwort auf #4 von Patroklos
  • ""Die Studie bezieht sich nur auf Australien und ist deshalb für andere Länder nicht relevant.""..

    Aufgrund welcher Tatsachen wäre das Ergebnis dann nicht auf andere Länder übertragbar ?

    Das kannst Du doch dann sicher auch nachvollziehbar begründen, oder ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#28 TheDadProfil
  • 08.06.2018, 10:37hHannover
  • Antwort auf #8 von Antireligiot
  • ""Das, was Du zum IQ schreibst, istr doch gerade der Knackpunkt: Menschen, die nur langsam in der Lage sind, Informationen/Wissen aufzunehmen (und dann auch noch speziell durch Lesen, wurde ja explizit erwaehnt) haben tendenziell mehr Vorurteile/Vorbehalte gegenueber "abweichendem" Verhalten.""..

    Äh ?
    Vorurteile und Vorbehalte entstehen ja nicht aus dem Luftleerem Raum heraus, sondern aus der Aufnahme falschen Wissens..
    Tendenzielle, und damit strukturelle Vorurteile lernen Menschen von ihren Vorbildern, zumeist den Eltern und Geschwistern..

    Insofern ließen sich dann bei Menschen mit niedrigem IQ bestehende Vorbehalte und Vorurteile höchstens schwerer revidieren, und durch richtiges Wissen ersetzen..

    Selbst das ist aber nach meinen Erfahrungen nicht der Fall..
    Auch Menschen mit niedrigem IQ und so genannten Geistigen Handicaps lernen richtiges Wissen in gleicher Weise, wenn man es ihnen nur auf die richtige Weise nahe bringt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#29 TheDadProfil
  • 08.06.2018, 10:39hHannover
  • Antwort auf #10 von Alexander_F
  • ""Ich würde den Forschern ein klein wenig widersprechen wollen, wenn sie meinen, Bildung sei das richtige Mittel gegen den Hass.""..

    Nöö..
    Bildung ist der einzige Weg um Homo-und Trans-Hass zu begegnen..

    Das ist aber vollständig unabhängig von der Intelligenz der Menschen, das korrespondiert dann mit Strukturen aus denen heraus Vorurteile befördert werden..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#30 TheDadProfil
  • 08.06.2018, 10:43hHannover
  • Antwort auf #15 von Lars
  • ""Im übrigen ist die Konsequenz aus der Studie sehr unerfreulich, denn mangelnde kognitive Fähigkeiten kommen nun mal statistisch zwangsläufig vor, ebenso wie LGBT-Eigenschaften. Das lässt sich auch mit Bildung nicht wirklich "korrigieren". ""..

    Für wenn ist denn das dann ""unerfreulich"" ?

    Bist Du Betroffener ?

    Richtiges Lernen ist abhängig von der Art&Weise wie RICHTIGES Wissen vermittelt wird !

    Wer kein falsches Wissen vermittelt bekommt, der bildet auch keine Vorurteile heraus..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#31 TheDadProfil
  • 08.06.2018, 10:52hHannover
  • Antwort auf #20 von Lars
  • ""Die Gruppe der "Homohasser" wurde anhand einer allgemeinen Frage zur Gleichberechtigung "ermittelt", bei der Religionszugehörigkeit keine Rolle spielte: ""..

    Das Weglassen der Spezialisierung von Ergebnissen auf die Frage der "Religiösität" kommt den meisten Gesellschaften zugute..

    Denn damit können Menschen wie du davon absehen sich mit ihrer eigenen Sozialisation befassen zu müssen..

    Hier haben wir es dann mit der gleichen Krux zu tun wie schon bei der Frage des "strukturellen Kindesmissbrauches" innerhalb von Gesellschaften, denn wenn Gewahr würde daß die Sexualisierte Gewalt gegen Kinder in "religiösen Familien" bei um die 95 Prozent der Opfer ausschlaggebend im Hintergrund liegt, und daraus resultiert das die Gefahren für Kinder in "religiösen Familien" extrem hoch liegen, dann müßte der Staat dort tätig werden..

    Wenn man dann noch speziell abfragte welche "Religion" und welche Konfession am häufigsten betroffen ist, dann könnte das Ergebnis "katholisch" lauten, und dann müßte man vielleicht sogar Kinder aus "katholischen Familien" unter besondere Beobachtung stellen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#32 Homonklin44Profil
  • 08.06.2018, 11:54hTauroa Point
  • Antwort auf #21 von Lars
  • Gut. Das erkenne ich anvermutlich auch nicht von der Studienleitung stammen.

    'Homo-Hasser sind weniger OFT intelligent" hätte evtl. schon manches besser dastehen lassen. Einige davon sind leider ziemlich intelligent, ansonsten hätten wir mit denen nicht solche langfristig andauernden Gesinnungskämpfe auszutragen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »

» zurück zum Artikel